Vorbereitung Erstsemester Sommer 2008?
Hallo zusammen,
ich beginne im April 2008 mein Fernstudium Kulturwissenschaften als Vollzeitstudium in Hagen und wollte Euch fragen, ob es eine Möglichkeit gibt, dass ich mich jetzt schon ein wenig darauf vorbereiten kann, damit nicht alles in geballter Ladung kommt. Literatur zur Einführung in die Kulturwissenschaften oder Grundbegriffe oder Ähnliches oder... oder..? Migge
Comments
krid
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View profilemigge,
willkommen im Studienservice
Die Frage wurde schonmal [url="#?t=4000#post45208"]hier[/url] und auch [url="#?t=27071"]hier[/url] diskutiert. ;)
Lg
Dirk
Angelika B.
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View profileMigge,
also so wahnsinnig viel Sekundärliteratur brauchst Du fürs erste Modul nicht! Was ich empfehlen kann um Deinen Wissensdurst zumindest in Sachen Rhetorik schon einmal zu stillen: Gert Ueding: "moderne Rhetorik". Das ist ganz schön und kompakt geschrieben. Ansonsten empfehle ich sobald Du Deine kompletten Zugangsdaten hast schon einmal im Tutorial und in den Newsgroups rumzulesen. Da kommst Du übers Studienportal hin.
Ach ja: und schaff Dir für jede Disziplin Nachschlagewerke (Lexika) an.
Grüßchen
Angelika
Smilla
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View profileHallo Angelika,
ich denke darüber nach, mir dieses hier zuzulegen: Metzler Lexikon Literatur- und Kulturtheorie
Kennst Du das? Wenn ja, ist es empfehlenswert?
Gruß
Eveline
Angelika B.
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View profileEveline,
nein, ich kenne es nicht.Ich (!):hmmm:denke (!!), dass es nicht wirklich sinnvoll ist sich jetzt schon mit solch , wie mich der Titel vermuten lässt, komplexen Nachschlagewerken zu belasten. Schaff Dir erst mal ne Basis für Deine eigene Kulturtheorie. Das ist so, als würdest Du Farbe für eine Wand auswählen, die noch nicht aus einzelnen Steinen aufgebaut ist...(Donnerwetter, was für ein Bild!:rofl:)
Es gab bei uns im 1. Modul die Empfehlung Fachlexika für jede einzelne Disziplin anzuschaffen und die halte ich auch für gut.
Grüßchen
Anabolika
Livia753
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View profileMigge
ich kann dir Die antike Rhetorik von Manfred Fuhrmann empfehlen.
Vor dem Studium habe ich es gekauft und nutze es nun auch immer wieder als Nachschlagewerk um die antike Rhetorik (Cicero, Quintilian) zu vertiefen.
Wenn du dich zum Beispiel schon mit Georg Simmel und seiner Soziologie beschäftigen möchtest: Georg Simmel, Der Krieg und die geistigen Entscheidungen, Gesamtausgabe Band 16, oder Aufsätze und Abhandlungen 1901-1908 Gesamtausgabe Band 7, suhrkamp taschenbuch.
Die Krisis der Kultur und Die Großstädte und das Geistesleben sind für uns wichtig..
Gruß,
Livia
deimuadaseigsicht
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View profile@all
Also ich bin auch KuWi im ersten Semester und schreibe jetzt im März die Prüfungen für Modul1 und Modul2.
Ich kann euch nur empfehlen, ein zwei wichtige Nachschlagewerke anzuschaffen. Die braucht ihr aber erst zu Beginn des Studiums. Und des weiteren ein sehr dickes Fremdwörterbuch, dass habe ich am allermeisten benützt.
Spart euch aber um eures Seelenfriedens Willen sonstige Literatur. Das haben ein paar andere und ich auch am Anfang gemacht, mit dem Ergebnis das wir jetzt hinterherhängen, weil wir uns am Anfang mit zwar Interessantem aber für die Klausur Unrelevantem auseinandergesetzt haben.
Wer wirklich etwas fürs Studium tun will dem kann ich folgendes anbieten:
Den Kursband und den Readerband aus Modul 1. Den hab ich nämlich doppelt vom Versandzentrum zugeschickt bekommen. Mit diesem Skript habt ihr bereits 80 % Prozent vom klausurrelevanten Stoff.
Wer sich als erstes bei mir per e-Mail meldet, dem leihe ich das Skript bis er sein eigenes hat. (Portokostenentschädigung wäre angebracht)
[email]deimuadaseigsicht@gmx.de[/email]
Schöne Grüße
Christian
Angelika B.
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View profileHuch, jetzt ist der Clip futsch!
Dabei wollte ich doch grad schreiben, dass Feruni is wie scholar-ship. Dufte Leute, die dufte aussehen und dufte Sachen lernen....
:super:
und recht haste , Christian!
Grüßchen
Angelika
vittoriacolonna
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View profilealso zum Thema Vorbereitung kann ich im Nachhinein nur sagen, dass man im Internet viel findet, wenn man mit den Texten inhaltlich nicht klar kommt. Fremdwörter-Lexikon ist - da gehe ich mit Christian konform - sicher wichtig, weil die Hagener Herrschaften mit Begriffen um sich schmeißen ... naja.
Aber auch Wikipedia und Fremwort.de helfen in den meisten Fällen weiter. Nicht falsch verstehen: Man muss die Quellen schon checken und sollte sie auch nicht zur Beantwortung von Fragen etc. verwenden - aber zum besseren Verständnis reicht das allemal!
Habe vor einer Woche Klausur geschrieben und bin (auch ohne Sekundärliteratur gelesen zu haben) zurande gekommen.
Für Literaturwissenschaften kannst Du ja mal in "Berlin Alexanderplatz" von Döblin reinlesen, auch "Soll und Haben" von Freytag sollte man vielleicht ein wenig kennen, um das Thema Realismus besser zu verstehen. Dazu "Die Angestellten" von Kracauer und "Das kunstseidene Mädchen" von Keun. Das ist alles mehr oder weniger "leichte Kost" und Du weißt später besser, wovon da geredet wird.
Ansonsten ist es meiner Ansicht nach viel wichtiger, sich den Einführungsband des Kurses gut zu strukturieren. Ich würde nicht mit Philosophie, sondern mit Soziologie anfangen. Das ist recht griffig und lässt einen nicht gleich verzweifeln. Danach ist es egal, ob Du erst Geschichte und dann LitWis machst. Aber ich würde Phil erst ans Ende setzen. Mit dem Vorwissen aus den anderen Disziplinen kannst Du das leichter zuordnen und verstehen (besonders Busche).
So - und nun viel Spaß im ersten Semester,
Sandra
krid
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View profileGrauenvoller Schinken, aber wenigstens für umsonst zu lesen bei [url=https://gutenberg.spiegel.de/]Projekt Gutenberg[/url].
vittoriacolonna
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View profile@kridbonn - "Soll und Haben" ist in der Tat ein gewöhnungsbedürftiges Werk, aber es zeigt deutlich auf, was mit "poetischem Realismus" gemeint ist! Und wenn man danach direkt mal in "Berlin Alexanderplatz" reinblättert, wird einem schlagartig deutlich, warum es zum Disput in der Preußischen Akademie hinsichtlich der Sektion für Dichtkunst gekommen ist!
LG
Sandra
krid
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View profileWenn man danach "Berlin Alexanderplatz" aufschlägt, wird einem schlagartig klar, (*Marcel-Reich-Ranicki-Parodie-einschalt*) wassss gute von sssslechten Büchern unterscheidet
vittoriacolonna
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View profileNur fragt sich dann, ob das, was MRR als gute Literatur bezeichnet, auch tatsächlich immer das Maß aller Dinge ist ...
Ich bewerte die Werke da eher nach dem Motto "alles zu seiner Zeit". Soll und Haben hat genauso seine Berechtigung, wie auch Berlin Alexanderplatz. Denn letzteres Buch ist nun auch nicht gerade ein netter Schmöker, sondern verlangt einem durch die ständigen Brüche und Sprünge einiges ab ...
Beide Bücher sind klassische Vertreter ihrer Gattung und zeigen damit den Charakter des Genres superdeutlich auf. Und daher sind sie doch auch für angehende KuWiler lesenswert!
LG
Sandra
krid
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View profileNatürlich darf auch jede(r) eine andere Meinung haben als MRR – außer Sigrid Löffler natürlich :D
Das sehe ich schon anders. Ich kann Literatur nur nach dem beurteilen, was sie mir – einem Menschen von heute – sagen kann (denn zumindest ich kann nicht beurteilen, was ein Roman den Menschen von 1850 bedeutet hat). Und da ist Soll und Haben einfach abgeschmackt. Allein schon dieser jüdische Kaufmann ist unerträglich – selbst wenn man mal die geschichtliche Belastung des Themas ausblendet, die wir kennen, aber Freytag natürlich nicht. Der Typ ist eine reine Charge, ein Abziehbild. Das ist doch grässlich!
Und dann diese Kolportagehandlung mit dem Kampf gegen die Polen. *grusel*
Ich gebe Dir aber recht, dass das Teil sicher als Stück aus der Literaturgeschichte seine Berechtigung hat. Interessant fand ich, dass Fassbinder das Ding verfilmen wollte. Hätte mich mal interessiert, wie das geworden wär... :rolleyes
vittoriacolonna
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View profile@kridbonn - na klar, es ist tatsächlich teilweise gruselig, was Freytag da von sich gibt. Und das ist auch sicher ein Grund dafür, warum "Soll und Haben" in der Versenkung verschwunden ist (sicher nicht nur wegen der offensichtlich antisemitischen Szenen und Charakterbeschreibungen :wut:).
Ich sehe das ähnlich wie Du (und so war mein letzter Beitrag auch gemeint :D): Ich stelle das Werk nur in seinen zeitlichen Kontext und spreche ihm DORT seine Berechtigung zu. Und ich finde es spannend, mir von dieser Warte aus den historischen Zusammenhang anzuschauen (deshalb werde ich wohl in der neuen Studienstruktur auch als Hauptfach LitWis und als Nebenfach Geschichte wählen ...).
Und das Tolle an so ollen Schmökern ist zudem die Wortwahl und poetische Sprache. Sie enthalten oft Begrifflichkeiten oder Schreibweisen, die uns nicht mehr geläufig sind und polieren so unseren Wortschatz und Ausdrucksfähigkeit vielleicht wieder ein wenig auf (und sei es nur die Tatsache, dass wir das geschraubte Geschriebsel sooo scheußlich finden, dass es als abschreckendes Beispiel dient!). Und dies scheint mir, im Zeitalter der SMS-Kurznachrichten, doch nicht das Schlechteste zu sein ...
LG
Sandra
krid
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View profile...schrieb sie, und dann...
:p
GunnarMuenchow
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lol:................
vittoriacolonna
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View profile@Gunnar und Dirk: Da seht Ihr mal, wie recht ich doch hatte, mich für diesen wortschatzerweiterten Studiengang einzuschreiben. Habe es wohl wirklich nötig ...
Einen besonders lieben Gruß an Euch (oder auch ebLG:p)
Sandra
PS.: Habe mich aber von der SMS-Front noch nicht komplett entern lassen - eine SMS von mir erstreckt sich meist über 2-3 Teilnachrichten, da ich immer schööööön ausformuliere und auch brav Groß- und Kleinschreibung beachte sowie alle Satzzeichen setze. Damit bin ich wahrscheinlich inzwischen der Don Quijote unter den Handy-Nutzern - macht nix, ich halte den Wert von Sprache in Deutschland weiterhin HOCH !!!!!!
krid
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View profileGroß- und Kleinschreibung beachte beim simsen auch – obwohl es einigermaßen lästig ist... Neulich hörte ich von einem Professor in Köln, der seinen Studenten erstmal E-Mail-Unterricht erteilt. Lektion 1: die Anrede heißt nicht: Hi, Prof! :rolleyes::D:D (wirklich wahr!)
Angelika B.
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View profileLEICHTE KOST???!!!
Hallo Sandra und alle *Erstis*,
der Philosophieteil gehört definitiv an den Anfang des Einführungskurses, auch wenn er auf den ersten Blick recht schwierig erscheint: in diesem wird doch erst mal erklärt, was der Gegenstand der KuWis ist.
Der Philosophieteil ist quasi der Erklärens - und Verstehensrahmen des ersten Moduls.
Ich hatte darüber mal eine Diskussion mit Herrn Busche himself...und er hat erklärt, dass die Reihenfolge der Beiträge mit Bedacht so arrangiert ist!
Du hast recht: das ist für den Anfang schon starker Tobak, schult aber den Verstand und bereitet bestens auf den "großen Zusammenhang" vor. Nicht zu verachten ist auch das Gefühl, wenn im Soziologie - und Geschichtsteil der Schmerz allmählich nachlässt:o...
Und dass Döblin und vor allem Keun leichte Kost ist, hat mir wirklich die Schuhe ausgezogen :eek::eek::eek:
sicherlich ist es der Form nach keine anstrengende Lektüre, dem Inhalt nach ist es ...na sagen wir mal ....ungeheuer gehaltvoll...und darüber hinaus ist "das kunstseidene Mädchen" eines der beeindruckensten Bücher, die ich je gelesen habe!
das widerspricht dem, was Du (sehr richtig) über Kontextualität schreibst aufs Äußerste.
Im übrigen reichen für Modul 1 durchaus die Auszüge, die im Kursband abgedruckt sind.
schöne Grüße
Angelika
vittoriacolonna
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View profileAngelika,
ich denke mal, dass jeder über die in Frage kommende Literatur eine andere Meinung hat. Und ich meinte mit "leichte Kost" nur, dass die genannten Bücher mehr oder weniger leicht zu LESEN sind. Das sagt noch nichts darüber aus, wie GEHALTVOLL ein Text ist! Leichte Kost ist NICHT gleichzusetzen mit Trivialität! Es gibt sicher nichts Schwierigeres, als vermeintlich "leicht" zu schreiben.
Im übrigen finde ich nicht, dass die kurzen Passagen der genannten Bücher aus dem Kursband reichen, um den historischen und künstlerischen Kontext, indem sie stehen, zu verstehen! Aber auch das ist halt Einstellungssache. Um avantgardistische Literatur zu durchsteigen, ist es ganz nett, auch einmal so ein Werk gelesen zu haben.
Und zum Thema Phil am Anfang: Ich habe das gemacht und mich sehr schwer getan, weil ich massive Verständnisprobleme hatte. Wenn man dann noch Schwemmer liest (der ja nun mal zu Phil gehört und demnach zuerst zu bearbeiten ist), hat man schnell verloren. Daher die Idee, erst Soz zu machen - das heißt ja noch lange nicht, dass man Phil vernachlässigen sollte! Es führen halt immer mehrere Wege nach Rom.
Ich habe Busche erst richtig verstanden, nachdem ich die anderen Parts bearbeitet hatte. Vorher war mir Busche viel zu theoretisch. Und das ging im übrigen dem Rest meiner Lerngruppe in Frankfurt genauso oder zumindest ähnlich!
Am Ende des Tages muss man alles davon drauf haben, um die Klausur zu bestehen. Egal, wie man da hin kommt!
Nichts für ungut,
Sandra
Angelika B.
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View profileAngelika,\
...hmhm,das erinnert mich ein bisschen an die "symbolische Prägnanz" von Begrifflichkeiten....aber lassen wir es dabei. Hast Du ja jetzt klar gestellt.:rolleyes:
Ich habe den den künstlerischen Kontext durchaus verstanden... und denke darüber hinaus, dass es zu weit führen würde die einzelnen erwähnten Romane zu lesen, da man sich in diesem sehr komplexen Einführungskurs zu sehr in Details verlieren könnte.\
Oh, wir haben uns alle sehr schwer damit getan! Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass es sinnvoll ist die einzelnen Teile in der vorgegebenen Reihenfolge zu bearbeiten, die,wie ich schon erwähnte, laut Busche mit Bedacht so angelegt ist.
Für mich hat die Einführung von Herrn Busche erst mal klargestellt um was es in den Kulturwissenschaften eigentlich geht.
Ich glaube eben nicht, dass es egal ist! Außerdem war der Thread genau auf diese Frage hin angelegt.
nö, warum auch?:D
Grüßchen
Angelika
krid
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View profileIch glaube, dass es schon sinnvoll ist, als erstes den Philotext im Kursband zu lesen – schließlich wird da klargelegt, was Kultur eigentlich ist und welche Idee hinter dem Fach KuWI steckt. Der Text von Busche ist zwar nicht sooo leicht zu lesen – für einen Philo-Text geht's aber (Tipp: Wikipedia zur Hand haben, alles was unklar ist, dort nachsehen – ist als erste Annäherung sicher gut geeignet).
Danach wird's dann aber im Philobereich ziemlich sphärisch: diese Musiknummer finde ich schon ziemlich – sagen wir mal – anstrengend. Nicht, weil es besonders schwierig zu lesen wäre, sondern weil ich den Gegenstand sehr wenig greifbar finde.
Es mag ja sein, dass sich die Herrschaften was bei der Reihenfolge der Beiträge gedacht haben. Aber nach dem Text von Busche, finde ich, kann man die Sache schon beliebig angehen, ohne dabei in größere Schwierigkeiten zu geraten.
vittoriacolonna
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View profile@kridbonn: Was Kultur eigentlich IST, wird bei Busche nicht dargelegt - höchstens den Kulturbegriff, den Hagen für diesen Studiengang zugrunde legt !!! Denn wenn man Modul 1 komplett durchstiegen hat, stellt man fest, dass alle beteiligten Fakultäten verschiedene Ansichten von Kultur haben. Daher bin ich weiter der Ansicht, dass man das Pferd auch von hinten aufzäumen kann, ohne tatsächlich einen Reibungsverust hinnehmen zu müssen.
Busches Text ist super wichtig - soviel ist klar. Daher ist er nicht zu vernachlässigen (und das tut man ja auch nicht, wenn man ihn halt später angeht) - das wollte ich mit meinem Vorschlag einer veränderten Bearbeitungsreihenfolge auch nicht gesagt haben!!!!!!!!!
Ansonsten gebe ich Dir völlig recht - Schwemmer, Keutner, Heßbrüggen-Walter etc. ist auch für mich eher schwerer verdaulich.
@Angelika: Natürlich muss man die ganzen genannten Bücher nicht komplett gelesen haben, um in LitWis durchzublicken. Ich sprach daher auch nur davon, mal "reinzulesen" und sie ein "bißchen zu kennen" - das reicht dann schon. Nur sind meiner Ansicht nach die paar Zeilen im Kurs-/Readerband doch zu dürftig, um wirklich zu verstehen, was jeweils gemeint ist.
Aber Leute, dieser Thread soll meiner Ansicht nach ja keine Allheilmittel anbieten, sondern verschiedene Wege zu höherer Kulturwissenschaften-Erkenntnis aufzeigen. Daher hat sicher alles hier Vorgeschlagene seine Berechtigung.
Und nun ist für mich auch gut hier zu diesem Thema - feiert alle erst mal schön Ostern !!!!!!!!
Bis bald grüßt Euch
Sandra
krid
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View profileSiehst Du, und das ist der Grund, weswegen ich doch lieber Mathematik studiere als KuWi... :p
Angelika B.
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View profile@ Kridbonn:
Wie jetzt?
Mathematik?
Und den KuWi Einführungskurs liest Du dann zwischendurch zur Entspannung oder wie?
@Sandra,
bei allem Respekt - die Erfahrungen "älterer Semester" für sich zu nutzen (oder wenigstens mal in Betracht zu ziehen) und Empfehlungen der Profs zu beherzigen, ist gut fürs Gemüt und macht einen schönen Teint....;)
schöne Grüße
Angelika
krid
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View profileSowas mach ich zum Frühstück! :fiesgrins ;)
Angelika, auch bei allem Respekt, aber das ist ganz schön herablassend. Hier darf jeder seine Meinung äußern, egal in welchem Semester er ist. Sandras Erfahrung ist eben so, wie sie ist – sie hat das Modul bearbeitet, die Klausur geschrieben und damit letztlich im Bezug auf dieses Modul denselben Kompetenzstand wie ein "älteres Semester", das es vergangenes Jahr oder vor zwei Jahren gemacht hat.
Ziel dieses Forums ist es, dass jeder seine Erfahrungen anderen Studenten mitteilt. Ob diese deine Erfahrungen dann für sich annehmen, ist doch wohl deren Bier. Schließlich sind wir alle erwachsen und nicht nur das – wir studieren sogar noch an einer Universität. Wir machen also gerade eine Ausbildung, die zu eigenständigem Handeln befähigen soll.
Wie heißt es so schön in Vorworten wissenschaftlicher Texte? Ich danke allen, die mir geholfen haben, die restlichen Fehler gehen zu meinen Lasten.
Und by the way: dieses Leben und leben lassen ist auch gut für die Haut – man hat viel weniger Stirnrunzeln und ist nicht so oft so rot im Gesicht wie dieser Zeitgenosse: :mad:
Angelika B.
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View profileJa, ich habe schon bemerkt, dass ich mich damit sehr weit aus dem Fenster gelehnt habe!
Ich denke, mein posting ist weitaus böswilliger angekommen, als es von mir gemeint war und ich bedaure sehr, wenn ich damit jemandem auf die Zehen getreten bin.
Ich dachte aber auch, dass es Ziel diese Forums sei, miteinander zu diskutieren und sich gegebenenfalls auch mal aneinander zu reiben, ohne sich gleich grundsätzlich gegenseitig in Frage zu stellen.
Mit dem Leben und Lebenlassen das ist so ne Sache: Ich hielt und halte, das mit dem Buschetext für falsch. Das habe ich schon gesagt.
Ich bin wohl in meiner guten Absicht dies andere wissen zu lassen und sie damit vor einer *meiner Meinung nach* falschen Herangehensweise zu bewahren übers Ziel hinausgeschossen.
Ich sehs ein...persönliche Entschuldigung an Sandra is unterwegs...
in diesem Sinne
Angelika
[/QUOTE]
krid
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View profileNaja, wenn das so einfach wäre, andere zu überzeugen, bloß weil man die richtigen Argumente hat. :rolleyes: Im Wiwi-Mathe-Forum predige ich seit langer Zeit: Kauft Euch ein vernünftiges Lehrbuch und nicht die teuren Skripte von einer Drittanbieterin – aber die Frau macht mit ihren fehlerhaften Machwerken trotzdem weiter Kasse... Kann man nichts machen. Irgendwann sind die Positionen klar, und dann muss sich eben jeder seine Meinung bilden.
Angelika B.
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View profileAch, darüber könnt ich jetzt noch ein Weilchen diskutieren...aber für heute reichts mir...
schönen Gruß
Angelika
p.s. hast das Dingen gut gebogen Herr Kridbonn!