ich sitze gerade an meiner ersten Hausarbeit und nicht zuletzt aus aktuellem Anlass werde immer unsicherer was das korrekte Zitieren betrifft. Ich befürchte abwechselnd, dass ich zu viel und dann wieder zu wenig zitiere.
Mein Hauptproblem ist, dass ich mir nicht sicher bin, wann ich etwas kennzeichnen muss bzw soll und wann es unnötig ist.
Mal ein Beispiel:
Es geht um bestimmte Motive in einem Roman, daher zähle ich an einem Punkt verschiedene Elemente auf, die zu diesem Motiv gehören. Diese Elemente sind quer durch den ganzen Roman verteilt, manche werden auch mehrmals erwähnt.
Die Frage ist jetzt: muss ich diese aufgezählten Elemente durch einzelne Fußnoten nachweisen? Dann hätte ich nämlich auf manchen Seiten mehr Fußnoten als Text. Andrerseits ist eine Fußnote am Ende des Absatzes mit dem Hinweis "Roman XY, S. 1 - S. 479" auch nicht hilfreich.
Oder ist es ohnehin offensichtlich, dass ich mit der Aufzählung der Elemente nicht versuche, diese als meine Schöpfung auszugeben, sodass ich gar keine Fußnote einfügen muss?:confused:
Danke schonmal für sachdienliche Hinweise,
lg,
Isa
Comments
vittoriacolonna
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View profileIsa,
warst ja eine Ewigkeit nicht hier! Mir ist nicht klar, was Du mit "Elemente" meinst? Und um welches Modul handelt es sich denn?
Monella
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View profilezur Zitation.
Ich habe einen kurzen Absatz mit Infos aus einem Werk, möchte aber eine kleine Zusatzinfo aus einem anderen Werk einflechten.
Konkret:
1. Satz und 1. Hälfte 2. Satz Werk 1
2. Teil 2. Satz Werk 2
3. Satz Werk 1
Muss ich da jetzt wirklich 3 Fußnoten setzen oder würdet ihr den Einschub einfach nicht kennzeichnen?
Danke für eure Hilfe
Monella
vittoriacolonna
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View profileEigentlich musst Du dann drei Fußnoten setzen - aber vielleicht kannst Du die Sätze ja auch so umformulieren, dass Du nur zwei Fußnoten brauchst?
Monella
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View profileTja, das habe ich befürchtet. Aber der Absatz klingt so einfach tausendmal besser, sonst ist die Zusatzinfo irgendwie so doof hinten dran gehängt... Naja, dann mach ich halt jetzt mal drei Fußnoten und schau dann am Schluss nochmal drüber...
Vielen Dank für deine Antwort
Monella
Monella
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View profileIch brauch mal wieder Hilfe: Wie gebe ich dieses Buch in der Bibliographie an? Eigentlich ist es ja das Werk von Montoya, aber übersetzt und kommentiert... Ist das jetzt dann troztdem von Montoya und sogar als Quelle obwohl übersetzt, oder von Platzmann ... ach, was liebe ich diesen Teil der HA :(
[URL="https://www.archive.org/stream/dersprachstoffd01platgoog#page/n7/mode/2up"]Der sprachstoff der guaranischen grammatik des Antonio Ruiz;[/URL]
Und kann man daraus wirklich was zitieren? Ich würde gerne, aber ob das so eine gute Idee ist?
[URL]https://www.lai.fu-berlin.de/e-learning/projekte/indigen_sprachen/indigene_sprachen_am_lai/guaran__/kontext/index.html[/URL]
Andra87
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View profileKommilitonen :)!
Ich habe eine Frage zum Zitieren. Wenn ich ein Zitat aus einem Buch (Nr.1) verwende, das aber in dem Buch selbst ein Zitat ist aus einem anderen Buch (Nr.2), gebe ich dann einfach das Buch Nr.2 als Quelle an und nenne es auch in meiner Literaturliste? Auch wenn ich das Buch (Nr.2) gar nicht besitze und auch sonst nicht für die HA verwendet habe?
Liebe Grüße, Andra.
Monella
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View profileDas ist riskant! Ich hatte mir bei der letzten HA zielstrebig genau das Zitat rausgekramt, das so NICHT im Original zu finden war. Gott sei Dank, hatte ich das nachkontrolliert...
Sanne4
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View profileWäre es so richtig ?
Wenn xy etwas in seinem Buch zitiert, das wz in seinem Buch schon geschrieben hat, müsste es dann so aufgeschrieben werden:
(wz, 1909, S. 10; zit. n. xy, 2009, S. 50) ?
@monella: man sollte sich also nicht darauf verlassen, dass Autoren richtig zitieren, und besser selbst nachsehen ?!
Andra87
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View profile@Monella: Dann müsste ich jetzt noch das Buch besorgen... Das ist mit Fernleihe zeitlich etwas knapp. @Sanne: So wie in deinem beispiel habe ich bis jetzt Artikel in Zeitungen angegeben. Das frage ich mich jetzt auch, ob ich Zitate in Büchern genauso zitieren darf.
Myrmid
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"zitiert nach" sollte man aber tunlichst vermeiden - wird gar nicht gerne gesehen beim wiss. Arbeiten... Nach Möglichkeit sollte man immer auf den Originaltext zurückgreifen. Einzige Ausnahme: Wenn das Original überhaupt nicht (mehr) aufzutreiben ist.
Sanne4
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View profileDanke für den Tipp, Myrmid.
Also IMMER, wenn denn möglich, Originaltexte nehmen !
Myrmid
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Jau.
Zitate aus zweiter Hand sind Zitate, bei denen der Verfasser einer Hausarbeit Autor A aufgrund eines Zitates bei Autor B zitiert und sich keinen Zugang zum Originaltext von Autor A beschafft hat. Dieses Vorgehen ist zu vermeiden und wird nur in Ausnahmfällen geduldet, wenn die Originalquelle nicht zugänglich ist (z. B. bei unveröffentlichten Archivalien).
*Ein Zitat aus zweiter Hand muss mit dem Hinweis „zitiert nach:“ gekennzeichnet werden. Das Schema für ein Zitat aus zweiter Hand lautet: Belegangaben für Primärquelle, zitiert nach: Belegangaben für Sekundärquelle. In diesem Fall sind beide Werke in das Literaturverzeichnis der Hausarbeit aufzunehmen.
[url]https://www.wissenschaftliches-arbeiten.org/zitieren/direkte-und-indirekte-zitate.html[/url]*
Sanne4
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View profileDanke dafür !!!
Andra87
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View profileHmm :/,... gefällt mir gar nicht. Zum bestellen der Bücher hab ich keine Zeit mehr. Darf ich denn dann "zitiert nach:" zur Hilfe nehmen? Hat da jemand schon Erfahrungen mit?
balina
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View profilewarum paraphrasierst du das nicht?
Andra87
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View profileDas werde ich vielleicht machen. Ich schaue erst mal Morgen ob ich die Artikel im Archiv der Bibliothek einsehen und kontrollieren kann. Es sind zwei Jahrbuch-Artikel. Das dürfte hinhauen.
SvenM
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View profileZitiert nach habe ich auch schon genutzt, ohne Probleme, das Original wäre allerdings in Latein gewesen und das kann ich nicht, also lieber aus einer renommierten Veröffentlichung übernehmen.
Pinoccio
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View profileDa sich meine HA nun auch so laaaangsam ihrem Ende nähert *seufz* hab ich eine Zitierfrage, die ich in meinen div. Büchern nicht beantwortet bekomme, vllt. könnt ihr mir helfen!
Ich möchte eine Definition in meinem Text unterbringen, wie mache ich das?
- nenne ich die D. in der Fußnote: Definition aus blalblla
- rücke ich die D. im Fließtext ein und setze meine FN-Zahl mit Hinweis: Definition entnommen aus.....
oder
- erkläre ich den Begriff gar nicht, weil er dem Prüfer mit Sicherheit bekannt ist
vittoriacolonna
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View profileHmmm .... kommt sicher darauf an, auf was sich die Def bezieht. Alle drei Varianten sind ja richtig und möglich. Kannst Du ein wenig genauer werden?
Pinoccio
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View profileSorry, ich stelle eine Frage und bin dann nicht mehr hier. Ich bin in gewaltiger Zeitnot (um es mal nett auszudrücken) und habe meine Zeit im Internet reduziert. Es geht um den Begriff Transkription, der, wie ich nun festgestellt habe, in der Fachliteratur auch nicht näher erklärt wird. Folglich werde ich auch auf eine Erklärung verzichten. Danke fürs helfen, Sandra.
GummGumm
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View profileich bin zwar neu hier studiere aber schon im 3. Semester. Letztes Jahr gab es eine Einführungsübung zum Zitieren, vielleicht hilft das ja jemanden
vittoriacolonna
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View profileHallo GummGumm,
das nenne ich mal wirklich einen netten Einstieg in den Studienservice - herzlich willkommen hier und danke fürs Einstellen dieser Übung!
Es gibt auch ein Vorstellungsthema, da kannst Du gerne nochmal Huhu sagen ;)), damit Dich auch alle kennen lernen, die NICHT in diesem Thread rumrennen.
LG
Sandra
KuniKuehn
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View profileIch brauch mal eure Hilfe:
Ich habe einen Satz, in dem ich die Eigenschaften eines Menschen charakterisiere. Diese Eigenschaften (jähzornig, vernünftig etc.) wurden aus dem Quelltext entnommen, sie stehen auf den Seiten 186 und 187 (als Beispiel). Muss ich jetzt an jede Eigenschaft (die als Zitat in Anführungszeichen stehen) eine Fußnote setzen oder würde es reichen, wenn ich am Ende des Satzes die Fußnote setze, z.B. Kafka: Das Schloß, S. 186f.
Ich hab nirgendwo eine Anleitung hierzu gefunden und in meiner Sekundärliteratur wird das unterschiedlich gemacht. Da ich eh schon viele Fußnoten habe, würde ich natürlich die Satzendevariante vorziehen. Wie hab ihr das in euren Lit-HAs gemacht?
GummGumm
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View profileEs ist immer besser nicht allzu viele Fußnoten zu haben! Deswegen würde ich die Variante -mit der Fußnote am Ende des Satzes, vorziehen!
Pinoccio
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View profileIch würde vor der ersten Charakterisierung schreiben: folgende Ausführungen entnommen/bzw. zitiert aus......
Finou
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View profileIch würde es auch bei der ersten Stelle, an der eine Fußnote gehört, so erwähnen - nach der Art: Alle Zitate in diesem Satz aus: Kafka: Das Schloß, S. 186f
Myrmid
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Oder: Kafka charakterisiert diesen Menschen als ....... blabla blabla.*
*Und dann am Ende des (Ab-)Satzes die Fußnote mit der Quellenangabe anfügen.
Myrmid
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Oder: Kafka charakterisiert diesen Menschen als ....... blabla blabla.*
*Und dann am Ende des (Ab-)Satzes die Fußnote mit der Quellenangabe anfügen.