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Zeitaufwand (B.A. KuWi, Schwerpunkt Literatur und Geschichte) & vorgegebene SWS

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also ich studiere Kulturwissenschaften mit dem Schwerpunkt auf Literatur- und Geschichtswissenschaft.

Die Bearbeitungszeit der Studienbriefe ist mit 8 SWS angegeben. Das entspricht etwas über der Hälfte des Zeitaufwands für mein Modul. Die restliche Zeit soll ich mit Sekundärliteratur und Literatur zu den Epochen o. ä. füllen.

Ich frage mich, ob ich die Klausur auch gut bestehen kann, wenn ich einfach die Studienbriefe bearbeite (und im Zuge dessen natürlich Bearbeitetes verinnerliche) und denn eben die zwei oder drei Bücher zu jeder Epoche lese. Also ob das, was in den Studienbriefe steht, grundsätzlich genügt um durch das Studium zu kommen, auch wenn man wenig Zeit hat.

Ich bin mit der Organisation noch ein bisschen überfordert... . Ich hoffe ihr habt Antworten für mich. Danke vorab.

Comments

hi blake,

in aller kürze: gerade in den einführungsmodulen ist das studium der kursunterlagen zum bestehen der klausur ausreichend.. zeit für viel mehr sekundärliteratur wirst du, gerade am anfang, in der "einfindungsphase" vermutlich nicht haben, wenn du ausser studium noch anderes (beruf, familie usw) zu stemmen hast..

Für das Bestehen der Klausuren genügt es, wenn du die Inhalte der Studienbriefe und ggf. dezidiert als solche angegebene zusätzliche "Pflichtlektüre" (z.B. bei L1 für die Textanalyse) lernst und anwenden kannst. Zusätzliche Literatur zur Vertiefung bei entsprechendem Interesse oder dem einen oder anderen Verständnisproblem kann aber natürlich nie schaden...

In G1 sind ist der Inhalt der Kursbände absolut ausreichend. Wenn du dann noch Frau Hüsings Übungsaufgaben bearbeitest, kann dir nichts mehr passieren.

L1 brauchst du auf jeden Fall von Scheffel/Martinez die "Erzähltheorie". Hilfreich ist auf jeden Fall für die Theorien noch dieses grüne Reclamheftchen "Grundkurs Literaturwissenschaft" von Becker u.a. (sehr gut), vielleicht auch noch von Brenner "Literaturgeschichte", den fand ich persönlich allerdings nicht so toll. Hab mir da in der Stadtbibliothek Bücher über die einzelnen Epochen ausgeliehen.

KuniKuehn wrote:

L1 brauchst du auf jeden Fall von Scheffel/Martinez die "Erzähltheorie".

Naja, das ist Ansichtssache. Ich bin auch bestens ohne das Buch zurechtgekommen ;)
Aber wie gesagt, es kann sicher nicht schaden...

Ich kam auch gut ohne den Martinez Scheffel klar, habe aber viele Ergänzungen aus dme Internet genutzt zu Genette.

Blake,

zu den Voraussetzungen für die G1- und L1-Prüfungen wurde schon alles gesagt. Wie viel man in einem Semester bearbeiten kann, hängt ganz von den äußeren Umständen ab. Arbeitest du Vollzeit, Teilzeit oder bist du Hausfrau oder vielleicht Rentnerin? Ich war Mitte März bis Mitte September arbeitslos und habe zwischendurch 3 Monate einen Teilzeitjob und im August ein Praktikum gemacht. Trotzdem hätte ich in dem Semester kein 2. Modul geschafft, da ich länger gebraucht habe um mich zurecht zu finden.

Heute bin ich schlauer und weiß, inwiefern ich Zeit einsparen kann. Darum will ich mich im Wintersemester an zwei Modulen versuchen. Allerdings arbeite ich jetzt wieder Vollzeit, und sollte das mit der Lernerei nicht klappen, kann ich im SS wieder auf ein Modul reduzieren.

Ich habe Martinez/Scheffel erst hinterher entdeckt(fand ich aber sehr gut) und habe mir mit den Erklärungen der Uni Kiel geholfen. Nur mit dem Kursband wäre ich nicht so gut klar gekommen. Ansonsten ist es IMO immer eine Frage der Prüfungsform, ob man nur ein Modul oder mehrere davon schafft. Ich finde zwei Klausuren zu heftig, aber eine Klausur und eine Hausarbeit o.ä. geht sehr gut.

Und - by the way - herzlich willkommen hier im Studienservice, Blake!

Danke für eure Antworten!! Ich habe diese Frage leider heute nochmal in einem anderen Forum (hier) gestellt, weil ich dachte, ich hätte nur eine Antwort bekommen :). Sorry dafür, ihr habt mich schon ein ganzes Stück weitergebracht.