Zwischen Präsenz- und FernUni,
Nachdem ich hier schon das eine oder andere Tagebuch quergelesen hab, hab ich mich jetzt entschloßen selbst eines zu beginnen. Neben der Befriedigung meines Mitteilungsbedürfnisses ;) erhoffe ich mir dadurch zumindest eine kleine Motivationsstütze :).
Nun kurz zu meiner Wenigkeit. Ich bin 21, komme aus dem schönen Ostwürttemberg und lebe inzwischen im nicht minder schönen Trier.
Wie der Titel meines Tagebuchs andeutet, bin ich - offiziell ab nächsten Mittwoch - Doppelstudent. Vor einem Jahr hab ich an der Uni Trier mein Erststudium aufgenommen, in den Fächern Japanologie und Politikwissenschaft auf Magister. Im kommenden WS habe ich mich auch an der FernUni als Zweithörer eingeschrieben, im Studiengang B.Sc. Psychologie. Zur Frage warum, schreibe ich in den nächsten Tagen sicher noch die eine oder andere Rückblende, aber jetzt grad bin ich zu faul :D. Das soll es dann zum Einstieg auch gewesen sein. Bis zum nächsten Mal.
lg, Basti
Comments
Eliza
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View profileErste :)
willkommen bei den TB-Schreibern und Neugier auf mehr :D.
Frage an die Anderen:
Ist das eigentlich das erste "männliche" Tagebuch ? :)
Bin heute etwas verpeilt, natürlich nicht.
Tim, Didi, Roland, ......
KittyMiez
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View profileZweite!:D
Schön, ein neues Tagebuch. Bin schon gespannt auf Fortsetzungen
LG
Ulli
die_nina
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View profileWillkommen,
... spannende Kombination. Mein Lieblings-Kollege hat seine Japanologie hinter sich gebracht und verdient heute in der IT seine Brötchen. Ich bin sehr gespannt, wie sich der Seiltanz zwischen allen Fronten gestaltet.
poison
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View profileVierte :D Bin auch neugierig
viele-worte
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View profileWillkommen bei den TB-Schreibern. :)
Ich bin auch gespannt, wie das so läuft. Klingt nach mächtig viel zu tun.
guardianofhope
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View profileDanke erstmal für die Willkommensgrüße.
Heute - bzw. inzwischen ist es ja schon gestern - gab es dann auch schon gleich ein tolles Ereigniss für mich. Nachdem die Festplatte meines Laptops sich vor zwei Wochen verabschiedet hat, hab ich ihn jetzt komplett funktionstüchtg wieder zurück bekommen und bin nicht mehr auf Uni-PCs angewiesen, sondern kann endlich wieder zuhause arbeiten. :D :D :D (Meine wichtigen Daten hatte ich zum Glück alle extern gesichert)
Jetzt kann ich mich auch endlich mit voller Kraft der (vor)letzten Hausarbeit für dieses Semester widmen. Und wenn ich die japanische Gesellschaft der Tokugawa-Zeit geschafft habe, bleibt nur noch die Vorfreude auf Vorlesungbeginn bzw. Ankunft der ersten Studienbriefe.
Marie-Christin
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View profileVon mir auch ein herzliches Willkommen!
Dein Studienfach an der Uni hört sich ja interessant an; bestimmt spannend.
Jessy
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View profileund herzlich Willkommen unter den Tagebuch - Schreibern. :)
Ich wünsche Dir viel Spaß und Erfolg an der FernUni und bin schon gespannt, mehr von Dir zu lesen.
Kathy
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View profileHerzlich willkommen Gakusei :)
Ein Bruder im Geiste quasi - habe auch mal ein Doppelstudium mit Japanologie/Wiwi angefangen. Japanologie hab ich abgebrochen und in Wiwi ne Pause eingelegt und momentan studier gar nix mehr sondern arbeite in Tokyo...warst du schonmal in Japan? In den Semesterferien vielleicht? Es ist klasse hier...du wirst so happy sein in deinem Auslandssemester!
Viel Spass mit beiden Studiengaengen!
HeikeS
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View profileAuch von mir noch mal ein herzliches Willkommen. Viel Glück mit deinen beiden Studiengängen
hija_del_sol
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View profileHabs zwar nicht mehr unter die ersten 10 geschafft, aber trotzdem ein herzliches Willkommen auch von mir!
guardianofhope
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View profileDie Arbeit an der Japo-Hausarbeit geht leider nur schleppend voran, dafür gabs gestern wieder ein Erfolgserlebnis. Die Ergebnisse der ersten Hausarbeit sind online gegangen und ich hab sie mit 2,3 bestanden. :D Es war meine erste PoWi-Hausarbeit und ich bin von 'ner strengeren Bewertung als in Japo ausgegangen. Damit fehlt mir jetzt nur noch ein benoteter Schein für PoWi. Leider muss ich den aber - Ba/Ma-Umstellung sei Dank - auf zwei Veranstaltungen/Semester verteilt machen. Aber ich komme wenigstens noch nicht in Konflikt mit der Regelstudienzeit, was bei einigen meiner PoWi-Komilitonen Probleme geben könnte, wegen der Umstellung.
Und für Kathy-Senpai auch noch eine kleine Rückblende heute. :) Vor etwas mehr als einem Jahr, bin ich tatsächlich schon in Frankfurt in den Flieger gestiegen um einen knappen Monat in Japan zu verbringen. Ich hab als Gruppenleiter/Betreuer eine Gruppe Jugendlicher nach Japan begleitet, im Rahmen des 34. Deutsch-Japanischen Sportjugendsimultanaustausch. Im Jahr zuvor haben uns japanische Jugendliche besucht und dann waren wir bei denen, die meiste Zeit in Tohoku (Fukushima, Yamagata und Miyagi), aber auch kurz in Kyoto und Tokyo.
Ich hoffe sehr, dass ich ab Herbst 2009 ein ganzes Jahr in Japan bleiben und dort einen Intensivsprachkurs machen kann (an der Waseda Daigaku in Tokyo). Aber dazu muss ich mich erstmal gegen meine Mitbewerber durchsetzen.
Sabsi
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View profileWenn auch sehr verspätet, auch von mir ein herzliches Willkommen unter den TB-Schreiberlingen
guardianofhope
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View profileEndlich, seit gestern halte ich auch meine ersten Studienbriefe in den Händen. . . und war fast ein wenig entäuscht, dass es nicht mehr ist. Aber dann lese ich viele Sätze wie "Wow, ist das viel!" oder "Ich dachte das wäre weniger, ob ich das überhaupt schaffe?" und stehe damit offensichtlich alleine da. :rolleyes: Abgesehen von den Leuten, die der Meinung sind wissenschaftliches Arbeit ist ja ein Klax, also kann ich den Kurs problemlos aufschieben oder weglassen. Ich bin da mal etwas vorsichtiger, auch wenn ich denke, dass ich das mehr oder weniger drauf habe. Aber ich erwarte da irgendwie noch irgendwo eine psychologiespezifische Fallgrube.
Allerdings hab ich mir letzte Woche auch den Reader für meine Vorlesung 'Einführung in die Internationalen Beziehungen' (an deren Ende meine letzte Zwischenprüfungsklausur in PoWi auf mich wartet :eek:; Vergleichende Regierungslehre und Politische Theorie hab ich ja zum Glück schon hinter mir :freu:) besorgt. Und der ist fast so dick, wie die drei Kurse zusammen.
Naja, aber das ist ja nur Quantität, mal sehen wie der Verständnis- und Schwierigkeitsgrad dann aussieht. . .
Und dann kommt ja auch noch zusätzlich Pflichtliteratur zu den Studiebriefen dazu, da bin ich auch sehr gespannt.
Sontag gehts erstmal für drei, vier Tage nach Hause, nochmal Kraft tanken. Und am 20. ist dann gleichzeitig Vorlesungsbeginn hier in Trier und vorgesehener Bearbeitungsbeginn der Studienbriefe und Moodle-Freischaltung. Nicht dass ich starr darauf warten werde, ich hab mir vorgenommen, bis dahin die einführenden Kapitel der Kurse jeweils schon durchgearbeitet zu haben.
Finou
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View profileGuardian!
Das ist natürlich relativ, mit dem Umfang der Studienbriefe... Ich denke, bei den Psychos war es eben auch so, dass es ja erst mal von M2 nur einen Kurs gab, und das sieht dann eben viel weniger aus, als wenn drei zusammen kommen, daher diese Ausrufe (von mir ja auch, warst Du nicht mit im Chat?) :) Ansonsten gebe ich Dir irgendwo Recht, dass man von einer Präsenzuni kommend den Eindruck 'ist das alles?' haben kann.
Nur denke ich, dass man sich das ja doch weitestgehend alles selbst aneignen muss, also nicht vorlesungs-/seminargestützt, und das macht es insgesamt schwieriger. Sonst hat man ja die Präsenzzeiten an der Uni, in denen ja auch viel erklärt wird und dazu eben die Reader usw. entweder als Zusammenfassung oder zusätzliches Material. Bei Empirische Sozialforschung z.B. (die Du ja noch nicht hast) ist der Text nicht so angenehm zu lesen, um es mal vorsichtig zu formulieren, und da wäre mir eine erläuternde Vorlesung mit einem dicken Begleitreader allemal lieber und vermutlich weniger Arbeit ;)
Aber Fernstudium ist für mich auch neu, daher kann ich es noch nicht so beurteilen - und wenn es tatsächlich weniger ist, passt es ja umso besser zu Deiner Doppelbelastung, und ich habe auch nichts dagegen!
Viel Spaß weiterhin!
guardianofhope
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View profileUnd gleich kam der nächste Streich. Der Dozent für die (für mich zwar nicht verpflichtende, aber sehr interessante) Veranstaltung 'Kommunikatives Japanisch' verlangt einen einseitigen Aufsatz über die persönlichen Erfahrungen mit Umweltschutz (von denen ich nicht viele vorweisen kann :() als Bedingung der Teilnahme.
Bis spätestens nächsten Freitag. :eek:
Auf Japanisch natürlich. :cool
guardianofhope
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View profileKennt Ihr das Gefühl, wenn einem plötzlich bewusst wird, dass man die letzten Stunden/Tage/Wochen mal wieder einfach verplempert hat? Weil man einfach nicht soviel erledigt hat wie man hätte können und die Zeit trotzdem so schnell verflogen ist. So gehts mir grad. Was allerdings ganz und gar nicht ungewöhnlich ist, denn dieses Gefühl habe ich immer am Ende von Ferien.
Ich hasse Ferien. :mad: Habe ich das wirklich geschrieben? :eek: Natürlich finde ich Ferien toll, man muss nix machen worauf man keine Lust hat und so. :D Aber andererseits fehlt mir ein geregelter Tagesablauf sehr, ich kann mir dann Zeitpläne/Stundenpläne machen und es mir noch so sehr vornehmen, es geht einfach nicht. Ich brauche irgendeine Art von, naja, Taktgeber. Etwas das mich morgens zeitig aufstehen lässt (das ist bei mir unmöglich ohne wichtigen Grund) und mir einfach eine Aufgabe gibt, die auch eine Anwesenheit außerhalb meiner Wohnung und realen Kontakt mit anderen Menschen voraussetzt. Dazu dann natürlich einiges an Freizeit, damit ich da den Rest (also FU) reinkriege, aber da brauch ich nicht soviel, das kann ich nämlich auch in einem engen Rahmen ganz gut organisieren. Aber ich brauche nunmal diesen Rahmen, diesen Taktgeber und den kriege ich in den Ferien einfach nicht hin.
So genug Dampf abgelassen. Jetzt lasse ich die vergangenen Wochen (eigentlich ja Monate :o) ruhen und wende meinen Blick gen Zukunft.
die_nina
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View profileDas Gefühl kenne ich gut. Bei mir heißt das, das mein Sohn Ferien hat.
Finou
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View profileJa, kenne ich, wenn man zuviel Zeit hat, ist das auch nichts - weil man immer später oder morgen auch noch Zeit hat, das zu tun, was man gerade aufschiebt... ;)
Mir geht es im Moment ähnlich, ich glaube auch, wenn ich wieder einen festen und regelmäßigen Job habe (bevorzugt Teilzeit und dann morgens), kriege ich insgesamt mehr geschafft, so paradox das klingt.
viele-worte
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View profileBei uns ist es in den Ferien umgekehrt. Ich habe zwar die ganze Meute im Haus, muss aber nicht pünktlich kochen, mich um keine Hausaufgaben kümmern usw., so dass ich theoretisch (und oft auch praktisch) 12 Stunden vor mich hinwerkeln kann.
guardianofhope
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View profileIch glaube das hier entwickelt sicher weg von einem Tagebuch, hin zu einem Wochenbuch - einer Sammlung von Wochenrückblicken. Ich hab zwar auch unter der Woche genug Zeit, aber irgendwie komme ich nie zum Schreiben. :D
Was ist denn nun passiert? Beginn der Lehrveranstaltungen in Trier, Start des Bearbeitungszeitraums der Psychokurse, die ersten Chinesisch- und Französischstunden meines Lebens, eine Völkerwanderung über den Campus, leibhaftiges Treffen mit FU-Komilitonen, die höllischen Folgen der Ba/Ma-Umstellung und ein Stammtisch voller unbekannter Gesichter.
Also Frankreich liegt ja praktisch gleich um die Ecke (und mit Luxemburg hab ich ja ein anderes frankophones Land direkt vor der Haustür), aber mein erster Eindruck war wirklich Chinesisch ist viiiiieeeelllll vertrauter als Französisch. Vielleicht hatte ich durch Japanisch ja einen bessere Draht zu Chinesisch (wobei die beiden Sprachen ja nicht so viel gemeinsam haben, wie die meisten denken), aber ich kann ja mit Spanisch, auch eine romanische Sprache, da sollte dann wohl auch eine Verbindung da sein. Der erste Eindruck hat sich jetzt abgeschwächt, aber nicht umgedreht. Momentan herrscht etwas Gleichstand.
Was passiert wenn 700 Studenten eine Vorlesung im Audimax haben, in der ersten Woche aber dort zur selben Uhrzeit eine einmalie Einführungsveranstaltung stattfindet und selbiges also schon besetzt ist? Seit Dienstag weiß ich dass sowas nicht toll ist, weder für uns (die Teilnehmer der Vorlesung) noch für andere Studenten, denn bei der Wanderung zu einem anderen Hörsaal haben wir den Weg zwischen Audimax/Mensa zum Hauptgebäude praktisch überflutet. Nachdem ein gutes Drittel der Leute von dem anderen Hörsaal zurück zum Audimax sind, wurde uns dort dann freundlicherweise mitgeteilt, dass die Vorlesung diese Woche einfach ausfällt. Perfekte Organisation mal wieder. :mad:
Am nächsten Morgen ging das weiter, ich hatte eine Vorlesung zur Einführung in die Internationalen Beziehungen. Die war vor der Umstellung ein Proseminar, von denen pro Semester sieben oder acht angeboten wurden. Ich bin zwanzig vor 6 aus dem Bett um eine halbe Stunde vor Veranstaltungsbeginn dort zu sein. Die Sitzplätze des Hörsaals waren zu 90% bereits belegt. Bis zu Beginn standen dann bestimmt ein Dutzend auf dem Gang. Ich kann dem Prof nicht mal Vorwürfe machen, weil das gegen seinen Willen so reformiert wurde (eigentlich fällt mir kein einziger Prof ein, der die Umstellung begrüsst, einige versuchen höchstens sie positiv zu sehen und darzustellen).
Krönend zum Ganzen war am Freitag der Stammtisch der Japanologie-Studenten auf dem ich den Eindruck gewann, dass ich von unseren Erstis die meisten wohl nie sehr mögen werde. Das liegt aber nicht daran, dass das Bachelor-Studis sind. Dafür können die ja nix. Und bin ja jetzt teilweise selbst einer. :eek:
Naja, heute muss ich noch ein paar Psycho-Exzerpte machen, hab während der Woche in den Freistunden brav gelesen. Und dann die Texte aus dem IB-Reader für nächste Woche, sowie Sprachkurshausafgaben. Aber jetzt gibts erst was zu essen, chinesische Sesam-Honig-Pfanne mit Reis. :essen
Kathy
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View profileGakusei,
troeste dich, von den Erstis werden nur knapp 60% das erste Semester ueberleben, das GS werden dann nur 40% schaffen und den Abschluss machen ca 25%.
Die Abbrecherquote ist bei Japanisch und Chinesisch einfach sehr hoch. Die meisten Leute nehmen es zu leicht und lernen nicht am Tag ne Std Kanji. Dazu noch Schreibuebungen, Grammatik, Vokabeln...und japanische Professoren sind gnadenlos und haben ein hohes Tempo beim Unterricht. Wenn man da mal ne Woche fehlt, ist man schon fast verloren.
Ich denk mal du hast schon Vorteile beim Chinesisch-Unterricht, ein Drittel der Kanji haben schliesslich dieselbe Bedeutung und die Hemmschwelle ist sicher nicht so hoch. Weil man schon an die fremden Schriftzeichen gewoehnt ist. Die Grammatik soll auch nicht so schwer sein. Das wird schon :) Hast du denn schon so ne ganz ungefaehre Ahnung was du spaeter damit mal arbeiten moechtest? Ich frag nur...ich wusste es nie, daher ist das Wiwistudium bzw der Ausbildungsberuf nach wie vor Prioritaet Nummer Eins.
guardianofhope
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View profileIch weiß schon, mein Jahrgang ist ja jetzt auch schon um mindestens 40% geschrumpft, und ich kenne noch einige Wackelkandidaten. Allerdings wirkt die Tatsache dass wir der letzte Magisterjahrgang sind sehr hemmend für einen Fachwechsel. Weil der automatisch mit einem Wechsel zu Bachelor mit null Anrechnungsmöglichkeit aus den bisherigen Semestern verbunden wäre. Deshalb sind viele die letztes WS/SS aus dem Sprachkurs geflogen sind, jetzt wieder im neuen Sprachkurs.
Als ich Abi gemacht hab, hatte ich einen eindeutigen, festen Plan. Nämlich nach dem Studium im auswärtigen Amt zu arbeiten. Der ist insofern aufgeweicht, als dass ich meine Chancen da rein zu kommen nicht mehr als so hoch einschätze wie damals (ob mein jugendlicher Optimismus flöten gegangen ist oder mich die Erfahrung einfach wirklich realistischer gemacht hat, weiß ich nicht :confused:). Aber das ist trotzdem nach wie vor Plan A. Jetzt hab ich aber die letzten Wochen mal ein bisschen darüber nachgedacht, was denn sonst noch so in Frage kommen könnte. Heute hab ich da wieder einen Schritt gemacht, in dem ich eine Liste mit möglichen Tätigkeitsfeldern erstellt habe. Auf dessen Grundlage werde ich dann in nächster Zeit zumindest mal einen Plan B (besser auch gleich C und D ;)) ausarbeiten.
Finou
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View profileNoch so ein TB (oder WB), bei dem einem schwindlig wird - Japanisch, Chinesisch, Spanisch, Französisch... :eek:
Alternativpläne sind immer gut, heißt ja auch nicht, dass man den einen Plan deswegen direkt begraben muss. Ganz abgesehen davon, dass das Leben dann doch öfter etwas anderes mit einem macht...
Ich bin eher in einer Phase, wo ich gerade gar keinen richtigen Plan habe - na ja, immerhin kann dann auch eigentlich nicht viel schiefgehen, oder?
Kathy
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View profileGuter Plan, gute Einstellung. Falls du in Japan leben und arbeiten moechtest ist sowas wie AA noch das Beste. Man kann auch bei Buerojobs Glueck haben (habe einige Japo Studenten kennengelernt die hier dann als Headhunter oder Recruiter arbeiten). Das ist dann so gekommen, wie Finou sagte.
Ich finde den Bachelor bei sowas wie Japo total schwachsinnig. Die Profs versuchen doch genau dieselben Unterrichtsinhalte in 3 Semester weniger zu packen. Und da das Studium eh schon anspruchsvoll ist, bleiben dann die essentials auf der Strecke und noch mehr frustrierte Abbrecher werden produziert.
Von dem einen Semester das ich als Doppelstudentin studiert hab kann ich dir empfehlen, evtl nur in deinen Ferien fuer die Fernuni Scheine zu lernen. Also dann wenn du die letzte Japanisch Klausur geschrieben hast ne Woche Urlaub und dann 6 Wochen dein Zweitstudium. Dann kommst du gar nicht erst in den Urlaubstrott rein wo man so schoen nix macht und zwar dann gar nix mehr...
guardianofhope
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View profileBoah ey, was für eine Woche. :eek:
Am Montag war noch alles ganz entspannt und ich hab mir gedacht, es wird eine Woche wie jede andere.
Dienstag gings dann los, erstmal Bummelzugfahrt nach Saarbrücken zu Mentorenkurs. Dort dann nur Organisatorisches und die Festlegung die Kurse nacheinander durchzugehen, was leider ganz konträr zu meiner Vorstellung vom Parallelbearbeiten ist. :mad:
Mittwoch saß ich dann um 10 in einem Hörsaal, und es kommt kein Dozent, 10 Minuten, 20, 30, 40. Bis dann jemand zum Sekretariat ging und herausfand, dass diese Vorlesung eine Karteileiche ist! Sie steht im Vorlesungsverzeichnis und in den Online-Plattformen, aber es gibt sie nicht. Eine Ersatzvorlesung zu nem ähnlichen Thema gibts Di um 8, das heißt früh austehen. :mad:
Nachmittags ging ich dann zur Vollversammlung der Studenten (die wegen den viel zu hohen Studentenzahlen, die wir hier in Trier inzwischen haben, einberufen wurde); in der Erwartung dass da vielleicht 20-30 Leute sitzen. Pustekuchen, das Audimax war zum Platzen voll. :eek: Ich schätze es waren so etwa 900 Studenten da. Nach dem erwarteten aufgestellten Forderungen und den sich irgendwann im Kreis drehenden Argumentationen/Diskussionen kam dann irgendwann die Aufforderung in einer Demonstration zu machen. Passenderweise wurde zeitgleich das Konfuzius-Institut in Trier eröffnet und dort war nicht nur unser Präsident sonder auch die Wissenschaftsministerin des Landes Rheinland-Pfalz. So ist der Großteil der versammelten dann die 3-4 Kilometer bis zur Eröffnung gepilgert (ich nicht, ich wurde von einem Kumpel mit dem Auto mitgenommen :D), wo sie dann (unter der Aufmerksamkeit von Print- und Rundfunkmedien) ihrem Unmut bei den Verantwortlichen Luft gemacht haben. Unangenehm war dann nur der Rückweg zur Uni den ich zu Fuss im kalten Regen antreten musste. :(
Donnerstag war dann wieder ein "normaler" Arbeitstag, bis auf die Tatsache, dass meine erste Veranstaltung wegen Krankheit ausgefallen ist und das vielleicht noch eine Weile so bleiben wird.
Freitag war ja dann Halloween. Zuerst war ich mit ein paar Freunden im Kino: Hellbent (ich nenne den Untertitel bewusst nicht), ein schwuler Horror-Slasher-Film. Der allerdings eher eine Lovestory ohne Handlung war, bei der die Hauptpersonen nacheinander von einem mysteriösen Unbekannten abgeschlachtet wurden (überaschenderweise gab es dann aber doch noch so ne Art Happy End). Da war der Vorfilm 'Gay Zombie' schon besser, der hatte wenigstens irgendwie Stil (auch wenn es ein etwas abgedrehter Stil war). Danach Party bei einer Freundin, die offenbar erst so richtig interessant wurde, nachdem ich um 2 den letzten Bus zu mir nach hause genommen hatte. :(
Das Wochenende hat dann ne Freundin beansprucht, die ihre Hausarbeit bei mir auf meinem Laptop geschrieben hat (bzw. damit angefangen). Ihr eigener war nämlich zwei Tag vorher abgeraucht und diese Woche ist Abgabefrist. Allerdings hat ihre ständige Anwesenheit dann dazu geführt, dass ich mein Arbeitspensum auch nicht wirklich erfüllen konnte.