Übungsaufgabe 1 b, KE2
Moin!
Ich steh leider bei der Berechnung der PUG irgendwie auf dem Schlauch.:confused:
Die Gleichung im Lösungsbogen sagen mir zu b1) leider garnichts.Sie nur die Variablen Kosten zu berücksichtigen, weil die Fixkosten gleich bleiben und somit unbeachtet bleiben dürfen.
Muss ich nicht, wie auch immer, vorher meinen Gewinn G ausrechenen, um die Gewinnbeteiligung der Vertreter zu bestimmen?
Zu1b2)Ist der Lösungsweg einleuchtend, aber ich schaff sie nicht selbstständig zu lösen.
Freu mich über Denkanstöße.
Gruß Diana
Comments
Jenny Polla
Contributions on this page: 1
View profileBin leider noch bei KE 1, kann also leider nicht helfen... Wäre auch gerne schon so weit!
SoMa
Contributions on this page: 2
View profileDie selbe Frage hab ich auch. also bei b2 versteh ich einfach nicht nach welcher formel der da vorgeht
Nadine0207
Contributions on this page: 3
View profileAlso ich versuch es mal:
Bei einer Produktion von 1200 sind deine Kapazitäten zu 75 % ausgelastet, d.h. 100% entsprechen 1600 Stück.
In b1) umfasst der Zusatzauftrag 150 Schränke
1200 + 150 = 1350
Deine Kapzität ist also immer noch nicht ausgelastet. Es liegt kein Kapazitätsengpass vor und deshalb entspricht die PUG den variablen Kosten.
Die variablen Kosten setzen sich aus 835 GE/Schrank und 15 % Provision/Schrank zusammen.
Dann kannst du dir folgendes überlegen:
Erlös: PUG*150
variable Kosten: 835*150 + 0,15*150*PUG
der Gewinn aus dem Zusatzauftrag muss größer/gleichals 0 sein:
PUG*150 - (835*150 + 0,15*150*PUG) >= 0
PUG*150 - 835*150 - 0,15*150*PUG >= 0
PUG - 835 - 0,15*PUG >= 0
PUG >= 835 + 0,15*PUG
0,85*PUG >= 835
PUG >= 982,35
Hoffe es war veständlich erklärt.
SoMa
Contributions on this page: 2
View profileAlso wenn du so gut auch noch b2) erklären könntest wäre mein Sonntag gerettet
Nadine0207
Contributions on this page: 3
View profileOk, also bei b2) beträgt der Zusatzauftrag 450 und du hast nun einen Kapazitätsengpaß
Um den Zusatzauftrag zu produzieren zu können, musst du die ursprünglich Produktion auf 1150 Schränke zurückfahren. Du kannst also nur 1150 zu einem Preis von 2000 verkaufen.
Damit sich der Zusatzauftrag lohnt, muss du insgesamt einen Gewinn realisieren der mindestens dem Gewinn bei der ursprünglichen Produktion von 1200 Stück entspricht.
So aufgegliedert:
Erlös: 1150*2000 + 450*PUG
variable Kosten: 1600*835
Fixkosten: 187705
Provisionen: 1150*2000*0,15 + 450*PUG*0,15
Dein Gewinn:
1150*2000 + 450*PUG - (1600*835 + 187705 + 1150*2000*0,15 + 450*PUG*0,15) >= 850295
dann auflösen und nach PUG umstellen: PUG >= 1095,42
Number8
Contributions on this page: 2
View profile@Nadine: Vielen Dank für deine super Erklärung, habs verstanden.
gruß diana
Francil
Contributions on this page: 1
View profileOkay.
Ton KG stellt Blumentöpfe her. Auslastung 80%. Erwartung Verkauf von 90000 Töpfen zu je 5 Euro.
Einkauf von Rohstoffen 135000 euro
energiekosten (abhängig von rohstoffmenge) 18000 euro
akkordlöhne 45000 euro
verpackungskostem 4500 euro
betriebsbereitschaftskosten 12000 euro
gehälter 30000 euro
verwaltungskosten 15000 euro
vertreterprovisionen in höhe 10% des umsatzes
angenommen zusatzauftrag 25000 töpfe. und dann wieder was ich oben geschrieben hatte;) hoffe ist verständlich? ansonsten scanne ich die Aufgabe auch gerne ein!
Nadine0207
Contributions on this page: 3
View profileNoch ein Nachtrag zur b1). Wie ich schon geschrieben habe, liegt kein Engpass vor, und die PUG entspricht den variablen Kosten (PUG = kv). Daher kann man hier auch schneller rechnen, als oben ausgeführt. Die variablen Kosten setzen sich zusammen aus:
835
0,15*PUG (Provision)
Also wie in der KE:
835 + 0,15*PUG = PUG