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xenforo

Was tun nach Bachelor?

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ich wüßte gern, was ihr nach dem Bachelor macht, wenn ihr keine 2,0 oder besser aufs Parkett legt.
Ich bin vom Bachelor of Laws zum BaPO übergesiedelt und bin (auch wenn ich bis dahin noch Zeit und viel Lernstoff vor mir hab) schon ein bißchen traurig, daß nach dem Bachelor wahrscheinlich alles vorbei sein wird. :(

Wie seht ihr das? Was habt ihr vor? Wieso gibt es überhaupt diese strenge Beschränkung? :ka

Comments

Leneni, vorbei ist es bei einer schlechteren Note für das Weitermachen zum Master. Aber kein Mensch, nur die Studiengebühren, hindern Dich daran, ein weiteres Bachelorstudium zu beginnen. Ich denke, je nachdem, was man(frau) machen will, ist so eine Vertiefung in die Breite anstatt in die Tiefe eines Faches auch nicht schlecht, man(frau) hat eben nur keine Lehrberechtigung. Gruß

Stimmt, man könnte zig Bachelors machen. :D

Schade finde ich ja nur, daß mich alle drei zugangsbeschränkten Master sehr interessieren. :rolleyes: Wäre schön, wenn man da in die Breite gehen könnte. ;)
Aber vielleicht winken ja am Ende doch die 2,0! :dafuer

Irgendwann muss man auch mal Geld verdienen, oder braucht ihr das nicht?

Frohes Weihnachtsfest

turboschneckedp wrote:

Irgendwann muss man auch mal Geld verdienen, oder braucht ihr das nicht?\


Mach ich doch schon. ;)

Wieso es die Beschränkung gibt, scheint wohl niemand zu wissen?

Für welche Master-Studiengänge bestehen denn diese Beschränkungen genau?

Ich meine, bei der Studienberatung wurde mir auch gesagt, dass der Bachelor of Laws ne Zulassungsbeschränkung von 2,0 hat und ich wurde trotzdem genommen (obwohl ich nur ein Abi von 2,7 habe (scheiß Mathe)), aber egal

Beim Master SC in Mathe gibt es nach aktueller Auskunft an der FU keine Beschränkung.

turboschneckedp wrote:

Beim Master SC in Mathe gibt es nach aktueller Auskunft an der FU keine Beschränkung. Gruss

Der Master of Laws hat auch keinen NC.

Der NC beim BoL greift nur, wenn es mehr Bewerber als freie Studienplaetze gibt. In den letzten Semestern ist das zum Glueck nicht mehr vorgekommen.

Die Zulassungsvoraussetzungen fuer alle Masterstudiengaenge koennt ihr hier nachlesen: [URL]https://www.fernuni-hagen.de/studium/studienangebot/studiengaenge/index.shtml[/URL].

Nach dem Bachelor werde ich erstmal weiter wissenschaftlich arbeiten wie im Studium auch - also Texte lesen und schreiben. Das interessiert mich ja, sonst hätte ich nicht studiert. Dann werde ich Bewerbungen schreiben und darin beiläufig erwähnen, dass ich einen Bachelor an der Fernuni gemacht habe. Was der Personalchef daraus macht kann ich selbstverständlich nicht beeinflussen. Ansonsten bleibt nur die Hoffnung und das gute Gefühl, ein Privatgelehrter zu sein...

Ist die Beschränkung für den Master in Politik und Governance ebenfalls bei 2,0?? d.h. lieber langsamer und effektiver studieren?

genau! Wir sind an einer Uni und nicht auf der Flucht......

Ja OK, dann was Anderes: gibt es Beispiele von Studierenden der FU, die danach auch wissenschaftlich an der FU tätig waren? Soweit ich dies beobachten konnte kommen alle Professoren ausschließlich von Außerhalt.

Wie wäre es denn den eigenen NAchwuchs selbst auszubilden?

Einigen würde diese Arbeit vielleicht auch Spaß machen.......... was meint Ihr? Habt Ihr mit dem Gedanken schon mal gespielt? Welche Möglichkeiten haben wir denn als Studenten der FU nach unserem Studium (also Absolventen)?

Barbarossa787

Die offenen Mentoren-Stellen an der FU werden ja regelmässig in den INFOs veröffentlicht. Die sind eher demprimierend angesichts der starken Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt. Eine Absage scheint mir da eher vorprogrammiert. In meinem Bereich - Soziologie - sollen angeblich pro offener Stelle landesweit ca. 3200 Bewerbungen stattfinden. Dass die FU ihren eigenen Nachwuchs selbst ausbildet grenzt eher an Inzucht und widerspricht demokratisch offenen Bewerbungsverfahren. Bei uns in Mannheim gibt es allerdings eine sog. Hochschulgruppe des Arbeitsamts, bei der man sich sicher gute Tipps holen kann. Auf der Website der FU gibt es einen Abschnitt "Nach dem Studium", der ebenfalls weiterhelfen kann. Vor einigen Tagen hörte ich eine Stellungnahme im Fernsehen, der Bachelor sei eigentlich kein richtiger akademische Abschluss und ohne Master relativ wertlos...Als Akademiker Geld verdienen zu wollen halte ich für echt schwierig - das ist allerdings eine rein subjektive Meinung von mir. Ich würde mich freuen, wenn jemand Positiveres zu berichten hätte. Dafür ist unser Meinungsaustausch hier ja eigentlich gedacht.

FG
Günter

Naja, die FernUni hat ja nicht nur diesen Studiengang. Und vielleicht wird es in 2-3 Semestern noch zusätzliche Studengänge geben? Ein Master in Geschichte z.B. das wäre doch was. Da sieht der Makt vielleicht etwas anders aus. Ich meine das jetzt generell für den wissenschaftlichen Nachwuchs.

barbarossa787 wrote:

Ist die Beschränkung für den Master in Politik und Governance ebenfalls bei 2,0?? d.h. lieber langsamer und effektiver studieren?


Beim MA Governance liegt die Marke zurzeit bei 2,5.

:guckstduh [URL="https://www.fernuni-hagen.de/KSW/magov/studiengang/zugang.shtml"]MA Governance - Fakultät für Kultur- und Sozialwissenschaften - FernUniversität in Hagen[/URL]

Das ist ja interessant. Aber da man nicht alles einfach so hinnehmen soll, Frage ich mich natürlich, warum eine Uni die Zulassung dann senkt? Natürlich ist das erfreulich, aber........... vielleicht haben viel zu Wenige sich in den Masterstudiengang eingeschrieben???
Und hier interessiert mich tatsächlich wieviele Personen in diesem Studiengang denn sind?

Manchmal ist es aber besser, einige Dinge einfach mal hinzunehmen und sich auf die Dinge zu konzentrieren, die aktuell anstehen.

Akademiker in der Praxis

Ich habe das Gefühl, dass die alles Mögliche machen. Auch Nicht-Akademisches. Zum Beispiel Taxifahrer. Oder Hartz-IV kassieren. Wichtig finde ich nur, dass man das Interesse am Fach nicht verliert und sich beim Lesen der Texte entspannen kann - egal womit man sein Geld verdient. Vorletzte Woche war ein 52-jähriger Dipl.-Soziologe bei mir im Call Center. Jetzt macht er ein Bewerbungstraining beim Arbeitsamt.
Interessant sind auch Diskussionen in Internetforen, in denen sich die scientific community treffen und wissenschaftliche Diskurse führen kann.
Gibt es etwa zu viele Akademiker, die nicht angemessen auf dem Arbeitsmarkt beschäftigt werden können? Was ist für einen Akademiker "angemessen" und was ist zumutbar?

Das hängt auch davon ab, wo das Individuum bzw. die Gesellschaft die "Meßlatte" hinhängt.

Wobei ich meine, dass das Individuum doch etwas wichtiger ist als die Gesellschaft. Das Individuum muss seinen Platz in der Gesellschaft finden. Ein akademischer Grad ist da hilfreich.