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Nicht-Historiker und historische Studienanteile

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Nicht-Historiker und historische Studienanteile

Hallo ihr!

mich würde interessieren, wie diejenigen unter euch, die im erststudium nicht das fach geschichte studiert haben, mit den modulen bzw. modulanteilen in geschichtswissenschaft zurecht kommen:
kann man sich mit den einführungen gut hineinarbeiten und sind auch einzelne fachmodule im anschluss gut zu bewältigen?

ich persönlich wollte meinen studienschwerpunkt auf jeden fall auf literaturwissenschaft legen, da ich damit meine neigung aus dem erststudium weiterverfolgen kann. gleichzeitig finde ich aber auch einzelne geschichtsmodule nicht unspannend.-klar, sonst würde ich mich auch nicht auf das studium einlassen wollen...;)

wie sieht es allgemein aus hier:
habt ihr eine eindeutige fachpräferenz oder nutzt ihr die vorteile des integrativen studienganges?

grüße in die runde.

Comments

Da ich Geschichte im ersten Studiengang hatte (und auch Literaturwissenschaft), kann ich die Frage aus der Sicht nicht beantworten; da musst Du warten, ob sich noch jemand anders meldet, falls hier jemand dabei ist, auf den das zutrifft.

Es gibt aber im ersten Modul einen Kurs 'Grundlagen der Geschichtswissenschaft', in dem man Basiswissen vermittelt bekommt, also z.B. auch Quellenkritik u.ä. Das alles natürlich sehr kompakt, aber gut, es ist eben auch Master-Niveau, und dafür würde für Dich der Kurs 'Grundlagen der Lit-Wissenschaft' ja nicht viel Arbeit bedeuten, gleich sich also aus! ;)

Ganz ohne Geschichte ginge es selbst ohne Interesse daran natürlich eh nicht, das erste Modul ist schon eher geschichtslastig, finde ich, das zweite ist komplett Geschichte, und diese Module sind ja Pflicht; und auch in den reinen Lit-Kursen spielt es ja öfter eine wichtige Rolle, z.B. bei historischen Romanen (der umgekehrte Schwerpunkt ist einfacher zu setzen, selbst bei 3E könnte man noch auf Sozialphilosophie ausweichen notfalls).

Einarbeiten kannst Du Dich da sicher, wenn es Dich interessiert, da sehe ich nicht das Problem. Natürlich ist es mit Vorkenntnissen immer einfacher, aber man kann ja selbst Schwerpunkte setzen und findet da sicher auch immer Anknüpfungspunkte an schon bekannte Dinge aus dem Erststudium, also auch zu anderen Fächern. Und wissenschaftliches Arbeiten an sich hast Du ja auch gelernt. :)

Aber zu den 'höheren' Geschi-Modulen können vielleicht auch noch andere mehr sagen, die kenne ich ja konkret noch nicht.

Ich habe bisher so den Eindruck bekommen, dass sich die Leute meist tatsächlich mehr für einen Fächerschwerpunkt entscheiden, aber gut, so viele kenne ich ja nicht! Für mich wäre der Schwerpunkt auch eindeutig bei Geschichte, von den drei Pflichtmodulen abgesehen (von denen ich 3E sehr gerne austauschen würde :rolleyes:) gibt es bei den Lit-Modulen zwar eines (eben jenes über historische Romane etc.), das ich auch sehr interessiert finde, aber ob ich dann dafür ein Geschi-Modul 'opfern' würde? :o Müsste ich sehen, zumal ich das Thema des Moduls schon mal im ersten Studium in einem interdisziplinären Seminar hatte.