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Was ist mit Psychologie?

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Was ist mit Psychologie???

Hallo,
ich würde gerne Psychologie an der Fernuni studieren und warte schon ganz ungeduldig.

Ich arbeite in der Altenpflege und mache nebenher eine Ausbildung zur Heilpraktikerin für Psychotherapie. Da ich aber gerne einen akademischen Abschluss hätte und mich überhaupt weiterbilden möchte, bin ich ganz gespannt auf das Studium.

Weiss jemand vielleicht etwas Neues? Auf der HP der FU steht zwar, man soll sich ab dem 01.06.08 informieren können, aber das stand bei Soziologie auch und jetzt kann man da schon ganz viele Infos lesen.

Ich bin sooooo ungeduldig!:runzel:

Liebe Grüße

Sabine

Comments

mickey wrote:

Ja, aber die Psychopa...ähm...logen sind ja den gängigen Klischees zufolge deutlich schlimmer :D:D:D

wird schon seinen Grund haben, warum Biwis zu Psycho wechseln:cool

Du meinst, jetzt können sie alle Zurückhaltung aufgeben? :eek

kridbonn wrote:

Ist ja letztlich wurscht – wenn Du regulär eingeschrieben bist, kannst Du jeden Kurs belegen, der Dir Spaß macht. Das geht ohne zusätzlichen Antrag einfach online.

Ja klar, aber kann ich auch überall Prüfungen schreiben, die anerkannt werden?

Mann gstern habe ich echt vor dem Rückmeldebogen gesessen und wirklich überlegt, was ich wohl ab nächstes Semester studieren könnte :confused: Psycho, oder doch lieber Master-Philo, Geschichte ist interessant aber BiWi klingt auch nicht schlecht.... Ich kann mich nicht entscheiden :eek

Andrea,

Andrea wrote:

Nach einem Studium der Bildungswissenschaften steht einem jedoch die Möglichkeit zur Weiterbildung zum Kinder- und Jugendlichentherapeuten zur Verfügung, während das Psychologie-Studium an der FeU dazu nicht qualifiziert.

Woher nimmst du diese Info? Mir wurde mal was anderes dazu gesagt.

Viele Grüße
Joanna

Bildungswissenschaften ersetzt die ehemalige Pädagogik & Erziehungswissenschaften. So meine Info.

Der Bachelor- Studiengang „Bildungswissenschaft“ tritt am IBW im Zuge der Umstellung der Magister- und Diplom- Studiengänge der Universität Heidelberg auf die Abschlüsse Bachelor und Master ab dem Wintersemester 07/08 an die Stelle des Magisterstudiums im Fach Erziehungswissenschaft.

von da: [url=https://www.uni-heidelberg.de/studium/interesse/faecher/bildungswissenschaft.html]Bildungswissenschaft - Universitaet Heidelberg[/url]

Erziehungswissenschaften im Hauptfach qualifizierten zur Weiterbildung zum Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten. Laut Gespräch mit dem Studienberater der Uni Heidelberg würde es also in "Kürze" zu einer Umstellung der entsprechenden gesetzlichen Grundlagen kommen, um an die veränderten Gegebenheiten anzupassen.

Edit: Die Zulassung zur entsprechenden Weiterbildung erfolgt jedoch individuell, man muss also schon bestimmte Fächer und Schwerpunkte studiert haben, die wirklich mit Kindern und Jugendlichen zusammenhängen. Genaueres weiss ich nicht, da ich mich damit nicht vertiefend beschäftigt habe.

Aber meines Wissens nach qualifiziert der Bachelor in Psychologie auch für die Weiterbildung zur Kinder- und Jugenlichentherapeutin.
Und da war jetzt die Frage woher du die Info nimmst das es nicht so sei?

Ganz einfach: Der Bachelor der Psychologie der FeU tut das nicht, da ihm die klinischen Inhalte fehlen.

Es ist alles vom Inhalt des Studienganges bzw. der belegten Kurse/Vorlesungen abhängig.

Hm nun gut.
Ich habe da andere Infos werde das nochmal prüfen.
Meine nfo ist, das man mit dem Bachelor in Psychologie, Soziologie oder Bildungswissenschaft die Ausbildung machn kann. Die letzteren zwei schließen das fach klinische psychologie ja auch nicht ein.
Wohingegen die Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten nur mit dem Master geht, und nur dann wenn klinische Psychologie im Studium ausreichend behandelt wurde.
Aber vielleicht irre ich mich auch! :confused:
Grüße

OekonomieIstAlles wrote:

Ja klar, aber kann ich auch überall Prüfungen schreiben, die anerkannt werden?

Eine bestimmte Zahl von Prüfungen wird Dir anerkannt. Wieviele genau musst Du beim PA erfragen.

OekonomieIstAlles wrote:


Mann gstern habe ich echt vor dem Rückmeldebogen gesessen und wirklich überlegt, was ich wohl ab nächstes Semester studieren könnte :confused: Psycho, oder doch lieber Master-Philo, Geschichte ist interessant aber BiWi klingt auch nicht schlecht.... Ich kann mich nicht entscheiden :eek:

Warum nicht ein Kompromiss? Studier Mathe :p

Das kann vielleicht auch zutreffen, meine Info stammte aus einer mündlichen Studienberatung, die ich selbst nicht für mich in Anspruch genommen habe, sondern nur jemanden begleitete. Ob der Herr wirklich wusste, was er sagt, bzw. ob das zutrifft, das steht auf einem anderen Blatt.

Wenn es jedoch etwas Schriftliches darüber gibt: Nur her damit, dann werden wir alle anschließend schlauer sein.

nochmal,

also inzwischen laufen meine Zahnrädchen im Hirn, sofern man welche hat :D, auf Hochtouren. So wie´s aussieht bleibe ich doch bei den Bildungswissenschaften, weil mir Psychologie zu trocken ist. Ich bin eher ein praktischer Mensch und mit Pädagogik kann ich da mehr anfangen.
Zur Klinischen Psychologie, wenn man eine Heilerlaubnis für die Psychotherapie hat (HP Psychotherapie) kann es doch egal sein, da darf man ja "therapieren", man darf sich nur nicht "Kinderpsychotherapeut" nennen.

Auf einer Fachtagung sagte mir eine Kollegin aus Deutschland, dass man heutzutage auch ohne vorherigem Studium Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeut als Ausbildung machen kann.
Toll wär´s auf jeden Fall, denn bei uns herrscht akuter Mangel!!! Wartezeiten von 2 Jahren sind normal! :mad:
Ich rede hier aber nicht von pupertierenden Kindern die einfach nur auffällig sind, sondern von Kindern die, aus welchem Grund auch immer, massive Probleme mit sich und ihrer Umwelt haben! :(

Psychologie kann ich ja immer noch im Nebenfach mal antesten. ;)

Liebe Grüße,

Conny

ich habe folgende identischen Antworten von der Fernuni, einer Studienberatung einer Präsenzuni, verschiedener Krankenkassen und einer Ausbildungsstätte für Kinder-und Jugendlichentherapie bekommen.

Da ich ja auch eine Ausbildung zur HP für Psychotherapie mache, hat mich das sehr interessiert.

Man kann mit dem Studium der Psychologie OHNE Klinische Psychologie definitiv keine Ausbildung zum Kinder-und Jugendlichentherapeuten machen. Sie lassen einen einfach nicht zu.
Sehr wohl aber als Diplom-Pädagoge und neuerdings dann auch als Bildungswissenschaftler, weil es demnächst keine Diplom-Abgänger mehr geben wird. Da stellen sie sich schon drauf ein.

Ohne Studium geht das auch nicht, das stimmt nicht.

Ebenso bekommt man von den Krankenkassen keine Abrechnungserlaubnis als Bachelor-Psychologe ohne therapeutische Ausbildung. Therapieren darf man zwar, wenn man HP für Psych. zusätzlich ist, kann aber nicht mit den Krankenkassen abrechnen.

Man bekommt als Psychologe mit einem Abschluß ohne Klinische Psychologie und ohne Therapieausbilgung noch nicht mal die Erlaubnis, Präventionskurse wie Autogenes Training erstatten zu lassen, da nützt einem auch keine Ausbildung zum HP oder AT-Kursleiter.
Die KK akzeptieren es einfach nicht. Wohl aber mit Pädagogischer Ausbildung, z.B. Diplom- Päd., Sozial-Päd., Lehrer, Arzt und ab sofort auch als Bachelor-Erziehungswissenschaftler, die setzen das gleich mit Pädagoge. Das wird aus dem Grunde so entschieden, weil die KK ein Psychologiestudium in der Form ohne Klinik und Therapie als zu theoretisch ansehen ohne pädagogische oder beratende Praxis.

Da ich in diesem Bereich arbeite, habe ich mich da sehr umfassend informiert.

Nun überlege ich bei meinem Hintergrund, dass für mich ein BiWi- Studium wahrscheinlich auch sinnvoller wäre, zumal da einen nicht während des gesamten Studiums immer diese Statistik verfolgt. Andererseits sind die Psych.-Themen schon sehr spannend, aber man kann sie ja auch als Zusatzkurse belegen, wenn man Zeit und Geld hat:(.

Liebe Grüße

Sabine

Sabine,

wow, vielen Dank für deine Infos, dann bin ich ja im richtigen Kurs! :D

Ich werde vielleicht auch den einen oder anderen Schein in Psy machen, da sind doch ein paar Themen, die ich zwar beim HP Psy schon hatte, aber vielleicht gibt es ja trotzdem was Neues.

Meld dich doch mal wieder, für was du dich entschieden hast, dann könnten wie uns evtl. austauschen. ;)

Liebe Grüße,

Conny

PS: Statistik hab ich indirekt, wenn ich die Prozentränge bei Tests ermitteln muss, aber da gibt´s ja in den Hinweisen die Tabellen...

Sabine,

vielen Dank für deine ausführliche Antwort.
Zu beachten ist aber das es wohl sowieso eine Reform für die Ausbildung zum Kinder- und Jugendlichen Psychotherapeuten geben wird, und evtl. der Bachelor in BiWi bald auch nicht mehr reicht und dann nur noch der Master.

Grüße
Joanna

Also ich bin jetzt vollends durcheinander. Was genau kann ich denn dann mit dem Bachelor in Psychologie machen.
:confused::confused::confused:
Eigentlich mach ichs ja weil es mich inhaltlich total interessiert. aber ich frag mich schon auch ob es mir was bringen könnte.

P.s. Wie lange dauert es eigentlich bis man nach der Einschreibung Post bekommt?

Joanna,

da könntest Du Recht haben, das vermute ich auch.
Im Moment bleibt es wohl beim Bachelor, weil die ja auch Sozial-Pädagogen von den FH`s zulassen und die haben auch keine höhere Qualifikation als den Bachelor.
Aber da wird sich bestimmt einiges tun, glaube ich auch.

Conny, an Austausch wäre ich auch sehr interessiert, ich überlege noch eine Nacht und melde mich bei Dir. Wir haben ja irgendwie auch gemeinsame Interessen, finde ich schön.

@Joanna

Du kannst in die Wirtschaft gehen, habe z. B. letztens einen Arikel gelesen, dass die bei großen Autoherstellern die Werbung von Psychologen machen lassen.

Du kannst Forschung betreiben, z. B. Marktforschung.

Du kannst auch in beratender Funktion tätig werden im Gesundheitwesen und bei Verbänden.

Es gibt viele Möglichkeiten.

Liebe Grüße

Sabine

Bei uns im Altenheim wird für die Alzheimer- Betreuung jemand gesucht, allerdings auch nur mit Klinik und therapeutischer Erfahrung.

Liebe Grüße

Sabine

Sabine,

in welchem Bereich möchtest du denn hauptsächlich tätig werden?

Ich bin ja schon im Bereich außerschulischem Training tätig, aber keine Nachhilfe, ja nicht verwechseln! :p

Mich macht unser Bildungssystem irre wütend, immer mehr Kinder bleiben bei diesem Pensum und bei diesem Tempo auf der Strecke! :mad:

Wenn sie zu mir kommen, sind sie meist nur noch ein Häufchen Elend. Sie bekommen von ihren, oft unwissenden, Lehrern zu hören, dass sie dumm, faul und zu langsam sind. Solange, bis sie es selbst glauben!!!
Dabei erlebe ich sie als sehr sensibel, einfühlsam, sozial und oftmals technisch hochbegabt!

Umso mehr freue ich mich, wenn ich ihnen helfen kann ihren Weg zu gehen, TROTZ SCHULE !!! ;)

Liebe Grüße,

Conny

PS: Vielleicht kann ich mich nach dem Studium beim Kultusministerium bewerben und denen mal kräftig in den A.... treten!

Ups, da sind jetzt die Gefühle mit mir durchgegangen...

Was sagt uns Psy´s das?

Hat sie noch unausgelebte Konflikte zu bewältigen?
Versteckt sich hier etwa eine psychopathische Neigung?

Das lernt ihr dann jetzt ja alles, oder?

Nochmal zur Frage, ob man Therapeut werden kann oder nicht:
Wenn ich das richtig verstanden habe, ist das zumindest theoretisch durchaus möglich, weil die Voraussetzung zur Therapeuten-Ausbildung ein Master in Psychologie mit klinischem Schwerpunkt ist.
Es wird zwar wahrscheinlich nicht einfach, zu einem entsprechenden Masterstudiengang zugelassen zu werden, wenn man keine klinische Psycho im Bachelor gemacht hat, aber komplett ausschließen kann man das meines Erachtens nach nicht.
Allerdings sollte man sich glaub ich gut überlegen, ob man wirklich Therapeut werden will, das ist mit Sicherheit einer der anstrengendsten und belastendsten Berufe, die man ausüben kann; zumal es auch viele andere interessante Gebiete in der Psychologie gibt; die in Deutschland scheinbar recht neue Gemeindepsychologie hört sich z.B. sehr interessant an, find ich...

@Conny

Eben das ja leider nicht, ist ja Klinische Psychologie:mad:.

Oder bei Dir, Conny vielleicht gar schon forensisch:D?

Das war ein Spaß!!!:p

Liebe Grüße

Sabine

P.S.: Das mit dem Kultusministerium ist eine gute Idee, darf ich mitmachen?
Ich sehe uns schon da als eine Art Coaches mit sehr geregeltem Einkommen:D und nebenbei helfen wir misshandelten Schülern. Das würde meinen Kindern wohl sehr gefallen:cool:.

Psychologie ist weitaus mehr als "nur" Therapeut zu werden. Die klinische Psychologie und auch die (im Übrigen recht teure) Therapeutenausbildung die man im Anschluss an den bisherigen Diplom-Studiengang machen konnte, erlauben es einem dann, als psychologischer Psychotherapeut zu arbeiten (und auch mit Krankenkassen abzurechnen). Was sanya geschrieben hat zu den aktuellen Regelungen ist korrekt. Also wer was darf oder eben auch nicht.

Die "Klinische" ist aber nur ein Teilbereich der ganzen Psychologie! Ich denke die Fernuni wird die klinische Psychologie weggelassen haben, weil das einfach im Fernstudium nicht vermittelbar ist. Dazu gehört normalerweise mindestens ein Praktikum und es wäre fahrlässig, jemanden OHNE Erfahrungen in diesem Bereich nach einem Bachelor Abschluss auf die Menschheit loszulassen! Denn dafür braucht man weitaus mehr als NUR Fachwissen.

Wer von euch von vornherein in die Richtung psychologischer Psychotherapeut gehen möchte, sollte schauen wie die Psychologie-Studiengänge an den Präsenz-Hochschulen aussehen und ob es möglich sein wird, nach Absolvierung der Hagener Module diese anrechnen zu lassen und den klinischen Bereich dann an einer Präsenzhochschule zu machen. Vielleicht dann auch die Bachelorarbeit da schreiben? Es bietet sich ja schon oft an die Arbeit auch da zu machen, wo man später arbeiten möchte. Oder dass ihr einen klinisch orientierten Master macht danach, denn dann sollte man auch zur Therapeutenausbildung zugelassen werden (die Umstellung wer die Ausbildung machen darf, ist ja gerade im Gange wie jemand schrieb).

Auf den Seiten der Fernuni heißt es (zur Frage was man mit dem Bachelor in Psychologie machen kann):

Zielgruppe dieses Studienganges sind zum einen Personen, die einen ersten berufsqualifizierenden Abschluss in Psychologie anstreben, der sie für psychologische Beratung, Interventionsplanung und Maßnahmenevaluation in Bildungs-, Wirtschafts- und Verwaltungsorganisationen oder im Gesundheits- und Sozialwesen qualifiziert. Zum zweiten qualifiziert der Studiengang für die Aufnahme eines weiterführenden M.Sc.-Studiengangs in Psychologie.


Zentrale berufspraktische Qualifikationen, die im B.Sc.-Studiengangs vermittelt werden, sind:
[list][*]die Analyse und Optimierung von Kommunikations-, Lehr-, und Lernprozessen, von Arbeits- und Produktionsabläufen,
[*] die Diagnostik von Persönlichkeitsmerkmalen sowie von Verhaltens- und Entwicklungsmerkmalen und -störungen,
[*]Die Beschreibung und Diagnostik der Bedingungen sozialer Konflikte, die Formulierung und Durchführung von sozial- und gemeindepsychologischen Interventionsansätzen und deren Evaluation
[*]Maßnahmen der Personalauswahl und Personalentwicklung, sowie auch
[*]die Vermittlung psychologischen Wissens in den genannten Praxisfeldern.
[/list]

Es scheint also mehr der Diagnostik zu sein auf der der Schwerpunkt im Bachelorstudiengang der Fernuni liegt. Ein spannendes Feld ist sicher die Personalauswahl und -entwicklung in Unternehmen, das wäre jedenfalls der Bereich in dem ich mich wohl fühlen würde :).

Im Marktforschungs- und Marketingsbereich werden sicher auch Psychologen gebraucht, genauso wie Leute die sich mit statistischen Verfahren, Methoden etc. auskennen. Eine Umfrage zu machen ist manchmal gar nicht so einfach, vor allem dann nicht wenn man sie in irgendwelchen Fachzeitschriften veröffentlichen lassen will. Für Psychologen gibt es meines Erachtens viele Einsatzgebiete, die nichts mit der klinischen Psychologie zu tun haben.

viele Grüße
schmetterling

Da hast Du völlig recht Schmetterling.

Es kam halt im Thread die Frage auf nach der möglichen Weiterbildung im therapeutischen Bereich, daher sind wir auf dieses Thema gekommen.

Das hat ja nichts damit zu tun, dass es sehr viele andere sehr interessante Gebiete der Psychologie gibt.:)

Liebe Grüße

Sabine

Ja seh ich auch so ;)
*senfabgeb*

Ah, ich hab noch was in den [url=https://www.fernuni-hagen.de/KSW/bscpsy/studienorganisation/faq.shtml]FAQs[/url] gefunden:

"Wie kann ich mich im Bereich klinischer Psychologie weiterqualifizieren, wenn ich später als psychologische/r Psychotherapeut/in arbeiten möchte?"

Das Psychotherapeutengesetz von 1999 sieht vor, dass die Voraussetzung für die postgraduale Ausbildung zum/r Psychologischen Psychotherapeuten/in das Diplom im Fach Psychologie mit einer Abschlussprüfung in Klinischer Psychologie ist. Da der Masterabschluss in Psychologie das Äquivalent zum Diplom darstellt, wird der Master mit einem Schwerpunkt in klinischer Psychologie in der Nachfolge des Diploms die Zulassungsvoraussetzung sein. Mit dem B.Sc.-Abschluss können Sie sich für Masterstudiengänge an anderen Hochschulen bewerben. Hochschulen, die einen Masterstudiengang in Klinischer Psychologie anbieten, können allerdings zusätzlich zum B.Sc.-Abschluss weitere Zulassungsvoraussetzungen definieren (z.B. den erfolgreichen Abschluss eines Moduls zur Klinischen Psychologie im B.Sc. Studiengang). Über die spezifischen Zugangsvoraussetzungen für einen Masterstudiengang in Klinischer Psychologie müssen Sie sich bei der den Studiengang anbietenden Hochschule informieren.

Das ist doch mal eine recht klare und konkrete Aussage zu dem Thema :cool: :).

Ein sehr interessanter Hinweis, finde ich.
Danke schön:).

Ich glaube, ich schreibe mich doch für BiWi ein.

Ein Bachelor und dann einen Master und dann noch die Psychotherapeutische Ausbildung ist ein guter Weg, aber das dauert mir zu lange.

Ich bin ja schon eine alte Schachtel:p:D.

So kann ich den Bachelor BiWi machen, nebenbei mache ich ja noch den HPpsych. und im Anschluß meine gewählte Therapieform. Das kommt zeitlich gut zusammen.

Dann darf ich therapieren und kann verschiedene Therapien und Präventionen, wie z. B. Entspannungstraining mit den Krankenkassen abrechnen.

Wenn dann alles so klappt:rolleyes::):D.

Liebe Grüße

Sabine

Meta-ebene wrote:

...Was genau kann ich denn dann mit dem Bachelor in Psychologie machen.
:confused::confused::confused:
Eigentlich mach ichs ja weil es mich inhaltlich total interessiert. aber ich frag mich schon auch ob es mir was bringen könnte....


[URL="https://www.fernuni-hagen.de/imperia/md/content/studium/infomaterial/h4.pdf"]Informationen zum Studium[/URL], Seite 19, Tätigkeitsfelder

Oh cool! Das PDF kenn ich gar nicht! Danke! :o)

Eine hübsch gemachte Seite, die viele der Fragen, die hier immer wieder auftauchen beantwortet ist: [url=https://www.psychologie-studium.info/index.php?site=2]psychostudium.de, Alles zum Psychologiestudium[/url]

Dort wird z.B. auch die Frage der Berufsmöglichkeiten relativ konkret beantwortet. (siehe Unterpunkt: Berufsfelder)

und nochmal kurz zur klinischen Psychologie: Obwohl ich nicht vorhabe Therapeut zu werden, finde ich es trotzdem ungünstig, dass man da gar nichts mit auf den Weg gegeben bekommt.
Auch wenn man z.B. Organisationspsychologe wird, sollte man meiner Meinung nach schon fundierte Kenntnisse in klinischer Psycho haben, da man mit Sicherheit immer wieder mit Menschen zu tun haben wird, die die ein oder andere psychische Störung haben.

radlbenny wrote:

...und nochmal kurz zur klinischen Psychologie: Obwohl ich nicht vorhabe Therapeut zu werden, finde ich es trotzdem ungünstig, dass man da gar nichts mit auf den Weg gegeben bekommt.
Auch wenn man z.B. Organisationspsychologe wird, sollte man meiner Meinung nach schon fundierte Kenntnisse in klinischer Psycho haben, da man mit Sicherheit immer wieder mit Menschen zu tun haben wird, die die ein oder andere psychische Störung haben.

Wie schon geschrieben:


die Diagnostik von Persönlichkeitsmerkmalen sowie von Verhaltens- und Entwicklungsmerkmalen und -störungen

Der Bereich wird schon nicht ganz ausgeblendet bleiben, da habe ich keine Sorge. Und für mehr als die Verdachtsdiagnose solcher Störungen ist man ohne fundierte Therapieausbildung sowieso nicht qualifiziert. Man kann dann aber in einem persönlichen Gespräch empfehlen, einen Therapeuten aufzusuchen, wenn die Situation so ein offenes Gespräch erlaubt.

Gruß
Lingo

Naja, ich glaube zwischen dem was unter "die Diagnostik von Persönlichkeitsmerkmalen sowie von Verhaltens- und Entwicklungsmerkmalen und -störungen" gemacht wird und einem ganzen Modul zu klinischer Psycho besteht ein ziehmlich großer Unterschied. Wahrscheinlich werden da die verschiedenen Störungen und Krankheitsbilder nur angekratzt, für mehr dürfte auch gar keine Zeit sein.
Dass man ohne Therapieausbildung nicht therapieren darf, ist mir klar, aber diagnostizieren darf man als fertiger Psychologe schon, was einem schwer fallen dürfte, wenn man keine entsprechenden Vorlesungen hatte.
Wie gesagt: angenommen man arbeitet als Arbeits-/Organisationspsychologe in irgendeinem Betrieb, da fände ich es schon hilfreich, wenn man genau wüsste, was z.B. noch eine normale Stressreaktion und was schon eine behandlungsbedürftige Störung ist; ohne tiefer gehende Vorkenntnisse stelle ich mir das gar nicht so einfach vor.

genauso ist es!

Vor allem ist es so, das eine Mitarbeiter, der eine beginnende Psychose (die mit akuten Schüben gehen nicht mehr zur Arbeit) hat, sich selbst nie als krank bezeichnen würde, es fehlt die Krankheitseinsicht. Auch bei anderen Auffälligkeiten wie Alkoholdelir, wir einem wohl öfters begegnen als Psychose, ist es schwer jemanden zur Mitarbeit oder zum Arztbesuch zu bewegen.

Ich denke, diese Grunkenntnisse werden euch mit Sicherheit auch vermittelt, wenn ich sie schon beim Psychologischen Berater lernen muss. ;)

Liebe Grüße,

Conny

Na jetzt malt mal nicht den Teufel an die Wand. Ihr werdet im Job nicht alleine sein ;) und die Leute sind schließlich nicht auf den Mund gefallen, sondern können Fragen beantworten. Im übrigen glaube ich auch, dass euch weniger Menschen mit aktuen Psychosen ;) über den Weg laufen sondern vielleicht eher solche die an Burn-Out leiden, wenn überhaupt. Mit der Zeit wird man auch ein Gefühl dafür entwickeln was "im Rahmen" ist und was nicht.

Im übrigen rate ich jetzt schon davon ab, Menschen sofort zu psychologisieren, diagnostizieren oder zu viel in deren Handlungen hinein zu interpretieren. Jeder Mensch ist anders und gerade wenn es um Diagnosen geht ist Fingerspitzengefühl gefordert. Denn das kann manchmal schon ein "blöder" Stempel sein und den wird man nur schwer wieder los. Und last but not least: Menschen die keine Hilfe möchten (und solche gibt es), kann man nicht helfen. Wer sich wirklich umbringen will wird dies tun.

liebe Grüße :winke:
schmetterling

radlbenny wrote:

Naja, ich glaube zwischen dem was unter "die Diagnostik von Persönlichkeitsmerkmalen sowie von Verhaltens- und Entwicklungsmerkmalen und -störungen" gemacht wird und einem ganzen Modul zu klinischer Psycho besteht ein ziehmlich großer Unterschied. Wahrscheinlich werden da die verschiedenen Störungen und Krankheitsbilder nur angekratzt, für mehr dürfte auch gar keine Zeit sein.
Dass man ohne Therapieausbildung nicht therapieren darf, ist mir klar, aber diagnostizieren darf man als fertiger Psychologe schon, was einem schwer fallen dürfte, wenn man keine entsprechenden Vorlesungen hatte.
Wie gesagt: angenommen man arbeitet als Arbeits-/Organisationspsychologe in irgendeinem Betrieb, da fände ich es schon hilfreich, wenn man genau wüsste, was z.B. noch eine normale Stressreaktion und was schon eine behandlungsbedürftige Störung ist; ohne tiefer gehende Vorkenntnisse stelle ich mir das gar nicht so einfach vor.


Im Großen und Ganzen stimme ich dir zwar weitestgehend völlig zu, aber ich denke, dass man die formale Ausbildung nicht überbewerten sollte. Klar ist es wichtig zu wissen, ab wann Störungen wirklich behandlungsbedürftig sind und ab wann nicht. ABER: Das Wichtigste ist doch Erfahrung. Bei vielen Störungen gibt es nicht DIE eine Grenze. Ab wann ist man denn z.B. depressiv (und wann ist man es nur leicht, mittel oder schwer) und was ist noch als "normale" Stimmungsschwankung zu tolerieren? Klar, dafür gibt es bestimmte Testverfahren, Fragebogen usw. Aber gute und erfahrene Psychotherapeuten werden das nicht nur an Lehrbuch-Kriterien festmachen, sondern vor allem daran, wie es der Person ganz individuell geht. Was für den einen schon nicht mehr zu ertragen ist, ist für einen anderen vielleicht nicht so schlimm. Und genau das kann man eben nicht per Skript lernen, sondern nur im Umgang mit Menschen.
Und außerdem kann man ja auch noch neben dem Beruf lebenslang lernen. :) Gerade in der Psychologie gibt es viele Entwicklungen und Forschungsrichtungen (z.B. Neurowissenschaft/-psychologie, ...) , die vielleicht die Wahrheit von gestern morgen schon wiederlegen könnten. ;)
Ich denke auch ein Organisationspdychologe, der klinische Psychologie hatte wird von dem vielen Prüfungsstoff am Ende des Studiums schnell sehr viel wieder vergessen und wenn er das Wissen dann wieder braucht, nochmal bestimmte Informationen nachlesen. Trotzdem wäre es natürlich schön, wenn auch wir die Möglichkeiten hätten klinische Psychologie zu lernen. Aber was nicht ist kann ja noch werden ...

Danke für deine liebe Begrüßung:) @ SANDRA nett von dir :)).
Ich warte übrigens auch noch auf eine schriftliche Antwort der Fernuni... Mensch wie sich mein Leben 2008 verändert hat ist echt der Wahnsinn. :) Apropos Wahnsinn, da bin ich hier ja hoffentlich gut aufgehoben *fg*.

georgia76 wrote:

Apropos Wahnsinn, da bin ich hier ja hoffentlich gut aufgehoben *fg*.


Auf jeden Fall - wir alle hier müssen ja wohl des Wahnsinns fette Beute sein, uns neben Beruf und Familie auch noch dieses Uni-Gedöööns anzutun!

Oh ja, das sind wir. Ich habe es mir auf jeden Fall schon mehrfach sagen lassen, dass ich wohl zu wenig zu tun oder einen an der Waffel hätte mir das anzutun.

Andrea, da bist du nicht allein mit der Waffel

Dann sind also wir die mit der Waffel

Ich verteile ein wenig Eis [IMG]https://www.cosgan.de/images/smilie/nahrung/n035.gif[/IMG] für die Waffeln, dann sind sie nicht so alleine und es schmeckt einfach besser MIT Eis :D .

Ich hab mal eine Frage, es heisst ja, man kann "beratend" tätig werden, könnte ich dann z.B. Suchtberater werden oder in Fraunhäusern als Beraterin oder so arbeiten? Oder bräuchte man da auch nochmal eine extra Ausbildung nach dem Studium? Es heisst immer nur: "Zugangsvoraussetzung ist ein Studium in Pädagogik oder Psychologie". Kann ich dann also direkt nach dem Studium Suchtberater werden? Wahrscheinlich nicht, oder? Das ist ja schon was Spezielles, wofür man nochmal geschult werden muss?! Hat von euch jemand mehr Infos?

Für die meisten Berufe dieser Art gibt es einschlägige Zusatzausbildungen, die man absolviert haben sollte.

Für z.B. den Suchtberater solltest du Kenntnisse im Bereich "Sucht" haben, die eindeutig in die klinische Psychologie fallen, die meisten Arbeitgeber würden dich sonst nur dann einstellen, wenn sie keinen anderen Bewerber hätten.

Bekannt ist, dass der Markt der Psychologen, Sozialpädagogen und einschlägigen Berufe hart umkämpft ist und dass sehr oft Stellen mit weniger als 100% angeboten werden.

Gerade in Bereichen, wo man doch einiges mit Menschen zu tun hat, die psychisch stark angeschlagen sein dürften, ist ohne klinische Psychologie kein Blumentopf zu gewinnen.

Ohne eine Weiterqualifizierung dürfte es schlecht aussehen.

Babs84 wrote:

Ich hab mal eine Frage, es heisst ja, man kann "beratend" tätig werden, könnte ich dann z.B. Suchtberater werden oder in Fraunhäusern als Beraterin oder so arbeiten? Oder bräuchte man da auch nochmal eine extra Ausbildung nach dem Studium? Es heisst immer nur: "Zugangsvoraussetzung ist ein Studium in Pädagogik oder Psychologie". Kann ich dann also direkt nach dem Studium Suchtberater werden? Wahrscheinlich nicht, oder? Das ist ja schon was Spezielles, wofür man nochmal geschult werden muss?! Hat von euch jemand mehr Infos?

Hallo Babs,

grundsätzlich darfst du, ohne dass du dich "Therapeut" nennen darfst, nicht "therapieren". Das heißt du musst alles was mit Krankheiten zu tun hat (Süchte zähle ich dazu), an einen Fachmann - in dem Fall einen Therapeuten oder Arzt abgeben.

Als "Berater" (Achtung die Berufsbezeichnung ist nicht geschützt, im Grunde darf sich jeder Berater nennen) darfst du z.B. Paarberatung anbieten, jemanden im Job coachen, oder ich kenne z.B. jemanden, der Beratung für junge Familien anbietet. Nur musst du eben zum Therapeuten oder Arzt überweisen/schicken wenn du denkst, dass da etwas pathologisches dahinter steckt. Die Grenzen sind, wie gesagt, schwammig und nicht immer sofort erkennbar, nur wenn du sie erkennst, müsstest du ggf. handeln und Klienten überweisen und die Verantwortung an diejenigen abgeben, die "besser" ausgebildet sind.

Die Fragen zu "Wann darf man Therapeut werden" und "Welche Ausbildung muss ich dafür haben?" wurden hier im Thread schon recht ausführlich diskutiert, Links zu den FAQs der Fernuni-Seite finden sich auch.

Lies dich einfach mal in Ruhe hier durch :) und wenn du keine schlüssigen Antworten bekommst, kann dir am besten der Lehrstuhl weiterhelfen. Der Studiengang beginnt ja erst im Oktober und ist für uns alle neu, wir wissen also selber vieles (noch) nicht. Wirklich hieb- und stichfeste Antworten gibts nur beim Lehrstuhl.

viele Grüße
schmetterling

Hey Schmetterling, ja dass ich nicht therapieren darf, weiss ich schon, ich informiere mich eigentlich seit 3 Jahren über das Psychologie-Studium und was ich danach machen will, nur kommt es mir hier anscheinend langsam so vor, also kann man, wenn man an der FeU studiert, überhaupt nichts machen, bei dem man Leuten hilft, sondern nur so manipulirende Sachen, wie in die WErbung gehen (ich will nicht Leute überreden, erwas zu kaufen) oder ins Personalmanagement (davon halte ich gar nichts, die Lufthansa hat meinen Freund nach 4 Tagen bestandenen Tests beim psychologischen Gespräch, dem allerletzten Test gekickt, weil er ihnen nicht selbstbewusst genug war und das ist eigentlich schon, aber die meinen, sich nach einem kurzen GEspräch eine Meinung über Menschen bilden zu können und sowas will ich nicht!). Und in irgendein Büro hock ich mich als Psychologe ned rein, ich will analysieren und überlegen und Menschen helfen, sie glücklicher machen!
Die FeU in der Schweiz bietet auch klinische Psychologie an ([url=https://www.fernuni.ch/studienangebot/psy/studieninhalte]Studieninhalte — Fernstudien Schweiz[/url]), man muss zwar, soweit ich weiss, jeden Samstag zu einer Präsenzveranstaltung kommen und der Bachelor dauert in Vollzeit sogar 4,5 Jahre, aber danach kann man das tun, was man liebt!
Ich mein, ich bin echt froh gewesen, dass die FeU den Bachelor in Psychologie anbietet, aber wenn man danach nicht therapieren, nicht helfen, nicht wirklich beraten darf, weil man man immer gegen irgendein Gesetz verstößt, dann ist das doch Käse!
Die Chancen auf dem Arbeitsmarkt sind doch heute für jeden schlecht, da nimmt doch kein Arbeitgeber einen Psychologen (ich habe vor, noch den Master zu machen), der überhaupt nie klinische Psychologie hatte und nicht mal auf ner "richtigen" (sorry, das denken viele über die FeU) war! Und selbstständig darf man sich auch ja nicht machen, weil man ja nicht therapieren darf!
Jetzt denkt ihr bestimmt, ich sei undankbar und ich solle mich doch freuen, dass überhaupt sowas angeboten wird, aber das ist halt nix Ganzes! Ich will nicht 35 Jahres was arbeiten, was ich eigentlich nicht will, nur weil die FeU nichts anderes angeboten hat. Werde auf jeden Fall versuchen, mich an der normalen Uni München einzuklagen oder vielleicht mit viieel GLück übers Losverfahren reinzukommen! Ich glaube nämlich wirklich, dass man mit diesem Studium hier später nicht für Menschen da sein kann, ausser für raffgierige Chefs, die ihr Personal so gecoacht haben wollen, dass sie nur die Arbeit im Kopf haben. Ich bin grad wirklich traurig, hatte mir das so toll vorgestellt mit dem Fernstudium, wollte noch nebenbei Französisch studieren und das wäre so perfekt gewesen

Möchte mich noch kurz korigieren: Der Studiengang in der SChweiz ist nicht ganz Vollzeit, auch nicht Teilzeit, sonder 30 Stunden pro Woche. Die Präsensveranstaltung findet jeden 3. Samstag, nicht jeden, statt!
Warum kann die FeU Hagen das nicht so machen? Das wäre ein Traum

Die FeU ist eine ganz andere Uni, als die in der Schweiz. Es gibt auch wie vor die Möglichkeit entsprechend bei der Open University zu studieren. Voraussetzung ist, dass du mit Englisch klar kommst.

Wie auch immer deine persönlichen Präferenzen aussehen mögen, bitte versuch nach Möglichkeit AO-Psychologen oder Personaler nicht über einen Kamm zu scheren, nur weil dein Freund eine schlechte Erfahrung gemacht hat. An irgendwelchen Kriterien scheitern immer wieder Bewerber, sei es an den Noten, sei es an anderen objektiven, aber auch auch subjektiven Dingen.

Statistisch ist übrigens nachgewiesen, dass das Assessment-Center das zuverlässigste Personalauswahlverfahren ist, bei dem man den Erfolg der Kandidaten zumindest zu einem gewissen Anteil voraus sagen kann.

@Babs84:

Wer sagt dir denn, dass du dann 35 Jahre genau das machen musst? :confused: Du kannst doch auch noch an eine normale Uni wechseln oder eben nach dem Bachelor dort einen Master in klinischer Psychologie machen. Da bekommst du dann eben bestimmte Auflagen, z.B. dass du die Bachelor-Kurse in klinischer Psychologie nachmachen musst.
Z.B. hier: [URL="https://www.kli.psy.ruhr-uni-bochum.de/ae/Infoheft_MSc_KliPsy.html"]Beschreibung M.Sc. Klinische Psychologie[/URL]
Je mehr die Unis auf Bachelor/Master umstellen, desto größer wird auch das Angebot in diesem Bereich werden. Im Moment sind es tatsächlich noch sehr wenige, aber das ändert sich gerade massiv.
Dir stehen also sehr viele Wege offen und wenn du es wirklich so sehr willst wirst du es auch irgendwie (mit viel Flexibilität und vielleicht auch einmal einem größeren Umzug) schaffen können!
Mal nebenbei: Wie willst du dich denn an der LMU einklagen, wenn die noch nichtmal wissen, ob sie nächstes Semester nun das Diplom oder den Bachelor anbieten (es soll ja der Bachelor kommen)?! Die LMU hat in den meisten Studiengängen bereits erfolgreich Auswahlverfahren etabliert und mir ist noch niemand bekannt, der sich irgendwo "einklagen" konnte. Freie Plätze kannst du an der LMU sehr sehr lange suchen (und findest sie am ehesten im Statistik-Studiengang ;)).

Andrea wrote:

Wie auch immer deine persönlichen Präferenzen aussehen mögen, bitte versuch nach Möglichkeit AO-Psychologen oder Personaler nicht über einen Kamm zu scheren, nur weil dein Freund eine schlechte Erfahrung gemacht hat.


... Ergänzung: Bitte auch nicht alle Personaler über einen Kamm scheren! Ich hätte das auch nicht für möglich gehalten, aber seit einiger Zeit weiß ich: Es gibt auch tolle Personaler/Personalentwickler !

Babs84 wrote:

Ich will nicht 35 Jahres was arbeiten, was ich eigentlich nicht will, nur weil die FeU nichts anderes angeboten hat.\

Es zwingt dich niemand, an der Fernuni zu studieren.

Babs84 wrote:


ausser für raffgierige Chefs, die ihr Personal so gecoacht haben wollen, dass sie nur die Arbeit im Kopf haben.\

Interessant, was Du für eine Einstellung zur Personalentwicklung hast. Ich habe die Angebote meiner Arbeitgeber zur Fortbildung immer gerne angenommen und hatte nicht den Eindruck, dass das Ziel war, mich dazu zu bringen, nur noch Arbeit im Kopf zu haben. Aber wahrscheinlich habe ich das nur nicht mehr gemerkt, weil ich in den Veranstaltungen einer Gehirnwäsche unterzogen wurde.

Nun, Babs, vielleicht wäre ja ein Wiwi-Studium was für Dich, dann bekommst Du mal ein paar Einblicke, wie Wirtschaft wirklich funktioniert, und nicht wie sich Klein-Oskar es sich vorstellt... :p

Babs84 wrote:

...ich will analysieren und überlegen und Menschen helfen, sie glücklicher machen!...

Das klingt ziemlich bedrohlich - liebe Babs :eek:

Geh mal die Menschheitsgeschichte durch und achte dabei besonders auf die Leute, die sowas gesagt haben wie du oben. Wenn du dann einen findest, der das Ziel erreicht hat, sag Bescheid hier - wir bleiben hier noch ein bisschen, du kannst dir also die nötige Zeit lassen .....

Wie heißt es so schön im neuen Madonna-Song? "The road to hell is paved with good intentions."

kridbonn wrote:

Wie heißt es so schön im neuen Madonna-Song? "The road to hell is paved with good intentions." :D

Nun, dann werden wir mal ihre Adoptivzöglinge vom traurigen Kontinent in 20 Jahren noch mal nach fragen ....

So, jetzt geb ich hier auch mal kurz meinen Senf dazu ab...

Pädagogische Psychologie, Entwicklungspsychologie, Sozialpsychologie und sozialpsychologische Gemeindepsychologie sind weitaus faszinierender als die klinische Psychologie. Liebe Babs84, diese Teilbereiche qualifizieren dich schon dazu, "beratend" tätig zu werden, sei es in Erziehungs-/Familienberatungsstellen, an Schulen, Kindertageseinrichtungen, Altenhilfe usw. Glaub mir, ich bin Dipl.-Sozpäd (wehe euch es kommen jetzt Sozpäd-Witze :)) und durft all diese Bereiche intensiv in meinem Studium bearbeiten, auch den klinischen.

Und wenn du so großen Wert darauf legst, dich später mal "Therapeut" nennen zu können, dann machst du einfach im Anschluss an die FU-Psychologie eine Fortbildung zum systemischen Einzel-/Paar-/Familientherapeuten. Das ist ne Klasse Fortbildung (DGSF oder SG Zertifizierung vorrausgesetzt) und dürfte deinen Ansprüchen was klinische Anteile angeht mehr als abdecken...

Aber nicht vergessen liebe Babs84, die Psychologie hat mehr zu bieten als "Therapie" und "psychische Erkrankungen"...

Also MEIN PERSÖNLICHER Traum ist es zu helfen und das klingt nicht bedrohlich, ich weiss nicht auf wen sich hier bezogen wurde, ich will nun mal analisieren und Menschen glücklich machen, da muss man mich nicht mir irgendwelchen Diktatoren vergleichen!!!!:mad:
Ich wollte eben schon immer Therapeutin werden, ich höre Menschen gern zu und helfe ihnen gern, auch schon im Freundeskreis bin ich sowas wie ne Therapeutin, nur leider ohne Geld!
Ich will hier keine Personalmanager oder ABO-Psychologen angreifen, ich interessiere mich nicht für Wirtschaft, sondern für menschliche Dinge, warum man ist, wie man ist und wie man das ändern kann, wenn man damit unglücklich ist! Warum ich jetzt hier so persönlich angegriffen werde, wenn ich traurig bin, dass ich mir meinen Lebenstraum nicht über die FeU verwirklichen kann, weiss ich nicht!
Warum ich an keiner Präsenzuni studier, hat mehrere Gründe, u.a. auch der NC natürlich, der soll in Großstädten noch viel krasser sein! Klar, jetzt denkt ihr: "Hätt sie mal mehr gelernt!" aber das hab ich und mein Abi ist auch gut, aber halt nicht 1,7, sondern "nur" 2,2!
Also bitte greift mich nicht an, nur weil ich andere Träume hab als ihr! Und wenn man mein Zitat, in dem es heisst, ich will menschen helfen und sie glücklich machen, ins Lächerliche zieht, dann ist das einfach nur traurig! Bin ich cooler, wenn ich schreib: "Ich will Kohle um jeden Preis, scheiss auf das Wohl der Menschen?"

Babs84 wrote:

Also MEIN PERSÖNLICHER Traum ist es zu helfen und das klingt nicht bedrohlich, ich weiss nicht auf wen sich hier bezogen wurde, ich will nun mal analisieren und Menschen glücklich machen, da muss man mich nicht mir irgendwelchen Diktatoren vergleichen!!!..... Und wenn man mein Zitat, in dem es heisst, ich will menschen helfen und sie glücklich machen, ins Lächerliche zieht, dann ist das einfach nur traurig!

Ich habe Dein Zitat icht ins Lächerliche gezogen, sondern Ernst genommen. Wäre es von Dir ironisch gemeint gewesen, hätte ich es hinnehmen können.
Wer aber auszieht, um "Menschen glücklicher zu machen", zeigt mit dieser Wortwahlt ein erhebliches Maß an Paternalismus und ist auf dem besten Weg, eine ganze Menge Menschen noch unglücklicher zu machen.

Wenn Du magst, maile ich Dir mal meine Diplomarbeit, die sich auf einer etwas anderen Ebene mit genau diesem Ziel beschäftigt, insofern halte ich mich für einigermaßen qualifiziert, so etwas sagen zu dürfen.

Etwas anderes wäre es, wenn Du schriebst: "Ich möchte anderen helfen, etwas glücklicher zu werden." Sorry, das mag sich für Dich jetzt wortklauberisch anhören. Da Du aber ja den Großmeister Freud studieren möchtest: "Es gibt keine Verschreiber!" ('Psychopathologie des Alltagslebens') - Was man gesagt oder geschrieben hat, hat man - wen manchmal auch unbewusst - so gemeint.

Berufsmäßige Glücklichmacher sind in einem Koordinatensystem aus guter Absicht und anzurichtenden Schaden von - ich sag jetzt mal: Politikern - nicht sehr weit entfernt.

Babs84 wrote:

Also MEIN PERSÖNLICHER Traum ist es zu helfen und das klingt nicht bedrohlich, ich weiss nicht auf wen sich hier bezogen wurde, ich will nun mal analisieren und Menschen glücklich machen

Niemand will Dich hier von Deinem Lebenstraum abbringen, ich habe jedoch den Eindruck, als wenn Deine Vorstellungen davon noch recht unrealistisch sind.

Du willst analysieren und glücklich machen und damit bist Du für mich in einer Bewertungsschine drin, die ganz schnell dazu führen kann, dass (psychisch labile) Menschen zu etwas gebracht werden, was sie nicht wollen. Ich würde jetzt nicht so weit gehen, wie Ökonomieistalles und einen Vergleich mit den Nazis anstellen, aber die Richtung stimmt für mich.

Und wenn ich Deine Statements z. B. über Personaler lese, sorry, dann kommt bei mir der Eindruck auf, dass Dir noch etwas die für eine Therapeutin nötige Toleranz und Objektivität fehlt.

Ich möchte denen, die Therapeut als Lebenstraum haben, einen Artikel in der Psychologie Heute ans Herz legen:

"Psychotherapeuten: Schluss mit der Selbstüberforderung!" (Ausgabe März 2008, 70-75)

Gibts auch online unter [url=https://psyheu.de/p1archiv/recherche/f_n/fn_080370.htm]Psychologie Heute 3/2008: Psychotherapeuten: Schluss mit der Selbstüberforderung! (S. 70)[/url], allerdings nicht kostenfrei.

Gruß
Lingo

Babs84,

was ist den Glück?
Für den einen ist es Glück auf einer Insel in der Sonne zu braten.
Für den anderen ist es Glück mal durchschlafen zu können und für einen dritten bedeutet Glück vielleicht jeden Tag seine Murmeln zu sortieren.

Als Therapeut hört man die Abgründe der Seele, man hört was Menschen erleiden mussten und man muss selber damit klar kommen. Das bedeutet eine enorme eigene Belastung wenn man da den Anspruch hat seine Patienten glücklich zu machen. Denn für den Patienten/Klienten ist es vielleicht schon Glück ist das er z.B. "nur" 300 mal und nicht 350 mal verprügelt wurde.

Als Therapeut musst du dich auch mit deinen eigen Abgründung beschäftigen und da vor allem mit der Frage warum du andere glücklich machen willst.

Wenn ein Arbeitspsychologen einem unter Burn-out leidendem hilft seinen Arbeitsalltag anders zu strukturieren, damit er gestützt mit externer Psychotherapie aus dieser Problematik herauskommt, ist der Arbeitspsychologe dann schlecht und unnütz?

Freunden bei Problemen zuzuhören und ihnen Ratschläge zu geben ist eine ehrenvolle Sache und davon sollest du auch nie ablassen. Aber zu therapieren ist etwas ganz anderes und darüber solltest du bitte nochmal nachdenken und dann genau prüfen wie deine Chancen an Präsenzunis sind. du bist doch noch jung, dann wartest du halt vier Semester.

Grüße
Joanna

goodposti, Meta-Ebene :).

Babs84,

lass dir deinen Wunschtraum nicht von Leuten madig machen, die nen Artikel gelesen haben oder ne Diplomarbeit geschrieben haben und sich [COLOR=Black]Ökonomieistalles[/COLOR] nennen.
Und wenn hier fehlende Objektivität bzw. fehlende Professionalität bemängelt wird...he, sie steht noch am Anfang, sowas eingnet man sich im Laufe der Jahre erst an, ist ein nie endender Prozess und bedingt ständige Reflektion des eigenen Handelns. Das ist also keine Voraussetzung um einen solchen Beruf zu erlernen sondern eher ein anzustrebendes Ziel.

Und das mit dem Koordinatensystem, den "berufsmäßigen Glücklichmachern" und Politikern...oh man! Diese traurigen Pauschalisierungen, das tut echt weh...

Daenyo wrote:


lass dir deinen Wunschtraum nicht von Leuten madig machen, die nen Artikel gelesen haben oder ne Diplomarbeit geschrieben haben und sich [COLOR=Black]Ökonomieistalles[/COLOR] nennen.

Sowas nennt man in Diskussionen Ad-hominem-Angriffe. Unsachliche, auf die Person gerichtete Attacken, die nichts zur Sache beitragen. Den Grund, warum Ad-hominem-Angriffe unergiebig sind, lieferst du gleich mit:

Diese traurigen Pauschalisierungen, das tut echt weh...

Gruß
Lingo

Babs84 wrote:

Also MEIN PERSÖNLICHER Traum ist es zu helfen
[...]
Ich will hier keine Personalmanager oder ABO-Psychologen angreifen, ich interessiere mich nicht für Wirtschaft, sondern für menschliche Dinge, warum man ist, wie man ist und wie man das ändern kann, wenn man damit unglücklich ist! Warum ich jetzt hier so persönlich angegriffen werde, wenn ich traurig bin, dass ich mir meinen Lebenstraum nicht über die FeU verwirklichen kann, weiss ich nicht!

Du hast jedoch ABOler und Personaler angegriffen, indem du sie über einen Kamm geschoren und ihnen u.a. Manipulativität unterstellt hast.

Es ist zwar schade, dass die FeU deinen Wunschtraum, so wie du ihn dir vorstellst, nicht erfüllen kann, aber es gibt ja noch andere Hochschulen, an denen du das verwirklichen kannst. Du selbst hast doch eine davon erwähnt. Dann gibt es noch die Möglichkeit im Ausland an einer Präsenzuni zu studieren. Wenn es dir wirklich so wichtig ist, dann findest du Mittel und Wege dein Ziel zu erreichen.

Huch, der Tonfall ist in den letzten postings teilweise ganz schön rauh, schade, dass sowas ausgerechnet in einem Forum für angehende Psychologen passieren muss...

@Babs84:
Also wenn es wirklich Dein absoluter Traum ist, Therapeut zu werden, dass solltest Du meiner Meinung nach in der Tat überlegen, ob Du nicht lieber die entsprechenden Wartesemester sammelst und z.B. erstmal eine Ausbildung machst. An manchen Unis muss man gar nicht mehr so viele Wartesemester sammeln; in Gießen waren es im letzten WS z.B. "nur" 6 (waren über die ZVS schonmal deutlich mehr)
Allerdings würde ich auch überlegen, ob Du dieses Semester nicht die Chance an der FeU nutzen willst, wer weiß, ob das hier immer NC-frei bleiben wird.
Dass Du Dich so angegriffen gefühlt hast tut mir sehr leid. Andererseits hast Du die anderen (wahrscheinlich unbeabasichtigt) auch ziehmlich angegriffen, in dem Du den Studiengang an der FeU ziehmlich runtergemacht hast.
Ich hoffe, dass Du die richtige Entscheidung für Dich findest (ist ja auch noch etwas Zeit) und vielleicht liest Du einfach mal die angegebenen Artikel über die Arbeit von Psychotherapeuten (bzw. googelst mal danach). Ein Bekannter von mir ist Therapeut und der geht teilweise ganz schön auf dem Zahnfleisch; die psychische Belastung für Therapeuten ist wirklich enorm, das solltest Du nicht unberücksichtigt lassen...

Alles Liebe
Benny

Ich klinke mich an dieser Stelle mal kurz ein. Habe eben mal kopiert, was auf der Internetseite der Psychotherapeutenkammer Bayern steht. Gibt vielleicht Klarheit zu den therapeutischen Weiterbildungsmöglichkeiten.

"Vorraussetzung für die Ausbildung zur/zum Psychologischen Psychotherapeuten/in ist eine bestandene Abschlussprüfung im Studiengang Psychologie, die das Fach Klinische Psychologie einschließt. Vorraussetzung für die Ausbildung zur/zum Kinder- und Jugendlichen Psychotherapeuten ist ein abgeschlossenes Psychologie-, Pädagogik- oder Sozialpädagogikstudium. "

Da ich selber den HP habe und die systemische Ausbildung zur Familientherapeutin (habe nebenberuflich eine Privatpraxis), überlege ich langfristig eher, an Schulen, in Beratungsstellen oder Heimen.... zu arbeiten. Gerade der Schwerpunkt Pädagogische Psychologie wäre da sicher gut. Und ich verstehe es so, dass die Option somit auch da ist, den Kinder- und Jugendlichen Psychotherapeuten später noch zu machen, wenn man es will. Sorry, kenne mich mit dem System zitieren und mich irgendwo ins Gespräch einbringen noch nicht so aus, also kommt mein Beitrag wahrscheinlich einfach mitten rein

Ich finde auch - ebenso wie Daenyo -, dass man das Studium an der FU gar nicht so negativ in Bezug auf die klinische Psychologie bewerten sollte. Der Bachelor-Abschluss ist doch erst einmal ein sehr guter Einstieg: erstens, um zu sehen, ob einem die Psychologie überhaupt liegt und zweitens kann man sich danach, wie jetzt schon mehrfach erwähnt, in alle beliebigen Richtungen weiterbilden. Sei es jetzt über irgend welche "Berater"-Weiterbildungen oder über die (vor allem noch entstehenden) Master-Abschlüsse. Gerade im Bereich der Master-Abschlüsse wird sich in den nächsten Jahren auch noch sehr viel tun, da ja gegenwärtig erst viele Universitäten auf die Master-Abschlüsse umgestellt werden. Veränderungen wird es dann bestimmt ebenfalls im Bereich der Gesetze, Richtlinien, etc. zum "Therapeuten" geben, da sich diese ja den neuen Studienabschlüssen entsprechend anpassen müssen. (Letzteres soll jetzt nicht heißen, dass es leichter wird Therapeut zu werden - wahrscheinlich bleibt es hier als Vorausetzung beim Diplom-Äquivalent -> Master-Abschluss.)

Interessant sind vielleicht die folgenden Links:
[url=https://de.wikipedia.org/wiki/Psychotherapeut#Deutschland]Psychotherapeut – Wikipedia[/url]
[url=https://bundesrecht.juris.de/psychthg/index.html]PsychThG - nichtamtliches Inhaltsverzeichnis[/url] [hier besonders §5]

Darüber hinaus möchte ich zur Psychologie noch folgendes bemerken: Viele Menschen im Alltag denken immer, dass Psychologie sich nur damit beschäftigt Menschen zu therapieren oder mit der Psychoanalyse zu tun zu haben. Dies ist doch überhaupt nicht der Fall! Psychologie bietet doch viel mehr! Es gibt dutzende Gebiete auf die man sich spezialisieren kann und es gibt Psychologen die nie im Leben mit klinischen Fällen zu tun haben. Wenn man daher das Berufsziel "Menschen helfen" hat, wie Babs84 oben, sollte man vielleicht auch einmal nach Alternativen Umschau halten. Beispielsweise nach Sozialarbeit oder Sozialpädagogik. Dort gibt es auch nicht die NCs wie bei der Psychologie und hilft möglicherweise noch viel eher den Menschen.

Wünsche euch allen ein schönes Wochenende!!!

[COLOR=DeepSkyBlue]Selten wird so heiß gegessen, wie gekocht wird. [/COLOR]

Das Studium der Psychologie ist sicher nicht einfach, recht statistisch und so lange man noch studiert, älter, ruhiger und gelassener ;) wird, umso eher weiß man vielleicht, was man später will.

Nach dem Abi hab ich eine Ausbildung gemacht, dann noch eine und studiere heute etwas, das ich mir nie zugetraut hätte und von dem ich nicht erwartet hätte, dass es mir so Spaß machen kann, wie es das jetzt tut. Das Leben ist bunt und voller Möglichkeiten, manchmal muss man sich nur trauen, zuzugreifen :).

Für einige ist der Bachelor in Psychologie an der Fernuni vielleicht das Ding, wo sie nun zugreifen und es einfach mal versuchen. Wieso auch nicht? Ob man dann später wirklich das arbeitet, was man sich heute wünscht, das weiß keiner, da fließt noch viel Wasser die Flüsse runter.

Hier treffen viele Vorurteile aufeinander: Wirtschaftswissenschaftler sind nur geldgeil und möchten aus den Menschen die höchstmögliche Arbeitsleistung rausholen und Psychologen sind alles weichgespülte Sandalenträger, die oft das Beste wollen ohne zu wissen was das Beste ist. Ich kann weder das eine, noch das andere Vorurteil bestätigen, noch kann ich es ganz ausschließen. Es gibt immer von allen solche und solche.

Letztendlich kann aber keiner wissen, was für den anderen das Beste ist. Das gilt übrigens auch für diejenigen, die den "Helfen-wollenden" raten, besser nicht Psychologe zu werden :p . Das "Beste" ist eine Sache, die in jedem Menschen selber steckt. Viele von uns wissen, dass man z.B. einem Alkoholiker nicht einfach den Alkohol wegnehmen kann und alles ist gut. Das "Aufhören wollen" muss eine Entscheidung von ihm sein, damit es funktionieren kann. Und das ist genau das Ding, das keiner jemand anderem abnehmen kann. Erst wenn die Entscheidung steht, kann man überhaupt helfen oder besser: Hilfe zur Selbsthilfe bieten. Therapeuten und Berater sind wie Krücken: Sie helfen den Klienten, auf die eigenen Füße zu kommen. Manchmal klappt es, manchmal aber auch nicht.

Im übrigen ist es ja auch so, dass ein Klient nicht an einen bestimmten Berater/Therapeuten gebunden ist. Nicht umsonst darf man als Klient mehrere Therapeuten ausprobieren und gucken, mit welchem er am besten Arbeiten kann :). Es ist also in der großen Masse der "Helfer" für jeden etwas dabei - manchmal muss man eben suchen. Es gibt niemanden, der ALLEN helfen kann, sonst gäbe es schon längst den "Wie werde ich gesund und glücklich"-Almanach und der Autor wäre Multi-Millionär :D.

Vielleicht ist für alle hier, dieser Beitrag oder die "Invasion der angehenden Psychologen" ein tolle (psychologische) Übung: Lasst euch einfach mal drauf ein und schaut, was daraus wird. Der erste Hype ist sicher bald rum und im Prüfungsstress vor den Klausuren werden [U]wir alle[/U] zittern, bibbern, bangen und hoffen und dann sind wir in dem Punkt vereint: Psychologen, Wirtschaftswissenschaftler, auch die BOL'ler, Mathematiker, Informatiker, KuWis, BiWis, und alle, die ich jetzt vergessen habe :rolleyes: bei der Aufzählung, oder, um es in anderen Worten zu sagen: [COLOR=DeepSkyBlue]Selten wird so heiß gegessen, wie gekocht wird. [/COLOR]

liebe Grüße
Frau Dr. Sommer

Bin entsetzt!

:(Ich finde den Ton Babs84 gegenüber in den letzten Posting hier in diesem interessanten Psychologie-Thread fürchterlich, beleidigend und asozial.:(

Besonders Ökonomieistalles zeigt sich sich da ja von seiner besten Seite,
es/sie klugscheißert nicht nur und gibt mit seiner/ihrer Diplomarbeit an(iiiiihhhh Eigenlob), nein er/sie beleidigt auch noch in einer sehr unschönen Weise eine dem Nicknamen nach zu urteilenden jungen Frau, die im Überschwang vielleicht ihre Wortwahl nicht haargenau überdacht hat.

Das Schlimmste ist sicherlich der durch die Blume geäußerte Vergleich mit Nazis oder anderen Diktatoren, den aber jeder verstanden hat.

Was bitte soll das, das grenzt für mich an Geschmacklosigkeit:mad:pfui.

Ich verstehe nicht, dass das von den anderen Mitschreibern und-lesern einfach so kommentarlos hingenommen wird.

Diskussion über ein Thema ist wunderbar, aber doch bitte nicht so.

Gruß

Sabine(die sich schämt für solche Hetzerei und die hofft, dass einer sich freundlicherweise hier gegen ein Dasein als Psychologe entscheidet)

Auch wenn ÖIA schon groß ist und meine Hilfe sicher nicht nötig hat, möchte ihn mal vor dem Nazi-Vergleich-Vorwurf in Schutz nehmen. So wie ich ihn kenne, war seine Bemerkung überhaupt nicht auf Nazis gemünzt, sondern wesentlich allgemeiner gedacht. Ich weiß das u.a., weil die seine DA Korrektur gelesen habe. ;)

Es geht ihm allein darum, dass manche Leute für sich in Anspruch nehmen zu wissen, was gut für andere Leute ist. Dies lehnt ÖIA ab, weil er auf dem Standpunkt steht, dass jeder für sich selbst entscheiden kann, was für ihn am besten ist. Er nimmt dabei z.B. auch Drogensüchtige nicht aus. ÖIA lehnt jede Art paternalistischer Eingriff in die Selbstbestimmtheit eines Menschen ab. Dazu würde es z.B. auch gehören, dass der Staat ein Rauchverbot erlässt, ja, es geht schon damit los, dass es überhaupt einen Staat gibt. Diese Position nennt sich [url=https://de.wikipedia.org/wiki/Anarchokapitalismus]Anarchokapitalismus[/url], und denkt den philosophischen Liberalismus ganz konsequent zu Ende. Damit wird auch klar, dass jemand, der paternalistisch in die Selbstbestimmung eines Anderen eingreift, deswegen nicht gleich ein Nazi oder Diktator ist.

sanya wrote:


Besonders Ökonomieistalles zeigt sich sich da ja von seiner besten Seite,
es/sie klugscheißert nicht nur und gibt mit seiner/ihrer Diplomarbeit an(iiiiihhhh Eigenlob),

Erklärst du mir, was daran "iiih" ist, wenn jemand eine von ihm erbrachte Leistung erwähnt?

Sabine(die sich schämt für solche Hetzerei und die hofft, dass einer sich freundlicherweise hier gegen ein Dasein als Psychologe entscheidet)

Es wäre hilfreich, wenn die Diskussion hier mal vom mythischen Beruf "Therapeut" wegkäme hin zu einem realistischen Bild. Psychologen sind ganz normale Menschen mit einem ganz normalen Studium. So wie Ingenieure, Sozialwissenschaftler oder Betriebswirte. Es wäre schön, wenn wir mal wieder über das Studium, das Fach und natürlich auch Berufsbilder diskutierten, aber nicht über persönliche Eigenschaften von diesem oder jenem Teilnehmer.

Gruß
Lingo

Dirk, auch wenns stimmt: Du solltest nicht zu viele philosophisch angehauchte Diplomarbeiten lesen

Lingo79 wrote:

Es wäre schön, wenn wir mal wieder über das Studium, das Fach und natürlich auch Berufsbilder diskutierten, aber nicht über persönliche Eigenschaften von diesem oder jenem Teilnehmer.

:goodposti

mickey wrote:

Dirk, auch wenns stimmt: Du solltest nicht zu viele philosophisch angehauchte Diplomarbeiten lesen :D

Das heißt ja noch lange nicht, dass ich seiner Meinung wäre – ganz im Gegenteil, ich finde diese Position zum Teil sogar ziemlich schwach begründet und widersprüchlich.

Das fängt schon mit der Frage an, ob es nicht paternalistisch von ÖIA war, Babs seine Diplomarbeit aufzudrängen... :p

@sanya

Hast recht, erschreckend erbärmlich so mancher "qualifizierte" Beitrag hier. Nichts gegen unterschiedliche Meinungen oder emotional geführte Diskussionen, aber solch absurde Vergleiche...

@kridbonn

Dann sollte sich ÖIA mal ein wenig zurücknehmen mit seiner Meinungsäußerung. Er kann ja ruhig stolz sein auf seine Diplomarbeit, aber nicht jeder "berufsmäßige Glücklichmacher" verhält sich paternalistisch.

Wenn hier ein Verwaltungsfachwirt mit freudschen Theorien ankommt, Vergleiche anstellt, die doch einen äußerst beleidigenden Beigeschmack besitzen und pauschel über einen Berufsstand herzieht, dessen volkswirtschaftlichen Nutzen er als (möchtegern-) Ökonom doch eigenlich schätzen sollte, braucht sich hier niemand wundern, dass man sich aufregt.

@Lingo

Ist Ok...

So, jetzt ist EM angesagt...

Links

Guten Morgen!

Habe hier einen einführenden Text zur Studienwahl Psychologie gefunden:

[url=https://www.psychologie-studium.info/index.php?site=2]psychostudium.de, Alles zum Psychologiestudium[/url]

Und hier gibt es einiges (auch eine Diplomarbeit - nein, nicht meine eigene ;) ) zum Thema psychologische Berufswahl:

[url=https://www.voll-psychologisch.de/]Berufe der Psychologie[/url]

Interessant z.B. der Teil [url]https://voll-psychologisch.de/Studienfuehrer_Psychologie_Kap2.pdf[/url]

Gruß
Lingo

Die Seite ist auch klasse...

[URL="https://www.gemeindepsychologie.de/"]Forum Gemeindepsychologie: Startseite[/URL]

Vor allem unter "Ausgaben" findet man einige interessante Artikel...

Ganz allgemein zum Thema Fernstudium bzw. Organisation des Lernens:

[url=https://www.fernstudium-infos.de/lernen-technik-methoden/]Lernen (Technik/Methoden) - Fernstudium-Infos.de[/url]

Ich will hier gar nichts mehr dazu schreiben, ich finde es einfach zu traurig! Meiner Meinung nach sollte jeder Mensch versuchen, anderen zu helfen und sich um andere zu kümmern, natürlich nicht sich selbst dabei vergessend, aber wenn ich deswegen mit Nazis bzw. dem kranken Österreicher mit Bart verglichen werde, dann geh ich lieber zur Studienberatung óder red mit IRGENDWECHEN Leuten darüber, als dass ich nochmal was hier schreib! Ich lass mich doch nicht beleidigen, nur weil ich versuche, ein guter MEnsch zu sein! Da könnt ihr hier so viele Links einfüge, wie ihr wolt, meine Bestimmung ist es zu helfen und fertig!
Und das hat GAR nicht damit zu tun, dass ich jemandem meine Meinung aufdränge, weil nur diese ihn glücklich macht, wenn ihr so denkt, wart ihr wahrscheinlich noch nie bei einer Therapeutin! So läuft das nämlich gar nicht! Ich war mal einige Zeit weil sich meine beste Freundin ohne VOrwarnung umgebracht hat und was Therapeuten (ich war bei 3 Stückm um die richtige zu finden) tun, ist einfach nur zuhören und fragen und einen selbst nachdenken lassen und nicht irgendwas aufdrängen!
So, jetzt disskutiert meinetwegen drüber, ob Therapeuten wir Hitler sind, mir ist das Forum echt zu blöd!!!!!1

Werte Babs, nur mal zum Verständnis: Das von Dir angesprochene Sendungsbewusstsein, anderen helfen zu müssen, ist kein auf das braune Gesocks beschränktes Phänomen, sondern kommt vielmehr ebensogut aus etlichen anderen, von der Normalität als "gestört" bezeichneten Personenkreisen: Totalitäre Regimes jeglicher Couleur fallen da ebenso drunter wie (vermeintlich) altruistisch ausgerichtete Gutmenschen, oder auch sonstige Psychopaten. Du bist also nicht allein.

Allerdings: Solltest Du damit ein Problem haben, muss ich dir _DRINGEND_ empfehlen, Deinen Studienwunsch noch mal sorgfältig zu überdenken.

Zuhören können ist eine gute Eigenschaft. Auf das Netz übertragen heißt das, die Beiträge anderer sorgfältig zu lesen. Hier hat niemand jemanden anderes als Nazi bezeichnet.

Diese ganze Nazi-Diskussion kam auf, weil irgendwer etwas in den Beitrag eines anderen hineininterpretiert hat, was der nicht geschrieben hat. Wenn Du das mal in aller Ruhe nachliest, wirst Du feststellen, dass alles die Aufregung nicht lohnt.

in Foren schaukeln sich schnell Sachen hoch, manches wird mißverstanden. Babs, deine Beiträge lesen sich selbst wiederum wie Provokationen. Ich würde das Forum hier nicht gleich verurteilen, nur weil du auch mal Gegenwind bekommen hast. Das ist normal. Menschen denken unterschiedlich, auch entgegengesetzt. Was für dich deine völlig überzeugte Einstellung ist, ist für den anderen naives Gutmenschentum. Was für den anderen eine neutrale Einschätzung ist, ist für dich unerträgliche Arroganz. So unterschiedlich kann man die gleiche Situation sehen. In der realen Welt bleibt vieles ungesagt, was in Internetforen ausgesprochen wird. Für dich ist Helfen ein Lebenstraum. Versuch ihn zu realisieren MIT Andersdenkenden, nicht GEGEN sie!

Gruß
Lingo

Ein spannender Thread!

Liebe Babs,

dass sich deine Freundin umgebracht hat, tut mir sehr leid :knuddel: . So etwas auszuhalten und mitzumachen ist alles andere als leicht und es war ein mutiger Schritt von dir, dir Hilfe zu holen.

Ich kann gut nachvollziehen, dass du durch diese Erfahrung selber den Wunsch verspürst, anderen zu helfen. Anderen vielleicht diese guten Dinge mit auf den Weg zu geben, die du selber erfahren durftest. Dennoch wirst du nicht nur hier im Forum, sondern auch bestimmt während des Studiums und der Therapeutenausbildung - wie jeder andere der diesen Berufsweg wählt! - gefragt werden, warum du dich dafür entschieden hast. Und es kommt tatsächlich hier ein bisschen verbissen rüber, wie du deinen Wunsch formulierst. Aber nicht, dass ich das prinzipiell schlecht finde. Der Wunsch, anderen zu helfen, sie zu unterstützen, ist wohl schon nötig, damit man sich vorstellen kann, sich bis zur Rente die Probleme anderer Leute anzuhören.

Man kann Menschen auf unterschiedlichste Art helfen :). Menschen in Altenheimen sind z.B. schon glücklich und freuen sich, wenn jemand kommt, der mit ihnen redet. Der sich Zeit für sie nimmt, denn im deutschen Gesundheitswesen ist das für die Pflegekräfte nicht so einfach möglich. Vielleicht wäre das für dein ein Einstieg, eine ehrenamtliche Tätigkeit, bei der du die Rolle der "Helfenden" einnimmst und schaust, wie das für dich ist. Ob es sich tatsächlich so anfühlt, oder ob die Arbeit auf der professionellen Seite vielleicht doch anders ist, als du sie dir vorstellst. In meinem anderen Thread hier hatte ich ja schon geschrieben, dass sich für mich alles anders entwickelt hat, als ich mir das ursprünglich mal vorgestellt hatte. Aber deswegen bin ich nicht unglücklich oder traurig, nein: es fühlt sich einfach richtig an :).

Nutze den Gegenwind gegen dich für dich. Mach aus deiner Wut und Enttäuschung über den Empfang etwas für dich Wertvolles. Vielleicht kannst du die Energie in dein Ziel, das Studium, stecken? Es ist natürlich deine eigene Entscheidung, ob du nun dem Forum fern bleibst oder es nochmal versuchst. Vielleicht entspannt sich die Situation, wenn ihr eure eigenen Foren bekommt und die Wirtschaftswissenschaftler wieder unter sich, und ihr unter euch seid? ;) Da ist dann sicher auch Platz für die ganzen Fragen wie "Welche Berufe kann ich nach dem Studium ergreifen". Das geht hier ja doch ein wenig unter. Die bisher gesammelten Links finde ich super, da lässt sich bestimmt ein "Link-Thread" machen, wenn es die Psychologieforen gibt.

viele Grüße
Frau Dr. Sommer

kridbonn wrote:

Auch wenn ÖIA schon groß ist und meine Hilfe sicher nicht nötig hat, möchte ihn mal vor dem Nazi-Vergleich-Vorwurf in Schutz nehmen. So wie ich ihn kenne, war seine Bemerkung überhaupt nicht auf Nazis gemünzt, sondern wesentlich allgemeiner gedacht. Ich weiß das u.a., weil die seine DA Korrektur gelesen habe. ;)

Es geht ihm allein darum, dass manche Leute für sich in Anspruch nehmen zu wissen, was gut für andere Leute ist. Dies lehnt ÖIA ab, weil er auf dem Standpunkt steht, dass jeder für sich selbst entscheiden kann, was für ihn am besten ist. Er nimmt dabei z.B. auch Drogensüchtige nicht aus. ÖIA lehnt jede Art paternalistischer Eingriff in die Selbstbestimmtheit eines Menschen ab. Dazu würde es z.B. auch gehören, dass der Staat ein Rauchverbot erlässt, ja, es geht schon damit los, dass es überhaupt einen Staat gibt. Diese Position nennt sich [url=https://de.wikipedia.org/wiki/Anarchokapitalismus]Anarchokapitalismus[/url], und denkt den philosophischen Liberalismus ganz konsequent zu Ende. Damit wird auch klar, dass jemand, der paternalistisch in die Selbstbestimmung eines Anderen eingreift, deswegen nicht gleich ein Nazi oder Diktator ist.

Besten Dank Dirk - ich war das Wochenende über verreist und konnte hier leider nichts mehr beitragen, was aber augenscheinlich auch nicht nötig war.

Nun denn, in wenigen Jahren werden wir ja sicher hier die Freudenschreie und Dankesbekundungen der Beglückten entgegennehmen können :D

Babs - Viel Spaß beim Glücklichmachen...

also meine Frau würde auch gern diesen Studiengang belegen. Da sie jedoch kein Abi gemacht hat, müsste sie die Zulassung über die Zugangsprüfung bekommen... Weiß hier jemand von Euch wie diese Prüfung aussieht?

Gruß
Lars

Hilll wrote:


also meine Frau würde auch gern diesen Studiengang belegen. Da sie jedoch kein Abi gemacht hat, müsste sie die Zulassung über die Zugangsprüfung bekommen... Weiß hier jemand von Euch wie diese Prüfung aussieht?\

Hm, man scheint vor der Prüfung erst mal die Module M1 und M2 erfolgreich ablegen zu müssen:

FAQ wrote:


Ich habe keine Hochschulreife, möchte aber gerne den B.Sc. Psychologie studieren. Ist das möglich?

Ja. Wenn Sie mindestens 21 Jahre alt sind, eine Berufsausbildung abgeschlossen haben und über mindestens drei Jahre Berufserfahrung verfügen, nehmen Sie an der FernUniversität das Akademiestudium auf. Haben Sie nach Abschluss des Akademiestudiums (zwei bestandene Klausuren) auch die mündliche Zugangsprüfung bestanden, können Sie die Einschreibung in den Bachelorstudiengang beantragen.\

Das ist schon mal ne Ecke Arbeit, weil in M2 ja z.B. auch zwei Statistik-Vorlesungen enthalten sind. Erst dann kommt wohl die Prüfung...

Vielleicht schreibst du bzgl. dieser Zugangsprüfung mal an Prof. Stuermer, der den Studiengang mit koordiniert? Rein von der zeitlichen Abfolge her kann ja momentan noch niemand die Prüfung gemacht haben...

Gruß
Lingo

Ist aber alles kein Problem mit der Zugangsprüfung, weil man die Prüfungen aus dem Akademiestudium ja angerechnet bekommt. Einzige Nachteile sind die zusätzliche mündliche Prüfung und der höhere Preis für die Kurse im Akademiestudium.

Ich habe auch die Zugangsprüfung gemacht, allerdings für WiWi - was nichts ändert, weil das grundsätzlich das Gleiche war.

Hab grad nen Beitrag geschrieben und der ist jetzt gar nicht da :confused::confused:

Nun gut.
Ich wollte mal wieder zum Thema Psychologiestudium zurückkommen und ne Frage stellen.
Ist das dann eigentlich so, dass alle Studienzentren Psychologie anbieten oder nur bestimmte? Also bietet jedes Studienzentrum alles an?

Viele Grüße
joanna

Ich fürchte, die Frage kann niemand so recht beantworten. Die FernUni bastelt gerade an einem neuen Betreuungskonzept – oder, noch schlimmer, nicht die FernUni, sondern die einzelnen Fakultäten.

Und die verfolgen sehr unterschiedliche Strategien: Wiwi und Mathe/Info bieten zumindest zum Studieneinstieg ein relativ enges Betreuungsnetz in den Studienzentren. Die anderen Sozialwissenschaften und die ReWis allerdings setzen mehr auf eine Betreuung im Internet. Ich vermute, darauf wird es auch in Psychologie hinauslaufen.

Was zum :eek: ist ein ReWi?

Hier begegnet man Begriffen, die man an einer normalen Uni nie gehört hat.

Zu was brauchen wir diese Studienzentren?

Fumero wrote:

Was zum :eek: ist ein ReWi?

Das ist die Abkürzung für Rechtswissenschaft :).

Fumero wrote:

Zu was brauchen wir diese Studienzentren?

Dort werden Mentorenkurse zu einigen (leider nicht zu allen) Kurse der Fernuni gehalten. Zum Beispiel gibt es in vielen Studienzentren Kurse für Mathe oder die betriebswirtschaftlichen Fächer. Du kannst dort auch deine Einsendearbeiten abgeben und bekommst Informationen, kannst Kursunterlagen einsehen, dir alte Einsendearbeiten zum Üben für die Klausuren kontrollieren. Oft werden auch Kompaktveranstaltungen an Wochenenden angeboten, für Studenten die von weiter weg kommen.

Eine Besuchspflicht der Studienzentren gibt es nicht, wenn man allerdings in einem Fach hängt oder ein Fach nicht mag, kann so ein Mentorenkurs manchmal Wunder bewirken.

viele Grüße
Frau Sommer

Ohje, dann hoff ich trotzdem mal, dass die hier im Studienzentrum was anbieten werden. hab mich schon so auf die Mentorenkurse gefreut

Thema verschoben in das neu erstellte Forum [COLOR="Sienna"]Fernuni Hagen Forum > Kultur- und Sozialwissenschaften > Bachelor Psychologie[/COLOR]

Yeaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaah ;) Danke! :super::super::dankescho

WOW, das ging ja richtig schnell ! :D :D

Grisu911 wrote:


also meine Frau würde auch gern diesen Studiengang belegen. Da sie jedoch kein Abi gemacht hat, müsste sie die Zulassung über die Zugangsprüfung bekommen... Weiß hier jemand von Euch wie diese Prüfung aussieht?

Unabdingbar ist der Umgang mit Internet und dem PC in den Studiengängen an der FeU. Es wäre besser, wenn deine Frau sich hier selbst anmelden und auch schreiben würde.

Deine eigentliche Frage wurde ja schon beantwortet. Viel Erfolg im Akademiestudium an deine Frau. Die Zugangsprüfung ist im Prinzip auch nichts Anderes, was man eh im Studium über sich ergehen lassen muss. Von daher wird sie es sicher schaffen.

Hat schon jemand von euch den Studentenausweis?
Ich platze langsam vor Ungeduld :eek:
Die Mail hab ich ja schon

Nein, das kann auch noch dauern, sei froh, dass du schon eine Mail hast, andere warten auch darauf noch.

meta-ebene wrote:

Hat schon jemand von euch den Studentenausweis?
Ich platze langsam vor Ungeduld :eek:
Die Mail hab ich ja schon ;)

Was willst du damit? Er ist ja eh nicht vor Oktober gültig.

meta-ebene wrote:

Hat schon jemand von euch den Studentenausweis?
Ich platze langsam vor Ungeduld :eek:
Die Mail hab ich ja schon ;)

Was willst du damit? Er ist ja eh nicht vor Oktober gültig.
Habe Geduld. Er kommt sicher bald.

Scheint die Vorfreude zu sein