Ein risikofreudiger Entscheider wählt doch immer die Alternative mit dem höheren Erwartungswert. Der risikoneutrale macht doch das selbe,oder? Die Alternative mit dem höchsten Erwartungswert, egal wie hoch die Varianz ist. Was unterscheidet die beiden denn dann?
Gruß
Comments
forsterf
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View profileein risikofreudiger Entscheider ist bereit eine geringere Erwartung durch mehr Risiko (Varianz) zu kompensieren, d.h. gleicher Nutzen. Für einen risikoneutralen Entscheider bedeutet geringere Erwartung auch geringeren Nutzen.
Florian
schmetterling
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View profileMach es dir an einem Beispiel klar: Wir haben 2 Projekte mit gleichem Erwartungswert und unterschiedlichen Standardabweichungen:
Der risikofreudige Entscheider würde bei 2 Projekten und dem gleichen Erwartungswert das Projekt vorziehen, das das höhere Risiko hat.
Ein risikoscheuer Entscheider würde das Projekt mit dem niedrigeren Risiko wählen.
Der risikoneutrale Entscheider wäre in dem Fall unentschieden.
So pauschal ist das [U]nicht[/U] richtig. Häufig ist es wichtig, die Präferenzfunktion des Entscheiders zu kennen, damit man genau sagen kann, welche Alternative er bevorzugt.
Mimi20
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View profileZb bei a1: E(x)=4, Standardabweichung=5
a2:E(x)=3, Standardabweichung=6
Ein risikofreudiger würde dann a1 nehmen, oder kann man das so pauschal nicht sagen?
schmetterling
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View profileRätst du oder kannst du deinen Vorschlag mit a1 auch begründen?
Mimi20
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View profileAlso A1, weil der Erwartungswert einfach höher ist als der von a2? Deshalb dachte ich.
schmetterling
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View profileVielleicht solltest du das Kapitel in den Kurseinheiten nochmal lesen?
Francil
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View profileRisikofreudig ist er doch, wenn sein Sicherheitsäquivalent größer als der Erwartungswert ist. Nun gut, dass sieht man hier nun.
pwernerus
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View profileSieh dir nochmal die Indifferenzlinien in Kapitel 1.3 KE 6 an. Dann sollte es eigentlich klar werden.
Das stimmt so nicht. Wie in der Abbildung (rechts) gezeigt, kann eine höhere Standardabweichung einen niedrigeren Erwartungswert kompensieren. Ohne genaue Präferenzfunktion lässt sich zu deinem Beispiel also keine Aussage treffen.
Genau, der Risikoneutrale macht das.
Dass der Riskiofreudige eben so nicht entscheidet.
Grüße,
Peter