ich habe im Thread Psychologie die Frage schon ähnlich gestellt, aber da Ihr Euch dort ja wahrscheinlich nicht rumtummelt, frage ich hier nochmal.
Zu meiner Person, ich bin 27 Jahre alt und als Bankkauffrau tätig, möchte jedoch in den Bereich Personalentwicklung und/oder Ausbildungsbetreuung. Später kann ich mir auch vorstellen behinderte Jugendliche auszubilden (habe mit meinem Hund eine Ausbildung zum Therapiebegleithund und kann mir gut vorstellen ihn mit einzusetzen, das aber nur mal am Rande erwähnt). Da ich in einigen Jahren Kinder möchte, wäre es gut, wenn es mir möglich wäre Teilzeit zu arbeiten.
Ich habe bereits den staatlich geprüften Betriebswirt mit Schwerpunkt Personalwirtschaft sowie die Ausbildereignung der IHK absolviert.
Nun schwanke ich zwischen dem Bachelor Psychologie und Bildungswissenschaften. Alternativ (vor allem zeitlich attraktiv, da ich ja auch mal fertig werden möchte) denke ich auch an den IHK-Berufspädagogen, damit hätte ich aber keinen Studium-Abschluss.
Was seht Ihr als geeigneter an?
Wie ist der Zeitaufwand und der Anspruch beim Bachelor Bildungswissenschaften?
Ist Vollzeit neben Vollzeit-Job machbar?
Schöne Grüße,
Nadine
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pgirndt
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View profileNadine,
ich kann nur von mir ausgehen, Vollzeit und Vollzeit-Job, ist schwer, ich brauche so ca 3 Stunden für das Studium (täglich), den Samstag habe ich mit 5 Stunden angesetzt, Sonntag dafür ganz für die Familie. Das Studium der Bildungswissenschaft verlangt schon Disziplin und Schaffenskraft, ist nicht nur ein Lehrgang. Ich selber versuche dieses Semester 2 Module, 1b habe ich nur noch zu festigen, 1c komplett zu bearbeiten. wird schon schwer sein arbeite in 2 Schichten. BiWi selber hat auch Module aus Psychologie und ist damit anspruchsvoll. Wenn Du in einem Bereich der Ausbildung arbeiten möchtest würde ich BiWi empfehlen.
LG Peter
dary
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View profileJeden Tag 3 Stunden? Hui, das ist wirklich viel über so einen langen Zeitraum, das ist für mich echt nicht zu schaffen.
Für den Bereich der Ausbildung ist BiWI sicherlich die bessere Wahl, aber im Bereich Personalentwicklung würde mich Psychologie weiterbringen.
Liebe Grüße,
Nadine
benjoe2001
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View profiledary,
vorab, bin eigentlich fachfremd, habe nur ein semester biwi , damals als akad gemacht und bin dann auf kuwi mit fsp umgestiegen.
häng dich nicht an zahlen/fakten auf.. wieviel zeit du pers. letztlich brauchst, hängt nur von dir ab.
ich arbeite vollzeit und bin alleinerz. mutti.. und faul noch dazu.. habe kein abi, "nur" mittlere reife und ausbildung im kfm bereich. ich habe den direkten vergleich von biwi 1a und kuwi g1 und kann dir nur sagen: ich war im zweiten semester (g1) wirklich faul.. effektiv "lernen" begann ca. drei wochen vor der klausur. . die hab ich bestanden, mit ner 2 vorm komma. prima. erstmal. es hätte locker mehr sein können, hätte ich nicht mitten im semester mal sechs wochen gar nix gemacht, dann mal ne woche wieder so la-la..
sicher, die zehn (urlaubs)tage vor der klausur waren hart. ich sass teilweise von acht uhr früh bis drei uhr nacht am schreibtisch.. aber: erstens hat es sich gelohnt, zweitens hat es mir gezeigt, mit mehr kontinuität wäre wesentlich mehr drin gewesen..
drittens: mir pers. war es wichtig, wenn ich schon einen (nicht unbeträchtlichen) teil zeit (neben vollzeit,familie und normalem leben) investiere, dann nicht für ein "jodeldiplom", sondern eben anerkannt.. insofern würde ich jedem nur raten: bevor man sich auf sonstige fern"studien"gänge , weiterbildungen (die im akt. job vll hilfreich sein mögen) oder "instituten a la sgd etc" versteigt, dann lieber nägel mit köpfen.
und wie du pers. lernst , kann dir im vorfeld keiner beantworten
dary
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View profileVielen Dank für Deinen ausführlichen Beitrag und Deine aufmunternden Worte!
Klar ist es sehr individuell wie viel Zeit man zum lernen aufbringt / aufbringen muss, aber für mich stellt sich nun erst mal die Frage, ob ein solches Studium für mich überhaupt machbar ist.
Ich arbeite ebenfalls Vollzeit, habe Haus, Garten, Mann und vor allen Dingen einen Hund, mit dem ich viel Zeit verbringe und zusätzlich Tiergestützte Therapie anbiete. Gerade die Zeit mit dem Hund möchte ich einfach nicht zurückschrauben.
Daher die Überlegung, lieber einen zeitlich überschaubaren IHK-Abschluß, den man gut nebenbei hinbekommt, oder ein Studium, das sicherlich mehr wert ist, dafür aber anderes auf der Strecke bleibt oder kein Schlaf mehr möglich ist...
Liebe Grüße,
dary
Asira
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View profile@ dary
Hallo, du hast geschrieben, dass du mit behinderten Jungendlichen arbeiten möchtest. Ich weiß nicht, ob man als Bildungswissenschaftler das kann/darf. Dort arbeiten vorwiegend Heilpädagogen, Sozial Arbeiter, Ergotherapeuten oder andere die Therapien ausüben dürfen. Das kannst du als Biwi nicht. Ich würde mich genauer erkundigen und nachfragen. Eine Freundin durfte auch ihren Hund auf die Arbeit mitbringen, sie ist aber Ergotherapeutin. Sie setzt ihn ein, damit die Menschen mit bestimmten Behinderungen, sich mehr bewegen und Freude an diesen Bewegungen haben. Das funktioniert auch sehr gut!
Wenn du eher in die Therapie gehen möchtest, dann würde ich mir andere Studiengänge aussuchen, und ich kann mir sehr gut vorstellen,dass ein gut ausgebildeter Hund ein sehr guter Therapiebegleiter ist.
Schöne Grüße
Asira
dary
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View profileAsira,
also, in erster Linie möchte ich in den Bereich Personalentwicklung kommen. Ob ich jemals mit behinderten Jugendlichen arbeiten werde, ist noch völlig offen, ich kann es mir lediglich mal für später vorstellen. Und dann möchte ich diese auch nicht therapieren, sondern lediglich beruflich ausbilden.
MIt meinem Hund arbeite ich nebenbei (oder besser gesagt ich versuche gerade damit anzufangen) mit einer Ergotherapeutin zusammen, wir bieten gemeinsam tiergestützte Therapie und tiergestützte Aktivitäten an.
LG,
Dary
vroni0815
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Augrund deines Berufswunsches würde ich Dir Psychologie empfehlen. Das ist für Personalentwicklung und für behinderte Jugendliche geeignet. Also ich arbeite bereits im sozialen Bereich, auch als Studentin geht das. Und zwar im Bereich der Jugendhilfe mit autistischen Kindern, Kindern mit Down- Syndrom, ADS, Kindern mit Schulangst usw.. Arbeite 6 Stunden am Tag und meine Kollegen und Chef sind alle Psychologen, obwohl sie als Sozialpädagogische Fachkräfte eingesetzt werden... Daher habe ich zu Biwi, dass ich hier schon seit 1,5 Jahren studiere noch Psychologie genommen, weil ich denke, dass ich mit diesem Abschluss bessere Aussichten haben werde. Biwi kennt halt auch keiner, ich sag dann immer: Ist so ähnlich wie Pädagogik... naja. Auch für die tiergestützte Therapie: Psychologie. Wenn Du mal den Ba hast, kannst Du ja immer noch einen pädagogischen Master machen. Wenn die Noten dementsprechend sind und Du noch Lust drauf hast. Ich persönlich finde auch Studienabschluss immer besser. Habe selbst eine IHK - Prüfung als Versicherungsfachfrau, das bringt mich aber nicht wirklich weiter. Mit einem Studienabschluss hast Du halt auch die Möglichkeit Quereinzusteigen, mehr zu verdienen und es ist einfach angesehener/ bekannter.
dary
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View profileIch danke Euch allen für Eure Antworten.
Ich denke, ich habe mich nun auf jeden Fall schon mal gegen Biwi entschieden. Ob ich Psychologie studiere, hängt nun noch von meinem beruflichen Weg ab. Habe mich gerade auf eine Stelle in der Personalentwicklung meines Unternehmens beworben und wenn das klappt, würde ich mit meinem zukünftigen Chef besprechen, ob der IHK-Berufspädagoge oder der Bachelor für mich und den Job besser ist.
StinaF.
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View profileDann wünsche ich dir ganz viel Erfolg für deine Bewerbung!!! Und sag uns dann mal Bescheid, wenn du was weisst.
LG
Stina
dary
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View profileSo, wollte Euch noch kurz Rückmeldung geben, das mit dem Job hat nicht geklappt, habe am Donnerstag die Absage bekommen und werde mich nun bei anderen Unternehmen bewerben. Aber das Studium habe ich begonnen, habe mich für Psychologie entschieden.
Danke Euch für Eure Hilfe!
Gina2
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View profileSchade mit dem Job...aber *daumendrück* dass es dann woanders klappt! Und viel Spaß mit Psychologie! Ich selbst tendiere zwar immer noch zu Biwi, mache es sobald es geht natürlich auch weiter, aber so halb mag ich gerne auch beides machen, ich denke es würde sich gut ergänzen. Nur Psychologie alleine sehe ich aber nach wie vor als nicht so geeignet, aber es stimmt schon was die anderen sagen, hauptsache Uniabschluss, da hat man schon viele Chancen und kann auch Quereinsteigen, kenne inzwischen auch eine, die das geschafft hat (wenn man während dem STudium aber schon Erfahrungen in dem Bereich sammelt, in dem man später mal arbeiten will).
Viele Grüße,
Gina