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Schritt wagen? - Und Kulturwissenschaften studieren?

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[INDENT]Hallo,

habe das Forum gefunden und werde es gleich einmal nutzen..Ich hoffe, ihr könnt mir weiterhelfen bzw. habt noch die ein oder andere Anregung für mich.

Ich, 30, überlege ab dem SS2012 an der Fernuni zu studieren. Momentan schwanke ich zwischen Kulturwissenschaften und Psychologie.

Mein erstes Studium habe ich abgebrochen. Mehrere Umstände führten damals zur Stagnation und nach der Geburt meines Sohnes habe ich mich dann endgültig exmatrikuliert. Heute arbeite ich als Freie Journalistin für Lokalpresse und einige Magazine, doch der fehlende Abschluss fehlt mir - um es auf den Punkt zu bringen. Ich verdiene mein Geld und mache meinen Job gut. Er macht mir Spaß, aber ich befürchte, dass dies irgendwann in eine Sackgasse führen könnte.

Vor allem die Sozial- und Gemeindepsychologie interessieren mich. Ich denke, dass die Chancen auf dem Markt und die Einsatzmöglichkeiten mit einem solchem Studium größer sind als eventuell mit Kulturwissenschaften. Doch dass das Kulturwissenschaftenstudium die Medien anscheinend nicht aus dem Blickfeld verliert bzw. es in dieses vermehrt rückt, reizt mich wiederum. Alles in allem scheint das Studium ja gut zu passen...[/INDENT]
[INDENT]Wie ist der Arbeitsaufwand? Studiert ihr tatsächlich 40h/Woche in VZ?[/INDENT]
[INDENT]Und wie seht ihr eure Chancen später auf dem Markt? Was habt ihr vor damit?[/INDENT]
[INDENT]Wollt ihr später den Master machen? Und wenn ja, wo?[/INDENT]
[INDENT]
Nun ja, die Uhr tickt. Am Sonntag wollte ich mich entschieden haben, den die Anmeldefrist neigt sich so langsam dem Ende.

jules[/INDENT]
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[LEFT][LEFT][COLOR=#969696][URL='https://www.studienservice.de/fernuni-hagen/56530/'][COLOR=#969696]Vor 15 Minuten[/COLOR][/URL][/COLOR][/LEFT][/LEFT][/SIZE]

Comments

keine antwort, weil ich extra früh aufegstanden bin, um vor der arbeit zu lernen ;)
aber dafür der hinweis zu 3 threads, in denen einige "erfahrungsberichte" stehen
[url]https://www.studienservice.de/fernuni-hagen/54056/[/url]
[url]https://www.studienservice.de/fernuni-hagen/53203/[/url]
[url]https://www.studienservice.de/fernuni-hagen/49950/[/url]

willst du / musst du eneben dem studium noch arbeiten? dann würde ich von VZ abraten.

Danke für die links...

Nun ja, ich habe das Glück, dass bei uns der Druck nicht so hoch ist. Sprich: Wenn wir uns ein wenig einschränken, dann reicht auch TZ-Zubrot.
Doch da gibt es noch Kind und Tiere - groß und klein...Aber vielleicht fange ich mit TZ an und schaue, ob mehr drin ist. Oder doch der Sprung ins kalte Wasser und zur Not auf TZ runterstufen?

schreib dich mit TZ ein und du kannst dennoch (wenn du willst und es schaffst) mehr Module belegen.

Teilzeit kommen laut Angaben ca. 19 Arbeitsstunden die Woche auf dich zu, Vollzeit entsprechend mehr. Meiner bisherigen Erfahrung nach kommt das hin, denn man muss sich selbst viel anlesen, das dauert eben...

Es kommt also drauf an, wie schnell du das machen willst. Aber mit Teilzeit bist du auf der sicheren Seite, und kannst ja mehr belegen und schauen, wie es wird. Ist vielleicht motivierender als wenn man merkt, dass man Vollzeit sein vorgenommenes Pensum nicht schafft.

Für eine journalistische Tätigkeit bringt dir sicher beides was: Das wäre der wissenschaftliche Hintergrund, der dir jetzt halt fehlt. Viele Journalisten machen ja einerseits eine Journalistenschule und hängen dann ein Studium ihrer Wahl dran.

Psychologie ist an der FU (und auch sonst) wirklich sehr viel Statistik/stat. Mathematik, Anordnungen und Auswertungen von Versuchen usw., weniger oder gar nicht die praktisch-therapeutische Seite. Das hat mich persönlich abgeschreckt.:D

Wenn du gerne schreibst und frei formulierst, dich gedanklich gerne mit Texten auseinandersetzt, ist KuWi sicherlich toll für einen Journalisten. Ausserdem wird es sehr breit aufgehangen, die Themen ragen in sehr viele Gesellschaftsfragen hinein und geben dir da sehr viel Tiefgang und Beurteilungsvermögen.

Jules44,
das was Du über Deinen bisherigen Weg schreibst entspricht vermutlich dem überwiegenden Teil der Biografien derer, die hier studieren. Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass man seine Arbeit sehr engagiert und gut machen kann- in unserer Gesellschaft aber die Zettel, die einen Abschluss dokumentieren letzten Endes wichtiger sind.

Ich habe trotz allem, was in Zusammenhang mit dem Studium auch an Negativerfahrungen in Privaten auf mich zukam, nie bereut, dass ich es "gewagt" habe. Die Welt ist voll von Leuten, die sich beklagen: ich hätte ja dies und jenes gemacht, wenn ich gekonnt hätte....aber haben es nie wirklich versucht.

Versuch es, und Du wirst überrascht sein, wozu Du fähig bist. Du hast ja nichts zu verlieren!!!

Natürlich hat man auch schonmal Hänger, wo alles zuviel wird, aber dafür finden sich hier immer liebe Menschen, die einen auffangen. Außerdem bestimmst Du Dein eigenes Tempo. Das Schwierigste ist dabei das richtige Maß an Geduld aufzubringen.
Ich finde die Kontakte- sei es zwischen Lehrenden und uns oder untereinander, trotz virtuellem Umfeld ungemein herzlich und auch persönlicher, als ich das aus Präsenzunis kenne.Die meisten Leute können sich das nicht vorstellen und denken den einsamen Fernstudenten im Nichts. Das ist aber totaler Blödsinn.

Wichtig ist bei Deiner Entscheidung für einen der beiden Studiengänge, dass Du davon überzeugt bist, dass es das Richtige für Dich ist. Wenn Du etwas mit Leidenschaft machst, dann wirst Du daraus auch berufliche Perspektiven generieren können. Ich bin fest davon überzeugt, dass es für uns Kulturwissenschaftler ne Menge zu tun gibt.

In diesem Sinne, mach ich mich jetzt auch wieder an die Arbeit;)

Liebe Grüße
Angelika

wobei du hier natürlich im KUWI forum bist. welches studium werden dir heir wohl alles schmackhaft machen ? :D

du bist ja erst 30 !!! da kannste noch 2 mal studieren.

also das ist kein witz. füher musste man die 5 jahre durchmachen und dahaben auch noch leute mit 40 oder 50 angefangen zu studieren.

jetzt hast du schon ;) nach 3 jahren VZ-studium einen abschluss. mit kind und job wird es etwas länger dauern. dann machste noch ne pause, und dann kannst du noch mal loslegen

Angelika B. wrote:

Hallo Jules44,
Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass man seine Arbeit sehr engagiert und gut machen kann- in unserer Gesellschaft aber die Zettel, die einen Abschluss dokumentieren letzten Endes wichtiger sind.

sehe ich auch so.

Angelika B. wrote:

Hallo Jules44,
das was Du über Deinen bisherigen Weg schreibst entspricht vermutlich dem überwiegenden Teil der Biografien derer, die hier studieren. Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass man seine Arbeit sehr engagiert und gut machen kann- in unserer Gesellschaft aber die Zettel, die einen Abschluss dokumentieren letzten Endes wichtiger sind.

Stimmt, seh ich jeden Tag... es ist schade, aber Deutschland ist ein Nachweisland. Hast du im Berufsleben keinen Nachweis, hast du keine Chance, darfst du nichts machen oder wirst für die gleiche Arbeit schlechter bezahlt. *Juhu*

oder du bekommst erst gar keinen Job (oder du hast die Scheine, aber bist zu alt...)

Möchtest du mit Psychologie direkt arbeiten?

Ich weiss von einer Freundin (Psychologie und Pädagogik studiert, danach teurer Lehrgang zur Systemischen Therapeutin), dass das Studium für eine direkt praktische Tätigkeit leider nicht ausreicht. Im Studium lernst du theoretische Grundlagen, die vor allem mit Auswertung zu tun haben. Daher die Statistik. Möglicherweise kannst du damit in (im weitesten Sinne) Instituten/Forschung arbeiten, eventuell natürlich auch im Lektorat.

Das Studium allein gibt dir aber noch keinen Einstieg für eine psychotherapeutische praktische Arbeit. Dafür müssen die fertigen Psychologen in jedem Falle noch passende therapeutische Abschlüsse machen, und zwar in allen Bereichen von Wirtschaftspsychologie bis hin zur eigenen therapeutischen Praxis in whatever welcher Therapieform. Die sind extrem teuer. Meist so um die 15.000 - 30.000 Euro Studiengebühren.

Möglicherweise wären dann sogar die Bildungswissenschaften ein direkterer Einstieg.

KuWi-Jobs sind generell leider rar gesät. Aber mit Journalismus kann man das sicherlich sehr gut verbinden, wenn man schon viel schreibt und schon seine Finger drin hat wie du.

Richtig was bringen im Journalismus täte realistischerweise insgesamt wohl eher die BWL oder VWL. Da kenne ich zwei Journalisten, die das sehr erfolgreich auf ihre Journalistenschule/bzw. FH aufgesattelt haben.

Da du mit 30 beruflich noch alle Wege offen hast, gut erkundigen!
Viele Ältere hier studieren Kuwi mehroderweniger aus Interesse.

Keine Chance = leidiges Thema.

Aber zurück zu diesem Thema: Das KuWi-Studium ist m.M.n. definitiv kein Jobgarant. Es kommt aber auch drauf an, was man danach machen möchte und was man auch bereit ist einzugehen (z.B. die Sicherheit eines geregelten Einkommens gegen eine freiberufliche Tätigkeit eintauschen). In diesem Gebiet bin ich aber der Meinung (was auch fast täglich durch meine Arbeit bestätigt wird): Wenn man ein (realistisches Berufs-)Ziel hat und dies konsequent und in einem machbaren Rahmen verfolgt, sich der Unsicherheiten und Probleme im Klaren ist, wird man dieses Ziel auch erreichen. Ich konnte jedoch überwiegend feststellen, dass es den meisten Menschen gerade an diesem Ziel mangelt und sie deshalb etwas planlos durch die Welt gehen.

jules44 wrote:


Vor allem die Sozial- und Gemeindepsychologie interessieren mich.

Also Therapeutin will sie nicht werden. Glaube, diese Gebiete der Psychologie passen auch gut zu Journalismus.

Danke schon mal für die vielen tollen Antworten...Da kommt man doch ins GRübeln - also genau richtig :)

Es stimmt, was meister_lampe schreibt...Therapeutin möchte ich nicht werden..Diese Sparte überlasse ich lieber den Berufenen für diese Tätigkeit. Vielmehr reizt mich am Psychologiestudium die Einsatzmöglichkeiten abseits vom Therapeutendasein.

Bei Kuwi ist es zum einen die Gewissheit, dass mir dieses Studienfach einfacher fallen wird, da ich bereits Germanistik und Geschichte auf BA studiert habe - allerdings ohne Abschluss, wie schon erzählt...Zum anderen denke ich, dass Journalisten nicht genug auf den verschiedensten Gebieten wissen können, um möglichst schnell Einstiege zu verschiedenen Themen zu finden und natürlich auch erst einmal überhaupt Ideen zu Themen. Bei Kuwi wäre die Breite gewährleistet, wie ich das sehe.

Bei Psychologie, wie bereits erwähnt, erhoffe ich mir später eine interessante und spannende Tätigkeit. Die Einsatzmöglichkeiten sind vermutlich gleich groß wie bei Kuwi. Wäre doch spannend beim Landkreis angestellt zu sein und etwas für die Optimierung der Interaktion innerhalb der Kommune zu tun *träum ein wenig* muss ja auch mal erlaubt sein ;)

Jules

Hey Jules,
wenn du die Möglichkeit hast dann frage im nächst gelegenen Studienzentrum nach ob die alle Studienbriefe an was dir vom Inhalt her am nahesten ist. IM Journalismus würde ich spontan sagen dass Literatur und Geschichte mit Sicherheit hilfreich sind.

Auch rate ich dir auf jeden Fall Teilzeit zu studieren, auch wenn du zwei Module belegen solltest. So hast du später zb. statt 3 sogar 6 Wochen Zeit die Hausarbeiten zu schreiben.
LG
Sabine

jules44 wrote:

Hallo,
habe das Forum gefunden und werde es gleich einmal nutzen

So ist's recht, dafür ist der StuSe ja auch da ;)) Herzlich willkommen hier, jules! Und wenn ich schon dabei bin, sag ich auch mal meine Meinung zu Deiner Frage.

KuWi und Psycho haben modulinhaltlich keine Berührungspunkte. Wenn Du schon Geschichte/Germanistik studiert hast, solltest Du Dir am besten mal die KuWi-Modulinhalte anschauen, um sicherzugehen, dass Du Dich nicht langweilst, weil Du das alles schon kennst. Die Frage scheint mir zu sein, herauszufinden, was Dir wichtiger ist: Neues zu lernen oder Altes abzuschließen. Und es ist unbedingt von Vorteil, TZ zu studieren. Doppelte Bearbeitungszeit bei HAs und BA-Arbeit und trotzdem die Möglichkeit, mehr als ein Modul pro Semester zu stemmen!

Morgen alle zusammen,

ich denke, die Frage, ob TZ oder VZ hat sich mittlerweile beantwortet. Bei der Einschreibung werde ich mich auf jeden Fall für TZ entscheiden.
Was soll ich sagen - eure Argumente waren einfach schlagend.

Tja altes oder neues - eine elementare Frage...Ehrlich gesagt würde mich aus Neugierde und Interesse schon das Psychologiestudium mehr reizen, doch Kuwi scheint mir das sichere Schiff zu sein.

Keine Frage Literatur und Geschichte sind super spannend, aber da ich wieder von vorn anfangen müsste, wäre das schon recht frustrierend...:confused:

Jules

jules44 wrote:


Keine Frage Literatur und Geschichte sind super spannend, aber da ich wieder von vorn anfangen müsste, wäre das schon recht frustrierend...:confused:

Jules

Schaus dir einfach an. :)

Es ist möglich, dass die Schwerpunkte in Geschichte als Kulturwissenschaft an der FU etwas anders liegen als du es aus der Präsenzuni kennst. Ich finde es besonders spannend, weil es kulturelle Fragen in den Mittelpunkt stellt, die bis heute ziemlich aktuell sind und in jeder journalistischen Debatte begegnen. Ganz toll ist auch der Schwerpunkt Außereuropa, brandaktuell.

Zumindest deine Arbeit wird sicher als Praktikum anerkannt!

In einem Studienzentrum kannst du ja sowieso mal ein Modul Psychologie konkret anschauen...und die Psychologen nebenan haben bestimmt auch einiges ausm Studium zu berichten. Kannst ja immer noch das Fach wechseln...es fallen ja keine Gebühren fürs Studium an.

jules44 wrote:

Morgen alle zusammen,

ich denke, die Frage, ob TZ oder VZ hat sich mittlerweile beantwortet. Bei der Einschreibung werde ich mich auf jeden Fall für TZ entscheiden.
Was soll ich sagen - eure Argumente waren einfach schlagend.

Tja altes oder neues - eine elementare Frage...Ehrlich gesagt würde mich aus Neugierde und Interesse schon das Psychologiestudium mehr reizen, doch Kuwi scheint mir das sichere Schiff zu sein.

Keine Frage Literatur und Geschichte sind super spannend, aber da ich wieder von vorn anfangen müsste, wäre das schon recht frustrierend...:confused:

Jules


aus meiner Erfahrung: bei mir war es ähnlich.

War unsicher ob ich BIWI oder KUWI machen soll.
Geschichte und Literatur hatte ich schon in der Schule, das wäre in sofern schon was vertrautes gewesen, und so lange ist bei mir die Schule ja auch noch nciht so lange vorbei;)

Habe mich dann für Kuwi entschieden, so aus einem spontanen Bauchgefühl und bis jetzt(3. Semester) habe ich es nicht bereut !

Also wer da mehr Faktenwissen hat als ich (vor allem in Geschichte) ist zu beneiden. Die setzen ihre speziellen kulturellen Fragen ja auf dem historischen Faktenwissen auf und da muss ich sehr viel nachlesen, was wirklich Zeit kostet.

@Jules Da hast du bestimmt schon wertvolles Grundwissen, um so besser!

Maud wrote:

Also wer da mehr Faktenwissen hat als ich (vor allem in Geschichte) ist zu beneiden. Die setzen ihre speziellen kulturellen Fragen ja auf dem historischen Faktenwissen auf und da muss ich sehr viel nachlesen, was wirklich Zeit kostet.

@Jules Da hast du bestimmt schon wertvolles Grundwissen, um so besser!


Ich hatte 10 Jahre Geschichtsunterricht in der Schule : da ist noch eine Menge sitzen geblieben

Studentin88 wrote:

Ich hatte 10 Jahre Geschichtsunterricht in der Schule : da ist noch eine Menge sitzen geblieben;)

Ich war auch mal in der Schule...:D, aber danach kam noch sooooooviel...

Ich denke mal dass es mit den damaligen Lehrern steht und fällt inwieweit man sich für Geschichte begeistern konnte und wie man dann auch den Stoff, geschichtliche Zusammenhänge behielt.
Daraus resultiert ja auch oft auch eine (Ab-)neigung für ein Gebiet.
Wer weiß was ich für ein Mathegenie wäre wenn ich die richtigen Lehrer gehabt hätte.

Materna Colonia wrote:

Ich denke mal dass es mit den damaligen Lehrern steht und fällt inwieweit man sich für Geschichte begeistern konnte und wie man dann auch den Stoff, geschichtliche Zusammenhänge behielt.
Daraus resultiert ja auch oft auch eine (Ab-)neigung für ein Gebiet.
Wer weiß was ich für ein Mathegenie wäre wenn ich die richtigen Lehrer gehabt hätte. ;)


da hast du recht :D

ich hatte die letzens Jahre eine supertolle Latein/Geschichts/Italienisch Lehrerin .
Was soll ich sagen: mit Geschichte befasse ich mich heute ja noch. Latein ist mittlerweile mein Goldbrunnen, da ich Nachhilfe gebe. Gleiches auch für Italienisch....

Und wegen Mathe.
Meine (Ex) Freund hat mir jahrelang Skype-Nachhilfe Unterricht geben: seit dem war Mathe mein Lieblingsfach neben den oben genannten Fächern.

Und am Ende hatte ich sogar ne 2 im Zeugniss: ich ! Die mal die schlechste Matheschülerin der Schule war;)

Gute Lehrer sind echt wichtig!!!

Materna Colonia wrote:

Ich denke mal dass es mit den damaligen Lehrern steht und fällt inwieweit man sich für Geschichte begeistern konnte und wie man dann auch den Stoff, geschichtliche Zusammenhänge behielt.

Gefühlt haben wir Ende der 70er (solange ist das schon her) eigentlich nur den Weimarer Republik bis Nationalsozialismus rauf und runter gemacht. Gefühlt hatte ich immer Interesse an Geschichte, aber meine Geschichtslehrer waren grausamst an politischer Geschichte orientiert (Zeitgeist). Ich habs in der 12 abgewählt zugunsten Englisch und Biologie Leistungskurs im Abi.

Immerhin haben sie es nicht geschafft, mir Geschichte zu vermiesen. :D

Und danach hab ich erst richtig angefangen, mich mit Lieblingsepochen zu beschäftigen...und jetzt halt wieder richtig strukturiert. :D

Wer weiß was ich für ein Mathegenie wäre wenn ich die richtigen Lehrer gehabt hätte. ;)

Das hätte mir kein Lehrer der Welt beibringen können! Dafür fallen mir Sprachen ziemlich leicht.

Ich hatte in Mathe immer sehr gute Lehrer und trotzdem seit der 8. durchgehend schlechte Noten. Man braucht schon eine gewisse Begabung für ein bestimmtes Fach, und Interesse ist natürlich auch wichtig - das war bei mir aber beides nicht vorhanden ;).

Maud, du sprichst mir aus der Seele! Ich hab schon manchmal gedacht, es ist allerhand, dass ich bei dem öden, langweilig aufgezogenen Geschichtsunterricht in der Schule mein Interesse an Geschichte nicht verloren hab. Die Lehrerin, die ich in der Oberstufe hatte - Geschichte war bei mir 4.Abifach - hätte man gut als Schlafmittel einsetzen können. Und natürlich war Politische Geschichte angesagt. Aber, auch wenn es nicht meine Lieblingsthemen sind: Ich bearbeite dieses Semester G6 und hab festgestellt, dass auch Politische Geschichte sehr spannend sein kann![URL=""]:)[/URL]

mannoman, ich bin zwar um 6 aufgestanden, aber um 06:20 uhr schon am schreibtisch :eek: , wie macht ihr das?

meister_lampe wrote:

mannoman, ich bin zwar um 6 aufgestanden, aber um 06:20 uhr schon am schreibtisch :eek: , wie macht ihr das?

Mit nem gemütlichen Kaffee!

meister_lampe wrote:

mannoman, ich bin zwar um 6 aufgestanden, aber um 06:20 uhr schon am schreibtisch :eek: , wie macht ihr das?

Lang ist her, das ist Programm vom 1/2 Semester LOL....

Um DIE(!) Zeit schlafe ich noch!

Hehe, im Job sind aber einige Kollegen immer schon um 6.00 - 7.000 Uhr da...wie die das bloss machen...Tag für Tag...:confused

Junika wrote:

Ich bearbeite dieses Semester G6 und hab festgestellt, dass auch Politische Geschichte sehr spannend sein kann![URL=""]:)[/URL]

Oh ja, das kann ich bestätigen. Ich habe auf der Geschichtswoche ein sehr interessantes Seminar mit politischen Inhalten besucht und war richtig begeistert. Wir hatten die letzten 3 Jahre auf dem Gymnasium nur politische Geschichte. Ich hab´ das Fach trotzdem als 4. Prüfungsfach (mündlich) gewählt, weil es im Vergleich zu Religion und Gemeinschaftskunde/Erdkunde immer noch sehr interessant war.

@Maud: Ich bin meistens auch sehr früh im Büro, weil ich noch einen Nebenjob habe und Zeit fürs Studium brauche. Nachts kann ich nicht so gut lernen.

Doppelpost, bitte löschen

@Wühlmaus

Dein Pensum kann ich nur bewundern...du hast schon mal berichetet hier! Hut ab, wie du das schaffst! :)

Hehe, und ich hatte Religion! :D Aber nur weil es historisch-philosophisch aufgezogen wurde von dem Lehrer, und das finde ich bis heute extrem spannend. Religionswissenschaft ist eins meiner Lieblingsgebiete schlechthin, andernorts wird es auch innerhalb der Kulturwissenschaften angeboten und ethnologisch aufgezogen. Ich bestell mit ja P1 mal zum Reinlesen, vor allem wegen Religionsphilosophie und Anthropologie. Und auf die "Heiligen" bin ich grundsätzlich auch sehr gespannt, obwohl es ja einige als trocken beschrieben haben!

Die Heiligen sind sehr spannend! ich habe drei PVs zu diesem Thema gemacht....

meister_lampe wrote:

mannoman, ich bin zwar um 6 aufgestanden, aber um 06:20 uhr schon am schreibtisch :eek: , wie macht ihr das?

Um die Uhrzeit sitz ich in der Bahn und hoffe, dass bald Feierabend ist.

mannoman, ich bin zwar um 6 aufgestanden, aber um 06:20 uhr schon am schreibtisch :eek: , wie macht ihr das?

Und ich liege zur der Uhrzeit noch im Bett und penne.

Wer hätte das jemals gedacht, dass ich mich zum Langschläfer entwickle?

Bis 2010 , bin ich JEDEN Tag ( auch SA) um 5: 30 Uhr aufgestanden, wegen der Schule.

Und heute?
heute kann ich von Glück reden, wenn ich meinen Wecker um 8.00 höre.

Also hören, tue ich den schon, aber ich mache ihn aus, und schlafe weiter....
Ist echt nervig der "schlafige Schweinehund".

Habe meistens morgens keine Verpflichtung, aber ich will ja auch was tun.
Da ich alleine wohne, gibt es auch keinen, der mich aus den Federn schmeisst.

Der beste Trick ist immernoch die Waschmaschine, auf den nächsten Morgen, zu stellen und die Badetür offen zu lassen: da wache ich sogar jedesmal, vor der Waschmaschine auf, ohne Wecker!

WAS hast du denn für eine WaMa?!?

balina wrote:

WAS hast du denn für eine WaMa?!? :D


Eine tolle, die ist so laut, dass sogar ICH aufwache, und das bevor sie losgeht....:D:rolleyes:

bin jedesmal faziniert von dem Effekt

das mit dem früh aufstehen geht (jetzt gerade) schon. nur: ich brauche 1,5 h bis ich am schreibtisch sitze oder aus der tür gehe. und da habe ich mich schon beeilt.

muss ich wohl akzeptieren.

ich habe eine Miele, zwei Jahre alt (das sagt doch alles,oder unhörbar und progammierbar ;) )

das sagt, dass du langschläfer bist.

Ich bin eine bekennende Eule und lebe das voll aus *gradeausderduschegekommenundfrühstückmachend*

[url]https://www.stern.de/schlaf/ueberblick/schlaftypen-von-eulen-und-lerchen-636958.html[/url]

balina wrote:

ich habe eine Miele...

Nach gescheiterten Anläufen hab ich auch endlich eine Miele, die läuft und läuft und läuft...

Ich bin bekennender Winterschläfer. Ich würde mich am liebsten im Oktober an Plätzchen und Schoko kugelrund fressen und dann bis Februar in den Winterschlaf gehen, um schlank aufzuwachen, wenn es wieder halbwegs vernünftig hell ist.

Ich komme einfach nicht aus dem Bett, wenn es dunkel ist!

balina wrote:

[url]https://www.stern.de/schlaf/ueberblick/schlaftypen-von-eulen-und-lerchen-636958.html[/url]

... [SIZE=14px][FONT=Arial]All dies geschieht aber im Rahmen unserer angeborenen Möglichkeiten. Wer genetisch zur Lerche neigt, wird ... [/FONT][/SIZE]

Gott ist tot - Es lebe die Genetik. :D

nee, Gott ist nicht tot, er hat doch die Genetik gemacht....
Es lebt die Genetik, so lebt auch der Schöpfer

geht eher um die glaubensseite.

der glaube an die genetik, insbesondere die genetische vorbestimmtheit des schicksals des einzelenen, ist doch stark ausgeprägt. ersetzt sozusagen den glauben an gott, der nicht mehr ganz so präsent ist (jetzt und hier).

das schöne (das schöne paradoxe) ist, dass dieser glauben an die genetik dadurch "gefüttert" wird, dass er sich auf angebliche wissenschaftlichkeit gründet. schöne eindeutige experimente.

aber was einzelne gene bewirken ist in den meisten fällen gar nicht klar, insbesondere wenn es um die ebene des recht komplexen verhaltens eines menschen geht. das kriegt auch die wissenschaft nicht hin.

in jeder fernsehzeitschrift steht aber was anderes: nämlich das dieses und jenes genetisch bedingt sei. so als sei das ein faktum. aber zumindest der glaube daran - der ist jetzt ein faktum.

... ist so eine these (der glaube an die genetik ersetzt den glauben an gott), die würde ich gerne mal untersuchen/ausführen ...

Maud wrote:

Ich bin bekennender Winterschläfer. Ich würde mich am liebsten im Oktober an Plätzchen und Schoko kugelrund fressen und dann bis Februar in den Winterschlaf gehen, um schlank aufzuwachen, wenn es wieder halbwegs vernünftig hell ist.

der erste teil klappt immer ziemlich gut bei mir.
am zweiten teil (schlank aufwachen) muss ich noch arbeiten.

PS: ich schiebe auf, ich sollte eigentlich L1-Glossar mach *würg*

meister_lampe wrote:

... ist so eine these (der glaube an die genetik ersetzt den glauben an gott), die würde ich gerne mal untersuchen/ausführen ...

Wahlweise kannst du noch den Glauben an den Fortschritt hinzunehmen, woraus sich eine genetische Überlegenheit des Menschen gerne ableitet.

Tolle These! Und über sowas könnte ich auch stundenlang drüber diskutieren...in alle Richtungen...

Ich komme einfach nicht aus dem Bett, wenn es dunkel ist! :D


Der Satz könnte von mir kommen :)

Ich fange mit dem lernen meistens so anderthalb Stunden nach dem Aufstehen an: bis dahin, bin ich dann auch wirklich wach