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"Mathematik für Einsteiger"

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wie im Titel erläutert, geht es um das Buch "Mathematik für Einsteiger" von Klaus Fritzsche. Es wurde gesagt, dass dieses Buch empfehlenswert für alle ist, welche Mathematik studieren wollen.

Ich habe mit diesem Buch nun angefangen und allgemein liest es sich sehr gut, das meiste verstehe ich auch. Allerdings empfinde ich schon im ersten Kapitel die Übungsaufgaben als schwierig.
Beispielsweise wird ein einziger beispielhafter Beweis bezügl. der Dreieckskonkruenz durchgeführt. Danach soll man sofort beweisen können, dass der Außenwinkel an einem Dreieck gleich der Summe beider nicht anliegender Winkel ist.

Wer hat das sofort geschnallt? Also ich weiß nicht, wie ich vorgehen muss. Bin ich zu doof? ;)

Über Antworten freu ich mich

Comments

ich kenne das Buch nicht. Beweise über Winkel an Dreiecken sind eigentlich Schulstoff, sollten einen also inhaltlich nicht vor größere Herausforderungen stellen. Womit genau hast du denn Probleme?

Peinlich, habe wohl eine Lücke da ;)
Es geht aber eigentlich nicht um diesen konkreten Fall sondern die Tatsache, dass schon sehr früh gefordert wird, sich einen Beweis komplett auszudenken. Mir fällt nicht ein, wie ich diese Aussage selbst beweißen könnte, ohne es schon gehört zu haben.

Also soweit ich mich erinnern kann, werden ab den ersten Kurseinheiten eigenständige Beweise gefordert, die allerdings mit den in der Kurseinheit vorgestellten Mitteln und Wegen lösbar sein sollten. Meiner Meinung nach ist genau das der große Unterschied zur Schulmathematik o.ä. Rechenbeispiele kommen im Mathe-Studium eher selten vor und dann auch eher in den Fächern der Angewandten Mathematik. Allerdings sind auch diese Fächer voll von Beweisen :)

Um einen (einfachen) Beweis, wie sie in den EAs gefordert werden, selbst herauszubekommen, kann es durchaus eine Weile Knobelarbeit und Nachdenken brauchen. Ich suche mal nach dem einen Artikel, in dem waren echt gute Tipps, wie man an Übungsaufgaben herangehen soll und auch, was ein Mathematik-Studium eigentlich bedeutet.

So, gefunden :) [url=https://www.mathematik.uni-mainz.de/Members/lehn/le/uebungsblatt]Wie bearbeitet man ein Übungsblatt?[/url]

mbuerckel,

auch ich habe kürzlich damit angefangen, das Buch durchzulesen. Im Moment liegt der Schwerkpunkt wirklich nur auf dem Lesen. Ein ersthaftes durcharbeiten soll bei mir erst später erfolgen. Ich mach mir gern immer erst ein Gesamtbild.
Zu Deiner Frage: Den Beweis konnte ich ganz ohne Problem nachvollziehen. Das war für mich nicht wirklich schwierig. Ob ich das allerdings von allein so auf Anhieb geschafft hätte ist eher zu bezweifeln. Ich muss mich in das ganze System der Mathematik ersteinmal wieder einarbeiten. Meine letzte ersthafte Mathestunde liegt schon rund 15 Jahre zurück.
Lass Dich nicht entmutigen. Arbeite es einfach weiter durch. Ich denke je öfter man so etwas liest und Schritt für Schritt nachvollzieht, umso leichter wird einem das Ganze fallen.

Gruss
Mo

Also zwischen "einen Beweis nachvollziehen können" und "selber den Beweis finden" ist ein ziemlicher Unterschied. ;) Letzteres kann schonmal relativ lange dauern. Gerade auch am Anfang.

Einen Mathetext nur zu lesen und nachzuvollziehen ist relativ sinnlos – zumindest wenn man mal irgendwann klausurfit werden will. Man muss einfach selbst an die Knobelarbeit gehen. Dabei kommt man auch immer mehr Tricks, wie etwas geht und findet sich langsam in die mathematische Denke ein.

Deshalb: nicht verzweifeln! Versuche, Beweise selbst zu finden und dem Drang zu widerstehen, die Lösung nachzublättern. Okay, das klappt nicht immer – aber irgendwann immer öfter...

Danke für die Antworten.
Nachvollziehen kann ich die servierten Beweise auch. Aber Die Selbstbeweiserei macht mir Angst im Moment. ;)

Werde versuchen, mich reinzuknien. Mich hat die Sache nur ein wenig verunsichert, weil ich am Überlegen bin, ob ich Mathematik studieren soll. Und wenn man dann bei sowas scheitert, beäugt man sich selbst unheimlich kritisch in dem Moment. Naja, abwarten, wird vielleicht noch besser und sagt im Moment noch garnix aus

mbuerckel wrote:

Danke für die Antworten.
Nachvollziehen kann ich die servierten Beweise auch. Aber Die Selbstbeweiserei macht mir Angst im Moment. ;)

Werde versuchen, mich reinzuknien. Mich hat die Sache nur ein wenig verunsichert, weil ich am Überlegen bin, ob ich Mathematik studieren soll. Und wenn man dann bei sowas scheitert, beäugt man sich selbst unheimlich kritisch in dem Moment. Naja, abwarten, wird vielleicht noch besser und sagt im Moment noch garnix aus :)

Die Selbstbeweiserei kommt durch Übung. Wie kridbonn auch schrieb, ist es ganz wichtig auch selbst durchaus Versuche zu unternehmen. Auch wenn Du durch Texte mit Sätzen und deren Bereisen geführt wirst, sich vor dem Lesen des Beweisen nur mal Gedanken über einen evtl. Beweis zu machen. Das das, was Du Dir ausdenkst, nicht unbedingt mit dem tatsächlichen Beweis zu tun hat, erklärt sich von selbst. Du willst mittels Techniken Mathematik (vielleicht) erst erlernen (eben auch die Beweise) und dazu (auch vielleicht) studieren.

"Mathematik für Einsteiger" ist eben für ambitionierte Einsteiger. Und sicher ein gutes Buch. Aber bewahre Dir dennoch Deine Gelassenheit, wenns nicht sofort klappt. Spätestens bei der ersten EA wirst Du die angesparte Frustrationstoleranz benötigen, wenn Du nicht DER Überflieger bist... :D Das haben wir Mathematiker alle hier durch, auch die Informatiker ;). (Ausnahmen und Überflieger bestätigen mal wieder die Regel. :p )

lg, Katharina

Danke für die aufmunternten Worte, KayC!

ABER: ICH HABE DEN BEWEIS JETZT HINBEKOMMEN! :)
Mit Hilfe einer Parallele und Winkeluntersuchung hats funktioniert, und genau das war sogar die Lösung. Bin beruhigt

daumen: Super!