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Papierlos oder Zettelwirtschaft?

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Huhu ihr Lieben,

bin durch die Kindle-Ausgabe der Welt kompakt auf [URL='https://blog.microle.de/']dieses Papierlos-Experiment[/URL] gestoßen und wollt mal wissen wie ihr so lernt/arbeitet/euch was aufschreibt.

Macht ihr das auf Papier oder irgendwie digital? und wie macht ihr das für die Uni?
Hab auch einen kleinen Beitrag dazu in [URL='https://wp.me/pIa6b-4R']meinem Blog[/URL] geschrieben, wer da mal lesen mag.

Ich schreib mir manche Sachen fast dreimal auf. Z.B. Arbeitstermine. Einmal im Handy direkt am Terminboard im Laden, einmal in meinem Google-Kalender und dann nochmal in unseren Wandkalender.

Fürs Studium versuche ich viele Sachen in OneNote im PC zu packen, schreib aber auch auf Zettel, die verlege ich aber meistens in meinem Chaos hier aufm Schreibtisch....

LG
Stina

Comments

termine speichere ich Papierlos (im Kopf), wenn ich das aufschreibe, vergesse ich sie total oder suche das Papier. Schon in der Schule habe ich den Stundenplan immer sofort ins Hirn gespeichert.

Telefonnummern sind nicht mehr im Hirn dank Handy (verrückterweise hatte ich die Fähigkeit mir die Telefonnummern zu behalten, aber mit Namen... nee nix. Ich kannste die Person mit ihrer Nummer aber wußte nicht wie sie heißt LOL).

Studium/Lernsachen >> auf Papier und PC; für unterwegs auf dem Kindle.

Ich versuche irgendwie meinem Chaos Herr zu werden... alle Methoden sind erfolglos.

Termine: sowohl papierlos als auch auf Papier. Irgendwie traue ich nicht der Technik und ich hab ja auch nicht ständig meinen Googlekalender greifbar. Der ist allerdings sehr praktisch um auch die Termine der nicht anwesenden Familienmitglieder zu sehen.

Unitechnisch schreibe ich das Meiste in Onenote, auf Unmengen Post-its, Karteikarten und in die KB. Zum Lernen brauch ich komischerweise immer Papier. Auch das Geschriebene im PC wird irgendwann zur Vertiefung ausgedruckt.

Exzerpte schreib ich mal von Hand, mal im PC - wenn mein Handgelenk vom Schreiben geschädigt ist steig ich für eine Weile auf die Tastatur um, bis dann das Tippen nervt. Was in PC gespeichert ist, wird auf den USB-Stick gezogen - sicher ist sicher. Was ich als Lernstoff für die Klausur aufbereite, kommt von Hand auf Karteikarten.
Ach, und die Termine! Theoretisch kommen die in einen konventionellen Kalender. Praktisch geht mir da einiges durch. Da hilft aber wahrscheinlich auch kein Handy oder ähnliches.

Papierlos bedeutet ja nicht unbedingt weniger Chaos als "Zettelwirtschaft". Ich arbeite zum Beispiel teilweise an zwei festen Rechnern (einer daheim, einer im Job). Die jeweils erstellten ÜA-Antworten speicher ich mal da, mal dort ab und müsste ich mir dann hin- und herschicken (runterladen ist nicht erlaubt), bin dafür aber sowieso zu faul und drucke es lieber aus. Lernen kann ich aber sowieso besser mit handschriftlichen Exzerpten und Übersichten, keine Ahnung wieso.

Mein kleiner lederner Papierkalender ist das Beste für meine Termine. Auf den bin ich fixiert, hab mich dran gewöhnt und schreibe auch wirklich alles da rein. Mein Mann dagegen nutzt beruflich und privat nur das Handy.

Ein gescheites "Ordnungs-System" ist aber unabhängig von Papier oder PC. Wenn man sich nicht konsequent an seine Systeme hält, gibts doch immer Chaos.

Kannst du dir keine DropBox einrichten im Büro? Dann bräuchtest du die sachen nur da drin speichern und zu Hause wären sie dann auch da. Oder ne Cloud? (Aber denke das wird wohl auch nicht erlaubt sein)

Wie macht ihr das denn, wenn ihr mal in den Uni-Datenbanken oder so wo im Internet auf gute Infos stoßt? Speichert ihr euch die Links ab oder schreibt ihr euch was raus?

Lesezeichen setzen und dann überrascht sein, wenn die Links hinterher ins Nirvana führen. Wenn´s mir wirlich wichtig ist, druck ich mir die Seiten in Onenote. Ist praktisch, weil ich dann auch gleichzeitig den Link habe. Mache ich hauptsächlich bei Material für Hausarbeiten.

Ich brauche beides: In meinem E-Mail-Konto (Hotmail) habe ich einen Kalender, in dem ich verschiedene Arten von Terminen speichere, Aufgaben bzw. To-do-Listen anlege und in dem mir Geburtstage angezeigt werden. Gibt auch eine Erinnerungsfunktion, die ich oft benutze. Außerdem habe ich mir darin einige Telefonnummern abgespeichert. Da lade ich mir auch hin und wieder Dokumente hoch, die ich dann auf der Arbeit in meiner Mittagspause lese. Sehr praktisch, so ein Hotmail-Konto. *empfehl*

Lernmaterialien muss ich allerdings in die Hand nehmen können. Da brauche ich meine Skripte, Exzerpte schreibe ich von Hand oder am PC, drucke sie dann aber aus.

Ich denke, ein gesundes Misstrauen in die Technik kann nie schaden. Deshalb mache ich mir regelmäßig Sicherheitskopien und achte drauf, dass mir wichtige Dinge nicht einfach verloren gehen können. Ganz auf PC und Internet könnte ich aber nicht verzichten.

Für eine HA in BIWI musste ich mal ein Interview "kodieren", dazu git es ein gutes Programm, dass man auch kostenlos für 30 Tage nutzen kann. Habe ih versucht, aber ich bin mehr der Bleistift/Buntstifttyp wenn ich kreativ arbeiten will. Habe ich dann so in die HA gescheiben." Die Verfasserin ging wieder zur Papierform über, weil...kreativ usw" Und jetzt kommts: Für diese Reflexion des eigene Arbeitsstils gab es ein ausdrückliches Lob in der Bewertung der HA!!

Komplett papierlos kann ich mir gar nicht vorstellen, will ich aber auch nicht...

Termine, To-Do-Listen u.ä. sind eigentlich eher Kopfsache, allerdings nutze ich im Job auch mittlerweile den Kalender im Mail-Programm und mache mir hin und wieder Zettelchen mit Stichworten, was noch erledigt werden muss - werde halt nicht jünger! :D Ich habe aber auch wichtige Dinge wie Anleitungen oder so lieber auf Papier vor mir (ggf. ausgedruckte). Ansonsten würde ich kleinere Notizen immer lieber auf Zettel machen bzw. auch in Meetings oder so per Hand aufschreiben und nicht, selbst wenn möglich, in den Computer tippen - das ggf. später, wenn es andere noch brauchen, weil sie es sonst nicht lesen können.

Bei längeren Dokumenten ist es was anderes, die schreibe ich also nicht vor - viel zu viel Arbeit!

Wandkalender habe ich zuhause auch, schreibe auch durchaus was rein, gucke dann aber nie drauf! :cool: Meinen Taschenkalender nutze ich noch weniger... Telefonnummern: Ich kenne mit Mühe meine eigene, dann noch die meiner Eltern (weil die schon immer gleich ist und ich sie daher kann :)), sonst keine einzige, noch nicht mal die meiner Firma. :oops:

Lerntechnisch habe ich ja fast nie Zusammenfassungen oder Notizen geschrieben, aber wenn, dann immer von Hand.

Briefe per Hand schreibe ich keine mehr, obwohl es ja fast ein bisschen schade ist! ;) Aber dafür nutze ich dann doch den Computer.

Finou wrote:


Lerntechnisch habe ich ja fast nie Zusammenfassungen oder Notizen geschrieben, aber wenn, dann immer von Hand.

Wie lernst du denn dann? *neugierig bin*

Lernen kann ich bislang immer noch besser mit der Papiervariante. So kann ich mit unterschiedlichen Farben und Pfeilen markieren und auch mal schnell Nebengedanken notieren, die für Recherchen als solche erkennbar bleiben. Außerdem denke ich, dass es mir selbst beim Lernen ein besseres Gefühl gibt, wenn ich etwas als gelernt/erledigt richtig "handfest" zur Seite legen kann. Die digitalen Formen nutze ich nur als Notnagel in Situationen wie Wartezimmer beim Arzt, langen Zugfahrten o.ä.

Haftnotizen nutze ich gerne und zahlreich. Da werden auch in der Phase kurz vor der Prüfung mein Spiegel im Badezimmer und die ausgeliehenen Bücher aus der Bibliothek immer bunter.

Für Termine habe ich schon seit Jahren ein elektronischen TaschenKalender, den ich auf meinem Hauptrechner mit Outlook abgleichen/sichern und als pdf ausdrucken kann. Ein mehr oder weniger aktueller Ausdruck davon mit anstehenden Terminen für das nächste halbe Jahr liegt zur besseren Übersicht und zum schnellen Draufgucken auf meinem Schreibtisch.

Die Fernuni-Dateien sind semesterweise auf meinem USB-Stick abgespeichert. Unter dem jeweiligen Semester gibts Unterverzeichnisse Kursbände/Exzerpte, Präsenzveranstaltungen, Prüfung, AllgemeineInfos. Hier ist ALLES abgespeichert seitdem ich an der Fernuni bin und so kann ich egal wo ich bin immer drauf zugreifen. Wenn ich den dann mal vergesse, ist das ne mittlere Katastrophe. Auch muss ich dran denken, davon regelmäßig Sicherheitskopien zu machen.

Wenn ich irgendwo etwas interessantes im Internet finde, speicher ich mir das unter einem sprechenden Namen als pdf auf meinem Stick ab. Interessante Links kopier ich mir entweder per Copy & Paste in Word-Dateien und speicher sie auch mit sprechenden Namen auf meinem Stick ab oder schreibe sie auf Haftnotizen, die ich dann thematisch zu den jeweiligen Unterlagen oder in den Kursband klebe.

Um mich an Dinge zu erinnern wie Recherchen oder anstehende Buchausleihen, schreibe ich mir manchmal auf die Schnelle selbst Mails, da kann man auch prima Links einfügen. Diese Memos springen mich dann jedesmal als unerledigt an, sobald ich mein Mailpostfach öffne.

Um meine Gedanken zu sortieren, erstelle ich Mindmaps. Hier nutze ich immer noch old-fashioned die Papiervariante, würde da aber gerne langfristig umsteigen auf die Dateivariante.

Wenn ich eine HA o.ä. zusammenstelle, sammle ich meine Gedankengänge in einem Word-Dokument, das in seinem Namen den Datum trägt (z.B. "titel_120512"). Aktualisierte Fassungen bekommen dann im Namen entsprechend einen anderen Datumanhang. So bleiben mir Vorgängerversionen immer erhalten und ich kann ggf. noch auf Altes zurückgreifen.
Nebengedanken oder to Do's bekommen in diesen Word-Dateien eine andere Farbe und bleiben so lange erhalten bis sie abgearbeitet sind oder sich erledigt haben. Papierausdrucke mache ich erst, wenn das Ganze schon eine recht fortgeschrittene Form hat.

Mit der Papierversion bekomme ich immer noch die beste Übersicht vom Gesamtdokument. Da kann es auch schon mal vorkommen, dass ich die Struktur noch mal komplett umstelle oder etwas rausschmeiße, weil sich der inhaltliche Schwerpunkt oder die Zielsetzungen im Laufe der Zeit verändert haben.

Lesezeichen wrote:

Wie lernst du denn dann? *neugierig bin*

Hm, also die 'Methode' war eher, z.B. für eine HA: Alles lesen und durchdenken und mental verknüpfen, bis der Kopf kurz vorm Platzen ist, und dann hinsetzen und die Arbeit schreiben! :D Notizen gab es höchstens mal für interessante Zitate, damit ich die schneller finde. Markierungen mit Textmarker habe ich aber ggf. gemacht, hing ein bisschen vom Thema/Fach ab. Wenn ich natürlich Dialoge analysiert habe, dann kamen da schon mal Anmerkungen an den Rand, das war dann ein bisschen mehr 'praktische Arbeit'.

Für Klausuren ähnlich, im Höchstfall habe ich dann in der unmittelbaren Vorbereitung aus dem Kopf die wichtigsten Stichpunkte oder auch Daten (in Geschichte) aufgeschrieben und dann verglichen bzw. vorher nachgeguckt, wenn ich nicht weiter kam.

"Große Termine" kommen auf den Wandkalender (auf den ich dann nie gucke, da ich die auch so im Kopf habe).

Für (fast) alles Andere wie Telefonnummern, Adressen, Ideenfetzen, Geistesblitze, kurzfristigere Termine, Skizzen und diverse Notizen habe ich einen DIN A-4 Block auf dem Schreibtisch liegen, der kreuz und quer vollgekritzelt wird. Ich hebe diese Blöcke oft auf und rätsele manchmal Jahre später, was diese kryptischen Zeichen wohl bedeuten mögen. Spannende Sache, das. :D

Zusätzlich hängt ein altmodisches Pinboard über meinem Schreibtisch, das mit Zetteln gespickt ist. Die enthalten selektierte Infos, die es vom Chaos-Block in die Ebene "Wichtig!" geschafft haben.

Wenn ich konkret anfange zu arbeiten, lege ich mir stufenweise Dateien auf dem PC an. Von "Brainstorming" über ausgeformtere "Ideen/Konzeptansätze" bis irgendwann zu ausformulierten Arbeiten. Dem I-Net vertraue ich so gut wie gar nichts an. Bin aber Weltmeister im Lesezeichen setzen. Wichtige Fundstücke drucke ich meist aus.

Exzerpte schreibe ich gar nicht. Für die Klausuren hatte ich mir Karteikarten & Flipchartbögen angelegt und für Hausarbeiten siehe oben.

Exzerpte habe ich auch nie geschrieben, entweder nur anstreichen im Studienbrief oder wenn nötig Karteikärtchen.

In den Einführungsmodulen habe ich Exzerpte geschrieben, mittlerweile nur noch, um für die HA wichtige Gesichtspunkte aus den KB herauszuschreiben.
Wenn die Idee für die HA aus einer Fußnote im KB entsteht, hält sich das auch in Grenzen. ;) Dafür ist dann die Zettelwirtschaft aus Post-Its, Mindmaps und One-Note-Notizen durch die Sekundärlit umso umfangreicher. Allerdings ist es hinterher auch durchaus befriedigend, wenn man den ganzen Berg Zettel dem Mülleimer zuführen kann.

balina wrote:

termine speichere ich Papierlos (im Kopf), wenn ich das aufschreibe, vergesse ich sie total oder suche das Papier. Schon in der Schule habe ich den Stundenplan immer sofort ins Hirn gespeichert.

Telefonnummern sind nicht mehr im Hirn dank Handy (verrückterweise hatte ich die Fähigkeit mir die Telefonnummern zu behalten, aber mit Namen... nee nix. Ich kannste die Person mit ihrer Nummer aber wußte nicht wie sie heißt LOL).

Studium/Lernsachen >> auf Papier und PC; für unterwegs auf dem Kindle.

Ich versuche irgendwie meinem Chaos Herr zu werden... alle Methoden sind erfolglos.


Woher kennst du mich?

KuniKuehn wrote:

In den Einführungsmodulen habe ich Exzerpte geschrieben...


Ja, genau, daran wirds liegen, dass ich derzeit (noch) intensive Exzerpte schreibe: Für eine Klausur in G1 muss man den Stoff schriftlich fixieren können.

Hab mir auch schon gedacht, dass man das später nur noch punktuell braucht!

Zur mündlichen Modul-Prüfung haben mir Exzerpte zu den Kursbänden sehr geholfen: Das erneute Lesen der Kursbände zum Ende (wo einem eh die Zeit wegläuft) entfiel und die Lerninhalte standen übersichtlich zur Verfügung.

Exzerpte habe ich von allen Einführungsmodulen geschrieben (waren bei mir ja nur vier ;))), die ersten hatte ich nur handschriftlich, den Rest habe ich dann doch in den PC gehackt, damit man besser tauschen konnte. Auch bei den Mündlichen gab's viel auf Papier, was dann in den PC musste. Was ich mal von Hand geschrieben habe, behalte ich auch besser. Und das Abschreiben für den PC ist dann schon die erste Wiederholung. Bei HAs war ich dann liederlich schluderig ... Da gab es manchen Kurs der noch ungelesen im Schrank liegt *gesteh*

vittoriacolonna wrote:

Da gab es manchen Kurs der noch ungelesen im Schrank liegt *gesteh*


*puh* ... schlimm ist nur, wenn einem auffällt, dass das Thema einer HA in irgendeiner Form in einem vorherigen (nicht durchgelesenen Kurs) abgehandelt bzw. angeschnitten wurde. ;) *nicht das mir das passiert wäre* :rolleyes

D

MollyleiN wrote:

Ich hab 1,5 Module ungelesen im Schrank stehen, weil ich da ne HA geschrieben habe :p

kommt mir irgendwie bekannt vor.... :rolleyes

Natürlich - selbstredend - spätenstens im MA als zusätzliche Lektüre *hustmit*

Find das Experiment lustig, aber auch seltsam. Irgendwie weiss ich nicht, was sie damit bezweckt. Möchte sie Papier wirklich ökologisch gesehen einsparen? Was ist mit dem Papier, was sie passiv nutzt. Fernsehzeitung (gut, kann man drauf verzichten), Plakate in der Öffentlichkeit, Bücher, Zeitschriften, Broschüren in Uni oder beim Arzt....Klopapier :D - hat sie das alles nicht verwendet?

Ich versteh sowieso nicht, weshalb es immer die Diskussion um Extreme Entweder gar kein Papier (alles elektronisch, keine Bücher, Bibliotheken usw.) oder nur Papier (nur Buch usw.) gibt. Die Dinge ergänzen sich eben...so what...:rolleyes

MollyleiN wrote:

Ich hab 1,5 Module ungelesen im Schrank stehen, weil ich da ne HA geschrieben habe :p


Wer hat das nicht?!

Das Leben ist einfach zu kurz um jeden verdammten Kurs zu lesen...:rolleyes

oder zu studieren?!? Nee, isset nich!

Bradbury wrote:

Das Leben ist einfach zu kurz um jeden verdammten Kurs zu lesen...:rolleyes:

Definitiv, habe eine HA geamcht zu einem Modul und ca. 10% gelesen und werde jetzt eine machen, da habe ich fast nichts gelesen, dafür muss ich aber um so mehr anderes lesen...

Dabei die Frage an die Soziologen: hat irgen jemand mit Manuel Castells zu tun gehabt?? Könnte ein gutes Lehrbuch o.ä. gebrauchen, dass seine Theorie erst mal etwas zusammenfasst...hat jemand eine Empfehlung?

Grrr, Beitrag weg, jetzt nochmal ohne das Zitat von Balina:
(es ging um das zu kurze Leben..)
Definitiv, habe eine HA geamcht zu einem Modul und ca. 10% gelesen und werde jetzt eine machen, da habe ich fast nichts gelesen, dafür muss ich aber um so mehr anderes lesen...

Dabei die Frage an die Soziologen: hat irgen jemand mit Manuel Castells zu tun gehabt?? Könnte ein gutes Lehrbuch o.ä. gebrauchen, dass seine Theorie erst mal etwas zusammenfasst...hat jemand eine Empfehlung?

Ein Lernziel ist ja auch das Wesentliche zu erfassen...

momo wrote:

Grrr, Beitrag weg, jetzt nochmal ohne das Zitat von Balina:
(es ging um das zu kurze Leben..)
Definitiv, habe eine HA geamcht zu einem Modul und ca. 10% gelesen und werde jetzt eine machen, da habe ich fast nichts gelesen, dafür muss ich aber um so mehr anderes lesen...

Dabei die Frage an die Soziologen: hat irgen jemand mit Manuel Castells zu tun gehabt?? Könnte ein gutes Lehrbuch o.ä. gebrauchen, dass seine Theorie erst mal etwas zusammenfasst...hat jemand eine Empfehlung?

guck mal hier
[url]https://www.springerlink.com.ub-proxy.fernuni-hagen.de/content/?k=Manuel+Castells[/url]

Danke Balina,
da habe ich auch schon mal geguckt, einiges davon schon hier ausgeliehen oder runtergeladen. Mir fehlt noch so eine knackig Zusammenfassung des Wesentlichen um dann die Bücher lesen zu können - so im Stil eines Lerhbuchs. So finde ich meistens: entweder die Originale, oder Rezensionen oder über einzelne Aspekte von seinen Gedanken (so wie wenn man von Bourdieu nur über den Habitus Ausführungen schreibt) aber ich werde noch mal in Ruhe weiterschauen, vielleicht (wahrscheinlich) habe ich ja etwas übersehen.

schade... naja, war ein Versuch wert.

ich...also bisher;) ...habe ich wirklich alles gelesen( 2 Hausarbeiten) aber ich glaube spätestens jetzt wird es anders werden mit VOllzeitstudium und Vollzeitpraktikum( 40 Stunden/Woche)

[SIZE=5][B]zum Nachhören:[/B][/SIZE]

[SIZE=5][B][url]https://wissen.dradio.de/digitales-leben-alltag-ohne-papier.36.de.html?dram:article_id=30317[/url][/B][/SIZE]

[SIZE=5][B]Digitales Leben [URL='https://wissen.dradio.de/alltag-ohne-papier.36.de.html?dram:article_id=30317&dram:audio_id=115547&dram:play=1']Alltag ohne Papier[/URL][/B][/SIZE]

Der Philosophiestudent Mark Kreuzer versucht, drei Monate ohne Papier zu leben
Obwohl sich das Leben immer mehr im digitalen Raum abspielt, steigt der Papierverbrauch. Der Philosophiestudent Mark Kreuzer hat das zum Anlass für ein Experiment genommen: Drei Monate verzichtet er auf Zeitungen, Kassenbons und handschriftliche Vorlesungsmitschriften.
Laut Wikipedia wird in Deutschland 44 Prozent des produzierten Papiers zum Beschreiben und Bedrucken benutzt. Ist das nötig? Diese Frage hat sich der Philosophiestudent Mark Kreuzer gestellt und beschlossen, ein Experiment zu wagen: Seit mehr als zwei Monaten versucht der Student, ohne Papier auszukommen. In Vorlesungen schreibt er mit einem Spezialstift direkt auf seinem Tablet-PC mit, sein Bahnticket lädt er aufs Handy, Kassenzettel fotografiert er ab.
Geldbußen für Papierverbrauch
Doch nicht immer funktioniert das papierlose Leben. Mark Kreuzer musste schon oft mit Bahnschaffnern diskutieren, die sein Handyticket nicht akzeptieren wollten. Richtig schwierig wird es bei Ämtern: Dort wird oft auf Papieranträgen und einer analogen Unterschrift bestanden. So sind schon mehr als 200 Euro zusammengekommen.
Denn Mark Kreuzer hat sich selbst Bußgelder auferlegt: Nimmt er Papier an, zahlt er fünf, benutzt er selbst Papier, zahlt er sogar zehn Euro.

balina wrote:



In Vorlesungen schreibt er mit einem Spezialstift direkt auf seinem Tablet-PC mit, sein Bahnticket lädt er aufs Handy, Kassenzettel fotografiert er ab.

Klingt schrecklich.... und vor allem bei letzterem habe ich gerade schallend gelacht! :D Abgesehen davon, dass es keine Ersparnis an Papier ist, denn der Zettel wird ja trotzdem ausgedruckt...

Wenn ich das so lese.... ich glaube, ich sollte noch mal einen handgeschriebenen Brief verschicken!

Wie furchtbar. Neeeeeee, das wäre nix für mich. Die netten technischen Hilfsmittel sind schön, aber ohne Papier..... undenkbar.

Das ist ja das Experiment dass ich im ersten post gemeint habe.

Sooo wär das auhc nix für mich.

Finde ich auch, so'n gesunder Mix zwischen Technik und Papier machts.

Camillo wrote:

Finde ich auch, so'n gesunder Mix zwischen Technik und Papier machts.


Yep. Das seh ich auch so. Das einzige was ich halt gern noch hätte bzw auch einfach weils mich interessiert wär nen Tablet und/oder ein Smartphone (kein iPhone).

ich hätte gerne ein Galaxy note, seitdem ich das auf der funkausstellung in Berlin in der Hand hatte... ist es um mich geschehen!

Der Student mit dem Papierlos-Experiment hält morgen um 13 Uhr einen Webcast über sein Experiment, wo man ihm auch Fragen stellen kann.
Hier der [URL='https://wp.me/pIa6b-4Z']Link [/URL]zu meinem Blog

Wer grad nen Stündchen Zeit hat, grad ist der Vortrag über das Papierlos-Experiment dran.