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Sprachgebrauch im Politikstudium

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P&O-Studenten,

ich spiele gerade mit dem Gedanken ins P&O-Studium einzusteigen. Derzeit schwanke ich noch zwischen WiWi und P&O. Politik und Organisation würde mich vom Inhalt auf jeden Fall mehr interessieren, jedoch habe ich aufgrund der bisher gelesenen Texte ein wenig Angst, die Inhalte nicht zu verstehen bzw. zu verarbeiten.

Viele Texte sind in einer Sprache geschrieben, die mir als Mitglied des "Proletariats", eher fremd sind.

Hat jemand einen ähnlichen Eindruck oder bereits Erfahrungen damit gemacht, wie man das Studium P&O trotzdem meistern kann ohne dabei den Spaß am Lesen zu verlieren?

Oder ist alles nur halb so schlimm, wie es den Anschein macht?

Erfahrungsberichte würden mich freuen.

Grüsse
Buddy

Comments

Alles nur halb so schlimm. Du wirst dich in jedem Studiengang mit der Fachsprache anfreunden müssen. Bei P&O kommt dazu, dass es ja ein Querschnittsstudium ist und du dich z.B. auch mit Soziologie und ihrer ganz eigenen Sprache befassen musst. Das benötigt schon Einarbeitung und ein bisschen Durchbeißen. Fiel mir teilweise auch manchmal schwer. Aber nach fünf Semstern klappts ganz gut

Buddy

ein gutes Fremwörterbuch ist von großem Nutzen bei diesem Studium
und Wikipedia
Gruss hans joachim

BuddyChinaski wrote:

Hallo liebe P&O-Studenten,

iPolitik und Organisation würde mich vom Inhalt auf jeden Fall mehr interessieren, jedoch habe ich aufgrund der bisher gelesenen Texte ein wenig Angst, die Inhalte nicht zu verstehen bzw. zu verarbeiten.

Viele Texte sind in einer Sprache geschrieben, die mir als Mitglied des "Proletariats", eher fremd sind.

Hat jemand einen ähnlichen Eindruck oder bereits Erfahrungen damit gemacht, wie man das Studium P&O trotzdem meistern kann ohne dabei den Spaß am Lesen zu verlieren?

Oder ist alles nur halb so schlimm, wie es den Anschein macht?

Erfahrungsberichte würden mich freuen.

Grüsse
Buddy

hey Buddy!

also ich bin mir ganz sicher, dass du nicht der einzige "Proll" bist an der uni. die texte sind oft schwer. ein fremdwörterbuch brauchst du auf jeden fall.

oft sind die texte auch ermüdent -sind ja keine seichten romane- und schwer verständlich. aber es ist zu schaffen. kostet aber ab und an mal ein bisschen kraft!

aber lass dich davon nicht abschrecken! wenn du hilfe brauchst, solltest du sie hier im studienservice finden!

BuddyChinaski wrote:

Hallo liebe P&O-Studenten,

ich spiele gerade mit dem Gedanken ins P&O-Studium einzusteigen. Derzeit schwanke ich noch zwischen WiWi und P&O. Politik und Organisation würde mich vom Inhalt auf jeden Fall mehr interessieren, jedoch habe ich aufgrund der bisher gelesenen Texte ein wenig Angst, die Inhalte nicht zu verstehen bzw. zu verarbeiten.

Viele Texte sind in einer Sprache geschrieben, die mir als Mitglied des "Proletariats", eher fremd sind.

Hat jemand einen ähnlichen Eindruck oder bereits Erfahrungen damit gemacht, wie man das Studium P&O trotzdem meistern kann ohne dabei den Spaß am Lesen zu verlieren?

Oder ist alles nur halb so schlimm, wie es den Anschein macht?

Erfahrungsberichte würden mich freuen.

Grüsse
Buddy

Hallo Buddy,

In der Tat, es ist alles nur halb so schlimm und vieles ist Gewöhnungssache. Manchmal hat es für mich den Anschein, daß die Autoren wissenschaftlicher Texte mit jedem Buchstaben beweisen müssen, daß sie Wissenschaftler sind, die nun mal nur im Fachjargon und mit Fremdwörtern Ihren Gedanken Ausdruck verleihen können.

Im Laufe des Studiums lernt man die Begriffe aber alle kenn und kann mit ihnen umgehen.

Abgesehen davon, ist es in anderen Studienfächern auch nicht anders. Könntest Du jetzt schon die Texte verstehen, müßtest Du das Fach nicht mehr studieren.

happy learning
Miky

Allen Politikstudenten kann ich das Lexikon der Politikwissenschaft empfehlen (2 Bände): [media=asin]3406592333[/media]

hat mir immer sehr geholfen und es ist zitierfähig!

ich habe bereits ein eher praxisorientiertes Studium der BWL (auch B.A.) hinter mir und muss zugeben, dass mir die "Theorielastigkeit" des BaPO-Studiengangs anfangs ganz schön zu schaffen gemacht hat. Nach den ersten Semestern läuft es allerdings besser. Nur Mut!

(Bukowski-Leser?)

*foggy*

; wrote:

Hallo liebe Kommilitonen!

Ich bin im 1. Sem. P+O habe aber vorher viele Semester Politik neben meinem Beruf in Duisburg, Bonn und am OSI in Berlin studiert. Laßt auch nicht von der verklausulierten Soziologensprache abschrecken. Alles halb so schlimm. Ich erinnere mich an einen Kommilitonen der permanent in den Seminaren mit Fremdworten hantierte so das ihn keiner verstand. Hörte sich zwar gut an, ist aber nicht Sinn der Sache. Man sollte schon verständlich vortragen können, wobei sich natürlich ein gewisser Fachjargon nicht vermeiden läßt. Im übrigen fragte mich mein Prof. nach so einer Seminarsitzung einmal ob ich den Kommilitonen verstanden hätte. Als ich verneinte meinte mein Prof. nur: "Gott sei dank! Ich dachte schon ich sei der einzige!"

Aber ein gutes Fremdwortlexikon und auch Politiklexikon ist schon sehr hilfreich und sollte zur Standardliteratur jedes Studenten gehören.

Grüsse

Andreas Michael Sonntag

Ich habe am Wochenende auch eine Studentin kennengelernt, die so ihre Probleme mit den Fremdwörtern hat. Sie schaut sie alle unter folgendem Link nach: [URL]https://www.langenscheidt.de/cgi-bin/fremdwb/searchfw.pl[/URL] . Dann trägt sie sie in eine Liste ein. Mit der Zeit lernst Du dann auch die Bedeutung vieler Wörter. Also keine Angst vor P&O.


Gruß,

Katja

Fremdwörter *brech*

Greetz,

Hallo Leutz, ich sprecht mir da echt aus dem Herzen.....:confused:

Bin gerade im ersten Modul, habe mich im Vorfeld auch auf das Studium gefreut. Aber diese Literatur.....Teilweise findet man ja einen Satz mit 5 lustigen klugen Wörtern, von denen Man(n) mind. drei noch nie gehört hat.

Einer meiner Favoriten ist übrigens: utilitaristisch. Kling doch klasse, oder.

Mein Dank gilt übrigens Wikipedia, langanhaltender Aplaus für dieses tolle Online-Nachschlagewerk.

Gruß und irgendwie schafft man ja alles.