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Zeitmanagement

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MitstudentInnen

Hab mal eine blöde Erstsemesterfrage zu meiner Semesterplanung.

Hab in einem früheren Leben schon einige Semester Präsenzuni hinter mir, weiss also eigentlich schon, "wie man studiert".

Nun ist die Zeiteinteilung an der Präsenzuni ja durch Vorlesungen und Seminare und deren Vor- und Nachbereitung ziemlich strukturiert.
Im Fernstudium muss ich selber zusehen, wie ich meine Zeit einteile.

Kann den Wert/Umfang der FU-Studienbriefe noch nicht ganz einordnen. Sind diese vergleichbar mit sehr umfangreichen und ausführlichen Vorlesungskripten? Wieviel Prozent des Arbeitsaufwandes macht das durcharbeiten der Studienbriefe aus und muss ich noch weitere ca. 80% an selbständigem Literaturstudium wie an der Präsenzuni hinzurechnen?

Studienbriefe Pflicht, Literaturstudium Kür, oder braucht man gar nicht erst zur Prüfung antreten, wenn man nur die Studienbriefe "durch" hat.

Klar ist, dass beim Input nach oben natürlich keine Grenzen gesetzt sind. Will mich nur nicht "verzetteln", das Ganze straff durchorganisieren, keine überdurchschnittliche, aber gute Prüfungsleistung abgeben (und auch noch Freizeit haben, Sport machen, essen und schlafen :cool:), aber auch nicht die Zeit vertrödeln...

Wenn ich also pro Modul (ca. 1000 Seiten) von April bis Juni (August als Puffer und für Prüfungsvorbereitung) täglich etwa 15 Seiten, also 30 Seiten insgesamt für beide Module (1A und 1B) schaffe, dazu bei Diskussionsbedarf, Spass oder Unklarheiten Vertiefungsliteratur und Moodle nutze, müsste ich doch hinkommen...???

Die acht Stunden Zeitaufwand pro Tag in Vollzeit scheinen mir doch etwas schwammig. Hängt ja stark davon ab, wie intensiv/konzentriert man liest, wie genau/effektiv man Literatur durcharbeitet und was wie schnell "intus" ist.

Wäre sehr dankbar für eure Tipps, Erfahrungen etc.

Grüsse, Bavaresa

Comments

theoretisch reichen die SB aus, praktisch wirst du aber tw rechts und links lesen müssen zum Verständnis oder wollen zur Vertiefung, usw. :) Das mit den 8 std passt gut, vorausgesetzt du arbeitest wirklich konzentriert und so wie du (Seitenzahl verteilt auf Wochen mit Puffer am Ende zur Klausurvorbereitung) acker ich mich auch durchs Semester. Moodle ist für mich persönlich SUPER! klaut aber immer unmengen Zeit und sprengt dann meist meinen 8 Std Rahmen. Ein wenig hängt es aber auch vom Modul ab - meine letzten beiden haben mich pro Wo zwar auch 40 Std vereinnahmt, aber es war mehr 1:3 als Hälfte Hälfte ;) Mein Klausurergebnis hab ich noch nicht, aber ich denke nicht, das es sich großartig unterscheiden wird...
LG Flo

Unter [url]#?t=4163[/url] ist das Thema bereits diskutiert

Meine Erfahrung Wintersemester 2007/2008 Module 1A und 1B:

Von 18:00 - 21:00 Uhr in der Woche und von 09:00 - 12:00 Uhr am Wochenende lese ich [U]nur[/U] Studienbriefe, markiere wichtige Stellen (also die Stellen die ich für wichtig halte) und tippe eine Zusammenfassung.
In dem Zeitraum Anfang Oktober bis Ende Januar war ich mit dem Lesen und Zusammenfassen fertig. Im Februar habe ich das Zusammengefasste gelernt und wiederholt.
Ergebnis: Eine 2.0 Modul 1A und eine 2.7 Modul 1B.

Fazit: es ist möglich die Prüfungen einigermaßen ordentlich zu bestehen mit ca. 21 Stunden/Woche, ohne Moodle und ohne zusätzliche Literatur.
Ich kann bloß nicht sagen, ob das irgendwelche Nebenwirkungen nach dem Studium nach sich zieht...

Und liebe Leute: wie immer nicht vergessen: der eine schafft es mit solch einem Minimalaufwand (ist jetzt nicht böse gemeint!!!! im gegensatz zu mir ist es einfach minimal!!! so meine ich das, ich brauch das doppelte und Zusatzlit und Moodle) und der nächste nicht...
außerdem hängt es auch immer davon ab: warum man dieses Studium macht... wenn man nur den schein braucht, dann reicht das bestehen ja vollkommen...
auch immer dran denken: der eine hat vorwissen, der nä nicht (ich hab zB. 1d jetzt locker 1,0 geschrieben mit minimalaufwand (hoch10) - das was ich aber an Zeit gespart habe, musste ich in 1c wieder drauf legen, weil ich in dem bereich so gar keine Ahnung hatte... dreifacher zeitaufwand und "nur" ne 1,3...
es ist immer INDIVIDUELL!!!!

Ich möchte nur noch ergänzen, dass ich mit meiner Zeitaufwand nicht angeben wollte, so nach dem Motto, schaut mal her ich investiere nur drei Stunden täglich und schaffe es troztdem und Rest der Zeit mache ich es mir gemütlich.
Ich wäre froh wenn ich mehr Zeit in mein Studium investieren könnte, doch ich verbringe täglich 8,5 Stunden auf der Arbeit und es ist einfach nicht mehr drin.
Meine Absicht ist mehr Mut allen zu machen, die sich nicht trauen zu studieren, weil sie denken, sie würden es zeitlich nicht schaffen.

Wenn man 8 Stunden (oder mehr) täglich arbeitet und sich nach der Formel "für das Studium brauche ich noch mal 8 Stunden" richtet, dann sind wir bei 16 Stunden täglich :eek:
Also sich nicht abschrecken lassen und Mut haben!

So hatte ich das auch nicht verstanden... und ich wollte auch keine Panik machen - aber ein wenig Realismus muss man an den Tag legen... Manche meinen, man kann es auf einer Pobacke, ander sind wieder zu ängstlich... Schaffen kann man es immer! Es gehört halt nur ein Zeitmanagement dazu und wenn man nicht soviel Zeit hat, dann muss man eben auch abstriche machen (du machst es bei deinen Noten, andere studieren dann einfach TZ) Jeder wie er mag - nur organisieren muss man sich definitiv

Stimme ich dir 100%ig zu.

Erstmal herzlichen Dank für eure Beiträge.

Ist klar, dass der Lernaufwand individuell sehr verschieden ist und von der Motivation fürs Studium und den sonstigen Verpflichtungen abhängt. Aber danke für eure Erfahrungen...

Bin in der "glücklichen" Lage, mich ganz aufs Studium konzentrieren zu können. Nutze eine umzugsbedingte Veränderungen, um mich beruflich um/weiter zu orientieren. Für mich ist das Fernstudium die Alternative zum Wiedereinstieg in meinen alten Beruf (Altenpflege) und ich erhoffe mir dadurch neue Perspektiven.

Hatte bei meiner Ausbildung die Situation, Job, Schule, Familie und Fernbeziehung unter einen Hut bekommen zu müssen. War sehr anstrengend, aber zeitmanagementtechnisch eigentlich einfach, da die Struktur klar war: 8.00-13.00 Schule, 14.00-22.00 Spätdienst, lernen, schlafen, an arbeitsfreien Tagen Prüfungsvorbereitungen, Freunde, Familie, an freien Wochenenden ins Auto und 400 km zu meinem Freund...Sonntag nacht nach Hause gekommen, Montag Frühschicht oder Schule...:o

Aber da jetzt erstmal mein Süsser mit Geldverdienen dran ist, hab ich nach 7 Jahren Pflegeberuf und dem Umzug in die Schweiz erstmal Pause, welche ich fürs Studium nutze.

Nur muss ich eben den Lernstoff inhaltlich strukturieren, um über 8 Stunden am Tag am Ball zu bleiben, mich nicht ablenken zu lassen. Wenn man den ganzen Tag Zeit hat, ist man manchmal weniger effektiv, als unter Zeitdruck. Aber nachdem ja nun die ersten Wochen des Semesters um sind, hab ich meinen Rhythmus.

Aus meiner Erfahrung finde ich die Situation zu viel Zeit zu haben fast schwieriger, als umgekehrt. Wenn man sich auf eine Sache konzentriert, sollte diese auch perfekt klappen. Hat man viele "Baustellen" kann man oft besser ausgleichen. Dazu kommt die enorme soziale Anerkennung, Familie, Beruf, Studium und diverse andere soziale Verpflichtungen unter einen Hut zu bekommen. Natürlich ist man oft auch unzufrieden, weil man nicht allen soweit gerecht wird, wie man es gerne möchte...

Aber so hat eben eder sein Päckchen zu tragen und eigentlich sind das ja Luxusprobleme, wenn man sich in der Welt umsieht...

Liebe Grüsse