wichtige Fragen, bitte um eure Hilfe!!!
Hallo zusammen,
ich plane für das kommende WS ein Studium der Politik- und Verwaltungswissenschaften aufzunehmen. Hab aber noch drei ungeklärte Fragen:
1. Ich arbeite zwar Vollzeit, hab aber die meiste Zeit bei mir auf der Arbeit absolut gar nichts zu tun (Pörtnerdienst) und "arbeite" auch dort für mich alleine. Wollte deshalb wissen, ob unter diesen Gesichtspunkten auch ein Vollzeitstudium trotz eines Vollzeitjobs ratsam wäre. Was meint Ihr?
2. In diesem Studium spiegeln sich, soweit ich das bisher beurteilen kann, meine Stärken und meine Interessen deutlich wieder, doch ich mache mir relativ große Sorgen wegen dem Modul 2.1. In Mathe war ich durch die Bank weg ne Niete (Noten schwankten immer zwischen "ausreichend" und "mangelhaft"):( und obendrein hatte ich auf´n Gymnasium nie Stochastik. Unser Lehrer damals brummte uns lieber Vektorenrechnung auf.
Sollte ich das Studium wegen dem Modul 2.1 trotzdem wagen, oder besser die Finger davon lassen?
3. Ist es möglich die Kosten für das Studium in monatlichen Raten zu bezahlen und weiß schon jemand was darüber ob die Uni nach 2010
vor hat Studiengebühren einzuführen?
Danke schon mal für euer große Hilfe!!!
Liebe Grüße,:)
Michael
Comments
GunnarMuenchow
Contributions on this page: 1
Michael,
Herzlich Willkommen beim Studienservice !
zu 1) der Status Voll-/Teilzeit ist immer dann von Bedeutung, wenn es um finanzielle Dinge geht, also Bafög, studentische Krankenversicherung, Anspruch auf Arbeitslosengeld II etc. Ansonsten kannst du auch als Teilzeitstudent soviele Prüfungen machen, wie du eben schaffst.
Mein Rat: bestelle dir zum 1. Semester zwei Module und dann siehst du, wie du es zeitlich schaffst. Wenn möglich, meldest du dich zu zwei Prüfungen an. Wenn das zuviel ist, eben nur zu einer.:)
zu 2) glaub mir, mit dieser Sorge bist du nicht alleine.;) Mir ist aber bislang kein Fall bekannt, dass jemand wegen 2.1 wirklich das ganze Studium aufgeben musste. Also: weniger Grübeln und mit Optimismus (und Hartnäckigkeit) ran.:cool:
zu 3) ob monatliche Raten möglich sind....glaub eher nicht. Hab zumindest noch nie davon gehört. Wenn du zum WS anfangen willst, kannst du dir ja ab jetzt monatlich einen entsprechenden Betrag zurücklegen, dann hast du immer zu Semesterbeginn die Gebühren für´s nächste Semester liegen.
Wenn du die notwendige Konsequenz dazu hast....ich glaub, ich hätte da Probleme.
ChrisMai
Contributions on this page: 2
View profileFür den Einstieg tut es auch nur ein Modul. Das kostet dann immerhin nur die Hälfte. Falls darüber hinaus noch Lernkapazität vorhanden ist, hat man ja immer noch die Möglichkeit der vorbereitenden Lektüre für weitere Semester. Bei Anmeldung zum Teilzeitstudent bist du auf jeden Fall flexibler bei der Wahl des Tempos und somit auch der Kostengestaltung.
Michael80
Contributions on this page: 4
View profileVielen Dank für die schnellen Antworten von euch. Die haben mir echt weitergeholfen.:)
Laut der FernUni ist in VZ ein Arbeitsaufwand von, ich glaub, 38,5 Std. pro Woche vorgesehen. Na ja... laut Papier! Doch wie siehts in der Praxis aus? Kommt ein Arbeitsaufwand in dieser Höhe hin, oder braucht man zur Bearbeitung deutlich weniger oder gar mehr Zeit:confused:
@ChrisMai: Im Prinzip ja. Sicher wäre es finanziell gesehen besser und vielleicht auch vernünftiger ersteinmal oder ausschließlich auf TZ zu studieren. Aber sechs ganze Jahre - wenn es optimal läuft - allein für den Bachelor zu brauchen... das ist echt schon ein echt bitterer Beigeschmack. Und bei meinem Job (siehe Beschreibung) wäre VZ vielleicht doch nicht ganz so verkehrt. Doch das bleibt abzuwarten. Aber eines ist auch klar: Ich würde mir nen Bein ausreißen um in drei Jahren fertig zu werden.
P.s.: Hab vorhin an der Uni angerufen. Eine Ratenzahlung der Studienkosten pro Monat ist tatsächlich möglich. Bei der Immatrikulation einfach einen formlosen Bescheid miteinreichen, dann wird das an die Gebührenstelle weitergeleitet und schon geht alles seinen Weg. Bei VZ kommt man, glaub ich, mit ca. 65 EUR pro Monat hin und bei TZ mit 45 EUR.
Gruß,
Michael80
ChrisMai
Contributions on this page: 2
View profileAuch mit Einschreibung zum Teilzeitstudenten kannst du 2 oder sogar noch mehr Module pro Semester machen, also Vollzeit studieren.
Michael80
Contributions on this page: 4
View profileMit anderen Worten... ich kann also als Teilzeitstudent 2 Module pro Semester studieren. Quasi wie ein Vollzeitstudent, oder?
Falls ich das richtig verstanden habe, wo liegt denn da noch der Unteschied zu einem VZ-Studenten?
Oder habe ich jetzt nur etwas grundlegendes nicht verstanden?:confused:
Gruß,
Michael80
Michael80
Contributions on this page: 4
View profileOK, verstanden hab ich es jetzt. Doch nachvollziehen kann ich es nicht. Unter´m Strich haben VZ-Studenten da doch überhaupt keinen Vorteil gegenüber den TZ-Studenten.
Im Gegenteil: Die haben sogar noch weniger Zeit für die Bachelor-Arbeit, als wie die TZ-Studenten.
Meld ich mich als TZ-Student für 2 Module an, zahle ich aber auch dementsprechend mehr pro Semester, richtig?:rolleyes:
Gruß,
Michael
Finou
Contributions on this page: 1
View profileDa das Modul ja für mehrere Studiengänge gilt und ich es somit auch kenne: Keine Panik, ist durchaus machbar, dafür muss man kein Mathe-Genie sein! Rechnen muss man natürlich ein bisschen - obwohl das ja auch noch der Taschenrechner übernimmt, eigentlich :rolleyes: -, aber keine Formeln auswendig lernen o.ä., man bekommt in der Klausur eine sehr ausführliche Formelsammlung mit Erläuterungen. Es sind auch nicht sehr viele Aufgaben, somit sind die 4 Stunden dafür ziemlich großzügig, Zeitprobleme gibt es also auch nicht.
Wenn es Dir aber so viel Sorge bereitet, solltest Du vielleicht einfach recht früh mal anfangen mit Statistik, dann kannst Du Dich in aller Ruhe in die Thematik einfinden ohne Druck. Guck ggf. auch mal ins Psychologie-Forum, dort gibt es einige Tipps zu anderen Quellen (kostenlose Online-Vorlesungen etc., Bücher dazu kann man in Bibliotheken ausliehen), mit denen Du schon arbeiten könntest, und wenn Du das dann langsam und 'vorsichtig' machst, wirst Du bald merken, dass es gar nicht so schlimm ist, wie es aussieht!
JochenK
Contributions on this page: 1
View profileDoch, manchmal schon. Wenn z.B. ich in VZ studiere, gewährt mir meine Krankenkasse den Studentenstatus (also niedrigere Beiträge), in TZ nicht.
Viele Grüße
Jochen
bjoeth
Contributions on this page: 1
View profileich bin mich derzeit fleißig durchs Forum am lesen, da ich vor habe, Politik und Verwaltungswissenschaft zu studieren. Allerdings haben sich meine Zweifel und der Respekt vor einem Studium seitdem extrem weit ausgebreitet in meinem Kopf.
Zur Erklärung: Ich arbeite als Zeitungs-Journalist, bin Quereinsteiger und besitze nur die Mittlere Reife. Um meine Berufschancen zu verbessern, habe ich das Studium in Teilzeit geplant. Allerdings will ich auch nochmal etwas lernen und ein Stück weit meinen vorhandenen Wissensdurst stillen. Ich zweifel jedoch immer mehr, ob das alles neben meiner Arbeit (die mich jede Woche fast immer mehr als 40 Stunden bindet) zu bewältigen ist und fürchte gleichzeitig, mindestens sechs Jahre nur noch für Arbeit und Studium zu leben.
Weitere Probleme: das Statistik-Modul und die geforderte gute Englisch-Kompetenz. Da meine Schulzeit jetzt zehn Jahre her ist, bin ich mir sehr unsicher, dass zu packen und überlege schon (wenn ich denn das Studium beginne) auf Kulturwissenschaft (Philosophie) umzuschwenken.
Ihr merkt, es schwirren derzeit einige Fragezeichen in meinem Kopf herum. Vielleicht könnt ihr mir ja helfen, etwas klarer zu sehen. Vielen Dank schon mal dafür im voraus.
Jara
Contributions on this page: 1
View profilejuhu
zum einen: englisch sollte dir wohl auch bei den kulturwissenschaftlern über den weg laufen. und ich denke, dass man als Schon-journalist dem doch weitestgehend mächtig sein sollte:p
was die statistik betrifft: nuja, ein bischen mathe schadet nie.
und letztendlich:sollte deine entscheidung dahingehend beherrscht werden, welche richtung du einschlagen möchtest. willst du lieber im kulturellen bereich journalisieren oder im politischen:confused:
soweit
viel spass bei deinem studium, welches es denn auch immer werden sollte
glg Jara
marjana
Contributions on this page: 1
View profileich kann nur einen tipp weitergeben: EINFACH EINSCHREIBEN!!! das erste modul ausprobieren und danach gucken, ob es einem liegt oder nicht.
wenn man vorher ständig abwägt, ob man es kann/schafft/will, dann zögert man
die entscheidung selbst nur raus. ich selbst ärgere mich jetzt im nachhinein,
dass ich mich ein ganzes jahr lang nicht "getraut" habe, mich einzuschreiben.
ich hätte dieses jahr schon fertig sein können.... und müsste nicht erst 2010 mit der
bachelorarbeit anfangen. ein jahr verschenkt!
was die statistik betrifft - mit lernen kriegt man es hin. schließlich gibt es viel hilfsliteratur und die präsenzseminare. außerdem werden die klausuren generell
nicht so gestaltet, dass sie nicht machbar sind. wo läge denn der sinn darin?
der englischen sprache sollte man schon mächtig sein, da es immer mal wieder
papers und scripte gibt, die bearbeitet werden müssen. aber auch hier gilt -
es gibt doch wörterbücher, altavista-babelfish und und und... ist doch homeworking...
übrigens - in nahezu jedem geisteswissenschaftlichen fach gibt es immer wieder englische scripte, da nützt auch kein wechsel in einen anderen studiengang. wissenschaft ist doch international, und kein deutsches "phänomen".
wie man seine lernzeit einteilt, bleibt jedem selbst überlassen. einige lernen jedes
wochenende, andere haben einen abend in der woche, wieder andere nehmen ein paar tage urlaub in kauf, um ihre hausarbeit zu schreiben. da muss jeder für sich das richtige finden. klar sollte jedem aber sein, dass man für das studium definitiv opfer bringen muss, allem voran die freizeit. die wird eingeschränkt und das nicht zu knapp. mit ein bißchen zeitmanagement geht das aber auch alles.
das lernen muss man natürlich auch wieder lernen - aber da findet man sich wieder rein. am besten immer erst mal alles lesen, auch wenn man nichts versteht - es setzt sich dann schon irgendwie, dann zusammenfassen in eigenen worten und mit dem lernen beginnen. oft gibt es musterklausuren, an denen man sich orientieren kann.
ich selbst arbeite vollzeit, bin TZ eingeschrieben und mache je nach zeit und laune
mal ein oder zwei module.
ich kann nur raten: traut euch, schreibt euch ein und vor allem schreibt euch für
einen fachbereich ein, der euch WIRKLICH INTERESSIERT. denn: das studium ist freiwillig und die themen sollen einem auch nahe sein und begeistern. wenn man
von anfang an kein interesse hat, dann hat man auch keine motivation und kein interesse.
viel erfolg
marjana