Schon wieder ein Neuer, mit ganz viel Fragen :D
Hallo! :)
Nun bevor ich mir endgültig die Nacht um die Ohren schlage, wollte ich hier mal ein paar Fragen stellen (hoffe ich bin dafür hier an der richtigen Stelle, da die Fragen teilweise sehr allgemein sind.. Falls nicht bitte Bescheid geben :)):
Ich hab einen ziemlich schlechten NC (bedingt durch falsche Fächerwahl) und habe mich daher abgefunden Psychologie eigentlich nicht studieren zu können..
Ich hatte ein Studium an einer FernUni, schon mehr oder weniger, ausgeschlossen, jedoch ist mir heute nach einem Gespräch klar geworden, dass, das praktisch meine einzige Chance ist Psychologie zu studieren und ich nun sehr kurz davor bin, es einfach mal zu probieren..
Ich habe aber vorher noch ein paar Fragen:
Wird ein Vollzeitstudium an der FernUni Hagen durch BaFög gefördert?
Vermisst ihr sehr, nicht an einer Präsenz-Uni zu studieren und das ''Studenten-Leben'' zu verpassen?
Wie genau sieht der Lernalltag aus? Ist es ''nur'' so, dass Texte durchgelesen werden und bis zu einem bestimmten Zeitpunkt ein bestimmtes ''Lesepensum'' erreicht sein muss? Was für Arbeiten gibt es neben dem Lesen noch? Wie verhält es sich mit den Zusammenfassungen? Muss man täglich Zusammenfassungen schreiben, oder reicht es diese nach einer Woche zu schreiben?
Sollte ich feststellen, dass ein Fernstudium nichts für mich ist, wie sieht es dann um einen Wechsel zu einer Präsenz-Uni aus? Ich denke es wird nicht möglich sein, einfach von der FernUni auf eine Präsenz-Uni im gleichen Fach zu wechseln, oder? Zumal bei Psychologie ja bis zum 6 Semester noch der NC greift..
Wie sieht es mit Fächern wie Pädagogik aus? Ist ja glaub ich nur bis zum zweiten Semester beschränkt, würde ich dann sofern der Wechsel möglich ist, dann im dritten Semester einsteigen, oder würde ich wieder ab dem ersten Anfangen?
Deckt sich der Bachelor der FernUni Hagen mit den Bachelor anderer Universitäten, oder gilt der Bachelor an einer Präsenz-Uni als ''vollwertiger''?
Kann ich nach dem Bachelor an der FernUni auch woanders meinen Master machen? Sprich, dass die Inhalte akzeptiert werden, sofern die Noten stimmen?
Tut mir Leid, ich hoffe es ist alles einigermassen verständlich, aber ich bin nun ziemlich müde, wollte aber diese Fragen schonmal gestellt haben, zumal ich morgen niemanden bei der Studienberatung erreiche
Comments
Marsupilami
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View profileEntschuldige bitte die späte Antwort!
Als Erstsemester kann ich viele der Fragen nicht beantworten. Zu dem Thema Master finden sich aber auf Moodle sehr lange Threads, die man so zusammenfassen kann, daß einem MS an einer anderen (Präsenz-) Uni nichts im Wege steht, solange man das Thema klinische Psychologie nicht benötigt oder anders löst. Es scheint auch so, daß der Bachelor ganz normal anerkannt wird - das kann ja auch kaum anders sein - die FUH ist ja eine staatliche Hochschule. Bafög scheint genaus so zu sein, wie bei einem Vollzeitstudium an einer PräsenzUni (hab ich aber auch nur gelesen).
Wozu ich aus eigener Erfahrung was sagen kann, ist der Unterschied Präsenz- und Fern-Uni, da ich beide Varianten schon ausprobiert habe:
Das Studentenleben aus meinem Erststudium hätte ich nicht missen wollen - das muß aber auch immer in die jeweilige Lebenssituation passen. Meine Kinder berichten mir aber, daß das heute auch nicht mehr so toll ist. Ich sehe dort, wie groß der Druck auf die Bachelor-Studenten an einer großen Präsenzuni ist. Da bleibt nicht mehr viel Raum für Romantik. Im Gegenzug habe ich schon viele nette Mit-Studis hier an der FUH kennen gelernt, sowohl online als auch real life.
Der Studienverlauf im BscPsy ist ungewöhnlich entspannt. Anders als in anderen Studiengängen werden (zumindest M1 und M2) keine überprüfbaren Leistungen während des Semesters erwartet. Da liegt für mich aber auch eine große Gefahr, weil man leicht ins Trödeln geraten kann. Verglichen mit "harten" Studiengängen ist aber auch das Volumen von M1 und M2 sehr überschaubar (sorry, meine Meinung). Das A&O ist Planung und Selbstkontrolle. Ich schreibe Zusammenfassungen erst zur Prüfungsvorbereitung, mache mir aber beim Lesen ständig Notizen und versuche die freiwillgen Aufgaben zur Selbstkontrolle zu lösen, besonders in Statistik.
Die Kurseinheiten zu den Modulen zu lesen reicht definitv nicht. Zumindest die Pflichtliterartur muß man sich schon rein tun. Aber auch das ist noch überschaubar viel. Wenn du aber wirklich Interesse an Psychologie und Freude am Studium hast, findest du so viele Querverweise auf spannende Texte, das du am Ende doch viel mehr leist. Dringend empfehlen kann ich den Besuch der Mentorenveranstaltungen im nächstgelegenen Studienzentrum und die aktive Mitarbeit an ein oder zwei Lerngruppen. Beugt auch der Vereinsamung vor.
Hoffentlich kann ich dir damit ein wenig helfen.
Grüße,
Meinolf