ich möchte mal wieder unsere Disskusion um aktuelle Themen aufgreifen.
Wie geht es euch damit, das Bin Laden jetzt erwischt wurde? Findet ihr das richtig? Hätte er lebend gefangen werden müssen und dann?
Meine ersten Gedanken waren heute morgen:
endlich haben sie ihn und ich war eigentlich froh, fand das gut. Ich frage mich nur, warum Bush ihn nicht gekriegt hat....
Es gibt viele Gedanken, die jetzt in meinem Kopf sind. Ich glaube nicht, dass der Terrorismus aufhört, genauso wenig habe ich jetzt mehr Angst als sonst. Ich fühle mich immer noch sicher in unserem Land. Da gibt es andere Dinge die mir Angst machen könnten.
Comments
Monella
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View profileNaja, mein erster Gedanke war: die Leiche möchte ich sehen, erst dann glaube ich es... Jetzt heißt es, er wurde bereits "seebestattet" oder halt über Bord gekippt...
Ich glaube auch nicht, dass der Terrorismus mit dem Tod Bin Ladens aufhört, ich bin mir aber sicher, dass - wenn man ihn freipressen könnte (soviel zu lebend gefangen und eingesperrt), wäre es ungleich schlimmer...
mimi
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View profileDie Nachricht löste bei mir gemischte Gefühle und viele Fragen aus...
Einmal bin ich gegen jegliche Todesstrafe und Töten, außer es geschieht als aller letztes Mittel der Notwehr - also warum konnte er nicht lebend gefangen genommen werden und evtl. dadurch doch noch Einfluss auf "seine Männer" nehmen, die jetzt bestimmt nicht aufhören werden...
Wie geht es nun weiter mit dem Terrorismus? Bestimmt gibt es genügend Nachfolger, die jetzt seinen Platz einnehmen könnnen und das auch tun...
Jede Leiche, die nicht eines natürlichen Todes gestorben ist, wird obduziert - warum wird ER nach einer Std. seebestattet?
Irgendwie passt das alles nicht zusammen und lässt mich sehr skeptisch den Meldungen gegenüberstehen...
vittoriacolonna
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View profileAngeblich wurde er vorher obduziert und eindeutig identifiziert. Ich finde es halt sehr merkwürdig, dass die Amerikaner hier immer auf Demokratie, Humanität etc. abheben und den Terror verteufeln, aber selbst haben sie nun diesem Mann nicht einmal eine Anhörung oder ein ordentliches Gerichtsverfahren ermöglicht. Klar hat der mehr als Dreck am Stecken, aber für eine aufgeklärte moderne Gesellschaft gehört sich doch wenigstens ein Verfahren, oder?
Und dann haben sie ja auch noch Bin Ladens jüngste Frau und Kinder getötet. Finde ich einfach bescheiden.
Myrmid
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Ich finde es schon sehr interessant, dass die Tötung (?Fragezeichen?) Bin Ladens so wunderbar in die Wahlkampfauftaktzeit von Präsident Obama fällt... Zufall?! Gutes Timing? Oder PR-Gag? Und wo ist die Leiche? :confused
balina
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View profilean Wahlkampf habe ich auch einen Moment gedacht....
Zur Todesstrafe: da bin ich prinzipiell gegen, aber "Tyrannenmord"?!?
Ist das legitim? Ich denke es gibt Fälle, da sage ich eindeutig ja. Denn schuldig wird man in beiden Fällen: unternimmt man nix ist man genauso schuldig, wie bei der Beseitigung des "Tyrannen" , s. 20 Juli o.ä.
Myrmid
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Ja, aber warum hat man die so schnell entsorgt? Um irgend etwas zu verbergen? Und wenn ja was?
Also da sind diversen Verschwörungstheorien und Interpretationen wieder mal Tür und Tor geöffnet.
balina
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View profileTja, wohin mit der Leiche?!? seebestattung war wahrscheinlich neben verbrennen die einzige Lösung....
Von Hitler gibt es ja auch nix mehr, oder?!?
Aber ich versteh nicht warum das so schnell gemacht werden mußte. das hat einen schalen Beigeschmack....
Andi2
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View profileDas war ja keine Festnahme eines Kriminellen sondern der Angriff des Militärs auf einen Terroristen der selbst den USA den Krieg erklärt hat. Ich denke es geht weiter wie bisher. Die paar Boten (er hatte ja weder Telefon noch Internet) haben sicher nur die wichtigsten strategischen Statements befördert. Die Organisation ist dezentral aufgebaut und nicht auf ihn angewiesen.
Irgendwie wird bei der Diskussion immer vergessen, daß Terroristen nicht auf Bäumen wachsen, sondern regelmäßig vorher unterstützt und ausgebildet wurden von denjenigen die sie dann später bekämpfen. Womit ich natürlich nicht deren Handeln rechtfertigen will, aber Ursachenforschung wäre ganz hilfreich um daraus Lehren zu ziehen. Ich denke da auch mal an Lybien...
vittoriacolonna
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View profileIm islamischen Glauben muss man einen Toten innerhalb 24 Stunden bestatten - man wollte hierauf Rücksicht nehmen.
vittoriacolonna
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View profileDer Mann hatte seit 9/11 zehn Jahre Zeit, sein Netzwerk aufzubauen - glaubst Du, dass der nicht längst verfügt hat, wer seinen Posten im Falle des Todes übernimmt? Der musste doch täglich damit rechnen, gefasst zu werden! Das geht jetzt erst richtig los ... Außerdem glaube ich, dass er sowieso nur noch eine Strohpuppe war - Bin Laden war Dialyse-Patient seit einigen Jahren, der hatte gesundheitlich gar nicht mehr die Power, durch die Welt zu gondeln und Leute abzumurksen. Das haben doch längst andere getan.
balina
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View profilehm...., glaubst du, da nehmen die Rücksicht drauf?!?
_jg_
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View profileBin Ladens Tod hat mich erst nur wenig getroffen. Er war ein grausamer Mensch!
Aber umso mehr ich darüber nachdenke, desto gespaltener ist meine Meinung.
Man hätte ihn gefangen nehmen können. Vll hätte er "guten" Einfluss auf seiner Anhänger ausüben können... Glaube ich bei so einem Menschen aber nicht. Zusätzlich besteht doch stets die Gefahr eines Ausbruchs. Seinen Leuten ist ja alles zuzutrauen... Und damit wären wir wieder am Anfang! Nee, da hab ich ihn lieber tot.
Seine Frau und Kinder zu töten, war jedoch eine Schweinerei!! Warum sie für seine Taten büßen lassen!?
Und vor allem denke ich, dass die Terroristen nun Rache nehmen werden. Und das besorgt mich ernsthaft. Wie gesagt, denen ist ja alles zuzutrauen! Vll sollte da lieber dieser eine Mann weiterleben, wenn dann im Gegenzug Hunderte, vll sogar Tausende ihr Leben behalten..............
grenoble
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View profileHmh, wie war das nochmal mit Olympe de Gouges und Ludwig XVI.? Zum Märtyrer wurde der König erst durch seinen Tod.
Ob Osama bin Laden nun zum Märtyrer von seiner Anhängerschaft stilisiert wird oder nicht, kreisen bei mir folgende Fragen im Kopf: Wer kann überhaupt einen "Freifahrschein" für den Tod eines Menschen ausstellen? Wurde ein solcher von Obama gegeben? Mit welchem Recht? Was war das Ziel der Operation? Osama lebend fassen zu wollen oder sofort zu töten?
Unabhängig davon, welche bedrohliche Gefahr von Osama bin Laden ausgegangen ist und welch grosses Leid er verursacht hat, kann ich eine Tötungsaktion, und danach sieht es für mich aus, nicht gutheißen.
Eines der Grundprinzipien des Rechtsstaates ist, dass es eine Hinrichung ohne entsprechendes Gerichtsurteil nicht geben darf! Insofern bestürzt es mich und macht mich fassungslos, dass sich unsere Kanzlerin über den Tod Osamas freut. Damit kündigt sie elementare Grundwerte unseres Staates und unserer Verfassung auf. Die Bilder jubelnder Menschen, die man nun über den Bildschirm flimmern sieht, empfinde ich als entsetzlich, schockierend und auch beängstigend. "Auge um Auge, Zahn um Zahn" - ich dachte, dass sich die westliche Hemisphäre darüber hinweggesetzt hat.
Versteht mich bitte nicht falsch. Ich schlage mich hier nicht auf die Seite Osamas. Das Leid, die vielen Toten des 11.09. sind mir durchaus bewusst. Jahrelang habe ich selbst beim Weissen Ring mitgearbeitet, d.h. die Schmerzen, die Trauer der Opfer kenne ich sehr wohl. Eine Liquidierung rechtfertigt dies aber auch nicht.
Ich bin heilfroh in einem Rechtsstaat leben zu können. Auf die Einhaltung seiner Grundprinzipien sollten wir achten.
balina
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View profileich will nochmal den Gedanken Tyrannenmord aufgreifen...
ob bin Laden darunter fällt weiß ich nicht, aber wie seht ihr das? darf der Tyrann getötet werden?
Monella
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View profileDu hast völlig recht - Jubel ist in diesem Zusammenhang mit Sicherheit absolut unangebracht.
Aber mir stellt sich schon die Frage, was man hätte tun sollen.
Hinrichtung widerspricht meiner Überzeugung und bewirkt vermutlich schreckliche Racheaktionen, Festnahme bewirkt mit Sicherheit ebenso grausame Aktionen zur Freipressung - wenn nötig auch über viele Jahre hinweg. Beides kostet mit großer Wahrscheinlichkeit viele Menschen das Leben.
Bleibt nur noch, ihn unbehelligt weiterleben zu lassen, krank und immer auf der Flucht konnte er persönlich vielleicht nicht mehr besonders viel bewegen. Aber wäre das dann wiederum die richtige "Botschaft"? Nichts tun in Ermangelung besserer Alternativen?
Ich muss ganz ehrlich sagen, ich kann das Ganze gerade überhaupt nicht mit mir und meinen Überzeugungen in Einklang bringen. Irgendwie habe ich das Gefühl, egal wie man damit umgegangen wäre, es wäre immer falsch gewesen...
Bradbury
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View profileSo sehe ich das auch.
Mich hat die Nachricht gestern erst einmal befremdet. Vor allem die Bilder über den Freudentaumel am Ground Zero. Ich kann verstehen, dass Angehörige von Opfern von 9/11 (oder anderen Anschlägen von Al Quaida) Genugtuung über den Tod der Person empfinden, der für so viel Leid verantwortlich ist. Aber diesen tumben Jubel finde ich abstoßend.
Von Obama hätte ich diese Vorgehensweise eigentlich nicht erwartet. Andererseits wundert mich nicht, dass die USA als solche so vorgeht. Die USA hat den Gerichtshof in Den Haag eh noch nie anerkannt. Eben, weil sie sich das Recht herausnehmen, selbst Menschenrechte zu verletzen, sofern es ihnen in den Kram passt. Siehe Guantanamo u. v. a. m.
Insofern hätte es wahrscheinlich keine Rolle gespielt, ob Bin Laden der Prozess gemacht worden wäre oder ob sie ihn, wie geschehen, gleich abknallen. Eine Hinrichtung wäre so oder so erfolgt. Und für seine Anhänger wird er auch so oder so zum Märtyrer hochstilisiert werden. Die sind global bestens organisiert und werden die Sache nutzen. Um das Dschihad-Feuer mal wieder anzuheizen. Und als weitere Rechtfertigung gegen die "Kreuzfahrer" rigoros vorzugehen.
Mit Frieden hat das ALLES nichts zu tun.
grenoble
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View profileIch kann Dich durchaus verstehen, Monella! Zu Beginn sind mir auch Deine Überlegungen durch den Kopf geschossen bzw. wurden widerstreitende Gefühle in mir ausgelöst. Letztendlich gibt es aber für mich nur eine Lösung, nämlich keine bewusste gewollte Liquidierung ohne Gerichtsurteil.
Für mich persönlich ist das ähnlich, wie der Entführungsfall Jakob von Metzler. Der Entführer wurde gefasst, das Kind blieb verschwunden. Ein Kripobeamter drohte dem Entführer mit Foltermethoden. Auch hier kommen wieder die Grundprinzipien des Rechtsstaates zum Tragen, die ein solches Vorgehen verbieten.
Es gibt eine Fülle von Beispielen, wo man vermeintlich feste Überzeugungen hinterfragt und sich nicht mehr sicher ist, was falsch und was richtig ist. Irgendwann kommt man zu einer Lösung, zu einer inneren Haltung - und hinterfragt sie dennoch gegebenenfalls irgendwann erneut.
Bradbury
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View profileDas ist eine Frage, auf die es keine saubere Antwort gibt. Die Frage wäre ja auch: von wem?
Und wer entscheidet über Leben und Tod?
Als jemand, der mit den Grundwerten einer westlichen Demokratie aufgewachsen ist, würde ich sagen: eine Staatsführung darf nicht bestimmen, dass ein Mensch (ganz gleich welcher) sterben muss. Denn das eröffnet die Möglichkeit staatlicher Willkür und ist somit barbarisch und einer Demokratie nicht würdig. Deshalb lehne ich die Todesstrafe auch kategorisch ab. Wenn nämlich ein Mensch (ohne regierende Funktion) einen anderen Menschen tötet, wird er dafür zur Rechenschaft gezogen. Wer aber zieht eine Regierung zur Rechenschaft?
Mir ist natürlich klar, dass das alles nicht so einfach ist. Denn: darf man zusehen, wie ein "Tyrann" ungestört wütet? Darf man zusehen wie z. B. Gaddafi sein eigenes Volk abschlachtet? Ich weiß es nicht.
Monella
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View profileJa, Grenoble, das sehe ich schon auch so. Aber wenn ich weiter denke... Ich/wir fordern eine gerechte Verhandlung für einen Terroristen, das können wir ganz leicht tun, wir können das Ganze dann geruhsam in den Medien verfolgen, darüber diskutieren und das Ergebnis für gut oder schlecht befinden.
Wer aber übernimmt die Verantwortung für das immense Risiko, dass dabei unzählige und vor allem unschuldige Menschen umkommen könnten, weil er eben freigepresst, freigeschossen, freigebombt wird? Was ist mit diesen Toten, die dann den Preis dafür bezahlen , dass wir die Einhaltung der Menschenrechte fordern?
balina
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View profilebei aller Diskussion um Rechststaat: wir dürfen nicht vergessen, dass ObL in Pakistan saß und nicht ausgeliefert wurde etc. Ich glaube, dass die Amis bestimmt nicht so einen Angriff in Europa oder einem anderen westlichen Land gemacht (oder wagen würden) hätten. Mich würde sehr interessieren, welche Rolle Pakistan hier spielt / gespielt hat.....
Andererseits stinkt es mir schon, wenn amiland sich als Weltpolizist aufspielt.
balina
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View profileIhr wolltet doch was zu dem Thema Verschwörungstheorien.....
[url=https://www.tagesspiegel.de/politik/al-qaidas-zentrale-liegt-im-pentagon/4129518.html]Verschwörungstheorien in der Türkei: "Al Qaidas Zentrale liegt im Pentagon" - Politik - Tagesspiegel[/url]
(wegen Urheberrecht entfernt, Anm. d. Red.)
Myrmid
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Das war so klar - das musste ja so kommen.
Bradbury
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View profileDie Frankenstein-Version sozusagen.
grenoble
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View profileJa, ich verstehe sehr gut, was Du meinst. Wir sind hier in einer äußerst komfortablen Situation. Ich weiss nicht, wie ich als Opfer denken oder handeln würde, was ich anstelle des Kripobeamten im Fall Metzler getan hätte etc.. Deshalb glaube ich, ist es wichtig, seine eigene innere Haltung zu finden. So sehr mir mein Bauch auch sagen mag, "Kopf ab, Rübe ab", halte ich es für wichtig, dass nicht die Menschen sondern die Gesetze herrschen sollen.
Was nun Osama betrifft, all die Folgen können auch jetzt geschehen. Es ist nicht absehbar. Die Gedankenspiele rechtfertigen meiner Ansicht nach aber keinen, sollte es so gewesen sein, Liquidationsauftrag.
vittoriacolonna
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View profileUnd unsere Kanzlerin hat sich ja mit[URL="https://www.ruhrnachrichten.de/nachrichten/politik/inland/art29862,1273568"] ihrer Aussage [/URL]auch nicht gerade mit Ru(h)m bekleckert ...
Bradbury
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View profileJa echt. :rolleyes: Langsam glaube ich, die Frau ist ganz einfach nur doof. Da hat ja selbst unser Außen-Guido noch etwas mehr Instinkt bewiesen.
balina
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View profilekannste beide in einen Sack stecken und drauf kloppen.....
Andi2
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View profileIm Zusammenhang gehört/gelesen sagt sie, daß sie froh ist, daß er "gefasst, also getötet wurde. Und damit auch nicht mehr weiter tätig sein kann." Wäre er festgenommen worden hätte sie das auch gesagt. In diesem Falle wurde er getötet, aber zuerst sagt sie "gefasst".
Bradbury
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View profileHm. Wenn eine Bundeskanzlerin, die in ihren Reden schließlich ein ganzes Land vertritt, sich zu so einem brisanten Thema vor laufenden Kameras äußert, sollte sie peinlich genau formulieren. Und unmissverständlich sagen, was sie meint. Da muss jedes Wort goldwaagentauglich sein. Es wirkt nicht gerade souverän, wenn andere im Nachhinein umständlich erklären müssen, dass sie doch "eigentlich" gemeint habe, dass und überhaupt...
Die Art und Weise wie Frau Merkel aufgetreten ist, hat eine ungute - in meinen Augen unethische - Botschaft transportiert. Ich bin keine Christin (mehr). Aber wenn ich eine wäre, hätte ich der Frau das große "C" in ihrer Partei um die Ohren gehauen. Das haben Mitglieder ihrer eigenen Fraktion ja auch bereits getan.
Wühlmaus 08
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View profileIch glaube nicht, dass der Terror von einem Tag auf den anderen verschwinden wird. Schließlich war bin Laden nicht der Einzige, der seine Finger im Spiel hatte. Irgendjemand aus der Gruppe wird seinen Part übernehmen. Der Rest der Welt sollte das Ganze nicht zu leichtfertig betrachten.
Bradbury
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View profileAl Quaida hat den Tod bin Ladens mittlerweile auch bestätigt und Racheaktionen angekündigt. Auf die leichte Schulter sollte man das ganz bestimmt nicht nehmen. Andererseits denke ich, dass sich diese Art von Terrorismus so oder so nicht bremsen lässt. Dahinter stecken zuviel Hass und tief verwurzelte Feindbilder. Im Grunde muss man ständig darauf gefasst sein, dass in irgendeinem Teil der Welt ein Anschlag geplant und ausgeführt wird.
grenoble
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View profileHabit Ihr mitbekommen, dass Strafanzeige gegen Angela Merkel wegen Ihrer Äußerung gestellt wurde?
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