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XOR UND / ODER Operator

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das ist so:

UND: beide Möglichkeiten [U]müssen [/U]zutreffen
XOR: [U]entweder[/U] die eine [U]oder[/U] die andere Alternative muss wahr sein
OR: Eine der Alternativen muss zutreffen, es können aber auch beide Alternativen zutreffen.

Besser veranschaulichen lässt sich das in einer Tabelle:
1 steht für "wahr" / "trifft zu"
0 steht für "falsch" / "trifft nicht zu"

[tex]
\begin{array}{c|c|c||c|}
&Alternative \ 1 & Alternative \ 2 & Ergebnis \\
\hline
UND & 0 & 0 & 0\\
UND & 0 & 1 & 0\\
UND & 1 & 0 & 0 \\
UND & 1 & 1 & 1 \\
\hline
OR & 0 & 0 & 0\\
OR & 0 & 1 & 1\\
OR & 1 & 0 & 1 \\
OR & 1 & 1 & 1 \\
\hline
XOR & 0 & 0 & 0\\
XOR & 0 & 1 & 1\\
XOR & 1 & 0 & 1 \\
XOR & 1 & 1 & 0 \\
\hline

\end{array}
[/tex]

viele Grüße
Jasmin

antortet noch jemand vor morgen

Die verwendung der konnektoren im fall einer verzweigung ist mir klar

was aber in folgendem fall:
es liegt eine xor-vorzweigung zum prozess a und zum prozess b vor
auf a und b geht der weg wieder zu einem konnektor zusammen
in diesem fall wäre doch xor genausorichtig wie or, denn in beiden fällen wird der prozess fortgesetzt wenn EINER der beiden prozesse abgeschlossen wurde (beide können ja wegen der xor-verzweigung nicht abgeschlossen werden)

im Skript wird in so einem fall immer (oder zumindest meistens) ein xor verwendet - gibts da einen grund für ?

euch allen, den der mir noch antwortet besonders und mir sowieso alles gute für morgen

kwo wrote:

die verwendung der konnektoren im fall einer verzweigung ist mir klar

was aber in folgendem fall:
es liegt eine xor-vorzweigung zum prozess a und zum prozess b vor
auf a und b geht der weg wieder zu einem konnektor zusammen
in diesem fall wäre doch xor genausorichtig wie or, denn in beiden fällen wird der prozess fortgesetzt wenn EINER der beiden prozesse abgeschlossen wurde (beide können ja wegen der xor-verzweigung nicht abgeschlossen werden)

im Skript wird in so einem fall immer (oder zumindest meistens) ein xor verwendet - gibts da einen grund für ?

euch allen, den der mir noch antwortet besonders und mir sowieso alles gute für morgen :)

da kann eigentlich nur ein XOR rein, denn ein OR würde ja nur teilweise stimmen. wenn a zutrifft kann nie b zutreffen und andersrum. Wenn du OR rein schreibst gibst du ja gleichzeitig die möglichkeit, dass a und b ggf. beide zutreffen und das kann bei einer vorherigen XOR begingung nichts werden.

Perlentaucher wrote:

da kann eigentlich nur ein XOR rein, denn ein OR würde ja nur teilweise stimmen. wenn a zutrifft kann nie b zutreffen und andersrum. Wenn du OR rein schreibst gibst du ja gleichzeitig die möglichkeit, dass a und b ggf. beide zutreffen und das kann bei einer vorherigen XOR begingung nichts werden.


hallo perlentaucherin,

erstmal danke für die rechtzeitige Antwort - ich werd in so einem fall also xor reinschreiben, obwohl ich's nicht ganz kapiere, denn ein or bewirkt ja genau dasselbe wie ein xor (nämlich c wird ausgeführt wenn a oder b zutreffen) und somit würde ich sagen beides ist richtig (aber der lehrstuhl sieht das sicher irgendwie anders)

kwo wrote:

hallo perlentaucherin,

erstmal danke für die rechtzeitige Antwort - ich werd in so einem fall also xor reinschreiben, obwohl ich's nicht ganz kapiere, denn ein or bewirkt ja genau dasselbe wie ein xor (nämlich c wird ausgeführt wenn a oder b zutreffen) und somit würde ich sagen beides ist richtig (aber der lehrstuhl sieht das sicher irgendwie anders)


Hallo,

der Lehrstuhl sieht das nicht anders, es IST anders! Bei XOR ist eben nur a ODER b möglich, bei or = a oder b oder beide. Das ist ein Unterschied.

LG
Christine

kwo wrote:

denn ein or bewirkt ja genau dasselbe wie ein xor (nämlich c wird ausgeführt wenn a oder b zutreffen) und somit würde ich sagen beides ist richtig (aber der lehrstuhl sieht das sicher irgendwie anders)

Das hab ich oben anders erklärt! Das ist nicht gleich!

Das es nicht gleich ist mir klar
das es, wenn zb ein and zuvor wäre, sehr wohl einen unterschied macht ist auch klar
aber in meinem beispiel bewirkt ein or und ein xor genau dasselbe - nämlich: es kann sowieso nur a oder b zutreffen und somit können gar nicht beide zutreffen - daher bewirkt or und xor dasselbe ergebnis für c
(weiß nicht recht wie ich mich noch klarer/anders ausdrücken soll)

ich überlege nun: ist es anscheinend so gemeint, daß (im fall einer verzweigung und danch wieder vereinigung) einfach grundsätzlich auf eine xor verzweigung IMMER eine xor-vereinigung folgt (obwohl ja ein or dasselbe bewirken würde) - hm ...

Deine letzte Antwort trifft es schon ganz gut:

An für sich kann man natürlich begründen, dass ein "OR" reichen würde, weil durch das erste XOR ja nur A oder B beim 2 Konnektor "eintreffen". ( Der Fall, dass A UND B eintreffen ist ja durch das erste XOR ausgeklammert ).

Aber genau das ist auch der Grund, wieso da ein XOR hinmuss, da der Fall A = 1 und B = 1 gar nicht eintreten KANN. Versuch immer so genau wie möglich zu arbeiten, hier gibt es ähnliche Fehlerquellen wie "Personen" statt "Person" in einem Klassendiagramm.

Kleiner Zusatz:

Du kannst dir sowas vielleicht besser vorstellen, wenn du aus dem Modell ein Programm machst:

Du weisst, dank des 1. XOR's, dass NUR a ODER b eintreten können. Wenn jetzt am 2. Konnektor ein Programmpunkt auf die Prozesse a und b wartet, so macht es keinen Sinn dort ein "or" zu verwenden, weil dann an dieser Stelle noch auf "Feedback" von beiden Prozessen gewartet werden müsste. Bei einem XOR ist klar, sobald der erste Prozess (zB A) etwas meldet, dann ist die Meldung des 2. Prozesses auch bekannt. Vielleicht macht das ja mehr Sinn