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Praktikum während des Studiums

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welche Erfahrungen habt Ihr bei der Absolvierung von einem Praktikum gesammelt?

In den Unterlagen/Bestimmungen ist nichts über ein Pflichtpraktikum erwähnt; allerdings hat im letzten Spiegel gestanden, dass die Berufschancen deutlich mit der Anzahl von abgeleisteten Praktikum steigen.

Bei Teilzeitstudenten ist die Studiendauer durchschnittlich 6 Jahre. Wenn jährlich ca. 4 Wochen ein Praktikum absolviert wird, hat der Student nach dem erfolgreichen Studium 6 Praxisnachweise zusätzlich in den Unterlagen.

*[COLOR=darkred]Also Frage an EUCH:[/COLOR] * Wie oft habt Ihr ein Praktikum absolviert bzw. in der Zukunft geplant?
Welche Berufsbranchen habt Ihr dabei ausgewählt?
Welche Dauer umfaßte das Praktikum?

Eine besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2007.

Comments

Ich mache kein Praktikum während des Studiums - ich gehe vollzeit arbeiten, da hab ich leider keine Zeit für spannende Praktika. ;) So wird es wahrscheinlich einigen hier gehen..

Oliver,

also ich habe erst gerade mein Praktikum beim "SPIEGEL" abgeschlossen. Seit Anfang des Semesters - und das ist mein erstes - habe ich für das Innenpolitik- und Wirtschaftsressort gearbeitet. Das funktioniert ganz gut, Praktikum und Studium, wenn man sich organisiert.

Allerdings: Zu der von dir erwähnten SPIEGEL-Geschichte kann ich dir sagen, dass es nicht so ist, dass mit der Anzahl der absolvierten Praktika unbedingt auch die Berufschancen steigen.
Vielmehr sollte man sich - bedacht auf das eigene Berufsziel - sinnvoll auf Praktika bewerben.

Wenn du also, sagen wir mal, später im wissenschaftlichen Dienst für den Bundestag arbeiten willst, solltest du dich bei Ministerien oder bei dem BND oder anderen politischen Institutionen um ein Praktikum bemühen. Weniger bei den Medien oder einer Hilfsorganisation.

Wenn du während deines Studiums zwei, vielleicht drei Praktika absolvierst - dafür aber mit spitzen-Zeugnis - , reicht das völlig aus. Am Ende zählt, dass du stringent ein Ziel verfolgt und dich im Hinblick dessen weiter gebildet hast.

Tatsächlich ist es auch so, dass sich zu viele Praktika in der Vita gar nicht gut machen. Arbeitgeber nämlich wissen (siehe SPIEGEL-Titel "Generation Praktikum") dass heute viele Akademiker irgendwie im Praktikanten-Dasein verharren, "sich nicht ins wirkliche Arbeitsleben einfinden" - d.h sich nicht durchsetzten können.
Wer sich als Praktikant immer wieder selbst "unter Wert verkauft" verfügt in Augen vieler Arbeitgeber weder über eine gute Selbsteinschätzung, noch über Durchsetzungsvermögen und auch nicht über Zielstrebigkeit.

Ich hoffe, ich konnte dir helfen.

Schönen Gruß
Sonja