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Quelleninterpretation

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Es kommt auf jeden Fall eine (dir noch unbekannte) Quelle zu einem bereits aus den Studienbriefen bekannten Thema. ;) D.h. das aus den Studienbriefen erworbene Wissen ist idR. ausreichend; ansonsten kannst du auch einen ergänzenden Hinweis anbringen, dass du nun z.B. weitere Recherchen zu diesem und jenen Thema, Person, etc. anstellen würdest, weil die vorliegenden Informationen dazu nicht ausreichen, dir das aber in der Prüfungssituation nicht möglich ist. Das ist durchaus legitim.

Übrigens: Bei den Prüfungsvorbereitungsveranstaltungen wird die Quelleninterpretation geübt - das ist durchaus hilfreich.

plankmann wrote:

Wenns beliebig ist kann ich ja unmöglich genug Hintergrundwissen dazu haben.

Also wir hatten bei der letzten Klausur einen Text zur Frz.Revolution (der nicht in den Kursen ist), und das Hintergrundwissen dazu war durchaus im Kurs. Es geht primär darum, die Quelle nach dem (vereinfachten) Schema zu analysieren, und den Kontext (mit dem gelernten Wissen, diesfalls zur Frz.Rev.) heraus zu arbeiten.

Blöd ist nur, wenn die Quelle zu einem Thema kommt, in dem man nicht so firm ist und man munter drauflos einen Kontext fabuliert. Ich habs versucht, es ist leicht in die Hose gegangen und hat mir eine sehr gute Note versemmelt, naja, Klausurpoker eben.
Sollte man also nur machen, wenn einem auch die beiden anderen Themen zur neueren Geschichte nicht so liegen... (ach so, die Quelle kommt, so die Fama, immer aus der NG)

@ papagorilla: Was isn "Fama"? Ich kenn doch schon so viele tolle Abkürzungen, aber die nicht ... *grübel*

Das ist keine Abkürzung, sondern Latein, und bedeutet soviel wie Gerücht, aber auch den (guten) Ruf (engl. fame)

o Hups. Wieder was gelernt! Ist aber dann keine Fama, sondern Fakt, bestätigt auf der Einführungsveranstaltung.

@plankmann: Wichtig ist, dass du dich nicht schon vor der Klausur festlegst ob du als Aufgabe in der NG die Quellenanalyse machst oder nicht. Das solltest du besser spontan entscheiden, wenn du die Aufgaben gesehen hast. Wie papa schon gesagt hat, könnte es passieren dass die Quelle ein Thema beinhaltet, welches dir nicht liegt. Andererseits solltest du die Quelle aber auch nicht schon vor der Klausur ausschließen, denn es könnte genauso gut sein, dass du mit den anderen beiden Aufgaben nichts anfangen kannst.

meine güte ihr seid ja alle flott beim antworten :)

find ich toll ;)

so habe mich heute über frauenstudium und franz. revolution hergemacht, mir danach eine doku drüber angekuckt ;)

hehe

danke für die schnelle antowrt nochmal ...und jetz ess ich mal ws nach der ganzen paukerei

@plankmann: Ich bin gestern mit der Bearbeitung des Studienbriefes angefangen. Ich habe auch das Gefühl, das man sich während einer Klausur mit einer Quelleninterpretation eher "verrennen" kann. Eigentlich wollte ich sie auch für die Klausur ausschließen, aber der ein oder andere hat schon die Empfehlung gegeben, die Quellenkritik anwenden zu können, falls die anderen Fragen in der Klausur nun gar nicht gut ankommen. Sozusagen als Notanker. Deshalb werde ich an der Quellenkritikübung von Frau Hüsing (München oder Hannover) teilnehmen.

Es würde mich aber auch interessieren, ob diejenigen, die die Quellenkritik in der Klausur gewählt haben, gute Erfahrungen gemacht haben bezüglich der Punkte. Sind z.B. die Fragen insgesamt von den Prüfern höher bewertet worden.

Es wird übrigens ein unbekannter Text vorgelegt. Auf keinen Fall ist es ein Text aus den Studienbriefen.

die Quelle hat mir den Hals gerettet, Punkte k.A.

k.A. = keine Ahnung? Soll das heißen, dass die Punkte für die einzelnen Antworten nicht genannt werden?

ich gehörte zu den ersten G1 Schreibern, bei uns war das mit den Punkten nicht so. ich weiß nicht wie es z.Z. ist.
Im Kommentar stand nix von Punkten (glaub ich ).

ich hatte beim Kommentar der G1 im letzten Semester auch keine Punkte, nur einen (mehr oder weniger vernichtenden) Text.

man hat dann ja gar keine Chance, die Beurteilung nachzuvollziehen. Da kann ich auch den Finger in den Wind halten.

oh doch. Da steht sehr wohl drin, was man wo vergessen, verwechselt oder nicht beachtet hat, und welche Kommentare man sich besser erspart hätte und wo man wischi-waschi war. Teilweise sogar mit Zitat. Man weiß also nur zu gut, was man falsch gemacht hat. Oder auch, was man richtig gemacht hat. Es sei denn, man hat das, was man geschrieben hat, total aus dem Gedächtnis gelöscht.

die absolut korrekte abarbeitung des rein schematischen teils der QA kann , mit vergleichsweise wenig aufwand, wirklich den hals retten..

achtung: zur nachahmung nicht empfohlen: ich hatte die aussereurop. gesch. gar nicht bearbeitet (erste G1 klausur nach dem neuen studiengang)
und habe mir vier tage vor der klausur das verkürzte schema in den kopf geprügelt. das war so "locker verankert im hirn", dass ich in der klausur als erstes auf dem konzeptpapier das schema aufnotiert habe, um nur ja nix zu vergessen..

letztlich hat es mir nicht nur den kopf gerettet, sondern eine note weit über erwartung gebracht.. die frage zu aussereuropa lag gottlob quer zur einführung, so dass verknüpfungen zusammen mit "schlüssigen und eloquenten formulierungen" auch da noch gute punkte brachten.. das war aber ein glücksspiel, das ich niemandem raten würde.

meiner meinung nach kann man, das schema und verständnis für die QA vorausgesetzt , dort nix verlieren, sondern nur gewinnen. QA ist eine wirklich goldene brücke, die man nutzen sollte, wenn man nicht in allen bereichen komplett fit und entsprechend sicher ist

benjoe2001 wrote:

die absolut korrekte abarbeitung des rein schematischen teils der QA kann , mit vergleichsweise wenig aufwand, wirklich den hals retten..

achtung: zur nachahmung nicht empfohlen: ich hatte die aussereurop. gesch. gar nicht bearbeitet (erste G1 klausur nach dem neuen studiengang)
und habe mir vier tage vor der klausur das verkürzte schema in den kopf geprügelt. das war so "locker verankert im hirn", dass ich in dert

Hallo benjoe2001,

Quellerei in AEG? Ich dachte eine Quellenkritik gibt es nur in NG, oder war das am Anfang anders?

@nofretete:

ich habe nirgends geschrieben, dass die Quelleninterpretation aus der AEG war.
lediglich festgestellt, dass die QA mit verkürztem Schema u.U. ein ziemlich sicherer Joker ist, den man nicht leichtfertig im Vorfeld verschenken sollte.

ich hatte das glück, dass die zur AEG gehörende Frage mit dem Wissen aus dem querliegenden Kurs aus der Einführung beantwortet werden konnte. hätte ich jedoch die QA nicht gehabt und die Frage zur NG beantworten müssen, wäre es mehr als heikel geworden.

davon ab: es steht m.W.n. nicht in stein gemeisselt, dass die QA nur aus der NG kommen muss, dürfte stofflich jedoch am naheliegendsten sein was hintergrund usw angeht