mich würde einfach interessieren, worin sich die Bachelorstudiengänge Mathematik und Informatik unterscheiden. Soweit mir bekannt ist, ist Informatik ein halbes (oder noch mehr?) Mathematikstudium?
Die Berufsausichten dürften als Informatiker besser sein, oder sehe ich das falsch? Wobei ich von Informatik keine bzw. sehr wenig Ahnung habe, unter Mathe dagegen kann ich mir mehr vorstellen (Abi-Leistungskurse in Mathe und Physik, was sich sehr gut ergänzt hat).
Grüße,
Judi
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Stefan Obermaier
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View profileInformatik ist sicher ein mathematiklastiges Studium. Wenn ich den Bachelor Informatik (mit integriertem Nebenfach) und den Bachelor Mathematik (mit Nebenfach Informatik) an der FernUni vergleiche, überschneiden sie sich etwa zu einem Drittel, oder im Umkerschluß, sie unterscheiden sich zu etwa zwei Dritteln!
(Wenn es für den Informatik-Bachelor das Nebenfach Mathematik gäbe wäre die Überschneidung sicher größer.)
Wirf dazu doch mal einen Blick auf die Seiten der Fernuni
[URL="https://www.fernuni-hagen.de/mathinf/studium/studiengaenge/bachelor/informatik/"]Informatik - Fakultät Mathematik und Informatik - FernUniversitt in Hagen[/URL]
[URL="https://www.fernuni-hagen.de/mathinf/studium/studiengaenge/bachelor/mathematik/"]Mathematik - Fakultät Mathematik und Informatik - FernUniversitt in Hagen[/URL]
bzw. in das Modulhandbuch
[URL="https://mi5.fernuni-hagen.de/module/listebsc.html"]Modulhandbuch - Informatik - Fakultt Mathematik und Informatik - FernUniversitt in Hagen[/URL]
Damit solltest Du eine Vorstellung von den Studieninhalten bekommen.
(Für die Mathematik habe ich kein Modulhandbuch gefunden, Du musst Dir wohl die einzelnen Kursbeschreibungen raussuchen.)\
Zu den Berufsaussichten hätte ich gesagt, dass die bei den Mathematikern sogar besser sind, aber ich bin kein Fachmann und mag völlig daneben liegen. Meine Empfehlung wäre in jedem Fall: studiere dass, was Dir besser liegt/gefällt. \
Du kannst Dir von einem Mathematikstudium vermutlich genausowenig vorstellen. Das ist nicht böse gemeint! Bitte verstehe mich nicht falsch, es ist schlicht eine völlig andere Welt als die Schulmathematik (auch als die Ingenieur-Mathematik). Du wirst nicht lernen wie man etwas ausrechnet bzw. etwas ausrechnen, Du wirst Beweise führen! Zeigen dass man etwas berechnen kann bzw. verstehen warum man etwas so berechnen kann.
(Etwas ähnliches machst Du in der Theoretischen Informatik, z.B. Beweise führen welche Probleme sich mit dem Computer lösen lassen und welche prinzipell nicht lösbar sind.)
Grüße
Stefan
Troll
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View profileJudi,
ich kann nur etwas aus der Sicht eines Mahtematikers dazu sagen.
Studiere das, was dich am meisten interessiert und laß dich nicht von irgendwelchen Statistiken Prognosen usw. beirren.
Dass ein Mathestudium wenig mit Schulmathematik zu tun hat, kann ich bestätigen, was dich jedoch nicht davon abschrecken sollte die Matherichtung einzuschlagen. Mein Mathestudium ist zwar schon ein paar Jahr her, aber in zumindest in den Übungen gab es teilweis "richtiges Rechnen" mit Zahlen.
Ich vermute, dass es mehr Informatiker gibt als Mathematiker, deswegen sind Mathematiker für den Arbeitsmarkt vielleicht an mancher Stelle "interessanter".
Du kannst aber auch als Mathematiker (mit Nebenfach und Interesse Informatik) im Bereich Informatik arbeiten.
Es würde mich interessieren, für was du dich dann entschieden hast, wenn es soweit ist.
Gruß
Simone