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Welches Ziel habt ihr?

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ich stehe momentan an der Entscheidung ob ich weiter Psychologie studieren soll oder zu Bildungswissenschaften wechsel.
Da Psychologie mich ziemlich interessiert und mir auch Spaß macht, ich aber glaube das mein Berufliches Ziel mit Bildungswissenschaften einfacher/ besser zu erreichen ist, steh ich momentan im totalen Zwiespalt :-(

Mein Ziel ist mit Kinder/Jugendlichen die sozial auffällig sind o.ä. zusammenzuarbeiten, entweder im Wohnheim, Freizeitmäßig, wie auch immer.
Denk Umgang in päda-Sicht erlerne ich glaub ich eher durch Biwi, aber ich finde es ist auch wichtig zu wissen was " dahintersteckt" und ich finde da ist Psy. wieder besser.

Was mein Ihr, welcher Studiengang wäre da besser/sinnvoller?
Mit welchem beruflichen Ziel studiert ihr BiWi?

Freu mich von euch zu hören.
VG Ybi

Comments

Ybi,

zunächst herzlich Willkommen im Studienservice.

Ich an deiner Stelle würde mich einmal sehr umfassend über den Studiengang BiWi und die möglichen Berufsbilder informieren. Gibt es in deiner Nähe ein [URL="https://www.fernuni-hagen.de/universitaet/einrichtungen/studienzentren/index.shtml"]Studienzentrum[/URL]? Dort kannst du auch die Kurseinheiten einsehen und dir einen Überblick verschaffen. Erste Infos bekommst du auch im [URL="https://babw.fernuni-hagen.de/"]Studienportal der FernUni[/URL].

Wenn du dir so gar nicht sicher bist, kannst du ja auch ein erstes Modul aus dem BiWi-Studiengang als Schnupperkurs belegen und schauen, wie es dir gefällt und ob das eher deinem Wunschstudium entspricht.

Ob für deinen Berufswunsch BiWi oder Psychologie besser ist, kann und mag ich nicht beurteilen. Ich selber studiere übrigens BiWi, weil ich in der Erwachsenenbildung als Dozentin arbeite und dort auch bleiben möchte. ;)

Liebe Grüße

welches berufliche Ziel verfolgst Du genau?
Davon hängt das bestimmt ab:

Willst Du Direktor einer Schule werden ist vielleicht Bildungswissenschaft sinnvoller -
zumal Du dort andere aufstrebende Lehrer mit genug Zeit zum studieren kennenlernen
könntest.

Wolltest Du "irgendwo im sozialen Bereich" tätig sein, wäre u.U. ein Wechsel in
ein Studium mit Sozialarbeit sinnvoller und der gelänge u.U. mit Scheinen aus dem
Psychologiestudium leichter zur Anrechnung.

An dieser Stelle wäre es u.U. vielleicht sogar am sinnvollsten, mit Deinem beruflichen
Ziel Personen zu finden und zu befragen, die dieses berufliche Ziel bereits erreicht haben - die kennen die Branche und die Gepflogenheiten (wie Du u.U. auch) und
wissen offensichtlich welche Methoden zum Erfolg führen.

Da könnte es Überraschungen geben von "bewerben sie sich einfach ohne weiter zu studieren" über "richtiges Parteibuch, ohne geht nix" bis "Hier ist der Standart
das Studium XY".

Im Punkto Schuldirektor hätte ich da private Anregungen (ohne freilich einer zu sein)

Grüße A.

den gleichen Zwiespalt habe ich schon hinter mir! :rolleyes:

Ich arbeite bereits selbstständig als Lerntherapeutin und Legasthenietrainerin. Da viele Kinder und Jugendliche auch psychische Probleme haben, mache ich zur Zeit eine Ausbildung zur Psychologischen Beraterin mit Vorbereitung auf die Amtsarztprüfung als Heilpraktikerin für Psychotherapie. Hier in Bayern kostet dieses Prüfung ca. 500-600€. Im Vergleich zu einem Psychologiestudium ist das wenig. Du musst auch nicht zwingend so wie ich einen Kurs besuchen, es ist egal woher du dein Wissen hast, wichtig ist nur, dass du Krankheiten erkennen und unterscheiden kannst und die gesetzlichen Vorschriften kennst.
Das wäre auch evtl. eine Alternative.
Das BiWi-Studium mit dem HP Psychotherapie.
Du lernst da auch viel über Verhaltensauffälligkeiten (Borderline, AD(H)S, Bulimia nervosa, Anorexia nervosa, Autismus usw.).
Beim Psycholgiestudium ist das ja so, dass die Klinische Psychologie fehlt, du also keine eigene Praxis aufmachen und mit den Krankenkassen abrechnen kannst. Also müßtest du sowieso noch etwas dran hängen.
Ich überlege, ob ich, wenn ich mal in BiWi drin bin, die für mich interessanten Module in Psychologie mache, aber wichtiger ist mir momentan die Pädagogik, da ich ja den HP sowieso machen werde.

Wenn man die Heilzulassung hat, kann mach auch evtl. mit den Krankenkassen abrechnen, dass wird dann im Einzelfall entschieden, falls es keine kassenärztlich zugelassenen Therapeuten gibt, bzw. diese keine Termine mehr in einem angemessenen Zeitrahmen haben.

Liebe Grüße,

Conny