wie geht ihr vom Studienverlauf her vor bei der Aufteilung 6 Fächer im Hauptfach + 5 im Nebenfach. Nehmt ihr z.B. Philo Nr. 1 im WS, dann ein Fachfremdes, z.B. Geschichte im SS und dann wieder Philo Nr. 2 im WS?
Erst alle 6 zu machen und dann die 5 anderen fände ich unsinnig, da die Bachelorarbeit ja auf Stoff aufbauen müsste, den ich im TZ Studium vor 2 1/2 Jahren (5 Semester) frühestens das letzte Mal hatte, oder?
Ich bin gespannt auf Eure Erfahrungen.
Viele Grüße
Misc81
Comments
vittoriacolonna
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View profileDa dies kein explizites Philo-Thema ist, habe ich Dich mal hier in den allgemeinen Bereich verschoben, damit Deine Frage auch von allen gelesen wird!
Ich denke, dass man durchaus erst einmal den Fachschwerpunkt studieren kann - mich würde es nerven, jedes Semester wieder fachgebietsmäßig umsteigen zu müssen. Andere sehen das vielleicht anders und möchten abwechselnd Module belegen. Vielleicht ist sich der/die eine oder andere noch nicht sicher, welches Fach er/sie als Hauptfach wählen will und muss daher quasi "im Wechsel" studieren.
Du könntest ja auch die Module Deines Nebenfachs zuerst machen und danach erst die Hauptfach-Module. Dann hättest Du kein Problem mit der zeitlichen Distanz!
LG
Sandra
misc81
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und danke für die rasche Antwort.
Natürlich könnte ich die Nebenfächer zuerst machen. Davon halten mich momentan aber zwei Gründe ab.
1. Ich brenne natürlich darauf, mit meinem "richtigen" Schwerpunkt starten zu dürfen, da hier das Hauptinteresse liegt.
2. Man weiß ja nie, was die Zukunft noch für mögliche Nebenfächer bringt...
Ich bin gespannt was die andern sagen.
Viele Grüße
Misc81
vittoriacolonna
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View profileErfahrungen mit dieser neuen Struktur des Studiengangs wirst Du hier leider nicht finden, da er ja erst seit diesem Semester so angeboten wird :)!
UliS
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View profileIch sehe das so wie Sandra. Ich habe z.B. vorher für mich festgelegt, dass ich Geschichte als Fachschwerpunkt wähle. Dann habe ich Literatur als zweites Fach gewählt.
Obwohl ich Tz studiere, habe ich mir beide Module (G1 und L1) bestellt. Jetzt finde ich L1 so spannend (weil vieles auch neu ist), dass ich mich entschlossen habe, dort zuerst die Klausur zuschreiben. Das heißt nicht, dass ich mich von Geschichte verabschiedet habe, sondern bedeutet nur, dass meine Priorität für dieses Semester auf der Literatur liegt. Alles andere ergibt sich! Dieser Studiengang hat ja den Vorteil, dass ich mich nicht gleich im ersten oder zweiten Semester festlegen muss.
trollkjerring
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View profileDieses Thema beschäftigt mich auch - ich liebe planen - aber ich habe meine Pläne auch schon mehrfach umgeschmissen, sogar den FSP von Geschichte auf Literatur gewechselt, obwohl das natürlich jetzt im ersten Semester sowieso noch keine Folgen hat und auch wieder geändert werden kann.
Ich bin Akad in TZ und werde dieses Semester L1 abschliessen (hoffentlich). Nächstes dann G1 und dann die Zugangsprüfung wohl auch in G machen, weil das Wissen halt noch aktueller ist dann.
Ich habe G1 auch hier und wollte da nebenbei immer mal reinschauen, um Grundlagenwissen, das auch für L wichtig wäre, mir anzueignen. Habe aber schnell gemerkt, dass mir das Springen zwischen den Fächern nicht gefällt, weil es halt jedes Mal eine ganz andere Welt ist.
Ich könnnte mir jetzt vorstellen, erst G als Nebenfach mit fünf Modulen abzuschliessen und dann erst den Schwerpunkt L zu studieren, gerade weil G für mich die Grundlage ist, um L dann besser im Kontext verstehen zu können.
Natürlich brenne ich mehr darauf, L zu bearbeiten, aber die Vernunft siegt hoffentlich, es geht ja auch um Noten und in der Hinsicht erhoffe ich mir bessere Chancen mit der oben genannten Vorgehensweise.
LG
trollkerring
Fink
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View profileIch denke, wenn man schon von anfang an genau weiß, was man als schwerpunkt, was als nebenfächer usw machen will und man sehr... ziel/karriereorientiert studieren will, ist es am besten, zuerst die ganzen nebenfächer zu erschlagen und sich dann erst dem fachschwerpunkt zu widmen. denn dann weiß man schon, wies läuft an der uni, hat sich an die lernerei gewöhnt, hat auch schon einiges zum thema durch die anderen module (die hermeneutik aus geschichte kann man bestimmt auch ganz gut für l verwenden und umgekehrt etc). und dann, wenn man eh schon weiß wies läuft, widmet man sich seinem "eigentlichen" fach. also ich könnte mir zumindest vorstellen, dass das eine gute vorgehensweise ist.
naja ich zb hab aber noch nicht so den plan, was ich alles machen will...… ich bin mir bisher nur relativ sicher, dass ich geschichte als fsp haben möchte. hab auch erstmal g1 belegt ;). und dann werde ich, denke ich, als nächstes P1 und L1 machen. dann kann ich in beide fächer schonmal ein bisschen reinschnuppern und mich vielleicht entscheiden, was ich davon nun als nebenfach haben möchte. allerdings betreibe ich das ganze kuwi-studium sowieso nur "hobby"-/interessemäßig, dh mich stört es nicht sooo sehr, wenn ich jetzt in G1 aufgrund mangelnder erfahrung oä nicht so gut abschneiden kann.