irgendwie habe ich die Sache mit dem [URL="ftp://ftp.fernuni-hagen.de/pub/fachb/inf/pri3/k1612/pretty"]Pretty Printer[/URL] noch nicht verstanden.
Was soll das bringen, wie kann ich es an TP anbinden und wie kann ich es nutzen?
Danke im Voraus
Adam
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Rene K. aus AB
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View profilehab' mir das Programm selbst noch nicht angeschaut, aber wenn ich die Beschreibung richtig lese, wuerd' ich sagen, dass man dem 'Pretty Printer' eine Pascal-Quelldatei uebergibt. Das Programm analysiert den Quellcode und prueft ihn auf die festgelegten Programmierrichtlinien aus dem Kurs. Als Ergebnis erhaelst man dann eine Quelldatei, die den Richtlinien aus dem Kurs entspricht.
Ich nehm' an, das Programm prueft den Code nicht auf Fehlerfreiheit und Logik, sondern ob die Einrueckungen, Kommentare etc. richtig gesetzt sind.. Schliesslich soll eine Quelldatei auch lesbar sein
Rene K. aus AB
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View profilenun kenn' ich die Programmierrichtlinien aus dem Kurs noch nicht, aber ich find' es nicht schlecht, dass man schon in einem Grundlagenfach auf die Einhaltung bestimmter Richtlinien besteht.. ;o)
Bei meinem taeglichen Arbeiten stosse ich oft auf Quellen, die sich an keine Richtlinie halten. Es ist dann immer zeitaufwendig, den Code zu analysieren und auch fehleranfaelliger.
Wenn ich dann wieder Code von Kollegen sehe, die sich an Richtlinien halten, hat man die Vorteile immer wieder sofort vor Augen.
Rene K. aus AB
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View profileAlso hast Du das Gelernte gleich weitergegeben *grins*
Welche Programmiersprachen unterrichtest Du?
Bist Du freischaffend oder angestellt an einem Institut?
fritzchen
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View profileAlso gegen die Richtlinien habe ich nichts aber der Tool ist seitens der Handhabung -> Müll
ach ja par offensichtliche Bugs hat es wohl auch ...
versucht mal eine kommentar zu klammern ... da zeigen sich dann die Stärken des Tools ... weitere Bugs gerne auf Anfrage :)
wenn man damit die Punktzahl erhöhen kann solls mir recht sein ...
Rene K. aus AB
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View profileWie uebergeb' ich dem Tool denn meinen Quellcode? Ich haette gedacht, der kommt als Aufrufparameter hinter den Programmnamen und nach Programmende finde ich zwei neue Dateien im Verzeichnis.. Oder? *zwinker*
Was meinst Du mit "einen Kommentar zu klammern"?.. Einen leeren Anweisungsblock in einer Verzweigung mit nur einer Kommentarzeile drin oder einfach eine geschweifte Klammer um eine Kommentarzeile?
Wird vermutlich ein ziemlich einfach gestricktes Programm sein. Es soll ja nur helfen, bis man die Richtlinien verinnerlicht hat und nicht alle Eventualitaeten und noch so abenteuerlichen Schreibweisen abfangen *zwinker*
Bugs finden ist nicht schwer.. Am besten gleich noch eine neue Loesung praesentieren.. In meinem Erststudium konnte man sich von der Pruefung befreien, wenn man dem Professor eine neue und verbesserte Programmversion vorgelegt hat.. Was sollte er auch noch pruefen? Man hatte ihm ja gerade gezeigt, dass man es verstanden hat *grins*
Rene K. aus AB
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View profileKonntest Du Java schon vor dem Studium oder hast Du den Java-Kurs (1570) an der FernUni belegt?
PHP und MySQL moechte ich auch noch lernen. Aber das muss jetzt erstmal bis zu den Semesterferien warten *grins*
Rene K. aus AB
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View profileElise,
schade, dachte Du kannst mir sagen, was im Java-Kurs auf mich zu kommt. Nun muss ich mal das 'JAVA'-Forum durchwuehlen
Rene K. aus AB
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View profileDann haette ich ihn mir doch jetzt erstmal sparen koennen :confused: .. Den OOP-Kurs will ich auch ja noch machen. Dachte mir, wenn ich Java schon vorher mache, dann hab' ich im OOP-Kurs nicht solchen Stress.
Ausserdem wollt' ich mein erstes Semester ruhig angehen lassen ;)
Das Buch hab' ich mir schon als kostenloses eBook aus dem Internet geladen :)
Danke, den hab' ich immer, wenn sich 's um Computer "dreht" :)
Danke fuer den Link.. Schau' ich gleich mal rein.
JonaK
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View profileAaaalso ich muss mal eine unorthodoxe Frage stellen:
Was mach ich denn als Macuser? Gibt es da wohl etwas entsprechendes für OS X?
Dachte ich bräuchte erstmal kein Windows mehr ;)
Wobei mir einfällt, dass das die kursrelevanten Medien zum Teil auch eher Mac-Inkompatibel sind, oder?
Naja, bis ich meine ersten Einsendeaufgaben bearbeiten darf, vergehen auch noch knappe 2 Monate...
Rene K. aus AB
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View profileBleib' Deinem Mac treu *grins*
Das glaub' ich nicht. Was ist denn in dem Kurs Mac-inkompatibel?.. Die Konzepte der imperativen Programmierung gelten auf dem Mac auch *zwinker*
Wenn 's ohne Pretty Printer nicht geht.. Ein DOS-Emulator tut 's zur Not auch *zwinker*
JonaK
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View profileKeine Sorge, den geb ich nicht wieder her...
Meine Vermutung wegen der Kursmedien war wohl etwas dramatisierend formuliert... hatte doch irgendwo hier entsprechendes gelesen. Egal, ich vermag da jetzt auch nichts zu zitieren^^ komme notfalls nochmal auf die Thematik zurück wenns soweit ist :)
Ich schätze mal es wird auch ohne Pretty Printer gehen, ich mag mich ohnehin nicht mit der Vorstellung anfreunden dass mir so ein Tool da rumpfuscht...
Stimmt, wenns denn garnicht klappt mit der Ordnung muss eben der Emulator her
Rene K. aus AB
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View profileSo hat jeder seinen Favoriten.. Wenn die Rechner von SGI nicht so teuer waeren, haett' ich mir schon laengst 'ne Workstation fuer zu Hause gekauft *grins*
Aber das Mac OS X ist ja auch ein schon farbiges Unix *zwinker*
Hab' noch keine Ahnung, was das Tool mit meinem Code anstellt.. Bin aber sicher, dass ich manchmal nicht mit einverstanden sein werd' *zwinker*
Ging nicht erst vor kurzem ein Aufschrei durch die Mac-Gemeinde, weil man beschlossen hatt, die Grenzen zwischen Mac und Wintel weiter "einzureissen"?
JonaK
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View profileNaja - zum einen liegt die Zeit der PowerPCs vor der meinigen, bin also vergleichsweise unbelastet von ideologischen Dingen, zum anderen (da gehen die Meinungen wohl auseinander..) hab ich gegen mehr Kompatibilität wirklich nichts einzuwenden. Ich sehe weder weder in Intel noch in Bootcamp etc. irgendwie einen möglichen Wertverlust... ideologische Aspekte außen vor^^
Solang mir niemand OSX wegnehmen will, und das auch weiterhin frei von IE, MSN und Konsorten ist, mach ich mir erstmal keinen Kopf ;)
Gibt kein schöneres Unix für den Desktop, vorrausgesetzt man steht halt auf die Optik ;)
[/OT, oder wie sagt man^^]
Rene K. aus AB
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View profileHab' leider noch nie an einem Rechner mit Mac OS X gearbeitet. Aber in den "Fingern wuerde es mich schon jucken" *grins*
Mir hat bisher der Windowmanager von SGI am besten gefallen. Da stimmte die Grafik, die Geschwindigkeit und es machte einfach Spass damit zu arbeiten *zwinker* .. Der Trend geht aber leider in Richtung so verspielter Windowmanager wie KDE und Konsorten und ich find', die orientieren sich zu sehr an MS Windows *heul*
Aber ueber die Perspektiven mit MS Windows Vista will ich mich hier nicht auslassen. Schon allein die Hardware-Anforderungen sind ein Frechheit und dabei ist das eigentlich nur das Betriebssystem.. *zwinker*
dr_dolittle
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View profilePretty Printer und Programmierrichlinien
Noch eine Frage zum Pretty Printer bzw. den Programmierrichtlinien, da ich zum kommenden WS auch anfange zu studieren.
Sind die Programmierrichtlinien irgendwo zugänglich dokumentiert? Es wird immer nur auf den Kurs 1612 verwiesen, aber Unterlagen dazu habe ich leider nirgends gefunden.
Die ganze Frage hat den Hintergrund, dass ich gerne weiter unter Delphi programmieren möchte und so dort meine Kommentare gleich einpfelgen möchte usw. von den Einrückungen ganz zu schweigen. Und wenn mal das ganze nachlesen könnte.
Ich wäre euch sehr dankbar, wenn ihr mir da weiterhelfen könntet. Die Unterlagen für den 1613er-Kurs liegen ja schon da und als Frischling kann man ja jetzt schon loslegen.
Gleich mal danke.
chris*
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View profileIm Kurstext gibt es am Ende jedes Kapitels einen Abschnitt ueber Programmierstil mit expliziten Kann- und Muss-Regeln.
dr_dolittle
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View profiledanke für die Info.
Da ich das erste "Programmierkapitel" noch nicht durchhabe, habe ich das nicht gesehen. Schade, dass das in der Einführung nicht erwähnt wurde.
Brotschlange
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Die Sache mit dem Pretty Printer sollte man nicht überbewerten. Die Richtlinien sind schon extra so gehalten, dass man die auch gut selbst einhalten kann. In der Klausur muss man es ja schließlich auch so auf dem Papier hinbekommen.
Ich habe das Pretty-Print-Programm (mit der komischen Old-School-Konsolenoberfläche, deren Daseinszweck ich nicht wirklich verstanden habe :) ) dann auch irgendwann gar nicht mehr benutzt. Nach dem x-ten Beispiel aus dem Skript weiß man ja, wie die Programme aussehen sollen.
Rene K. aus AB
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View profileWenn ich mich richtig erinnere, handelt es sich auch um allgemeine Richtlinien, die jeder, der schon ein Programm geschrieben hat, eigentlich kennen sollte *zwinker* .. Aber in der Praxis sieht 's immer anders aus *pfffff*
mickey
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View profileÄhm, naja... also Programmierrichtlinien sind nichts weltweit übergreifend einheitliches, und ebensowenig eine Spzialität des 1612/1613. Aber ein wenig mehr als "kennt man doch" steckt da schon hinter. Jede Firma, die Software entwickelt, kann im Prinzip ihre eigenen - durchaus noch wesentlich strikteren - Richtlinien hinlegen. Der Sinn besteht einfach darin, dass die Programmierer auch Sourcen der Kollegen lesen können, ohne ständig umdenken zu müssen - in der Praxis ein nicht zu verachtender Faktor.
Und tatsächlich werden solche Richtlinien in der Praxis bei weitem nicht immer so lasch gehandhabt, wie man gemeinhin vermuten könnte. Im Gegenteil gibts in großen Softwarefirmen nicht selten automatische Tools, die die Einhaltung der hauseigenen Richtlinien überwachen und Verstöße melden.
Dass der 1612/1613 mit solchen Richtlinien ankommt, hat einfach nur damit was zu tun, dass man sich überhaupt mal dran gewöhnt, über die eigentliche Sprache hinaus in ein stilistisches "Korsett" gezwängt zu werden. Übrigens auch für bereits erfahrenere Programmierer eine durchaus lohnenswerte Erfahrung
Rene K. aus AB
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View profileWozu Programmierrichtlinien sind, ist mir klar.. Wenn man sie ueberall einheitlich haben wollte, haette man sie auch schon direkt in den Standard der jeweiligen Programmiersprache verankert *zwinker*
Auch in meiner Firma gibt es 'nen dicken Ordner ueber die geltenden Richtlinien. Da werden sogar Konvensionen fuer die Verzeichnisse, Dateien, Funktionen, Objekte etc. vorgegeben. Die Konvensionen fuer das Dateisystem und die Bezeichnungen werden auch weitgehend eingehalten, aber beim Quellcode sieht es schon anders aus. Bei der Ueberpruefung der Einhaltung der Richtlinien ist den Tools auch Grenzen gesetzt. Sie koennen auch nur anhand von Schluesselvorgaben pruefen. Beispielsweise ob vor einer Schleife oder eine Verzweigung ein Kommentar steht, aber nicht, ob der Inhalt Sinn macht. Diese Prueftools koennen halt auch nur bedingt die Logik eines Programms durchschauen. Bei meiner Erfahrung im Programmieralltag ist aber das gerade immer wieder ein Problem *zwinker*
Ob erfahrener Programmierer oder Einsteiger: jeder sollte sich wenigstens an ein paar allgemeine Richtlinien halten und den Rest schreibt der Arbeitgeber/das Projekt vor *grins*
mickey
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View profileWas mir vorhin übrigens einfiel... das sklavische Einhalten von (stupiden) Richtlinien soll vielleicht auch ein wenig desillusionieren. Ich glaub, nicht wenige, die das Abi frisch in der Tasche haben, denken sich einfach "Jetzt 'ne Runde Info studieren und anschließend der tolle Coder werden, weil proggen doch einfach soo viel Spaß macht und voll easy ist". Fakt ist nunmal, dass nach meiner Einschätzung wenigstens 3/4 an dem Job einfach nur reine Fleißarbeit ist.
Und ich muss gestehen, ich bin damals auch ein wenig mit genau dieser Einstellung an meine ersten Programmier-Hilfsjobs neben dem Studium rangegangen. War eine ziemlich lehrreiche Erfahrung...
dr_dolittle
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View profileIch glaube, dass Richtlinien in diesem Bereich sehr sinnvoll sind, müssen wir nicht in Frage stellen, wenn ich da an meinen Kollegen und seine Korn-Shell Konstrukte denke... Da wäre ja wenigstens so die eine oder andere Einrückung ganz gut *g*. Aber wie ihr eben auch bemerkt habt, schauen diese Richtlinien oft sehr unterschiedlich aus, so dass man sich eben nicht immer nur auf den gesunden Menschenverstand verlassen kann. Die Fernuni wird schon auch so die eine oder andere Spezialität haben, deswegen meine Nachfrage.
mimo
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View profileNabend,
kann ich nur bestätigen.
Habe die letzten Jahre im Job zig VBA-Programme geschrieben, aber sorry bei den ersten blicke ich selbst nicht mehr durch. Immer wenn sich bestimmte Vorrausetzungen ändern und ich die Programme neu anpassen muss, brauch ich ne Stunde bis ich die einfachsten Anweisungen wieder interpretieren kann.
Gruß
MIMO
Rene K. aus AB
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View profileEs soll ja noch heute Menschen geben. die voellig erstaunt sind, dass man in einem Informatik-Studium nicht hauptsaechlich programmieren lernt *zwinker*
Da faellt mir ein Spurch von meinem ersten Informatiklehrer ein: Programmieren ist nicht schwer, gut zu programmieren dagegen sehr.. *grins*
Rene K. aus AB
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View profileWenn ich heut' meine ersten Programme hier in der Firma sehe, wuerd' ich sie am liebsten Umschreiben.. Zwar hab' ich jetzt die Erfahrung aber leider keine Zeit *grins*
Ausserdem: never touch a running system *zwinker*
mickey
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View profile...oder halt Sysadmin spielen :D Nun, genau für diese Aufgabenbereiche wurde ja ca. '97 der Ausbildungsberuf des Fachinformatikers geschaffen, um die "richtigen" Informatiker von der Fußarbeit zu entlasten, auf dass sie sich mehr um ihre eigentlichen Aufgaben kümmern... Dennoch, diese falsche Vorstellung über das Infostudium hält sich hartnäckig.
Schon lustig, wir haben da momentan auch so einen Praktikanten in der Firma, auch frisches Abi, und will jetzt Informatik anfangen. Und der will mir überhaupt nicht glauben, dass sein Studium erstmal hauptsächlich trockene Theorie sein wird und er seine Aversion gegen Mathematik schleunigst beiseite legen muss (O-Ton: "Ach, soo viel Mathe ist das nicht, da schummel ich mich schon durch")
Rene K. aus AB
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View profileDann leg' ihm mal die Unterlagen fuer "Mathematik fuer Informatiker" aus dem ersten Semester vor die Nase. Mal sehen, ob er 's dann immer noch so abtut *zwinker*
Hatte vor einigen Jahren mal angefangen, ein Zweitstudium als Diplom-Informatiker zu meistern. Mathe hat mir immer Spass gemacht und wollt' es schnell hinter mich bringen. Nur hatte ich nach der ersten Kurseinheit nur noch Fragezeichen im Kopf *grins* .. Hatte den Matheanteil auch unterschaetzt und war mir nicht mehr so sicher, ob ich mich nicht doch als Mathestudent eingeschrieben hab' *zwinker*
mickey
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View profileNun, ich habe mal ein paar Semester Mathe studiert (und wie man meiner Sig entnehmen kann, werde ich damit im WS weitermachen, sprich von vorne beginnen). Damals NF Info, ich weiß also auch, wovon wir reden :)
Gerne hätte ich ihm den 1171 vorgelegt, der dürfte meines Wissens relativ ähnlich zu Mathe/Info I sein. Liegt mir aber leider noch nicht vor. Stattdessen haute ich ihm den Beutelspacher um die Ohren, und er meinte doch krass, so'n Quatsch und soviel und so kompliziert, das gäbe es an der FH nicht, schließlich wollte er Info und nicht Mathe studieren. Und jeder, den er gefragt hätte, habe ihm bestätigt, dass er in Mathe nicht wesentlich mhr als an der Schule machen müsse. In dem Moment kam meine Stirn der Schreibtischplatte schonmal gefährlich nahe. Also gut, nächster Versuch, legte ihm den 1612 hin. Nach einem kurzen Blick ins Inhalsverzeichnis ging ihm das Grinsen von einem Ohr zum Nächsten, das könne er doch alles schon, schließlich hat er ja mehrere Jahre mit C und Java gespielt. Naja, offenbar hat er nur die ersten drei Kapitel angesehen. Aber ich mein, ich habs versucht, nun kann er meinetwegen ins Verderben laufen.
Ich mein, immerhin ists beim Info-Studium noch recht fair, dass man ziemlich schnell merkt, wenn das Fach nix für einen ist, anders als zB bei Jura, wo manch einer erst im Staatsexamen rafft, dass er da 10 Semester und mehr für die Füße studiert hat.
Ja_c_queline
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View profileHei, also ich hab die Erfahrung bereits gemacht und musste doch glatt für den WinDLX Simulator im Kurs 1709 (Technische III) noch ein Windows-System konsultieren :peinlich:
Lg Jacqueline
Brotschlange
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Mich wundert das auch immer wieder. Kaum jemand käme doch auf die Idee, Physik oder E-Technik zu studieren, wenn Mathe/Physik/Technik schon in der Schule ein absolutes Problemfach für ihn war. Aber bei Informatik denken sich viele "Ach die 5 Punkte im Mathe-Grundkurs sind nicht so wichtig, ich kann ja schon PHP". Wenn dann die erste Mathevorlesung viel zu schwer für sie ist, ist dann natürlich immer das schlechte Skript und der Prof schuld...
Ich Frage mich aber auch, warum die Unis da nicht mehr an den Schulen aufklären. Wenn so ein Schülertag an der Uni ist, schicken sie die natürlich wieder v.a. in die Vorlesungen, die möglichst angewandt sind und sich am interessantesten anhören - mit dem Ergebnis, dass in den ersten Wochen des 1. Semesters der Hörsaal überquillt und im 3. nicht mal mehr halb voll ist
Rene K. aus AB
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View profileHat er auch Informatiker gefragt :confused: .. Auch an der FH hat man mehr Mathe als in der Schule. Bin zwar "nur" Ingenieur, aber ich hab' mich im Grundstudium an 20 SWS Mathe erfreuen duerfen.
Aber ich hab 's doch immer gewusst: Informatiker sind doch nix weiter als Programmierer ;)
Dann bleibt ihm ja zu wuenschen, dass er sich seinen Irrtum eingesteht und eine zweite Studienrichtung in Reserve hat.
Zum Ende meiner Studienzeit hatte meine Hochschule einen Ingenieurstudiengang "Energie- und Umwelttechnik" eingefuehrt. Der Zulauf war riesig. Im Grundstudium hat sich der Vorlesungssaal dann immer mehr gelichtet, weil viele merkten, dass sie Elektrotechnik studieren. Aber man muss Solarzellen auch verstehen und nicht nur in die Gegend bauen
Rene K. aus AB
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View profileDann lernt man sein System doch wieder richtig gut schaetzen ;)
Rene K. aus AB
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View profileBei Mathe, Physik oder E-Technik koennen sich die meisten Menschen auch etwas genaues vorstellen. Sie sind ja immer wieder Alltag irgendwie damit in Beruehrung gekommen. Aber die Computerkenntnisse beschraenken sich meistens auf das Internet, Spielen und andere alltaegliche Anwendungen. Manch einer kann noch kleine Programme schreiben. Was aber wirklich hinter der Entwicklung komplexer IT-Systeme und Software steckt, koennen die meisten sich nicht vorstellen. Man kommt damit im Alltag auch nicht in Beruehrung und geben wir 's doch mal zu, unsere Branche huellt sich in Schweigen und laesst sich ihr Wissen teuer bezahlen ;) :D .. Ich glaube auch durch dieses Unwissen haben viele eine falsche Einstellung von einem Informatiker oder eine Softwareingenieur.
Den Unis geht 's ja auch darum moeglichst viele Studenten zu bekommen, damit sie mehr Geld vom Bund erhalten :o
Aber ein Abiturient ist alt genug, nicht nur auf die schoenen Worte der Uni zu hoeren, sondern sich auch umfassender aus anderen Quellen zu informieren :( .. Dank Internet kommt man heute viel leichter und schneller an Informationen, als noch vor 10 Jahren, als nur ein paar "Computerfreaks" im Netz unterwegs waren