Hab auch mal eine Frage zum Thema zitieren...bin nämlich langsam ziemlich unsicher und wäre froh, wenn mir jemand darauf ne Antwort geben könnte.:confused:
Bei der Bearbeitung der Hausarbeit von Punkt 2 c und d (Ergebnisresümee bzw. Argumentationslinie), muss ich da immer den Text zitieren? Eigentlich bezieht sich die Beantwortung ja auf den Text aber nachdem das zitieren ja sehr wichtig ist, hab ich jetzt etwas Angst es wegzulassen...
Hoffe ihr könnt mir helfen!
Vielen Dank im Voraus!
Kerstin
G
GunnarMuenchow
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Kerstin,
ich habe gerade nochmal in meiner 1.1-HA nachgeschaut. Ich habe in den entsprechenden Abschnitten keine wörtlichen Zitate des Textes drin, sondern in indirekter Rede dargestellt und somit das Problem umschifft.
G
GunnarMuenchow
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Zitieren bei Zeitungen:
Bei "größeren" Artikel steht i.d.R. der Autor dabei, so dass der Artikel bsw. so zitiert werden kann:
[FONT='Times New Roman']Hamann, Rainer: Den Koran lesen. Ein türkischer Gelehrter will den Islam gegen die Last von Tradition und Dogmatik erneuern, in: FAZ, 17.4.2002 (Nr. 49), Seite 14
[FONT='Times New Roman']Wenn kein Autor dasteht und man den Artikel zitieren will, dann halt nur den Titel und die entspr. Angaben. Die Seite ist ab m.E. schon wichtig.
Hab auch so gut wie nur indirekte Zitate aber normalerweise - so hab ich das zumindest bisher immer gemacht - schreibt man dann ja zumindest vgl. ...
Werde diese Punkte jetzt ohne Zitate bearbeiten.
Vielen Dank, du hast mir echt geholfen und vor allem schnell!!!
Hab schon wieder ein Problem zum Thema zitieren...bei der Aufgabe 3 sollen wir Basisliteratur und neue Literatur recherchieren und sie ins Literaturverzeichnis aufnehmen...anfangs dachte ich wir müssen diese dann auch irgendwo zitieren, also bei der Kritik des Textes oder bei dem Expose zum fiktiven Hausarbeitsthema. Hab deshalb auch schon stundenlang Literatur gewälzt aber mittlerweile und nach dem hundertsten Durchlesen glaube ich, dass wir lediglich die Literatur angeben aber nicht unbedingt aus allen zitieren müssen.
Bin etwas ratlos und es wäre schön, wenn mir jemand weiterhelfen könnte.
Vielen Dank schonmal!
Kerstin
ich habe damals in mein Literaturverzeichnis nur aufgenommen, was ich auch im Text als Verweis oder Zitat erwähnt hatte.
Angesichts der Tatsache, dass ja auch die Wissenschaftlichkeit eines Textes geprüft werden soll, wäre es schon merkwürdig, wenn genau diese Hausarbeit von den wissenschaftlichen Gepflogenheiten abweichen dürfte.
Aber ich kann mich auch erinnern, dass die Aufgabenstellung tatsächlich nicht eindeutig formuliert war, unser Tutor in einem seiner Beiträge in der Newsgroup damals aber die "engere" Auslegung bestätigte.
Im Zweifelsfall sollte es doch auch nicht so schwer sein, die recherchierte Literatur in den Text einzubinden, es müssen ja nicht notwendigerweise Zitate sein.
Ok, ...werd sie dann versuchen miteinzubauen....hab sie ja auch schon gelesen. :)
Vielen Dank !
G
GunnarMuenchow
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Also m.E. ist Punkt drei von Aufgabe 4 ziemlich eindeutig: "[...] durch Zitate aus einigen dieser Texte [...]".
Aufgabe 3 zielt auch darauf, das Suchen und Finden von Literatur zu "üben", ein Zitieren sämtlicher unter 3 gefundenen Titel ist also m.E. nicht notwendig.
G
GunnarMuenchow
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Magari wrote:
wissenschaftlichen Gepflogenheiten
... sind auch nicht in Stein gemeißelt. Ich hab´ früher schon mal einige Semester in Berlin Geschichte studiert. Da gehörte es zur "wissenschaftlichen Gepflogenheit", sämtliche benutzte Quellen ins Verzeichnis aufzunehmen, auch wenn man sie nicht zitiert hat. Ich persönlich finde das übrigens auch redlicher.
Hai Gunnar,
eindeutig ist die Aussage m.E. überhaupt nicht, ich habe leider die Unterlagen für das besagte Modul nicht zur Hand, aber Zitat ist in meiner Terminologie nicht gleichzusetzen mit einem Verweis. Dass in der Aufgabe explizit Zitate verlangt werden, kann auch schlicht bedeuten, dass Verweise (die man ja auch ggf. setzen kann, ohne die Literatur überhaupt gesehen zu haben) nicht ausreichen.
Ich kann mich nur wiederholen, der Tutor meinte damals in einem weiteren Zusammenhang, dass im Literaturverzeichnis der Hausarbeit ohnehin nur zu stehen hätte, was sich im Text als Zitat oder Verweis auch wiederfindet. Da das meinen eigenen universitären Erfahrungen entspricht, war für mich die Sachlage eindeutig.
Deine Unterscheidung zwischen benutzter und durch Verweise/Zitate eingebundener Literatur ist mir gerade ein Rätsel: Literatur, die Du im Umfeld einer Themenerarbeitung mal irgendwann gelesen habe, kannst Du ja nicht meinen, die hat im Literaturverzeichnis nichts zu suchen, da gibt es wohl kein Vertun. Was meinst Du dann?
Der Grundgedanke beim verschriftlichen wissenschaftlichen Arbeiten besteht doch genau darin, dass die Arbeit mit dem zugrunde liegenden Material mehr oder minder nachvollziehbar stattfindet und ich die dazu verwendeten Quellen daher eigentlich immer ohne Schwierigkeiten als Vergleich oder Zitat eingebunden werden können. Was ich an Literatur gelesen habe, aber nicht aufgegriffen, was also für die eigentliche Themenentwicklung ohnehin keinen Belang hat, gehört nicht ins Literaturverzeichnis. Dass im Rahmen der Erarbeitung natürlich immer viel mehr Literatur rezipiert wird als später im Literaturverzeichnis auftaucht, ist doch unbenommen.
Zu Deinem Zweifel an der "Härte" der wissenschaftlichen Gepflogenheiten: Nach meiner Erfahrung sind sie innerdisziplinär oder zumindest personen-/profspezifisch in der Regel härter als Kruppstahl.
Grüße
Bea
G
GunnarMuenchow
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Bea,
mein "eindeutig" bezog sich auf das "aus einigen dieser Texte", was eindeutig was anderes ist als aus allen.
Du hast recht: in der PoWi ist es so, dass in Hausarbeiten nur die Titel in das Literaturverzeichnis gehören, die auch zitiert (inkl. Verweise) werden. Die 1.1-HA ist aber in diesem Sinne keine "richtige" Hausarbeit, sondern das Bearbeiten einzelner Aufgaben, und bei Aufgabe 3 ist das Recherchieren verschiedener Literaturarten das Ziel.
Ansonsten habe ich nur darauf hingewiesen, dass es in anderen Diziplinen andere Vorgehensweisen bei der Erstellung des Lit.-Verzeichnisses gibt. Ich bin rein persönlich der Ansicht, dass es redlicher wäre, alle Texte ins Verzeichnis aufzunehmen, die in irgendeiner Weise Einfluss auf die Arbeit hatten, auch wenn sie nicht direkt zitiert wurden.
Das ist aber wie gesagt meine persönliche Ansicht und ich halte mich bei meinen Hausarbeiten selbstverständlich an die in der PoWi (zur Zeit) üblichen Gepflogenheiten.\
Nach meiner Erfahrung sind sie innerdisziplinär oder zumindest personen-/profspezifisch in der Regel härter als Kruppstahl.
Da hast du recht, ich wollte auch nur darauf aufmerksam machen, dass es sich nicht um Naturgesetze handelt.
Vermutlich liegen wir im Grunde gar nicht so weit auseinander....
trotzdem noch eine kleine Anmerkung zu der Idee, alle Literatur, die irgendwie den Text beeinflusst hat, ins Verzeichnis aufzunehmen.
Das scheint zwar auf den ersten Blick eine interessante Vorgehensweise, ist aber bei genauerer Betrachtung spätestens bei größeren Arbeiten wenig praktikabel: Der Literaturverweis allein - ohne inhaltliche Kontextuierung - hat ja nur begrenzte Aussagekraft, er wird quasi wertlos, kann er nicht nachvollziehbar in eine bestimmte Argumentation eingebunden werden, die dem Leser die Möglichkeit bietet, die Literatur differenziert und sachbezogen zu rezipieren. Taucht die Literatur nur im Literaturverzeichnis, aber nicht im Text auf, fehlen die inhaltlichen Konkretisierungen, die die Quelle erst nutzbar machen.
Zudem sich die Frage stellt, in welche Tiefe diese beeinflussende Literatur denn zu verfolgen wäre: Als nicht mehr ganz unbedarfter Mensch mit schon einigen Jahren wissenschaftlicher Auseinandersetzung auf dem Buckel, baut jede Argumentation auf einer Reihe früherer Rezeptionsergebnisse auf, die ja erst durch ihr komplexes, nachträglich kaum entwirrbares, weil nicht gänzlich bewusstes (und daher auch nur partiell kognitiv reproduzierbares) Zusammenspiel die konkrete These oder Argumentation hervorbringen. Die aktuell rezipierte Literatur wirkt vor diesem Hintergrund dann als eine Art Katalysator für situativ angemessene Re-Aktualisierungen des gespeicherten Wissens. Was da aber genau aktualisiert wird, ist auch für den Akteur selbst nicht ohne weiteres nachvollziehbar. Die vermeintliche Angabe "aller benutzter/beeinflussender Literatur" wäre dann in der Regel nicht mehr als ein Grasen an der Oberfläche.
Aber wie gesagt, nur als kleine Randbemerkung...
Bea
G
GunnarMuenchow
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Wie sieht denn dann ein große Anmerkung aus?:D
Aber zur Erläuterung: es lässt sich m.E. schon unterscheiden, was ich irgendwann mal gelesen und was ich [U]konkret und bewußt[/U] für eine Arbeit herangezogen habe.
Mit Redlichkeit meine ich i.d.S., dass nicht nur die direkten Zitate und Verweise nachvollzogen werden können, sondern dass alle mit dem Erstellen der Arbeit im Zusammenhang stehenden Texte angegeben wären.
Der Grundgedanke dabei ist, dass ich ja auch aus der nicht zitierten Literatur möglicherweise Ideen/Anregungen übernommen habe. Mit der Erwähnung im Verzeichnis würde ich also meine Quellen offenlegen und i.w.S. das "geistige Eigentum" der jeweiligen Autoren schützen.
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wbastian
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View profileDaniela,
bei einer dpa-Meldung bin ich mir nicht ganz sicher. Einen Zeitungsartikel ohne Autorenangabe würde ich folgendermaßen zitieren:
Name der Zeitung: Titel des Beitrages. (Datum)
Wahrscheinlich wird eine dpa-Meldung genauso zitiert. Wenn Du einen Link zur Meldung hast, kannst Du folgendermaßen vorgehen:
dpa (oder ausgeschrieben): Titel der Meldung. Link (Datum)
Hoffe, konnte Dir etwas weiterhelfen,
Willi
Kerstin9881
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View profileHab auch mal eine Frage zum Thema zitieren...bin nämlich langsam ziemlich unsicher und wäre froh, wenn mir jemand darauf ne Antwort geben könnte.:confused:
Bei der Bearbeitung der Hausarbeit von Punkt 2 c und d (Ergebnisresümee bzw. Argumentationslinie), muss ich da immer den Text zitieren? Eigentlich bezieht sich die Beantwortung ja auf den Text aber nachdem das zitieren ja sehr wichtig ist, hab ich jetzt etwas Angst es wegzulassen...
Hoffe ihr könnt mir helfen!
Vielen Dank im Voraus!
Kerstin
GunnarMuenchow
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Kerstin,
ich habe gerade nochmal in meiner 1.1-HA nachgeschaut. Ich habe in den entsprechenden Abschnitten keine wörtlichen Zitate des Textes drin, sondern in indirekter Rede dargestellt und somit das Problem umschifft.
GunnarMuenchow
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Zitieren bei Zeitungen:
Bei "größeren" Artikel steht i.d.R. der Autor dabei, so dass der Artikel bsw. so zitiert werden kann:
[FONT='Times New Roman']Hamann, Rainer: Den Koran lesen. Ein türkischer Gelehrter will den Islam gegen die Last von Tradition und Dogmatik erneuern, in: FAZ, 17.4.2002 (Nr. 49), Seite 14
[FONT='Times New Roman']Wenn kein Autor dasteht und man den Artikel zitieren will, dann halt nur den Titel und die entspr. Angaben. Die Seite ist ab m.E. schon wichtig.
Kerstin9881
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View profileHab auch so gut wie nur indirekte Zitate aber normalerweise - so hab ich das zumindest bisher immer gemacht - schreibt man dann ja zumindest vgl. ...
Werde diese Punkte jetzt ohne Zitate bearbeiten.
Vielen Dank, du hast mir echt geholfen und vor allem schnell!!!
Kerstin9881
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View profileHab schon wieder ein Problem zum Thema zitieren...bei der Aufgabe 3 sollen wir Basisliteratur und neue Literatur recherchieren und sie ins Literaturverzeichnis aufnehmen...anfangs dachte ich wir müssen diese dann auch irgendwo zitieren, also bei der Kritik des Textes oder bei dem Expose zum fiktiven Hausarbeitsthema. Hab deshalb auch schon stundenlang Literatur gewälzt aber mittlerweile und nach dem hundertsten Durchlesen glaube ich, dass wir lediglich die Literatur angeben aber nicht unbedingt aus allen zitieren müssen.
Bin etwas ratlos und es wäre schön, wenn mir jemand weiterhelfen könnte.
Vielen Dank schonmal!
Kerstin
Magari
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View profileHai Kerstin,
ich habe damals in mein Literaturverzeichnis nur aufgenommen, was ich auch im Text als Verweis oder Zitat erwähnt hatte.
Angesichts der Tatsache, dass ja auch die Wissenschaftlichkeit eines Textes geprüft werden soll, wäre es schon merkwürdig, wenn genau diese Hausarbeit von den wissenschaftlichen Gepflogenheiten abweichen dürfte.
Aber ich kann mich auch erinnern, dass die Aufgabenstellung tatsächlich nicht eindeutig formuliert war, unser Tutor in einem seiner Beiträge in der Newsgroup damals aber die "engere" Auslegung bestätigte.
Im Zweifelsfall sollte es doch auch nicht so schwer sein, die recherchierte Literatur in den Text einzubinden, es müssen ja nicht notwendigerweise Zitate sein.
Grüße
Bea
Kerstin9881
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View profileOk, ...werd sie dann versuchen miteinzubauen....hab sie ja auch schon gelesen. :)
Vielen Dank !
GunnarMuenchow
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Also m.E. ist Punkt drei von Aufgabe 4 ziemlich eindeutig: "[...] durch Zitate aus einigen dieser Texte [...]".
Aufgabe 3 zielt auch darauf, das Suchen und Finden von Literatur zu "üben", ein Zitieren sämtlicher unter 3 gefundenen Titel ist also m.E. nicht notwendig.
GunnarMuenchow
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... sind auch nicht in Stein gemeißelt. Ich hab´ früher schon mal einige Semester in Berlin Geschichte studiert. Da gehörte es zur "wissenschaftlichen Gepflogenheit", sämtliche benutzte Quellen ins Verzeichnis aufzunehmen, auch wenn man sie nicht zitiert hat. Ich persönlich finde das übrigens auch redlicher.
Aber: andere Studiengänge, andere Sitten.
Magari
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View profileHai Gunnar,
eindeutig ist die Aussage m.E. überhaupt nicht, ich habe leider die Unterlagen für das besagte Modul nicht zur Hand, aber Zitat ist in meiner Terminologie nicht gleichzusetzen mit einem Verweis. Dass in der Aufgabe explizit Zitate verlangt werden, kann auch schlicht bedeuten, dass Verweise (die man ja auch ggf. setzen kann, ohne die Literatur überhaupt gesehen zu haben) nicht ausreichen.
Ich kann mich nur wiederholen, der Tutor meinte damals in einem weiteren Zusammenhang, dass im Literaturverzeichnis der Hausarbeit ohnehin nur zu stehen hätte, was sich im Text als Zitat oder Verweis auch wiederfindet. Da das meinen eigenen universitären Erfahrungen entspricht, war für mich die Sachlage eindeutig.
Deine Unterscheidung zwischen benutzter und durch Verweise/Zitate eingebundener Literatur ist mir gerade ein Rätsel: Literatur, die Du im Umfeld einer Themenerarbeitung mal irgendwann gelesen habe, kannst Du ja nicht meinen, die hat im Literaturverzeichnis nichts zu suchen, da gibt es wohl kein Vertun. Was meinst Du dann?
Der Grundgedanke beim verschriftlichen wissenschaftlichen Arbeiten besteht doch genau darin, dass die Arbeit mit dem zugrunde liegenden Material mehr oder minder nachvollziehbar stattfindet und ich die dazu verwendeten Quellen daher eigentlich immer ohne Schwierigkeiten als Vergleich oder Zitat eingebunden werden können. Was ich an Literatur gelesen habe, aber nicht aufgegriffen, was also für die eigentliche Themenentwicklung ohnehin keinen Belang hat, gehört nicht ins Literaturverzeichnis. Dass im Rahmen der Erarbeitung natürlich immer viel mehr Literatur rezipiert wird als später im Literaturverzeichnis auftaucht, ist doch unbenommen.
Zu Deinem Zweifel an der "Härte" der wissenschaftlichen Gepflogenheiten: Nach meiner Erfahrung sind sie innerdisziplinär oder zumindest personen-/profspezifisch in der Regel härter als Kruppstahl.
Grüße
Bea
GunnarMuenchow
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Bea,
mein "eindeutig" bezog sich auf das "aus einigen dieser Texte", was eindeutig was anderes ist als aus allen.
Du hast recht: in der PoWi ist es so, dass in Hausarbeiten nur die Titel in das Literaturverzeichnis gehören, die auch zitiert (inkl. Verweise) werden. Die 1.1-HA ist aber in diesem Sinne keine "richtige" Hausarbeit, sondern das Bearbeiten einzelner Aufgaben, und bei Aufgabe 3 ist das Recherchieren verschiedener Literaturarten das Ziel.
Ansonsten habe ich nur darauf hingewiesen, dass es in anderen Diziplinen andere Vorgehensweisen bei der Erstellung des Lit.-Verzeichnisses gibt. Ich bin rein persönlich der Ansicht, dass es redlicher wäre, alle Texte ins Verzeichnis aufzunehmen, die in irgendeiner Weise Einfluss auf die Arbeit hatten, auch wenn sie nicht direkt zitiert wurden.
Das ist aber wie gesagt meine persönliche Ansicht und ich halte mich bei meinen Hausarbeiten selbstverständlich an die in der PoWi (zur Zeit) üblichen Gepflogenheiten.\
Da hast du recht, ich wollte auch nur darauf aufmerksam machen, dass es sich nicht um Naturgesetze handelt.
Magari
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View profileVermutlich liegen wir im Grunde gar nicht so weit auseinander....
trotzdem noch eine kleine Anmerkung zu der Idee, alle Literatur, die irgendwie den Text beeinflusst hat, ins Verzeichnis aufzunehmen.
Das scheint zwar auf den ersten Blick eine interessante Vorgehensweise, ist aber bei genauerer Betrachtung spätestens bei größeren Arbeiten wenig praktikabel: Der Literaturverweis allein - ohne inhaltliche Kontextuierung - hat ja nur begrenzte Aussagekraft, er wird quasi wertlos, kann er nicht nachvollziehbar in eine bestimmte Argumentation eingebunden werden, die dem Leser die Möglichkeit bietet, die Literatur differenziert und sachbezogen zu rezipieren. Taucht die Literatur nur im Literaturverzeichnis, aber nicht im Text auf, fehlen die inhaltlichen Konkretisierungen, die die Quelle erst nutzbar machen.
Zudem sich die Frage stellt, in welche Tiefe diese beeinflussende Literatur denn zu verfolgen wäre: Als nicht mehr ganz unbedarfter Mensch mit schon einigen Jahren wissenschaftlicher Auseinandersetzung auf dem Buckel, baut jede Argumentation auf einer Reihe früherer Rezeptionsergebnisse auf, die ja erst durch ihr komplexes, nachträglich kaum entwirrbares, weil nicht gänzlich bewusstes (und daher auch nur partiell kognitiv reproduzierbares) Zusammenspiel die konkrete These oder Argumentation hervorbringen. Die aktuell rezipierte Literatur wirkt vor diesem Hintergrund dann als eine Art Katalysator für situativ angemessene Re-Aktualisierungen des gespeicherten Wissens. Was da aber genau aktualisiert wird, ist auch für den Akteur selbst nicht ohne weiteres nachvollziehbar. Die vermeintliche Angabe "aller benutzter/beeinflussender Literatur" wäre dann in der Regel nicht mehr als ein Grasen an der Oberfläche.
Aber wie gesagt, nur als kleine Randbemerkung...
Bea
GunnarMuenchow
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Wie sieht denn dann ein große Anmerkung aus?:D
Aber zur Erläuterung: es lässt sich m.E. schon unterscheiden, was ich irgendwann mal gelesen und was ich [U]konkret und bewußt[/U] für eine Arbeit herangezogen habe.
Mit Redlichkeit meine ich i.d.S., dass nicht nur die direkten Zitate und Verweise nachvollzogen werden können, sondern dass alle mit dem Erstellen der Arbeit im Zusammenhang stehenden Texte angegeben wären.
Der Grundgedanke dabei ist, dass ich ja auch aus der nicht zitierten Literatur möglicherweise Ideen/Anregungen übernommen habe. Mit der Erwähnung im Verzeichnis würde ich also meine Quellen offenlegen und i.w.S. das "geistige Eigentum" der jeweiligen Autoren schützen.