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xenforo

Modul 2.7 mündliche Prüfung

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CT,

frag mal ellen_ - Sie hat letztes Semester Modul 2.7 als mündliche Prüfung abgelegt.

Ich kann am Nachmittag meine bestandene Hausarbeit im Modul 2.7 hochladen - ich habe das Thema "Haushaltssicherungskonzepte" gewählt...

lg,

Stefan

wie Stefan schon geschrieben hat, habe ich letztes Semester die mündliche Prüfung in 2.7 abgelegt, und mit 1,7 bestanden. Ich hatte mich auf das Thema Direkte Demokratie, also Bürgerbegehren, -entscheid und Direktwahl des BM, vorbereitet und dazu 5 Thesen entwickelt. Das Thesenpapier habe ich wie verlangt 1 Monat vor der Prüfung abgeschickt und auch die Rückmeldung bekommen, dass dieses geeignet ist. Bei der Prüfung war neben Prof. Holtkamp noch ein wissenschafticher Mitarbeiter (?) anwesend, der das Protokoll geführt hat, aber keine Fragen gestellt hat. Aufgrund der Thesen wurden mir dann Fragen gestellt, die ich dann mehr oder weniger gut beantwortet habe (Tipp: wenn ihr euch auf Direkte Demokratie vorbereitet, solltet ihr nicht die Stadtstaaten ausklammern und euch nicht wie ich nur auf die Flächenstaaten beziehen). Im Laufe der Prüfung hat der Prof. mich dann aufgefordert, eine These, die ich mir aussuchen konnte, zu erläutern. Zum Ende der Prüfung gab es dann noch Fragen zu den anderen Kursen, bzw. Inhalten. Hier ist zu empfehlen, sich das Kapitel über den Jugendhilfeausschuss genauer anzusehen ;). Es wurden auch Fragen zu Vereinstrukturen gestellt und zu den Unterschieden in Jena und Münster. Ehrlich gesagt, habe ich da improvisieren müssen, da ich die Details nicht im Kopf hatte, aber mit ein bisschen logischem Denken und gesundem Menschenverstand ist das auch machbar. Wenn man ein bisschen hängt, stellt der Prof. die Frage auch noch mal anders, so dass man einen Anhaltspunkt bekommt, worauf er hinaus möchte. Zudem Kurs Politik in Organisationen hat er auch mehr nach den Beispielen gefragt, als nach den theoretischen Modellen. Es ging dabei um die Verwaltungsmodernisierung und deren Probleme, wenn ich mich da richtig erinnere. Insgesamt fand ich die Prüfung sehr angenehm und fair.
Viele Grüße,
Ellen

für alle die, die in den nächsten Tagen nach Hagen fahren und dort bei Herrn Prof. Holtkamp die mündliche Prüfung ablegen, hier mein Erfahrungsbericht.

Aus privaten Gründen musste ich schon letzte Woche die Prüfung ablegen und die Terminfindung gelang glücklicher Weise auch. Da ich bereits im März zu einer anderen mündlichen Prüfung in Hagen war, kannte ich schon die Gegebenheiten und wusste, was mich erwartet. Klarer Vorteil.

Also: Prüfungsumfeld: Besprechungstisch im Büro von Herrn Prof. Holtkamp, zusammen mit einem wiss. Mitarbeiter. Dieser stellt allerdings keine Fragen. Der schreibt sich nur etwas auf einen Zettel. Ab und an macht er ein Kreuz. Was das zu bedeuten hat, weiß ich nicht. Im besten Fall als Orientierung für die spätere Note.
Ich hatte im Vorfeld mein Thesenpapier (sieben Thesen) hingeschickt, welches auch mit kurzem Kommentar des Prof. ("geht so in Ordnung.") akzeptiert wurde. Thema: NSM.
Die Prüfung begann mit allgemeinen Fragen zur Verwaltungsmodernisierung und griff dann an passender Stelle eben das NSM auf. Ab da gingen wir dann über auf mein Thesenpapier. Allerdings dachte ich, dass wir die Thesen chronologisch abarbeiten. Dies war nicht der Fall. Aus meiner Sicht griff er sich die angreifbarsten Stellen heraus und fragte und hakte halt nach. Hier ist es natürlich von Vorteil, wenn man die Schwachstellen seiner Thesen kennt und eloquent versucht, die Argumente des Prof. zu widerlegen oder auch gerne zu bestätigen, aber mit Hinweis, dass es dann wieder zu anderen Problemen, Einflüssen oder was weiß ich kommt. Für den Prof. ist ja nur wichtig, dass man die Dinge verstanden hat und in einer Diskussion mit den von ihm geforderten "Erklärungsvariablen" und auch gerne theoretischen Ansätzen argumentieren kann.
Nach der Hälfte der Prüfung hatte ich bereits das Gefühl, dass ich bestanden habe und ab jetzt nur noch um die Note diskutiert wird. In Sachen Thesenpapier plätscherte es dann irgendwie so dahin. Es wurde bei mir auch keine näher beleuchtet. Zum Schluss ging der Prof. dann noch auf den Vereins-Studienbrief ein. Da kann nun natürlich alles gefragt werden. Aber die Fragen waren eigentlich so gelagert, dass man sie problemlos beantwortet bekommt, wenn man sich den Studienbrief aufmerksam durchgelesen hat. Zahlen und Statistiken wurden nicht abgefragt. Höchstens Folgen, die interpretiert werden können.

Am Ende bekam ich die Note 2,3 und war damit höchst zufrieden. Die Auswertung ergab, dass der Prof. mit all meinen Antworten einverstanden war und er auch gesehen hat, dass ich die Materie verstanden habe. Nur in der Tiefe fehlte ihm dann ein bisschen Futter. Hier und da mal die Erklärung eines Begriffs, was dieser denn genau bedeute, wäre hilfreich gewesen. Hier und da ein Hinweis auf einen theoretischen Ansatz. Er nahm das Wort "Definition" in den Mund. Ich hatte dieses Semester einige Dinge um die Ohren (deswegen auch der frühe Prüfungstermin), die es mir nicht erlaubten, in die Tiefe zu studieren. Bei den theoretischen Ansätzen beschränkte ich mich auf ein, zwei. Von daher bin ich der Meinung, lief die Prüfung wieder mal wie geplant.

Schlussendlich bleibt mir zu sagen. Die Prüfung verlief sehr angenehm und fair ab. Allerdings ist und bleibt es eine Prüfung und man sollte schon gut auf seine Themen vorbereitet sein. Das Gefühl nach bestandener Prüfung brauche ich wohl nicht beschreiben.

Ich hoffe, dem Einen oder Anderen nützt dieser Eintrag noch.

Schöne Grüße, Nielser