Skip to content
xenforo

Vom MaTA zum Mathestudenten - Zeitverschwendung?

Content

Vom MaTA zum Mathestudenten - Zeitverschwendung?

Hallo!;)

Ich bin ausgebildeter Mathematisch-Technischer-Assistent, war in meiner Ausbildung von 2003 - 2007 ein 'Teilzeitversager' mit glücklichem Ende (nach einem Fehlversuch habe ich die Abschlussprüfung bestanden) und überlege nun, den Bachelor in Mathe zu machen, weil die Ausbildung an sich mir keine allzu guten Aussichten auf dem Arbeitsmarkt beschert hat - das ist die Kurzform meines Anliegens, und die Frage lautet: Macht ein Mathe-Studium Sinn? Eine weitere, etwas konkretere Frage lautet: Macht die Redundanz der Inhalte von Ausbildung und Bachelorstudium Sinn? Oder habe ich am Ende zwei Abschlüsse, die sich in Sachen Berufsqualifikation und 'Türöffner' gar nichts nehmen?

Für diejenigen, die den Stundenplan dieser Ausbildung nicht kennen: Es sind im Grunde die gleichen Vorlesungen, die im Bachelorstudium der FUH mit Nebenfach Informatik angeboten werden - auf FH-Nivau (was immer das auch heißen mag). Ich wiederhole: Ich war während der Ausbildung kein Überflieger, habe sie aber am Ende bestanden. Den Grund für meine Studienambition ist also, dass ich auf meine Ausbildung aufbauen will und wenn möglich den Master machen und - um in Riesenschritten zu denken (ja, es ist wider jede Vernunft :D)) - im Bildungsbereich als promovierter Mathematiker arbeiten will (oder eben die reformierte Version des Promovierens zu absolvieren). Lernen / Theorie macht mir mehr Spaß als die Anwendung.:D

(Mathematik hat mir während meiner Ausbildung mehr Freude gemacht als Informatik, schätze ich, so in der Retrospektive. Programmierung fand ich auch okay.)

Außerdem habe ich eine abgeschlossene Bankausbildung; das sollte ich vielleicht sagen, weil Mathematik und Bank sich ja gut vertragen.

Ich freue mich auf eure Antworten.;)

PS: Nach dem Ende der MaTA-Ausbildung 2007 habe ich ausschließlich in anderen Branchen gearbeitet (als Kellner, Call-Center-Agent, Hörspielschreiber ...), auch wenn ich gelegentlich Nachhilfe in Mathe gegeben und mich über die Geschwindigkeit des Verlernens gewundert habe .:rolleyes:

Einen lieben Gruß
Sam

Comments

Ich glaube kaum, dass du in der MaTA-Ausbildung das selbe mathematische Niveau betrieben hast, welche du an der Uni betreibst. Mag sein, dass Themen gleich benannt sind, aber es ist doch wahrscheinlich, dass die Ausbildung eher praxisnahe Inhalte vermittelt.

Sam,

zunächst mal: willkommen im Studienservice

Wenn Du eine Bankausbildung hast, warum ziehst Du dann nicht auch ein Wiwi-Studium in Betracht. Da kann man Mathe auf Anwendungsniveau sehr gut gebrauchen, insb. wenn man die VWL-Richtung einschlägt.

Wenn das für Dich nicht in Frage kommt, kann ich nur sagen: Versuch macht kluch! Du musst es ausprobieren, denn niemand kann Dir wirklich was raten.

Aber mehr als schiefgehen kann es ja nicht.

Sam_S wrote:

Hallo!;)

Ich bin ausgebildeter Mathematisch-Technischer-Assistent,


Hab ich ja noch nie gehört!\

Sam_S wrote:

und die Frage lautet: Macht ein Mathe-Studium Sinn?


Immer!

Das ist aber kein Grund ein Mathe-Studium mit 4.0 abzuschließen, denn damit verbessern sich deine Berufsaussichten übrigens kaum.\

Sam_S wrote:

Eine weitere, etwas konkretere Frage lautet: Macht die Redundanz der Inhalte von Ausbildung und Bachelorstudium Sinn?


Da gibt es kaum Redundanz! Es gibt nichts auch nur annähernd vergleichbares mit einem universitären Mathestudium.\

Sam_S wrote:

Für diejenigen, die den Stundenplan dieser Ausbildung nicht kennen: Es sind im Grunde die gleichen Vorlesungen, die im Bachelorstudium der FUH mit Nebenfach Informatik angeboten werden - auf FH-Nivau (was immer das auch heißen mag).


Ich glaube nicht dass das FH-Niveau hatte! IHK-Berufsausbildungen kommen nicht an eine FH ran und eine FH ist (ganz besonders in der Mathematik) noch gaaaanz weit von eienr Uni entfernt.\

Sam_S wrote:

Ich wiederhole: Ich war während der Ausbildung kein Überflieger, habe sie aber am Ende bestanden.


Dann verspreche ich dir jetzt schon, dass du richtig was zu tun hast. Ein Mathestudium ist ohne Fleiß nicht zu schaffen. Die Einstellung "Wird schon werden" kannst du stecken lassen.

Übrigens muss man als Bachelor mindestens "gut" sein um in den meisten Mastern zugelassen zu werden!\

Sam_S wrote:

Den Grund für meine Studienambition ist also, dass ich auf meine Ausbildung aufbauen will und wenn möglich den Master machen


Um dich gleich mal auszubremsen: Mach erst mal den Bachelor, bevor du über irgendwas anderes auch nur nachdenkst oder planst!\

Sam_S wrote:

Außerdem habe ich eine abgeschlossene Bankausbildung; das sollte ich vielleicht sagen, weil Mathematik und Bank sich ja gut vertragen.


Mathematik verträgt sich mit allem.

BTW: Ein Bankkaufmann hat bei Beginn eines Wiwi-Studiums den Vorteil schon mal was von betriebswirtschaftlichen Grundlagen und Buchführung/Bilanzierung gehört zu haben. Das Wissen hilft einem bei 2 (vielleicht 3) von 18 Modulen! Ebenso ist es mit deinem MaTA, der wird dir ein paar Wochen helfen die Einführungskurse zu verstehen.\

Sam_S wrote:

PS: Nach dem Ende der MaTA-Ausbildung 2007 habe ich ausschließlich in anderen Branchen gearbeitet (als Kellner, Call-Center-Agent, Hörspielschreiber ...), auch wenn ich gelegentlich Nachhilfe in Mathe gegeben und mich über die Geschwindigkeit des Verlernens gewundert habe .


Mit dem Lebenslauf wird es schwer für dich, sehr schwer. Umso mehr Energie solltest du in einen bestmöglichen Abschluss des Studiums investieren, sonst wird es danach auch nicht viele andere Alternative als CallCenter-Agent, Kellner oder Mathe-Nachhilfe geben.

kridbonn wrote:

Wenn Du eine Bankausbildung hast, warum ziehst Du dann nicht auch ein Wiwi-Studium in Betracht.


Warum nicht Mathe mit Nebenfach BWL oder Mathe mit Nebenfach VWL? Da kann man sowohl die BWL-Grundlagen (BWL I - III) bzw. einigs aus VWL als auch die Mathegrundlagen durcharbeiten und bei einem Studienwechsel zu Wiwi war es nicht umsonst.

BTW: Seine Bankausbildung muss ja schon etwas her sein, wenn man da seit der Ausbildung keine Praxis hat hilft einem die Ausbildung maximal noch mit diesem und jenen Aha-Effekt im Studium.\

kridbonn wrote:

Wenn das für Dich nicht in Frage kommt, kann ich nur sagen: Versuch macht kluch! Du musst es ausprobieren, denn niemand kann Dir wirklich was raten.

Aber mehr als schiefgehen kann es ja nicht. ;)


Bei dem oben zu lesenden Lebenslauf sollte man langsam mal etwas machen, was nicht schief geht!

Ich bin hier wohl im Panik-Mach-Forum gelandet.:rolleyes:

Wegen meines Lebenslaufs mache ich mir gar keine Sorgen, im Gegenteil: Ich bin froh und stolz, meinen 'own way' gemacht zu haben. Macht euch mal schlau im Hinblick auf Zick-Zack-Lebensläufe - die haben die 'konventionellern Lebensläufe' wenn nicht völlig, so doch zu einem Großteil abgelöst, weil neun von zehn Menschen nicht in einem, in zwei und oft auch nicht in drei Berufen alt werden; und wenn man wie die eigene Arbeitslosigkeit mit 'proletarischen' Tätigkeiten ausfüllt, ist das in meinen Augen ein Pluspunkt.

Um es mal gemein zu sagen: Im Gegensatz zu euch 'Konventionellen' habe ich mit neunundzwanzig Jahren eine Hölle von Berufserfahrung, eine ausgezeichnete Bildung, zwei hochwertige abgeschlossene Ausbildungen und diverse Literaturveröffentlichungen - und mit dem Mathestudium kann ich den Riss zwischen Bankausbildung und MaTA 'nähen und vor allem meine wissenschaftliche Neugierde befriedigen (denn es geht eben nicht nur darum, konservativen Personalchefs die Plautze zu kraulen).;)

Fazit: Macht mir meine Vielseitigkeit nicht madig, compadres.:D;)

Besten Grunz
Sam

Naja, wenn du "vor allem meine wissenschaftliche Neugierde befriedigen" möchtest, dann gibt es nix besseres als ein Mathe.Studium, da wirst du in einem Meer der Wissenschaft baden bis du dich wieder nach dem Ufer sehnst:D
Kauf dir doch ein Buch und fang mal an zu lesen, nach paar Monaten wirst du schon merken, ob die "wissenschaftliche Neugierde" in "wissenschaftliche Begierde" umgewandelt worden ist

Hej theta,

ist gekauft (und das ich da noch nicht selbst drauf gekommen bin -seufz-).

Ich packe dann schon mal die Badesachen.:D

Danke für den Tipp,
Sam;)

PS: Das Repetitorium der Höheren Mathematik habe ich schon durch!

Sam,

erstmal willkommen hier - und ich hoffe doch nicht dass dies ein Panik-Mach-Forum ist. (Ich [U]empfinde[/U] einige der postings hier in diesem Thread auch als unfreundlich und arrogant - wobei ich gerne anerkenne, dass der Urheber sie nicht so empfindet.)

Habe mal mit jemandem gesprochen der gleichzeitig MaTa und FU gemacht hat und zumindest sah er im Studium eine Ergänzung zur Ausbildung - also etwas Überschneidung werden die Inhalte schon habe ;) Glaube auch, dass Uniniveau theoretischer und höher ist als das Ausbildungsniveau, aber ich denke schon dass du einen Vorteil hast, dich schonmal ausgiebiger mit mathematischen Inhalten beschäftigt zu haben. Wenn du in der Ausbildung kein Überflieger warst, dann im Studium wahrscheinlich auch nicht - so what? Einfach ausprobieren, evtl. mal in die Skripte im Studienzentrum reinschauen.

Sich weiterhin Gedanken über den übernächsten Schritt zu machen (Master+Promotion) finde ich nicht verkehrt. Es motiviert - ganz egal ob hinterher alles anders kommt. Und hej - mit einem nicht-gradlinigem Lebenslauf bist du an der FU in bester Gesellschaft :D (Denn sonst hätten wir ja alle nach dem Abi an der Präzenzuni das studiert, was wir nun an der FU studieren.)

Gruesse
doppelpi

Hehe, du bist nicht auf welchen Politikforen(dazu noch ohne Moderator:eek:) gewesen, oder? Hier ist eigentlich ganz lieb und harmlos, Erholung pur!:p

mit einem nicht-gradlinigem Lebenslauf bist du an der FU in bester Gesellschaft :D

Das kann ich wohl bestätigen;)

Denn sonst hätten wir ja alle nach dem Abi an der Präzenzuni das studiert

Nööö......Fernuni ist zwar meine einzige Wahl, aber hätte ich mehrere Wahlen gehabt, hätte ich mich wahrscheinlich auch für Fernuni entschieden:p

Sam_S wrote:

Abend!

Ich bin hier wohl im Panik-Mach-Forum gelandet.:rolleyes:


Nein, hier ist die Realität, keine Panik und auch nicht Wolke #7.\

Sam_S wrote:

Wegen meines Lebenslaufs mache ich mir gar keine Sorgen, im Gegenteil: Ich bin froh und stolz, meinen 'own way' gemacht zu haben. Macht euch mal schlau im Hinblick auf Zick-Zack-Lebensläufe - die haben die 'konventionellern Lebensläufe' wenn nicht völlig, so doch zu einem Großteil abgelöst, weil neun von zehn Menschen nicht in einem, in zwei und oft auch nicht in drei Berufen alt werden; und wenn man wie die eigene Arbeitslosigkeit mit 'proletarischen' Tätigkeiten ausfüllt, ist das in meinen Augen ein Pluspunkt.


Über deine Einstellung in einem Unternehmen entscheidet immer noch jemand anderes, nicht allein du. Da sind Zick-Zack-Lebensläufe alles andere "positiv". Es sei denn du möchtest selbständig sein.

Es geht übrigens nicht darum in verscheidenen Berufen oder verschiedenen Unternehmen gearbeitet zu haben, sondern um eine gewisse Geradlinigkeit. Von der regelmäßigen "Ablösung" konventioneller Lebensläufe habe ich übrigens noch nie was gehört. Aber du kannst ja mal ein paar Links reinstellen, interessiert andere bestimmt auch!\

Sam_S wrote:

Um es mal gemein zu sagen: Im Gegensatz zu euch 'Konventionellen' habe ich mit neunundzwanzig Jahren eine Hölle von Berufserfahrung, eine ausgezeichnete Bildung, zwei hochwertige abgeschlossene Ausbildungen und diverse Literaturveröffentlichungen


Wollen wir jetzt noch kucken wer den längeren hat? Ich glaube aus dem Alter bist du noch nicht raus!

Ich empfehle dir die Zügel kürzer zu halten, die Klappe nicht ganz so weit aufzureißen und auf dem Boden der Realität zu bleiben.\

Sam_S wrote:

Fazit: Macht mir meine Vielseitigkeit nicht madig, compadres.:D;)


Ein Studium sollte man gut planen, nicht blauäugig beginnen.

Vielleicht könnten sich die Anwesenden einmal wie erwachsene Mathematikstudenten benehmen und nicht wie pubertäre Schuljungen. :mad

Zitat von Sam_S [url="#?t=46248#post698403"][IMG]https://www.studienservice.de/images/buttons2/viewpost.gif[/IMG][/URL]
*Abend!

Ich bin hier wohl im Panik-Mach-Forum gelandet.:rolleyes:*

Nein, hier ist die Realität, keine Panik und auch nicht Wolke #7.

                                                                      *Zitat von **Sam\_S**                     \[url="#?t=46248#post698403"\]\[IMG\]https://www.studienservice.de/images/buttons2/viewpost.gif\[/IMG\]\[/URL\]*                 \
             *Wegen meines Lebenslaufs mache ich mir gar keine Sorgen, im Gegenteil: Ich bin froh und stolz, meinen 'own way' gemacht zu haben. Macht euch mal schlau im Hinblick auf Zick-Zack-Lebensläufe - die haben die 'konventionellern Lebensläufe' wenn nicht völlig, so doch zu einem Großteil abgelöst, weil neun von zehn Menschen nicht in einem, in zwei und oft auch nicht in drei Berufen alt werden; und wenn man wie die eigene Arbeitslosigkeit mit 'proletarischen' Tätigkeiten ausfüllt, ist das in meinen Augen ein Pluspunkt.*\
                             \

*Über deine Einstellung in einem Unternehmen entscheidet immer noch jemand anderes, nicht allein du. Da sind Zick-Zack-Lebensläufe alles andere "positiv". Es sei denn du möchtest selbständig sein.

Es geht übrigens nicht darum in verscheidenen Berufen oder verschiedenen Unternehmen gearbeitet zu haben, sondern um eine gewisse Geradlinigkeit. Von der regelmäßigen "Ablösung" konventioneller Lebensläufe habe ich übrigens noch nie was gehört. Aber du kannst ja mal ein paar Links reinstellen, interessiert andere bestimmt auch!*

                                                                        *Zitat von **Sam\_S**                     \[url="#?t=46248#post698403"\]\[IMG\]https://www.studienservice.de/images/buttons2/viewpost.gif\[/IMG\]\[/URL\]*                 \
             *Um es mal gemein zu sagen: Im Gegensatz zu euch 'Konventionellen' habe ich mit neunundzwanzig Jahren eine Hölle von Berufserfahrung, eine ausgezeichnete Bildung, zwei hochwertige abgeschlossene Ausbildungen und diverse Literaturveröffentlichungen*\
                             \

*Wollen wir jetzt noch kucken wer den längeren hat? Ich glaube aus dem Alter bist du noch nicht raus!

Ich empfehle dir die Zügel kürzer zu halten, die Klappe nicht ganz so weit aufzureißen und auf dem Boden der Realität zu bleiben.*

                                                                        *Zitat von **Sam\_S**                     \[url="#?t=46248#post698403"\]\[IMG\]https://www.studienservice.de/images/buttons2/viewpost.gif\[/IMG\]\[/URL\]*                 \
             *Fazit: Macht mir meine Vielseitigkeit nicht madig, compadres.:D;)*\
                             \

Ein Studium sollte man gut planen, nicht blauäugig beginnen.

:applaus: Junge, du bist es!

Euch allen vielen Dank. Ich schreibe mich zum WS 09 / 10 für Mathe ein.

Einen lieben Gruß
Sam

Sam_S wrote:

Ich schreibe mich zum WS 09 / 10 für Mathe ein.


Sprachs und ward nie wieder gesehen. Nach meiner bescheidenen Erfahrung, Äußerungen wie "euch 'Konventionellen'" oder "ich habe eine Hölle von Berufserfahrung" sind da sicher fehl am Platz, korreliert die Lautstärke beim Aufschlagen vor Studienbeginn mit der Dauer der Zugehörigkeit zum Studiengang annähernd mit -1.

"Herr Sam_S, ich danke Ihnen dass Sie unserer Einladung zu einem gemeinsamen Vorstellungsgespräch nachkommen konnten. Erläutern Sie uns doch zu Beginn des Gespräches bitte, warum Sie nach Ihrer Ausbildung zum Mathematisch-Technischen Assistenten in einem CallCenter und auch als Kellner gearbeitet haben und wie Ihnen Ihre mathematisch orientierte Ausbildung dabei behilflich war!"

Also DAS würde mich ja wirklich interessieren, möglicherweise kann man da ja noch was lernen.