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Zeitaufwand?

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Zeit investieren

Bei mir ändert sich der Zeitaufwand pro Woche je nach "Lernphase".
Bei der Lektüre der Studienbriefe kommen leicht mal ein paar Stunden zusammen. Einen Wochentag halte ich frei um Gelesenes aufzuarbeiten.
Ab und zu muss man ja aber auch ausgehen und Kontakte pflegen.

hallo eden link

Danke für deine antwort.
machst du das studium hauptberuflich oder nebenher. kann mir im moment einfach nicht vorstellen, dass man einen normalen job haben kann (oder mama sein kann, wie in meinem fall) und nebenher noch dieses stundenpensum erfüllen kann. gruß lisi

get the rythm!

Hi lisi,
Ja ich studiere hauptberuflich, nebenberuflich (tagsüber) hab ich nen ganz normalen Job mit ca. 4o Ws. Ich glaube da ist aber doch ein Unterschied zum normalen Tagesjob und Mutter. Wenn ich heim komm sind da 15 Stunden bis ich wieder arbeiten gehe und als Mutter hast du einen 28 Stunden Tag (nehm ich an, hab nämlich keine Kinder). Eine Bekannte hat nen 2 jährigen Sohn und macht eine Ausbildung zur Sportlehrerin so seit einem Jahr. Sie gibt das Kind dann eben abends dem Papa oder Samstags zu ihren Eltern. Das ist auch ein recht pflegeleichtes Kind und so kann sie lernen während der kleine spielt oder schläft oder wächst oder was halt Kinder so treiben. Empfehlung kann ich Dir keine geben. Ich denke Du musst irgendwie Deinen eigenen Lernrythmus entwickeln. Ich fang meistens nach den Nachrichten an lernen und leg mich nach dem lernen halt immer gleich schlafen (irgendwann demnächst).

Gruß Jochen

ok

:) Sieht so aus als müsste ich es einfach auf mich zukommen lassen. und sehen obs dann wirklich klappt. vielen dank aber für deine hilfe. und viel erfolg bei deinem studium. liebe grüße lisi

Lisi,

ich studiere BA Politik und Organisation und nehme an, der Zeitaufwand ist aehnlich.
Ich habe eine dreiviertel Stelle und studiere zwar offiziell auf Teilzeit, eigentlich aber auf Vollzeit. Ich muss sagen, dass ist schon ganz schoen stressig, aber irgendwie klappt es dann doch. Obwohl ich weiss, dass ich sicher bessere Noten haette, wuerde ich "nur" studieren. Aber das ist sicher bei den meisten von uns so.
Wenn Du merkst, es wird zu viel, kannst Du das ganze ja auch noch langsamer machen.
Und zumindest bei BAPO gibt es manchmal auch Kurse, die man gar nicht unbedingt ganz durcharbeiten muss, zum Beispiel, wenn eine HA geschrieben wird.

Ich drueck Dir jedenfalls die Daumen! :daumen

Der Weg...

lisi wrote:

danke für deine antwort.
machst du das studium hauptberuflich oder nebenher. kann mir im moment einfach nicht vorstellen, dass man einen normalen job haben kann (oder mama sein kann, wie in meinem fall) und nebenher noch dieses stundenpensum erfüllen kann. gruß lisi

Grüße lisi,

ich studiere zwar keine Kulturwissenschaften sondern den BOL im dritten Semester. Dazu bin ich Mutter eines 2-jährigen Sohnes und erwarte im November das zweite Kind. Bisher hin habe ich jede in Anschlag genommene Klausur auf Anhieb bestanden. Naja, ich warte noch auf die Ergebnisse von einer von den letzten in März. Die Aussage könnte sich rasch ändern.

Ich habe gleich zum Anfang des Studiums einer Tagesmütter gesucht. Mein Sohn geht 2 Tage der Woche zu ihr hin. Somit habe ich zwei Lerntage für mich. Bei Bedarf (die Wochen vor den Klausuren) nimmt sie ihn auch mal einen extra Tag. Auch, kann ich die Tage mal umtauschen. Z.B. normalerweise geht er Do. und Fr. zur Tagesmutter. Nächste Woche ist aber die erste EA für BWL am 18.05 fällig. Einen Do. Da habe ich abgemacht, daß ich den Kleinen am Mo. und Di. hinbringen kann. Somit habe ich zwei volle Lerntage vor Fälligkeit.

Aber jetzt im dritte Semester würde ich eher halbe Tage empfehlen. Es ist manchmal schwer sich für eine 4-5 stündige Schreibtischsitzung zu motivieren. Ich glaube ich würde viel effektiver Lernen in kleineren Zeitabschnitte. Also, wenn, dann eine Tagesmutter in der Nähe suchen (nicht wie ich, 12km weg).

Dafür liebt mein Sohn seine Tage weg von daheim. Er hat zwei Tage, wo er den ganzen Tag mit anderen Kindern spielen kann. Er lernt dort manche Sachen viel schneller (wie, sich am Kinderwagen brav festhalten, wenn es zu Fuß sein muß), die bei mir sonst Machtkämpfe bedeuten würde. Ich habe zwei Tage, die zwar vom Studium überschattet werden, aber wo ich keine Rücksicht auf einem Mini-Mensch nehmen muß (kein Nachtmittagsschlaf, Mittag wann ich will, nicht wenn es sein muß...) Im Großen und Ganzen empfinden wir beide das als Bereicherung.

Mein zweites werde ich ebenfalls nach einem Jahr in der Obhut dieser Tagesmutter geben.

Ansonsten versuche ich den Mittagsschlaf auszunutzen, das WoE mit Papa, oder mal früher aufstehen (dafür mit dem Kleinen ins Bett gehen) oder mal am abend später wachbleiben (wobei, das nach einem Tag mit einem Kleinkind am schwierigsten ist).

Schau doch mal bei den Tagebüchern rein. Da sind mehrere von Studi-Mamis geführte. Vielleicht kriegst Du dort Anregung, wie das zu schaffen ist. Aber auf alle Fälle Unterstutzung, Verständnis und den Trost, Du stehst nicht alleine da

Bandora wrote:

Hallo Lisi,

ich studiere BA Politik und Organisation und nehme an, der Zeitaufwand ist aehnlich.
Ich habe eine dreiviertel Stelle und studiere zwar offiziell auf Teilzeit, eigentlich aber auf Vollzeit. Ich muss sagen, dass ist schon ganz schoen stressig, aber irgendwie klappt es dann doch. Obwohl ich weiss, dass ich sicher bessere Noten haette, wuerde ich "nur" studieren. Aber das ist sicher bei den meisten von uns so.
Wenn Du merkst, es wird zu viel, kannst Du das ganze ja auch noch langsamer machen.
Und zumindest bei BAPO gibt es manchmal auch Kurse, die man gar nicht unbedingt ganz durcharbeiten muss, zum Beispiel, wenn eine HA geschrieben wird.

Ich drueck Dir jedenfalls die Daumen! :daumen:


Hallo Bandora,

ich bin zwar hauptberuflich in der öffentlichen Verwaltung, arbeite aber dort eigentlich teilweise in einem Umfeld, welches mir auch das Lernen während der Arbeit (da es sich bei der Arbeit z.T. auch um Politik, Behördenorganisation etc. handelt) teilweise möglich macht. Sagen wir mal, ich schaffe es, pro Woche ca. 10 Stunden währen der Arbeit zu lernen, bleiben also für den BA PO im Teilzeitstudium noch 9 Stunden in der Freizeit übrig.

Wäre es unter diesen Bedingungen möglich,

a) pro Semster 2 Module (wie im Vollzeitstudium) zu belegen und auch positiv abzuschließen bzw.

b) pro Semester 1 Modul abzuschließen, aber das nächste soweit zu bearbeiten und zu lernen, um das zu Beginn des kommenden Semester abzuschließen, also quasi in 2 Semestern 3 Module zu erarbeiten?

Danke für die Antwort (bin noch dabei, mein künftiges BA PO - Studium ab SS 07 zu planen).