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Mathekenntnisse für Psychologie

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[COLOR=black]Wikipedia zum Stichwort "Psychologie":
[COLOR=Navy][U] [...] Als empirische [URL="https://de.wikipedia.org/wiki/Wissenschaft"]Wissenschaft[/URL] vom Erleben und Verhalten obliegt es der Psychologie, [URL="https://de.wikipedia.org/wiki/Theorie"]Theorien[/URL] und daraus abgeleitete [URL="https://de.wikipedia.org/wiki/Modell"]Modelle[/URL], [URL="https://de.wikipedia.org/wiki/Hypothese"]Hypothesen[/URL], Annahmen für die Beantwortung einer konkreten Fragestellung usw. mit geeigneten wissenschaftlichen [URL="https://de.wikipedia.org/wiki/Methode"]Methoden[/URL] empirisch zu prüfen. Die Methodik ist überwiegend naturwissenschaftlich, mithin quantitativ, in Verbindung mit [URL="https://de.wikipedia.org/wiki/Experiment"]experimentellem[/URL] oder [URL="https://de.wikipedia.org/wiki/Quasi-Experiment"]quasi-experimentellem[/URL][URL="https://de.wikipedia.org/wiki/Mathematik"]Mathematik[/URL], insbesondere die [URL="https://de.wikipedia.org/wiki/Deskriptive_Statistik"]Deskriptive Statistik[/URL], die [URL="https://de.wikipedia.org/wiki/Stochastik"]Stochastik[/URL] – hier besonders die [URL="https://de.wikipedia.org/wiki/Induktive_Statistik"]Induktive Statistik[/URL] und die [URL="https://de.wikipedia.org/wiki/Statistischer_Test"]statistischen Testverfahren[/URL] – sowie zunehmend auch Ansätze der [URL="https://de.wikipedia.org/wiki/Systemtheorie"]Systemtheorie[/URL] – insbesondere die mathematische Systemanalyse – eines der wichtigsten Werkzeuge der [URL="https://de.wikipedia.org/wiki/Psychologe"]Psychologen[/URL] dar.[...][/U] [/COLOR][/COLOR][COLOR=RoyalBlue][/COLOR]
Hallo zusammen,
mit dem o.a. Zitat sind wir voll und ganz bei meinem Thema. Mathe fand ich in der Oberstufe damals schon "nicht ganz interessant", zudem ist das bißchen was hängenblieb nun auch schon über 8 Jahre gebunkert. Mich interessiert mehr, wie der Mensch "tickt". Brauchen wir dennoch wirklich soviel Mathekenntnisse?

Comments

Kurze Antwort: Ja, absolut.

Längere Antwort: Psychologie lebt von Experimenten. Um Experimente auszuwerten und berichtete Experimente einschätzen zu können, braucht man sehr solide Kenntnisse in Statistik. Die Psychologie ist ja gerade der Versuch, von Hörensagen und Vermutungen wegzukommen hin zu belastbaren Untersuchungen. Um vernünftige Aussagen machen zu können, wie der Mensch tickt, musst du Statistik betreiben. Damit du nicht "Ich glaube, dass" sagen musst, sondern sagen kannst: Ich habe gezeigt, dass...

Das ist auch glaube ich so ein großes Mißverständnis bezüglich der Psychologie, dass es da vorrangig um Therapie und um Psychoanalyse geht, also nur um "weiches" Wissen.

Gruß
Lingo

Und ganz pragmatisch: Für den Studiengang an der FU musst du die Klausuren in Modul 1 und Modul 2 bestehen, um überhaupt weitere Prüfungsleistungen ablegen zu können. Und Modul 2 besteht praktisch nur aus Statistik!
Belegst du Modul 2 im nächsten Semester? Dann könnten dir die Hinweise hier helfen:
[URL]https://www.fernuni-hagen.de/KSW/bscpsy/studieninhalte/2008ws/pdf/modul2_literatur.pdf[/URL]

Und außerdem ist Statistik kein Hexenwerk - macht bestimmt Spaß, selber ein bisschen zu forschen.
Liebe Grüße
Claudia

Man kann es sich erarbeiten, keine Sorge, das wird schon. Wenn man einmal drin steckt, ist es gar nicht mehr so schwer.

Es gibt gute Zusatzliteratur, die ich dir nur anraten kann, damit kannst du schon vorab und nebenbei ergänzend zum Lehrmaterial der FeU dazulernen. Manchmal kommt man sogar mit solchen Büchern weiter, ein Versuch ist es wert und für den Rest gibts sicherlich noch Mentorenveranstaltungen. Diese gab es auch zu Zeiten des Grundstudiums im Magister, wo man auch in Methoden einen Schein machen musste. Diese Kurseinheit war auch dementsprechend dick.

Es geht hier wohl um den Statistikanteil am Studium. Statistik und Mathematik gleichzusetzen zeugt nicht von großer Ahnung von dem, was da auf uns zu kommt. Ich studiere beide Fächer und die haben miteinander nicht mehr zu tun als Mathematik und VWL.

Wie viele werden nach der Statistikprüfung noch dabei sein? :rolleyes

zur Abgrenzung wird auch manchmal mathematische Statistik gesagt....Grüßle

Wenn Statistik nichts mit Mathe zu tun hat, dann ist ja prima :D und ich bestehe den Kurs mit Bravur :freu::freu:

:rofl::rofl

Naja – für die grundlegenden statistischen Methoden braucht man nicht viel mehr als die Grundrechenarten, ein bisschen Exponentialrechnung, und man sollte wissen, dass 7! kein Rapper sondern ein mathematischer Ausdruck ist.

Wenn man aber tiefer einsteigt, werden auch anspruchsvollere mathematische Methoden nötig. Aber das aber am Ende immer in allen Einzelheiten durchdringen muss, steht auf einem anderen Blatt.

Im Soziologieforum wurde gerade auf die intergrierte Lernumgebung Statistik des Fachbereichs Psychologie hingewiesen. Man kommt ohne Passwort oder Matrikelnummer rein.
[URL="https://vs.fernuni-hagen.de/Methoden/ILS/"]Integrierte Lernumgebung Statistik[/URL]
Ich nehme an, das Angebot stammt aus dem Magister-Studiengang, ist aber bestimmt ganz gut, wenn man sich informieren will, worum es eigentlich geht.
Liebe Grüße, Claudia

Ja, das ist noch aus den Magisterstudiengängen. Damit habe ich auch auf meine Prüfung gelernt.

Hey KlaSSe!!

Na, Ihr seid doch echt Spitze;). :dankescho an Euch für die infos und den LINK ils!

Von mir auch herzlichen Dank.

Ich habe gestern mit der Studienberatung telefoniert (nicht speziell wegen den Mathe-Anteilen am Psychologie-Studium), aber der hat das dann gleich angesprochen und es ungefähr so formuliert:
Die FernUni ist die einzige Uni die ein Psychologie-Studium ohne Zulassungsbeschränkungen anbietet. Dafür regelt sie die "Beschränkung" dann "intern", nämlich durch eine sehr hohe Hürde (sprich: die beiden ersten Module) am Beginn. Wer das dann geschafft hat, hat anschliessend fast nichts mehr zu verlieren....
Man solle diese beiden Module auf jeden Fall nicht unterschätzen.

Das hat der gesagt? Oh mann voll heftig!
Das entmutigt mich schon ziemlich. Aber ich werde es trotzdem schaffen *tschakkkkkkkaaaaaaaaaaaaa*

Ich denke es wird schon machbar sein - die wichtigste Voraussetzung ist meiner Meinung nach, dass es auch wirklich grundlegend erklärt wird - und nicht auf einem bereits sehr hohen Niveau anfängt. (weiss da jemand mehr?)

In der Beschreibung des Kurses "Statistik 1" in der LVU heißt es:


Zunächst werden grundlegende Elemente der deskriptiven Statistik eingeführt, also das Konzept der Häufigkeitsverteilung, grafische Darstellungsformen sowie Maße zur Beschreibung von Verteilungen und zur Berechnung von Zusammenhängen. Im Weiteren werden Grundlagen der Wahrscheinlichkeitstheorie und Kombinatorik vermittelt, die unverzichtbare Basis für den Kern der Inferenzstatistik, das Schätzen und das Testen, sind. Einige ausgewählte Verfahren der schließenden Statistik werden ausführlich dargestellt, die besonders in der politikwissenschaftlichen Forschung häufig verwendet werden.\

Das hört sich grundlegend an. Ich denke, das Problem wird eher sein, dass es sehr viel Stoff für ein Modul, also ein Semester, sein wird, denn es gibt ja auch noch den Kurs Statistik 2 im gleichen Modul. Gegebenenfalls würde ich das Modul über zwei Semester strecken.
Liebe Grüße, Claudia

Den Kurs kennt noch niemand (außer denen, die ihn geschrieben haben...;)), aber so wie ich den Prof. kenne (der vorher ja bei uns Wiwis war), wird das schon vernünftig sein...

Ich studiere noch BWL - an einer anderen Hochschule - was aber definitiv nicht meins ist und überlege nun hier Psychologie zu studieren. Mathe und Statistik hatte ich natürlich in meinem Studium und echt Leute, Mathe war NIE meins, aber ich habe es soweit trotzdem geschafft. Und dann wird es auch hier gehen, dürfte nicht schwerer sein als bei BWL/VWL ;).

Gruß, Neofene

[QUOTE="kridbonn, post: 542046"]Naja – für die grundlegenden statistischen Methoden braucht man nicht viel mehr als die Grundrechenarten, ein bisschen Exponentialrechnung, und man sollte wissen, dass 7! kein Rapper sondern ein mathematischer Ausdruck ist.

Dem kann ich absolut zustimmen. Ich hatte bereits in meinem ErstStudium das Vergnügen Stastistik zwei Semester lang zu belegen. Mathematisch reichen hier wirklich die vier Grundrechenarten. :D Wichtiger ist es den Überblick über die Methoden zu bewahren und diese richtig anzuwenden.
Also wirklich kein Grund Angst vor Statistik zu haben. Wenn überhaupt, dann ist es wirklich der Stoffumfang, der einen stresen könnte.

viele Grüße
André

Erzählt mir mehr davon :D Das macht mich doch immer wieder glücklich wenn ich lese dass ich "Mathegenie" das auch hinbekommen könnte.

andre-dahlke wrote:

Ich hatte bereits in meinem ErstStudium das Vergnügen Stastistik zwei Semester lang zu belegen. Mathematisch reichen hier wirklich die vier Grundrechenarten. :D Wichtiger ist es den Überblick über die Methoden zu bewahren und diese richtig anzuwenden.
Also wirklich kein Grund Angst vor Statistik zu haben.


Da schließe ich mich auch an! Hatte auch im Erststudium zwei Semester Statistik, und genauso wars. Das ist wirklich machbar, auch für Leute, die mit Mathe sonst nicht so gut klarkommen.

LG Meret-M.

Liebes Hallo an Alle...:)

ich habe da auch mal eine Frage.....Gibt es jetzt schon irgendeine Möglichkeit, sich die Sache mit SPSS mal anzusehen bzw. auszuprobieren?:confused:.....

und

gibt es SPSS auch für den mac (apple) ??...leider stoße ich bei meinen Recherchen über Literatur zu SPSS nur auf Versionen für Windows...schniiiiiief....:o

vielen dank schonmal

Ute

SammyH wrote:


gibt es SPSS auch für den mac (apple) ??...leider stoße ich bei meinen Recherchen über Literatur zu SPSS nur auf Versionen für Windows...schniiiiiief....:o\

Gibts. SPSS 13 für Power-PC Macs und SPSS 16 für Intel Macs.

Suuuuper viiiielen dank für die schnelle hilfe !!!....

zwischenzeitllich habe ich gesehen, dass es hier im studienservice einen eigenen thread dafür gibt...:o:o:o

werde das mit dem recherchieren also noch mal gewaltig üben....

ich hoffe, die Frage ist nicht allzu dumm!

ich interessiere mich ja auch sehr für den Studiengang Psychologie, habe aber einen Heidenrespekt vor dem Statistikteil. Nun denke ich, dass ich mich, zur Not mit Nachhilfe, da schon durchbringen kann.

Meine Überlegung ist nun die: habe ich mit Modul 2 dann "das Schlimmste" geschafft oder muss ich mich im gesamten restlichen Studium im erhöhten Maße weiterhin mit der ungeliebten Statistik beschäftigen?
Es ist mir schon klar, dass man mit dem Thema immer wieder in Berührung kommt, aber ist es möglich, das in einem kleinen Rahmen zu halten.

Vielleicht hat ja hier jemand Informationen aus den bisherigen Magisterstudiengängen.

Vielen Dank schon einmal.

Viele Grüße

Sabine

Sabine,

ich hatte zwar kein Magisterstudium in Psy aber habe es dafür als Wahlpflichtfach in Päd belegen dürfen. Nach meiner Erfahrung ist der einzige WIRKLICHE Ansatzpunkt für vertiefende Statistik die Diplomarbeit/Master-Thesis und das auch nur, wenn Du eine empirische Arbeit schreibst. :D Ansonsten reicht das grundlegende Verständnis der Statistik, ihrer Methoden und insbesondere ihrer Kennzahlen völlig. Und ich sage das obwohl ich damals eine empirische Arbeit geschrieben habe ;).

Viele Grüße

André

Danke für die schnelle Antwort:), sehr nett.

Liebe Grüße

Sabine

Hier nur kurz mein Kommentar im Vorstellungsthread:

Andrea wrote:


Wegen Mathe bitte keine Panik, es ist alles machbar, wenn man halbwegs das Realschulniveau zusammen kriegt, kann man das ebenfalls meistern. Für diejenigen, die sich trotzdem vorbereiten wollen: Fragt in eurem zugeordneten Studienzentrum nach, ob es einen Vorbereitungskurs gibt, geht in einen VHS-Kurs oder besucht die Vorbereitungskurse als Gasthörer in einer euch nahe gelegenen Präsenzuni.

Meine Präsenzuni bietet jedes Jahr in den letzten Wochen der Semesterferien genau die Mathe-Kurse an, die man braucht. Man findet sich in der Regel in den Angeboten für die technischen und mathematischen Studiengängen.

Ich kann die Vorbereitungskurse nur empfehlen, falls man sich unsicher ist.

FloraMacDonald wrote:

Ich habe gestern mit der Studienberatung telefoniert (nicht speziell wegen den Mathe-Anteilen am Psychologie-Studium), aber der hat das dann gleich angesprochen und es ungefähr so formuliert:
Die FernUni ist die einzige Uni die ein Psychologie-Studium ohne Zulassungsbeschränkungen anbietet. Dafür regelt sie die "Beschränkung" dann "intern", nämlich durch eine sehr hohe Hürde (sprich: die beiden ersten Module) am Beginn. Wer das dann geschafft hat, hat anschliessend fast nichts mehr zu verlieren....
Man solle diese beiden Module auf jeden Fall nicht unterschätzen.

Was steckt da denn für eine Logik hinter :confused:
Soll das heißen, die Ansprüche in diesen beiden extremen Standard-Modulen (=> noch der mit identischste Teil des Lehrplans unter allen Unis) ist höher angesetzt als bei den Präsenzunis?!?
Oder sind die Worte von ihm nicht allzu ernst zu nehmen bzw. einfach darauf bezogen, dass die ersten Semester in Psychologie als sehr schwieriger Einstieg gelten ??

Aus der Magister-Erfahrung: Fast alle meine Kommilitonen und Kommilitoninnen scheiterten im Grundstudium an Statisktik. Die beiden ersten Module sind schon so angelegt, dass, wenn es schief geht, gleich passiert und nicht erst, wenn Statistik im X-ten Semester auf die Studierenden einprasselt.

"Schwerer" dürfte es wohl nicht sein, als an einer Präsenzuni. Es ist nunmal leider so, dass sich viele gegen Mathe sperren und dadurch einfach den Stoff in der Klausurvorbereitung nicht in den Kopf kriegen bzw. in der Klausur nichts aufs Blatt. Das ist zu einem großen Anteil eine Komponente, die von vielen nicht gerne gesehen wird. Sollte man jedoch diese Hürde geschafft haben, dürfte das kein Problem mehr sein.

Nun wollen wir nochmal darauf hinweisen, dass Statistik mit Mathematik relativ wenig zu tun hat – wer die vier Grundrechenarten beherrscht, ist schon dabei. ;)

Natürlich ist das Fach kniffelig, und es ist fair, es gleich am Anfang zu prüfen und nicht – wie bei den Wiwis – erst am Schluss des Grundstudiums. Andererseits – wenn man es dann bis dahin geschafft hat, will man sich wegen so'n bißchen Wahrscheinlichkeit doch nicht die ganze bisherige Arbeit kaputt machen lassen.... :rolleyes:

Bei den Magister-Studiengängen war das oft DER Faktor, weshalb das Grundstudium scheiterte. Ich glaube die WiWis sind da ein klein wenig aus anderem Holz geschnitzt

Ja. Nur die Harten kommen in den Garten... :fiesgrins

Ist Tatsache, geh mal googeln wie viele Leute mit ihrem Studium der sozialen Verhaltenswissenschaften an der FeU "hausieren" gehen, aber da merkwürdigerweise kein M.A.-Titel dabei steht. Du darfst auch nur einmal raten, warum :D

Ich vermute, dass das mit Psychologie nicht anders wird. Dann haben wir gaaaanz schrecklich viele Psychologen mit einem Psychologie-Studium (oh ja!) und das Ganze natürlich ohne Abschluß. Macht nix, die 2 Module haben sicherlich schon schwerst qualifiziert.

Edit: Schon interessant, dass das überwiegend FeU-Studierende veranstalten. Wenn jemand ein Präsenzstudium abgebrochen hat, wird das im Normalfall nicht gerade an die große Glocke gehängt.


Edit: Schon interessant, dass das überwiegend FeU-Studierende veranstalten. Wenn jemand ein Präsenzstudium abgebrochen hat, wird das im Normalfall nicht gerade an die große Glocke gehängt.

Naja vielleicht denken sich die Leute dann eher, das sie immerhin was hinbekommen haben. Ein FeU Studium ist vermutlich eher etwas, was man zu seinem kompletten Erfahrungshorizont dazunimmt und sich nicht unbedingt so stark darüber definiert.

Ich definiere meine Professionelle Identität auch stark über mein Ersttudium.

Was anderes: Wenn ich Materialien bestelle, dieses Semester aber definitiv keine Prüfung machen möchte, erwächst mit daraus ein Schaden? Oder muss man sich wenn man ein Modul belegt hat noch Extra zur Prüfung anmelden.

Ich habe zwar schon Statistik I und II (Dipl. Päd) hinter mir, möchte aber meine Kenntnisse vertiefen. Für mich selbst. Statistik macht nämlich laune! :D

gruss

jan

jvanvinkenroye wrote:


Was anderes: Wenn ich Materialien bestelle, dieses Semester aber definitiv keine Prüfung machen möchte, erwächst mit daraus ein Schaden? Oder muss man sich wenn man ein Modul belegt hat noch Extra zur Prüfung anmelden.

Nein, nicht unbedingt. Ich weiss noch nicht, ob es - im Gegensatz zu den anderen KSW-Studiengängen - zwingend notwendig ist die EAs zur Klausurzulassung zu bestehen, aber du kannst nach Bearbeiten und damit nach Erlangung der Klausurzulassung entweder eine Anmeldung zur Klausur vornehmen oder auch nicht. Das ist deine Sache. Das muss auch nicht zwingend im selben Semester erfolgen, es ist auch später (in folgenden Semestern) möglich.

Wegen der EAs: Bitte keine Panik, ich glaube, dass auch in Psych. die EAs nicht "bestanden" werden müssen, sondern lediglich, wie in den anderen Studiengängen, zur Selbstkontrolle gedacht sind.

"Extra" anmelden muss man sich jedoch auf jeden Fall, wenn man eine zu den Kursen dazugehörige Modulklausur ablegen möchte. Das geht im Prüfungsportal: [url]https://pos.fernuni-hagen.de/[/url]

Andrea wrote:

Nein, nicht unbedingt. Ich weiss noch nicht, ob es - im Gegensatz zu den anderen KSW-Studiengängen - zwingend notwendig ist die EAs zur Klausurzulassung zu bestehen, .

Oehm danke. Was sind EA´s ?

gruss

Jan

Einsendeaufgaben. Aufgabestellungen, die sich über die Pflichtliteratur und die Kurseinheiten erstrecken.

Bei den WiWis, ReWis, Infos etc. sind 50% der EAs innerhalb eines Moduls als "bestanden" als Voraussetzung - neben der Belegung - um an der Modulklausur teilnehmen zu dürfen.

Bisher musste man die EAs im Fachbereich KSW nicht bestehen, sie waren eher eine Form der Selbstkontrolle.

Gibt es denn irgendwo eine Info, das Einsendeaufgaben gestellt werden? In meinem Noch-Studiengang KuWi gab es gar keine EAs und für Psychologie habe ich noch nichts dazu gelesen...

LG
trollkjerring

In meinem alten Studiengang (Magister) gab es welche, diese mussten jedoch nicht bestanden werden, um zur Klausur zugelassen zu werden.

Ob es das für Psychos gibt, weiss ich nicht, kann es mir nur schwerlich vorstellen, weil im Fachbereich KSW es bisher entweder gar keine EAs gab oder diese nicht zwingend bestanden werden mussten.

Da Psycho jedoch - im Gegensatz zu den anderen Studiengängen - mit einem Bachelor of Science abschließt besteht die Möglichkeit, dass es sich vielleicht doch anders verhält.

Andrea wrote:


Ich vermute, dass das mit Psychologie nicht anders wird. Dann haben wir gaaaanz schrecklich viele Psychologen mit einem Psychologie-Studium (oh ja!) und das Ganze natürlich ohne Abschluß. Macht nix, die 2 Module haben sicherlich schon schwerst qualifiziert.\

Tatsächlich, da finden sich sehr viele Beispiele schon auf den ersten Ergebnisseiten..


Edit: Schon interessant, dass das überwiegend FeU-Studierende veranstalten. Wenn jemand ein Präsenzstudium abgebrochen hat, wird das im Normalfall nicht gerade an die große Glocke gehängt.

Vermutlich hört es sich einfach gut an, überhaupt mal sowas studiert zu haben... Evtl. wissen viele auch nicht, wie das mit akademischen Graden an der FeU überhaupt ist... "Studium der Sowieso-Wissenschaften" allein hört sich ja schon sehr "offiziell" an. Ich hab eher das gegenteilige Problem. Da ich im technischen Bereich arbeite, weiss ich im Moment nicht, ob ich das Studium überhaupt erwähnen soll (Xing-Seite, bei Bewerbungen usw.). Weiss nicht, wie Personaler da reagieren...

Gruß
Lingo

Lingo79 wrote:

Tatsächlich, da finden sich sehr viele Beispiele schon auf den ersten Ergebnisseiten..

Der Witz an der Angelegenheit ist: Man kann die Kurseinheiten bestellt haben und die ins Eck pfeffern und man hat*ploing* ein "Studium der XXX-Wissenschaften" schon in der Tasche. Immerhin behaupten das ja auch die entsprechenden Belegbögen. Peinlich, nur peinlich, dass damit in der Regel diese Lebens- und Esohelfer hausieren gehen. Das kann einem Studiengang schon ganz nett die Reputation unter den Füßen wegziehen. Es wird den Psychos garantiert nicht anders ergehen. Na wenigstens kann ich in relativ kurzer Zeit behaupten, dass ich es wenigstens durchgehalten habe. :rolleyes:

Lingo79 wrote:

Vermutlich hört es sich einfach gut an, überhaupt mal sowas studiert zu haben... Evtl. wissen viele auch nicht, wie das mit akademischen Graden an der FeU überhaupt ist... "Studium der Sowieso-Wissenschaften" allein hört sich ja schon sehr "offiziell" an.

Klar, ich hatte in meinem alten Studiengang an der Präsenzuni ein paar Kommilitonen, die haben sich tatsächlich den "Stud. XXX." Vorname Nachname auf den Briefbogen geklatscht. :eek: Am einfachsten kann man hier z.B. den "Stud. Inf." nachgoogeln. Lass dich überraschen.

Lingo79 wrote:

Ich hab eher das gegenteilige Problem. Da ich im technischen Bereich arbeite, weiss ich im Moment nicht, ob ich das Studium überhaupt erwähnen soll (Xing-Seite, bei Bewerbungen usw.). Weiss nicht, wie Personaler da reagieren...

Wenn du vollkommen fachfremd studierst, würde ich es an deiner Stelle nicht in der Anfangszeit erwähnen. So habe ich es auch gemacht und bin damit sehr gut gefahren. Als ich dann endlich die ersten Erkenntnisse des Studiums in den Job einbringen konnte, war das etwas Anderes, da hatte ich - schlimmstenfalls - ja einen Nachweis meiner Kenntnisse.

Mit Statisktik reisst man in der Regel einen Personaler oder anderen Ansprechpartner nicht vom Hocker. Das ist erst dann im Job nach der Absolvierung entsprechener AO-Bereiche etwas Anderes.

Es ist oft für diejenigen, die mit dir eine Stelle besetzen, schwer zu verstehen, warum du ein Fach studierst, das auf den ersten Blick vielleicht nichts Produktives für den Job bringt. Manche haben auch schlichtweg Angst, dass der Job drunter leiden würde und dass du nur halbe Kraft bringen könntest. Manche mobben einen auch vom Arbeitsplatz regelrecht weg, wenn sie erfahren, was man studiert bzw. dass man studiert.

Anfänglich ist es eher ratsam vorsichtig zu sein, die Katze kann man später immer noch aus dem Sack lassen, wenn dann auch schon ein paar "Erfolge" zu verzeichnen sind und der Job in der Tat nicht drunter gelitten hat.

Es gibt im allgemeinen Teil auch einen Thread zum "heimlich studieren" - lies ihn in Ruhe durch, man kann aus den Erfahrungen der anderen recht gut lernen.

Andrea wrote:

Na wenigstens kann ich in relativ kurzer Zeit behaupten, dass ich es wenigstens durchgehalten habe. :rolleyes:\

Genau. Ich hab zudem mein gutes hieb- und stichfestes Diplom als Grundlage :D

Klar, ich hatte in meinem alten Studiengang an der Präsenzuni ein paar Kommilitonen, die haben sich tatsächlich den "Stud. XXX." Vorname Nachname auf den Briefbogen geklatscht. :eek:

Oh weia, da hats dann aber echt jemand nötig... Wenns wenigstens cand. xyz. gewesen wäre...


Wenn du vollkommen fachfremd studierst

Das ist nicht so einfach... Ich möchte mich mit dem Studium nicht nur persönlich weiterbilden, sondern auch Grundlagen für Führungsaufgaben sammeln (Gruppenprozesse, Wirtschaftspsychologie). Ich krieg Leute im persönlichen Gespräch davon auch gut überzeugt. Die Gefahr ist halt, dass das Studium als so ne Art Liebhaberei gesehen wird. Dagegen wäre beim BWL-Studium sofort "eingängig", warum man das studiert.

würde ich es an deiner Stelle nicht in der Anfangszeit erwähnen.

So hab ichs mir auch gedacht. Erst mal gucken, ob ich überhaupt mit dem Studium klar komme.


Mit Statisktik reisst man in der Regel einen Personaler oder anderen Ansprechpartner nicht vom Hocker. Das ist erst dann im Job nach der Absolvierung entsprechener AO-Bereiche etwas Anderes.

So denke ich auch, ja.

Gruß
Lingo

Ich glaube, dass du mit deiner Einstellung das schon richtig machen wirst.

Lingo79 wrote:

Das ist nicht so einfach... Ich möchte mich mit dem Studium nicht nur persönlich weiterbilden, sondern auch Grundlagen für Führungsaufgaben sammeln (Gruppenprozesse, Wirtschaftspsychologie).

Vielleicht hilft auch der Kurs in Projektmanagement an der FeU weiter?

Guck mal da: [url=https://www.isdb.fernuni-hagen.de/weiterbildung/index.php/weiterbildungskurse/projektmanagement/projektmanagement.html]Projektmanagement | FernUniversitaet in Hagen - Weiterbildung[/url]