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xenforo

Schritt wagen? - Und Psychologie studieren?

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habe das Forum gefunden und werde es gleich einmal nutzen..Ich hoffe, ihr könnt mir weiterhelfen bzw. habt noch die ein oder andere Anregung für mich.

Ich, 30, überlege ab dem SS2012 an der Fernuni zu studieren. Momentan schwanke ich zwischen Kulturwissenschaften und Psychologie. Stärkere Tendenz zum Psychologiestudium.

Mein erstes Studium habe ich abgebrochen. Mehrere Umstände führten damals zur Stagnation und nach der Geburt meines Sohnes habe ich mich dann endgültig exmatrikuliert. Heute arbeite ich als Freie Journalistin für Lokalpresse und einige Magazine, doch der fehlende Abschluss fehlt mir - um es auf den Punkt zu bringen. Ich verdiene mein Geld und mache meinen Job gut und er macht mir Spaß, aber ich befürchte, dass dies irgendwann in eine Sackgasse führen könnte.

Vor allem die Sozial- und Gemeindepsychologie interessieren mich. Ich denke, dass die Chancen auf dem Markt und die Einsatzmöglichkeiten mit einem solchem Studium größer sind als eventuell mit Kulturwissenschaften. Doch mich schrecken ein wenig die Warnungen vor dem Studiengang ab und auch der Schaukasten für das Modul 2 habe ihr Übriges dazu getan. Nun ja und die Formelsammlung hat mir die Schuhe ausgezogen.

Ist das überhaupt zu schaffen als Normalsterblicher - ohne besondere Mathevorlieben?

Und auch der Rest...Ürberlege zunächst in TZ zu beginnen, um erst einmal wieder ins Lernen einzusteigen, bevor ich mich der Statistik stelle. Ist das ratsam? Doch irgendwann möchte ich schon in VZ wechseln, denn ewig lange Semester wollte ich nicht vor mir her schieben - frau wird ja nicht jünger. Wie packt ihr das? Und wie viele Stunden paukt ihr tatsächlich fürs Studium? Sind es die veranschlagten 40h/Woche?

Nun ja, die Uhr tickt. Am Sonntag wollte ich mich entschieden haben, den die Anmeldefrist neigt sich so langsam dem Ende.

jules

Comments

Jules,

genau wie Du habe ich auch lange zwischen KuWi u Psycho geschwankt und mich letzendlich für Psycho entschieden. Der Grund bei mir war allerdings, dass ich wenn ein Geschichtsstudium machen möchte und mir der KuWi Studiengang einfach zu breit gefächert ist (was aber kein Nachteil sein muss).

Da ich erst im Herbst 2012 beginne kann ich Dir nicht sagen ob vorallem der Statistikteil zu schaffen ist aber es gibt so einige Beiträge hier im Forum zu genau dem Thema, denn die meisten haben Angst vor Statistik, schau dich einfach mal um.

Warnen kann ich Dich zumindest vor dem Plan mit dem Studium irgendwelche Berufsaussichten zu verknüpfen.
Der Bachelor ist zwar ein erster "berufsqualifizierender Abschluss" aber wirklich einstellen wollen alle nur Master oder Doktoren. Die fehlende klinische Psychologie tut ihr übriges dazu.
Aber auch dieses Thema wurde hier schon erschöpfend diskutiert.

Sich erst mal wieder ins Lernen einzufinden ist sicher eine gute Idee, vielleicht gibst Du Dir selbst noch etwas Zeit und studierst schon mal Lektüre zum Studiengang ?
Du tust Dir sicher keinen Gefallen damit einen Start übers Knie zu brechen und wenn Deine berufliche Zukunft von dem Studium abhängt, würde ich vielleicht ohnehin zuerst eine Studienberatung aufsuchen ?
Vielleicht gibt es ein Zentrum in Deiner Nähe ?
Ich war dort auch und angenehm überrascht, es wurde sich richtig Zeit genommen und ich war danach um einiges Schlauer...vorallem was die Chancen "danach" angeht :)

Alles Gute und viele Grüßee!!
Atta

Nun ja...ehrlich gesagt - aus Hobby zu studieren? Nein, also da verbringe ich doch lieber mehr Zeit mit meiner Familie. Also ein ausdrückliches: DAS STUDIUM MUSS MICH BERUFLICH WEITERBRINGEN!

Allerdings bin ich auch der Meinung, dass dann noch ein Master hinterher muss. Gut zu wissen, dass es auch andere gibt, die schwanken. Habe das Gefühl, dass es bis Sonntag aber noch schlimmer werden wird, bis ich endlich eine endgültige Entscheidung getroffen habe.

Ich verspreche mir vom Psychologiestudium, dass ich später bessere Chancen habe eventuell auch etwas anderes als Journalismus machen zu können, wenn es denn mal so kommen sollte...Zu dem glaube ich, so theoretisch und wissenschaftlich das Studium auch ist, die spätere Tätigkeit, je nach eigenem Schwerpunkt, kann enorm spannend und abwechslungsreich werden. Oder irre ich da?

Lg Jules

Hallö,

also wenn Du unbedingt beruflich weiterkommen willst würde ich Dir von einem Psychologiestudium in Hagen abraten.
Auf der HP zum Studiengang werden viele Deiner Fragen bzgl. späteren Berufschancen beantwortet, hast Du da schon mal reingeschaut ?
Hier im Forum sind diese Fragen wie ich schon erwähnt eigentlich auch detailreich erörtert worden.

Sicherlich irrst Du dich nicht damit, dass ein Studium und auch die berufliche Tätigkeit danach interessant sein können aber das gilt ja nun für Psychologie wie auch für Kunstgeschichte oder Biologie...wenn das Interesse des Studenten stimmt...ist also kein Kriterium für oder gegen ein Studium ;)

Grüßee und viel Grlück bei der Entscheidungsfindung (die kann dir ohnehin keiner abnehmen)
Atta

jules44,
also zunächst ist es so, dass du M1 Einführung, Geschichte, Anwendungsfächer, Englisch und Bibliothekskurs und M2 Statistik und Methodik bewältigen musst. M1 ist vom Lernen her schon ein wenig ein Hammer. Halt von allem etwas. M2 ist ohne Mathevorkenntnisse nicht ohne.
Zudem ist der Bachelor dann "B.Sc." aber ohne Fach, dass darf man nach Psychologengesellschaft erst mit "M.Sc. Psychologie" nennen. Und dafür musst du erst einmal 11 Module zu je 15 CP = 450 Stunden pro Modul hinter dich bringen.
Wenn du ohnehin schon aus der Journalistik kommst, bist du möglicherweise mit Kulturwissenschaften besser dabei, da musst du nämlich von Anfang an selbst etwas schreiben. Viel Erfolg für deine Entscheidung.
Ach ja: Wirtschaftswissenschaften wäre möglicherweise für die Karriere auch eine Alternative zu Kuwi und Psycho.

ich bin auch gerade in der Lage, mich zwischen KuWi und Psychologie zu entscheiden zu wollen. Ich habe schon ein Semester Kulturwissenschaften hinter mir, bin allerdings so langsam gewesen, dass ich die Klausur noch nicht schreiben konnte. Das Fach ist superinteressant, aber da ich im Alltag mit Kindern, Schule, .... eigentlich ständig von psychologischen Themen umgeben bin, überlege ich, umzusatteln. Ich denke, mit KuWi kann man beruflich ziemlich viel machen. Irgendwo kommt man als Geisteswissenschaftler schon unter. Aber wie das mit Psychologie aussieht, kann ich mir noch nicht so recht vorstellen. Wenn die Berufschancen mit dem Hagener Studium so schlecht aussehen sollen, werde ich es mir nochmal überlegen.... Viel schreiben tut man in KuWi schon, und genau das macht auch richtig Spaß. Viele viele Übungsaufgaben mit ausführlichem Feedback, das motiviert schon sehr. Ich sehe, ich werde noch ein wenig im Forum stöbern müssen und mir Meinungen ansehen!
Viel Glück beim Entscheiden!!!

also zunächst muss ich dich warnen: Psychologie an der Fernuni ist nicht direkt die Küchenpsychologie aus den Ratgebern. Du hast sehr viel mit Statistik zu tun. Die Klausuren sind im Normalfall vierstündig und es ist an Umfang was zwischen 400-1000 Seiten auswendig zu lernen. Fast alle Klausuren sind Multiple Choice bei 5 Alternativantworten und X aus N richtig (1 bis 5 richtige Antworten).
Für viel Feedback haben die Psychologen nicht das Personal, du hast die Möglichkeit dich zu Präsenzveranstaltungen anzumelden. Neben den Stammtischen und dem Psycho-Café. Außerdem darfst du dich ohne Master nicht Psychologin/Psychologe nennen, dafür muss der Notenschnitt im Bachelor bei 2,x liegen.
Viel Erfolg bei der Entscheidung.