Skip to content
xenforo

Meine wilden Campusjahre

Content

Meine wilden Campusjahre...

Hallo!

Ich bin der Benne, 26 Lenze, komme aus dem wunderschönen Münsterland und wohne-lebe-arbeite-studiere seit einiger Zeit in der Stadt, die niemals schläft - New York City.

Hauptberuflich studiere ich hier "Aeronautical And Astronautical Technology", kurz AAT, zu deutsch Luft und Raumfahrttechnik, im Bachelor- / Masterprogram.
Nebenbei gehe ich als StudHiWi hier in meiner Uni jobben.

Da mir das alles immer noch nicht genug ist, hab' ich mir überlegt, ein Fernstudium aufzunehmen und da kam mir die FernUni Hagen grade recht.
Gesagt getan, ab April bin ich offiziell ein FUzzy, um es mit den Worten meiner besseren Hölfte auszudrücken. :)
Als Teilzeitstudent heißen meine Ziele ab sofort
"Bachelor of Law" und "Dipl.-Kaufmann".
Auf jeden Fall bin ich gespannt, auf was ich mich da eingelassen habe.

greetz 'n' cheers
Benne

Comments

Benedikt wrote:

Brav! So will ich das haben.......:D
Das Problem mit den Terminknubbeln kenne ich aus dem Sommersemester. Da habe ich am Semesteranfang auch alle EAs und SAs soweit es ging gelöst.
Dann hat mir ein Prof diese Lernmethode empfohlen und obwohl ich später angefangen hab' es trotzdem geschafft, von allen 4 Fächern die KEs termingerecht durchzuackern und die EAs abzugeben.
Ganz zu Anfang immer einen Terminplan (als Gant'sches Balkendiagramm)aufstellen, in welcher Woche man welche KE bearbeiten muss und wann die dazugehörige EA / SA abgegeben werden muss. MS Project eignet sich da ganz gut.

Im Anhang habe ich mal einen so einen Terminplan reingepackt. Der stammt von meinem Cousin (Erstsemestler Wiwi). :)


Den Anhang kann ich nicht öffnen!! Hab hier kein MS Project. Kannst du das vielleicht als Bild einfügen, damit man mal eine Idee vom Aussehen bekommt?
Ist das auch bei den deutschen Office-Versionen Bestandteil oder nur bei Euch in Amiland? Falls auch hier, dann muss ich doch dringend meine verdammte Office-CD wieder finden!:mad:

Und Du meinst, das schaff ich auch mit meinen drei Wochen Urlaub, in denen ich nichts anpacken will und darf, weil ich die Erholung nämlich endlich mal brauche???

Ok, ich gebe auf. Ich schaffe niemals einen Kurs pro Woche zu lesen und schon gar nicht durchzuarbeiten nach der Benedikt-Methode.
Bewundernswert, dass Sille das geschafft hat. Ich brauchte dafür mindestens 4-5 Stunden Zeit pro Tag, die habe ich höchstens für einen klausurelevanten Kurs.

Dazu kommt, dass es mir auch irgendwie widerstrebt, einen Kurs auswendig zu lernen. Lebendiges Abrufen von Wissen, aber auswendig lernen möchte ich keinen Kurs. Hm ... ich glaube, ich nehme die 2x-Lesen-Susa-Methode mit Zettelkasten.

Danke für Deine Hilfe Benedikt. :)

Nachsatz: Kannst Du den Terminplan Deines Cousins in ein anderes Format packen? Ich kann eine mpp-Datei nicht öffnen.

sunshine06 wrote:

Den Anhang kann ich nicht öffnen!! Hab hier kein MS Project. Kannst du das vielleicht als Bild einfügen, damit man mal eine Idee vom Aussehen bekommt?
Ist das auch bei den deutschen Office-Versionen Bestandteil oder nur bei Euch in Amiland? Falls auch hier, dann muss ich doch dringend meine verdammte Office-CD wieder finden!:mad:

Und Du meinst, das schaff ich auch mit meinen drei Wochen Urlaub, in denen ich nichts anpacken will und darf, weil ich die Erholung nämlich endlich mal brauche???


Versuch es. Vielleicht musst du nach dem "dringend notwendigen Urlaub" ein wenig Mehrarbeit leisten. Fiba kenn ich aus dem Studienzentrum nur vom sehen (vom weiten).....:D

Ich habe nun ein Bildschirmplot (wäre Din A2) beigepackt, Project wollte nicht so wie ich. :rolleyes:

Kurze Erklärung:
in den Spalten links stehen die einzelnen KEs, SAs und EAs, rechts daneben die geplante Anzahl der Bearbeitungstage mit Anfangs- und Enddatum. Für KEs plane ich max. 5 Tage ein, für SAs und EAs min. 25 Tage, für die Klausurvorbereitung min. 65 Tage. Samstage und Sonntage zähle ich nicht mit. :)
Die kurzen blauen Balken stellen die KEs dar, die gelben die SAs, die roten die EAs und die 4 ganz unten die Klausurvorbereitung.

MS Project gibt es ab Office 2003.

Irre ich mich oder hast Du da tatsächlich 28 Wochen bis zur Klausur geplant? (Kann leider die einzelnen Zahlen nicht lesen :o.)

Nachsatz: *heul* Bin völlig frustriert: Benne hat sein Studium generalstabsmäßig durchgeplant und ich lerne nach der Strickmethode. :( Schon der Anblick dieses Plans ist unglaublich deprimierend. Ich zolle Dir grenzenlose Bewunderung und komme mir klein und mies vor, weil ich niemals in der Lage wäre, einen solchen Plan einzuhalten. Sämtliche Pläne, die ich jemals erstellt habe, nahmen den gleichen Verlauf.
*schluchz* ich bin eine schlechte Studentin *schluchz*

Susa wrote:

Ok, ich gebe auf. Ich schaffe niemals einen Kurs pro Woche zu lesen und schon gar nicht durchzuarbeiten nach der Benedikt-Methode.
Bewundernswert, dass Sille das geschafft hat. Ich brauchte dafür mindestens 4-5 Stunden Zeit pro Tag, die habe ich höchstens für einen klausurelevanten Kurs.

Dazu kommt, dass es mir auch irgendwie widerstrebt, einen Kurs auswendig zu lernen. Lebendiges Abrufen von Wissen, aber auswendig lernen möchte ich keinen Kurs. Hm ... ich glaube, ich nehme die 2x-Lesen-Susa-Methode mit Zettelkasten.

Danke für Deine Hilfe Benedikt. :)
\


Susa, gib nicht auf, bevor zu überhaupt angefangen hast! ;)
Wenn du dir große Lerneinheiten jetzt noch nicht zutraust, nimm halt kleinere. Versuch doch mal, deine Kurse in Abschnitte einzuteilen. Das wird dir sicher helfen. :)

Von gezielt auswendig lernen spricht auch niemand. Hauptaugenmerk liegt auf Informationen sammeln, verbinden und anwenden. Also das, worauf es auch hinterher im Job drauf ankommt. Das Einprägen passiert mehr nebenbei und irgendetwas muss unser Hirn ja auch zu tun haben........

Susa wrote:

Irre ich mich oder hast Du da tatsächlich 28 Wochen bis zur Klausur geplant? (Kann leider die einzelnen Zahlen nicht lesen :o.)


Nein, nur 13 Wochen.

Benedikt wrote:

MS Project gibt es ab Office 2003. ;)


Office 2003 hab ich - sogar in der Pro-Version.:p Nur leider hat sich meine CD verkrümelt.:mad: Aber ich werde dieses Mistding jagen, bis ich es habe!:capito:

So ein bunter großer Plan, ist nämlich genau das, was ich brauche!!

Und bei Fragen wende ich mich vertrauensvoll an Dich, lieber Benne.:cool:

P.S.: FiBa sollte gehen. Viel Wiederholung aus BWL II. Das meiste hatte ich schon in meinem Studium bis zum Abwinken. Wissen muss vor allem wieder reaktiviert werden.

Ach, Benedikt, es geht nicht um die Lerneinheiten, es geht schlicht um die Tasache, dass ich nach Deiner Methode 180 Seiten pro Tag lesen müsste. das ist schlicht unmöglich für mich. Ich habe schon mal versucht, schneller zu lesen, aber immer wenn ich das tue, dann nehme ich gar nichts auf.

Wenn ich übrigens einen Kurs einmal gelesen habe, dann verstehe ich immer alles, was da drin steht. Vielleicht hapert es daran.

Benedikt wrote:

MS Project gibt es ab Office 2003. ;)


Toll, jetzt hab ich endlich die CD gefunden - wohl bemerkt Office 2003 Pro - aber nix Project da drauf. Entweder bin ich zu blöd oder das ist für den deutschen Markt eben nicht standardmäßig dabei. Dabei wollte ich mich endlich mal in Farbe organisieren. °grummelbrummel°

Vielleicht weißt Du ja Hilfe für mich.

Susa wrote:


Nachsatz: *heul* Bin völlig frustriert: Benne hat sein Studium generalstabsmäßig durchgeplant und ich lerne nach der Strickmethode. :( Schon der Anblick dieses Plans ist unglaublich deprimierend. Ich zolle Dir grenzenlose Bewunderung und komme mir klein und mies vor, weil ich niemals in der Lage wäre, einen solchen Plan einzuhalten. Sämtliche Pläne, die ich jemals erstellt habe, nahmen den gleichen Verlauf.
*schluchz* ich bin eine schlechte Studentin *schluchz*


Aller Anfang ist schwer, aber nicht unmöglich.
Dadurch, dass ich bereits einige Jahre Studium auf dem Buckel habe, habe ich auch mehr Routine..... ;)

Lass es langsam angehen.

sunshine06 wrote:

Toll, jetzt hab ich endlich die CD gefunden - wohl bemerkt Office 2003 Pro - aber nix Project da drauf. Entweder bin ich zu blöd oder das ist für den deutschen Markt eben nicht standardmäßig dabei. Dabei wollte ich mich endlich mal in Farbe organisieren. °grummelbrummel°

Vielleicht weißt Du ja Hilfe für mich.:(


Habe dir eine PN geschrieben......

Susa wrote:

Ach, Benedikt, es geht nicht um die Lerneinheiten, es geht schlicht um die Tasache, dass ich nach Deiner Methode 180 Seiten pro Tag lesen müsste. das ist schlicht unmöglich für mich. Ich habe schon mal versucht, schneller zu lesen, aber immer wenn ich das tue, dann nehme ich gar nichts auf.

Wenn ich übrigens einen Kurs einmal gelesen habe, dann verstehe ich immer alles, was da drin steht. Vielleicht hapert es daran. :(


Kuwi lernt sich schon anders als Mathe, aber die Methode lässt sich in jedem Fach anwenden. Man braucht nur Übung.

Bei der ganzen Sache würde mich aber schon interessieren, wie genau Du das machst.

Also, liest Du eine KE am Tag durch (da müsste ich noch am Lesetempo arbeiten)? Machst Du erst ( bei max. 2 KE pro Woche) das überfliegen in beiden KE, dann das anmarkern in beiden KE usw.? Oder wendest Du die Methode erstmal komplett für eine KE an und dann für die nächste? Oder wie genau?

Nicht, dass ich dieses Semester Zeit dafür hätte. Aber fürs nächste hab ich mir das fest vorgenommen. Jetzt sammel ich erstmal Klausurzulassungen. Und zwar nach der Hamstermethode.

Benedikt wrote:

Kuwi lernt sich schon anders als Mathe, aber die Methode lässt sich in jedem Fach anwenden. Man braucht nur Übung.

Bei »Üben« denken ich immer an das Video »Schlumpfine und der Troll«. Da will Schlumpfine für Papa Schlumpfs Geburtstag einen Tanz aufführen wie eine Ballerina und wird bei den Proben von den anderen Schlümpfen ausglacht, weil sie immer auf die Nase fällt. Daraufhin legen ihr die Schlümpfe nahe, fleißig zu üben, damit sie besser wird und Schlumpfine mault: »Üben ... üben ... ich hasse dieses Üben.«

Wieso nur fällt mir dieses Video gerade ein? :o

sunshine06 wrote:

Bei der ganzen Sache würde mich aber schon interessieren, wie genau Du das machst.

Also, liest Du eine KE am Tag durch (da müsste ich noch am Lesetempo arbeiten)? Machst Du erst ( bei max. 2 KE pro Woche) das überfliegen in beiden KE, dann das anmarkern in beiden KE usw.? Oder wendest Du die Methode erstmal komplett für eine KE an und dann für die nächste? Oder wie genau?

Nicht, dass ich dieses Semester Zeit dafür hätte. Aber fürs nächste hab ich mir das fest vorgenommen. Jetzt sammel ich erstmal Klausurzulassungen. Und zwar nach der Hamstermethode.:D


Ich arbeite mich Kurseinheit für Kurseinheit voran. Niemals mixen, das bringt einen nur durcheinander. Das Lesetempo steigert sich mit der Zeit von ganz allein. Man selbst merkt davon überhaupt nichts, nur anderen fällt das auf. Für jede KE brauche ich etwa 2-3 Tage, also nix mit Genialität und Zauberei.........schade eigentlich........

Susa wrote:

Bei »Üben« denken ich immer an das Video »Schlumpfine und der Troll«. Da will Schlumpfine für Papa Schlumpfs Geburtstag einen Tanz aufführen wie eine Ballerina und wird bei den Proben von den anderen Schlümpfen ausglacht, weil sie immer auf die Nase fällt. Daraufhin legen ihr die Schlümpfe nahe, fleißig zu üben, damit sie besser wird und Schlumpfine mault: »Üben ... üben ... ich hasse dieses Üben.«

Wieso nur fällt mir dieses Video gerade ein? :o

Deshalb studierst du nur ein Fach und Benne 4 Fächer!

Susa wrote:

Bei »Üben« denken ich immer an das Video »Schlumpfine und der Troll«. Da will Schlumpfine für Papa Schlumpfs Geburtstag einen Tanz aufführen wie eine Ballerina und wird bei den Proben von den anderen Schlümpfen ausglacht, weil sie immer auf die Nase fällt. Daraufhin legen ihr die Schlümpfe nahe, fleißig zu üben, damit sie besser wird und Schlumpfine mault: »Üben ... üben ... ich hasse dieses Üben.«

Wieso nur fällt mir dieses Video gerade ein? :o


......hmmm........keine Ahnung. Läufst du manchmal blau durch die Gegend? :cool: :D

Spaß beiseite. Fakt ist: Susa, du musst erst einmal anfangen.......

Benne, bei welchen Lesedurchgang bearbeitest Du die Aufgaben in den Kurseinheiten?

Und wie viel Zeit pro Tag verbringst Du mit dem Lesen der KE - und wieviel Seiten hat die?

Ich such da noch immer die richtige Zeiteinteilung...:o

Anna-dMd wrote:

Hallo Benne, bei welchen Lesedurchgang bearbeitest Du die Aufgaben in den Kurseinheiten?


Beim vierten Durchgang, EAs und SAs direkt im Anschluss an die KEs..........

sunshine06 wrote:

Und wie viel Zeit pro Tag verbringst Du mit dem Lesen der KE - und wieviel Seiten hat die?

Ich such da noch immer die richtige Zeiteinteilung...:o


Für die Fernuni lern' ich über den Tag verteilt etwa 3 Stunden. Die Anzahl der Seiten ist sehr unterschiedlich, meistens um die 100 Seiten, manchmal 150 oder nur 50..........:)

Wenn man keine ganze KE schafft, sollte man das Pensum nicht nach Seitenzahlen einteilén. Thematische Schwerpunkte sind viel besser.

Benedikt wrote:

Für die Fernuni lern' ich über den Tag verteilt etwa 3 Stunden. Die Anzahl der Seiten ist sehr unterschiedlich, meistens um die 100 Seiten, manchmal 150 oder nur 50..........:)

Wenn man keine ganze KE schafft, sollte man das Pensum nicht nach Seitenzahlen einteilén. Thematische Schwerpunkte sind viel besser. ;)


Ich seh schon, das liegt eindeutig an meinem Lesetempo... Aber ich kann ja während des Urlaubs anfangen schneller zu lesen. :p

Lektüre hast du ja genug.......:p
Müsstest du nicht eigentlich schon längst weg sein und in der mexikanischen Sonne bruzzeln?

Benedikt wrote:

Lektüre hast du ja genug.......:p
Müsstest du nicht eigentlich schon längst weg sein und in der mexikanischen Sonne bruzzeln? :D


Nee, morgen geht's los. Mal sehen, ob uns Wilma nicht einen Strich durch den Abflugplan macht.:eek

Benne
Ich wünsche dir viel Spass beim Studium. Gruss Christina

sunshine06 wrote:

Nee, morgen geht's los. Mal sehen, ob uns Wilma nicht einen Strich durch den Abflugplan macht.:eek:


.....einfach ganz kräftig gegenpusten, dann geht das schon.....

c-widmer wrote:

Hallo Benne
Ich wünsche dir viel Spass beim Studium. Gruss Christina:)


Danke Christina, das wünsch' ich dir auch.

Na was mussten meine Augen da gerade sehen:

Der neueste Benutzer ist [URL="https://www.bwl-club.de/profile.php?mode=viewprofile&u=24&sid=204094c799639399e7edf07d99fee83f"][COLOR=#800080]Benedikt[/COLOR][/URL].

(gesehen bei [URL="https://www.bwl-club.de"]www.bwl-club.de[/URL])

Du wirst doch nicht fremdgehen?:rolleyes

yvonne wrote:

Na was mussten meine Augen da gerade sehen:

Der neueste Benutzer ist [URL="https://www.bwl-club.de/profile.php?mode=viewprofile&u=24&sid=204094c799639399e7edf07d99fee83f"][COLOR=#800080]Benedikt[/COLOR][/URL].

(gesehen bei [URL="https://www.bwl-club.de"]www.bwl-club.de[/URL])

Du wirst doch nicht fremdgehen?:rolleyes:


BOAAHHHH, so ein Verräter! Das ist er tatsächlich!!! :verdaecht


Naja, immerhin bei webseite den Studienservice angegeben....

yvonne wrote:

Na was mussten meine Augen da gerade sehen:

Der neueste Benutzer ist [URL="https://www.bwl-club.de/profile.php?mode=viewprofile&u=24&sid=204094c799639399e7edf07d99fee83f"][COLOR=#800080]Benedikt[/COLOR][/URL].

(gesehen bei [URL="https://www.bwl-club.de"]www.bwl-club.de[/URL])

Du wirst doch nicht fremdgehen?:rolleyes:

Also, so wie ich ihn kenne, will er den Laden wohl nur ein wenig aufmischen und die verlorenen Schäfchen wieder einsammeln und heimbringen:cool::cool:. Viel bedenklicher stimmt mich der Umstand, dass du überhaupt der Spammerei des Betreibers gefolgt bist und dich tatsächlich auf die Seite gewagt hast...

mfg
Mickey, der schon ganz andere Formen versinken sah

yvonne wrote:

Na was mussten meine Augen da gerade sehen:

Der neueste Benutzer ist [URL="https://www.bwl-club.de/profile.php?mode=viewprofile&u=24&sid=204094c799639399e7edf07d99fee83f"][COLOR=#800080]Benedikt[/COLOR][/URL].

(gesehen bei [URL="https://www.bwl-club.de"]www.bwl-club.de[/URL])

Du wirst doch nicht fremdgehen?:rolleyes:


PSSSSSSSSSSSSSSST!!!!!!!!!
Bin doch in geheimer Mission unterwegs......... :cool

Benedikt wrote:

PSSSSSSSSSSSSSSST!!!!!!!!!
Bin doch in geheimer Mission unterwegs......... :cool:

Also, statt fremd zu gehen oder nur rum zu PSSSSSSSSSSSSSSSTen solltest du lieber ein Thema nebenan rumPUUUUUUUUUUUUUUSTen. Oder hat Wilma sich schon verkrochen?

mfg
Mickey

mickey wrote:

Viel bedenklicher stimmt mich der Umstand, dass du überhaupt der Spammerei des Betreibers gefolgt bist und dich tatsächlich auf die Seite gewagt hast...\


Mickey, Du weißt doch, nur wer informiert ist, kann mitreden :)Oder auch für Dich als WiWi Vollständiger Markt => vollständige Information *ggg*
Nachdem sich selbst ein Mitarbeiter eines Lehrstuhls in die Diskussion eingemischt hat, musste ich doch mal nachsehen, worum hier eigentlich so ein Wirbel gemacht wird. Und was mussten meine inzwischen doch müden Augen sehen - direkt auf der Startseite - Benedikt. Meine Aussage bezüglich des "Fremdgehens" war natürlich nur ironisch gemeint, dass müsstest Du doch erkannt haben, oder?

Benedikt wrote:

PSSSSSSSSSSSSSSST!!!!!!!!!
Bin doch in geheimer Mission unterwegs......... :cool:


Benedikt, vielleicht sollte Dich mal jemand bezüglich Geheimagententätigkeiten aufklären:

Man sollte nicht gerade seine Identität (Foto) beim ersten "Hallo" preisgeben.:cool

Benedikt wrote:

PSSSSSSSSSSSSSSST!!!!!!!!!
Bin doch in geheimer Mission unterwegs......... :cool:

Mit dem gleichen Bild? Übrigens könntest du dir mal mehr anziehen, bei dem Bild friert es mich! :rolleyes

Dann schick ich dir jetzt mal ein paar warme Gedanken......

yvonne wrote:

Benedikt, vielleicht sollte Dich mal jemand bezüglich Geheimagententätigkeiten aufklären:

Man sollte nicht gerade seine Identität (Foto) beim ersten "Hallo" preisgeben.:cool:


Das kommt zu spät, ich wurde bereits entdeckt.......

Oktober 2005

So, Halloween ist für dieses Jahr vorbei, meine beiden Teufel sind im Bett und die nächtliche Beute sicher vor ihnen verstaut. Der Zahlarzt wird sich freuen........ :rolleyes:
Heute abend konnte ich in etwa nachfühlen, was mein Paps all die Jahre zu Halloween durchmachen musste: kilometer weit laufen und dabei schwere Tüten schleppen. Das erinnert mich jetzt irgendwie an Shopping mit Silvie......... :D

Der erste Monat im neuen Semester ist um. Zeit für einen neuen Zwischenstand:
#1 Medizin :D
Yesssssssss, ich habe einen Platz für mein Praktisches Jahr ergattert. Inzwischen hab ich die erste von vier Stationen angetreten. Das Team auf der Inneren ist echt in Ordnung. Werde überall nur Bambi genannt. Verdammt, was hat das zu bedeuten??? :confused:

#2 AAT :rolleyes:
Meinen Plan, dieses Semester die basic studies abzuschließen, habe ich zwar aufgegeben, aber vorsichtshalber doch noch die letzten Kurse nachbelegt. Man weiß ja nie. :ka: Mal sehen, ob sich AAT nicht als Fernstudium beackern lässt. Erfahrungen hab' ich ja jetzt genug. :D
Wie ich allerdings den Teilnahmeschein erhalten kann ohne jemals da gewesen zu sein, muss ich mir noch überlegen.....

#3 Wiwi :)
Diese Woche steht der 5. und letze Teil von EDV mitsamt EA auf dem Programm. Als Bettlektüre absolut ungeeignet, ich hab schon von Mäusen geträumt in der Größe eines halben Apfels!!! :eek: Antje hat schon Recht, dass man beim Durchackern keine spitzen Gegenstände in der Nähe haben sollte...... :D
Für November ist die komplette "Individuelle Datenverarbeitung" + EA geplant. Mal schauen, was mich da erwartet. Zumindest ist das Kapitel "Wirtschaftsinformatik" damit für mich erst mal beendet. Augen zu und durch. :cool:

#4 Rewi :)
Ich habe kräftig aufgeholt, BGB Teil 4 ist abgeschlossen. Bleiben noch vier weitere übrig, aber die schaffe ich auch noch. Die erste EA ist seit ein paar Tagen raus, ich warte noch auf's Ergebnis. Spätestens bis Freitag will ich die zweite fertig machen und wegschicken.
Mein Gutachterstil hat sich noch nicht gebessert, aber ich arbeite dran. Ich bekomme jetzt sogar Nachhilfe von einem Richter.......:D

Fazit: :daumen:
Alles verläuft mehr oder weniger nach Plan, voll im Soll. Ich bin wirklich erstaunt, wie sich mittlerweile doch alles wunderprächtig entwickelt hat. Wenn es weiter so gut läuft, müsste ich im Dezember WInfo und BGB1 fertig haben. :cool

Wow....ich bin immer wieder fasziniert!!!!!

Schon bei der Hälfte Deiner Belastung müßte ich Nachtschlaf und Familie völlig wegrationalisieren....
[img]https://www.schmaili.com/smileys/402.gif[/img][img]https://www.schmaili.com/smileys/402.gif[/img][img]https://www.schmaili.com/smileys/402.gif[/img][img]https://www.schmaili.com/smileys/402.gif[/img][img]https://www.schmaili.com/smileys/402.gif[/img][img]https://www.schmaili.com/smileys/402.gif[/img][img]https://www.schmaili.com/smileys/402.gif[/img]

Ah iwoooo......der Tag hat 24 Stunden und wenn das nicht reicht nimmt man noch die Nacht dazu, alles keine Zauberei. :D
Mal gucken, wie das mit den Klausuren gelaufen ist....... :rolleyes

[COLOR=magenta][B][I]:applaus: Gratuliere zu den super Ergebnissen! :applaus:[/I][/B][/COLOR]
[IMG]https://www.cosgan.de/images/smilie/musik/k015.gif[/IMG]
mal Elli76 zitiere:

Wow....ich bin immer wieder fasziniert!!!!!\

Benedikt, wenn ich jemals einen Menschen anbeten würde, dann Dich.
[IMG]https://www.schmaili.com/smileys/402.gif[/IMG][IMG]https://www.schmaili.com/smileys/402.gif[/IMG][IMG]https://www.schmaili.com/smileys/402.gif[/IMG][IMG]https://www.schmaili.com/smileys/402.gif[/IMG][IMG]https://www.schmaili.com/smileys/402.gif[/IMG][IMG]https://www.schmaili.com/smileys/402.gif[/IMG][IMG]https://www.schmaili.com/smileys/402.gif[/IMG]

Gratuliere zu Deinen prima Klausuren.

Wieso komme ich mir in Bennes Tagebuch eigentlich immer so klein vor?

[COLOR=red][B]Herzlichen Glückwunsch, Benne!![/B][/COLOR] :respekt:

[COLOR=black]@ Susa: geht mir ganz genau so.....[/COLOR]

Benedikt - wie machst Du das?!
Ich kann mich nur Susa anschliessen, falle auf die Knie und:
[IMG]https://www.schmaili.com/smileys/402.gif[/IMG][IMG]https://www.schmaili.com/smileys/402.gif[/IMG][IMG]https://www.schmaili.com/smileys/402.gif[/IMG][IMG]https://www.schmaili.com/smileys/402.gif[/IMG][IMG]https://www.schmaili.com/smileys/402.gif[/IMG][IMG]https://www.schmaili.com/smileys/402.gif[/IMG][IMG]https://www.schmaili.com/smileys/402.gif[/IMG]

Wahnsinn!!!!! Herzlichen Glückwunsch zu solch grandiosen Ergebnissen! Das eine Prozent ist wohl wegen der fehlenden Unterschrift, oder?! - Klar, welcher Topstar gibt schon freiwillig Autogramme?!?!

Mir fehlen die Worte.................

Einfach unglaublich, sagenhaft!!:eek:

Auch von mir [COLOR=darkred]HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH[/COLOR][COLOR=darkred]!!! :) :) :) [/COLOR]
[COLOR=#8b0000][/COLOR]
[COLOR=black]Wie machst Du das nur???:confused: [/COLOR]

Na, da gratuliere ich doch auch mal!!!

Aber warum immer 99%? Die könnten dann doch mal 100 vergeben? Naja, beim nächsten Mal :D

Und ich hoffe immer noch, dass ich Perso/Orga wenigstens bestanden habe :rolleyes:...

@Merlin: ich finde es ganz gut, wenn die Ärzte nicht so todernst und wie die Halbgötter in weiss rumlaufen, sondern ein bisschen Humor (naja vielleicht nicht im Hinblick auf lebensgefährliche Krankheiten) haben und halbwegs "normal" sind

[COLOR=Red]Herzlichen Glückwunsch, Benedikt!! [/COLOR]


Ich kann mich meinen Vorrednern / Vorrednerinnen nur anschließend: Hut ab und echten :respekt:!!! Ich freue mich total mit Dir, sitze hier mit richtig breitem Grinsen! :D

Kerstin wrote:


Aber warum immer 99%? Die könnten dann doch mal 100 vergeben? Naja, beim nächsten Mal :D


Kerstin, Du wirst es nicht glauben, aber bei uns damals in Mathe im Abikurs galt der Satz: "100 % geben wir nicht - so gut kann keiner sein!!" Es wurde also auf Biegen und Brechen ein Fehlerpunkt gesucht. C'est la vie! :ka

Sag mal Benne, :rolleyes: hast du gedopt:cool: so ihr Mediziner....euch ist doch einiges zuzutrauen - äh, vertrittst Du eigentlich die Chirurgen oder die Internisten beim Rollstuhlrennen. Hoffe, Du hast da auch solche Erfolge!

Auf alle Fälle Herzlichen Glückwunsch[COLOR=black] zu DEN Top-Klausurergebnissen (;) jetzt musst Du mir nur noch verraten, wann Du eigentlich schläfst)[/COLOR][/COLOR]

Die Ergebnisse sind ja echt wahnsinn :eek:

Herzlichen Glückwunsch auch von meiner Seite :applaus: :applaus: :applaus: deine Ergenisse sind echt beneidenswert!!!

CelineJ wrote:

Kerstin, Du wirst es nicht glauben, aber bei uns damals in Mathe im Abikurs galt der Satz: "100 % geben wir nicht - so gut kann keiner sein!!" Es wurde also auf Biegen und Brechen ein Fehlerpunkt gesucht. C'est la vie! :ka:

Hmm... bei meinem Mathe-LK hat der Lehrer genauso geregelt. Ich weiss noch, wie verzweifelt er bei einer Klausur in 13/1 war, als er beim besten Willen zum Verrecken bei gleich drei Leuten nicht das kleinst Härchen in der Suppe finden konnte. Hat sich richtiggehend - vor versammelter Mannschaft - über seine eigene Blindheit/Unfähigkeit/wasauchimmer aufgeregt, und selbst wenn man ihn kannte, es fiel schwer zu glauben, dass er das eigentlich ganz nett meinen wollte. Sein Schlusskommentar war wenn ich mich richtig entsinne mit einer der Hauptimpulse für meine spätere Entscheidung, selbst Mathe zu studieren.

mfg
Mickey

@ Mickey: Habe ich den Schlusskomentar überlesen?

Anna-dMd wrote:

@ Mickey: Habe ich den Schlusskomentar überlesen?

Ich kann ihn auch nicht finden!:dunce

Also, den genauen Wortlaut hab ich zwar nicht im Kopf, aber sinngemäß war die Aussage die, dass ebendiese 100% nur von Leuten erreicht werden könnten, für die das alles Kinderkram sei, so von wegen weil Fehler in Mathe nur dadurch entstehen täten, dass man überhaupt nachdenken müsse bevor man eine Aufgabe löst (und ja, so gänzlich unrecht hatte er vielleicht auch nicht gehabt), und dass diese Routine allenfalls erreicht werden könne, wenn man den Kram denn mal studiert hätte - so wie er es tat. Naja, er wollte wohl zum Ausdruck bringen, dass keiner seiner Schüler so gut sein könne wie er selbst, und wenn das doch mal geschehen würde, sollte man dieses Potenzial halt nutzen.

mfg
Mickey

mickey wrote:

Also, den genauen Wortlaut hab ich zwar nicht im Kopf, aber sinngemäß war die Aussage die, dass ebendiese 100% nur von Leuten erreicht werden könnten, für die das alles Kinderkram sei, so von wegen weil Fehler in Mathe nur dadurch entstehen täten, dass man überhaupt nachdenken müsse bevor man eine Aufgabe löst (und ja, so gänzlich unrecht hatte er vielleicht auch nicht gehabt), und dass diese Routine allenfalls erreicht werden könne, wenn man den Kram denn mal studiert hätte - so wie er es tat. Naja, er wollte wohl zum Ausdruck bringen, dass keiner seiner Schüler so gut sein könne wie er selbst, und wenn das doch mal geschehen würde, sollte man dieses Potenzial halt nutzen.

mfg
Mickey

Ja, so ungefähr in diesem Wortlaut wurde das damals bei uns auch begründet.

"Let it snow, let it snow let it snow......"

So, das Münsterland ist wieder frei geschaufelt und hat wieder Strom. :D
Ich muss schon zugeben: Frau Holle, Sie haben's echt drauf. Bitte mehr davon. :D

Die Zeit vergeht wie im Fluge. Dienstag kommt der Nikolaus, in 3 Wochen ist Weihnachten und in 4 Wochen heißt es schon wieder Goodbye 2005, Welcome 2006.

[U]Dezember 2005[/U]
#1 Medizin
Eigentlich läuft hier alles ganz gut. Wäre da nicht meine Ma, die die ganze Zeit nichts besseres zu tun hat, als Erlebnisse aus meiner Kindheit unter's Volk zu bringen. Und jeder will das auch noch wissen. Hilfe!!!!!! :eek: :eek: :eek:
Warum müssen meine lieben Eltern auch ausgerechnet in dem Krankenhaus untergebracht sein, in dem ich arbeite? :rolleyes:
Dienstag werde ich den Nikolaus auf der Kinderstation spielen. :)
Das Engelchen an meiner Seite ist natürlich niemand anderes als Silvie. Sie weiß allerdings noch nichts von ihrem Glück, muss ich mal gleich anrufen. Mein Chef muss wegen einer verlorenen Wette :feiff: übrigens den Knecht Ruprecht spielen. Der Chefarzt in Strumpfhosen........hehehe.....:D :D :D

#2 AAT
Housten, wir haben ein Problem. Und das ist, dass ich hier zwar lernen kann ohne Ende, aber ohne Anwesenheitsnachweis keine Klausuren mitschreiben darf. Mist! :(

#3 Wiwi
Die letzte EA für Info ist seit gestern abend fertig. Yessssssssssssss!!!!!!!! :D
Die nächsten 3 Monate will ich auch nix mehr von dem Zeugs sehen. :p

#4 Rewi
Melde: Mission BGB 1 erfolgreich abgeschlossen. Ich kann jetzt sogar 1a Gutachen schreiben. :D

Studientechnisch bin ich dann jetzt dieses Semester soweit durch.
Letzte Woche habe ich die letzte EA von BGB 1 eingetütet und höchstpersönlich nach Hagen gebracht. Irgendwann muss man sich ja auch mal den Laden angucken. Lecker Kuchen, aber echt furchtbarer Kaffee........:p

1. Dezember

Eine deutsche Weihnachtsgeschichte aus dem Münsterland........

Es war einmal ein kleiner Baumwollfaden.
Der hatte Angst, dass es nicht ausreicht, so wie er war.
"Für ein Schiffstau bin ich viel zu schwach und für einen Strickpulli zu kurz. Um an andere anzuknüpfen, habe ich viel zu viele Hemmungen. Für' Sticken bin ich auch nicht geeignet, ich bin dafür zu blass und unscheinbar. Wenn ich aus Seide wäre, könnte ich als schöner Schal durch die Welt getragen werden. Aber so?! Was kann ich schon tun? Was kann ich üüberhaupt? Es reicht mir. Niemand mag mich und ich mich selbst am Wenigsten!"
So sprach der kurze Baumwollfaden und fühlte sich ganz elend und niedergeschlagen in seinem Selbstmitleid.

Da klopfte ein kleiner Klumpen Wachs an seine Tür.
"Lass dich nicht hängen, kleiner Faden. Gehen wir beide doch zusammen durch's Leben. Für eine große Kerze bist du zwar zu kurz und ich hab' zu wenig Wachs, aber für ein kleines Teelicht wird es reichen.
Es genügt doch auch ein kleines Licht, um die Dunkelheit zu vertreiben."

Da war der kleine Faden ganz glücklich, verband sich mit dem Klumpen Wachs und zusammen erleuchteten sie einen kleinen Teil der Welt.

Und die Moral von der Geschicht'.......
Jedes Dasein hat einen Sinn, auch wenn er sich nicht sofort auftut.
Und wer weiß, vielleicht gibt es in der Welt noch mehr kurze Baumwollfäden und kleine Wachsklümpchen, die sich zusammentun könnten, um einen kleinen Teil der Welt zu erleuchten.



PS: nein, im Anhang versteckt sich keine Geschichte. 'Hope' ist als Hintergrundmusik gedacht.

2. Dezember

[COLOR=#ffff00][COLOR=black][B]Eine polnische Weihnachtsgeschichte.......[/B][/COLOR][/COLOR]

[COLOR=#ffff00][COLOR=black]Die Tiere diskutierten einmal über Weihnachten. [/COLOR][/COLOR]
[COLOR=#ffff00][COLOR=black]Sie stritten was wohl die Hauptsache an Weihnachten sei. [/COLOR][/COLOR]
[COLOR=#ffff00][COLOR=black]"Na klar, Gänsebraten", sagte der Fuchs, "was wäre Weihnachten ohne Gänsebraten!"
"Schnee", sagte der Eisbär, "viel Schnee!" Und er schwärmte verzückt: "Weiße Weihnachten!"
Das Reh sagte: "Ich brauche aber einen Tannenbaum, sonst kann ich nicht Weihnachten feiern."
"Aber nicht so viele Kerzen", sagte die Eule, "schön schummrig und gemütlich muß es sein, Stimmung ist die Hauptsache."
"Aber mein neues Kleid muß man sehen", sagte der Pfau, "wenn ich kein neues Kleid kriege, ist für mich kein Weihnachten."
"Und Schmuck!" krächzte die Elster, "jedes Weihnachtsfest kriege ich was: Einen Ring, ein Armband, eine Brosche oder eine Kette, das ist für mich das Allerschönste an Weihnachten."
"Na aber bitte den Stollen nicht vergessen," brummte der Bär, "das ist doch die Hauptsache, wenn es den nicht gibt und all die süßen Sachen, verzichte ich auf Weihnachten."
"Mach's wie ich," sagte der Dachs, "pennen, pennen, das ist das Wahre. Weihnachten heißt für mich mal richtig pennen!"
"Und saufen," ergänzte der Ochse, "mal richtig einen saufen und pennen." "Und das Kind?" fragte der Esel. [/COLOR][/COLOR]
[COLOR=#ffff00][COLOR=black]Da senkten alle beschämt den Kopf und meinten: "Das Kind, ja das Kind ist doch die Hauptsache. Aber..........wissen das die Menschen eigentlich?"[/COLOR] [/COLOR]

Mein Gott. Der Stefan kommt immer zu spät!

Auch von mir nochmal herzlichen Glückwunsch für deine Wahnsinnsergebnisse :)!

und bei 99% in Mathe krieg ich von Bene nach der Prüfung ne PN, dass es nicht so gut lief bei ihm :eek:!

Naja....es hätten ja auch 100% sein können :p

Hab ich mich eigentlich schon für die vielen, vielen Glückwünsche bedankt? :tuedelue:

Wenn nicht, hol ich das sofort nach: Danke schön!!!!! :D :D :D

3. Dezember

Eine russische Weihnachtsgeschichte

.....von der wahren Liebe: der 4. König.....
[FONT=TimesNewRomanPS-BoldMT]

[FONT=TimesNewRomanPSMT]
Der geheimnisvolle Stern zog ihnen voran, rastlos folgten sie ihm. Sie kannten weder Tag noch Nacht, nicht Hunger und Durst. Blind waren sie für die Schönheit der Erde, taub für die lärmende Pracht der Städte. Die Wüste fürchteten sie nicht. Die Sonne selbst konnte ihnen nicht schaden,
sie suchten IHN, nach dem ihr Volk seit tausend Jahren ausgeschaut hatte: Den Gottkönig, den Erlöser.

In keinem brannte die Sehnsucht, Gott zu schauen, so wie in dem jungen König. Er ritt zuletzt, ganz in seine Wunschträume versunken. Auf einmal vernahm er ein Schluchzen, so zwingend und bitterlich, dass er aus allen Träumen aufgerissen war.

Im Staub sah er ein Kind liegen, nackt, aus fünf Wunden blutend. So seltsam fremd und zart war dies Kind und ohne jede Hilfe, dass er es in heißem Erbarmen behutsam aufs Pferd hob. Langsam ritt er ins Dorf, durch das sie eben erst gekommen waren, zurück. Die drei anderen Könige indessen hatten nichts gemerkt. Sie zogen unentwegt dem Stern nach.

Im Dorf kannte niemand das Kind. Der junge König aber hatte es so lieb gewonnen, dass er es einer guten Frau zur [FONT=TimesNewRomanPSMT]Pflege gab. Aus seinem Gürtel holte er den [FONT=TimesNewRomanPSMT]einen Edelstein und vermachte ihn dem Kind, damit so sein Leben gesichert sei. Dann aber trieb es ihn fort, die Gefährten und den Stern, den er verloren hatte, zu suchen.

[FONT=TimesNewRomanPSMT]
Er fragte die Menschen um den Weg, den die fremden Könige genommen,
und eines Tages erblickte er den. Stern. wieder und eilte ihm nach. Doch seltsam, so sehr er sich sehnte, den [FONT=TimesNewRomanPSMT]Heiland der Welt zu finden und vor ihm [FONT=TimesNewRomanPSMT]niederzuknien, die Not des Kindes hatte ihn hellhörig gemacht für alle Not, sie ließ ihn nicht mehr los.

[FONT=TimesNewRomanPSMT]
Der Stern führte ihn durch eine Stadt. Ein Leichenzug begegnete ihm. Hinter dem Sarg schritt eine Frau mit ihren Kindern. Äußerste Trostlosigkeit sprach aus ihren [FONT=TimesNewRomanPSMT]Zügen, in Verzweiflung klammerten [FONT=TimesNewRomanPSMT]sich die Kinder an ihre Mutter. Da stieg der König vom Pferd, denn er sah wohl, dass nicht allein die Trauer um den Toten solchen Schmerz hervorgerufen hatte.

[FONT=TimesNewRomanPSMT]Den Mann und Vater trug man zu Grabe, vom Grabe weg sollten die Frau und die Kinder als Sklaven verkauft und auseinander gerissen werden, weil niemand für die Schuld aufkommen wollte. Von Mitleid übermannt, entnahm er dem Gürtel den zweiten Edelstein. Er lag ihm auf der Hand, die Sonne ließ ihn funkeln und leuchten. Dem neugeborenen König war er zugedacht. Doch mit einer raschen Bewegung legte er ihn in die Hand der [FONT=TimesNewRomanPSMT]trauernden Witwe: "Bezahlet, was ihr schuldig seid, und kauft euch Haus und Hof und Land, damit ihr und eure Kinder eine Heimat habt."

[FONT=TimesNewRomanPSMT]Sprach‘s, schwang sich aufs Pferd und wollte dem Stern entgegen reiten - doch dieser war erloschen. \

Jahrelang suchte und forschte er. Eine große [FONT=TimesNewRomanPSMT]Traurigkeit befiel seine Seele. Zweifel [FONT=TimesNewRomanPSMT]quälten seinen Geist: war er wohl seiner Berufung untreu geworden? Und die [FONT=TimesNewRomanPSMT]Angst, nie mehr Gott finden zu dürfen, [FONT=TimesNewRomanPSMT]zehrte an seinem Leibe. Bis sein Licht [FONT=TimesNewRomanPSMT]ihm eines Tages wieder aufleuchtete und [FONT=TimesNewRomanPSMT]er mit frischer Kraft und frohem Herzen dem neuen Ziel entgegenstrebte.

[FONT=TimesNewRomanPSMT]Er kam durch fremdes Land, Krieg wütete dort, und Leid und Elend und Blut bedeckten die Erde und Herzen. In einem Dorf hatten die Soldaten die Bauern auf einem Platze zusammengetrieben. Eines grausamen Todes sollten sie sterben. In den Hütten schrieen die Frauen im Wahnsinn des Entsetzens, die Kinder wimmerten.

Da packte den jungen König das Grauen. Er hatte zwar nur mehr einen einzigen Stein, sollte er denn mit leeren Händen vor dem König der Menschen erscheinen? Doch dies Elend war so riesengroß, dass er auch den letzten mit zitternden Händen opferte, die Männer vom Tode loskaufte und das Dorf vor Verwüstung, die Frauen vor Schändung bewahrte.

Müde und traurig ritt er weiter. Sein Stern leuchtete nicht mehr. Seine Seele war im Leid schier untergegangen. Wo war sein eigenster Weg? Immer und immer wieder riss die Not der Menschen ihn vom Ziel zurück. Jahrelang wanderte er. Zuletzt zu Fuß, da er auch sein Ross verschenkt hatte. Nichts besaß er mehr. Selber bettelnd durchzog er die Länder, half dort einer alten Frau die zu schwere Last zu tragen, zeigte hier einem Schwachen, wie er sich gegen die Übermacht der Stärkeren [FONT=TimesNewRomanPSMT]durchsetzen könne, pflegte Kranke und [FONT=TimesNewRomanPSMT]scheuchte einem halb verhungerten Pferde [FONT=TimesNewRomanPSMT]die lästigen Fliegen fort. Keine Not blieb ihm fremd. Keinem Schmerz, dem er begegnete, konnte er ausweichen.

[FONT=TimesNewRomanPSMT]
Und eines Tages begab es sich, dass er am Hafen einer großen Stadt

[FONT=TimesNewRomanPSMT]gerade dazu kam, wie ein Vater seiner unglücklichen Frau und den klagenden Kindern mit Gewalt entrissen werden sollte. Ein Sklave war es, der sich gegen die Tyrannei seines Herrn aufgelehnt hatte. Dafür sollte er auf einem Sträflingsschiff, auf einer Galeere, büßen. [FONT=TimesNewRomanPSMT]Der König bat und flehte so inständig für [FONT=TimesNewRomanPSMT]den armen Menschen, und als alles nichts helfen wollte, bot er sich selber an. Mit seiner eigenen Freiheit, seinem eigenen [FONT=TimesNewRomanPSMT]Leben kaufte er den Unglücklichen los und stieg nun als Galeerensklave in das Schiff hinab........

war es nicht zu schwer, was er sich damit aufgeladen hatte? Sein Stolz bäumte sich auf, als er in eiserne Ketten gelegt wurde. Bisher war er noch nicht gequält worden. Hier war zwischen Verbrechern sein Platz.

Dumpf hallten die Schläge durch den Raum, die unaufhörlich den Takt des Ruderns angaben. [FONT=TimesNewRomanPSMT]Angekettet an dies Sträflingsschiff war er [FONT=TimesNewRomanPSMT]bei Sturm der Kampf dem sicheren Tode preisgegeben.


[FONT=TimesNewRomanPSMT]Hatte er nicht sinnlos gehandelt? In dieser gefährlichen Stunde, da sein Geist sich empören und sein Herz sich verhärten wollte, leuchtete der Stern, sein Stern, den er wohl nie mehr am Himmel würde sehen dürfen, in seiner Seele auf. Dieses innere Licht erfüllte ihn mit einer ruhigen Gewissheit, dennoch auf dem richtigen Weg zu sein. Und getröstet erfasste er die Ruder.\

[FONT=TimesNewRomanPSMT]Es vergingen Jahre. Er vergaß, sie zu zählen. Grau war sein Haar geworden, seine Hände voller Schwielen, müde sein geschundener Leib. Doch sein Herz kannte keine Bitterkeit, denn sein Stern leuchtete ihm immer noch. Aus seinem Gesicht strahlte herzliche Güte. Längst war man auf diesen seltsamen Sklaven aufmerksam geworden.

Und was er nicht mehr zu hoffen gewagt hätte, geschah:

Man schenkte ihm die Freiheit. An der Küste eines fremden Landes verließ er das Schiff. Arme Fischer nahmen sich seiner für die Nacht an. In dieser Nacht träumte er von seinem Stern, dem zu folgen er als junger Mann ausgezogen war und Heimat und Reichtum verlassen hatte. Eine Stimme
rief ihn: „Eile dich, eile!“

Da brach [FONT=TimesNewRomanPSMT]er noch zur selben Stunde auf. Und als er in die Nacht hinein schritt, siehe da, da leuchtete der Stern vor ihm, und sein Glanz war rot wie die Sonne am Abend. So eilte er und kam an die Tore [FONT=TimesNewRomanPSMT]

einer großen Stadt.

In ihren Straßen war lärmendes Treiben. Aufgeregte Gruppen von Menschen standen zusammen, immer wieder von Soldaten zum Weitergehen auseinander gescheucht. Viele zogen hinaus vor die

Mauern. Der Menschenstrom riss auch ihn mit - er wusste nicht, wie.
Dumpfe Angst beengte ihm die Brust. Einen Hügel schritt er hinauf. Oben, zwischen Himmel und Erde, ragten drei Pfähle. Was war das?

Sein Stern, der ihn zum König der Welt führen sollte, blieb über dem Pfahl in der Mitte stehen, leuchtete noch einmal auf - es war, als schrie der Stern - und war erloschen.
Da traf ihn der Blick dieses Menschen, der da am Pfahl hing. -Alles Leid, alle Qual der Erde musste dieser Mensch in sich gesogen haben, so war dieser Blick. Aber auch alle Güte und eine grenzenlose Liebe atmete aus seiner Gestalt, die noch in der Entstellung des Schmerzes schön und

[FONT=TimesNewRomanPSMT]voll Würde war. Seine Handflächen, von [FONT=TimesNewRomanPSMT]Nägeln durchbohrt, waren eingekrümmt. Es leuchtete wie Strahlen aus diesen Händen.


[FONT=TimesNewRomanPSMT]
Wie ein Blitz durchbebte den König die Erkenntnis: Dieser ist der König der Menschen! Dieser ist Gott, der Heiland der Welt, den ich gesucht, nach dem ich mich in Sehnsucht verzehrte habe! Er ist mir begegnet in all den Menschen, die [FONT=TimesNewRomanPSMT]hilflos und in Not waren. Ihm habe ich [FONT=TimesNewRomanPSMT]gedient, indem ich all den Gequälten und Überforderten geholfen habe.

[FONT=TimesNewRomanPSMT]

Er sank unter dem Kreuz in die Knie. Was hatte er ihm zu bringen? Nichts. Seine leeren Hände streckte er dem Herrn entge[FONT=TimesNewRomanPSMT]gen. Da fielen drei dunkelrote Tropfen des [FONT=TimesNewRomanPSMT]kostbaren Blutes vom Kreuz in die Hände des Königs.
[FONT=TimesNewRomanPSMT]Und sie leuchteten mehr als jeder Edelstein........

Benedikt wrote:

Hab ich mich eigentlich schon für die vielen, vielen Glückwünsche bedankt? :tuedelue:

Wenn nicht, hol ich das sofort nach: Danke schön!!!!! :D :D :D

Hallo Benne, hatte ich Dir eigentlich auch schon gratuliert? :confused: Ich verliere anscheinend so langsam den Überblick über meine Beiträge :dunce: (muss am fünften Stern liegen... :D) Sei's drum: Herzlichen Glückwunsch zu Deinen bestandenen Prüfungen:applaus:

Wann knackst Du denn mal den Jackpot und holst 100% ? :D

Welche Kurse hast Du aktuell belegt, und könnte es im März schon mit dem Vordiplom klappen?

Herzlichen Dank, Franz und meinen Glückwunsch zum 5. Stern. :D

Das mit dem Vordiplom wird leider noch dauern. :rolleyes:
Angepeilt ist März 2007, schauen wir doch mal.
Dieses Semester steht nur Info und BGB1 auf dem Plan, hab' aber beides schon durch.

4. Dezember

Eine österreichische Weihnachtsgeschichte..........

Der arbeitslose Herbert sitzt am Frühstückstisch.
Er schaut aus dem Fenster. Draußen wirbeln die Schneeflocken. Seine Frau ist eben weinend aus die Küche gegangen. Herbert und sie hatte wieder einmal Krach. Es ist in den letzten halben Jahr fast täglich gewesen. Mit den Worten : "Ich reiche die Scheidung ein", ist sie aus der Küche gestürmt. Sie sitzt jetzt im Schlafzimmer und weint fürchterlich.
Herbert hatte gestern das letzte Geld in die Kneipe gebracht und Hanne, seine Frau, weiß nicht mit was sie einkaufen gehen soll. Anna, ihre Tochter, lag noch in ihrem Zimmer und hat den Streit zwischen Vater und Mutter angehört. Anna weint auch.

Heute ist Sonnabend und Anna braucht nicht zur Schule. Sie geht in die zweite Klasse. Herbert zieht sich an und geht los. Er hat ab heute einen kleinen neuen Job gefunden. Den wird er aber nur 4 Wochen machen können. Er ist der Weihnachtsmann vor einen großen Supermarkt und soll dort die Kinder mit Süßigkeiten aus seinem Sack überraschen.

Anna steht auf und setzt sich in ihren Zimmer an den Schreibtisch. Dort holt sie einen großen Zettel aus der Schublade und schreibt mit großen Buchstaben drüber:

WUNSCHZETTEL FÜR DEN WEIHNACHTSMANN

Als sie fertig war, faltet sie den Wunschzettel und steckt ihn in einen Umschlag. Sie schreibt mit großen Buchstaben auf den Umschlag:

FÜR DEN WEIHNACHTSMANN
NORDPOL

Dann klebt sie eine Briefmarke drauf und verschließt den Umschlag.

Plötzlich kommt die Mutti ins Zimmer und fragt Anna: "Willst du nicht aufstehen und frühstücken? Wir wollen zu Oma und mit ihr in den Supermarkt, um einzukaufen." Anna steht stillschweigend und ohne Widerwort auf. Sie geht in die Küche, mit Widerwillen isst sie ihr Brötchen. Dabei muss sie immer an den Streit ihre Eltern denken und daran, das Mutti gesagt hat: "Ich lasse mich scheiden!"

Als sie mit dem Frühstück fertig war, zogen sie sich beide an und gingen zu Fuß zur Oma. Sie hatten kein Straßenbahngeld. Nach einer Stunde kamen sie dort an. Anna und ihre Mutter waren durchgefroren und der Schnee hatte sein Übriges getan. Bei ihrer Oma angekommen, zog Anna ihre nassen Sachen aus und lief gleich ins Wohnzimmer. Dort fiel sie ihren Opa in die Arme. Dann fing sie bitterlich an zu weinen. Der Opa konnte sie gar nicht beruhigen. Auch die Oma kam ins Wohnzimmer und sagte zu den Opa: "Komm, zieh dich an, wir fahren in den Supermarkt um einzukaufen!" Opa meinte dann: "Nun warte noch ein Viertelstündchen bis Anna warm geworden ist."

Anna hatte sich mittlerweile beruhigt und auch aufgewärmt. Nach einer Viertelstunde saßen Opa, Oma, Mutti und Anne im Auto und fuhren zum Supermarkt.

Anna freute sich, denn dort war ein Postkasten und sie konnte ihren Brief dort einstecken. Opa parkte das Auto und sie gingen alle zum Eingang.
Vor dem Eingang stand der Weihnachtsmann. Er war so verkleidet, das keiner Annes Vater erkennen konnte. Der Weihnachtsmann ging auf Anne zu und gab ihr eine Tafel Schokolade. Anne sagte: "Danke" und sagte weiter: "Lieber Weihnachtsmann ich wollte gerade einen Wunschzettel an dich abschicken, aber so kann ich ihn ja dir persönlich geben". Anna gab ihn dem Brief. Der Weihnachtsmann nahm den Brief und steckte ihn ein. Da kam ein kleiner Junge und der Weihnachtsmann, Annas Papa, ging zu ihm.

Oma, Opa, Annas Mutter und Anna gingen in den Supermarkt. Die Oma kaufte für Annes Mutti, die nötigsten Sachen ein und bezahlte sie auch. Opa ging mit Anne in die Spielzeugabteilung und fragte Anne was auf den Wunschzettel draufstand. Anna sollte es ihm zeigen. Doch Anna sagte: "Nichts von hier, es ist etwas anderes."
Dann fuhren sie alle nach Hause zur Oma. Die kochte noch Essen, dann aßen alle und danach fuhr Opa Anna mit ihrer Mutter nach Hause.

Es war 20.00 Uhr und der Supermarkt schloss seine Pforten. Auch Annas Vater hatte den ersten Tag als Weihnachtsmann gut herum bekommen. Er war sehr müde und war die Arbeit als Weihnachtsmann vor dem Supermarkt nicht gewohnt. 12 Stunden Arbeit war auch sehr lang. Heute hatte er von den Kinder 5 Wunschzettel bekommen. Diese legte er in seinen Umkleideschrank. Er konnte sich nicht mehr konzentrieren um diese zu lesen. Er war nur noch müde, so ging er nach Hause und legte sich gleich schlafen. Mit seiner Frau und mit Anna sprach er kein Wort.

So ging das 24 Tage lang. Am Heiligen Abend hatte er nur bis zum Mittag Dienst, da der Supermarkt um 13.00 Uhr schloss. Erschöpft und durchgefroren saß er auf einen Stuhl im Umkleideraum. Sein Schrank war geöffnet und da sah er die Briefe, die Wunschzettel, der Kinder an den Weihnachtsmann.

Er erinnerte sich, dass auch ein Brief von seiner Tochter dabei war.
Herbert nahm die Briefe und sah sie durch und fand den Brief. Er machte ihn auf und las.

Lieber Weihnachtsmann!
Meine Mutter will sich von meinen Vater scheiden lassen.
Ich liebe sie doch beide!
Bitte hilf mir, dass es nicht soweit kommt.
Ich möchte nichts weiter geschenkt haben,
nur, das sich meine Eltern, nicht mehr zanken, sie sich nicht scheiden lassen und das mein Vater richtige Arbeit bekommt.
Lieber Weihnachtsmann, bitte, bitte, mache das!
Liebe Grüße von Anna

Als der Vater diese Worte las wurde er plötzlich schwermütig. Langsam zog er sich um. Danach ging er zur Geschäftsleitung des Supermarktes. Unterwegs dachte er an Annas Wunschzettel. Wie Recht sie doch hat, dachte er.

In der Geschäftsleitung gab man ihn seine Lohntüte. Auch lag noch ein kleines Geschenk dabei. Dann sagte der Verkaufsleiter das Supermarktes zu Herbert: "Sie haben ihre Arbeit gewissenhaft gemacht.
Darum können sie, wenn sie wollen, am 2. Januar wieder kommen. Wir brauchen noch einen Lagerarbeiter zum auffüllen der Regale. Wäre der Job etwas für sie?" Herbert antwortete voller Freude mit: "Ja!" er bedankte sich, man seine Lohntüte und das Geschenk. Dann verabschiedete er sich und ging.

Unterwegs war er ganz aufgeregt. Er dachte, nun wird alles gut und der Wunschzettel seiner Tochter geht in Erfüllung.
Er lief so schnell er konnte nach hause. Dort angekommen, rief er seine Frau. Diese hatte schon 14 Tage kein Wort mit ihm gesprochen und war überrascht, dass ihr Mann sie ansprach.
"Ich habe heute wieder Arbeit bekommen. Ich kann am 2.1. im Supermarkt anfangen", sagte Herbert und gab seiner Frau die Lohntüte. Auch gab er ihr das Geschenk aus dem Supermarkt. "Bitte lass uns noch einmal neu beginnen, ab jetzt wird alles besser", und dann zeigte er seiner Frau, Annes Wunschzettel.

Seine Frau war ganz verdutzt und wusste nicht was sie sagen sollte. Ihr kamen die Tränen. Sie fiel Herbert um den Hals und weinte. Anna saß in ihrem Zimmer und hatte alles mit angehört. Sie sprang von ihren Stuhl auf und lief in die Küche. Dort umarmte sie beide Eltern und fing vor Freude auch an zu weinen.
Der Vater sagte dann zu Anna: "Es wird alles gut."

Am Abend klingelte es an der Tür und Anna machte auf. Es waren Oma und Opa. Opa brachte für Anna noch ein großes Paket mit.
Er gab es Anna und sagte dann. "Hier das hat der Weihnachtsmann für dich abgegeben." Die Kleine schnappte sich das Paket und lief vergnügt ins Wohnzimmer......

5. Dezember

Eine italienische Weihnachtsgeschichte.......

„Nein, und nochmals nein!" Erbost hieb die Hexe Befana ihren Besen auf den Konferenztisch. „Ich bin jetzt fast zweitausend Jahre im Geschäft. Aber soviel Scheinheiligkeit ist mir noch nicht untergekommen."
„Aber Befana, es war doch nur ein Vorschlag, künftig auch ins Ausland zu gehen", versuchte das Christkind sie zu beschwichtigen. „Und es muss doch auch in deinem Interesse sein, dir neue Absatzmärkte zu erschließen."
„Hah! Jetzt, nachdem ihr mir den einheimischen Markt kaputt gemacht habt, kommt ihr damit! Unzählige Generationen von italienischen Kindern waren glücklich und zufrieden mit den Geschenken, die ich ihnen am 6. Januar brachte."
„Wenn sie jetzt nicht mehr damit zufrieden sind, solltest du schleunigst überlegen, welche Innovationen du implementieren müsstest, um die Nachfrage zu stimulieren," warf Nikolaus ein.
„Das brauche ich nicht zu überlegen", giftete Befana ihn an. „meine Geschenke sind so gut wie eh und je; solide Trentiner Handwerksarbeit. Aber ihr, ihr habt die Kinder unersättlich gemacht; erst das Christkind mit immer bombastischeren Weihnachtsgeschenken! In den letzten Jahrhunderten heizt du zusätzlich den Konsumrausch an, indem du schon einen Monat vor mir mit der Schenkerei anfängst. Und seit einigen Jahrzehnten drängt sich auch noch Lucia dazwischen, statt in ihrem Schweden zu bleiben, wo sie hingehört."
„Ach Befana, wie gerne würde ich mich auf den schwedischen Markt beschränken. Hier gibt es ja nicht einmal überall Schnee."
„Und hell ist es in Italien auch im Winter", trumpfte Befana auf. "In Wirklichkeit braucht kein Mensch hier deine Lichter. – Konsumterror – nichts als Konsumterror."
Lucia brach in Tränen aus: „Was soll ich denn machen? In Schweden gibt es inzwischen überall elektrische Beleuchtung, in den Häusern und auf den Straßen. Mein Lichterfest ist nur noch Lokalkolorit für die Touristen. Ich bin immer weniger gefragt."
„Diversifikation," warf Knecht Ruprecht ein. „Das wäre die richtige Strategie gewesen. Aber nun hast du in der Hinsicht den Anschluss verpasst."
„Ja, du Oberstratege!" Jetzt wurde auch Lucia zornig. „Du und Nikolaus, ihr habt euch Rentiere und einen Schlitten geleast und unter dem Deckmantel der Völkerverständigung eure Weihnachtsmann-Ideologie überall unter den Kindern verbreitet."
„Immer mit der Ruhe, Leute." Das Christkind seufzte vernehmlich. „Mit dieser Streiterei kommen wir nicht weiter. Lasst uns zu den Fakten zurückkehren."
„Jawoll," rief Nikolaus. „Und Fakt ist, dass im Zuge der allgemeinen Globalisierung auch eine kulturenübergreifende Nachfrage nach Weihnachten entstanden ist. Mit den hergebrachten Formen der Arbeitsorganisation können wir diese Nachfrage nicht mehr bewältigen."
„Und wir begrüßen es außerordentlich", ergänzte das Chrístkind, „dass nunmehr endlich die Kinder aller Religionen an das Christkind glauben. Darum müssen wir strategisch geschickt vorgehen, um diesen Glauben nicht zu enttäuschen."
„Na, du hast doch eine ganze Armee Weihnachtsengel", maulte Befana, „sollen sie eben künftig Geschenke schleppen und nicht bloß ‚Halleluja‘ singen."
„Wenn Ihr eure Arbeit nicht mehr bewältigen könnt, dann überlasst uns künftig wieder unsere heimischen Märkte", schlug Lucia vor. „Ich würde dann beim Chef ein gutes Wort für euch einlegen, damit ihr zusätzlich zu den Rentieren für den Transport noch ein paar Elche kriegen könnt."
„Elche? Was will ich mit Elchen", protestierte Ruprecht. „Rentiere sind unser Markenzeichen."
„Phh." Befana lachte geringschätzig. „Da redest du von Diversikation und willst nicht einmal deinen eigenen Fuhrpark diservizieren. - Jesus, was für ein Wort! – Wahrscheinlich weißt du gar nicht, was das ist!"
„Di-ver-si-fi-ka-ti-on heißt das," sagte Ruprecht.
„Scheinheilig seid ihr, ja!", unterbrach ihn Lucia. „Befana hat ganz recht. Erst macht ihr euch überall breit, könnt den Hals nicht voll kriegen. Und jetzt, wo ihr die vielen Aufträge nicht mehr termingerecht abwickeln könnt, wollt ihr uns vor euren Karren spannen." Lucias Lichterkranz begann bedenklich zu schwanken, als sie zornig aufsprang.
Auch Nikolaus sprang auf, donnerte seine Rute auf den Tisch: „Was soll das plötzlich, Lucia? Du hast doch seit ewigen Zeiten von unserer Globalisierungsstrategie profitiert. Dein Kerzengeschäft verzeichnet jeden Winter zweistellige Wachstumsraten."
„Aber ich habe mich immer auf mein Kerzengeschäft beschränkt. Ich habe niemandem die Arbeit weggenommen."
„Gar nicht wahr", fauchte Befana sie an. „Letztes Jahr hast du in Calavino zusammen mit der Freiwilligen Feuerwehr Bonbons und Kekse verteilt. Und geschlampt hast du dabei auch noch: alles glutenhaltige Industrieprodukte. Caterina durfte nichts, nichts davon essen!"
Lucia seufzte: „Ich weiß ja inzwischen, dass ich da Mist gebaut habe. Ich hätte nicht auf Nikolaus hören sollen."
„Ich hatte es gut gemeint", verteidigte sich dieser. „Kann ich wissen, dass du bloß von Kerzen was verstehst und sonst keine Ahnung hast?"
Das Christkind raufte sich die Locken. „So geht das nicht weiter", wiederholte es. „Es ist schon Ende November – wir brauchen schleunigst eine Lösung. Lucia, Befana, bitte! Helft uns!"
„Mehr als bisher kann ich nicht machen," bedauerte Lucia. „Nach dem Reinfall von letztem Jahr habe ich eingesehen, dass ich mich besser aufs Kerngeschäft konzentriere. Ich bleib‘ bei meinen Lichtern und damit basta!"
„Lichter!", rief Knecht Ruprecht. „Das ist die Lösung. Wir verlängern unseren Aktionszeitraum bis zu Mariä Lichtmess und integrieren unsere eigenen schenkerischen Initiativen in ein zweites Lichterfest Lucias."
„Ähm, tja…" Lucia machte ein skeptisches Gesicht.
„Und in zehn Jahren spannt ihr dann auch noch die Osterhasen ein," höhnte die Hexe. „Ohne mich! – Lucia, lass dich nicht einwickeln!"
Befana schnappte sich ihren Besen, rauschte davon und ließ die anderen Konferenzteilnehmer sprachlos zurück.

Beim Lesen Deiner Geschichten wechseln sich Lachattacken und Heulphasen regelmäßig ab - herrlich, Bene!!

6. Dezember

Eine Weihnachtsgeschichte aus dem kleinen Luxembourg.......

"Papa, wo wohnt der Nikolaus?" fragte der kleine Jörg.
Papa saß gerade am Computer und hörte mal wieder nicht richtig hin. "Weiß nicht", kam die Antwort. "Da musst Du mal die Omi fragen, die hat mir das damals auch erklärt.

Jörg fuhr mit dem Fahrrad zur Omi. Die saß jedoch auch am Computer und hatte keine Lust, Nikolausgeschichten zu erzählen. "Man, Omi Du bist echt uncool," sagte der kleine Jörg und klebte ihr beleidigt sein Kaugummi auf den Babbel. "Babble Gum," rief Omi und schüttelte sich. Da fiel der Kaugummi auf die Maus und dadurch ging das Computerspiel aus. Auch das Gebiss war futsch. Schließlich fand es sich auf dem Scanner wieder. Omis Lieblingsspielzeug war zerschmettert. Als Omi das Gebiss gerade greifen wollte, wurde es eingescannt. "Oh Schreck," babbelte Omi, "wie soll ich jetzt mein Mohnbrötchen essen?"

Verzweifelt suchte sie ihre Festplatte ab und schimpfte dabei: "Du böser, böser Junge, was hasst Du nur wieder angestellt." "Ach Omi," sagte Jörg "ich wollte doch nur wissen, wo der Nikolaus wohnt."
Aber Omi war stinksauer: "Ich habe mein Gebiss verloren und Du fragst mich nach dem Nikolaus. Der wird übrigens gar nicht gut zu sprechen sein auf kleine Kinder, die Omis Gebis einscannen." Als Omi 'Windows' beenden wollte, entdeckte sie im Hintergrund ihr Gebiss. "Klasse Omi, da ist es ja", rief Jörg. "Schön", grunzte Omi, "da nützen sie mir nix beim Kauen!"

Jörg flitze in die Küche, holte ein Kotelett und legte es auf den Scanner. *Schwupp*, weg war es. "Siehst Du Omi, so kannst Du viel schneller essen und kannst mir nebenbei erzählen, wo der Nikolaus wohnt. Soll ich Dir noch eine Schnitte Brot einscannen? Den Kaffee kannst Du ja noch so trinken, oder?"
Jörg grinste und Omi war sprachlos. "Dein Gebiss ist jetzt als Software installiert. Jetzt müssen wir Dich nur noch mit dem Computer verkabeln, dann sind alle Deine Probleme gelöst. Du musst Dich allerdings vor einem Virenbefall hüten."

Jetzt war Omi richtig in Rage: "Diese Jugend von heute ist das Letzte, was fällt Dir bloß ein?" Omi schrieb ihrem Gebiss: "Bitte, liebes Gebiss, komm doch wieder raus." Doch das Gebiss kam nicht wieder raus. Nicht aus Laufwerk A und auch nicht aus Laufwerk D. Auch auf dem Scanner lag es nicht. In ihrer letzten Verzweiflung wollte sie den Brief an ihr Gebiss ausdrucken. Da geschah etwas ganz Schreckliches: Braunverschmiertes Endlospapier kam aus dem Drucker und zu allem Übel bäuerten beide Lautsprecherboxen. "Klasse!" rief Jörg begeistert, "Nun kannst Du sogar Deine Toilette vermieten. Die brauchst Du ja nun nicht mehr."

Jetzt wurde Omi unruhig und wollte es genau wissen. Sie scannte eine Schokoladenreklame aus der Zeitung ein und noch ein paar schöne Fotos aus ihrem Kochbuch. Nach einer Weile sagte sie: "Du wirst es nicht glauben; aber jetzt bin ich satt."
"Omi, darf ich heute bei Dir schlafen?" "Das fehlt mir gerade noch! Wer weiß, was Du noch anrichtest." "Bitte, bitte Omi, vielleicht lösen wir das Problem ja noch."

Omi überlegte kurz, griff zum Telefon und rief ihren Sohn an. Der war froh, als er hörte, dass Jörg bei Omi schlafen wollte. So konnte er weiter an seinem Computer arbeiten. Doch als Omi ihm erzählte, was passiert war, bekam er einen Lachkrampf. Dabei fiel ihm der Hörer aus der Hand. Die Mutter kam aus der Küche gerannt: "Was hast Du?" Statt einer Antwort, lachte er immer lauter. Sie sah den Hörer liegen, griff danach und rief: "Hallo!" Jetzt erzählte Omi ihr die verrückte Story.

Sie glaubte kein Wort von dem, was sie hörte. Als sie aufgelegt hatte, packte sie Schlafzeug, Zahnbürste und ein Märchenbuch ein und brachte es zur Omi. "Du hast ja wirklich kein Gebiss drin", sagte sie als sie Omis Gutenabend gehört hatte. "Sag ich doch, sieh Dir nur mein Hintergrundbild an, wenn Du mir nicht glaubst."

Jörg freute sich, dass er nun doch bei Omi schlafen durfte. Schnell zog er sein Schlafzeug an, bevor es sich noch jemand anders überlegen könnte. Dabei fand er das Märchenbuch. Er blätterte darin herum und fand auch eine Nikolausgeschichte - mit Bild.
"Omi, Omi, - ich glaube ich habe die Lösung". Jörg scannte das Nikolausbild ein. Als er das Buch herunternahm, war das Bild von der Seite verschwunden. Omi schaute wieder im Hintergrund nach. Da stand wahrhaftig der Nikolaus und kramte in seinem Sack.
Omi schrieb: "Lieber, guter Nikolaus, rück meine Zähne wieder raus." Der Nikolaus auf dem Monitor grinste und holte ein kleines Päckchen raus. Plötzlich wurde der Drucker aktiviert und *klickediklick* fielen alle Zähne einzeln raus.

"So eine Gemeinheit", schrie Omi und scannte die Zähne gleich wieder ein. Der Nikolaus grinste sie aus dem Hintergrund listig an. Omi schrieb: "Du gemeiner Nikolaus, rücke mein ganzes Gebiss wieder raus." Da ertönte die Stimme aus dem Lautsprecher: "Was willst Du denn, Zähne oder Gebiss oder was?" "Gebiss", sabberte Omi. Der Drucker wurde wieder aktiviert und tatsächlich kam auch das Gebiss wieder raus. Endlich brauchte sie nicht mehr zu lispeln. "Siehste Jörg!", sagte sie, "Der Nikolaus wohnt im Computer."

benne wrote:

Ich bin der Benne, 26 Lenze, komme aus Marienfeld bei Münster im wunderschönen Münsterland und wohne-lebe-arbeite-studiere seit einiger Zeit in der Stadt, die niemals schläft - New York City.

Hauptberuflich studiere ich hier "Aeronautical And Astronautical Technology", kurz AAT, zu deutsch Luft und Raumfahrttechnik, im Bachelor- / Masterprogram.
Nebenbei gehe ich als StudHiWi hier in meiner Uni jobben.

Ich wusste gar nicht, dass man das auch in New York studieren kann. Bisher habe ich immer gedacht, man könne das nur an der [URL="https://www.juelich.fh-aachen.de/aat0.html"]FH in Aachen[/URL] studieren.

Wo kann man das denn in New York studieren? Klingt ja super aufregend.

Austin Millbarg wrote:

Ich wusste gar nicht, dass man das auch in New York studieren kann. Bisher habe ich immer gedacht, man könne das nur an der FH in Aachen studieren.:)

Das geht auch in New York, lieber Austin. Seltsamerweise können auch Amis Raketen bauen :D .....

gerry wrote:

Das geht auch in New York, lieber Austin. Seltsamerweise können auch Amis Raketen bauen :D .....


Tja, mal wieder verstehst du mich nicht. Möglicherweise liegt es daran, dass die Frage gar nicht an dich gerichtet war. :rolleyes:

Ich meine ganz gezielt diesen Studiengang, den man ausschließlich an der FH Aachen findet, die der liebe Benedikt ja auch kennt. ;)

Wo kann man diesen Studiengang in New York studieren? Ich interessiere mich einfach dafür. Eigentlich eine ganz einfach Frage.

7. Dezember

Eine Weihnachtsgeschichte aus der Schweiz......

"Ich habe gestern gebetet, dass ich genug Geld für eine Puppe für meine Schwester habe. Und ich hoffe auch, dass es für eine weisse Rose für meine Mutter reicht. Meine Mutter liebt weisse Rosen."

Am Morgen des 24. Dezembers stresste ich durch die Geschäfte um noch die letzten Geschenke zu besorgen. Als ich das Gewühl von Menschen sah, dachte ich, das wird wohl ewig dauern, bis ich hier alles besorgt habe und ich muss noch in andere Geschäfte.

Weihnachten wird jedes Jahr mehr stressvoll. Ich wünsche, ich könnte einfach einschlafen und erst nach Weihnachten wieder aufwachen. Trotz allem drängte ich mich zur Spielzeugabteilung durch. Dort habe ich mich dann über die enormen Preise der Spielsachen gewundert.

Auf der Suche nach einem geeigneten Spielzeug bemerkte ich einen etwa fünf Jahre alten Jungen, der eine Puppe gedankenverloren anschaute. Der Junge machte einen sehr traurigen Eindruck. Ich fragte mich, für wen er wohl die Puppe ausgesucht hatte. In diesem Moment drehte sich der kleine Junge zu einer älteren Dame um und fragte sie: "Oma, bist du sicher, dass ich nicht genug Geld habe?" Die ältere Dame antwortete: "Mein Lieber, du weisst ganz genau, dass du nicht genug Geld hast um die Puppe zu kaufen." Danach bat sie ihn in der Spielzeugabteilung zu warten, bis sie ihre Einkäufe erledigt hat. Der Junge hatte noch immer die Puppe gegen seine Brust gepresst. Ich lief zu ihm hin und fragte ihn, für wen er denn die hübsche Puppe ausgesucht hätte. "Es ist die Puppe, die sich meine Schwester zu Weihnachten gewünscht hat. Sie war überzeugt, dass der Weihnachtsmann ihr diese Puppe bringen würde."

Ich versicherte ihm, dass der Weihnachtsmann bestimmt weiss, was sich seine Schwester zu Weihnachten wünscht. Und dass er sich darüber keine Sorgen machen sollte. Doch der Junge antwortete traurig: "Der [COLOR=#000000]Weihnachtsmann [/COLOR]kann ihr die Puppe nicht dorthin bringen, wo sie sich befindet. Ich muss die Puppe meiner Mutter geben und sie kann sie mitnehmen, wenn sie geht. Seine Augen waren mit Tränen gefüllt, als er das sagte.

"Meine Schwester ist im Himmel. Mein Vater sagt, dass meine Mutter auch bald in den Himmel geht. Deswegen dachte ich mir, dass sie die Puppe für meine Schwester mitnehmen kann." Als ich dem Jungen zuhörte, habe ich meinen Weihnachtsstress ganz vergessen.

Der Junge fuhr fort: "Ich sagte meinem Vater, er soll meiner Mutter ausrichten, dass sie noch warten soll um in den Himmel zu gehen, bis ich aus dem Laden zurück bin."

Dann zeigte mir der Junge ein Foto von ihm, auf dem er ein unbekümmertes, fröhliches Gesicht hat. "Ich möchte, dass meine Mutter dieses Bild mitnimmt, damit sie mich nicht vergisst. Ich liebe meine Mutter sehr und ich möchte, dass sie bei uns bleibt. Doch mein Vater sagt, dass sie zu meiner kleinen Schwester gehen muss."

Wieder schaute er gedankenverloren die Puppe an.
Ich suchte meinen Geldbeutel, sagte ihm, er soll doch das Geld nochmals nachzählen. Es könnte sein, dass er nun genug hat um die Puppe zu kaufen. "Gut, ich hoffe, dass es nun reicht...." Ich half ihm mit dem Zählen und steckte ihm etwas Geld zu, ohne dass er es gemerkt hat. Er sagte: "Danke Gott, dass du mir genug Geld gegeben hast!"

Danach schaute er mich an und meinte, "Ich habe gestern gebetet, dass ich genug Geld für eine Puppe für meine Schwester habe. Und ich hoffe auch, dass es für eine weisse Rose für meine Mutter reicht. Meine Mutter liebt weisse Rosen." Einige Minuten später kam die ältere Dame zurück und ich verabschiedete mich von dem Jungen. Ich erledigte alle meine Einkäufe mit einer ganz anderen Einstellung als diesen Morgen. Ich konnte den kleinen Jungen nicht vergessen.

Dann erinnerte ich mich an einen Zeitungsartikel, den ich vor zwei Tagen gelesen hatte. Es handelte sich um einen betrunken Automobilist, der ein Auto angefahren hat, in dem eine junge Frau und ein kleines Mädchen sassen. Das kleine Mädchen ist noch am Unfallort gestorben und die Mutter wurde in kritischem Zustand ins Krankenhaus eingeliefert. Die Frau liegt seither im Koma. War das die Familie des kleinen Jungen?

Zwei Tage nachdem ich den Jungen im Geschäft getroffen hatte, las ich in der Zeitung, dass die Autolenkerin, die vor vier Tagen einen Unfall hatte, ihren Verletzungen erlag. Ich konnte es nicht lassen und kaufte einen Strauss weisser Rosen, ging zur Kirche wo die Frau aufgebahrt war. Sie lag dort. In ihrer Hand hielt sie eine weisse Rose, eine Puppe und ein Foto des kleinen Jungens aus dem Kaufhaus. Als ich nach Hause lief, dachte ich darüber nach, wie gross die Liebe des kleinen Kindes ist für seine Schwester und seine Mutter ist. In einer Sekunde, kann sich das Leben so gewaltig ändern, dass nichts mehr ist wie es einmal war.

[IMG]https://www.cosgan.de/images/midi/traurig/g015.gif[/IMG]

Oh Bene, solche Geschichten kann ich am frühen Morgen ja gar nicht gut ertragen...

Ich schließ mich celine direkt mal an... ne lustige geschichte wäre schöner gewesen *schnief*

Für die lieben Damen.......

Ok, ok, hier noch etwas zum schmunzeln.........

Der Adpfent

Der Adpfent ist die schönste Zeit im Winter. Die meist'n Leut haben im Winter eine Grippe. Die ist mit Fieber. Wir haben auch eine, aber die ist mit Beleuchtung und man schreibt sie mit k.

Drei Wochen bevor das Christkindl kommt, stellt Papa die Krippe im Wohnzimmer auf und meine kleine Schwester und ich dürfen mithelfen. Viel Krippen sind langweilig, aber die unsere nicht, weil wir haben mords tolle Figuren darin.

Ich habe einmal den Josef und das Christkindl auf den Ofen gestellt, damit sie es schön warm haben und es war ihnen zu heiß. Das Christkindl ist schwarz geworden und den Josef hat es in lauter Trümmer zerrissen. Ein Fuß von ihm ist bis in den Plätzlteig geflogen und es war kein schöner Anblick. Meine Mama hat mich geschimpft und gesagt, dass nicht einmal die Heiligen vor meiner Blödheit sicher sind.

Wenn Maria ohne Mann und ohne Kind herumsteht, schaut es nicht gut aus. Aber ich habe gottseidank viele Figuren in meiner Spielkiste und der Josef ist jetzt Donald Duck. Als Christkind wollte ich den Asterix nehmen, weil der ist als einziger so klein, dass er in den Futtertrog gepasst hätte. Da hat meine Mama gesagt, man kann doch als Christkindl keinen Asterix hernehmen, da ist ja das verbrannte Christkindl noch besser. Es ist zwar schwarz, aber immerhin ein Christkindl. Hinter dem Christkindl stehen zwei Oxen, ein Esel, ein Nilpferd und ein Brontosaurier. Das Nilpferd und den Saurier habe ich hineingestellt, weil der Ox und der Esel waren mir allein zu langweilig.

Links neben dem Stall kommen gerade die Heiligen drei Könige daher. Ein König ist dem Papa im letzten Adpfent beim Putzen heruntergefallen und er war dodal hin. Jetzt ham wir nur mehr
zwei heilige Könige und einen heiligen Batman als Ersatz. Normal haben die heiligen Könige einen Haufen Zeug für das Christkindl dabei, nämlich Gold, Weihrauch und Pürree oder so ähnlich.
Von den unseren hat einer anstatt Gold ein Kaugummipapierl dabei, das glänzt auch schön. Der andere hat Tabak in der Hand, weil wir keinen Weihrauch haben. Aber der Tabak raucht auch
schön, wenn man ihn anzündet. Der heilige Batman hat eine Pistole dabei. Das ist zwar kein Geschenk für das Christkindl, aber damit kann er es vor dem Saurier beschützen. Hinter den drei Heiligen sind ein paar rothäutige Indianer und ein kaasiger Engel. Dem Engel ist ein Fuß abgebrochen, darum haben wir ihn auf ein Motorrad gesetzt, damit er sichs leichter tut. Mit dem Motorrad kann er fahren, wenn er nicht gerade fliegt.

Rechts neben den Stall haben wir ein Rotkäppchen hingestellt. Sie hat eine Pizza und drei Weißbier für die Oma dabei. Einen Wolf haben wir nicht, darum lurt hinter dem baum ein Bummerl als Ersatz-Wolf hervor. Mehr steht in unserer Krippe nicht, aber das reicht voll. Am Abend schalten wir die Lampe an und dann ist unsere Krippe erst so richtig schön. Wir sitzen so herum und singen Lieder vom Adpfent. Manche gefallen mir, aber die meisten sind mir zu lusert. Mein Opa hat mir ein Gedicht vom Adpfent gelernt und es geht so:

'Adpfent, Adpfent, der Bärwurz brennt.
erst trinkst oan, dann zwoa, drei, vier,
dann hautsde mit deim hirn an'd Tür!'

Obwohl dieses Gedicht recht schön ist, hat Muata g'sagt, dass ich es mir nicht merken darf. Bis man schaut, ist der Adpfent vorbei und Weihnachten auch und mit dem Jahr geht es dahin. Die Geschenke sind ausgepackt und man kriegt vor Ostern nichts mehr, höchstens wenn man vorher Geburtstag hat. Aber eins ist g'wiss: Der Adpfent kommt immer wieder.

lol: Herrlich!!!!

8. Dezember

Es war einer dieser Tage am Nordpol an dem Murphy's Law heftig zugeschlagen hatte.

Der Weihnachtsmann war sauer - richtig sauer.
Erst hatte er versucht seinen roten Anzug anzuziehen, und dabei festgestellt, daß er im vergangenen Jahr den leiblichen Genüssen wohl zu sehr zugesprochen hatte - er paßte nicht mehr.

Dann hatte seine Frau alle Weihnachtskekse anbrennen lassen, die Elfen waren im Streik, da ihnen der Vorweihnachtsstreß zuviel geworden war, und schließlich waren die Rentiere sturzbetrunken mit dem Schlitten vor einen Baum gefahren wobei eine Kufe abgebrochen war - und in zwei Stunden sollte der Weihnachtsmann los, denn es war Heilig Abend.
Wo war überhaupt dieser verdammte Weihnachtsengel, der den Christbaum besorgen sollte?
Der Weihnachtsmann war sauer!

Plötzlich flog die Tür auf und ein ziemlich gut gelaunter Weihnachtsengel betrat die Stube mit einem riesigen Christbaum im Schlepptau und rief: "Frohe Weihnachten Euch allen - Hallo Weihnachtsmann, wo soll ich den Christbaum hinstecken?"

......und so kam es zu der Tradition, einen Weihnachtsengel auf die Spitze des Christbaumes zu stecken.

9. Dezember

Aus gegebenem Anlass.........

Liebe Mitarbeiter,

wie schon in den Vorjahren wollen wir auch in diesem Jahr das anstrengende Geschäftsjahr mit einer gemeinsamen Weihnachtsfeier in der Cafeteria beenden. Da es im letzten Jahr einige etwas unerfreuliche Zwischenfälle gab, möchte die Geschäftsleitung im Vorfeld auf gewisse Spielregeln hinweisen, um die besinnliche Feier auch im rechten Rahmen ablaufen zu lassen.

1.) Wenn möglich sollten die Mitarbeiter den besagten Raum noch aus eigener Kraft erreichen, und nicht im alkoholisierten Zustand von Kollegen hereingetragen werden. Eine Vorfeier ab den frühen Morgenstunden sollte möglichst vermieden werden.

2.) Es wird nicht gern gesehen, wenn sich Mitarbeiter mit ihrem Stuhl direkt an das kalte Buffet setzen. Jeder sollte mit seinem gefüllten Teller einen Platz an den Tischen aufsuchen! Auch die Begründung "Sonst frißt mir der Brunner die ganzen Melonenschiffchen weg" kann nicht akzeptiert werden.

3.) Schnaps, Wein und Sekt sollte auch zu vorgerückter Stunde nicht direkt aus der Flasche getrunken werden. Besonders wenn man noch Reste der genossenen Mahlzeit im Mund hat. Der Hinweis "Alkohol desinfiziert" beseitigt nicht bei allen Mitarbeiten das Mißtrauen gegen Speisereste in den angetrunkenen Flaschen.

4.) Rauchen gefährdet die Gesundheit! Wer im letzten Jahr den bereitgestellten Glühwein gegen eine Mischung aus Hagebuttentee und Super-Bleifrei ausgetauscht hat, wird darum gebeten diesen Scherz nicht noch einmal zu wiederholen. Sicherlich ist uns allen noch in Erinnerung was passierte als Kollege Moosbacher sich nach dem dritten Glas eine Zigarette anzündete.

5.) Sollte jemand nach Genuß der angebotenen Speisen und Getränke von einer gewissen Unpäßlichkeit befallen werden, so wird darum gebeten die dafür vorgesehen Örtlichkeiten aufzusuchen. Der Chef war im letzten Jahr über den unerwarteten Inhalt seines Aktenkoffers nicht sehr begeistert.

6.) Wenn Weihnachtslieder gesungen werden, sollten die Originaltexte gewählt werden. Einige unserer Auszubildenden sind noch minderjährig und könnten durch einige Textpassagen irritiert werden.

In diesem Zusammenhang möchten wir nochmals daran erinnern, das einige der männlichen Kollegen sich noch nicht zur Blutuntersuchung zwecks Feststellung der Vaterschaft gemeldet haben. Unsere im Mutterschaftsurlaub befindliche Mitarbeiterin Frl. Kluge meint, es bestände ein ursächlicher Zusammenhang zwischen der letztjährigen Weihnachtsfeier und der Geburt ihrer Tochter Sylvia im September dieses Jahres.

Wenn wir uns alle gemeinsam an diese wenigen Verhaltensmaßregeln halten, sollte unsere Weihnachtsfeier wieder ein großer Erfolg werden.

Mit freundlichen Grüssen

Die Geschäftsleitung

10. Dezember

Es war einmal ein Schokoladen-Nikolaus, der hatte das ganze Jahr hindurch im Kühlschrank gelegen und schrecklich gefroren. Er war nämlich so schön, dass die Kinder ihn nicht hatten kaputtmachen und essen mögen. Damit er nicht krank und schimmelig würde, hatte die Mutter ihn im Kühlschrank verwahrt. Seitdem freute sich der Schokoladen-Nikolaus vor Sehnsucht bibbernd auf das nächste [COLOR=black]Nikolaus-Fest[/COLOR]. Das kam nun von Tag zu Tag näher.

Als es endlich soweit war, stellte die Mutter den vereisten [COLOR=black]Nikolaus[/COLOR] bei der Heizung auf einen Schrank. Langsam taute der Schokoladenmann auf. Das war ein so wohliges Gefühl, dass er tief aufatmete und das Leben zu genießen begann. Es dauerte dem alten [COLOR=black]Nikolaus[/COLOR] aber viel zu lange, bis der feine Eismantel sich ganz von ihm löste, deshalb wackelte er ungeduldig hin und her, bis er vom Schrank auf den Teppich fiel und direkt unter die Heizung rollte.
Der gute alte [COLOR=black]Nikolaus[/COLOR] schmolz nun zu einem leckeren Schokoladenklumpen zusammen. Er wurde sehr hässlich, aber er schmeckte den Kindern ganz hervorragend.

11. Dezember

.........und so begab es sich also zu einer Zeit, dass ein neues Gesetz erlassen wurde von den Königen der GEZ, auf dass ein jeder einzelne sich zählen lasse, und wenn er nur einer sei, er doch ruhig der eitlen Mathematik zum Trotze für zwei Gebühren zahlen solle.

Zu gleicher Zeit verspürte an einem anderen Orte eine blutjunge Endvierzigerin, deren Name Hera war, ein schwänglerisches Rumoren in ihrem Bauche, und weil sie wahrlich ein Superweib war - das wusste niemand so gut wie sie selbst - so ahnte sie, dass dieses Kind von ganz oben, Programmdirektor oder sogar noch höher, gesandt sein musste.
Davon erfuhr auch Jürgen, ein windiger Wanderprediger mit dem wachsamen Blick eines eingeschläferten Cockerspaniels, und da er sich dem lieben Gott als guter Kumpel und Berater wähnte, die blonde Hera aber keineswegs angepackt hatte, vermutete er seine irdische Vaterschaft, denn etwas Ähnliches hatte er schon einmal in seinem dicken Buch gelesen.

So machte Jürgen die Fliege, verließ betroffen seine aufatmende Gemeinde und zog mit Hera durch Lind und Land auf der verzweifelten Suche nach einer Talkshow, die sie als Gäste aufnähme und in der sie den Menschen all das erzählen könnten, was diese gar nicht wissen wollten.

Doch es war Weihnachten und alle Sendungen - von Vera am Mittag "Die Wessis haben krumme Pimmel" über Arabella "Ich nagle gern gepiercte Pferde" bis zu Schäfers Bärbel "Wenn ich so oft könnte, wie ich wollte, dann würde ich viel öfter!" - waren bis zur Antennenspitze gefüllt. Selbst bei "Wetten, dass...?", wo Michael Jackson wegen einer Hodenzerrung seinen Auftritt abgesagt hatte, verschloss man die Türe vor dem armen Paar und holte sich zum Adventssingen lieber Die Prinzen mit dem Neubrandenburger Tuntenchor im Fistel-Kanon.

Doch als Heiligabend PR-mäßig schon gelaufen schien, da fanden sie Unterschlupf in einem umgebauten Sendestall vom Offenen Kanal, wo Hera gebar einen strammen Stoß heißer Luft und ein gar dickes Buch, was ihr schon lange auf Herzblatt und Magen gedrückt hatte.

Und als die Kunde eines neuen Werks zur Erleuchtung frustgeplagter Fremdsprachen-Sekretärinnen und Friseur-Mätressen um die Erde ging, da kamen sie alle, um der Mutter werbewirksame Gastauftritte darzureichen, profitable Verlagsverträge und altbackene Arschgeigen-Verkupplungs-Shows zum Kaputtmoderieren.

So jauchzten alle glücklich und ein Frohlocken ging um die Erde, denn wenn schon nicht ein neuer Erlöser erschienen war, so doch wenigstens ein ordentlicher Reibach, was ja auch ganz schön war, gerade zum Fest. Frohe Weihnachten!

Und zum Schluss noch etwas für die Ohren.....

12. Dezember

…Weihnachtsgesang…

Opa:
Macht, dass ihr da wech kommt!!!

…Schüsse…

Opa:
Güllelerchen!!!

..weiter Schüsse...

Reporter:
Der Singkreis des Landfrauenvereins Heringsmoor war nur einer von zahlreichen Vortragsgruppen und Einzelkünstlern, die wochenlang vergeblich versuchten, in das städtische Seniorenstift am Höcklager Industrieweg einzudringen. Dem inneren Drang, alten Menschen zur Weihnachtszeit eine Freude zu machen, stand immer wieder die kompromisslose Abwehrbereitschaft der Heiminsassen gegenüber, die es leid sind, als Publikum für Amateuraufführungen herhalten zu müssen. So jedenfalls erklärt es der 89jährige Josef Röhrmöller, als Sprecher des Ältestenrates.

Röhrmöller:
Ja, wir woll’n hier vor Weihnachten einmal in Ruhe Kaffee trinken und nicht dauernd dies Gejiedel und Gefiedel an'e Ohren habm. Und wenn das im Guten nich geht, dann müssen wir Maßnahmen ergreifen.

Reporter:
Maßnahmen, die sich am Anfang nur auf die hermetische Abriegelung des Gebäudekomplexes beschränkten. Röhrmöllers Erfahrungen als Infanterist 1943 im Kessel von Tscherkassi, als seine Kameraden in einer ähnlich verzweifelten Situation waren, kommen jetzt den Heimbewohnern zugute. Die wuchtigen Eisenmöbel vor den Außentüren, Stacheldrahtrollen vor den besonders gefährdeten Sutterainfenstern sowie verschweißte Sieldeckel im Kellerbereich, reichten jedoch schon bald nicht mehr aus. Rund um die Uhr wurden Heimbewohner zum Wachdienst eingeteilt.

Röhrmöller:
Ja die Probleme sind praktisch Tach und Nacht nich. Morgens fallen schon die Plagen vonner Gesamtschule über uns her mit ihrem Flötenkreis. Die fiepen hier rum mit Mach hoch die Tür und Klingglöckchen und alles falsch und durcheinander. Dat is nicht zu ertragen. Inner Mittachsstunde hab'n wir dann meistens diese Trampeltänzer vom Trachtenverein Strohkruch, die will keiner mehr sehen, aber mit uns kann mans ja machen.

Reporter:
Besonders kritisch wird es am Abend, wenn die Aufmerksamkeit der alten Menschen nach einem langen Wachdienst zu erlahmen droht. Dann nämlich pirscht sich im Schutz der Dunkelheit der Jagdbläserchor 'Hubertus' aus Niederstenbreckelwede heran.

Röhrmöller:
Ja die tröten hier Die Sau ist tot, wenn unsereiner nur in Ruhe fernsehen will. Und da bin ich dann zum ersten Mal mit'm Schrotdrilling dazwischen gegangen.

Reporter:
Nicht minder gefürchtet ist unter den Senioren die Schöppenwessler Speeldeel mit ihrem niederdeutschen Schwank Krach um Jolante, die aber in diesem Jahr, wenn auch gegen ein empfindlich hohes Schweigegeld wieder abzog. Doch nicht immer lassen sich die vorweihnachtlichen Besucher so unkompliziert abwehren. Der Chantichor Ankommersiel mit seinem Adventsrepertoire wie Christus war ein Steuermann oder Wir lagen auf Kiel vor Bethlehem ließ sich aus Hubschraubern auf das Flachdach des Speisesaals absetzen, in der vergeblichen Hoffnung, durch einen Lüftungsschacht zur besinnlichen Kaffeetafel vorzudringen. Nach 25 Jahren Heimerfahrung kennt Opa Röhrmöller inzwischen alle Tricks.

Röhrmöller:
Ja wir hatten die Tage einen hier, der gab sich als Klempner aus und wollte nach 'e Heizkörper kucken. Und ich denk noch, da is doch wat faul, mach 'ne Taschenkontrolle und siehe da, kein Werkzeug und nix. Stattdessen diese elende Gedichtband Wiehnacht ob de Halli, damit wollte er uns hier den Abend versaun. Und jetzt komm' Sie.

Reporter:
Schlussendlich waren alle Anstrengungen der alten Leute umsonst. Am frühen Nachmittag des 2. Advents hielt die Schweißnaht der Feuertür zum Babitoratlager dem karitativen Ansturm nicht mehr stand. Die tapferen Bewohner des Seniorenstifts wurden von der vorweihnachtlichen Stimmung doch noch eingeholt.

13. Dezember

Wie fängt man den Weihnachtsmann?

1. Die geometrische Methode:
Man stelle einen zylindrischen Käfig im Wald auf eine schneebedeckte Lichtung:
Fall 1: Der Weihnachtsmann ist innerhalb des Käfigs. Dieser Fall ist trivial.
Fall 2: Der Weihnachtsmann ist außerhalb des Käfigs. Dann stelle man sich in den Käfig und führe eine Inversion an den Käfigwänden durch. So gelangt der Weihnachtsmann in den Käfig und man selbst nach draußen. Man achte darauf, dass man sich nicht in die Mitte des Käfigs stellt, da man sonst im Unendlichen verschwindet.

2. Die Projektionsmethode:
Ohne Beschränkung der Allgemeinheit nehmen wir an, dass die Erde eine Ebene ist. Wir projizieren nun diese Ebene auf eine Gerade, die durch den Käfig läuft, und diese Gerade auf einen Punkt im Käfig. Damit gelangt der Weihnachtsmann in den Käfig.

3. Die topologische Methode:
Der Weihnachtsmann kann topologisch als Torus aufgefasst werden. Man transportiere Waldlichtung in den vierdimensionalen Raum. Nun ist es möglich, die Lichtung so zu falten, dass der Weihnachtsmann beim Rücktransport in den dreidimensionalen Raum verknotet ist. Dann ist er hilflos.

4. Die stochastische Methode:
Man benötigt dazu ein Laplacerad, einige Würfel und eine Gaußsche Glocke. Mit dem Laplacerad fährt man in den Wald und wirft mit den Würfeln nach dem Weihnachtsmann. Kommt er nun mit seinem Schlitten angefahren, stülpe man die Gaußsche Glocke über ihn. Damit ist er mit der Wahrscheinlichkeit eins eingefangen.

5. Die Newtonsche Methode:
Käfig und Weihnachtsmann ziehen sich durch die Gravitation an. Bei Vernachlässigung der Reibung wird der Weihnachtsmann früher oder später im Käfig landen.

6. Die Heisenberg-Methode:
Ort und Geschwindigkeit eines bewegten Weihnachtsmanns lassen sich nicht gleichzeitig bestimmen. Da ein sich bewegender Weihnachtsmann auf einem Schneefeld keinen physikalisch sinnvollen Ort einnimmt, eignet er sich nicht zum Fangen. Die Weihnachtsmannjagd kann sich demnach nur auf einen ruhenden Weihnachtsmann beschränken. Das Fangen eines ruhenden, bewegungslosen Weihnachtsmanns wird dem Leser als Übungsaufgabe überlassen.

7. Die Schrödinger Methode:
Die Wahrscheinlichkeit zu einem beliebigen Zeitpunkt einen Weihnachtsmann im Käfig zu finden ist größer als Null. Man setze sich hin und warte.

8. Die Einsteinsche Methode:
Man überfliege die Waldlichtung mit annähernd Lichtgeschwindigkeit. Durch die relativistische Längenkontraktion wird der Weihnachtsmann flach wie ein Papier. Man greife ihn, rolle ihn zusammen und mache ein Gummiband herum.

9. Die experimentalphysikalische Methode:
Man nehme eine semipermeable Membran, die alles außer dem Weihnachtsmann durchlässt und siebe damit den Wald aus.

14. Dezember

Was wir uns schenken werden.........

Damit Klarheit herrscht: Geld spielt bei uns keine Rolle, solange wir noch Kredit haben. Die Frage ist, was wir einander zu den vielen Festtagen des Jahres schenken sollen. Wir beginnen immer schon Monate vorher an Schlaflosigkeit zu leiden. Der Plunderkasten > Zur weiteren Verwendung < kommt ja für uns selbst nicht in Betracht. Es ist ein fürchterliches Problem.

Vor drei Jahren, zum Beispiel, schenkte mir meine Frau eine komplette Fechtausrüstung und bekam von mir eine zauberhafte Stehlampe. Ich fechte nicht.

Vor zwei Jahren verfiel meine Frau auf eine Schreibtischgarnitur aus carrarischem Marmor - samt Briefbeschwerer, Brieföffner, Briefhalter und Briefmappe, während ich sie mit einer zauberhaften Stehlampe überraschte. Ich schreibe keine Briefe.

Vorheriges Jahr erreichte die Krise ihren Höhepunkt, als ich meine Frau mit einer zauberhaften Stehlampe bedachte und sie mich mit einer persischen Wasserpfeife. Ich rauche nicht.
Heuer trieb uns die Suche nach passenden Geschenken beinahe in den Wahnsinn. Was sollten wir einander noch kaufen? Gute Freunde informierten mich, dass sie meine Frau in lebhaftem Gespräch mit einem Grundstücksmakler gesehen hätten. Wir haben ein gemeinsames Bankkonto, für das meine Frau auch allein zeichnungsberechtigt ist. Erbleichend nahm ich sie zur Seite: > Liebling, das muss aufhören. Geschenke sollen Freude machen, aber keine Qual. Deshalb werden wir uns nie mehr den Kopf darüber zerbrechen, was wir einander schenken sollen. Ich sehe keinen Zusammenhang zwischen einem Feiertag und einem schottischen Kilt, den ich außerdem niemals tragen würde. Wir müssen vernünftig sein, wie es sich für Menschen unseres Intelligenzniveaus geziemt. Lass uns jetzt ein für allemal schwören, dass wir einander keine Geschenke mehr machen werden!

Meine Frau fiel mir um den Hals und nässte ihn mit den Tränen der Dankbarkeit. Auch sie hatte an eine solche Lösung gedacht und hatte nur nicht gewagt, sie vorzuschlagen. Jetzt war das Problem für alle Zeiten gelöst. Am nächsten Tag fiel mir ein, dass ich meiner Frau zum bevorstehenden Fest doch etwas kaufen müsste. Als erstes dachte ich an eine zauberhafte Stehlampe, kam aber wieder davon ab, weil unsere Wohnung durch elf zauberhafte Stehlampen nun schon hinlänglich beleuchtet ist. Außer zauberhaften Stehlampen wüsste ich für meine Frau nicht Passendes - oder höchstens ein Brillantdiadem, das einzige, was noch fehle. Einem Zeitungsinserat entnahm ich die derzeit gängigen Preise und ließ auch diesen Gedanken wieder fallen. Zehn Tage vor dem festlichen Datum ertappte ich meine Frau, wie sie ein enormes Paket in unsere Wohnung schleppte. Ich zwang sie, es auf der Stelle zu öffnen. Es enthielt pulverisierte Milch. Ich öffnete jede Dose und untersuchte den Inhalt mit Hilfe eines Siebes auf Manschettenknöpfe, Krawattennadeln und ähnliche Fremdkörper. Ich fand nichts. Trotzdem eilte ich am nächsten Morgen, von unguten Ahnungen erfüllt, zur Bank. Tatsächlich: Meine Frau hatte 260 Pfund von unserem Konto abgehoben, auf dem jetzt nur noch 80 Aguroth verblieben, die ich sofort abhob. Heißer Zorn überkam mich. Ganz wie Du willst, fluchte ich in mich hinein. Dann kaufe ich dir also einen Astraschahnpelz, der uns ruinieren wird. Dann beginne ich jetzt, Schulden zu machen, zu trinken und Kokain zu schnupfen. Ganz wie du willst. Gerade als ich nach Hause kam, schlich sich meine Frau, abermals mit einem riesigen Paket, durch die Hintertür ein. Ich stürzte auf sie zu, entwand ihr das Paket und riss es auf - natürlich. Herrenhemden. Eine Schere ergreifen und die Hemden zu Konfetti zerschneiden war eins. > Da - da! < stieß ich keuchend hervor. > Ich werde dich lehren, feierliche Schwüre zu brechen! < Meine Frau, die soeben meine Hemden aus der Wäscherei geholt hatte, versuchte einzulenken. > Wir sind erwachsene Menschen von hohem Intelligenzniveau <, behauptete sie. > Wir müssen Vertrauen zueinander haben. Sonst ist es mit unserem Eheleben vorbei. < Ich brachte die Rede auf die abgehobenen 260 Pfund. Mit denen hätte sie ihre Schulden beim Friseur bezahlt, sagte sie. Einigermaßen betreten brach ich das Gespräch ab. Wie schändlich von mir, meine kleine Frau, die beste Ehefrau von allen, so völlig grundlos zu verdächtigen.

Das Leben kehrte wieder in seine normalen Bahnen zurück. Im Schuhgeschäft sagte man mir, dass man die gewünschten Schlangenschuhe für meine Frau ohne Kenntnis der Fußmaße nicht anfertigen könne, und ich sollte ein Paar alte Schuhe als Muster mitbringen. Als ich mich mit dem Musterpaar unterm Arm aus dem Hautor drückte, sprang meine Frau, die dort auf der Lauer lag, mich hinterrücks an. Eine erregte Szene folgte. > Du charakterloses Monstrum! < sagte meine Frau. > zuerst wirfst du mir vor, dass ich mich nicht an unsere Abmachung halte, und dann brichst du sie selber! Wahrscheinlich würdest du mir auch noch Vorwürfe machen, weil ich dir nichts geschenkt habe ...< So konnte es nicht weitergehen. Wir erneuerten unseren Eid. Im hellen Schein der elf zauberhaften Stehlampen schworen wir uns, bestimmt und endgültig keine Geschenke zu kaufen.

Zum ersten Mal seit Monaten zog Ruhe in meine Seele ein. - Am nächsten Morgen folgte ich meiner Frau heimlich auf ihrem Weg nach Jaffa und war sehr erleichtert, als ich sie ein Spezialgeschäft für Damenstrümpfe betreten sah. Fröhlich pfeifend kehrte ich nach Hause zurück. Das Fest stand bevor und es würde keine Überraschung geben. Endlich! Auf dem Heimweg machte ich einen kurzen Besuch bei einem befreundeten Antiquitätenhändler und kaufte eine kleine chinesische Vase aus der Ming-Periode. Das Schicksal wollte es anders. Warum müssen die Autobusfahrer auch immer so unvermittelt stoppen. Ich versuchte die Scherben zusammenzuleimen, aber das klappte nicht recht. Umso besser. Wenigstens kann ich meine Frau keines Vertragsbruches zeihen.

Meine Frau empfing mich im Speisezimmer festlich gekleidet und mit glückstrahlendem Gesicht. Auf dem großen Speisezimmertisch sah ich, geschmackvoll arrangiert, einen neuen elektrischen Rasierapparat, drei Kugelschreiber, ein Schreibmaschinenfutteral aus Ziegenleder, eine Schachtel Skiwachs, einen Kanarienvogel komplett mit Käfig, eine Brieftasche, eine zauberhafte Stehlampe, einen Radiergummi und ein Koffergrammophon (das sie bei dem alten Strumpfhändler in Jaffa am Basar unter der Hand gekauft hatte). Ich stand wie gelähmt und brachte kein Wort hervor.

Meine Frau starrte mich ungläubig an. Sie konnte es nicht fassen, dass ich mit leeren Händen gekommen war. Dann brach sie in konvulsivisches Schluchzen aus: > Also so einer bist du. So behandelst du mich. Einmal in der Zeit könntest du mir eine kleine Freude machen - aber das fällt dir ja gar nicht ein. Pfui, pfui, pfui. Geh mir aus den Augen. Ich will dich nie wieder sehen ... <

Erst als sie geendet hatte, griff ich in die Tasche und zog die goldene Armbanduhr mit den Saphiren hervor. Kleiner dummer Liebling.

So, zur Abwechslung mal wieder was für's Tagebuch. :cool:

Allzu viel passiert ist die letzten Tage nicht.
Außer vielleicht, dass die portugiesische Nationalmannschaft uns nächstes Jahr besuchen kommt. :freu: :freu: :freu:
Wir haben auch schon alles vorbereitet: griechische Fahnen, eine Rehaklesstatue am Ortseingang, Ouzo zur Begrüßung und wochenlang nur Gyros. :D
Die Herren sollen sich schließlich richtig wohl fühlen. :fiesgrins

Studientechnisch bin ich soweit durch und vor nächstes Jahr - sprich in 16 Tagen - mach ich auch nix mehr.

Dienstag flieg ich endlich meinem Urlaub entgegen. Ab in den Schnee!!! [img]https://www.cosgan.de/images/more/bigs/g072.gif[/img]
Die Koffer sind gepackt, I'm ready to take off now.....

15. Dezember

Advent

Es blaut die Nacht, die Sternlein blinken
Schneeflöcklein leis' herniedersinken.
Auf Edeltännleins grünem Wipfel
häuft sich ein kleiner, weißer Zipfel.
Und dort, vom Fenster her, durchbricht
den tunklen Tann ein warmes Licht.
Im Forsthaus kniet bei Kerzenschimmer
die Försterin im Herrenzimmer.
In dieser wunderschönen Nacht
hat sie den Förster umgebracht.
Er war ihr bei des Heimes Pflege
seit langer Zeit schon sehr im Wege.
Drum kam sie mit sich überein:
Am Niklasabend muss es sein.
Und als das Rehlein ging zur Ruh'
das Häslein tat die Augen zu,
erlegte sie - direkt von vorn -
den Gatten über Kimm' und Korn.
Vom Knall geweckt rümpft nur der Hase
zwei, drei, viermal die Schnuppernase
und ruhet weiter süß im Dunkeln
derweil die Sterne traulich funkeln.
Und in der guten Stube drinnen,
da läuft des Försters Blut von hinnen.
Nun muss die Försterin sich eilen,
den Gatten sauber zu zerteilen.
Schnell hat sie ihn bis auf die Knochen
nach Waidmannssitte aufgebrochen.
Voll Sorgfalt legt sie Glied auf Glied,
was der Gemahl bisher vermied,
behält ein Teil Filet zurück
als festtägliches Bratenstück
und packt darauf - es geht auf vier -
die Reste in Geschenkpapier.
Da tönt's von fern wie Silberschellen,
im Dorfe hört man Hunde bellen.
Wer ist's, der in so später Nacht
im Schnee noch seine Runden macht?
Knecht Ruprecht kommt mit goldnem Schlitten
auf einem Hirsch herangeritten.
"He, gute Frau, habt Ihr noch Sachen,
die armen Menschen Freude machen?"
Des Försters Haus ist tief verschneit,
doch seine Frau ist schon bereit:
"Die sechs Pakete, heilger Mann,
's ist alles, was ich geben kann."
Die Silberschellen klingen leise,
Knecht Ruprecht macht sich auf die Reise.
Im Försterhaus die Kerze brennt,
ein Sternlein blinkt - es ist Advent!

16. Dezember

Merry Weihnachten

Vor uns liegt nun der Event,
den man Merry Christmas nennt.
Unsre Youngsters, Girls und Boys,
kriegen jede Menge toys;
Pockemon und Peanut-Kern
haben alle Kids so gern!

Aber auch zu Mum und Dad
ist Old Santa pretty nett;
denn die Gifts aus Peter’s Shop
sind Prime Collection , - einfach top;
From Heaven high, da kommt er her,
und bringt der Goodies mehr und mehr.

Grandma, Grandpa, ach Ihr Alten,
Weihnachten könnt Ihr gern behalten,
X-mas providet globally
Corporate Identity;
Joy to the world, bald ist’s Zeit
again für Silent und für Holy Night.

Oder war da doch was dran,
am Christkind und am Weihnachtsmann?
An den Liedern, die wir einst gesungen:
Es ist ein Ros‘ entsprungen?
Lag still und starr nicht dort der See?
Standst du, oh Tannebaum, nicht grün im Schnee?

Ich sehe heut in meinem Traum,
Euch Eltern dort beim Lichterbaum,
An Ochs und Esel denke ich zurück,
an Kinderaugen voller Glück,
an Worte, die uns eng verbanden,
Als Alt und Jung sich noch verstanden.

Wenn wir daheim schon nicht verstehen,
wie soll’s global dann besser gehen?
Nicht, wenn Ihr fremde Wörter stammelt, -
doch wenn Ihr unterm Wort Euch sammelt,
strahlt in die Welt so weit, so breit,
der Friede dieser Weihnachtszeit.

Klasse, die Geschichte vom 14.Dez.! Ephraim Kishon?

sho wrote:

Klasse, die Geschichte vom 14.Dez.! Ephraim Kishon?


Genau! :D Einer meiner Lieblingsautoren.

Ja, Kishon ist klasse. Seine Geschichten sind immer wieder köstlich, auch wenn man sie schon x-mal gelesen hat...

17. Dezember

Der Weihnachtsmann

Viele glauben nicht mehr an den Weihnachtsmann, aber es gibt ihn wirklich. Wie sonst kann man erklären, dass alle Kinder der Erde mit Geschenken beglückt werden. Niemand wird sich den Weihnachtsmann einfach aus Langeweile ausgedacht haben. Wenn es ihn wirklich nicht gäbe, wäre doch sicherlich schon jemand darauf gekommen und hätte es bewiesen. Viele stellen sich den Weihnachtsmann als alten Mann mit Bart und roter Kutte vor, und sie haben größtenteils recht. Was aber niemand für möglich hält ist, dass auch der Weihnachtsmann altert. So ein Weihnachtsmann kann zwar ziemlich alt werden, aber nach tausend Jahren ist auch er gezwungen, sein Amt nieder zu legen und für einen jungen Bescherer Platz zu machen. Wie jeder weiß naht das nächste Jahrtausend und in diesem Jahr übernimmt ein junger Engel den Job des Weihnachtsmann. Er wurde von Gott persönlich ausgewählt und ernannt. Obwohl es viele Anwärter gab wurde er auserwählt. und wenn ihr ganz brav seid und als Engel in den Himmel kommt, wer weiß, vielleicht werdet auch ihr eines Tages Weihnachtsmann. Der ernannte Engel ist glücklich und schwört die Aufgabe nach bestem Wissen und Gewissen zu erledigen. Da ihm der alte Weihnachtsanzug zu weit ist, bekommt er einen neuen, der ihm auf den Leib geschnitten ist. Der neue im Dienste Gottes ist ein junger Engel der erst seit einigen Jahren im Himmel ist, aber schon so einiges geleistet hat. So hat er als Schutzengel seinen Schützling schon des öfteren vor schlimmen Unfällen gerettet. Auch als Botenengel war er besser als seine Kameraden und durfte immer dir wirklich wichtigen Nachricht zu Gott und für ihn weg bringen. Seiner neuen Aufgabe sieht er mit Zuversicht und Gelassenheit ins Gesicht. Seine Aufgabe wird hauptsächlich daraus bestehen zu organisieren. Es müssen die Geschenke, die auf der Erde weggeschmissen oder verloren wurden, gesammelt und katalogisiert werden. Danach muss er zum Übersetzen der Wunschzettel aus den verschiedensten Ländern die richtigen Übersetzerengel aussuchen und zuteilen. Da viele Wünsche schon per E-Mail kommen, müssen auch hierfür zusätzliche Engel eingeteilt werden. Der Weihnachtsmann legt erst Hand an, wenn es darum geht die Geschenke gerecht zu verteilen. Er bestimmt welches Kind es verdient welches Geschenk zu bekommen. Das ist auch mit die schwierigste Aufgabe, aber er durfte dem ehemaligen Weihnachtsmann oft über Schulter schauen, so dass er weiß wie er die Präsente zu verteilen hat. Damit alles seine Ordnung hat werden Helfer eingeteilt, die für jedes Kind einen eigenen Korb bereitstellen, wo dann die Geschenke einsortiert werden. der neue Weihnachtsmann muss sich auch in seinem Lebensstil umstellen. Er muss jetzt deutlich mehr essen und seinen Bart wachsen lassen. Und er wird auch bald eine Brille brauchen. So langsam naht die Weihnachtszeit und alles wird hektischer. Da müssen Engel ermahnt werden, weil sie ihre Aufgaben nicht ordentlich oder unvollständig erledigt haben, Es werden die letzten Geschenke eingepackt und dann geht es los. Am 6. Dezember werden schon die ersten Geschenke verteilt. Der Nikolaus ist keine Person, sondern ein Tag an dem die letzte Probe für das verteilen der Geschenke durchgeführt wird. Es werden dann die einen oder anderen Schwachstellen bereinigt und das Verteilen optimiert. Und erst eine Woche vor Heiligabend wird damit begonnen die echten Geschenke zu verteilen. Die Geschenke werden nicht erst an Heiligabend verteilt, sondern schon vorher an die Eltern vergeben, damit diese die dann unter den Baum legen können. Heutzutage wird das auch nicht mit den Rentieren gemacht. Der Weihnachtsmann benutzt hierzu lieber eine Neuentwicklung. Eine sehr große Wolke, die sehr viele Geschenke tragen kann, bei Schneefall aber auch eine sehr gute Tarnung hat. Deshalb kommt es in der Neuzeit auch immer seltener vor, dass der Weihnachtsmann gesehen wird. Das ganze Verteilen übernimmt der Weihnachtsmann höchst persönlich und trägt damit auch die gesamte Verantwortung. Nach Heiligabend hat er dann endlich frei. Aber nur für wenige Tage, denn schon in der ersten Woche des neuen Jahres muss er damit anfangen zu organisieren. Und auch erst jetzt kann der alte Mann im roten Mantel diesen endgültig ausziehen und seine wohlverdienten Ruhestand antreten, denn er weiß, dass Weihnachten für die nächsten tausend Jahre in guten Händen ist.

18. Dezember

Der Weihnachtsmannkuchen

Man nehme:
1 Tasse Wasser
1 Tasse Zucker
1 Tasse Mehl
1 Tasse braunen Zucker
4 große Eier
1 Stück weiche Butter
2 Tassen getrocknete Früchte
1 Teel. Backpulver
1 Teel. Salz
1 Hand voll Nüsse
1 Zitrone
1 Liter guten Whisky


Zubereitung
1.[FONT='Times New Roman'] Zunächst kosten Sie den Whisky und überprüfen seine Qualität!
2.[FONT='Times New Roman'] Nehmen Sie dann eine große Rührschüssel zur Hand!
3.[FONT='Times New Roman'] Währenddessen probieren Sie nochmals den Whisky und überzeugen sich davon, dass er wirklich von bester Qualität ist.
4.[FONT='Times New Roman'] Gießen Sie dazu eine Tasse randvoll und trinken Sie diese aus!
5.[FONT='Times New Roman'] Wiederholen Sie diesen Vorgang!
6.[FONT='Times New Roman'] Schalten Sie den Mixer an und schlagen Sie in die Rührschüssel die Butter flaumig weich!
7.[FONT='Times New Roman'] Überprüfen Sie, ob der Whisky noch in Ordnung ist. Probieren Sie dazu nochmals eine Tasse voll.
8.[FONT='Times New Roman'] Mixen Sie den Schalter aus!
9.[FONT='Times New Roman'] Brechen Sie dann zwei Eier aus und zwar in die Rührschüssen. Hau’n Sie die schrumpligen Früchte mit rein!
10.[FONT='Times New Roman'] Malten Sie den Schixer aus!
11.[FONT='Times New Roman'] Wenn das blöde Obst im Trixer stecken bleibt, lösen’s des mit ´nem Traubenschier!
12.[FONT='Times New Roman'] Hüberprüfen Sie den Whisky auf seine Konsissstenzzz…
13.[FONT='Times New Roman'] Jetzt schmeißen Sie die Zitrone in den Hixer und drücken Sie die Nüsse aus!
14.[FONT='Times New Roman'] Fügen Sie eine Tasse hinzu, Zucker, alles was auch immer…
15.[FONT='Times New Roman'] Fetten Sie den Ofen ein! Drehen Sie ihn um 360°. Schlagen Sie auf den Mehixler, bis er ausgeht!
16.[FONT='Times New Roman'] Werfen Sie die Rührschüssen aus dem Fenster und überprüfen Sie den Geschmack des übrigen, abgestandenen Whiskys.
17.[FONT='Times New Roman'] Gehen Sie ins Bett und pfeifen Sie auf den Kuchen.

18. Dezember

Der Weihnachtsmannkuchen

Man nehme:
1 Tasse Wasser
1 Tasse Zucker
1 Tasse Mehl
1 Tasse braunen Zucker
4 große Eier
1 Stück weiche Butter
2 Tassen getrocknete Früchte
1 Teel. Backpulver
1 Teel. Salz
1 Hand voll Nüsse
1 Zitrone
1 Liter guten Whisky


Zubereitung
1.[FONT='Times New Roman'] Zunächst kosten Sie den Whisky und überprüfen seine Qualität!
2.[FONT='Times New Roman'] Nehmen Sie dann eine große Rührschüssel zur Hand!
3.[FONT='Times New Roman'] Währenddessen probieren Sie nochmals den Whisky und überzeugen sich davon, dass er wirklich von bester Qualität ist.
4.[FONT='Times New Roman'] Gießen Sie dazu eine Tasse randvoll und trinken Sie diese aus!
5.[FONT='Times New Roman'] Wiederholen Sie diesen Vorgang!
6.[FONT='Times New Roman'] Schalten Sie den Mixer an und schlagen Sie in die Rührschüssel die Butter flaumig weich!
7.[FONT='Times New Roman'] Überprüfen Sie, ob der Whisky noch in Ordnung ist. Probieren Sie dazu nochmals eine Tasse voll.
8.[FONT='Times New Roman'] Mixen Sie den Schalter aus!
9.[FONT='Times New Roman'] Brechen Sie dann zwei Eier aus und zwar in die Rührschüssen. Hau’n Sie die schrumpligen Früchte mit rein!
10.[FONT='Times New Roman'] Malten Sie den Schixer aus!
11.[FONT='Times New Roman'] Wenn das blöde Obst im Trixer stecken bleibt, lösen’s des mit ´nem Traubenschier!
12.[FONT='Times New Roman'] Hüberprüfen Sie den Whisky auf seine Konsissstenzzz…
13.[FONT='Times New Roman'] Jetzt schmeißen Sie die Zitrone in den Hixer und drücken Sie die Nüsse aus!
14.[FONT='Times New Roman'] Fügen Sie eine Tasse hinzu, Zucker, alles was auch immer…
15.[FONT='Times New Roman'] Fetten Sie den Ofen ein! Drehen Sie ihn um 360°. Schlagen Sie auf den Mehixler, bis er ausgeht!
16.[FONT='Times New Roman'] Werfen Sie die Rührschüssen aus dem Fenster und überprüfen Sie den Geschmack des übrigen, abgestandenen Whiskys.
17.[FONT='Times New Roman'] Gehen Sie ins Bett und pfeifen Sie auf den Kuchen.

18. Dezember

Der Weihnachtsmannkuchen

Man nehme:
1 Tasse Wasser
1 Tasse Zucker
1 Tasse Mehl
1 Tasse braunen Zucker
4 große Eier
1 Stück weiche Butter
2 Tassen getrocknete Früchte
1 Teel. Backpulver
1 Teel. Salz
1 Hand voll Nüsse
1 Zitrone
1 Liter guten Whisky


Zubereitung
1.Zunächst kosten Sie den Whisky und überprüfen seine Qualität!
2.Nehmen Sie dann eine große Rührschüssel zur Hand!
3.Währenddessen probieren Sie nochmals den Whisky und überzeugen sich davon, dass er wirklich von bester Qualität ist.
4.Gießen Sie dazu eine Tasse randvoll und trinken Sie diese aus!
5.Wiederholen Sie diesen Vorgang!
6.Schalten Sie den Mixer an und schlagen Sie in die Rührschüssel die Butter flaumig weich!
7.Überprüfen Sie, ob der Whisky noch in Ordnung ist. Probieren Sie dazu nochmals eine Tasse voll.
8.Mixen Sie den Schalter aus!
9.Brechen Sie dann zwei Eier aus und zwar in die Rührschüssen. Hau’n Sie die schrumpligen Früchte mit rein!
10.Malten Sie den Schixer aus!
11.Wenn das blöde Obst im Trixer stecken bleibt, lösen’s des mit ´nem Traubenschier!
12.Hüberprüfen Sie den Whisky auf seine Konsissstenzzz…
13.Jetzt schmeißen Sie die Zitrone in den Hixer und drücken Sie die Nüsse aus!
14.Fügen Sie eine Tasse hinzu, Zucker, alles was auch immer…
15.Fetten Sie den Ofen ein! Drehen Sie ihn um 360°. Schlagen Sie auf den Mehixler, bis er ausgeht!
16.Werfen Sie die Rührschüssen aus dem Fenster und überprüfen Sie den Geschmack des übrigen, abgestandenen Whiskys.
17.Gehen Sie ins Bett und pfeifen Sie auf den Kuchen.

19. Dezember

Weihnacht, was bist du?

Weihnacht was bist du
bist du Kerzen und Schnee,
oder nur ein Seemann
der allein ist auf See.

Weihnacht was bist du
bist du Hoffnung der Welt,
oder bist du einfach
das ganz große Geld.

Glaubst du alle Menschen
verstehen dein Wort noch heut,
oder bist du nur ein Traum
aus unsere Kindzeit.

Weihnacht was bist du
bist du Kerzen und Schnee,
oder nur ein Seemann
der allein ist auf See.

Weihnacht was bist du
bist du Hoffnung der Welt,
oder bist du einfach
das ganz große Geld.

Weist du viele Menschen
brauchen dich so sehr,
mancher weis es selbst noch nicht
und fühlt es umso mehr.

Weihnacht was bist du
bist du Kerzen und Schnee,
oder nur ein Seemann der
allein ist auf See.

20. Dezember

[COLOR=black][B]Worüber das Christkind lächeln musste[/B] [/COLOR][COLOR=black][/COLOR]
[COLOR=black]Als Josef mit Maria von Nazareth her unterwegs war, um in Bethlehem anzugeben, dass er von David abstamme - was die Obrigkeit so gut wie unsereins hätte wissen können, weil es ja längst geschrieben stand - um jene Zeit also kam der Engel Gabriel heimlich noch einmal vom Himmel herab, um im Stalle nach dem Rechten zu sehen.

Es war ja sogar für einen Erzengel in seiner Erleuchtung schwer zu begreifen, warum es nun der allererbärmlichste Stall sein musste, in dem der Herr zu Welt kommen sollte, und seine Wiege nichts weiter als eine Futterkrippe. Aber Gabriel wollte wenigstens noch den Winden gebieten, dass sie nicht gar zu grob durch die Ritzen pfiffen, und die Wolken am Himmel sollten nicht gleich wieder in Rührung zerfließen und das Kind mit ihren Tränen überschütten, und was das Licht in der Laterne betraf, so musste man ihm noch einmal einschärfen, nur bescheiden zu leuchten und nicht etwa zu blenden und zu glänzen wie der Weihnachtsstern.

Der Erzengel stöberte auch alles kleine Getier aus dem Stall, die Ameisen und Spinnen und die Mäuse, es war nicht auszudenken, was geschehen konnte, wenn sie die Mutter Maria vielleicht vorzeitig über eine Maus entsetzte! Nur Esel und Ochs durften bleiben, der Esel, weil man ihn später ohnehin für die Flucht nach Ägypten zu Hand haben musste, und der Ochs, weil er so riesengroß und so faul war, dass ihn alle Heerscharen des Himmels nicht hätten von der Stelle bringen können.

Zuletzt verteilte Gabriel noch eine Schar Engelchen im Stall herum auf den Dachsparren, es waren solche von der kleinen Art, die fast nur aus Kopf und Flügeln bestehen. Sie sollten auch bloß still sitzen und Acht haben und sogleich Bescheid geben, wenn dem Kind in seiner nackten Armut etwas Böses drohte. Noch ein Blick in die Runde, dann erhob der Mächtige seine Schwingen und rauschte davon.

Gut so. Aber nicht ganz gut, denn es saß noch ein Floh auf dem Boden der Krippe in der Streu und schlief. Dieses winzige Scheusal war dem Engel Gabriel entgangen, versteht sich, wann hatte auch ein Erzengel je mit Flöhen zu tun!

Als nun das Wunder geschehen war, und das Kind lag leibhaftig auf dem Stroh, so voller Liebreiz und so rührend arm, da hielten es die Engel unterm Dach nicht mehr aus vor Entzücken, sie umschwirrten die Krippe wie ein Flug Tauben. Etliche fächelten dem Knaben balsamische Düfte zu und die anderen zupften und zogen das Stroh zurecht, damit ihn ja kein Hälmchen drücken oder zwicken möchte.

Bei diesem Geraschel erwachte aber der Floh in der Streu. Es wurde ihm gleich himmelangst, weil er dachte, es sei jemand hinter ihm her, wie gewöhnlich. Er fuhr in der Krippe herum und versuchte alle seine Künste und schließlich, in der äußersten Not, schlüpfte er dem göttlichen Kinde ins Ohr.
"Vergib mir!" flüsterte der atemlose Floh, "aber ich kann nicht anders, sie bringen mich um, wenn sie mich erwischen. Ich verschwinde gleich wieder, göttliche Gnaden, lass mich nur sehen, wie!"

Er äugte also umher und hatte auch gleich seinen Plan. "Höre zu", sagte er, "wenn ich alle Kraft zusammennehme, und wenn du still hältst, dann könnte ich vielleicht die Glatze des Heiligen Josef erreichen, und von dort weg kriege ich das Fensterkreuz und die Tür...."
"Spring nur!" sagte das Jesukind unhörbar, "ich halte still!"

Und da sprang der Floh. Aber es ließ sich nicht vermeiden, dass er das Kind ein wenig kitzelte, als er sich zurechtrückte und die Beine unter den Bauch zog.
In diesem Augenblick rüttelte die Mutter Gottes ihren Gemahl aus dem Schlaf. "Ach, sieh doch!" sagte Maria selig, "es lächelt schon!"[/COLOR]

21. Dezember

Mobile Begegnungen

Denkt euch, ich habe das Christkind gesehen,
Ich hab‘s überfahren, es war ein Versehen.
Ich hatte gerad‘ die Äuglein zu,
Und träumte beim Fahren in himmlischer Ruh‘
Das Christkind hat in dieser heiligen Nacht
Bekanntschaft mit meinem Kühler gemacht.
Später sah ich auch noch den Weihnachtsmann,
Er feuerte gerad‘ seine Rentiere an.
Ich überholte den langsamen Wicht,
Doch sah ich den Gegenverkehr dabei nicht.
Ich wich noch aus - doch leider nicht Santa
Ein kurzes Rumsen und er klebte am Manta.
Am Ende sah ich auch noch Nikolaus,
Er stürmte gerad‘ aus dem Freudenhaus.
Er- kam ganz hektisch über die Kreuzung gelaufen
Wollte am Automaten neue Präser sich kaufen.
Mein Auto und mich hat er wohl nicht gesehen,
Jedenfalls blieben nur seine Stiefel stehen.
Und so ist die Moral von dem Gedicht:
Fahr zu schnell dein Auto nicht;
Denn als ich zu Hause war, da mußte ich heulen
Mein schöner Wagen, der hatte drei Beulen:
Vom Niklas, vom Christkind und vom Santa Claus,
Ja nächstes Jahr Weihnachten, das fällt dann wohl aus!

22. Dezember

[COLOR=black]Es war noch früh am morgen als die kleine Judith wach wurde und zum Fenster eilte... der erste Schnee war gefallen. Mit leuchtenden Augen beobachtete Sie die tanzenden Schneeflocken und freute sich schon auf die besinnliche Weihnachtszeit. Dekorieren... Plätzchen backen.... Freunden und Verwandten eine Freude machen... und das herrliche Weiß der Jahreszeit ... eine Zeit voller Wärme und Liebe.
Ein Blick Richtung Himmel ließ ihre Freude jedoch schwinden... müsste der nicht eigentlich rot verfärbt sein ? Was ist mit den Engeln los ? Haben sie dieses Jahr keine Lust zum backen ? All diese Fragen schossen Judith durch den Kopf... und ihr war sofort klar: Da stimmt was nicht !

Aufgeregt und nervös lief sie zu ihrer Mutter und erzählte ihr von den Problemen, die der Himmel wohl zu haben scheint. „Mach dir keine Sorgen, die Engel haben wahrscheinlich noch nicht alle Zutaten beisammen“ beruhigte Sie ihre Tochter. Doch Judith konnte sich nicht beruhigen... sie spürte das etwas nicht stimmte und sie würde es nicht einfach geschehen lassen, dass [/COLOR][COLOR=black]Weihnachten[/COLOR][COLOR=black] dieses Jahr ausfällt.
Besorgt schrieb sie einen Brief an den [/COLOR][COLOR=black]Weihnachtsmann[/COLOR][COLOR=black] und erkundigte sich, was im Himmel vor sich ging. Nun hieß es abwarten... warten auf eine Botschaft vom [/COLOR][COLOR=black]Weihnachtsmann[/COLOR][COLOR=black]... eine Erklärung... oder ein Hilfeschrei.

Natürlich wollte Judith auch den Rat ihrer weisen Freundin Melanie... die immer eine intelligente und hilfreiche Antwort parat hatte... Sie erzählte ihr von den Geschehnissen und hoffte, das Melanie die Sorgen mit ihr teilte. Das tat sie auch: "Das ist schon tragisch" antwortete Melanie "aber wenn einer das [/COLOR][COLOR=black]Weihnachtsfest[/COLOR][COLOR=black] retten kann, dann Du Judith. Ich glaube, das der [/COLOR][COLOR=black]Weihnachtsmann[/COLOR][COLOR=black] dich auserwählen wird, das Fest der Liebe zu retten. Du bist zwar kein Engel, aber Engelsgleich... und ich weiß das du es schaffen wirst". Das machte Judith Mut und sie beruhigte sich ein wenig...

Am nächsten Morgen erwachte Judith wieder sehr früh... sie ging zum Fenster und schaute nach dem Rechten... nichts... immer noch keine rote Verfärbung am Himmel. Nur noch 10 Tage bis [/COLOR][COLOR=black]Weihnachten[/COLOR][COLOR=black]... die Zeit wurde knapp. Schließlich mussten die Engel Plätzchen für die ganze Welt backen. Doch dann erblickte sie einen großen, roten Umschlag an der Balkontür. Hastig riss sie ihn auf und fing an zu lesen:

"Liebe Judith, ich danke Dir, das du besorgt bist. Ich muss leider zugeben, das wir enorme Schwierigkeiten im Himmel haben. Die Engel weigern sich die [/COLOR][COLOR=black]Weihnachtsbäckerei[/COLOR][COLOR=black] zu eröffnen. Sie sind der Meinung das die Menschen keinen Wert mehr auf [/COLOR][COLOR=black]Weihnachten[/COLOR][COLOR=black] legen. Die Liebe und die Wärme fehlen... für viele ist [/COLOR][COLOR=black]Weihnachten[/COLOR][COLOR=black] nicht mehr das Fest der Liebe sondern das Fest des Geldes und der [/COLOR][COLOR=black]Geschenke[/COLOR][COLOR=black]. Meine Versuche, sie zu überzeugen schlugen fehl. Darum bitte ich dich, mit mir nach oben zu kommen. Du bist meine letzte Hoffnung. Ich werde mit meinem Schlitten heute Abend um 24 Uhr auf deinem Balkon landen und dich mitnehmen auf eine Reise in den Himmel. [/COLOR]
[COLOR=black]Liebe Grüße,[/COLOR]
[COLOR=black]der [/COLOR][COLOR=black]Weihnachtsmann[/COLOR][COLOR=black]."

Judith schossen tausend Gedanken in den Kopf: ich soll wirklich die Auserwählte sein? Wie soll ich das Fest denn retten können? Muss ich irgendwas mit nehmen auf die Reise ? Fragen über Fragen... doch keine Antworten. "Du kannst dieses Fest nur mit Liebe retten" sagte Judith’s Mutter schließlich. "Du hast ein großes Herz und du wirst die Engel überzeugen können, das es viele Menschen gibt, die [/COLOR][COLOR=black]Weihnachten[/COLOR][COLOR=black] noch zu schätzen wissen". Ja das sah Judith ein... sie musste es schaffen... und sie durfte diese Aufgabe nicht als Klotz am Bein ansehen sondern als Herausforderung... sie wäre für immer die -Weihnachtsretterin-.

Punkt 24 Uhr landete der [/COLOR][COLOR=black]Weihnachtsmann[/COLOR][COLOR=black] auf Judiths Balkon... Er war sehr erfreut als er Judith sah und auch die Renntiere freuten sich über ihre Anwesenheit und begrüßten sie mit einem Nasenstüber. Judith stieg ein und ihre Familie und Freunde winkten ihr zum Abschied. „Das wird wohl die Reise meines Leben“ dachte sie... und sie freute sich darauf. Die Renntiere gaben kräftig Gas und es vergingen nicht mal 5 min. bis sie im Himmel ankamen... "Ja da schaust du was" fragte der [/COLOR][COLOR=black]Weihnachtsmann[/COLOR][COLOR=black] "Wir fliegen natürlich mit überdimensionaler Schallgeschwindigkeit, sonst würde ich es ja gar nicht schaffen an [/COLOR][COLOR=black]Heiligabend[/COLOR][COLOR=black] alle [/COLOR][COLOR=black]Geschenke[/COLOR][COLOR=black] und Plätzchen auszuteilen auf der ganzen Welt.

Sie betraten den Himmel und alles war anders als Judith es sich vorgestellt hatte. Der Himmel bestand aus einem Dorf... die Wolken waren die Wege... die Seen... die Wälder und die Felder. Auf jeder kleineren Wolke standen kleine Häuser die aussahen wie Mini Legohäuschen. "Sind denn Engel so klein ?" fragte sie schließlich den [/COLOR][COLOR=black]Weihnachtsmann[/COLOR][COLOR=black]. "Oh nein, die Häuser sehen nur so klein aus... doch wenn du eins betrittst wirst du sehen wie groß es in Wirklichkeit ist. Folge mir, wir werden das Haus der Engel besuchen".

Und er hatte Recht... Von innen waren die Häuser riesig... mit riesiger Eingangshalle... links und rechts zwei große Bogentreppen... Judith war überwältigt von soviel Glanz und Schönheit. Am Ende der Bogentreppe befand sich ein langer Flur mit tausend Türchen. „Das sind die Zimmer der Engel... jeder Engel hat sein eigenes Reich“ schallte plötzlich eine Stimme hinter Ihnen. „Darf ich Dir vorstellen, das ist Iris, sie ist die Oberchefin der Engel“ sagte der [/COLOR][COLOR=black]Weihnachtsmann[/COLOR][COLOR=black]. Judith reichte Iris die Hand und war fasziniert von ihren schimmernden, blonden Locken.

"Ich kann mir schon denken warum er dich hier her geholt hat“ entgegnete Iris... „doch du wirst nicht viel Glück haben. Meine Engel sind sich einig dieses Jahr dem [/COLOR][COLOR=black]Weihnachtsmann[/COLOR][COLOR=black] nicht zu helfen. Die Menschen haben es nicht verdient und wir machen uns nicht die unnötige Arbeit“. „Aber denkt doch mal an die Menschen, für die [/COLOR][COLOR=black]Weihnachten[/COLOR][COLOR=black] noch das Fest der Liebe ist... wollt ihr die auch bestrafen und traurig machen?“ fauchte Judith. Doch Iris wollte nicht nachgeben. „Ich mache Dir einen Vorschlag“ sagte Judith „Da ich nun schon mal hier bin zeigst du mir den Himmel, mit all seiner Pracht. Und dann machst Du mit mir eine Reise zur Erde und ich zeige Dir meine Welt und mein Leben. Ich werde Dir zeigen was es für mein Umfeld bedeutet, dass dieses Jahr [/COLOR][COLOR=black]Weihnachten[/COLOR][COLOR=black] ausfällt“. Iris überlegte kurz und sagte schließlich zu.

Die Himmelsbesichtigung gefiel Judith sehr gut. Sie war fasziniert von dieser -anderen Welt-. Alles war so glänzend, voller Farben und Dingen, die es auf Erden nicht gab. „Warum sieht der Himmel, von der Erde betrachtet, blau aus? Hier ist kaum etwas blau... wie kommt das?“
“Die Tatsache, dass der Himmel blau erscheint sowie die langsame Helligkeitsabnahme nach Sonnenuntergang erklären sich durch Streuung der Lichtes an den Molekülen der Luft und an Aerosolpartikeln. Die reine Molekülstreuung ist wellenlängenabhängig. Sie wächst mit der vierten Potenz der Wellenlänge d.h. violettes Licht wird am stärksten gestreut ca. 16 mal stärker als rotes Licht, das eine doppelt so große Wellenlänge als blaues Licht besitzt. Das der Himmel nun nicht violett, sondern blau aussieht liegt daran, das die Intensitätsverteilung des Sonnenlichtes und auch die Augenempfindlichkeit ein Maximum im grünen Bereich haben. Aus der Überlagerung der Intensitäts- und Empfindlichkeitskurven ergibt sich zwanglos die blaue Farbe des Himmels“ antwortete Iris.

"Die rote Farbe der Sonne bei Sonnenuntergang erklärt sich ähnlich einfach. Das Licht hat einen langen Weg durch die Erdatmosphäre zurückzulegen. Die blauen Anteile werden gestreut, wodurch die Sonne rot erscheint. Besonders schöne Sonnenuntergänge mit tiefen Farben gibt es, wenn zusätzlich Staub oder Aerosolpartikel in der Atmosphäre vorhanden sind.“ Fügte sie schließlich noch hinzu. Und wieder einmal hatte Judith etwas dazugelernt. Das würde sie zu Hause ihren Freunden erzählen. Sie gingen weiter und kamen an vielen interessanten Dingen vorbei... ein Spielplatz für die Engelskinder... mit Rutschen aus Wolken die unendlich schienen. Schaukeln aus Regenbögen und Kletterwände aus Sternen. Auch die Häuschen der Himmelsbewohner waren so unterschiedlich im Stil und der Farbe. Vor jedem Häuschen stand ein Schild mit den Namen der Bewohner. Es gab sogar Einkaufscenter... riesige Wolkenbauten die rund um die Uhr geöffnet hatten... alles gab es umsonst... „der Himmel kostet nichts“ erklärte Iris.

"Wie Du siehst gibt es im Himmel alles... wir haben Geschäfte, Kinos, Kneipen, Kirchen und alles andere auch, was ihr auf Erden besitzt. Nur das bei uns alles schöner, freier und glänzender ist. Es gibt bei uns keinen Neid, keine Eifersucht und auch kein Geld. Hier ist das Leben nach dem Leben... ein sorgloses, unkompliziertes und erfülltes Dasein das sich jeder Mensch verdient hat, wenn er die Erde verlassen muss.“ Judith war begeistert von soviel Leichtigkeit und Liebe. „komm jetzt zeig ich Dir noch die [/COLOR][COLOR=black]Weihnachtsbäckerei“ sagte[/COLOR][COLOR=black] Iris.

[/COLOR]

Die [COLOR=black]Weihnachtsbäckerei[/COLOR][COLOR=black] war riesig. Man konnte sie zu Fuß nicht durchqueren... man wäre 5 Tage unterwegs. Mit kleinen Rollerähnlichen Fahrzeugen konnte man sie jedoch in Minuten durchqueren und besichtigen. Tausend Schleckereien hingen von den Decken... die Arbeitsplatten, Tische und Stühle bestanden aus Zuckerstangen und Lebkuchen. Noch nie zuvor hatte Judith einen solchen wunderschönen Ort gesehen.

"So, nun ist es an der Zeit, das auch du mir deine Welt zeigst“ sagte Iris und nahm Judith an die Hand. Folge mir... am Rande einer kleinen Wolke blieben sie stehen und Iris erklärte: „Wir müssen einfach nur springen... hab keine Angst es wird Dir nichts passieren... Wir begeben uns nicht wirklich auf die Erde sondern nur unsere Seelen. Es wird uns auf Erden keiner sehen können und wir können auch Zeitreisen. In welche Zeit möchtest Du denn?“ „Ich möchte das du unseren letzten [/COLOR][COLOR=black]Heiligabend[/COLOR][COLOR=black] miterlebst“ antwortete Judith schmunzelnd. „oki doki... dann lass uns springen“ kicherte Iris. Sie fielen durch ein weißes Licht das sich drehte und wie eine Röhre aussah... irgendwann wurde es langsamer und nach einigen Sekunden spürte Judith wieder Boden unter den Füssen... sie waren angekommen... auf der Erde.

Sie standen vor Judiths Haus und Iris ging voran... sie betrat das Haus indem sie einfach durch die Wand marschierte... Judith folgte ihr verwundernd und freute sich, als sie ihre ganze Familie am Tisch sitzen sah. Auch sie selbst war anwesend und kaute genüsslich auf dem Festbraten rum. Schon komisch wenn man sich selbst sehen kann dachte sich Judith... Aber ich seh richtig gut aus dachte sie schmunzelnd und zufrieden. „Das ist meine Familie“ erklärte sie Iris. „Ich möchte, dass Du Dir ansiehst was [/COLOR][COLOR=black]Weihnachten[/COLOR][COLOR=black] für uns bedeutet“. Die Stimmung war friedlich und voller Liebe. Kein böses Wort, kein drängeln auf [/COLOR][COLOR=black]Geschenke[/COLOR][COLOR=black]... Alle Anwesenden hatten leuchtende Augen und waren glücklich. Sie aßen ihr Festmahl und unterhielten sich. „Weihnachten ist nicht nur das Fest der Liebe... sondern auch das Fest der Familie und des Glückes“ erklärte Judith. "An [/COLOR][COLOR=black]Heiligabend[/COLOR][COLOR=black] versammelt sich die ganz Familie. Wir essen zusammen, unterhalten uns, Spielen und genießen diesen einen Abend im Jahr“.

"Natürlich gibt es auch [/COLOR][COLOR=black]Geschenke[/COLOR][COLOR=black]. Aber es ist nicht wichtig was man [/COLOR][COLOR=black]geschenkt[/COLOR][COLOR=black] bekommt... oder wie teuer es war. Es geht darum, dass man Menschen, die man liebt, eine Freude damit bereitet. [/COLOR][COLOR=black]Geschenke[/COLOR][COLOR=black] kommen von Herzen... sie machen die Menschen glücklich... ganz egal was es ist. Schau nur mal in die Augen von [/COLOR][COLOR=black]Christian[/COLOR][COLOR=black] und Stefanie... wenn sie ihre [/COLOR][COLOR=black]Geschenke[/COLOR][COLOR=black] auspacken... diese kindliche, ehrliche Freude die sie ausstrahlen... allein die Kinder sind es wert, dass man [/COLOR][COLOR=black]Weihnachten[/COLOR][COLOR=black] feiert.“ „Ja du hast Recht“ sagte Iris... "Ich sehe ein das [/COLOR][COLOR=black]Weihnachten[/COLOR][COLOR=black] vor allem für Kinder ein Fest der Freude und der Liebe ist. Und ich danke Dir, dass Du mir all das gezeigt hast. Aber jetzt lass uns schnell wieder in den Himmel zurück... es wartet noch viel Arbeit auf meine Engel und uns... Wir haben nur noch 9 Tage bis [/COLOR][COLOR=black]Weihnachten[/COLOR][COLOR=black].“

Zurück im Himmel erwartete Sie der [/COLOR][COLOR=black]Weihnachtsmann[/COLOR][COLOR=black] schon ungeduldig. Er schaute Judith fragend an und sie nickte nur und lächelte. „Ich danke Dir so sehr... ich wusste das Du es schaffst [/COLOR][COLOR=black]Weihnachten[/COLOR][COLOR=black] zu retten. Du hast die einzige Lösung gefunden die es gab... Iris zu zeigen wie wichtig [/COLOR][COLOR=black]Weihnachten[/COLOR][COLOR=black] für die Menschen ist. Dank Dir und Deiner liebenswerten Familie wird es auch dieses Jahr ein Fest geben. Du hast eine großartige Familie und besondere Freunde... weil auch Du großartig und besonders bist. Deswegen hab ich Dich auserwählt. Und ich wusste, Du wirst mich nicht enttäuschen“ sagte er und umarmte Judith herzlich.

Iris rief all ihre Engel herbei und verkündete, dass die [/COLOR][COLOR=black]Weihnachtsbäckerei[/COLOR][COLOR=black] eröffnet sei. Alle sollten ihre Schürzchen anziehen und sich an die Arbeit machen... Nach wenigen Minuten war in der Bäckerei Hochbetrieb... die Öfen wurden angeschmissen und der Raum war überfüllt mit Engeln, die anfingen die schönsten und feinsten Plätzchen zu backen. Auch Judith durfte helfen und es machte ihr riesen Spaß Plätzchen für die ganze Welt zu backen... Und sie dachte an zu Hause... An ihre Mutter die jetzt sicherlich am Fenster stand und die rote Verfärbung am Himmel sah... Sie würde stolz auf sie sein... das wusste sie und dieser Gedanke machte sie sehr glücklich.

Es war viel Arbeit die ganzen Plätzchen zu backen... doch sie hatten auch sehr viel Spaß bei der Arbeit. Judith durfte jede Sorte probieren und war begeistert das es so viele verschiedene gab. Alle schmeckten köstlich und sie durfte sich eine Dose zusammenstellen, die sie mit zur Erde nehmen durfte. Sie durfte die Zutaten verteilen, die Plätzen formen und verzieren, durfte den Engeln über die Schulter schauen und mit ihrem Rollerähnlichen Fahrzeug durch die Bäckerei flitzen. Und ab und zu, wenn mal keiner hinsah, steckte sie sich ein paar Plätzchen in die Hosentasche und schmuggelte sie raus zu den Engelskindern.

Nur noch drei Tage bis [/COLOR][COLOR=black]Weihnachten[/COLOR][COLOR=black]... die Bäckerei lief auf Hochtouren doch sie würden es schaffen... sie hatten viel gearbeitet... Es waren auch die letzten drei Tage, die Judith im Himmel verbringen würde. An [/COLOR][COLOR=black]Heiligabend[/COLOR][COLOR=black] würde der [/COLOR][COLOR=black]Weihnachtsmann[/COLOR][COLOR=black] sie morgens wieder nach Hause bringen... und doch war Judith heute etwas unruhig „ich hab ein Anliegen [/COLOR][COLOR=black]Weihnachtsmann[/COLOR][COLOR=black]... eine Freundin von mir hat heute Geburtstag und ich würde ihr gerne gratulieren... ist das von hier oben aus irgendwie möglich?“ Er schmunzelte nur und hielt ihr einen Pergamentbogen und eine Feder hin.... „Hier, schreib ihr deine Grüße und lass das Pergament einfach vom Himmel fallen... Es wird in den richtigen Händen landen“.

Zwei Tage vor [/COLOR][COLOR=black]Weihnachten[/COLOR][COLOR=black] haben die Engel ihre Arbeiten abgeschlossen... die Plätzchen sind fertig verpackt und bereit zum austeilen. Alle waren glücklich und ließen diesen Tag mit einer riesigen Feier ausklingen... Es gab Wein, Fleisch, Brot und alles andere, was das Herz begehrt. „Was ist, willst Du an [/COLOR][COLOR=black]Heiligabend[/COLOR][COLOR=black] mit mir fliegen die [/COLOR][COLOR=black]Geschenke[/COLOR][COLOR=black] verteilen?“ Fragte der [/COLOR][COLOR=black]Weihnachtsmann[/COLOR][COLOR=black]... „Ich würde sehr gerne, aber ich kann nicht. Du weißt doch, [/COLOR][COLOR=black]Weihnachten[/COLOR][COLOR=black] ist das Fest der Liebe und der Familie. Ich möchte an [/COLOR][COLOR=black]Heiligabend[/COLOR][COLOR=black] bei meinen Lieben sein und den Abend mit ihnen verbringen“ antwortete Judith. „Ja das verstehe ich... willst Du denn heute mit ? Ich fliege schon mal als ein paar Plätzchen in die Welt hinaus und würde mich freuen wenn Du mich begleitest. Anschließend bringe ich Dich heim“. Natürlich wollte Judith... sie trank ihren Wein aus verabschiedete sich von ihren neuen Freunden und machte sich mit dem [/COLOR][COLOR=black]Weihnachtsmann[/COLOR][COLOR=black] auf den Weg zum Schlitten.

Sie verwöhnte die Renntiere mit den Keksen und freute sich, dass sie ihnen so gut schmeckten. Die Schlittenfahrt war wieder ein Erlebnis der besonderen Art.... eben waren sie noch in [/COLOR][COLOR=black]Kanada[/COLOR][COLOR=black] und schon sind sie in [/COLOR][COLOR=black]Afrika[/COLOR][COLOR=black] angekommen... Judith durfte sogar mit durch die Kamine... Die Menschen hatten Strümpfe aufgehängt oder Teller auf den Tischen stehen die mit Plätzchen gefüllt werden mussten. Es machte ihr Spaß so vielen Menschen eine Freude zu bereiten. Vor allem denjenigen, die kein zu Hause hatten und einsam waren auf dieser Welt. Alle wurden vom [/COLOR][COLOR=black]Weihnachtsmann[/COLOR][COLOR=black] beschenkt... es gab keine Unterschiede... das ist nun mal das Fest der Liebe.

"Das war meine erste Tour...morgen werde ich den Rest erledigen. Ich bring Dich jetzt nach Hause“ sagte der [/COLOR][COLOR=black]Weihnachtsmann[/COLOR][COLOR=black]. "Ich will Dir nochmals danken, dass Du [/COLOR][COLOR=black]Weihnachten[/COLOR][COLOR=black] gerettet hast. Du hast ein gutes Herz und ich möchte Dir deswegen etwas schenken.“ Er öffnete seinen Sack und ein kleines, süßes Kätzchen kam zum Vorschein „sie soll in Zukunft Dir gehören. Sie ist bei Dir sehr gut aufgehoben. Es ist keine gewöhnliche Katze, sie hat überirdische Kräfte und dient als Schutzengel für Dich und Deine Lieben. Sie wird euch beschützen und euch viel Glück und Freude bereiten.“ Judith hatte Tränen in den Augen... so ein süßes Kätzchen hatte sie noch nie gesehen. Sie umarmte den [/COLOR][COLOR=black]Weihnachtsmann[/COLOR][COLOR=black] und dann... schwupp... öffnete sie die Augen und war zu Hause... in Ihrem Bett... hatte sie das alles nur geträumt? Das konnte nicht sein... es war so real... „Miau“ hörte sie aus dem Wohnzimmer schallen... Nein es war kein Traum... sie hatte [/COLOR][COLOR=black]Weihnachten[/COLOR][COLOR=black] gerettet und war endlich wieder zu Hause bei ihren Lieben.[/COLOR]

23. Dezember

[COLOR=black]Es gab einmal einen Engel, der hatte eigentlich seinen festen Platz bei den himmlischen Heerscharen und hatte bis jetzt auch noch an nichts anderes gedacht, als zur rechten Zeit seine Harfe anzuschlagen und seinen weißen Arbeitsanzug sauber zu halten. Das ging schon seit vielen tausend Jahren so und Jonny, so hieß er, hätte sich nicht träumen lassen, dass sich daran noch mal etwas ändern würde. Träumen war übrigens auch nicht seine Sache, war er selber doch nicht weniger als ein Traum.

Aber es kam doch anders. Der Herrgott, den er immer sehr gerne mochte, weil er immer so schön gütig war und sich noch nie beschwert hatte, wenn er mal einen falschen Ton auf seiner Harfe angeschlagen hatte, hatte nämlich einen himmlischen Plan gefasst. Und zwar hatte er sich entschlossen, dass es an der Zeit wäre, den Menschen ein Zeichen zu geben, dass es den Herrgott noch gäbe.

Dazu schien es Gott auch höchste Zeit zu sein, denn die Menschen waren gerade eifrig dabei, immer mehr von dem kaputt zu machen, was er doch mal mit so viel Mühe geschaffen hatte. Gott wurde angst und bange, wenn er nach unten blickte. Gerade neulich hatte ihn wieder ein furchtbarer Knall aus dem Schlaf gerissen und es hatte bis zu ihm herauf geblitzt. Den Engeln hatte es fast den Heiligenschein weggeblasen.

Gott rief also den Jonny zu sich und sprach sehr lange und ernsthaft mit ihm über seine Sorgen. Schon einmal hätte er versucht, den Menschen etwas Klarheit zu schenken, damit sie nicht mehr soviel kaputt machen müssten. Damals hätten sie da unten schon die gleichen Probleme gehabt: Die einen waren reich und die anderen versklavt und glücklich war niemand.

Damals war auch ein Bote auf die Erde geschickt worden, erzählte Herrgott. Aber die Mission war nicht wunschgemäß verlaufen: Zuerst war der menschliche Körper des Boten ermordet worden und dann hatten die Menschen noch eine fürchterlich sentimentale Geschichte aus seinem Leben gemacht. Eine Geschichte, die sich die Menschen zwar immer wieder zur Belebung des Weihnachtsfestes anhörten aber überhaupt nicht mehr zuhörten. Und daher kam die Liebe, die in der Geschichte steckte, überhaupt nicht mehr hervor und die Welt wurde kälter und kälter.

Darum hatte sich Gott also nun entschlossen, einen neuen Versuch zu starten, bevor sich die Menschen vor lauter Unglück alle gegenseitig umgebracht hatten.

Also meinte Gott: "Pass auf Jonny, du nimmst dir jetzt deine Harfe, ziehst deinen leuchtenden Arbeitsanzug an und dann gehst du runter auf die Erde. Dort musst du dir dann jemanden suchen, der oder die diese Weihnachtsgeschichte wirklich und ernsthaft verstanden hat. Den oder die musst du dann bitten und ermutigen und ihm oder ihr die Kraft geben, sie allen anderen Menschen zu erzählen. Während dieser Erzählungen musst du dann immer auf deiner himmlischen Harfe spielen, damit sie das Herz der Menschen aufschließt. Alles was in der Weihnachtsgeschichte erzählt wird, wird dann direkt in das Herz der Menschen dringen und dann ist die Welt bestimmt gerettet."

So einfach war das also. Jonny war begeistert. Da Heiligabend nicht mehr fern war, machte er sich auch gleich auf den Weg zu den Menschen. Er überlegte, welche Menschen die Weihnachtsgeschichte wohl am dringendsten nötig hätten. Nachdem er einige Zeit auf die Erde heruntergeschaut hatte, kam er auf die sogenannten zivilisierten Menschen in diesen sogenannten reichen Ländern.

Es war aber gar nicht einfach in diesen Ländern einen Menschen zu finden, der als Erzähler oder Erzählern in Frage käme.

In einer Einkaufsstraße fand Jonny einen Mann mit einem gemütlich aussehenden Bart, einer Zipfelmütze und mit Kindern um ihn herumstehend, der erzählte Weihnachtsmärchen. "Das muss er sein," dachte Jonny und schwebte zu ihm herunter.

Aber um so näher er kam um so verwirrter wurde er: die Kinder hörten ja gar nicht zu! Woran lag das nur? Und dann merkte er, dass der Mann in ein Mikrophon sprach so dass die Kinder gar nicht seine wirkliche Stimme hörten sondern nur ein hässliches Gekrächze. Und der Bart war nicht echt, die Mütze war aus Pappe und als er dann noch in die Gedanken des Mannes schaute, sah er dort nur seine nächste Gehaltsabrechnung. Die Geschichte, die er erzählte, interessierte ihn überhaupt nicht, obwohl sie wirklich sehr schön war. Außerdem war er noch von so hellen Lampen angeleuchtet, dass er seine Zuhörerschaft gar nicht anschauen konnte.

Das war es also nicht. Schnell schwebte Jonny weiter. "Sind die Menschen etwa alle so?" fragte er sich verzweifelt. Da kam er an einer Kirche vorbei, die war zu Ehren Gottes aufgebaut worden, erinnerte er sich. Das musste also eine Stelle sein, wo die Menschen noch von Gott und seiner Liebe wussten. Schnell schwebte Jonny herunter. Tatsächlich, der Oberpriester erzählte gerade die Weihnachtsgeschichte. Aber was war das? Die wenigen Zuhörer waren ja gar nicht von der Liebe der Geschichte erfüllt!

Wäre das der Fall gewesen hätten sie sich doch umarmen müssen, zumindest ab und zu einmal anlächeln. Aber nichts von alledem. Jonny spürte auch den Grund. Der Pastor glaubte und fühlte selbst nicht, was er erzählte. Er hatte die Geschichte jahrelang studiert, zerpflückt, analysiert, hinterfragt, so dass von der Wärme, den feinen unberührbaren Zusammenhängen nichts mehr übrig war. Deshalb konnte er die
Geschichten auch nicht mehr erzählen. Er erzählte den Menschen daher Dinge aus ihrer Welt, einer Welt, die sie kannten, deren Einsamkeit sie kannten und in der sie es dem Pastor natürlich auch nicht glaubten, wenn er von Gemeinsamkeit und Nächstenliebe sprach.

Niedergeschlagen verließ Jonny die Kirche. Sollte es auf dieser Welt etwa niemanden mehr geben, der die Weihnachtsgeschichte wirklich erzählen konnte? Er schwebte weiter, vorbei an den hektischen, geschenkehortenden Menschen, den stinkenden Autos und dem Lärm. Solange, bis es stiller wurde, bis die Menschen weniger und stiller wurden, bis dahin, wo die Stadt den Schnee nicht mehr zu einem endlosen grauen Matsch einschmolz und noch weiter.

Und Jonny fand ein kleines Dorf, im Norden eine Kirche, in der Mitte ein Haus, darin ein warmes Zimmer mit einem Ofen und daneben ein Mädchen hinter einem Spinnrad. Es spann Wolle und dachte dabei an die Schafe, die die Wolle für die Menschen hergaben und an die Hirten, die dort draußen in der Kälte auf die Schafe aufpassten. Und das Mädchen mochte die Schafe und die Hirten und überhaupt die Menschen und ganz besonders die Kinder. Es spürte deshalb, was die unschuldige Liebe eines Kindes der Welt der Erwachsenen geben konnte und dass manche der Hirten dort draußen in der Kälte sehr viel mehr Wärme übrig hatten, als dieser Landpfleger in seinem warmen Palast.

Und was das Wichtigste für Jonny war, das Mädchen kannte auch die
Weihnachtsgeschichte. Sie erzählte sie manchmal kleinen Kindern, auf die sie aufpasste um Geld zu verdienen und sie wurde auch verstanden. Die Augen der Zuhörer fingen dann an zu leuchten und die Wärme der Geschichte sprang auf sie über. Nur die meisten älteren Leute verstanden nur wenig. Deren Herzen waren schon zu fest verriegelt.

"Endlich," dachte Jonny, "hier ist meine Aufgabe, hier habe ich den Menschen gefunden, der die Welt retten kann.

Und Jonny holte seine Harfe heraus und schlug sie an. Plötzlich war die Welt um das Mädchen wie verzaubert. Menschen, die vorher gar kein Interesse an der Geschichte hatten, kamen plötzlich herbei, baten, die Geschichte zu erzählen, hörten zu, tauten innen drin auf, wurden lebendig und verstanden die Geschichte mit Begeisterung. Ihre Herzen schlugen höher und die Menschen erzählten die Geschichte weiter, denn sie hatten gemerkt, wie viel Liebe sich Menschen geben können.

Die Menschen sahen auf einmal, wie grau die Welt, die sie sich erschaffen hatten war. Sie wollten auf einmal leben, weil sie an das lebende Kind im Stall von Bethlehem dachten. Sie nahmen alle ihre Bomben auseinander und verbuddelten sie tief unter der Erde. Dann trafen sie sich überall, um die Weihnachtsgeschichte zu hören und sie nahmen sich die Zeit dazu, die sie vorher nie gehabt zu haben glaubten. Jonny spielte sich die Finger wund und das Mädchen begann heiser zu werden aber die beiden waren froh. Und Jonny merkte, dass sein Plan oder vielmehr der des lieben
Herrgottes aufgegangen war.

Und so gaben die beiden so viel von ihrer doppelten Liebe, der Liebe des Menschen, die mit himmlischer Hilfe auf offene Herzen traf, an die Menschen weiter, dass die Welt ein ganz kleines Stück besser wurde.

Das Einzige, was das Mädchen und auch Jonny nicht wussten und was ihnen manchen Zweifel erspart hätte, war folgendes: Gott hatte viele, viele, viele Jonnys auf die Erde geschickt und in jeder Ecke und überall fanden sie Menschen, ein Mädchen, einen Jungen, einen Mann, eine Frau, die die Weihnachtsgeschichte noch verstanden. Und all die Jonnys halfen all den Menschen, sie weiter zu erzählen. Und darum scheint es doch so zu sein, dass die Welt noch nicht ganz verloren ist.[/COLOR]

24. Dezember

[COLOR=black]Ein kleiner Junge besucht um die Weihnachtszeit seinen Großvater. Er schaut zu, wie der Großvater an einer Krippenfigur schnitzt. Einige andere Figuren der Weihnachtsgeschichte stehen schon fertig auf dem Tisch. Der Junge wird müde, legt den Arm auf den Tisch, und schläft schließlich ein. Im Traum werden die Figuren lebendig, und er ist mitten unter ihnen.

Er geht mit in den Stall von Bethlehem und schaut das Jesuskind an. "Ich möchte gerne drei Dinge von dir haben", sagt Jesus. Und der Junge sagt eifrig: "Meinen neuen Mantel, meine elektrische Eisenbahn, mein schönes Buch mit den bunten Bildern?" - "Nein", erwidert das Kind, "das brauche ich alles nicht. Ich möchte von dir etwas anderes haben. Schenk mir deinen letzten Deutschaufsatz." sagt das Jesuskind leise. Der Junge erschrickt: "Da hat doch der Lehrer 'ungenügend' darunter geschrieben!" "Eben deshalb will ich ihn haben. Bringst du mir immer alles, wo 'ungenügend' darunter steht?" "Gern", sagt der Junge. [/COLOR]
[COLOR=black]"Und als zweites möchte ich von dir deinen Milchbecher haben." "Aber den hab ich doch zerbrochen." "Willst du mir immer alles bringen, was in deinem Leben zerbrochen ist?" fragt das Jesuskind. [/COLOR]
[COLOR=black]"Und nun mein dritter Wunsch: Du sollst mir noch die Antwort bringen, die du deiner Mutter gabst, als sie dich nach dem Milchbecher fragte." Da weint der Junge bitterlich und schluchzt: "Da habe ich doch gelogen,
er wäre mir heruntergefallen. In Wahrheit habe ich den Becher absichtlich auf den Boden geworfen." "Ja, du sollst mir immer alle deine Lügen, deinen Trotz, dein Böses, was du getan hast, bringen, damit ich dir helfen und dir vergeben und dich heilen kann."

Da wacht der Junge auf und weiß plötzlich, warum Gott Mensch geworden ist, und warum Jesus als Heiland geboren wurde: damit er alles Ungenügende, Zerbrochene und Böse heilen und verwandeln kann."[/COLOR]

So liebe FUzzys,

das war's fast auch schon wieder. In 4 Tagen ist Heiligabend und in schon 11 Tagen feiern wir Silvester. :)

Ich für meinen Teil verabschiede mich jetzt für dieses Jahr. :D

[COLOR=red][B]Ich wünsche euch allen [/B][/COLOR]**[COLOR=red]Frohe Weihnachten [/COLOR]**und [/COLOR]einen guten Rutsch ins neue Jahr!!! :cool: [/COLOR]