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Tippfehler im Studienbrief gefunden

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Tippfehler im Studienbrief gefunden!

Also ich musste mich heut ein bißchen aufregen, auch wenn es kleinkariert klingt, aber in: "Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten und die Präsentation empirischer Untersuchungen" steht auf Seite 17 unten, dass Pavlov 1949 geboren und 1936 gestorben sei. (Er ist 1849 geboren)
Ich finde ehrlich gesagt, dass so ein Fehler in einem Uniskript nicht vorkommen darf! Ganz ehrlich, wenn so ein leicht zu sehender Fehler nicht bemerkt wurde, woher weiss ich dann, dass keine Fehler in Fachwörtern drin sind, die ich dann falsch übernehme? Auf mich wirkt das so, als hätte sich kein Korrektor das Heft angeschaut, denn sonst wäre es sofort entdeckt worden!
Wenn ich jetzt in der Klausur sowas schreib, dann würde der Professor bestimmt nicht sagen: "Ach, sie hat bestimmt das Richtige gemeint!", sondern die Zahl wäre einfach falsch!
Wir müssen jetzt die nächsten Jahre Stunden täglich lernen und die Macher des Hefts können nicht mal Korrektur lesen lassen!
Ja, das mag auf einige lächerlich wirken, aber auf einer Uni muss ich als Student Leistung bringen und diese Leistung erwarte ich auch von der Uni, für die ich viel Geld bezahle!

Comments

Sehe ich auch so...

Auch denke ich, dass da nicht einer schreibt, sondern ein ganzes Team schaut.... oder?

Ja, das mag auf einige lächerlich wirken, aber auf einer Uni muss ich als Student Leistung bringen und diese Leistung erwarte ich auch von der Uni, für die ich viel Geld bezahle!

Jepp.... Und als Uni sollte man die Möglichkeit besitzen, die Scripte vorher zu "checken".. Ich würde mich ärgern, wenn ich das lese und schon zig Materialien (als Uni) verschickt habe... *g*

Falsch! Sinn und Zweck eines Studiums ist es nicht so sehr, irgendwelche Fakten stupide auswendig zu lernen, sondern vielmehr jeden Fitzel Wissen kritisch zu hinterfragen und zu prüfen. Mit anderen Worten: Wer Felher findet, darf sie behalten.

Ich kann das Problem absolut nicht nachvollziehen...:rolleyes

Also ich finde der tutor hat unrecht

ich kann doch nicht alles nachschlagen

muß ich jetzt auch nachschlagen ob das wort Procrastination richtig geschrieben ist, weil ich mir nicht vorstellen kann das bei diesem (englischem?) wort kein r hinter dem c kommen dürfte(weil ich mir das nicht vorstellen kann?)

da hätte ich aber viel zu tun

ich finde Fehler natürlich auch nicht toll, aber man kann doch nicht davon ausgehen, das die Uni-Welt fehlerfrei ist.

Ich muss in meinem Job ständig Texte setzen die dann gedruckt werden, dennoch passiert es immer wieder, wenn auch selten, dass ein Fehler nach dem Druck gefunden wird, obwohl der Text mehrfach durchgelesen wurde.

Freu dich doch das du so schlau warst den Fehler zu finden :)

Grüße

Hm, so einen Fehler halte ich auch nicht für so schlimm, kann mal passieren, zumal dieser hier ja relativ offensichtlich als solcher zu erkennen ist. Das kann sogar einem Korrektor durchgehen, insbesondere, weil diese Skripte alle neu und vermutlich auch teilweise unter Zeitdruck entstanden sind.

Aber grundsätzlich stimme ich zu, dass die Skripte gecheckt sein sollten. Ich habe eines, in dem unheimlich viele Fehler sind, von Kommas an völlig falschen Stellen, die den Lesefluss beeinträchtigen, über Sätze, die weder was von Satzbau noch anderen grammatischen Grundsätzen gehört haben bis hin zu einem Eintrag im Glossar, der schlicht aus Wikipedia übernommen wurde - und das dann auch noch völlig falsch und sinnentstellend. Besonderes letzeres ist im besten Fall 'nur' schlampig, im schlechtesten kommt der Verdacht auf, dass der Autor keine Ahnung vom Thema hatte - und das hinterlässt natürlich keinen guten Eindruck.
In Frage stelle ich persönlich sowieso immer alles, das ist inhaltlich auch angebracht, darum geht es aber weniger; ein schlecht geschriebener und unkorrigierter Text kommuniziert eben eher, dass es dem Autor alles nicht so wichtig ist.

Babs!

Dass du dich als Ersti über Fehler im Skript aufregst, ist ganz normal. Das machen die Erstis an Präsenzunis ganz genauso. Mit der Zeit regt man sich nicht mehr so auf. Ich habe in meinem ersten Studium bei solchen Fehlern einfach eine freundliche Mail an den Dozenten geschrieben. Die haben sich immer gefreut, wenn ihnen jemand geholfen hat, da ihnen meistens die Zeit fehlt, selbst sowas zu finden (aber bitte jetzt nicht wegen jedem Kommafehler oder Tippfehler eine Mail schreiben, das nervt dann wiederum)

Gruß
Lingo

Äh halllo? Ein Tippfehler auf 1000 Seiten macht noch lange keinen schlecht geschriebenen Text aus. :confused:

Möchte mal zum Vergleich durchschnittliche mathematische Fachbücher heranziehen: Selbst in der X-ten Auflage sind da in der Regel immer noch - erheblich fettere - Fehler der Erstauflage drin, die selbst einem ganzen Team von aufmerksamen HiWis und möglicherweise tausenden aufmerksamen Lesern schlicht nicht aufgefallen sind. Und irgendwann kommt dann mal ein unbedarfter Erstsemester, der eher zufällig drüber stolpert, und freut sich. Ich kann da nix ehrenrühriges dran finden.

Effi wrote:

ich kann doch nicht alles nachschlagen

nein, aber so Sachen, bei denen man mit etwas Nachdenken oder schon ein bisschen Aufmerksamkeit merkt, dass da was nicht stimmen kann (wie oben mit dem Geburts- und Todesjahr), sollte man das schon können. Das Zitat am Anfang des Kurses 3402 hat man da sicher nicht einfach so hingesetzt.
Wenn der Prof eine Vorlesung hält und dann einen Versprecher hat, schreibt man doch auch nicht stur mit, was der gesagt hat, sondern macht sich zumindest ein Fragezeichen in die Notizen, wenn es einem komisch vorkommt.
Und da diese Kurse jetzt zum allerersten Mal verschickt wurden, kann man - meiner Meinung nach - auch ein bisschen nachsichtig sein. Wir könnten die Fehler ja sammeln und dann den Verfassern der Kurse schicken, damit das verbessert werden kann (und die sich vielleicht ein bisschen schlecht fühlen:rolleyes:)

Nicht dass ich die Gegenseite nicht verstehen könnte, mir ist es auch schon öfters passiert, dass ich z. B. fachwissenschaftliche Aufsätze oder Monographien gelesen habe und dabei drei oder vier Rechtschreibfehler auf einer Seite entdeckt habe. Da denke ich mir dann auch, bei solchen Sachen sollte das eigentlich nicht passieren, haben die niemanden zum gegenlesen?! Aber Fehler sind nun einmal menschlich, bei Wissenschaftlern genauso wie bei anderen.

mickey,

wer mit dem Studium anfängt, hat halt meistens ein Bild von den gelehrten Professoren, die ihm als Lehrling die Weisheit runtersenden. Das ist, finde ich, normal. Dass die Gelehrten auch nur Menschen sind, die ihre Arbeit unter Zeitdruck und Ablenkungen erledigen, merkt man erst mit der Zeit.

Gruß
Lingo

Ein Fehler nicht, Tippfehler auch nicht, aber durchweg schlechtes Deutsch und fachlich völlig falsche Angaben, die auf Nachlässigkeit, Desinteresse (oder im schlimmsten Fall Unfähigkeit) zurückzuführen sind, dann doch. Besonders, wenn es in dem Skript nicht um Mathe, sondern Sprache und Kommunikation geht ;) Und solche Dinge werden dann - zumindest in unseren Fächern - ja auch zur Notengebung unserer Arbeiten herangezogen.
Wie schon gesagt, den von Babs zitierten Fehler finde ich selbst auch nicht so schlimm.

Babs, du vergisst dass auch die Skriptverfasser Menschen sind. Ich habe als Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Uni gearbeitet - und das hat mich auch nicht fehlerfrei gemacht...
Ich finde es sehr kleinlich sich über so was aufzuregen und solche Schlüsse zu ziehen. Und sorry, aber du bezahlst nicht wirklich viel Geld für dein Studium. Schau doch mal was so ein Studium in England an der Fernuni kostet - das könnte ich mir definitiv nicht leisten, anders als die 160 Euro pro Modul hier
Mach doch den Betreuer in einer nettern email darauf aufmerksam und gut ist
teddine

@Finou: Ist das ein Psychologie- oder ein Soziologie-Kurs, bei dem so viele Fehler sind?

@Guardian: Nee, ein Kurs, den ich zusätzlich belegt habe, gehört wohl zu Biwi. Heisst Kommunikation und Interaktion; ich habe den als ersten Kurs bekommen, mich schon darüber geärgert und mich gefragt, ob die jetzt alle so sind (sind sie nicht!). Studienanfänger bin ich nicht, und Weitergabe perfekter Weisheit erwarte ich auch nicht, Tippfehler verzeihe ich gerne, aber in diesem Kurs war es einfach extrem.

Ich bin sicherlich auch nicht kleinlich son datum naja das ist ja in dem fall klar, solange alle fachwörter richtig sind

ich hab es sicher auch nicht so mit der rechtschreibung
erst recht nicht mit der neuen

da sag ich bestimmt nix bei kleinigkeiten

und ich habe auch schon eine "abschlußarbeit" schreiben müssen, auch nach fünf mal durchlesen gibt es nach dem ausdruck immer noch was, aber irgendwann war mein abgabetermin und da war schluß

Ob die Professoren bei unseren Klausuren auch so gnädig sind und sich denken: "Fehler sind menschlich, sie hat ja das Richtige gemeint!" würd mich trotzdem interessieren.
Ich finde nur so einen Fehler ganz zu Beginn des Skripts lachhaft! Das man ihn macht, ist ja nicht schlimm, aber wenn der Text nach seiner Entstehung nur ein einziges Mal angeschaut worden wäre, dann wär der Fehler hier nicht drin. Da werden die kompliziertesten Wortkreationen geschrieben, aber nicht gemerkt, dass man nicht geboren sein kann, wenn man schon 12 Jahre tot ist.

Finou wrote:

Ein Fehler nicht, Tippfehler auch nicht, aber durchweg schlechtes Deutsch und fachlich völlig falsche Angaben, die auf Nachlässigkeit, Desinteresse (oder im schlimmsten Fall Unfähigkeit) zurückzuführen sind, dann doch. Besonders, wenn es in dem Skript nicht um Mathe, sondern Sprache und Kommunikation geht ;)

Wie es an jeder Präsenzuni gute und schlechte Vorlesungen gibt, gibt es natürlich auch an der FernUni gute und schlechte Lehrtexte. Dass manche Dozenten in der Lehre engagierter sind als andere, damit muss man wohl leben. Es gibt Lehrstühle (in Wiwi), denen sind Fehler in ihren Texten schon seit Jahren bekannt, berichtigt werden sie trotzdem nicht. So etwas ist ärgerlich, aber solange es kein Anreizsystem gibt, das eine gute Lehre befördert, wird sich daran kaum etwas ändern.

Bei der Produktion von Texten werden eben manchmal die seltsamsten Fehler übersehen – und das trotz sorgfältiger Korrekturarbeit. Ja, sogar im "Spiegel" soll es sachliche Fehler geben, obwohl die sich eine Fact-Checking-Abteilung leisten. Wie das zu Stande kommt, ist oft kaum nachvollziehbar (naja, Faulheit oder Oberflächlichkeit dürfte sehr oft ein guter Kandidat sein).

Manchmal schleichen sich Fehler sogar erst nach einer Kontrollebene ein. Für meine Diplomarbeit hab ich einen Fachartikel in zwei Versionen gelesen: die Vorabversion zum Diskutieren ("working paper") im Internet und die gedruckte Version in einer Fachzeitschrift, die von mehreren Referees beurteilt wurde. In letzterer waren zwei Formeln falsch – die waren so offensichtlich sinnlos, dass das jedem hätte auffallen müssen, u.a. weil ganz plötzlich Buchstaben auftauchten, die als Variablen überhaupt nicht definiert waren.

Also: nicht aufregen, sondern einen kurzen freundlichen Hinweis an der Lehrstuhl schicken. Und gut ist die Sache...

Stimme in allen Punkten mit Dir überein - außer im Fazit:
Wenn man sich nicht mehr über (solche und andere) Dinge aufregt, werden sie als akzeptabel eingestuft und nie geändert und man selber wird gleichgültig. Nur das Maß an Aufregung oder die jeweilige Reaktion darauf sollte man kontrollieren...

Da hast Du völlig recht. Das Problem ist bloß:Es nutzt faktisch nichts, sich über das falsche Geburtsjahr aufzuregen:

Erstens kriegt man nur schlechte Laune, was aber die Lernfähigkeit herabsetzt.
Zweitens ist es mit Sicherheit nicht wesentlich für das Verständnis des Lerninhaltes (zumal es ja so offensichtlich falsch ist, dass man es zur Kenntnis nehmen und abhaken kann).
Drittens wirst Du als Student nichts daran ändern können, wenn der Prof in der Lehre eine Flachschippe ist und den Fehler trotz Hinweis nicht korrigiert. Was willst Du tun? Ihn im Ministerium anzeigen? Prügel androhen? Eine Kampagne im Internet starten?

Deshalb ist die richtige Reaktion: Hinweis an den Lehrstuhl, im eigenen Text ändern, weiterlernen.

Das gilt übrigens auch für Passagen, die offensichtlich missglückt sind, weil man nicht versteht, worauf der Text eigentlich hinaus will. Hier sollte man die Kommunikations-Angebote des Lehrstuhls wahrnehmen und Fragen stellen. Ein guter Dozent wird merken, dass es im Lehrtext hakelt und ihn entsprechend überarbeiten. Das ist der richtige Umgang mit Fehlern. Sich aber nur gegenüber Dritten aufzuregen ("Dieser Text ist ja total schlecht, der kann ja gar nicht schreiben!") nutzt weder dem Dozenten, noch anderen Studenten und einem selbst schon gar nicht.

nicht schlecht; willst du Kommunikationstrainer werden??? Grüßle

Genau das meinte ich mit meinem letzten Satz, dass man eben das Maß an Aufregung und die Reaktion kontrollieren muss, ich habe ja auch keine Kampagne gestartet oder ähnliches und habe es ganz sicher auch nicht vor (ob Babs, die den Thread geöffnet hat, das anders sieht, weiß ich nicht).
Und - wie Du vermutlich in meinen Postings gelesen hast: Ich rege mich über das falsche Datum gar nicht auf, eben weil es einmal so absolut eindeutig ein Tippfehler ist und zum anderen eben völlig irrelevant. Wir sind also einer Meinung.

Es gibt an der FU so etwas wie ein Qualitätsmanagement. Die verschicken hin und wieder sogenannte Lehrtextkritiken und honorieren die sogar.

Was den grundsätzlichen Anspruch zur Fehlerfreiheit betrifft kenne ich weltweit nur einen einzigen Professor, der dieses Privileg für sich beanspruchen kann, und der gibt nur noch Gastvorlesungen in Theologie.

Im Gegensatz dazu gibt es den Leitspruch, dass man nur lange genug suchen muss um einen Wissenschaftler zu finden, der auch den größten Blödsinn bestätigt.

Was Kritik betrifft gibt es drei Stufen:

schlechte Kritik: Mit Dritten aber nicht mit den Verfassern
gute Kritik: mit dem Verfassern
exzelente Kritik: mit den Verfassern und Angabe konkreter Verbesserungsvorschläge.

ich habe auch beim Durchlesen des Kurses 03400 auf Seite 191 einen Fehler entdeckt und muss sagen, dass ich darüber sehr amüsiert bin.

Im dritten Absatz steht, dass sich der Entwicklungsbegriff verändert hat.
"...weg von einer reinen Kinderpsychologie und hin zu einer Lebenspannenorientierung."

Diese Aussage sollte man unbedingt mit Freud interpretieren!:fiesgrins

Also ich denke auch, dass Fehler vorkommen können und rege mich deshalb nicht auf solange es im Rahmen bleibt.
Bei den Zahlenangaben kann man sich halt nicht auf die Rechtschreibkorrektur verlassen und bei anderen Pannen eben auch nicht.

Nessie wrote:

"...weg von einer reinen Kinderpsychologie und hin zu einer Lebenspannenorientierung."

Hmm... wenn ich das mit meiner eigenen Lebnenserfahrung inkl. meinen (mehr oder weniger erfolgreichen) eigenen Erfolgen bzgl Kindern vergleiche, wär ich mir gar nicht mal so sicher, dass das da wirklich ein Tippfehler ist

Also ich bin immer sehr froh, wenn ich in Skripten einen Tippfehler bemerke, dann sehe ich das ich den Zusammenhang verstanden habe und nicht einfach einfach so über die Absätze drüber lese...

Katharina