Skip to content
xenforo

Welcher Studiengang für "Beratung" besser geeignet?

Content

ich habe zwar auch schon im Forum der BiWi's gepostet, bin aber unsicher, ob ich dann auch Antworten von Psychologiestudenten erhalte. Daher kopiere ich denn eben geschriebenen Text in Teilen auch noch mal hier her und hoffe, dass ich damit niemanden verärgere...

Ich habe mich schon seit längerem mit dem Gedanken beschäftigt, ein Studium an der FernUni zu beginnen. Allerdings weiß ich einfach nicht, welches das geeignetere wäre: Psychologie oder Bildungswissenschaft. Mein Ziel ist es, danach eine beratende Tätigkeit ausführen zu können -evtl. im sozialen Bereich (wie z.B. bei einer Einrichtung, die sich mit der Eingliederung von Menschen in die Arbeitswelt befasst) oder aber auch als Familienberaterin etc. Vielleicht habt ihr ein paar Ratschläge oder Erfahrungen, mit welchem Berufsziel ihr an das Studium heran geht??

Ich möchte also nicht unbedingt in die klinische Richtung, sondern eher die pädagogische oder aber in die Richtung Ehe-/Paarberatung. Ich bin mir momentan noch nicht ganz schlüssig, was genau mein Ziel ist, aber ich weiß, dass ich gerne Menschen beratend helfen möchte.

Ich habe bereits ein Studium an einer Präsenzuni abgeschlossen, was aber wahrscheinlich nicht gerade hilft, da es ein Abschluss in Architektur ist. :o
Nachdem ich jetzt knapp 2 Jahre in diesem Bereich gearbeitet habe, wird mir zunehmend klarer, dass ich eigentlich nach einem anderen Bereich suche. Hinzu kommt noch die extrem miese Auftragslage in diesem Bereich, die noch zusätzlich belastet.

Ich hoffe, ich kann hier ein paar Antworten finden, da ich zur Zeit mit meiner beruflichen Situation sehr unglücklich bin!

Liebe Grüße und danke für's Lesen,

Kalissa

Comments

Kalissa!
Ich habe zwar weder von Psycho noch von BiWi eine Ahnung(bin WiWi), allerdings bist du was beratende Tätigkeiten im sozialen Bereich anbetrifft mit Psycho immer gut aufgestellt, ob jetzt klinisch oder nicht, würde nur sagen, dass du dann möglichst deine Fächerkombis entsprechend gestalten mußt.

kallissa,

also ich würde an deiner stelle eher zu psychologie tendieren. an der feruni hagen gibt es keinen schwerpunkt auf klinischer psychologie, also dem anwendungsgebiet, auf das man sich normalerweise spezialisiert wenn man später als psychologischer psychotherapeut arbeiten will. die schwerpunkte liegen dafür auf den drei anwendungsgebieten: arbeitspsychologie, pädagogische psychologie und sozial/gemeindepsychologie. vor allem die letzteren beiden bereiche sind ja für dich bestimmt ganz spannend, wenn du in die beratung gehen möchtest.

mir ging es ähnlich wie dir, habe bereits ein abgeschlossenes germanistik-studium, dann ein jahr im marketing gearbeitet und gemerkt, dass das für mich überhaupt nicht geht und mich daher beschlossen, noch einmal komplett umzusatteln.
jetzt mache ich psychologie und bin sehr zufrieden damit. mit bildungswissenschaften kenne ich mich nicht so aus, aber wenn ich die wahl hätte, würde ich wieder psychologie nehmen, weil es einfach nach "mehr" klingt und die meisten leute/arbeitgeber damit mehr anfangen können. ;)

wünsch dir viel glück bei deiner entscheidung!

julia

gut dass ich hier mal mitgelesen habe, dass es neben Arbeitspsychologie auch noch pädagog. Psychologie gibt, das hatte ich ja gar nicht gesehen! Das klingt ja wirklich gut, und eine Kombi mit Biwi würde sehr viel Sinn machen, denke ich mir.
Aber ob man Biwi in Tz plus Psycho. in TZ schaffen kann? Und hat es wirklich einen Nutzen, Psychologie hier zu studieren, auch wenn man sich dann für den Bereich pädagog. Psychologie entscheidet? Also fürs berufliche später?
Wenn da aber nur nicht die 2 Module mit Statistik wären *seufz*.
Naja, Biwi (mache ich ja gerade, aber erst ganz neu), da geht man wohl vor allem in die Erwachsenenbildung, aber man kann schon auch in die Beratung, aber da man später wohl viel Didaktik und so lernt...landet man wohl eher im Bereich Bildungsvermittlung oder so.
Ich selber lasse es vorerst relativ offen...da ich ja noch absolut nicht weiß ob ich überhaupt als Regelstudentin zugelassen werde. Hatte aber vor, sollte ich es bis zum Bachelor schaffen, evtl. ein Studium an einer Präsenzuni anzuhängen, im Bereich Sonderpädagogik oder so...habe aber auch ein paar berufliche Ideen, aber nicht konkret, da ich ja weiß, dass es noch lange dauert bis zum Abschluss und für gewöhnlich in der Zeit vieeeel passieren kann! Evtl nehme ich aber noch Psychologie mit dazu..aber erstmal sehen wie alles so klappt. Momentan kann ich mir nicht vorstellen neben 1a noch Psychologie zu haben!
Gina