ich bin hier neu im Forum und möchte erstmal hallo sagen: Hallo ;)
Nun zu meiner Frage: ich studiere medizin und spiele mit dem gedanken b.sc. für psychologie zu machen.. und nun möchte ich wissen, ob das einen sinn hätte, wenn ja, welchen? was für möglichkeiten bieten sich mir? und kann jem. bzgl. des lernaufwandes seine erfahrungen preisgeben (bin, was logische dinge angeht, ein recht schneller lerntyp)..
ich würde mich sehr über antworten, rätschläge freuen
danke im vorraus
Comments
Andrea
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View profileMach nach Medizin den Facharzt für Pychiatrie oder häng die Psychotherapie-Ausbildung dran, wenn Dich der klinische Teil interessieren sollte. Dann musst Du den B.Sc. Pych. nicht parallel durchziehen.
Wie weit bist Du in Medizin? Du weißt, dass gerade in Medizin der Lernaufwand nicht von Pappe ist?
Compucase
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View profileIch bin gerade in der vorklinik und schon im lernaufwändigsten teil, dem bewegungsapparat.. klar weiß ich, dass medizin lernaufwändig ist.. ich studiers ja auch ;) ich dachte aber, dass es eine gute zusatzqualifikation wäre für zukünftiges arbeiten und managen eines teams in der klinik o.ä. oder?
also.. meinungen immer willkommen
Andrea
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View profileEventuell wäre es eine gute Zusatzqualifikation, eventuell wäre die Belastung OK, eventuell auch nicht. Ich glaube, dass Du am besten informiert wirst, wenn Du eine Studienberatung in einem Studienzentrum in Anspruch nimmst. Leider ist der Studiengang an der FernUni noch in den Kinderschuhen. Das 1. Semester ist noch nicht rum, die ersten Klausuren wurden noch nicht geschrieben. Erfahrungen kann also kein Studierender so richtig weiter geben, außer das Curriculum zu zitieren und eigene Erwartungen zu reproduzieren.
Softskills sind in unserer heutigen Zeit nicht zu unterschätzen, aber ein Personaler legt darauf derzeit noch reichlich wenig Wert. Das Studium selbst wird Dir auch wenig praktisches Wissen diesbezüglich vermitteln, sondern am ehesten das theoretische Wissen zu bestimmten Dingen. Psychologie ist nicht unbedingt das, was man sich in der breiten Masse vorstellt. Sehr viel Statistik und Methoden, weniger die Softskills, die man sich davon evtl. anfänglich erwartet. Im Umgang mit Patienten, Kollegen und anderen Mitmenschen kann das Studium sicherlich weiter helfen, ob aber dafür eine Doppelqualifizierung notwendig ist, bezweifle ich.
Edit: Wenn Du jedoch sehr massives Interesse an dem Studiengang hast, wäre es schon eine Überlegung wert. Letztendlich fällst Du die Entscheidung selbst. Geh einfach mal in ein Studienzentrum und schau Dir die bereits verfügbaren Skripte an, wirf einen Blick in die anderen Unterlagen, die dort vorliegen und mach einen Termin für eine Beratung.
Yoda
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View profileDu kannst ja einfach mal ein Modul belegen, so zum testen. Dann entscheidest du dich anhand deiner eigenen Erfahrungen, ein Modul ist ja nicht sooo teuer.
Compucase
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View profileDanke schonmal für eure Antworten. Nun stellt sich mir die Fragen, ob ich nach Abschluss dieses STudienganges an meiner eigenen Uni DÜsseldorf, die ab 2010 den M.Sc. für Psychologie anbietet, den Master machen kann bzw. ob der B.sc. überhaupt anerkannt wird?
Finou
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View profileGibt es nicht an der Uni, an der Du Medizin studierst, auch Psychologie-Vorlesungen, die Du Dir vielleicht mal ansehen kannst?
Wenn Du in Richtung Psychiatrie gehen willst im Medizin-Studium, dann ist zwar Psychologie als Ergänzung passend, aber vermutlich nicht der Studiengang, wie er hier angeboten wird, also ohne klinische Psychologie und auch nicht mit Schwerpunkt auf Neuropsychologie o.ä., das im klinischen Bereich eher eine Rolle spielt. Auch solche Veranstaltungen findest Du sicher eher an Deiner Präsenzuni. Wenn Du also nicht unbedingt einen Abschluss in dem Fach brauchst, kannst Du vermutlich das passende Wissen auch anders erwerben.
Ob es sich lohnt, um Kenntnisse in Teamführung usw. zu bekommen, kann ich nicht beurteilen - zumal wir eben wie schon gesagt bisher nur die ersten beiden Module kennen. Die helfen Dir da zunächst wenig - und die Forschungsmethoden werden Dir sicher im Zusammenhang mit klinischen Studien über den Weg laufen (oder schon gelaufen sein). Würde aber auch heißen, dass diese Module für Dich vielleicht nicht so aufwändig sind, falls Du den Abschluss möchtest und sie somit machen musst...
Finou
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View profileAnerkannt ist der B.Sc. generell, aber das heißt nicht, dass Du damit für den Master zugelassen wird - da hat ja jede Uni eigene Kriterien, nach denen sie die Studierenden aussucht. Das hängt auch sehr davon ab, welchen Schwerpunkt der Master in Düsseldorf hat bzw. auch schon der Bachelor dort - also könnte z.B. eben die fehlende klin. Psychologie ein Thema werden dabei. Da solltest Du mal die Studiengänge vergleichen!
Ich weiß nicht genau, inwieweit das geht, aber ich würde mich an Deiner Stelle mal erkundigen, ob Du nicht auch in einen Master zugelassen werden könntest aufgrund der Vorbildung in Medizin, also ohne Bachelor in Psychologie (ggf. eben mit der Belegung einzelner Module in diesem Fach). Damit würdest Du doch Zeit und Aufwand sparen!
Compucase
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View profileAlso wir haben den kurs medizinische soziologie.. und da meinte der professor, dass ärzte später nur noch angestellte wären nach dem doc morris motto... alles auf zack zack... und ich glaube in solchen schwierigen zeiten-trotz ärztemangel in deutschland- ist es empfehlenswert eine, wenn nicht zwei zusatz qualifikationen zu haben, um sich von der doch großen ärzte masse abzuheben (soll nicht hochnäsig klingen).. oder was meint ihr?
schmetterling
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View profileEin Psychologe würde dich da jetzt so lange rumreden lassen bis du selbst für dich eine Lösung gefunden hast ;). Wenn du meinst es hilft dir und bringt dich weiter: Was spricht dagegen, es auszuprobieren? Ansonsten: Überleg es dir noch ein oder zwei oder noch mehr Semester ;).
Compucase
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View profilestimmt
nun stellt sich mir diese frage: das modul klinische psychologie ist ja bei dem fernstudium nicht vorhanden (was meiner meinung nach auch nachvollziehbar ist).. sonst fehlt ja kein modul... könnte ich nun, nach abschluss dieses studiums, oder sogar noch währenddessen, dieses modul an meiner uni düsseldorf nachholen, sodass es auf dem abschlusszeugniss steht..?
Lg und guten Rutsch
Andrea
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View profileBedenke aber: Wenn Du Dich an der FeU einschreibst, auch als Studiengangszweithörer, ist das ein vollwertiges Studium mit allen Vor- und Nachteilen, die sich daraus ergeben. Also auch wenn Du jemals an eine Präsenzuni wechseln wölltest und etwas länger für manche Scheine gebraucht hättest. In einem solchen Fall könntest Du mit der PO der Präsenzuni kollidieren und müsstest irgendwie das Problem der Überschreitung der Prüfungsfristen umschiffen.
Über das Thema mit der klinischen Psychologie gab es hier massig Diskussionen. Nachholen für den Bachelor kann man es nicht. Das steht auf jeden Fall fest. Manche andere Präsenzhochschulen haben auch schon signalisiert, dass die Feu-Absolventen in Psychologie nicht zum Master zulassen würden, andere schon. Das ist von Hochschule zu Hochschule und (noch schlimmer) von Ansprechpartner zu Ansprechpartner unterschiedlich. Du wirst also gezielt anfragen und Dir eine schriftliche Zusage geben lassen mussen, um Dich später darauf verlassen zu können.
Andere sind auf die Idee gekommen den Bachelor an der FeU fast fertig zu machen und dann auf eine Präsenzuni zu wechseln, um dort die klinische Psychologie mitzunehmen und dort den Abschluß zu machen. Hier bitte aufpassen wegen den Prüfungsfristen (siehe oben) und frag auch gezielt nach, ob man Dich als Hochschulwechsler überhaupt nehmen würde (auch das schriftlich klären).