Stipendium- Erfahrungen
N'abend!
hat hier jemand irgendwelche Erfahrungen mit Stipendien?
Mich hat neulich jemand darauf angesprochen, warum ich mich nicht um eines bemühe, nachdem er in der 'Zeit' einen Artikel darüber gelesen hatte, dass die Stiftungen "klagen" , dass das Angebot nicht ausgeschöpft wird.
Ich würd halt gern weniger arbeiten (im real-life) und dafür schneller studieren.
Ich hab mal dazu gegoogelt und danach nur noch mit den Augen gekullert, was einem da so für ein Informationswust entgegen kommt...
welche Stiftung für welchen Studiengang, parteinahe Stiftungen (deren "Brandzeichen" man ja dann auch lebenslang behält), Auswahlverfahren..., Bwerbungsmodalitäten usw....
Da ist man schon ne Weile mit beschäftigt.
In der junior-senior NG hab ich jetzt den Hinweis bekommen, an wen man sich an der FU wenden kann - das ist immerhin ein Ansatzpunkt.
Mich interessiert jetzt, ob es hier geförderte Studenten gibt und welche Erfahrungen sie damit gemacht haben...
schöne Grüße
Angelika
Comments
potatoefritz
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View profilemeine Frau fängt jetzt zum SS08 mit KuWi an. Sie hat auch grosses Interesse an einem Stipendium. Könntest Du Deine Erfahrungen hier posten?
Merci,
Frank
Ronja2011
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View profile[URL="https://www.studienservice.de/www.tagesschau.de"][/URL]Huhu,
das kommt immer auf den Studiengang an.
Medizin und Jura werden in der Regel mehr gefördert wie zum Beispiel Sozialwissenschaften oder Philosophie. Lässt
sich ja auch ein wenig denken.
Zum Beispiel bietet die Firma Airbus eigene Stipendien für Studenten der Luftfahrttechnik an.
Google hilft dir sicher bei deinen Bedürfnissen. Ansonsten ist hier noch eine gute Übersicht über die [url=https://www.stipendien-tipps.de/anbieter.html]Stipendienanbieter[/url].
Hoffe konnte ein wenig helfen, kam selbst über Google hierher
nikita86
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View profilealso ich komm aus österreich und bei mir gehts folgendermaßen:
nachdem ich 4 jahre vollzeit gearbeitet habe und danach mit dem studium begonnen hab, habe ich anspruch auf das sogenannte "selbsterhalterstipendium".
das sind so ca. 650 eur im monat.
ich gehe aber teilzeit arbeiten, bekomme aber trotzdem noch einen teil des selbsterhalterstipendiums. bin ganz zufrieden muss ich sagen. ;)
gibts in deutschland vergleichbares?
lg, nikita
Hase
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View profiledu musst ja in der bewerbung nicht angeben, von wem du während des studiums gefördert wurdest, oder?
ich hatte mich mal zum thema zweitstudium informiert und keine fördermöglichkeiten entdeckt. es sei denn, es handelt sich um eine fachbezogene weiterbildung/aufbaustudium zum erststudium. da hätte es damals bafög gegeben. naja, dann gibt es noch diese bafög-darlehen. für manche ist das in ordnung, sich das geld zu leihen, um in ruhe studieren zu können.
was ich damals auch rausgefunden habe: ein stipendium gilt nicht als einkommen. und das heißt, das man u.U. den wohngeldhöchstsatz bekam, obwohl man mehr geld hatte, als einer, der sich das geld erarbeiten musste. wohngeld gibt's nicht mehr, oder?
Hase
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View profileohne dass das vermögen/einkommen deiner eltern geprüft wird? für alle, die nach einer berufsausbildung ein studium anfangen? und man muss nichts zurückzahlen?
wenn du jetzt 3 mal mit ja antwortest, könnte Österreich ein paar einwanderer aus BRD bekommen.
nikita86
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View profileNein. Die eltern und deren einkommen werden da nicht geprüft. In den 4 jahren muss man natürlich auch alleine gewohnt haben und für alle seine lebenshaltungskosten selbst aufgekommen sein. Nach der matura bzw. Abitur muss man 4 jahre vollzeit gearbeitet haben. Und nein, zurückzahlen muss man da nix. :) aber ich glaub das ist nur für einheimische und nicht für "zuagroaste" (zugereiste=einwanderer, ausser du arbeitest hier vorher brav)
Bolivien72
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View profileSchau mal im Internet bei "mystipendium.de" vorbei. Eine sehr große Zahl von Stipendien ist erfasst, nach Registrierung und Ausfüllen der Angaben erhältst du auf dich zugeschnittene Stipendienvorschläge. Das Ganze kostet nichts und verpflichtet zu nichts. Hier sind viele Stipendien erfasst, die sonst keiner auf dem Schirm hat. Allgemein lässt sich sagen, dass neben sozialen Aspekten oft ein herausragendes Leistungsprofil wichtig ist.
Einen langen Atem brauchst du auf jeden Fall. Und vielleicht nicht schon im Einleitungssatz herausposaunen, wo du dich schon überall beworben hast!
Bei den politischen Stiftungen sind "subjektive" Kriterien nicht auszuschließen.
Viel Glück von Bolivien72
Myrmid
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@Nikita: Ich habe mir mein Studium damals auch mit dem Selbsterhalterstipendium ermöglicht. Das war die einzige Möglichkeit für mich, etwas zu bekommen und zu studieren, ohne auf die Eltern angewiesen zu sein. Das ging ganz gut so und es waren damals schon rd. 600 EUR... also damit, mit dem zusätzlichen Begabtenstipendium und mit dem, was ich mir vorher erspart hatte, konnte ich für die Dauer des Studiums sehr gut über die Runden kommen.
Myrmid
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Hihi, die stellen doch jetzt schon mit Abstand die größte Gruppe der Einwanderer / Migranten in Österreich.