Ich überlege, ein Fernstudium zu beginnen im Bereich Psychologie und mich würde interessieren, wie viele Stunden ich wöchentlich einkalkulieren muss zum Durcharbeiten und Lernen.
Könnt ihr mir dazu vielleicht ungefähr Auskunft geben?
Es wäre wichtig für mich, da ich noch Teilzeit arbeite (50 %) und einen vierjährigen Sohn zu versorgen habe.
Ich bin da realistisch, sollte es zuviel Zeit in Anspruch nehmen, würde ich das Studium dann auf später verschieben.
Könnt ihr mir bitte helfen???
Vielen lieben Dank im Voraus....!
Sandra
Comments
trollkjerring
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View profileEin Modul hat einen Umfang von 450 Arbeitsstunden; als Vollzeitstudent studierst Du zwei Module, als Teilzeitstudentin ein Modul pro Semester.
Hagen geht von einer Arbeitsbelastung von 38 Stunden pro Woche in Vollzeit und 19 Stunden in Teilzeit aus.
LG
trollkjerring
Knuffi
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View profileSandra!
Schau mal hier:
[URL="https://www.fernuni-hagen.de/KSW/bscpsy/studiengang/aufbau.shtml"]B.Sc. Psychologie - Fakultät für Kultur- und Sozialwissenschaften - FernUniversität in Hagen[/URL]
"Struktur der Module
Vielleicht hilft dir das schon mal weiter. Es gab auch mal eine Faustregel, wie man die SWS (8 SWS für 1 Modul) umrechnen kann, aber diese Formel finde ich grad nicht mehr wieder und ich bin mir auch nicht sicher, ob sie in der heutigen Bachelor-Praxis noch relevant ist. Vielleicht wissen das andere? Ansonsten kommt es sicherlich auch darauf an, wie schnell du lernst und wie gut du dich mit Kind und Job organisieren kannst.
Ich wünsche dir auf jeden Fall die für dich richtige Entscheidung. Vielleicht treffen wir uns ja als Kommilitoninnen wieder... :)
Liebe Grüße
Bine
Tyffany
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View profileSandra,
da hier an der FU der Studiengang nun erstmalig angebiten wird, ist es sicherlich schwierig eine Aussage zu treffen.
Wie Bine oben aber schon geschrieben hat, gibt es Faustzahlen... die allerdings wirklich nur eine grobe Richtung darstellen.
Man muss seine eigene Aufnahmefähigkeit, das persönliche Umfeld und so weiter sicherlich auch bedenken, jedoch nur Mut, hier gibts einige Mamas die "nebenbei" auch studieren!
schmetterling
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View profileNa ja,
wirklich pauschal sagen und runterrechnen auf konkrete Zahlen kann man das nicht. Es ist eben auch von jedem einzelnen abhängig, wie lange man für ein Modul braucht. Nicht jeder hat die gleiche Vorbildung oder kommt mit dem Stoff gut/ oder weniger gut klar.
Daneben spielt sicher auch noch mit rein, wie viel Zeit du hast, ob du ungestört 2 oder 3 Stunden lernen kannst oder ob du ständig unterbrochen wirst, weil Kinder rumtoben oder jemand anders was von dir will. Da braucht man sicher länger als wenn man sich für eine Zeitspanne mal wegsetzen kann und alles in Ruhe durchdenken kann.
Ich würde empfehlen, erstmal mehr Kurse zu belegen und dann zu schauen während des Semesters, wie viel Zeit du wirklich hast und dann nur eine Klausur zu schreiben - oder halt doch 2 wenn du merkst, dass du gut durch den Stoff kommst. Versuch es doch einfach mit Modul 1 - du bist ja nicht gezwungen dann gleich die Klausur zu schreiben! Du kannst dir auch 2 Semester Zeit lassen für ein Modul :). Wenn dich das Studium interessiert und du neugierig bist: Versuche es :cool:.
viele Grüße
Frau Sommer
annett75
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View profileDankeschön, das ging aber fix! :)
Vielen lieben Dank, das hilft mir schon sehr, alles mal gründlich zu überdenken.
Ich interessiere mich sehr für die Thematik zumal ich auch beruflich damit zu tun habe, und bin auch sehr motiviert. Ich muss eben nur sehen, dass ich mir nicht den ganzen Tag bzw. die Freizeit vollstopfe, damit ich auch mal Zeit hat zum "runterkommen" und relaxen habe ;), denn wenn man nur noch im Stress ist, schadet das sicher langfristig.
Ich denke, am ehesten kommt für mich erstmal in Frage, die Dinge langsam anzugehen und mir viel Zeit für ein Modul zu nehmen.
Ich wünsche euch noch allen einen schönen Tag!
Sandra
Andrea
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View profileOch, der Stress ist auch erfrischend :D - ich tu mir das jedes Semester an und ich mag die Herausforderungen, die auf einen zukommen.
annett75
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View profileJaaaaaaa, ich mag es auch nicht, wenn es allzu langweilig wird und ich möchte auch schon gefordert werden, denn:
wer rastet, der rostet! ;)
Ich meinte ja nur, dass zum einen kein Leistungsdruck entstehen sollte und auch kein permanentes schlechtes Gewissen dem Kind, dem Haushalt oder sich selbst gegenüber und dass man für die Seele auch mal regelmäßige Auszeiten braucht, die müssen ja nicht lange sein!:)
Falls jemand noch Erfahrungsberichte hat- nur her damit, ich kann garnicht genug davon kriegen!!
Tschüssi und danköööschön;)
Sandra
Andrea
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View profileLeistungsdruck gibt es schon irgendwie. Ich zumindest mache mir den zwar selbst, aber das hat auch einen Grund: Ich will eine halbwegs brauchbare Abschlußnote haben. "Vier gewinnt" ist nicht gerade meine Strategie.
KittyMiez
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View profileSandra,
würdest du dich als ordentliche Studentin oder Akademiestudentin einschreiben?
Als Akademiestudent muss man die Prüfungen der beiden ersten Module in einem Semester ablegen. Ich persönlich habe jetzt beide Module belegt, wenn ich es zeitlich nicht schaffe, gehe ich eben erst im September in die Prüfungen.
Wichtig ist, dass du dir genügend Freiräume schaffen kannst, um konzentriert zu lernen - vor allem in den Prüfungsphasen. Dein Umfeld sollte also bereit und in der Lage sein, dich zu unterstützen.
LG
Ulli
Naomie
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View profileIch hätte noch eine andere Frage... kann mir jemand sagen ob die Kurse mitten in der Woche stattfinden? Weil ich auch Teilzeit arbeite müsste ich an dem Tag ja dann Urlaub nehme...
Steht das irgendwo auf der Fernuni Seite, wenn ja .. hab ichs nicht gesehen :)
*edit* Auf diesen Veranstaltungsseiten steht ja "Veranstaltungsbeginn: 20.10" .. das wäre ja ein Montag, aber dies steht ja auch bei den anderen Kursen ... bin ein bisschen verwirrt deswegen.
Andrea
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View profileDu bekommst Lehrunterlagen und wann du die bearbeitest, ist deine Sache.
Ich vermute jedoch, du meinst die Klausuren? Wenn ja: Die finden immer unter der Woche und tagsüber statt.
Präsenzveranstaltungen? Die finden unter der Woche (meist am Abend) und am Wochenende statt, das kann man nicht pauschal beantworten. Hierzu wirf einfach einen Blick in die jeweiligen Ankündigungen. Für das kommende Semester sind jedoch noch keine vorhanden.
Edit: Hier sind die Infos, die im laufenden Semester verschickt werden: [url]https://www.fernuni-hagen.de/studium/waehrend/studienorga/info00001_ss2008.shtml[/url]
annett75
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View profile[QUOTE="KittyMiez, post: 560183"]Hallo Sandra,
würdest du dich als ordentliche Studentin oder Akademiestudentin einschreiben?
Als Akademiestudent muss man die Prüfungen der beiden ersten Module in einem Semester ablegen.
hm danke für den Hinweis, ich wusste nicht, dass es da einen Unterschied gibt!!:eek:
Was ist denn der Unterschied zwischen "ordentlicher Studentin" und "Akademiestudentin"??
Ich habe keine Ahnung, aber wenn man die beiden ersten Module in einem Semester ablegen muss, werde ich es wohl tun müssen.:cool:
Das muss doch irgendwie zu schaffen sein..
Liebe Grüße;)
Sandra
annett75
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View profileIch befürchte ja eher, ich bin eine "unordentliche Studentin" !
teddine
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View profileEs ist außerdem teurer, wenn du dich als Akademiestudentin einschreibst,
lg
teddine
KittyMiez
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View profileAls Akademiestudent muss man sich einschreiben, wenn man, wie ich nur das Fachabitur besitzt. Die ersten beiden bestandenen Module gelten dann als Zulassung in dem Studiengang. Es stimmt schon, es wird teurer, da noch eine Betreuungsgebühr erhoben wird, aber es ermöglicht eben auch ein Studium ohne erst jahrelang mühsam das Abitur nachholen zu müssen. Außerdem verliert man keine Zeit, da die Module voll angerechnet werden.
Wenn ihr bereits Abi habt gilt die Regelung mit den zwei bestandenen Prüfungen in einem Semester für euch nicht.
LG
Ulli
annett75
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View profilesuper, dann werde ich wohl doch eine ordentliche Studentin sein, das Abi hab ich (und immer gedacht, du kannst ja vielleicht doch IRGENDWANN mal studieren...) -vielleicht ist das Studium zum Greifen nah! :)
Und ich könnte doch erst mal "teststudieren" ;)
Ich grüße euch ganz doll lieb!
Sandra
P.S.: Wenn jemand, wie ich noch nicht ganz entschlossen/unentschlossen ist und überlegt, sich einzuschreiben, schreibt mir doch mal, ich würde mich sehr freuen!
meta-ebene
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View profileUm zur ursprünglichen Frage zurückzukehren würde mich schonmal interessieren wie viel ihr so lernt. Antworten können hier eigentlich nur die, die schon ein anderes Studium an der Fernuni machen. Lernt ihr jeden Tag eine Stunde oder nur am Wochenende? wie handled ihr das?
KittyMiez
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View profileAls ich 2006 mit Politik und Organisation angefangen habe, hab ich mir einen schönen Plan gemacht a la 3 Stunden lernen pro Tag und so. :rolleyes:
Rauskristallisiert haben sich vor allem die Wochenenden und da so ca. 6 Stunden täglich. Am besten fahre ich mit Lernphasen von 45 Minuten, danach 15 Minuten Pause. Außerdem gab es bei uns im SZ Saarbrücken auch ein Tagesseminar über Lerntechniken, das sehr informativ war.
LG
Ulli
schmetterling
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View profileJeden Tag kriege ich das nicht hin. Immerhin reden wir von einer Belastung die mehrere Jahre :eek: dauert und so ein Studium ist kein Zuckerschlecken. Ich versuche, konstant was zu machen, also nicht "mal 4 Wochen gar nix", denn dann kann ich wieder von Vorne anfangen. Ich packe viel in die Wochenenden und versuche, vor den Klausuren Urlaub zu bekommen. Das hilft mir beim Lernen und schont meine Umwelt :D. Und natürlich wird vor den Klausuren mehr gelernt als direkt danach ;), wobei wir im Wiwi-Studium durch die Einsendearbeiten und Termine schon zum konstanten Arbeiten gezwungen sind (was ich aber nicht unbedingt schlecht finde).
Ansonsten versuche ich halt schon jetzt (in 50 Tagen ist Klausur) unter der Woche abends was zu machen und wenn es nur 2,3 Aufgaben sind. Um mich an die Aufgabentypen und -stellung zu gewöhnen und um meine "Hilfe es ist bald wieder so weit"-Panik zu beruhigen.
viele Grüße
schmetterling
teddine
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View profileIch habe hauptsächlich für das Wiwi Studium Abends und am WE gelernt, so ca. 10h insgesamt pro Woche und vor den Klausuren (ca. 2 Wochen davor) verstärkt, dann ca. 20-25 h die Woche. Jetzt bin ich dort scheinfrei und muss noch das Seminar und die Diplomarbeit machen, die werden am Wochenende gemacht
lg
teddine
annett75
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View profileHallöchen Teddine,
na das klingt doch machbar...:), aber das kommt sicher ganz auf die Auffassungsgabe an.
Ich kann es einfach nicht abschätzen. Genausowenig wie die Themen und ob sie mir liegen...etc. etc.
Vielleicht sollte ich es einfach versuchen, ich darf dann nur nicht so deprimiert sein, wenn ich feststelle, dass ich es nicht schaffe.:(
Ganz liebe Grüße
Sandra
teddine
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View profileHallo
ich weiß nicht ob ich soo unbedingt das beste Beispiel bin: ich lese superschnell... Ich habe Jura im Erststudium in 5 Semestern studiert (Regelstudienzeit 8 Semester, Durchschnitt eher 10 Semester)
Viel Erfolg
lg
teddine
annett75
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View profileTeddine,
jaaaaa, sowas hab ich mir gedacht!
Aber Hut ab, dass du das so schnell geschafft hast!!
Und auch noch verstehst, was du so schnell liest :eek:;)
Grüß dich ganz lieb und weiter viel Erfolg!
Sandra
Beleen
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View profileMir erscheint das Studienmaterial für einen VZ-Studenten im ersten Semester doch als ziemlich umfangreich. Ich habe schonmal studiert, auch schonmal in Hagen, aber soviel Unterlagen gab´s bisher noch nie! Ich hoffe, wir packen das.
Liebe Grüße,
Bela
Fumero
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View profileEs wurde schon ziemlich viel geschrieben, aber mich würde noch der tatsächliche Aufwand interessieren. Die ECTS Punkte und die dazu generierten Semesterwochenstunden haben mit dem Lernaufwand keinerlei Korrelation, das sind reine Verwaltungsangaben. Wir haben das Problem, dass die Module in einer Prüfung abgehandelt werden, so dann vier Fächer in einem geprüft und bestanden werden müssen. Meine Begeisterung dafür sieht ungefähr so aus: :eek: Ich glaube die Lernkurve müsste so ab Mitte Februar deutlich nach oben gehen, während man davor schön ausgeruht mal die dekorativen Skripte ins Regal stellt. Mehr weiß ich noch nicht und mir scheint laut den Antworten hier noch keiner da zu sein, der schon angefangen hat zu lernen und schon die Stundenanzahl für eines der Skripte parat hat.
Psycho.Päd
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View profileWenn ich meine Unterlagen endlich habe (richtig: ich warte immer noch auf Modul 1!!!!:(), dann sag ich dir, wieviel ich lerne...
Ich hoffe, ich kann irgendwann mal anfangen...
KittyMiez
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View profileIch denke, das kann man so pauschal nicht sagen. Der eine hängt stundenlang an einem Kapitel, wo ein anderer locker durchmarschiert - vielleicht durch Vorkenntnisse, vielleicht aber auch weil es ihm einfach leichter fällt an der Stelle.
Wichtig ist die Regelmäßigkeit, also lieber jeden Tag 1 Stunde als einmal in der Woche 8 Stunden am Stück.
Ich z.B. mache mir keinen festen Plan sondern lerne wenn es machbar ist. Beruflich habe ich wöchentlich wechselnde Arbeitszeiten, muss mal um halb fünf aufstehen, mal erst um sieben. Demzufolge bin ich nach der Arbeit meist platt und brauche erst eine Ruhepause. Meine Hauptlernzeit liegt am WE, während der Woche wiederhole ich und schreibe Karteikarten.
Eins kann ich auf jeden Fall sagen: Es reicht nicht die Unterlagen in den Schrank zu stellen und Mitte Februar anzufangen oder zumindest kann ich mir das nicht vorstellen.
Finou
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View profileKann mich KittyMiez nur anschließen, das ist extrem individuell und es gibt sicher sehr große Unterschiede im zeitlichen Aufwand der einzelnen Leute. Somit würde es viele vermutlich eher verwirren, wenn da jeder seine konkreten Angaben macht. Gehört eben zum Studium, dass man das für sich selbst rausfindet. Somit kann man natürlich auch mal probieren, die Unterlagen erst zur Deko zu benutzen und dann kurz vor der Klausur auf den Schreibtisch zu legen - nach der Klausur ist man dann schlauer, was die Effektivität dieser Methode angeht.
Es soll ja auch Leute geben, die sich Texte unter's Kopfkissen legen und dann hoffen, dass der Inhalt in ihr Hirn kriecht, während sie schlafen... ;) Glücklich die, bei denen das funktioniert!
Fumero
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View profileIm Präsenzstudium guckt man vier Wochen vor der Klausur mal nach, wie der Professor heißt, der die Vorlesung hält zu denen keiner erscheint, damit man sich an der richtigen Stelle anmeldet und dann drei Wochen vor der Klausur lädt man die Unterlagen aus dem Internet herunter und eine Woche vor der Klausur fängt man an, durchzulesen, um was es in diesem Fach ging. Ich sehe kein Problem, warum das im Fernstudium anders funktionieren sollte. :p
KittyMiez
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View profileNa dann viel Spaß, wir sprechen uns nach der Klausur wieder.
Bei mir funktioniert diese Methode jedenfalls nicht.
Finou
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View profileDann hat doch für Dich die Frage des Threads gar keine Relevanz, Fumero.
Allen viel Erfolg, mit welcher Methode auch immer!
guardianofhope
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View profileDas mag bei manchen Fächern funktionieren, aber aus meiner persönlichen Erfahrung geht das (z. B. in der Politikwissenschaft) überhaupt nicht. Es sei denn natürlich, die Klausur ist so gemacht, dass man es trotzdem schaffen kann. Es gibt immer den "Geheimtipp-Prof" bei dem so durchkommt.
Aber die Frage ist, ob das man will.
ClaudiaV
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View profile@Fumero:
Na, dann scheint sich seit meiner Studienzeit an der Präsenzuni aber einiges geändert zu haben ;)
Gut, wobei es gibt immer Leute, denen ein Fach extrem leicht fällt, es sei euch gegönnt. Ich glaube aber nicht, dass das bei der Mehrzahl der Leute funktioniert.
Fumero
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View profileVon der Qualität der Noten, die dazu gehören, war nichts gesagt worden ;)
Man kommt damit wunderbar durchs Studium, aber manche mögen eben oberhalb von 2,0 liegen und da ist es angebracht, mit einem anderen Temperament an die Fächer heranzugehen. Aber einige studieren ja sowieso bald ein anderes Fach, da ist es auch gleich egal, was mit dem alten ist :rolleyes
Xenia_M
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View profileSo, etwas Zeit ist mittlerweile vergangen, vielleicht mag mal jmd berichten, wieviel Arbeitsstunden ihr nun tatsächlich investiert?
Viel Dank und Gruß, Xenia
silvia_ohne_y
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View profileIch habe mittlerweile gemerkt, dass ich am Anfang doch etwas zu optimistisch war. Mit Vollzeit-Job und dazugehörigen Fortbildungen (2x pro Woche je 1,5 Stunden Kurse) schaff ich es einfach nicht, nebenher noch mein Teilzeit-Soll zu erfüllen.
Wenn's hoch kommt, lerne ich 10 Stunden in der Woche selbständig, dazu nehme ich noch 1 Abend pro Woche an einer selbstorganisierten Lerngruppe teil. 10 Stunden aktiv lesen pro Woche reicht aber einfach nicht. Also werd ich jetzt so viel lernen wie ich schaffe, und dann das Modul 1 nochmal wiederholen.
Dazu muss ich aber sagen, dass mir das Modul 1 recht schwer fällt, weil es sehr philosophie-lastig ist. Ich habe keinerlei Vorkenntnisse im geisteswissenschaftlichen Bereich und muss mich erstmal in die Grundbegriffe einarbeiten. Das nächste Modul (Statistik) wird bestimmt einfacher für mich, weil mir Mathe ganz gut liegt.
Zum Glück bin ich in der komfortablen Situation, dass ich den Abschluss (=Titel) nicht brauche -> es ist gar nicht schlimm, wenn ich länger studiere. Mir ist es wichtiger, auch weiterhin Zeit für Sozialkontakte zu haben.
@Annett
Besser etwas länger für#s Studium brauchen als gar nicht erst anfangen! Die Kosten bleiben ja gleich, egal wie lange man für seine Scheine braucht.
Finou
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View profileAlso, abgesehen von den Gründen, die ich in diesem Thread schon erwähnt hatte (sehr stark unterschiedlich, hängt ja auch von der Vorbildung usw. ab), mag vermutlich gerade jetzt keiner berichten, weil doch die meisten im Moment selber sehr unsicher sind... Jeder probiert auch noch aus, wie man das alles am besten angeht. Man weiß eben erst bei oder nach der Klausur, ob es denn gereicht hat! ;)
Ich hätte aber auch Probleme, eine genaue Stundenzahl zu benennen, wenn ich das wollte - was zählt alles dazu? Auch der Chat, in dem es nicht immer nur um Inhalt geht, der mir aber trotzdem hilft als Motivation usw.? Das ewige Suchen in Moodle und auch das Lesen einiger Beiträge, das ich teilweise auch zum 'Entertainment' zwischendrin betreibe?
Andrea
Contributions on this page: 4
View profileTrotz meiner FeU-Erfahrungen kann ich die Anzahl der Stunden auch nicht beziffern. Ich lerne immer abschnittsweise, mehrmals täglich und das immer irgendwo, irgendwie zwischendrin. Längere Zeit am Stück investiere ich nicht gerne, weil dabei immer ein bisschen flöten geht. Danach gehe ich im Alltag nebenbei den gelesenen Stoff im Kopf nochmal durch, wenn etwas unklar ist, wird recherchiert.
Wieviel Zeit ich dabei aufwende kann ich nicht beziffern, weil meine Lerneinheiten selten mehr als 30 Minuten betragen. Das ist für mich der ideale Zeitrahmen mit dem das Meiste hängen bleibt.
Für Hausarbeiten sieht der Aufwand hingegen anders aus. Aber das ist ja ein anderes Thema.
Babs84
Contributions on this page: 2
View profileDas Posting ist ja nun schon etwas älter, aber ich wollt trotzdem mal meinen Senf dazu geben: Also ich studiere Vollzeit. Ich lerne so ca. 5 Stunden am Tag, aber eigentlich immer, wenn ich nicht grad Gitarre spiel oder ess oder telefonier oder dusche;) Ich lerne beim Fernsehen, auf dem Crosstrainer, beim Krafttraining, in der S-Bahn, im Bett, wenn ich wo zu Besuch bin, im Flugzeug (sehr gut geeignet), auf meiner USA-Reise im Bus... also immer eigentlich. Anders würde ich es auch nicht schaffen, vielleicht bin ich zu blöd, aber ich bin absoulut erschöpft und kaputt, aber die Prüfung heut war ganz gut und es hat sich gelohnt!
Aber wer hier studieren will, sollte sich im Klaren drüber sein, dass das ECHT HART ist und nicht nur zwischendurch so bisschen lesen! Grad Modul 1 ist sehr umfangreich!
GringOrk
Contributions on this page: 1
View profileAlso ... wenn dann nur 5 h rauskommen bei so vielen Möglichkeiten, um zu lernen, dann nutzte diese Möglichkeiten wohl nicht voll aus. ;) Wobei ich es sehr interessant finde, dass du auch lernst, während du irgendwo zu Besuch bist ... bildlich gesprochen, müssteste dann sogar am Esstisch die KEs dabei haben. :D
Natürlich könntest du auch sehr viel Gitarre spielen oder bist fast nur am Essen oder telefonierst ständig oder bist am Duschen. Vielleicht auch das alles gleichzeitig - irgendwie muss man ja Zeit einsparen. :p
Aber du hast sicherlich recht, auch ein FernStudium muss den wissenschaftlichen Standart erfüllen und dafür muss der einzelne Student auch was tun. Du wirst hier niemanden kennen, der nicht wenigstens einmal in die KEs reingeschaut hat. ;)
So, dann wünsche ich dir weiterhin viel Erfolg beim FernStudieren! :cool:
Ich muss nun weg ...
VeraK
Contributions on this page: 1
View profileHier meine Erfahrungen nach dem ersten Semester als TZ-Studentin (Modul 1):
Als ich im letzten Jahr noch einen Halbtagsjob neben dem 5-Personen-Haushalt hatte, bin ich auf ca. 15 Stunden echter Lernzeit in der Woche gekommen. Da ist dann schon das wöchentliche Lerngruppentreffen eingerechnet. Nebenbei habe ich noch einen ehrenamtlichen "Job" im Musikverein - den auch noch zu erledigen war schon hart. Bei der Bearbeitung der Studienbriefe war ich zeitweise leicht im Rückstand und die "Weihnachtspause" fiel deswegen flach.
Glücklicherweise konnte ich nun in den letzten 4 Wochen vor der Klausur intensiv lernen, mit ca. 25 Wochenstunden. Das war auch nötig, und in der Klausur gab es immer noch Fragen, die ich nicht sicher beantworten konnte weil ich mich offensichtlich nicht intensiv genug mit den entsprechenden Kapiteln befasst hatte.
Ich bin gespannt, ob das jetzt gereicht hat - wenn nicht, bin ich nicht allzu geknickt. Nachdem ich so lange aus dem Lernen raus war (15 Jahre) musste ich erst einmal wieder meinen Rhythmus finden und die verschiedenen Lernmöglichkeiten austesten. Als ich damals meinen ersten Fernuni-Versuch hatte, gab es noch kein Internet, keine Online-Lerngruppen, keine Vorlese-Programme für pdf-Dateien... die vielen neuen Möglichkeiten erfordern am Anfang einiges an Zeit zur Orientierung.
Beim nächsten Modul läuft die Sache sicher etwas runder!
Babs84
Contributions on this page: 2
View profile@GrinOrk
Nein, also da hab ich mich falsch ausgedrückt: Also ich steh auf und lern dann vielleicht so 3 Stunden am Schreibtisch, dann geh ich trainieren oder besuch meine Mama, wo ich dann eben weiter lern. Danach lern ich dann noch mal konzentriert am Tisch und danach noch beim Fernsehen. Meistens schreib ich beim "Nicht-am-Schreibtisch-Lernen" die Sachen zusammen, also erst konzentriert lesen, dann Stichworte zusammenfassen. Am PC klappt das nämlich nicht, ich schreib zwar super schnell, aber es bleibt mehr im Kopf hängen wenn ich es mit Hand schreibe. Allerdings muss ich aufpassen, ich hab oft richtige Schmerzen in der Sehne in der rechten Hand und ich hoff, das ist keine Sehnenscheidenentzündung...
Ich denk nur, dass viele denken: "Ach, das ist ja nur Fernuni und Psychologie interessiert mich, das wird ganz leicht!" aber es ist halt meiner Erfahrung nach (vergleich oft mit Freundinnen, die Psy an ner Präsenzuni studieren) schon etwas umfangreicher, gerade das Fach Infokompetenz! Und "Psychologie" ist es halt nicht im 1.Semester, es ist Philosophie und Statistik! Aber mein Tipp: Fragt euch gar nicht, ob ihr lernen oder aufhören sollt, sondern lernt einfach! Funktioniert einfach wie ein Automat (dafür hält uns ja auch Descartes), macht es einfach und plötzlich - irgendwann - versteht ihr, um was es da überhaupt geht!