Skip to content
xenforo

Mit welchem Modul starten?

Content

Welches Modul ist ratsam als Start?
G1 scheint ja recht schwer zu sein, wie man auch am Klausurdurchschnitt der letzten Prüfung sieht.
Was meint ihr, welches Modul ist als Anfang geeignet (Schwerpunkt Geschichte, Nebenfach Literatur und W1, W3), um auch erst mal leichter ins Studium reinzukommen, man muss sich ja erst mal wieder ans Lernen, Klausuren ... gewöhnen.
Oder soll man gleich mit dem "Hammer" G1 loslegen?

Comments

Bevor du die anderen G-Module machen kannst, musst du G 1 erledigt haben. Alternativ kannst du auch mit L 1 anfangen.

Also ich bin erst seit diesem Semester eingeschrieben und habe gleich G1 belegt. Möchte die Einführungskurse hinter mich bringen, bevor ich mich an andere Module wage. Ob G1 jetzt schwieriger ist im Vergleich zu anderen Modulen, kann ich nicht beurteilen, da ich diese nicht kenne. Außerdem kann man nicht sagen, warum so viele in der Klausur durchgerasselt sind. Es ist ja auch möglich, dass viele Berufstätige, Mütter usw. aufgrund von Stress nicht ausreichend Zeit hatten, sich mit dem Stoff zu beschäftigen und dann einfach mal auf gut Glück die Klausur mitgeschrieben haben.

Wie schlimm war denn der Schnitt der Klausur? Mir grauts da ein bisschen vor, wenn ich das hier lese ... Ich würde gern im nächsten Semester noch die G1 Klausur schreiben, um mir die Möglichkeit auf den MA Europ. Moderne offenzuhalten.

Moment, ich kopier´ das jetzt mal aus dem anderen Thread rüber:

Klausurnoten Klausuranzahl Prozent
5,0 49 21,3%
4,0 - 0,0%
3,7 3 1,3%
3,3 11 4,8%
3,0 22 9,6%
2,7 26 11,3%
2,3 29 12,6%
2,0 43 18,7%
1,7 30 13,0%
1,3 13 5,7%
1,0 4 1,7%
230 100,0%

Durchschnittsnote: 2,8

Ich finde einen Schnitt von 2,8 nicht wirklich schlimm. Abschreckend ist wohl eher die hohe Durchfallquote.

Danke! Ja, ich meine 2,8 ist auch eher ein normaler Schnitt. Aber es sind wirklich viele durchgefallen - bis jetzt (in Philo) kenne ich nur Quoten so von 10-15%...

midsommar wrote:


Oder soll man gleich mit dem "Hammer" G1 loslegen?

G1 ist nicht wirklich schwer! Aber sehr viel Stoff...

G1 Ist ein ganz tolles Modul und Frau Hüsing ist die Beste Mentorin, die es gibt!!!!!

Also ich bin für G1!

Ich würd auch mit G1 anfangen - vor allem, wenn du Geschichte als Fachschwerpunkt belegen möchtest... dann siehst du gleich, ob das die richtige Wahl für dich ist ;)
Und G1 ist wirklich ein superinteressantes Modul - hab's eigentlich auch gar nicht als so schwierig empfunden.
LG Myrmid

ich finde eine Durchfallquote von 21,3% hört sich zwar viel an, aber man kann es ja auch so sehen, dass es 78,7% geschafft haben. Also ist die Chance, dass man die Klausur besteht, weit über 50%.
An meiner früheren Präsenzuni gab es z.B. im Fach Soziologie in der Klausur der Einführungsvorlesung 70% !!! Durchfallquote beim Erstversuch. Wenn das bei G1 auch so wäre, würde ich mir eher Sorgen machen.

CampusFrankonia wrote:


An meiner früheren Präsenzuni gab es z.B. im Fach Soziologie in der Klausur der Einführungsvorlesung 70% !!! Durchfallquote beim Erstversuch. Wenn das bei G1 auch so wäre, würde ich mir eher Sorgen machen.

!!!! Das ist ja wie Physik oder was ähnlich abgefahrenes! Definitv werden wir zu den knappen 80% gehören

balina wrote:

G1 ist nicht wirklich schwer! Aber sehr viel Stoff...

G1 Ist ein ganz tolles Modul und Frau Hüsing ist die Beste Mentorin, die es gibt!!!!!

Also ich bin für G1!

Ich möchte dir empfehlen, die moodle-Übungsaufgaben von Frau Hüsing zu machen und ihre Veranstaltungen zu besuchen. Das bringt dir echt eine ganze Menge. Ich für meinen Teil werde einfach mein Bestes geben und einfach schauen was dabei rauskommt. G1 ist eben sehr umfangreich, es gibt viel zu lernen. Habe ja noch zwei Kurse von L1 nachbelegt, was mir vom Stoffumfang weitaus geringer erscheint im Vergleich zu G1.

Also ich habe ja L1 schon geschrieben und bestanden. Und jetzt hänge ich in G1. Das ist wirklich viel Stoff - uff! Ich persönlich lerne deshalb, auch aus Zeitmangel, auf Lücke. Das habe ich schon immer so gemacht. Ich versuche mich am 3.07. an der Probeklausur und will unbedingt bei NG die Quelle probieren.
Der Unterschied zu L1 ist mE das Verstehen. Ich bin ein absoluter Literaturkenner und -freak, aber die Textanalyse hat mich echt geschafft und auch die Literaturtheorien, die ich zum Teil nicht verstanden habe. In der Klausur schrieb ich alles, was mir einfiel. Textanalyse war nach monatelangem Üben und wirklich jede Seite des Buches mit Hilfe unserer tollen Lerngruppe dann wirklich fast fehlerfrei (fehlten nur 2 Punkte).
In G1 - finde ich - ist es eine Fleißfrage. Bis jetzt habe ich noch nichts gefunden, was ich nicht verstehe (Außeneuropa habe ich allerdings noch nicht angefangen). Man muss sich nur überwinden und mit dem Lernen anfangen. Ich mache das hier auch ganz anders als in L1. Ich lerne meine Exzerpte und lese parallel nochmals im Studienbrief, wenns irgendwo hakt.
Wie gesagt, der einzige Nachteil für mich, den ganzen Stoff schaffe ich nicht. Aber da man ja zu jedem Thema 3 Fragen hat, bin ich doch ziemlich zuversichtlich.
Ich würde auch mit G1 anfangen.
Liebe Grüße

CampusFrankonia wrote:

An meiner früheren Präsenzuni gab es z.B. im Fach Soziologie in der Klausur der Einführungsvorlesung 70% !!! Durchfallquote beim Erstversuch. Wenn das bei G1 auch so wäre, würde ich mir eher Sorgen machen.

Ach ja, Soziologie-Einführungsmodul hier in Hagen war auch nicht ohne - kann ich mir gut vorstellen, dass da viele durchrasseln.

Mit G1 anzufangen macht schon Sinn....
Ich hab es als vorletztes Modul gemacht- aus diversen Gründen (bin Umsteiger). Und ich finde schon, dass es eine gute Einführung und Grundlage ist.
Es ist viel Stoff, aber er ist ganz gut lernbar.
Einplanen würde ich auf jeden Fall die Aufgaben in Moodle und auch eine Einführungs- oder Klausurvorbereitungsveranstaltung. Das hilft sehr viel weiter.

Ach ja, Soziologie-Einführungsmodul hier in Hagen war auch nicht ohne - kann ich mir gut vorstellen, dass da viele durchrasseln.


Ich hab Soziologie (war bei mir zweites Magister-Nebenfach) nur 1 Semester durchgehalten. Bin nach besagter Einführungsklausur (hatte grade noch mit 4,0 bestanden) zu Ethnologie als zweitem Nebenfach gewechselt. Mit mir haben ca. die Hälfte der Erstsemester in andere Fächer gewechselt. So kriegt man natürlich den Hörsaal auch leer :mad

CampusFrankonia wrote:

So kriegt man natürlich den Hörsaal auch leer :mad:

Klingt so nach dem Motto: Nur die Harten kommen in den Garten ... In Hagen wurde der Soziologie-BA ja schon wieder eingestellt, im März haben nur noch ca. 130 Leutchen die Einführungsmodul-Klausur geschrieben. Und davon sind ca. 30 komplett durchgerasselt. Es waren Unmengen von Stoff zu lernen, sogar Petra/balina, die ja schon G1 hinter sich hatte, meinte, dass das M1 Soziologie der Oberklopper war. Ich hatte auch schon drei Einführungsklausuren geschrieben und war einiges gewöhnt, aber DAS war doch das anstrengendste Modul.

Ich denke dass Soziologie an für sich an Fach ist, wo man auf jeden Fall neben Engagement auch viel Interesse an der Materie haben sollte... sonst klappt das nicht wirklich. Die Freundin meines Bruders hat ja einen Soziologie BA an einer Präsenzuni gemacht mit der Abschlussnote von 4 oder so... ihr ging das Studium am Ende nur noch auf die Nerven, der Stoff hat sie nicht interessiert, und sie war froh als es zu Ende war.

Wühlmaus 08 wrote:

Ich denke dass Soziologie an für sich an Fach ist, wo man auf jeden Fall neben Engagement auch viel Interesse an der Materie haben sollte... sonst klappt das nicht wirklich

Ich denke mal, dass das für jeden Studiengang gilt, oder? Wenn ich mir vorstelle, ich müsste BWL oder Mathe studieren *würgereizbekomm* - das wäre für mich der Super-GAU und ich würde eingehen wie eine Primel ...

Caillin wrote:

Bevor du die anderen G-Module machen kannst, musst du G 1 erledigt haben.

Dazu habe ich nun eine Frage: Ich habe G1 dieses Semester belegt. Im Kommenden Semester G2, wo ich eine Hausarbeit schreiben möchte. Die Klausur in G1 möchte ich ebenfalls im kommenden Semester (März 2011) schreiben. Was ist, wenn ich G1 vermassele und G2 bestehe, gilt G2 dann nicht? Oder hätte ich anstatt G2 besser L1 belegt, um die Klausuren wegzubekommen?

Ich hatte eigentlich gedacht, im bearbeite 6 Module in Geschichte zuerst (Hauptfach) und dann 3 Module in Literatur und dann die Wahlfächer. Wie geht ihr vor?

Übrigens zur eben diskutierten Durchfallquote von 21 %. Ich habe im vergangenen Semester eine Klausur in "Einführung in die Wirtschaftswissenschaften" geschrieben. Wenn ich mich recht erinnere, lag dort die Durchfallquote weitaus höher, wenn nicht sogar doppelt so hoch!

Nofrete,

du kannst G1+2 gleichzeitig machen.
1. fällst du nicht durch!
2. G2 bleibt trotzdem gültig...

Es geht nur nicht dass du G2-5 machst ohne G1 zu machen, OK?!

@balina

Danke. Punkt 1. baut mich auf! Wie heißt es doch: Dein Wort in Gottes Ohr.

Wenn du du Hüsing und die Tipps aus dem Forum beherzigst, dann kann nix passieren.

Nofrete, Du musst als erstes die Klausur zu Modul 1 anmelden.
Du kannst aber direkt anschliessend die Hausarbeit anmelden und soviel ich weiss, auch einreichen, bevor Du Modul G1 bestanden hast.
Wenn Du durchfällst, zählt G2 natürlich trotzdem.

Ich hatte eigentlich gedacht, im bearbeite 6 Module in Geschichte zuerst (Hauptfach) und dann 3 Module in Literatur und dann die Wahlfächer. Wie geht ihr vor?


Also, ich mische die Fächer durch, abwechselnd Haupt- und Nebenfach und dazwischen 2 Wahlmodule reingeschmissen. Wenn man zuerst das Hauptfach ganz durch macht und dann den Rest, hat man total lange das Fach nicht mehr, in dem man die BA-Arbeit schreiben will. Das ist vielleicht nicht so geschickt.

@campusFrankonia
Deine Überlegung sind nicht verkehrt. Ich habe allerdings auch keinerlei Erfahrungen, wie die Anforderungen an die BA-Arbeit sind. Wieder ein Thema, das nur noch auführlicher zu behandeln ist als in einer Hausarbeit? Oder setzt die BA-Arbeit sich aus den 6 Modulen im Kernfach zusammen? Ich weiß es nicht. Aber ich werde auf jeden Fall meine geplante Vorgehensweise noch einmal überdenken.

nofretete wrote:

@campusFrankonia
Deine Überlegung sind nicht verkehrt. Ich habe allerdings auch keinerlei Erfahrungen, wie die Anforderungen an die BA-Arbeit sind. Wieder ein Thema, das nur noch auführlicher zu behandeln ist als in einer Hausarbeit? Oder setzt die BA-Arbeit sich aus den 6 Modulen im Kernfach zusammen?

Die BA-Arbeit schreibst Du über ein Thema - also keine Mixtur aus allen sechs Hauptfachmodulen, wäre auch schwierig. Du kannst auch ein HA-Thema ausbauen, wenn es Dir liegt und Du merkst, dass dazu in den 15 Seiten HA noch nicht alles gesagt wurde, was Dir wichtig erscheint. Oder Du nimmst ein anderes Thema und musst das entsprechend ausführlich ausarbeiten - 40-50 Seiten müssen es wohl schon sein!

vittoriacolonna wrote:

Die BA-Arbeit schreibst Du über ein Thema - also keine Mixtur aus allen sechs Hauptfachmodulen, wäre auch schwierig. Du kannst auch ein HA-Thema ausbauen, wenn es Dir liegt und Du merkst, dass dazu in den 15 Seiten HA noch nicht alles gesagt wurde, was Dir wichtig erscheint. Oder Du nimmst ein anderes Thema und musst das entsprechend ausführlich ausarbeiten - 40-50 Seiten müssen es wohl schon sein!


In der Erklärung steht aber drin "dass ich keine Hausarbeit mit einem ähnlichen Thema geschrieben habe"......
Keine Ahnung, wie streng das genommen wird, aber so stehts drin. Ich würde daher nicht davon ausgehen, dass man eine Hausarbeit einfach vertiefen kann.

Mamangelika wrote:

In der Erklärung steht aber drin "dass ich keine Hausarbeit mit einem ähnlichen Thema geschrieben habe"......
Keine Ahnung, wie streng das genommen wird, aber so stehts drin. Ich würde daher nicht davon ausgehen, dass man eine Hausarbeit einfach vertiefen kann.

Mit "Ausbauen" meinte ich nicht vertiefen, sondern Aspekte beleuchten, die man in der HA nicht mehr reingekriegt hat.

Man macht ja im Fazit einen Ausblick auf mögliche weitere Forschungsfragen, die sich aus dem Thema ergeben und die kann man dann durchaus in der BA-Arbeit verwenden. Wenn ich z. B. über den Bruderkonflikt in Schillers Räubern eine HA gemacht habe, kann ich da soooo viele andere Themen ableiten (z. B. die Rolle der Amalia - passiv aber unverzichtbar oder das Intrigenspiel Spiegelberg versus Franz von Moors Ränke), dass ich mir mit dem HA-Thema nicht selbst ins Gehege komme.