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Unsicher

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Unsicher....

Hallöchen,...

auch ich bin mittlerweile hier gelandet und ich grübel ob ich ab Sommersemester 2010 BiWi studieren soll....ich bin dann schon fast 36 Jahre alt und beruflich habe ich überhaupt nichts in die Richtung gemacht bis jetzt..habe eine kaufmännische Ausbildung und habe mich vor 7 Jahren mit einem Nagelstudio selbständig gemacht..ich habe 2 Kinder ( 4 und 13 Jahre alt) ....aber immer häufiger erwische ich mich bei dem Gedanken das ich doch nicht fürs "Nägel machen" Abitur gemacht habe..einerseits habe ich Angst vor dem ganzen Studiumstress...heute zB ist mein Kleiner krank mit Fieber..hat die ganze Nacht nicht geschlafen...zum Glück habe ich heute keine Kundinnen...aber was wäre wenn dann heute eine Prüfung gewesen wäre..ich hatte kaum Schlaf, bin hundemüde...vor 15 Jahren wäre alles kein Thema..ohne Kinder und Job und eigenen Haushalt..aber jetzt??? Es käme dann für mich eh nur Teilzeitstudium in Frage....dann bin ich mit dem bachelor fertig wenn ich ca. 41 bin...und dann???? Ich habe schon im Internet querbeet alles zum Thema Bildungswissenschaften verschlungen...aber wirklich schlau bin ich nicht geworden..die Inhalte des Studiums finde ich super interessant....daran solls nicht scheitern....aber habe ich wirklich noch eine Chance auf dem Arbeitsmarkt dann???
Ich würde gerne in Richtung Berufsberatung gehen oder auch in RIchtung Lehramt ( vielleicht als Quereinsteiger..)....:confused:
und wie ist das überhaupt mit dem Teilzeitstudium? Kann ich theoretisch trotzdem alle Kurse belegen als würde ich Vollzeit studieren aber dann die Prüfungen erst später machen?? Also das ich eventuell statt der 6 Jahre dann vielleicht 4 brauchen würde..also vom ersten Semester alle Kurse belegen und wenn ich gut vorankomme alle Prüfungen machen aber falls ich es zeitlich nicht schaffe, dann nur wie ein Teilzeitstudent die Prüfungen?? ich hoffe, das versteht hier jemand wie ich das meine :o

vielen dank fürs lesen...sollte eigentlich nicht so ein Roman werden..
und bitte die Rechtschreibfehler heute verzeihen..muss immer zwischen Kinderzimmer und PC hin-und hersprinten und kann mich nicht so konzentrieren..

lg
Diana

Comments

Diana,
also, es gibt viele die sind schon älter, sogar noch älter als du. Es gibt auch so einige, die noch nie etwas in dem Bereich gemacht haben (mich so ziemlich eingeschlossen, wenn man einen Aushilfsjob in der Kinderkrippe oder so, nicht mitzählt..oder eine nicht-beendete Ausbildung im medizin. Bereich).
Es gibt auch ganz viele Mamas.
Wenn du starten würdest, dann könntest du dir ja einen Babysitter im Lauf der Zeit zulegen, oder? So dass du gewappnet wärest, falls an einem Prüfungstag (oder davor) eines deiner Kinder krank sein sollte. Du kannst ja auch mal im Studiensekretariat nachfragen, wie es wäre, wenn am Prüfungstag ein Kind krank ist und du niemanden findest bzw. du zu schlapp bist dank Nacht..ob man die dann verschieben kann oder so..)
Soweit ich weiß, kann man als Teilzeitstudierende auch 2 Module pro Semester belegen, soviel wie ein Vollzeitstudent. Prüfungen kann man immer 'schieben'.
Bin mir nicht sicher, ob man danach als Berufsberater arbeiten kann. Man kann aber wohl in die Erwachsenenbildung gehen.
Ich denke schon, dass es danach gute berufl. Chancen gibt.
Viele Grüße
Gina

diana,

ich sehe das genau so. ich bin 30, damit zwar noch ein bisschen jünger als du, aber ich habe z.b. auch keine beruflichen vorkenntnisse im bereich päda oder so. bin rechtsfachwirtin und hatte bis jetzt mit lehren/beraten im pädagogischen sinn rein gar nix zu tun...

ich habe ein ziemlich stressiges, vollgepacktes leben mit haus, mann, zwei katern und eltern, die nicht in meiner unmittelbaren nähe wohnen, mich aber doch ab und an mal sehen wollen :) (die reihenfolge entspricht nicht der priorität:D)

irgendwann im nächsten oder übernächsten jahr wirds wohl auch bei uns zeit, kinder zu bekommen, so dass das auch bestimmt sehr anstrengend wird. aber auch ich hab mir gedacht, wozu haste eigtl. abi gemacht? schon lange hab ich mir gedanken über ein studium gemacht und an einem besonders mutigen tag hab ich mich dann doch dazu entschlossen und bis jetzt auch nicht bereut. ich hab mir gedacht, ich versuchs einfach und wenn es nicht klappt, brauch ich mir in 10 jahren wenigstens den vorwurf nicht machen, ich hätte es nicht mal versucht...

ich bin allerdings auch erst seit diesem semester dabei...

ich arbeite vollzeit, hab aber z.b. 1a und 1b bestellt, werde aber nur in 1a die prüfung schreiben im märz. da ich aber recht schnell lese (von verstehen rede ich erstmal nicht:o...), hab ich mir gedacht, kann ich ja schon mal 1b anfangen zu lesen, so dass ich im nächsten semester vielleicht ja die prüfung in 1b und 1c schaffe. so würde ich eben auch die dauer von 6 jahren verringern können...mal schaun, ob das so klappt!

aber ich denke schon, dass die berufsaussichten ganz gut sind, auch wenn du keine vorkenntnisse hast. wenn du das willst, dann mach es! es ist auf jeden fall einen versuch wert!!

danke erstmal für die aufbauenden Worte :)
ich glaube, ihr habt recht....ich hab ja ( außer ein paar Euro) nichts zu verlieren....wenn ich merke, das das Studium aus welchen Gründen auch immer, nichts für mich ist, kann ich ja jederzeit aufhören. Ich mache mir schon genug Vorwürfe, das ich beruflich so wenig aus meinem Leben gemacht habe....es soll nicht noch mehr Zeit ins Land ziehen....so kann ich zumindest irgendwann sagen "ich habs versucht".
Dann warte ich jetzt auf den 1.12. und dann gehts los ( zumindest schonmal mit dem Einschreiben ;))

dankeeeeeee

Und?? nicht bereut??

Diana,

ich wollte Dir auch noch Mut zu sprechen das Studium zu versuchen, wenn Dich die Studieninhalte interessieren. Es ist auf jeden Fall eine Bereicherung, wenn auch zeitlich natürlich nicht immer leicht mit allem zu vereinbaren. Wenn Du als Teilzeitstudentin beginnst, hast Du trotzdem die Möglichkeit mehrere Module in einem Semester zu belegen, sodass sich die Studienzeit auch verkürzen kann. Ich habe es bisher ähnlich gemacht und das klappt ganz gut. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass man auch im Bereich der Berufsberatung arbeiten kann mit dem Studium, Quereinstieg ins Lehramt halte ich für schwieriger bzw. momentan nicht für realistisch, aber wer weiß wohin der zukünftige Lehrermangel noch führen kann ....?

Also wenn es Dich reizt probier es einfach aus!

lg Diana

zum Quereinstieg ins Lehramt: Da ich selber gerade Quereinsteiger ins Lehramt bin (Mathe/Info-Lehrer an einer Fachoberschule, zweijährige Traineephase, danach regulärer Lehrer), sag ich vielleicht aus meiner Sicht kurz was dazu.

Ich vermute: Wer einen Bachelor in Bildungswissenschaften, aber ansonsten kein Fachstudium (für etwas, das ein Unterrichtsfach an einer Schule ist) hat, wird es da schwer haben. Da bleibt dann praktisch nur das Fach "Erziehungswissenschaften". Dafür wird es dann aber wahrscheinlich ein Master in BiWi sein müssen.

Bei mir geht es, weil ich Diplome in Mathe und Info habe; Bildungswissenschaften in welcher Form auch immer waren keine Voraussetzung (darin werden wir noch geschult).

In vielen Bundesländern gibt es Quereinstiegsmöglichkeiten, die Webseiten der jeweiligen Kultusministerien informieren darüber, was möglich ist.

Schöne Grüße

Hans-Georg