Mal eine grundsätzliche Frage:
Bei Google Books findet man ja einige wissenschaftliche Bücher, die in weiten Teilen einsehbar sind. Ist es zulässig, daraus zu zitieren? Müsste eigentlich, oder? Im Prinzip sind das ja 1:1-Kopien mit sämtlichen Verlagsangaben.
Ich Frage deshalb, weil ich ein Buch für meine HA entdeckt habe, das es in der Uni-Bib. nur im Präsenzbestand (also nicht ausleihbar) gibt. Und Fernleihe dauert zu lange. Ob ich jetzt zur Uni fahr und dort Kopien mache oder zuhause Google Books bemühe, müsste doch eigentlich wurscht sein. Oder gibt's da einen Haken, den ich gerade nicht sehe?
Was meint ihr?
Comments
Luckyyy
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View profileIch habe das auch schon gemacht, allerdings nicht google.books als Quelle angegeben, sondern die Literaturangabe so gestaltet, als würde mir das Buch im Original vorliegen. ;)
LG
Lucky :winke
papagorilla
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View profileJa, würd ich auch so sehen, ganz normal zitieren - die Googlinger ändern ja nichts, die scannen nur doof ein, und auch wenn die das Urheberrecht dabei verletzen, das kann dir egal sein.
Außerdem wäre es ja auch legitim, aus dem Internet zu zitieren - aber in dem Fall unnötig, weil die ja nur ein Buch abbilden (als Bild) und nicht den Text als Text abgespeichert haben.
Caillin
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Bradbury,
vielleicht ist ja dieser Artikel für dich interessant: [url=https://www.zeit.de/online/2009/19/google-urheberrechte-buecher?page=1]Urheberrechtsstreit: Was Google tun darf | Kultur | ZEIT ONLINE[/url]
Da geht es zwar eher allgemein um die Urheberrechtsregelung für Google-Bücher, evtl. ist es aber trotzdem interessant? Wobei Zitate ja auch aus Büchern erlaubt sind, die noch dem Urheberrecht unterlegen, sofern sie entsprechend als Zitat gekennzeichnet sind. Bei Google Books entsprechen die Bücher in der Gestaltung ja so weit ich weiß dem Original oder? Sie werden doch eingescannt?
Das hier dürfte für dich auch interessant sein, da dort direkt auf Google Books eingegangen wird (im Abschnitt (2), ist auf Seite 2, Unterpunkt h)): [url]https://www.uni-muenster.de/imperia/md/content/geschichte/osteuropaeische_geschichte/leitfadenzumschreibeneinerhausarbeit.pdf[/url]
Es handelt sich dabei um einen Leitfaden der Uni Münster, in dem die Studenten sogar auf Google Books hingewiesen werden.
Andererseits ist Google Books laut diesem Link der Uni Augsburg nicht zitierfähig: [url=https://i-literacy.e-learning.imb-uni-augsburg.de/node/608]Kann ich ein Buch aus Google Books zitieren? | i-literacy[/url]
Es scheint dazu also unterschiedliche Ansichten zu geben.
Auch die Uni Oldenburg sieht das eher kritisch: [url]https://www.studium.uni-oldenburg.de/download/lernwerkstatt/Wissenschaftliches_Arbeiten_Materielle_Kultur_April_2010.pdf[/url]
Das pdf umfasst weitreichende Hinweise zum wissenschaftlichen Arbeiten, der für die Frage nach Google Books relevante Teil befindet sich auf Seite 5.
Evtl. auch hilfreich: Unter [url=https://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/LITERATUR/Quellennachweise.shtml]Arbeit mit wissenschaftlicher Literatur[/url] der Abschnitt über das Zitieren von Faksimiles.
Da die Ansichten zu Google Books nicht einheitlich sind, würde ich an deiner Stelle vielleicht mal direkt nachfragen, wie man in Hagen dazu steht. Oder du könntest mit Google Books arbeiten und dir das Buch trotzdem per Fernleihe besorgen, um zu prüfen, ob das mit Google Books übereinstimmt. Ist wohl noch zu neu und zu wenig etabliert, als dass die Unis da eine einheitliche Meinung hätten. Ich hoffe, der eine oder andere der Links hilft dir vielleicht weiter.
Liebe Grüße
Claudia
papagorilla
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View profileROTFL\
Was soll das bitte sein? ein lapidarer Satz, "... sind nicht zitierfähig!" ohne Begründung und nix?!!?!? Schöne Quelle, und das auf einer Uni? *kopfschüttel*
Und der Oldenburger Link besagt nichts anderes, als dass die Google Books meist Auszüge sind, und wenn man aus Faulheit nur diese heranzieht, kann das Probleme machen. Klar, was sonst.
Wer wird so doof sein und seine HA nur mit G.B. Quellen zu bearbeiten?
Wobei man sagen muss: ältere Bücher, deren Schutzfrist abgelaufen sind, stehen teilweise vollständig zur Verfügung, also die kann man getrost verwenden, runterladen, ausdrucken usw.
siehe übrigens auch den Link der Uni Münster
Ich seh aber überhaupt keine Einwände gegen die grundsätzliche Zitierbarkeit, wenn ich weiß, auf Seite 23 des Buches XY steht dies & jenes, und just jene Seite ist auch via G.B. verfügbar, das dann zu zitieren, anstatt auf die Bib. zu laufen, nur um dort exakt das gleiche Buch zu sehen.
Bradbury
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View profileDanke euch, ihr Lieben! Dann bin ich ja beruhigt.
Ich denke, ich werde es auch so
machen. Und ich werde mir natürlich endlich mal die Zitatefälscherei abgewöhnen und ordentlich mit [...] etc. arbeiten...:rolleyes::D
@Caillin: Danke auch dir für die interessanten Links.
Das Urheberrecht verletze ich, wie Papa schon anmerkte, selbst ja nicht, da ich die Zitate mit den üblichen Verfasserangaben belege. Da das GoogleBook, dass ich im Auge habe, zudem im Bib-Katalog als externer Link zum Print-Exemplar genannt wird, gehe ich mal davon aus, dass das korrekt ist.
Caillin
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Steht nun mal so in den FAQ der Uni. Letztendlich wäre die Aussage ja die gleiche, wenn die da noch ewig begründen, kann auch sein, dass es irgendwo noch ausführlicher steht.
Urheberrecht ist klar, hab ja auch geschrieben, dass Zitate ja auch sonst möglich sind, dachte aber ich poste den Link mal trotzdem, da er ja zum Thema passt. Ich hab halt mal die Links gepostet, die ich zu dem Thema gefunden habe. In dem Artikel der Zeit steht ja beispielsweise auch, dass Bücher, bei denen das Urheberrecht abgelaufen sind, oft komplett verfügbar sind.
Im Prinzip sehe ich das ja ähnlich wie du, papagorilla, und verstehe auch nicht so genau wo das Problem bei Google Books liegen soll. Da es aber auch andere Meinungen dazu gibt, hab ich halt mal einen kleinen Überblick über die verschiedenen Ansichten zusammen gestellt.
Die Uni fordert aber auch eindeutig dazu auf, Google Books nur für die erste Lesephase zu nutzen und sich die Artikel noch anderweitig zu besorgen.
Dann müsste das schon in Ordnung sein, denke ich. Aber ich hätte auch gedacht, dass es generell kein Problem ist, aus Google Books zu zitieren. Daher fand ich deine Frage interessant und war bei der Recherche eigentlich erstaunt, dass manche Google Books generell für nicht zitierfähig halten. Aber wenn die Bibliothek schon explizit drauf verlinkt - muss ja nicht drunter stehen, dass es sich um ein Google Book handelt, wie Luckyyy ja schon geschrieben hat.
papagorilla
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View profileJa klar, wenn ich ihn vollständig benötige (das sagt mir aber auch der Hausverstand), aber sicher nicht, wenn ich nur einen Satz auf Seite x zitieren will.
Die Panik der Unis ist ja nur, dass die faulen Studis sich nur mehr bei G.B.s Auszügen bedienen und überhaupt nix mehr komplett lesen.
Übrigens (wenn ich mich richtig erinnere) scheinen die jeweils ausgeblendeten Seiten sessionabhängig zu sein. Anderer Rechner, andere Seiten.
papagorilla
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View profileAchso ja. "Steht nun mal so", das geht gar nicht. Also jetzt schon noch, aber wehe du kommst mit sowas ab Herbst, wenn du Philo machst.
Caillin
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Ist mir schon klar, das ist aber keine Hausarbeit, und ich habe den Link gepostet, weil es eine ganz eindeutige Aussage ist und ich nicht einfach nur behaupten wollte, dass die Uni Google Books für nicht zitierfähig hält, ich habe es ja quasi belegt
papagorilla
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View profileNaja ... belegt...
das kann ich auch: [URL]https://disposophob.ismus.at/gb.html[/URL]
Caillin
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Das ist doch noch ein Unterschied, aus der URL ist nämlich ersichtlich, dass es sich tatsächlich um eine offizielle Universitätsseite handelt. Die von mir verlinkte Seite verfügt über ein vollständiges Impressum. Daher lässt sich das wohl kaum mit dem Link vergleichen, den du soeben gepostet hast, da der deinige keinerlei Angaben zum für die Seite Verantwortlichen enthält und daher nicht ersichtlich ist, ob es sich um eine seriöse Quelle handelt und was für eine Quelle das überhaupt ist.
papagorilla
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View profileUmso schlimmer ist da so ein lapidarer Satz, finde ich. Die solltens eigentlich besser wissen, als irgendein privater Nutzer, der in 2 Minuten mal schnell eine Seite baut, so wie ich eben.
Aber: woran erkennt man nun die Qualität einer Seite? Doch wohl nicht an der Adresse? Nur weil Uni drauf steht, heißt das noch lange nichts. Es gibt nämlich an vielen Unis auch für Studenten und Mitarbeiter die Möglichkeit, private Seiten auf der Uni-Domain zu erstellen, und da allen möglichen Kram einzustellen. Ich hab da schon Gartenbautipps vom Quantenphysiker gesehen. Sind die seriös?
Und, bitte, wohl nicht am Vorhandensein eines Impressums. Wenn ich auf meine Husch-pfusch-Seite jetzt schnell unten meinen NAmen und meine Adresse dazu schreibe, ist sie dann plötzlich besser geworden? Und woher willst du aus Namen & Adresse meine Seriosität ableiten? Im übrigen steht eh oben "Papa Gorilla" als Urheber. Das ist genauso viel wert wie die Namensnennung des Lapidarsatzschreibers, den kenne ich nämlich auch nicht. Ist das ein Professor? Ein Netzwerk-Admin in Augsburg? Ein Student?
Also, vergleichen kann man sehr wohl.
Es sind beides Seiten aus dem Internet, deren Seriosität behauptet wird - bei der einen behauptest du sie, bei der anderen ich.
Die Qualität bezüglich des untersuchten Problems ist genau gleich.
Warum sollte man einem lapidaren Satz auf einer Uni-Webseite mehr Glauben schenken als einem lapidaren Satz auf einer privaten Seite?
Warum sollte man einer Seite in Google Books weniger Glauben schenken als einem gedruckten Buch?
Caillin
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Tue ich doch gar nicht, die Uni Augsburg scheint das aber so zu sehen, und ich habe nichts anderes gemacht als Aussagen von verschiedenen Quellen zusammen getragen. Im Impressum der Seite steht eine Telefonnummer, unter der man jederzeit nachfragen kann, wenn man der Meinung ist, dass die Seite nicht stimmt. Ich habe auch nicht behauptet, dass eine Namensnennung eine Seite automatisch seriös macht, ich kann aber im Impressum einer Seite nachlesen, wer sie gemacht hat. Und in solch einem Fall macht es eben meiner Ansicht nach einen Unterschied, ob da ein Privatname steht von jemandem, den kaum einer kennt oder ob dort die offizielle Adresse der Universität mit vollständigen Kontaktdaten und Verantwortlichen für die Seitengestaltung steht. Wenn eine Universität auf ihrer eigenen, offiziellen Internetseite schreibt, dass Google Books nicht zitierfähig ist, kann man wohl eher davon ausgehen, dass es an [U]dieser[/U] Uni so ist als wenn das in irgendeinem privaten Blog oder auf einer privaten Internetseite steht.
Und auch die Seite mit den Gartenbautipps wird wohl kaum im Impressum die kompletten Kontaktdaten der Uni stehen haben. Die Kombination aus URL und Impressum sehe ich durchaus als ein Zeichen für Seriosität an. Das kann man anders sehen, und sofern es nicht - wie für Hausarbeiten oder dergleichen - irgendwelche Vorgaben für die Bewertung von Quellen gibt, bleibt jedem selbst überlassen, welche Seiten er für hilfreich/seriös erachtet und welche nicht. Da kann man natürlich unterschiedlicher Meinung sein. Ich halte die Seite der Uni Augsburg für seriös und daher auch bezüglich der Informationen für vertrauenswürdig. Wenn jemand die Seite nicht seriös findet, sei es wegen zu knappen oder nicht begründeten Antworten im FAQ oder aus anderen Gründen, kann er die Infos ja jederzeit für nicht relevant zu erachten. Da es nichts mehr mit dem eigentlichen Thema zu tun hat, würde ich auch vorschlagen, dass wir hier nicht weiter darüber diskutieren, was eine seriöse Internetseite ausmacht, sondern einfach akzeptieren, dass wir da unterschiedliche Meinungen haben, damit hier wieder zum eigentlichen Thema zurück gekehrt werden kann.
balina
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View profileWarum fühlst du dich immer auf den Schlipps getreten?!? Es hat doch niemand dich oder deine Glaubwürdigkeit angegriffen, eher das Gegenteil!
Du hast doch einen guten Betrag geschrieben und sogar eine positive Resonanz bekommen.
benjoe2001
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View profileIch versteh grad das ganze problem und vor allem die ständigen erweiterungen und erläuterungen dazu nicht.
niemand hat deinen post in Frage gestellt, sondern lediglich die in den entsprechenden links gemachten vorgaben diskutiert. man muss doch nicht alles komplett ausdiskutieren bzw. sich ständig ewig rechtfertigen..
hier gilt, wie bei allem: massgeblich ist und bleibt einzig, was die eigene uni zulässt und was nicht. im zweifel : rückfrage bei den zuständigen betreuern oder authorisierten mentoren halten, die die entsprechenden erfahrungen haben bzw. stichfest auskunft geben können..
Caillin
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Natürlich, wenn jemand seine Antwort gleich mal mit einer Abkürzung einleitet (ROTFL),die besagt, dass man vor Lachen auf dem Boden liegt, klingt das bestimmt für jeden anderen total positiv.
Genau danach klang es aber meines Erachtens nach. Es wurde schließlich nicht nur der Inhalt, sondern auch die Quelle angezweifelt.
Man.... Soll ich mich also künftig an diesem ominösen "man" orientieren? Wenn ich glaube, mich rechtfertigen zu müssen, tue ich das. Wenn mir etwas nicht passt, schreibe ich das. Wenn ich der Meinung bin, auf einen Post eingehen zu müssen, tue ich das. Ihr schreibt doch auch, was euch nicht passt, und wenn es die Tatsache ist, dass ich mich zu viel rechtfertige, oder mich angeblich "immer auf den Schlips getreten fühle", dann ist es wohl besser, wenn ich mich aus dem Studienservice zurück ziehe. Ich bin ich wie ich bin, und ich will und werde daran nichts ändern. Ich bin nun einmal ein sensibler und kritischer Mensch.
Wie auch immer, belassen wir es dabei, ich wünsche euch noch viel Vergnügen hier und viel Erfolg bei eurem Studium. Ich selbst werde den Studienservice künftig lediglich zur Klärung konkreter Fragen nutzen. Tschüss und Alles Gute.
kueff
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View profileIch glaube, dafür ist der Studienservice auch da!
Du musst verzeihen, wenn man aufgrund Deiner vielen Rechtfertigungen den Eindruck erhält, dass Du (nicht man) dich auf den Schlips getreten fühlst und das ist nicht der erste Thread, wo mir das ins Auge sticht. Vielleicht wäre es günstig, Du würdest Deine Sensibilität - die ja grundsätzlich eine super Sache ist - weniger im Studienservice ausleben.
Du hast auf Bradburys Frage hin ein gutes, hilfreiches statement abgegeben. Lass es damit gut sein.
Caillin
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Ich bin aber immer derselbe Mensch, in und außerhalb des Internets und werde nicht automatisch ein anderer, wenn ich den Studienservice besuche. Daher lebe ich hier nichts aus, sondern ich bin einfach, wie ich bin. Wenn ich damit nicht hier rein passe, gehe ich eben. Ich hatte gehofft, hier auf Gleichgesinnte zu treffen, die gibt es aber nicht, also verabschiede ich mich eben wieder. Ich will mich weder ändern noch verbiegen, und so wie ich bin passe ich hier nicht rein, also ist das der einzige logische Schritt.
So, abschließend wünsche ich euch nochmal alles Gute und viel Erfolg beim Studium und Umsetzen eurer Pläne.
grenoble
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View profileBradbury,
auf dem "schwarzen Brett" im L3-Moodle verweist Dr. Lehmann darauf, dass wir beim Abfassen unserer ersten Hausarbeit zwei Seiten an Herrn Seithe ([EMAIL="jan.seithe@feruni-hagen.de"]jan.seithe@fernuni-hagen.de[/EMAIL]) schicken können (Kontrolle der richtigen Zitierweise etc.). Vielleicht kannst Du die Sache mit GoogleBooks ja zur Sicherheit mit ihm abklären.
Liebe Grüße und ein schönes Wochenende an alle!
Grenoble
David
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View profileZitiere direkt das Buch, dass Google eingescannt hat. Wenn Du ein Buch "Kulturwissenschaften von Max Mustermann, 1999" in der Bibliothek kopierst, schreibst Du ja als Zitat auch
und gerade nicht
StinaF.
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View profile@Caillin Ich denke, dass das ROTFL nicht dir galt, sondern dem Link dieser Uni, der sagte, dass das nicht zitierfähig ist. Kann mich da natürlich täuschen, vermute aber, dass das mehr der Wahrheit entspricht.
Deine Links waren sehr interessant.
@Bradbury In vielen Hausarbeiten hab ich auch schon aus Googlebooks zitiert. Natürlich nicht mit der google-adresse, sondern mit den "normalen" Quellenangaben. Bis jetzt hat sich da noch niemand drüber beschwert. Es sind ja nun mal normale, eingescannte Seiten und die normalen Quellenangaben findet man auch meistens auf der zweiten Seite.
Finou
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View profileWo man ein Buch gelesen hat, ist tatsächlich völlig egal - Hauptsache, man hat es gelesen und kennt die relevanten Quellenangaben. Das einzige Problem, das ich mir vorstellen kann, wäre die Tatsache, dass man vielleicht nur einzelne Seiten liest und daraus Schlüsse zieht (z.B. auf die Meinung des Autors), die der Rest des Buches vielleicht nicht unterstützt; das hat aber nichts speziell mit Google zu tun, sondern wäre auch der Fall, wenn man das sonst aus irgendwelchen Gründen macht.
Und was die Diskussionen hier angeht: Kann halt passieren, dass sowas mal 'hoch kocht' in Foren, weil man eben etwas (irrtümlich?) auf sich bezieht oder persönlich nimmt und es nicht ganz einfach ist, da genau zu unterscheiden - oder im Zweifelsfall bestimmte Dinge dann auch zu ignorieren. Passiert besonders, wenn man neu im Forum (und vielleicht sogar in Foren allgemein) ist, ging mir am Anfang hier teilweise auch so. Lernt man mit der Zeit... ;) Daher: @Caillin: Sieh es nicht gleich so negativ an, sondern gib Dir die Zeit, Dich hier einzugewöhnen, wenn Du magst. Und @alle anderen: Wenn man dann hier noch 'öffentlich' zurecht gestutzt wird, ist das auch nicht unbedingt hilfreich, manchmal ist eine PN vielleicht sinnvoller...
Dass der StuSe übrigens nur zur Klärung von konkreten Fragen da sein soll, finde ich als Einstellung sehr schade - ich wäre dann hier auch eher fehl am Platz (was sicher mancher auch denkt :D), und das, wo ich doch ziemlich gerne bei der Klärung von Fragen helfe, wenn ich kann...
benjoe2001
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View profile@finou
es geht sicher nicht darum, teilnehmer öffentlich "anzugehen" , es ist jedoch unbestritten, nicht nur in diesem threat, dass es teilweise in permanente diskussionen, rechtfertigungen und fast schon "totreden" von strängen geht, die nicht sein müssen..
auch deute ich kueffs (korrekten hinweis) nicht aufs reine "fakten erfragen"..
caillin pocht auf ihre sensibilität in bezug auf antworten auf ihre posts, die sie nicht persönlich betreffen, es wurden lediglich die inhalte der verlinkten seiten angesprochen.. daraus muss sich keine seitenweise diskussion ergeben.. wobei dies nicht der erste fred dieser art ist..
keiner muss sich hier verbiegen, ein bisschen menschenverstand ist durchaus ausreichend.. und sich nun mit dem hinweis auf eigentliche sensibilität und mit vielen grüssen zurückziehen zu wollen, passt nicht.. hier soll niemand runtergemacht werden, aber es muss einfach auch mal gut sein..
erfahrungsgemäss fallen gerade die "noch nicht praktikter" die sich hier profilieren, oft auf die nase, das will keiner..
und manche rückmeldung hier auf papagorillas korrekte infrage stellung der linkinhalte ist einfach nicht angemessen..
ich wünsche auch jedem hier erfolg und gute ergebnisse im studium, dennoch ist es kein ponyhof und ich hoffe, dass caillin bzgl. ihres rechtfertigungsdranges dies in den griff bekommt, insbesondere im hinblick auf p1. der zuständige mentor wird hier sicherlich ganz anders reagieren als die teilnehmer hier im stuse..
diejenigen, die p1 hinter sich haben oder es gerade absolvieren, werden wissen, wie dies gemeint ist... wenn dort solch diskussionen anfangen, dann gute nacht..
nicht alles auf sich pers. beziehen, und gut ist
Bradbury
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View profileHuch, was ist denn hier los?
Ich danke nochmal allen für die hilfreichen Antworten und lege abschließend eine Friedenspfeife in die Thread-Mitte. :)
@Caillin: ganz sicher wollte dich niemand hier persönlich angehen. In diesem Forum schreiben die unterschiedlichsten Menschen, die alle jeweils ihren speziellen Hintergrund - und auch ihr ganz eigenes Temperament - haben. Da wird schon mal kontrovers zur Sache diskutiert. Das ist unter Leuten, die einen wissenschaftlichen Abschluss anstreben, auch gar nichts besonderes, sondern - im Gegenteil - sogar wünschenswert.
Also, nimm es bitte nicht persönlich! Niemand ist hier fehl am Platze, okay?
Myrmid
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melde mich auch gut erholt zurück aus dem Urlaub :)
Hab schon in meinem Erststudium ganz legitim auch aus Googlebooks zitiert und zwar auf die Weise wie von papagorilla vorgeschlagen. Da es sich ja ohnehin um ein gescanntes Exemplar handelt, hat man alles, was man zum Zitieren braucht (Seitenzahl, Erscheinungsjahr etc.). Und niemand wird dir daher überhaupt nachweisen können, dass du Googlebooks verwendet hast :D
Der einzige Haken an der Sache ist der, dass halt nicht alles (vollständig) verfügbar ist, aber oft sind von einem Buch ohnehin nur ein paar Kapitel oder Absätze von Interesse.
LG Myrmid
Myrmid
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Verstehe die ganze Aufregung auch nicht wirklich. Wie gehst du denn dann im "richtigen" Leben mit Kritik um? Wobei ich ebenfalls bezweifle, dass das überhaupt als solche gedacht war... Und in Internetforen kommt vor allem noch ein Aspekt hinzu - Missverständnissen sind Tür und Tor geöffnet, weil du dein Gegenüber ja nicht vor dir hast und somit manches vielleicht gar nicht so ankommt bzw. ankommen kann, wie es gemeint war - Emoticons hin oder her. Da würde ich dann im Zweifelsfall davon ausgehen, dass es vielleicht doch sarkastisch, ironisch, whatever gemeint war und nicht gegen deine Person gerichtet. Denk vielleicht mal drüber nach, gleich wegzulaufen bzw. sich aus dem Forum auszuklinken ist jedenfalls sicher keine (sinnvolle) Lösung.
LG Myrmid
vittoriacolonna
Contributions on this page: 2
View profileBeim letzten Seminar in Hagen hat Prof. Hahn dazu gesagt, dass man Google Books durchaus so zitieren kann, als läge einem das Buch vor.
vittoriacolonna
Contributions on this page: 2
View profileSo ähnlich sehe ich das auch - habe mit Schrecken den Verlauf dieses Thread gelesen, nachdem ich jetzt aus dem Urlaub zurück bin. Da ist aber einiges schräg angekommen. Niemand hat Caillin persönlich angegriffen, es wurde eigentlich nur auf der Sachebene diskutiert. Ich finde es aber schade, dass Caillins Verhalten, die sich ja selbst als sensibel bezeichnet, dann hier "öffentlich" weiter besprochen wurde. Leider besteht eine Forumsdiskussion immer nur aus reiner Schriftlichkeit, andere Deutungsmuster fehlen und dann sind Emotionen immer schwierig zu meistern. Und Caillin hat sich wohl genötigt gefühlt, sich zu rechtfertigen - warum auch immer.
Das KuWi-Forum trägt als besonderes Prädikat den wertschätzenden Umgang miteinander. Ich schätze an Euch allen hier den konstruktiven Stil und würde mich freuen, wenn dies auch so bliebe. Vielleicht erkennt Caillin irgendwann doch noch, dass sie hier gut aufgehoben ist? Denn wer hat schließlich schon einen eigenen Schutzpatron (Kevin-Malte) und schafft ein Treffen in Berlin, welches nach Wiederholung schreit? Das macht dieses Forum zu etwas Besonderem im StuSe und wir sollten dafür sorgen, dass es so bleibt.
Es grüßt Euch
Sandra
Myrmid
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nochmal,
ich habe soeben folgenden Hinweis der Mentoren im Moodle zu Modul G3 entdeckt:
"Gescannte BILDDATEIEN von Büchern oder anderen Schriftstücken sind natürlich ohne Weiteres zitierfähig. Die Bücher können Sie dann wie die Druckvorlage selbst zitieren.
Beachten Sie aber: Gescannte TEXTDATEIEN ersetzen NICHT das gedruckte Buch - sie sind aufgrund möglicher (und oft auch zahlreich vorhandender) Scan-Fehler nur bedingt zitierfähig. Hinzu kommt, dass bei der Online-Version von Quelleneditionen häufig der textkritische Apparat herausgekürzt ist. Nehmen Sie also Rücksprache mit den Lehrenden, inwieweit eine TEXTDATEI zitierfähig ist!"
LG Myrmid
David
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View profileDafür gibt es sogar einen richtig großen Eintrag in der Wikipedia:
[url=https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Wie_zitiert_man_Bibelstellen]Wikipedia:Wie zitiert man Bibelstellen[/url]
Die Bibel gibt es in verschiedenen Ausgaben (Einheitsübersetzung und andere), wobei sich in den meisten Fällen ja nicht so groß Sachen dort unterscheiden. Da muss man schon die Nadeln im Heuhaufen gefunden haben
balina
Contributions on this page: 5
View profileWird wie normale Literatur zitiert.
Beliebt ist die Einheitsübersetzung, wird auch in den KBs empfohlen
Johnannes Kap. 3, Vers 16 oder Joh. 3,16 oder.....
Mamangelika
Contributions on this page: 1
View profileAlso ich habe auch schon Bibelstellen zitiert.
Und bin dabei genauso verfahren, wie bei Literatur auch, zumindest beim Titel, Druckjahr etc.
Statt Seitenzahlen habe ich dann beispielsweise Johannes 3, 16 geschrieben- denn eine Seitenangabe ist nicht sinnvoll, wenn der Prüfer nicht genau diesselbe Bibel zuhause liegen hat.
balina
Contributions on this page: 5
View profileNee, Seitenzahlen werden bei der Bibel NIE genannt immer die Stelle.
Und im Literaturverzeichnis steht die Bibelausgabe.
Bradbury
Contributions on this page: 5
View profileDie Schreibberatung kann ich übrigens nur empfehlen! Wer seine erste L-Hausarbeit schreibt, sollte das unbedingt nutzen. Ich habe echt gestaunt, was H. Seithe da noch so an Formfehlern entdeckt hat.
Das bewahrt doch vor - unnötigen - Punktabzügen.
grenoble
Contributions on this page: 2
View profileKann ich nur unterstreichen! Gerade heute habe ich sein Feedback für meine Probeseiten sowie Antworten auf meine Fragen erhalten. Herr Seithe hat sehr, sehr nett zurückgeschrieben.
Also, nutzen!!!!!!!
KuniKuehn
Contributions on this page: 1
View profileDas habe ich mir fürs nächste Semester ganz dick notiert, schon als ich es in Moodle gelesen haben. Finde das einen ganz tollen Service, den man nutzen sollte. Ich hab ja in dem HA-Seminar so grob mitbekommen, wo überall die Fallstricke lauern. Da nehme ich so ein Feedback doch gerne an.
balina
Contributions on this page: 5
View profileKläre mich bitte mal auf....
StinaF.
Contributions on this page: 4
View profileWollt ich auch grad sagen. Wo war denn dein Literaturverzeichnis wenns an der falschen Stelle war???
balina
Contributions on this page: 5
View profileOHH, wie bist du denn darauf gekommen?!?
Bradbury
Contributions on this page: 5
View profileFinde ich in dem Fall verständlich. *tröst*
Da hätte der Prüfer ja mal ein Auge zudrücken können.
StinaF.
Contributions on this page: 4
View profileHui, da is dir aber ein Lapsus unterlaufen! Und krass dass das von deinen Korrektoren keiner gemerkt hat. Wer weiss, vielleicht macht man das in Harvard ja so mit dem Lit-Verzeichnis hinterm Inhalt. Da macht das warscheinlich auch jedes Institut wieder anders.
Finou
Contributions on this page: 2
View profileDas denke ich aber auch - ich hätte es dann zumindest angemerkt nach dem Motto 'Muss das bei Euch so sein?' Na ja, lässt sich nicht mehr ändern, ist sicher ärgerlich, aber zumindest weißt Du, dass es nichts Inhaltliches war und Du es ja 'eigentlich' toll gemacht hast - ist ein schwacher Trost, ich weiß...
momo
Contributions on this page: 1
View profileIch will ja nichts sagen...aber bei den BIWI Studienbriefen, die ich gerade lese, steht das Literaturverzeichnis nach dem Inhaltsverzeichnis!! Aus Hagen... (Modul 1C, falls es jemanden interessiert..)
StinaF.
Contributions on this page: 4
View profileDas is auch was anderes als ne HA. Und ist auch nicht in jedem Studienbrief gleich.
Schneeherz
Contributions on this page: 1
View profileIn das Lob Schreibberatung kann ich nur miteinstimmen, eine super Einrichtung!
Habe mein Feedback innerhalb eines Tages bekommen und die Hinweise wurden sehr ausführlich und verständlich erklärt.
Ich hätte nicht gedacht, dass bei den Literaturangaben so viele Dinge nicht stimmig waren und bin daher echt froh, dass Angebot genutzt zu haben. Zum Schreibstil gab es auch einen sehr guten Hinweis, der ist wohl bisher zu kompliziert ausgefallen - hatte Angst, zu einfach zu schreiben und hab´s dann wohl ein bissl übertrieben mit dem Satzbau *schäm*