ich hab mal ein Frage zur partiellen Ableitung von Y bei dieser Prorduktionsfunktion:Y = Na Kb
Wenn ich die Produktionselastizität der Arbeit berechne E(Y,N), dann finde ich im Skript die unten angeführte Formel zur Berechnung:
E(Y,N) = [U]∂Y:Y[/U] = [U]∂Y [/U]. N = aNa-1 K b . [U]N[/U]
∂N : N ∂N . Y N a K b = a
Was ist mit ∂Y passiert?
Ich glaube ich habe hier ein mathematisches Verständnisproblem, denn müsste die part. Ableitung von Y nicht 1 sein, dann müsste es doch :
1/aNa-1 K b heissen und nicht nur aNa-1 K b ?
Bin total :confused: bitte um Hilfe es ist zum Verzweifeln
Comments
StefanK
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View profileDie Produktionselastizität drückt die relative Outputänderung einer relativen Änderung des eingesetzten Faktors aus(meist Änderung um 1%).
Sie wird mathematisch ermittelt durch: Grenzproduktivität geteilt durch Durchschnittsproduktivität
Also wenn die Produktionsela der Arbeit gesucht wird:
dY/dN(=Grenzprod.) / Y/N (Durchschnittsprod.)
oder anders geschrieben:
dY/dN * N/Y(Kehrwert).
Dann musst du nur noch die Grenzprod. ausrechnen, mit N multiplizieren und durch Y teilen.
Das wars!
Ok?
Yara
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View profileÜbrigens: die Produktionselastizität kann man bei Cobb-Douglas-Produktionsfunktionen direkt im Exponenten ablesen, dann spart man sich das Rechnen und vorallem das Ableiten!
Hier: Y=N^a K^b
Prod. elastizität von N....ist also a und von K....b! Ganz easy!
ulli30
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View profileDanke, soweit ist jetzt alles klar
Lupla
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View profileIch möchte hier gerne noch einmal einhaken.
Das die Produktionselastizität dem Quotienten aus der Grenzproduktivität und der Durchschnittsproduktivität (also dY/dN : Y/N) entspricht ist klar. Auch habe ich die Umformung (3.7) nachvollziehen können.
Jedoch habe ich mit der Formel (3.6) dY/Y : dN/N ein kleines Problem.
dY/dN ist die erste Ableitung von Y nach N [haben wir in (3.2) als Y_N festgelegt]. Aber was ist dann dY/Y bzw. dN/N? Oder muß ich (3.6) zwingend zu (3.7) umformen um sie verwenden zu können?
krid
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View profiledY bzw [tex]\del Y[/tex] ist die Veränderung von Y - also: um diese Menge hat sich der Output verändert. dY/Y ist dann das Verhältnis der Outputänderung zum bisherigen Output.
Beispiel: Y=100. Nun wächst der Output um 10, also dY=10. Dann ist
dY/Y=10/100=0,1.
Also ist der Output um 10% gestiegen. Analog für N.
Nehmen wir nun an, ein Unternehmen erhöht den Arbeitseinsatz um 10% (also dN/N=0,1) und der Output erhöht sich daraufhin um 20% (also dY/Y=0,2), dann ist die Elastizität des Outputs in Bezug auf den Arbeitseinsatz 0,2/0,1=2.
Liegt der Wert der Elastizität über 1 sagt man, etwas reagiert elastisch. In diesem Falle also reagiert der Output (stark) elastisch auf vermehrten Arbeitseinsatz.
Lupla
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View profileVielen Dank für die Erklärung!
Interpretiere ich dann die Schreibweise richtig, das [tex]\frac{\del Y}{\del N[/tex] nichts anderes Bedeutet, als Veränderung von Y geteilt durch Veränderung von N?
Ich hatte das immer nur für eine recht umständliche Schreibweise für die Ableitung von Y nach N ([tex]Y_N[/tex]) gehalten :auweia:
Oh man, Mathe liegt doch schon ne ganze Zeit zurück! Muß mich da doch nochmal mit beschäftigen!
krid
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View profileIm Prinzip ist das so.
Ruf' Dir nochmal in Erinnerung, was eine Ableitung eigentlich ist, z.B. bei der Produktionsfunktion Y=Y(K,N). Diese Funktion kannst Du als Kurve in einem Y-N-Diagramm darstellen. dY/dN ist dann geometrisch die Steigung dieser Kurve an einem bestimmten Punkt. Die Steigung sagt Dir, um wieviel sich Y verändert (dY), wenn Du N um eine (sehr kleine) Einheit veränderst (dN), also dY/dN, bzw. ganz korrekt natürlich [tex]\del Y/\del N[/tex].
Es mag nicht immer so scheinen, aber manche Dinge in der Mathematik ergeben tatsächlich Sinn.
Lupla
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View profileJa, jetzt wo Du das erwähnst, fällts mir auch wieder ein (das, was eine Ableitung ja eigentlich ist).
Vielen Dank für Deine Hilfe!