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xenforo

Prüfungsumfang der Studiengänge

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vor einiger Zeit stellte sich mir die Frage: sollte ich meinem Hobby folgen (Geschichte) und KuWi studieren oder eine eher beruflich verwertbare Schiene (NaWi) sprich Psychologie einschlagen...

Ich habe mich für die Psychologie entschieden.
Nicht nur, weil ich mir mein Hobby nicht "verderben" wollte (was sicher Ansichtssache ist) vorallem aber weil ich die Menge der verschiedenen Prüfungen in KuWi echt grausam fand.

Ich würde gerne wissen wie ihr dazu steht dass es mündliche, schriftliche u Hausarbeiten gibt aber in anderen Studiengängen "nur" multiple choice.

Wohlgemerkt möchte ich damit keinen Studiengang/Prüfung abwerten, mich interessiert nur wie wohl die Unterschiede zustande kommen u ob ihr vielleicht einen tieferen Sinn seht (der sich mir ehrlicherweise nicht erschließt)
Immerhin macht einem die vielfalt der Prüfungen es auch schwieriger nebenher noch dem Beruf nachzugehen andererseits finde ich so eine Hausarbeit ungemein spannend, um sich intensiv mit einem Thema auseinander zu setzen...wären schon mal zwei Seiten ;)

Viele Grüßee!!
Andro

Comments

Vielleicht melden sich ja hier noch andere zu Wort. Ich persönlich finde es total super, dass es nicht "nur" multiple Choice-Fragen gibt. Diese hatte ich zur Genüge in meinem Erststudium und hatte damit einige Mühen ;) Zudem ist es ein ganz anderes Lernen auf eine MC-Prüfung (oft genügt es, eher auf Wiedererkennung lernen und manchmal wird dann eben genau die Kleinigkeit abgefragt, die man nicht weiß, obwohl man gut vorbereitet war), als z.B. auf eine mündliche Prüfung (hier ist eher ein Überblick notwendig, evtl. kann man ein wenig auf die eigenen Interessensgebiete/Schwerpunkte eingehen etc.). Zudem "trainieren" die verschiedenen Prüfungen meiner Meinung nach auch mehr für ein wissenschaftliches Arbeiten, aber das ist vielleicht Ansichtssache. Sicherlich ist es vielleicht teilweise schwierig, sich neben Beruf/Familie etc. auf eine Klausur oder mündliche Prüfung vorzubereiten, aber gleichzeitig gibt das auch eine Menge Flexibilität, zumal wir ja entscheiden können, in welchem Semester wir welche Prüfungsform für welches Thema/Modul wählen. Also ich find`s gut :)

P.s. In Psychologie gibts echt NUR MC-Prüfungen??

Zu dem beruflichen Handwerk eines Kulturwissenschaftlers, egal ob Historiker, Philo oder Literatur, gehört es vor allem, komplexe Sachverhalte auf hohem wissenschaftlichen Niveau schriftlich ausdrücken zu können. Insofern würde es mich sehr wundern, wenn es hier nur Multiple-Choice geben würde.

Schon mal historische Analysen oder Interpretationen einer Epoche in Multiple Choice gesehen?

Tagchen,

ich stehe erst am Anfang des Studiums aber soweit ich in der Prüfungsordnung, Mitstudenten und Foren gelesen habe gibt es nur MC Fragen in den Klausuren Psychologie, ja. Wobei ich glaube dass die Statistikklausur M2 schon etwas anders laufen muss ;)

@Maud: es heißt ja nicht dass die Klausuren die späterer Tätigkeit wiederspiegeln sollen, Du schreibst ja auch kein Buch als Klausur für das Fach Literaturwissenschaften...eine Klausur soll eben einfach nur das benötigte Faktenwissen abfragen, beweisen dass Du über die theoretischen Kenntnisse verfügst u ich finde das geht (natürlich nur eingeschränkt) mit MC Fragen durchaus.

@Lilly: dass eine umfangreichere Prüfung besser für wissenschaftliches arbeiten "trainiert" sehe ich indes ganz genauso...einmal mehr ein Grund das ich mich frage warum die Fernuni wohl diese Prüfungsform für Psychologie gewählt hat...heißt dass dann das man in einem BSc Psychologie von der Fernuni dann doch anderes Rüstzeug an die Hand kriegt als bei anderen Unis ? Seltsam das alles...

Grüßee!!