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Modul L1 Was war euer erstes Buch?

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Modul L1: Was war euer erstes Buch?

Liebe Mitstreiter,

habe ja jetzt etwas mehr Zeit:), da ich Modul1 nicht mitschreibe, und habe mal in das Buch "Grundkurs Literaturwissenschaft" (Reclam, siehe UliS Literaturliste) hinein geschnuppert. Darin stand, dass die Gebrüder Grimm die Wegbereiter der Hochschulgermanistik waren, durch ihre Sammlung von Hausmärchen, Sagen und Erstellung eines Wörterbuchs.
Dabei viel mir ein, dass mein erstes Buch die Märchen der Gebrüder Grimm waren (besitze ich noch, total zerlesen:)). Mein armer Großvater musste immer dran glauben und vorlesen, was er auch mit viel Geduld getan hat. Mein erstes "Selbstlesebuch" war "Pippi Langstrumpf". Das legte den Grundstein zu meiner "Lesewut";).
Was sind eure "ersten" Bücher? Was ist euer Lieblingsbuch? Sollte man bestimmte Bücher gelesen haben, also ein "Bücherkanon" den man greifbar haben sollte? Was meint ihr? Bin auf eure Antworten gespannt.
LG Kuni

Comments

Ich weiß gar nicht mehr, welches Buch ich als allererstes besessen habe, das waren unglaublich viele.

Ich kann mich an eine wunderschöne gereimte Erzählung der Geschichte "Der Hase und der Igel" erinnern und an diverse Bilderbücher.

Die "Kinder- und Hausmärchen" habe ich als Kind geliebt, meine Mutter hatte eine Ausgabe davon und ich mittlerweile auch in meinem Bücherregal; die mit den ungekürzten Originalversionen.

Das erste Buch, was ich selbständig gelesen habe, war "Die kleine Hexe" und danach hab ich eigentlich nie wieder aufgehört zu lesen.

Ich habe viele Lieblingsbücher, angefangen von Tolkien, über Rebekka Gablé, bis zu Yalom oder Precht (Lenin kam nur bis Lüdenscheid).

An die sog. Klassiker (mein Mann besitzt eine ganze Reihe davon) wollte ich mich demnächst herantrauen. Das war, bevor ich mich zu dem Studium entschloß und nun werde ich wohl nicht mehr dazu kommen.
Ein wenig Angst habe ich schon, daß ich für dieses Studium zu wenig dieser "Klassiker" gelesen habe. Wir werden sehen...

Deiner Frage mit "Bücherkanon" schließe ich mich an. Da interessieren mich die Antworten der anderen auch sehr!

Schönes Thema, Kuni!

Ich bin schon immer eine Leseratte gewesen und habe alles verschlungen, was ich ergattern konnte. In der Bücherei war ich mehr als auf dem Spielplatz. Hm, die Bücher von Enid Blyton "Hanni und Nanni" sind die, die mir jetzt spontan einfallen, wahrscheinlich weil ich auch im Internat war - die gehören zur Trivialliteratur:)

Ich habe nie Goethe gelesen, fange jetzt erst mit "Wilhelm Meisters Lehrjahre" an und mit dem "Kunstseidenen Mädchen" von Irmgard Keun - von daher interessiert mich ein eventueller "Kanon" auch.

Für das Literaturstudium kenne ich nur die Lauer-Liste, die wohl eine Art Kanon für das Studium der Literaturwissenschaft darstellt:

[URL=https://www.fs.lmu.de/germanistik/links/lauer/lauerhtml]Lauer-Liste[/URL]

LG
trollkjerring

trollkjerring wrote:

Ich habe nie Goethe gelesen, fange jetzt erst mit "Wilhelm Meisters Lehrjahre" an und mit dem "Kunstseidenen Mädchen" von Irmgard Keun

WOW - welch ein Spagat!

Ich selbst habe, glaube ich, auch als erstes ein Märchenbuch gehabt - Tiermärchen, da waren auch schöne Bilder drin. Das steht noch heute irgendwo im Haus herum.

Ist wohl schwierig zu sagen, was man gelesen haben sollte. Ich war extrem begeistert von folgenden drei Werken:

- Der Pate
- Die Nebel von Avalon
- Der Zauberberg
(na - wenigstens ein Buch, was nicht zur Trivialliteratur gehört, GELL???)

In den letzten Jahren hatte ich aber weniger Zeit zum "normale" Bücher lesen, weil ich mich mehr mit Fachliteratur auseinandersetzen musste. Und dann schreibe ich ja auch noch selber ...

Saiya wrote:


Ich habe viele Lieblingsbücher, angefangen von Tolkien, über Rebekka Gablé, bis zu Yalom oder Precht (Lenin kam nur bis Lüdenscheid).

An die sog. Klassiker (mein Mann besitzt eine ganze Reihe davon) wollte ich mich demnächst herantrauen. Das war, bevor ich mich zu dem Studium entschloß und nun werde ich wohl nicht mehr dazu kommen.
Ein wenig Angst habe ich schon, daß ich für dieses Studium zu wenig dieser "Klassiker" gelesen habe. Wir werden sehen...

Deiner Frage mit "Bücherkanon" schließe ich mich an. Da interessieren mich die Antworten der anderen auch sehr!

Ja so ähnlich sieht es bei mir auch aus. Gablé habe ich eine ganze Reihe und Precht habe ich mir für den Urlaub geholt. Nun ja Klassiker ist so ein Thema, habe in der Schule von Goethe eigentlich nur "Götz von Berlichingen" gelesen. Dann kamen Kafka, Dürrematt und mein "Lieblingsautor" Büchner:mad:. Muss man sich nicht antun. Oder vielleicht hat das auch der Lehrer vermasselt, ich weiß es nicht. Schiller habe ich nie gelesen, will ich aber mal nachholen. Habe eine Gesamtausgabe geerbt, da ist sogar seine Antrittsvorlesung an der Uni Jena drin.
LG Kuni

KuniKühn wrote:

Dann kamen Kafka, Dürrematt und mein "Lieblingsautor" Büchner:mad:. Muss man sich nicht antun. Oder vielleicht hat das auch der Lehrer vermasselt, ich weiß es nicht.

Der Lehrer ist schuld, eindeutig.

An mein erstes selbständig gelesenes Buch kann ich mich auch nicht mehr erinnern. Namen wie Endid Blayton, Astrid Lindgren gehörten in meiner Kindheit auf jeden Fall dazu. In meiner Jugendzeit natürlich Hesse und Salinger, später Böll. Im Laufe der Jahre hat sich ziemlich viel bei mir angesammelt und zwar querbeet. Klassiker wie Goethe, Schiller, Brentano, dann Bassani, Lenz, Tucholskyetc, aber auch Krimis und da ich einige Jahre in Frankreich lebte einige frz. Autoren.
Im literaturwissenschaftlichen Teil des Einführungsmoduls waren mir die Autoren, bis auf den Klassiker Gustav Freytag, nicht unbekannt und das war letztendlich auch massgeblich für meine Entscheidung zu wechseln.

Womit ich gar nichts anfangen kann, das ist die sogenannte Frauenliteratur also Amelie Fried und dergleichen. Außerdem, u.U. bin ich die einzige, stehe ich Empfehlungen von Elke Heidenreich skeptisch gegenüber. Mich nervt einfach diese vehemte Aufforderung zum Lesen. Unsere Kinder (14 und 17) haben sich an mir jedenfalls kein Beispiel genommen, d.h. sie lesen recht wenig. Manchmal denke ich, vielleicht hätte ich sie doch drängen sollen, andererseits bin ich davon überzeugt, dass man sich die Welt der Bücher selbst erschließen muss und Zwang das Gegenteil bewirkt.

Ach ja, Thema Lehrer. Sie können Schülern wunderbare Wege auftun, sie können aber auch alles vermasseln und im Keim ersticken. Mittlerweile bin ich soweit, dass ich froh bin, wenn sie die Schüler in Ruhe lassen. Nach zwei Jahren Erfahrung mit einer deutschen Schule bin ich sehr bescheiden geworden

KuniKühn,
mein erstes Bilderbuch war eine wunderschöne Ausgabe von "Schneewittchen", in düsteren Farben gehalten. Die böse Stiefmutter war in dunklem, leuchtenden Blau illustriert. Leider habe ich dieses Buch nicht mehr, weil mein Vater damals alles, was leicht beschädigt war, nach meiner Kinderzeit leider weggeschmissen hatte.

Vielen Nennungen der Jugendzeit von Grenoble kann ich mich nur anschließen. Hesse und Böll waren einfach ein Muß.
Heute lese ich unheimlich gerne Krimis, insbesondere von Frauen geschriebene Krimis. Die sind spannend aber weniger blutrünstig.
Doris

Hoppla, an mein erstes Buch kann ich mich nicht mehr erinnern, aber an meine abgegriffenen Büchereiausweise.

Das `ich war mehr am Lesen als auf dem Spielplatz` kann auch ich unterschreiben.

Bücher, die ich in meiner Kindheit auf jeden Fall immer und immer wieder gelesen habe, sind Enid Blytons 5 Freunde und die Pucki-Reihe.

Klassiker kamen eher im Schulunterricht vor. Und haben mich durchweg gelangweilt. Typische Revolte.. Bis zu Kafkas Verwandlung. Das Buch hat mich umgehauen.

Seitdem lese ich querbeet. Bis auf SciFi/Fantasy, Historische Romane und die von-Kürthy-Schiene.

Meine Favouriten sind aktuell: Der schon mehrfach genannte Richard David Precht, Irvin D. Yalom, und das beste aller besten Bücher ist für mich `Die Letzten ihrer Art` von Douglas Adams (KEIN SciFi). Sowie alles von Max Goldt, wobei ich bezweifle, dass ich auf eines dieser Werke innerhalb des Studiums stoße. :D

Klassiker habe ich hier einige im Regal. Sammlerin halt. Heine, Keller, Hesse, Wedekind, Musil, Brecht, Mann, Homer, Simenon, Tolstoi, Salinger, Kafka, Böll, Frisch, Hoffmann, Wilde.....aber der Großteil dessen wartet im Bereich `Zu Lesendes`...

Na, das wird wohl dann in den nächsten Jahren passieren!!! *freu*

@grenoble: Das mit dem Zwang sehe ich ähnlich. Wobei ich meine, dass man mit einer gewissen Leidenschaft vorleben kann und sollte, wie wunderbar Bücher und die versteckten Welten darin sind.
Meine Kids sind erst 4 und 2, und Bücher glücklicherweise bei beiden ein ganz großes Thema, aber sollte dem irgendwann nicht mehr so sein, wird das für mich schwer zu schlucken. Und ich werde den Tag herbeisehnen, an dem es bei ihnen - wie damals bei mir - wieder KLICK macht.

tanjah75 wrote:


Klassiker habe ich hier einige im Regal. Sammlerin halt. Heine, Keller, Hesse, Wedekind, Musil, Brecht, Mann, Homer, Simenon, Tolstoi, Salinger, Kafka, Böll, Frisch, Hoffmann, Wilde.....aber der Großteil dessen wartet im Bereich `Zu Lesendes`...

Davon habe ich einige gelesen. Kafka fand ich auch ein sehr beeindruckendes Leseerlebnis (Der Proszess). Aber erst in meinen späteren Lesejahren. ;)\

tanjah75 wrote:


Das mit dem Zwang sehe ich ähnlich. Wobei ich meine, dass man mit einer gewissen Leidenschaft vorleben kann und sollte, wie wunderbar Bücher und die versteckten Welten darin sind.
Meine Kids sind erst 4 und 2, und Bücher glücklicherweise bei beiden ein ganz großes Thema, aber sollte dem irgendwann nicht mehr so sein, wird das für mich schwer zu schlucken. Und ich werde den Tag herbeisehnen, an dem es bei ihnen - wie damals bei mir - wieder KLICK macht. :)

Bei uns sind und waren Bücher immer ein Thema. Trotzdem kommt bei den Kindern (bei uns: Jungs wie Mädels) zwischendurch eine Zeit, in der sie nicht lesen WOLLEN. Bis sie dann wieder etwas für sich entdecken, das lesenwert erscheint und letztlich auch ist. :cool: finden sie, dass viele Bücher, die sie lesen wollen, im heimischen und mütterlichen Regal stehen und sofort verfügbar sind. Selbst der grössere Pubisohn (15) beginnt jetzt wieder damit. Das freut mein Leseherz natürlich.

Na ja, ganz so schlimm ist es auch nicht. Als unser Sohn (14) letztes Jahr Eragon entdeckte, war er auch hin und weg. Augenblicklich hat er keine Lust zum Lesen. Dann kommt hinzu, dass beide Kinder im frz. Schulsystem waren und dort viel lesen mussten, was mitunter mühsam war, weil sie die Worte nicht kannten. So ging mitunter die Freude am Lesen verloren. Unsere Tochter musste beispielsweise in der 3. Grundschulklasse (!) zwei Kapitel von Cyrano de Bergerac lesen. Nicht unbedingt kindgerecht.

Also mein erstes selbstgelesenes Buch war "Jim Knopf und Lukas, der Lokomotivführer" von Michael Ende. Hab allerdings auch davor schon alles, was Buchstaben hatte, verschlungen (die Beschriftung der Milchflasche etc.). Naja ich hab eigentlich mein ganzes Leben lang seeeehr seeeeehr viel gelesen, sowohl Trivialliteratur (wobei das eher weniger) und auch ganz ganz ganz viel "höhere" Literatur (wobei ich den Ausdruck komisch finde, weil das so nach Arbeit klingt). Gibt allerdings auch ein paar Autoren, die ich gar nicht mag: BÜCHNER (*grusel*)
Zum Thema Bücherkanon. Ich werde mich sicher jetzt nicht hinstellen und euch sagen, was ihr lesen müsst oder sollt. Dazu bin ich ja gar nicht befähigt. Aber ich denke, man sollte von den großen Autoren (Goethe, Schiller, Lessing, Brecht, Mann, Böll, Remarque... usw usf, belieblang fortsetzbar, ist natürlich auch geschmackssache, jeder wird sich was unter "großem Autor" vorstellen können) mindestens ein Buch gelesen haben. Und vielleicht auch die ausländischen Autoren nicht ganz vergessen. Es gab ja immer auch Einflüsse zwischen den verschiedenen Sprachräumen.

Da fällt mir auch noch eine Frage ein: Kennt jemand einen guten, modernen Autor, der auf deutsch schreibt? Als "modern" definiere ich jetzt mal der Einfachheit halber einen Autor, der noch lebt. Grass finde ich ziemlich ungenießbar (sorry), bei birgit vanderbeke rollen sich mir die Zehennägel hoch (wieder sorry an alle Vanderbeke-Fans ;)) und naja, alles andere scheint auch in diesem B.V.-Stil zu sein, zumindest das, was mir bisher unter die Finger gekommen ist. Das kann ja wohl nicht sein! Wo bloß ist die gute deutsche Literatur geblieben?? (Entsetzen, entsetzen!!!)
Einen sehr guten, nicht-deutschschreibenden Autor kann ich hier auch noch empfehlen: Milan Kundera!!! Eigentlich mein absoluter Lieblingsautor!

(sorry für den langen Text, aber bei dem Thema Bücher blüh ich auf :))

Fink, endlich jemand, der auch nicht Grass und Vanderbeke schätzt!!

Kennst Du von Düffel, Katharina Hacker oder Christoph Peters? Diese drei, obgleich unterschiedlich, fallen mir auf Anhieb ein.

Fink wrote:


(sorry für den langen Text, aber bei dem Thema Bücher blüh ich auf :))

Dafür ist der Thread ja da! Da wir uns ja nicht gemütlich in den Campushof in die Sonne setzen und über unser Lieblingsthema plauschen können, müssen wir es eben hier tun.
Bei Büchner tun wir uns zusammen, ich habe gerade mal nachgeschaut, ob ich das Buch noch habe, oder ob es im Keller meiner Eltern verschimmelt ist. Ich habe es noch, mit dem Eintrag unter "Dantons Tod" " Ende, Gott sei Dank, Datum und Uhrzeit." Du siehst, Büchner verfolgt mich bis heute.
Tja, du hast recht, so auf anhieb fällt mir auch kein moderner Autor ein. Was ist mit Daniel Kehlmann "Die Vermessung der Welt"? Ist dabei, ein Klassiker zu werden. Das war´s dann aber schon, Grass finde ich persönlich ebenfalls ungeniessbar. Aber mal ganz ehrlich, ist Literatur, genauso wie Musik, nicht eine Sache, die einen berühren und beschäftigen muss und vor allen Dingen gefallen muss. Meine Schwiegermutter liebte Thomas Mann und vor allem "Die Buddenbrooks", meine Tochter sagt:" Das kannste doch nicht lesen, was findet die denn daran?" Ich liebe Jane Austen sowohl als Buch wie auch Verfilmung, meine Mutter sagt:" Das liest du? Hast du nicht was anderes für mich?" , als ich es ihr angeboten habe. Die Geschmäcker prallen hier schon im Kleinen aufeinander. Was ist dann "gute Literatur" bzw. die "gute, deutsche Literatur"? Ich denke, für jeden etwas anderes.
Werde "Milan Kundera" mal auf meine Liste der zu lesenden Autoren setzen (in einem späteren Leben:D).
LG Kuni
PS: Hab ich schon auf meinem Amazon-Wunschzettel, hätte mit "Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins" mehr anfangen können. Ich kann mir Namen einfach nicht merken, muss dringend daran arbeiten!:o

Seit zwei Jahren nehme ich an einem monatlichen privaten Literaturkreis teil. Gemeinsam einigen für uns auf ein Buch, dass bis zum nächsten Mal zu lesen ist. Von Kehlmann, Thomas Mann, Juek Becker bis hin zu Anna Gavalda haben wir gelesen. Festzuhalten ist, dass die Männer in unserem Kreis anders an die Bücher herangehen, es Unterschiede gibt beim Lesen einer Übersetzung oder des Originals und was vor Jahren einem selbst noch als lesenswert erschien, zwei Jahre später ganz anders gelesen wird. Kurz: was für den einen die grosse Erleuchtung kann beim anderen Gähnen hervorrufen und dies kann sich von Jahr zu Jahr auch ändern

Hm ja man sieht, die definition von "was ist ein gutes buch?" gibt es wahrscheinlich gar nicht. ich kann auch bspw. viel leichter sagen, welche art von büchern ich nicht mag, als andersherum. bei einem konkreten buch hingegen kann ich sehr wohl sagen, warum ich es für literarisch wertvoll halte.
@ grenoble
sowas hätte ich auch schon immer mal gerne gemacht, leider habe ich dazu noch keine passenden leute gefunden. viele sind dann doch zu sehr an "trivialliteratur" interessiert. dan brown muss man nun wirklich nicht lange diskutieren. höchstens als negativ-beispiel ;). naja ich hab schon irgendwie recht hohe anforderungen an bücher, glaub ich.

und ja der lesegeschmack ändert sich tatsächlich. früher wäre mir thomas mann nicht in das bücherregal gekommen. heute finde ich hermann hesse hingegen etwas naja immerwiederdasgleicheblabla, so paulo coelho -style ;). (vllt mag ich hesse auch grad nur deswegen nicht so gern, weil er mich zu sehr an coelho erinnert...)

Dankeschön für die Frage nach dem ersten Buch ! :D

Ich hab viel darueber nachgedacht, was wohl das erste Buch war, dass ich gelesen und geliebt habe. Dabei sind mir eine ganze Reihe eingefallen, bei denen ich Schmunzeln musste.
Das erste 'Buch' aber war für mich ein ganz Besonderes und ich kann mich zwar nicht mehr erinnern wie alt ich da war (vermutlich sehr jung), aber ich kann ich sehr deutlich erinnern, dass ich es geliebt habe: Swimmy von Leo Lionni

Ich hab hier tatsächlich eine Beschreibung dazu gefunden:

[URL]https://www.beltz.de/downloads/swimmy.pdf[/URL]

Ich hab mit strahlenden Augen die Beschreibung gelesen. :)

Wie schön kindisch.....

Beim Lesen dieses Threads ist mir aufgefallen, daß ich doch so einige Klassiker gelesen habe: Dabei war was von Schiller, Goethe, die Ilias und die Odysee von Homer, Heinrich Böll (ich liebe viele seiner Kurzgeschichten). Puh jetzt bin ich aber erleichtert... ;);)

Was meine Kinder und Bücher betrifft ist es hier ähnlich:
Es wurde und wird viel vorgelesen, was alle Kinder lieben und da ich meinen Großen ganz in Ruhe gelassen habe, nimmt er sich mittlerweile das ein oder andere Buch zur Hand. Es stehen ihm ja genug zur Verfügung. Derzeit liest er "Der geheime Schlüssel zum Universum" von Stephen Hawking, welches ich auch noch unbedingt lesen möchte - irgendwann.

@grenoble:
So ein Literaturkreis würde mich auch Spaß machen!
Ich liebe es über Bücher zu sprechen, zu diskutieren und sie gemeinsam zu entdecken!

Mit den Heidenreich-Empfehlungen kann ich auch wenig anfangen, aber Christine Westermann hat ab und an ein "Schätzchen" dabei!

@Kuni:
Jane Austen, so, so, :)
Da habe ich auch eine Komplett-Ausgabe hier stehen. Leider noch ungelesen (Zeitmangel), denn auch ich mag diverse Verfilmungen.

@Sigullum:
Das finde ich überhaupt nicht kindisch, sondern einfach nur schön!
Denn viele der Kinderbücher in meinem Regal dürfen meine Kinder zwar lesen, wenn sie es möchten (oder ich lese vor), aber ich betrachte sie als mein Eigentum. Ich liebe Kinderbücher und besitze mittlerweile die komplette Nesthäckchen-Reihe und so gut wie alles von Astrid Lindgren, die Kästner-für-Kinder-Reihe usw.; ich habe den Niels Holgersson hier stehen, Peter Pan, Puh der Bär, Alice im Wunderland, ich könnte endlos so weitermachen. Demnächst möchte ich mich Michael Ende widmen.
Einige Leonni-Bücher, darunter auch Swimmy hab ich meinen Kindern geschenkt.

Saiya wrote:


@Sigullum:
Das finde ich überhaupt nicht kindisch, sondern einfach nur schön!
Denn viele der Kinderbücher in meinem Regal ...

Ooch jo, so schlimm ist kindischsein ja auch nicht und ich bin ganz gern kindisch. Da bin ich selbstbewusst genug, um mir das zu erlauben ! :D
Ausserdem hat man als Mann in dieser Hinsicht sowieso nen kleinen Kindheitsbonus. :daumen:

Wie auch immer, find klasse, dass Du da ne Sammlung im Regal hast.

Fink wrote:

Kennt jemand einen guten, modernen Autor, der auf deutsch schreibt? Als "modern" definiere ich jetzt mal der Einfachheit halber einen Autor, der noch lebt.

Ja klar - ICH :D:D:D:D!!!!! Neeee, war nur Spaß ... komme gerade vom Elternabend - und das war sooo langweilig, dass mir gerade nach ein wenig Unfug war!

Ja, der Literaturkreis ist ein Glücksfall. Eine Teilnehmerin gab vor zwei Jahren eine Anzeige auf. Von ursprünglich acht Personen sind sechs übriggeblieben. Allerdings wollen wir um zwei Personen aufstocken. Das Wunderbare ist auch, dass wir uns tatsächlich im vierwöchigen Rhythmus treffen. Fernbleiben kommt nur bei Urlaubsreisen oder Krankheit vor.
Gut, das eine oder andere Buch hätte ich ohne den Literaturkreis nicht gelesen, aber die Diskussionen sind spannend. Männlicher/weiblicher Blickwinkel, das Alter (Wir bewegen uns zwischen 40 und knapp 60 Jahren) etc..

Kuni und Mitstreiter,
ich hab da mal ne Frage zu dieser Literaturliste. Wie genau sollte man die abgearbeitet bzw. -gelesen haben? Ich besitze weder die Literaturliste von Seite Griese noch von W. Segelbrecht, aber ich kann mir vorstellen, dass dort viele Titel aufgeführt sind, die ich noch nie gelesen habe. Hat vielleicht jemand einen Tipp?
Vielleicht sollte ich mir nur eine der beiden Literaturlisten zulegen und mir unter mein Kopfkissen legen?! Gruß Doris

Pinoccio wrote:

Hallo Kuni und Mitstreiter,
ich hab da mal ne Frage zu dieser Literaturliste. Wie genau sollte man die abgearbeitet bzw. -gelesen haben? Ich besitze weder die Literaturliste von Seite Griese noch von W. Segelbrecht, aber ich kann mir vorstellen, dass dort viele Titel aufgeführt sind, die ich noch nie gelesen habe. Hat vielleicht jemand einen Tipp?
Vielleicht sollte ich mir nur eine der beiden Literaturlisten zulegen und mir unter mein Kopfkissen legen?! Gruß Doris

Wo hast du das denn mit den Literaturlisten gelesen. Die Namen sagen mir jetzt erstmal überhaupt nichts.

LG Kuni

In dem Reclam-Heft: Grundkurs Literaturwissenschaft von S.Becker steht auf Seite 12 dass es einen Kernbestand von Texten gibt, deren Kenntnis Voraussetzung für ein erfolgreiches Studium ist. Als Fußnote 6 folgen die beiden Autoren mit den entsprechenden Buchtiteln. Gruß Doris

Also, da würde ich lieber abwarten, welche Literaturhinweise von Hagen kommen. Denn jedes LitWis-Studium hat ja andere Schwerpunkte! So eine Liste schafft man sowieso nicht in ein paar Wochen ...

Anhand von dieser Fußnote, habe ich bei Amazon nach den beiden Listen gesucht, um genau nachzulesen, worum es sich da handelt.
Die Rezessionen zu beiden Büchern haben mir dann das bestätigt, was VittoriaColonna gerade geschrieben hat:

Jedes Literaturstudium ist anders und jeder Prof. legt auf etwas anderes wert. Deshalb denke ich auch, daß hier abwarten besser ist.

Danke für eure Antworten. Wahrscheinlich habt ihr Recht und es ist sinnvoller, abzuwarten. Aber, da ich jetzt Zeit habe, dachte ich, ein bisschen vorlesen könne nicht schaden. Gruß Doris

Für alle die schon etwas tun wollen, schaut mal hier

[URL="https://www.fernuni-hagen.de/KSW/bakwmfs/studieninhalte/2008ws/L1/"]BA Kulturwissenschaften - Fakultät für Kultur- und Sozialwissenschaften - FernUniversität in Hagen[/URL]

LG Kuni
PS: Die Diskussion läuft zeitgleich in UliS "Literaturempfehlungen"