Stabi-Übungsheft, Seite 20, Aufgabe 8c)
Wer kann mir sagen, wie der Erwartungswert von b ist, wenn [tex]E(b^2)=b^2+\sigma^2[/tex]
Muss man alle anderen Variablen auch quadrieren oder kann man einfach die Quadratwurzel in der Erwartungswertformel ziehen (nee, kann man nicht, das hab ich nämlich schon gmacht, bringt aber das falsche Ergbnis...:o )
Danke für Eure Hilfe
Comments
Ivanhoe
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View profileGleichung
Nach meiner Ansicht dürfte mit deiner Gleichung etwas nicht stimmen.
Wenn b eine Zufallsvariable ist, dann gilt das auch für b^2. Dieser Term kann aber nicht auf der rechten Seite stehen, da der Erwartungswert einer Zufallsvariablen immer eine feste reelle Zahl ergibt.
Wenn aber b keine Zufallsvariable ist, dann kann es wohl nur ein Parameter (freie Konstante) sein. Dann gilt aber: E(b^2) = b^2. Dann müßte aber gelten sigma^2 =0, was doch recht ungewöhnlich wäre.
OekonomieIstAlles
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View profileHm, steht aber so in der Aufgabe. Hier mal die ganze Aufgabe:
[tex](1) y=a+bm\\(2) min E(L)=E((y-\bar y^z)^2)\\E(b)=\bar b >0\\ \sigma^2=const[/tex]
Lösungshinweis:
Aus der Regel für die Berechnung des Erwartungswertes für ein Produkt von Zufallsgrößen folgt: [tex]E(b^2)=\bar b^2 + \sigma^2[/tex]
Es soll das optimale m ermittelt werden. So, ich setzte nun (1) in (2) ein und muss den Erwartungswert über die Funktion bilden. Ohne den Lösungshinweis wäre das ja einfach [tex]E(b)=\bar b[/tex].
Aber mit dem Hinweis?
Laut der Lösung ist die Bedingung erster Ordnung:
[tex](3)E(\frac{\partial L}{\partial m})=E(2b(a+bm-\bar y^z)=0[/tex]
logo - aber jetzt?
Ergebnis muss rauskommen:
[tex](4)m=\frac {\bar b(\bar y^z -a)}{\bar b^2 + \sigma^2}[/tex]
Wie kommt man mit dem Lösungshinweis von (3) nach (4)?
Ivanhoe
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View profileDas ist natürlich was anderes
Bei deiner Gleichung kommt ja auf der rechten Seite b gar nicht vor sondern bquer, d.h. eine Konstante!
Von (3) nach (4) kommt man dann so:
den Faktor 2 kann man vergessen und dann nur die Erwartungswerte abspalten:
E(ba) + E(b^2m) - E(byquer) = 0 =>
aE(b) + mE(b^2) - yquerE(b) = 0 =>
abquer + m(bquer^2 + sigma^2) - yquer*bquer = 0
=>
m(bquer^2 + sigma^2) = bquer(yquer -a) => (4)
OekonomieIstAlles
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View profileAllerbesten dank Ivanhoe - jetzt, wo Du's geschrieben hast, ist es irgendwie völlig klaro...:o
Mivigo
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View profilebeiden
Mivigo
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View profilebeiden,
wo steht eigentlich die Regel, dass
mE(b^2) gleich m(bquer^2 + sigma^2) ist.
Habe ich in den KE´s (Rechenregeln zu ERwartungswerten) nicht gefunden, oder wird das einfach als Grundwissen vorausgesetzt?
Bin nämlich auf diesen Schritt nicht gekommen...
OekonomieIstAlles
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View profileSteht doch direkt bei der Aufgabe als Lösungshinweis unten drunter!
Mivigo
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View profileOh man! Sorry....:rolleyes