Berufliche Perspektiven - Was habt Ihr vor?
Hallo und Moin!
Ich kann mir vorstellen, dass diese Frage alle 6 Monate mit den frisch eingeschriebenen wieder auftaucht, habe aber beim Schmökern nichts finden können.
[COLOR=DarkRed]Also mal ein kleiner Aufruf an Euch, doch mal zu berichten, wie Ihr Euer Betätigungsfeld als Kulturwissenschaftler/-in BA in Zukunft vorstellt.
Gibt es konkrete Ziele?
Wie schätzt Ihr grundsätzlich die Perspektiven ein?[/COLOR]
[COLOR=DarkRed][B]Wisst Ihr von beruflichen Erfahrungen anderer?[/B][/COLOR]
Ich persönlich habe bereits im Kulturmanagement (Veranstaltungen) gearbeitet und erhoffe mir durch die Belegung des Schwerpunkts Geschichte, den Radius von Einsatzmöglichkeiten zu vergrößern bzw auf meine privaten Interessen auszurichten. ( --> Museen, Verbände, Nationale Minderheiten)
Wie realistisch das ist - auch hinsichtlich meines Alters - kann ich aber nicht sagen...
Bin gespannt auf Eure Beiträge! :hmmm:
mojen wind
ubbe
Comments
balina
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View profileFrag mal nach den Prüfungen....
balina
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View profileKeine zeit, zuviel Streß. Im März tut es sich leichter, so was zu diskutieren... ich habe für mich Pläne und weiß auch warum ich so zielgerichtet studiere.
Finde den Fred gut, ich Frage nämlich auch immer die Leute warum sie KuWi machen....
Lerne grade das was ich aus dem letzten Semester noch wissen müßte, weil ich es im Sommer noch im Schlaf vor mich hinbeten konnte...
Brief an eine Freundin von vorhin...
Ist das nicht frustrierend, wieviel man vergisst im Laufe des Semesters?
Habe mich heute mit KB 03501 KE 1 herumgeschlagen. Kultur und Herder und so... Mann, das Ganze aus M1 ist schon fast vergessen..... . Lese den Kram, um mein Gedächtmiss auf Vordermann zu bringen!!!! Einen Vorteil gibt es ja: Es ist nun kein Problem des Vertehens ( Oh diese Doppeldeutigkeit :D ).
So sieht der Studenten-Alltag vor den Prüfungen aus.
Da wird alles andere Ausgeklammert....
PETRA
PS warum hast du deinen Betrag geändert, war doch keine falsche Frage...
Kuhlmann
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View profileIch bin ja noch ganz am Anfang meiner Karriere und kann daher nur von meinen jetzigen Vorstellungen einer wünschenswerten Karriere für mich sprechen :D
Nächstes Jahr (es steht noch nicht fest, ob Sommer- / Wintersemester) beginne ich neben meinem Studium der Kulturwissenschaften in Hagen (G/P) ein Präsenzstudium der Alten Geschichte (in der engeren Auswahl sind die Unis in Gießen, Marburg, Heidelberg & Göttingen). Nach dem Studium würde ich gerne weiter an der Uni bleiben und (sofern mir das möglich ist) die Promotion anhängen, um dann als Wissenschaftlicher Mitarbeiter dort arbeiten zu können. Wenn es Fortuna dann gut mit mir meint, werde ich vielleicht sogar mal dort lehren dürfen, aber das steht natürlich aufgrund meines doch recht überschaubaren Alters noch in den Sternen. Momentan habe ich noch keine Erfahrung bezüglich Studium, Forschung und wissenschaftlichem Arbeiten. Was mir bleibt, sind meine Ambitionen ;)
Es wäre natürlich schön, ab dem 3. oder 4. Semester eine Stelle als Tutor zu bekommen, um schon mal ein wenig hinter die Kulissen der Uni schauen zu können. Mein Studium finanziere ich mir (hoffentlich) weitesgehend über einen Nebenjob oder (wenn ich meine CP sehr hoch ansetze) über einen Kfw-Kredit. BaföG bekomme ich leider überhaupt nicht. Soweit meine Pläne, aber vorerst "hüpfe" ich mit einem Bein vor dem anderen ;)
Ich kenne die Lage für Geisteswissenschaftler auf dem Arbeitsmarkt sehr gut. Die Statistiken und Erfahrungsberichte sind mir beinahe zur Gänze geläufig. Geisteswissenschaftler verdienen immer öfter einen Lohn, der für einen Akademiker (aber auch für anderweitig qualifizierte Leute) unangebracht ist. Wir reden hier nicht von Summen wie 2000€ netto (damit kann man sicherlich schon zufrieden sein), sondern vielmehr von Gehältern um die 1000€ Nettoeinkommen (oft auch weniger) und das teilweise sogar bei Absolventen mit Promotion. Besonders schlimm trifft es die Branche der Journalisten und die der Forscher an den Universitäten, die sich dort einen Job erhoffen. Laut aktueller Statistik wird nur einer von hundert Absolventen, die gewillt sind in die Forschung zu gehen, Professor. Bei den MINT-Fächern liegt das deutlich darunter (in den Ing-Wissenschaften und der Chemie /Physik) herrscht sogar teilweise enormer Mangel) und bei manchen Geisteswissenschaften liegt diese Zahl deutlich über 100. Da fragt man sich zu Recht, welche Aussichten für die Zukunft bleiben und wie man sich von den hundert anderen Absolventen abheben möchte. Manche bleiben dann ihr Leben lang auf der Stelle des wissenschaftlichen Mitarbeiters hängen und die bekommen (man hört es zur Genüge in den Medien) nicht gerade ein Spitzengehalt (1300-1500€ netto im Monat, was für 5 Jahre Studium + Promotion + Forschertätigkeit recht bescheiden ist)). Ich möchte das nicht alles vom Gehalt abhängig machen (ansonsten würde ich in meiner jetzigen Branche bleiben und später als Ingenieur / NaWi ein finanziell sicherlich angenehmeres Leben führen), aber man kennt den Spruch "Geld macht nicht glücklich, aber zu wenig Geld macht unglücklich". ;) Ich hoffe, ihr versteht mich dahingehend ein wenig. Meine Eltern raten mir auch von meinem jetzigen Studium ab (wobei das noch waghalsig untertrieben ist ;) ), da sie vor allem das Geld in den Vordergrund rücken und ich bei meiner Dynamik bestimmt auch ein vernünftiges Ingenieursstudium abschließen könnte, aber ich habe mich bewusst dagegen entschieden (ich interessiere mich aber nach wie vor für Mathematik und Technik).
Erfahrungen aus nächster Nähe habe ich leider nicht. Meine Freunde studieren selbst gerade; einige davon auch in diesem Bereich (ich spreche in meinen Beiträgen von Geisteswissenschaften im Allgemeinen und nicht explizit von Kulturwissenschaften; ich hoffe, das ist in Ordnung). Einer meiner besten Freunde studiert Geschichte auf Lehramt; ich könnte mir keinen besseren Lehrer als ihn vorstellen. Er wird mit Sicherheit nicht lange auf einen Job warten müssen und zeitlebens ein gutes Leben als toller Lehrer führen, da bin ich mir sicher.
Vor Kurzem war mein Vater auf einem Seminar für Terrorimusentwicklung und da hat ihn ein Herr Doktor x (der Name ist mir peinlicherweise entfallen), seines Zeichens Leiter eines Instituts für Terrorismusforschung und renommierter Forscher auf diesem Gebiet, doch sehr beeindruckt. Dieser gute Mann hat ebenfalls Geschichtswissenschaften (und ich glaube auch Politikwissenschaften) studiert und hat es sichtlich zu etwas gebracht (was zumindest meinen Vater für einige Augenblicke optimistisch gestimmt hat ;) ). Man kann nur mutmaßen, aber das Gehalt dieses guten Mannes beträgt sicherlich ein Vielfaches dessen, was ein Wissenschaftlicher Mitarbeiter, ja wahrscheinlich sogar das Vielfache dessen, was ein Prof so verdient. Andere widerum haben einen tollen Abschluss, Praktika, Auslandsaufenthalte und müssen dann noch freie Arbeit bei einer lokalen Zeitung machen, um überhaupt eine relevante Qualifikation für einen späteren Job zu bekommen (solche Leute kenne ich leider auch :( ). Diese Leute tun mir sehr Leid und natürlich habe ich Angst, dass mir das ebenso passieren könnte. Ich will damit sagen, dass man im Bereich der KuWi (so wie in wahrscheinlich jeder Branche) sowohl Erfolge als auch Misserfolge erzielen kann. So ist das Leben. Vorerst bin und bleibe ich optimistisch.
Genug von und zu mir. Ich stecke momentan natürlich noch nicht im Klausurstress (ich schreibe zwar nächste Woche eine meiner Abschlussklausuren, aber das ist halb so wild) und hatte daher ein bisschen Zeit für einen doch recht opulenten Text. Ich habe selbstredend Verständnis, wenn hier erstmal keine Antwort erfolgt (Klausur geht vor!). Viel Glück bei eurer Klausurvorbereitung und schönes Wochenende! :winke:
Liebe Grüße
Dennis
vittoriacolonna
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View profileAch ja, die lieben Statistiken. Da gebe ich, gelinde gesagt, keinen Pfifferling drauf! Die werden oft so gedreht, wie es den unterschiedlichen Lobbyisten gerade in den (Arbeitsmarkt-)Kram passt.
Das haben wir hier doch schon öfters diskutiert. Was nützt es, das zu studieren, was gerade vermeintlich "gebraucht" wird? NIX! Wenn man kein ernsthaftes Interesse am Studiengang hat, wird man es auch danach schwer haben, unterzukommen. Das ist jedenfalls meine Ansicht.
Ich habe vor kurzem eine Statistik gelesen (ist mir leider entfallen, wo), in der gesagt wurde, dass die Geisteswissenschaftler weniger oft arbeitslos sind, als allgemein gedacht wird ...
Zilpzalp
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View profileubbe! Bin auch neu :) Was das Berufliche angeht - ich habe eigentlich bereits den Fuß in meinem Traumberuf drin. Ich bin Journalistin. Aber ich weiß auch, dass nahezu alle Stellenangebote im Bereich Journalismus ein abgeschlossenes Hochschulstudium haben wollen. Und sollte ich einmal die Stelle wechseln wollen, will ich einen Abschluss haben, damit das Ganze weniger schwer fällt. Denn die Sache ist ja die; das ist ein Beruf, den beinahe jeder machen will, während überall die Stellen gestrichen werden, also hat das Zilpzalpchen die schlechteren Karten, je weniger Qualifikationen es mitbringt.
Zum einen geht es mir also um einen Uni-Abschluss an sich (unabhängig vom Fach), zum anderen denke ich, dass Kulturwissenschaften in jeder Hinsicht am ehesten zum Journalismus passen. Dazu kommt, dass ich Literaturwissenschaften schon einmal an einer Präsenzuni studiert habe, allerdings aus Krankheitsgründen in einem höheren Semester mit wehenden Fahnen untergegangen bin. :aergern: Diese Schmach gilt es natürlich zu überwinden :)
Sollte es mit meinem Beruf nicht in diesem Redaktions-Bereich weitergehen, kann ich mir gut vorstellen, dass KuWi auch zu sämtlichen anderen Berufen passen würde, die ich gern machen würde. Also ist mir mit diesem Fach am ehesten geholfen, was auch immer passiert.
Und auf das Gejammer wegen Geisteswissenschaftler = Arbeitslos pfeif ich. Wo wollen denn eigentlich die vielen vielen vielen BWLer eines Tages unterkommen? Na also! :ichnicht:
Zilpzalp
vittoriacolonna
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View profileZilpzalp,
erstmal herzlich willkommen hier im Studienservice. Mit Deinen Voraussetzungen dürftest Du in diesem Studiengang viel Spaß haben!\
Dem ist nichts hinzuzufügen :D!
LG
Sandra
PS.: Netter Nickname, bist Du Hobby-OrnithologIn :D?
Kuhlmann
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View profileIm Großen und Ganzen gebe ich euch ja Recht und ich habe ja auch betont, dass ich diesbezüglich nicht auf das Geld oder Jobaussichten achte. Ich habe nur Tatsachen dargelegt. Ob man jetzt für oder gegen Statistiken ist (ich beziehe mich übrigens vorwiegend auf Statistiken des Bundesamtes oder von Universitäten), eines muss man sich bewusst sein, wenn man in den Geisteswissenschaften tätig werden will: Ohne Fleiß kein Preis (das ist in anderen Bereichen teilweise schon ganz anders) und man muss in Kauf nehmen, irgendwann vielleicht mal fachfremd zu arbeiten, denn soviele Historiker, Germanisten etc. kann das Land nie unterbringen ;)
Schönen Abend
Dennis
Armin
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View profileDas ist ja der Grund, warum man Euch so wenig zahlen kann: Alles Liebhaberstudenten, die nicht so sehr aufs Geld gucken sondern erst einmal was für die Erfüllung tun wollen. ;)
Also viele Absolventen, weniger Stellen, Arbeitgebermarkt - also vielleicht doch ein Master in eine Richtung zum Geld verdienen??
Kuhlmann
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View profileDas mit dem Master ist ein gar nicht mal verkehrter Vorschlag, aber wenn man erst einmal den Bachelor hat, ist es bestimmt schwierig zu sagen, dass man jetzt einen Master dranhängt, der nur noch sehr entfernt etwas mit KuWi zu tun hat. Ich habe mir schon überlegt, ob ich meinen Präsenzstudiengang nächstes Jahr an den MINT-Fächern ausrichte, aber damit wären meine Ambitionen auch dahin und somit bleibe ich erstmal bei dem Vorhaben zwei geisteswissenschaftliche Studiengänge zu studieren ;)
Liebe Grüße
Dennis
Zilpzalp
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View profileIch finde einen Vogel klasse, der den ganzen lieben langen Tag rotzfrech seinen Namen schreit! :D
und
Da habt ihr irgendwo recht, aber ich sehe darin nicht das große Problem. Die meisten Stellenausschreibungen (wenn es nun nicht gerade etwas faschspezifisches wie IT oder WiWi ist) wollen erst einmal generell ein abgeschlossenes Studium, welches das nun ist, ist oft egal. Davon abgesehen - die Statistiken kenne ich natürlich, weil ich bereits im Medienbereich arbeite. Wir nennen uns mit Vorliebe Medienhuren, weil wir uns körperlich und geistig abrackern und kaum dafür entlohnt werden. Ein Zustand, der unzumutbar ist, ja, aber es wird nicht besser werden. Also entweder ergreife ich den falschen Beruf, der mir nicht liegt oder ich muss auf das große Geld verzichten. Macht beides keinen Spaß, aber ich hab den Arbeitsmarkt ja nicht erfunden.
Davon abgesehen denke ich wirklich, dass man das Ganze zu eng sieht. Nur weil ich Geschichte studiere, muss ich doch nicht zwangsläufig im Geschichtsmuseum arbeiten, nur weil ich Literaturwissenschaften studiere, gehöre ich nicht zwangsläufig in die Bibliothek, nur weil ich Philosophie studiere, hänge ich nicht am Laberstammtisch in der Eckkneipe. Der entscheidende Vorteil eines geisteswissenschaftlichen Studiums ist doch, dass es einen fächerübergreifend qualifiziert. Also man kann in ziemlich viele Berufsbereiche einsteigen. Das sehe ich bei denen, die früher mit mir an der Uni waren und jetzt Absolventen sind. Natürlich bleiben manche auch erst mal ohne Job, aber der Großteil kommt unter, ohne am Hungertuch zu nagen.
Viele große Konzerne suchen Leute, die die PR des Unternehmens managen können. Viele Kommunen haben städtische Betriebe, die sich ums Touristen- oder Kulturmanagement kümmern. Das Internet wächst und wächst, man braucht Online-Redakteure. Die Kultur, die PR, das Marketing, die Medien, das sind Themenfelder, die in der Öffentlichkeit nicht wegzudenken sind (und ich hab ja noch nicht mal alle aufgezählt, die möglich sind).
Auch wenn die Zeiten nicht rosig aussehen und auch wenn es vielleicht keinen Geldregen gibt - Jobs sind immer da, man muss sie halt suchen und man muss sich gut verkaufen können. Und sollte man im geisteswissenschaftlichen Bereich keine Stelle finden, gibt es bestimmt in anderen Bereichen immer irgendwo eine Stelle, die genau DIE Schlüsselqualifikationen eines KuWis sucht:D Verkauft euch den Chefs gut, sagt ihnen, dass ihr genau die seid, die in genau dem Job gebraucht werden, weil nur ihr so wahnsinnig helle Köpfchen seid, die sich im Studium durch alles Mögliche und Unmögliche gekämpft haben!
Also, Köpfchen hoch oder runter in die Bücher, ich glaub an euch!
vittoriacolonna
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View profileZunächst studieren wir ja alle hier mal Kulturwissenschaften, so wird das auch auf der Bachelor-Urkunde stehen. Darunter steht wahrscheinlich etwas kleiner dann der Schwerpunkt, aber trotzdem KuWi. Und insofern ist die Bandbreite nicht so festgelegt, wie bei einem reinen Geschichtsstudium o. ä.
Zilpzalp
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View profileDas stimmt. Ich meine das aber schon eher allgemein, nicht nur auf KuWi bezogen. Auch wenn ich "nur" Geschichte studieren würde, heißt das nicht, dass damit mein Berufsfeld total festgezurrt sein muss. Das gilt für alle anderen Fächer im geisteswissenschaftlichen Bereich. Dass KuWi fächerübergreifend ist, versteht sich natürlich von selbst, sind ja gleich mehrere Schwerpunkte.
Melodie
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View profileDa ist schon was dran. Zum Teil ist es grotesk, wie gerade die Geistes/ Sozial/ Kulturwissenschafter, die ja gegen die Verwertbarkeitslogik studieren, dem Arbeitsmarkt häufig "ausgeliefert" sind (und dann alles verwerten müssen was sie nur können), weil sie eben nicht wie z.B. Mathematiker oder Ingenieure eine wirklich gefragte Qualifikation mitbringen.
Ich habe Sozialwissenschaften studiert und die Frage "Und was macht man dann damit?" immer als Angriff empfunden und weit von mir gewiesen - bis ich dann mein Diplom hatte und mich das auch mal selber fragen musste :p
Aber wer ein klares berufliches Ziel hat mit dem Fach und auch dementsprechend Praxiserfahrung sammelt, kann sicher auch in interessante Richtungen gehen.
Liebe Grüße, Melodie
GringOrk
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View profileHaste denn ne Antwort auf diese Frage gefunden? ;)
Eine bestimmte Richtung verfolgste ja sicher schon, sonst würdeste dir ein FernStudium net auch noch antun ... Was ist denn dein Ziel?
Ich muss nun weg ...
Angelika B.
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View profileAlso ich habe ungefähre Vorstellungen davon, was ich mit dem Studium mal anstellen könnte. Das hat aber auch damit zu tun, dass ich sehr überzeugt bin, von dem was ich an der FU lerne und vom Konzept interdisziplinärer Studiengänge.
Ich kann mir z.B. vorstellen, dass ich an meinen jetzigen Beruf anknüpfe und in die Suchtforschung gehe. Warum man dafür Kuwi braucht? Weil man, wenn man die Ursachen von Sucht untersucht, Gesellschaft, deren Strukturen, die Funktionsweise von Kultur und kulturellen Praktiken verstehen muss, um Lösungen zu finden. Rein psychologische, sozialpädagogische oder medizinische Perspektiven sind zu eng. Darauf kommt man auch langsam in Therapiekonzepten und mischt dort auch jetzt schon die Methoden.
Ein anderes Betätigungsfeld, das auf uns wartet, ist die Migrationsproblematik. Da gehts ja jetzt gerade erst richtig los.
In meiner Stadt sind bspw. die Jugendämter mit den Integrationsaufgaben betraut worden und die Leute sind aber leider nicht zusätzlich ausgebildet worden. Zwischen Türkengutfindern und Überfremdungsangsthasen gibt es leider kaum was.
Es gibt also viel zu tun- packen wirs an!
schöne Grüße
Angelika
Melodie
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View profileGanz ehrlich? Nicht wirklich! :eek::)
Zur Zeit arbeite ich in der Sozialforschung und entwickle Ideen, wie sich die Wirtschaftsinformatik (die mir Spaß macht!) langfristig einbringen lässt. Ist aber noch nicht ganz konkret, ich bin ja auch erst am Anfang des Studiums und muss mal sehen, wie sich das so entwickelt (Scheitern nicht ausgeschlossen... :D)
Liebe Grüße, Melodie
balina
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View profileNun beantworte ich mal deine Frage:
Ich möchte gerne meine Leidenschaft zum Beruf machen. Seit Jahren begeistere ich Leute für diese Stadt. Organisiere und führe auch schon öfters Touren mit Reisegruppen aus dem Kirchlichen Raum durch Berlin. So z.B. im Sommer eine Tour 20Jahre Mauerfall ([URL]https://www.eghn.de/download/berlin2008.pdf[/URL]) . Auch Einzelreisende oder Kleingruppen sind schon mit mir unterwegs gewesen.
Ich möchte das Studium als "Türöffner" und Handwerkzeug sehen.
Mein Traum: Man kann mich buchen und ich führe eine individuelle Tour/Reise durch (Einzelreisende/KleinGruppen)...
Zilpzalp
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View profileHört sich gut an, Balina. Da biste mit Kuwi sicher nicht falsch! Ich finds gut, wenn man schon ungefähr weiß, welche Richtung angepeilt wird. Das machts einfacher.
GringOrk
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View profileHört sich spannend an ... ;)
Wie wärs mit nem TageBuch? ;)
Ich muss nun weg ...
GringOrk
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View profileMich brauchste nicht mehr von der Stadt zu begeistern ... ;)
Auch wenn ich nicht zu dieser deiner speziellen Zielgruppe gehöre, zumindest nicht in so einer Reisegruppe, so ist die Idee doch nett. Wenn auch nicht unbedingt neu. Begleitservice der anderen Art eben ... :D
Ich muss immer noch weg.
balina
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View profileIst nix mit Herdentrieb, viel Spontanes!!
Ich mag "solche" nämlich auch nicht....man/frau hat doch schließlich Urlaub genommen...
SonOfD
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View profileallerseits,
die Frage nach den Perspektiven ist auch eine Frage, die ich mir seit geraumer Zeit stelle und auch weiterhin stellen werde.
Ich habe derzeit eine Vollzeit-Stelle, aber als Software-Tester (hab vorher ein Informatikstudium absolviert). Die Idee ein Studium zu machen, das mich vorerst ernähren kann erschien mir doch als recht vernünftig. Natürlich ist es dann auf der anderen Seite auch so, dass man Abstriche bei den "Hobbies" und Interessen machen muss. Auch verliert man natürlich dadurch eine Menge Zeit, wenn man wie hier bereits erwähnt Dr. oder Prof. als Zielstellung hat.
Das ist nämlich auch in den finanziell "bessergestellten" Studienrichtungen nicht unbedingt einfach. Ich hatte nach dem Informatik-Studium auch die Möglichkeit geboten bekommen zu promovieren. Dann war das Projekt gecancelt, die Finazierung hin und die Stelle auf Eis gelegt. Am Ende hätte ich sie ersteinmal nur für ein halbes Jahr haben können. Das ist dann aber auch keine berufliche Perspektive.
Was das KuWi-Studium hier betrifft würde ich mir natürlich auch sehr wünschen, dass ich mich später in diesem Umfeld beruflich betätigen kann. Aber ich sehe das realistisch. Die Chancen stehen da eher schlecht und so bereue ich es bisher nicht erst einen "Brötchen"-Job erlernt zu haben :D
Habe versucht hier bei mir in der Nähe eine Praktikumsplatz in einer Kaiserpfalz für die WE's zu bekommen. Und selbst da hatte ich keine Chance, obwohl ich nicht eimal etwas dafür haben wollte. Mein Bruder studiert zudem Philosophie und daher kenne ich die Jobaussichten für die Geisteswissenschaftler ein klein wenig.
Dennoch den Versuch ist es wert und es gibt sicher immer irgendwie Möglichkeiten.
Livia753
Contributions on this page: 9
View profileich habe einen Beruf und bin damit sehr zufrieden. Kulturwissenschaften studiere ich, da Geschichte (speziell römische Geschichte) meine Leidenschaft ist und ich die Leidenschaft mit einem Studium als Hobby verbinden kann.
Ich bin auch sehr interessiert an der Deutschen Kaiserzeit, sodaß in meinem Bücherregal fast ausschließlich Geschichtsbücher stehen. Experimentelle Archäologie ist auch ein Hobby von mir.
Übrigens
Es ist das Varusjahr, alle römisch Interessierten sollten sich die Veranstaltung in Kalkriese im Juni nicht entgehen lassen!
Grüße, Livia
Kuhlmann
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View profileGibt es dort nicht auch ein Museum für römische / germanische Geschichte und eine Rekonstruktion der Schlacht auf freiem Felde mit Feldlager etc.? Ich meine, dort schon einmal gewesen zu sein.
Ich bin ebenfalls absoluter Fan der römischen Antike, ebenso liegt mir jedoch auch die griechische Antike am Herzen (wobei man die römische Antike auch nur sehr schwer ohne das Wissen der Grundstrukturen der griechischen Antike verstehen wird). Aus diesem Grund wird mein Präsenzstudium im nächsten Jahr wahrscheinlich auch auf die Antike ausgerichtet sein. Am allerwenigsten gefällt mir leider die Zeit vom 1870/71 bis zur Wiedervereinigung, da diese Themen einfach zu oft und sehr monoton in der Schule abgehandelt worden sind. Antike Kulturen und Mittelalter waren leider kaum vertreten. Aber ich möchte das Fach Geschichte an den deutschen Schulen mitnichten kritisieren ;)
Liebe Grüße
Dennis
balina
Contributions on this page: 10
View profile[URL="https://www.fernuni-hagen.de/geschichte/institut/praesenzen/51207_lg1.html"]Die Varus-Schlacht: Ereignis und Jubiläum[/URL]
PV in diesem Jahr!
Kuhlmann
Contributions on this page: 23
View profileHabe ich schon gesehen, aber das wird bestimmt teuer, da das doch versch. Orte sind oder nicht? Das ist nämlich gerade zu Urlaubszeiten; daher habe ich einige Bedenken. Ansonsten natürlich hochinteressant. Ich weiß aber nicht, ob man als G1er schon unbedingt daran teilnehmen sollte. Wer wird denn hingehen?
Liebe Grüße
Dennis
Livia753
Contributions on this page: 9
View profileich meine vor allem die Veranstaltung im Museum und Park Kalkriese.
Die besten römischen und germanischen Gruppen werden dort sein. Das wird ein riesiges Fest und ganz viel lebendige Geschichte zum anfassen.
Auch die Dauerausstellung im Museum (Eröffnung 15. Mai 2009) kann ich empfehlen.
Infos: [URL="https://www.kalkriese-varusschlacht.de"]www.kalkriese-varusschlacht.de[/URL].
@ Dennis: Das stimmt, auf dem Gelände wird dann Geschichte rekonstruiert.
Olivia
Kuhlmann
Contributions on this page: 23
View profileJetzt weiß ich auch, dass ich schon mal da war. Die Homepage gab Aufschluss. Ich würde aber gerne wieder hin. Ich werde mal schauen, wie das mit meiner Urblaubsplanung hinkommt. Was sind die die spannendsten Projekte dort / kannst du etwas empfehlen?
Liebe Grüße
Dennis
Livia753
Contributions on this page: 9
View profileDie Wallschlacht wird ein Höhepunkt in Kalkriese sein.
Ich glaube, die Gladiatorenshow von dem Althistoriker Dr. Junkelmann ([URL="https://www.junkelmann.de"]www.junkelmann.de[/URL]) wird
auch dort sein. Außerdem die römische Kavallerie von Timetrotter ([URL="https://www.timetrotter.de"]www.timetrotter.de[/URL]) mit fünf Pferden.
Ansonsten viel römisches Militär in bester Rekonstruktion.
balina
Contributions on this page: 10
View profile[url=https://www.rete-amicorum.de/indexd.html]Rete Amicorum - Geschichte greifbar gemacht...[/url]
liebe Livia, die sybille beyer ist echt nett, war in DO auch auf der PV....
Livia753
Contributions on this page: 9
View profileRete Amicorum ist auch eine der besten Gruppen. (Weiß nicht genau, ob sie auch dort sein werden). Ich kann sie gar nicht alle aufzählen, denn es werden so viele im archäologischen Park dabei sein..
vittoriacolonna
Contributions on this page: 12
View profileNa, dann gewöhn' Dich mal langsam an den Gedanken, dass die Antike im Hagener Studiengang eine untergeordnete Rolle spielt und das lange 19. Jh. im Vordergrund stehen wird :)!
Livia753
Contributions on this page: 9
View profile@ Kuhlmann
Ich kann dir ein Buch von Michael Stürmer empfehlen: Das ruhelose Reich, Deutschland 1866-1918
ubbe
Contributions on this page: 4
View profileDas klingt ja mal richtig interessant. Da wuerde ich gerne auftauchen um Fotos zu machen. Vielleicht sollte ich mir bei Dir Olivia noch ein paar naehere Infos einholen. :hmmm:Ich muesste das gut planen, weil es von hier ja nicht gerade um die Ecke ist.
Aber das Thema passt hier eh nicht so gut in den Thread - vielleicht sollte man mal ein neuen eroeffnen, wo man mal Veranstaltungstipps diskutieren kann... :D
mojen wind
Livia753
Contributions on this page: 9
View profileUbbe,
ja, die Idee ist gut. Ein Thread "Veranstaltungstipps" bei Geschichte. Im übrigen gibt es auch ein Seminar unserer UniHagen zu der Varusschlacht!
Grüße
krid
Contributions on this page: 6
View profileDas muss ich als Wiwi-mit-Schwerpunkt-Statistik selbstverständlich empört ud entschieden zurückweisen... ;)
Ganz falsch sind die Feststellungen von Kuhlmann sicher nicht. Geisteswissenschaftler brauchen im Schnitt nach dem Studium länger bis sie einen Job haben. Das ist sicher auch kein Wunder, denn sie lernen ja nicht auf eine spezielle Berufsqualifikation hin (so wie Juristen) und müssen deshalb mehr Aufwand betreiben, bis sie eine Stelle finden. Dann allerdings liegt ihr Gehaltsniveau tatsächlich im Schnitt weit unter dem dem, was Wiwis oder MINT-Absolventen. Und zwar nicht nur am Anfang, sondern die ganze Zeit. Aber wie gesagt: immer nur im Schnitt! Es gibt sicher auch Mathematiker, die nicht toll verdienen (Lehrer?), und Historiker, die eine dolle Karriere gemacht haben.
Der Arbeitsmarkt für den Traumberuf vieler Geisteswissenschaftler, der Journalismus, ist noch ein Sonderfall. Da war nie viel zu verdienen – zurzeit wären Einstiegsgehälter unter 30T Euro üblich (Vergleich: Wiwis verdienen um die 38T Euro), wenn es denn Stellen gäbe. Gibt es aber nicht, im Gegenteil, überall wird gekürzt. Viele freie Mitarbeiter verdienen auf Sozialhilfeniveau.
Livia753
Contributions on this page: 9
View profileich weiß nicht genau wie es bei den Historikern aussieht (ich kenn ein paar, da müßte ich mich informieren), aber bei den Archäologen ist es zum Beispiel so, daß etwa 20% einen Job nach dem Studium bekommen..
Kuhlmann
Contributions on this page: 23
View profileUnd dann fragt sich noch, was für Jobs das sind und wie die vergütet werden. Geisteswissenschaften ist momentan einfach unheimlich riskant, das höre ich ständig. Aber was soll man machen?
balina
Contributions on this page: 10
View profileDa kann ich nur LEBE MIT RISIKO!!!
Livia753
Contributions on this page: 9
View profileDennis,
wenn Du alte Geschichte studieren möchtest, dann ist es bestimmt goldrichtig noch Kulturwissenschaften zu studieren (wenn Du das zeitlich schaffst).
Ich kenne Historiker die im Kulturbereich tätig sind..
Kuhlmann
Contributions on this page: 23
View profileIch studiere eher nebenher noch KuWi, da ich etwas weiter über den "Tellerrand" schauen möchte und eine Art Zusatzqualifikation erwerben möchte, da eine Karriere an einer Universität ohne solche nicht / kaum machbar ist. Geschichtswissenschaften wähle ich, da ich neben dem Schwerpunkt Alte Geschichte noch eine Menge über alle anderen Epochen lernen kann, was sicherlich von Vorteil ist, denn wer will schon einen Dozenten / Prof. o.ä., der zwar ein absoluter Knaller im Bereich der Alten Geschichte ist, aber sonst nichts über die anderen Epochen weiß? ;)
Philosophie wähle ich, da dies eine gute Schnittstelle zwischen KuWi und Alter Geschichte ist, denn dort spielt die Philosophie mitunter auch eine recht große Rolle. Zudem gehören diese Fächer ganz klar zum Bereich der Bildung und gehören meiner Meinung nach einfach ein wenig dazu, wenn man mit offenen Augen / Ohren durch's Leben gehen möchte
Livia753
Contributions on this page: 9
View profileAch so :eek:... Du weißt was Du willst
Kuhlmann
Contributions on this page: 23
View profileOhne Perspektive würde ich definitiv kein KuWi studieren. Viele hier haben ja schon einen Beruf und studieren KuWi erst einmal rein aus Interesse (was völlig okay und sehr löblich ist), aber ich werde nach dem Studium der beiden Studiengänge damit und davon leben müssen / wollen und wenn es nach mir geht, dann soll es eine Professur werden. Noch habe ich die Möglichkeit (gerade aufgrund des doch recht frischen Alters) solche Träume durch Mehraufwand verwirklichen zu können und dafür nehme ich recht viel Arbeit / wenig Freizeit gerne in Kauf ;) Ich absolviere ja nicht nur eine Ausbildung und studiere, sondern gehe nebenher auch noch zur Schule für meine HZB. Im Mai bin ich allerdings damit fertig und werde dann das wahrscheinlich beste Fachabi haben, das da jemand bisher abgelegt hat. Das fällt mir zwar auch nicht so zu, aber viel muss ich dafür nicht machen. Wenn ich viel für die Schule machen müsste, hätte ich keine Zeit für das Studium.
ubbe
Contributions on this page: 4
View profile@ Dennis
Also Deine Ambitionen in allen Ehren (auch wenn sie mir als bekennenden "Nichtkarrieristen" etwas suspekt sind) und ich möchte auch nicht vorwitzig oder gar zynisch klingen (du sollst ja auch gar nicht darauf antworten ist mehr rhetorisch und eh offtopic),
aber pflegst Du denn überhaupt noch Freundschaften und dergleichen?
Ich meine die soziale Intelligenz sollte neben all der Anhäufung fachlichen Wissens keinesfalls vernachlässigt werden.
(Und ich meine nicht die Belegung etwaiger Wahlpflichtfächer in Soziologie :D)
@all:
Ich freue mich, dass Ihr Eure Perspektiven und Erwartungen hier so informativ diskutiert und wünsche mir, dass noch manch Plan aufgezeigt wird. Auch wenn ich persönlich mein berufliches Betätigungsfeld nach dem Studium wahrscheinlich eher im Ausland sehe (Dänemark)...
mojen wind
benjoe2001
Contributions on this page: 8
View profilena, wenn dem so ist, verstehe ich als erwachsener mensch nicht so wirklich, warum du dann nicht die zeit noch dranhängst und vollabi nachlegst.. ist doch ein klacks und du sparst dir den stress mit szp etc.. an der notwendigen zweiten fremdsprache sollte es doch dann nicht scheitern ?
Kuhlmann
Contributions on this page: 23
View profileDie zweite Fremdsprache habe ich längst erfüllt. Ich hatte bereits 4 Jahre Französisch, aber erstens wollten meine Eltern nicht, dass ich das Abi mache und zweitens würde ich das Jahr lieber schon studieren anstatt mich noch ein Jahr in der Schule zu langweilen. Daher ist momentan auch Hessen meine erste Wahl; zudem sind die Unis dort im Bereich der GW sehr gut und traditionell.
Liebe Grüße
Dennis
@ubbe: Natürlich habe ich (gute) Freunde. Diese studieren auch und haben daher ebenfalls wenig Zeit (die meisten haben mehr CP als der Standard). Das kommt mir ganz gelegen.
Zilpzalp
Contributions on this page: 6
View profileIch will ja hier keine Herzen brechen (von denen, die in die Medien wollen), aber mit den 30T Euro und auch mit unter 30T bist du noch viiieeel zu optimistisch :) Vor allem, was die Einstiegsgehälter angeht. 30T wären ein Traum, davon könnte man prima leben! Viele kriegen aber nicht mal die Hälfte. Aber es kommt natürlich noch auf den Bereich an. Ein kleiner Lokaljournalist verdient meist nicht rosig, eine Rampensau im Journalismus sicher einiges mehr. Aber lasst euch nicht abhalten, ohne gute Journalisten geht auch nix!
Kuhlmann
Contributions on this page: 23
View profileIch habe hier die Statistiken von 2007 der Einstiegsgehälter im Durchschnitt bei Absolventen versch. Fachrichtungen:
- Kulturwissenschaften: 27.500€
- Germanistik: 26.000€
- Geschichte: 28.000€
- Mathematik: 39.000€
- Informatik: 37.800€
- BWL: 36.900€
- Ingenieurswissenschaften 40.300€
- Wirtschaftsingenieurwesen: 43.000€
etc.
PS: Man beachte dann noch die Aufstiegmöglichkeiten, gerade im MINT-Bereich
balina
Contributions on this page: 10
View profileSag mal WEN interessiert das !
Komm mal runter auf den Boden der Tatsachen! Ernähre mal eine 4-köpfige Familie mit 1700€ netto und lebe dazu mal im Rhein-Main-Gebiet oder in München! Werde mal erwachsen! Und finde ein Job; in Zeiten wie diese wo alle möglichen Leute um ihren Arbeitsplatz bangen, ist es doch hirnrissig mit solchen Statistiken zu kommen!!!
Das Leben funktioniert nicht so einfach wie du das denkst! Was machst du denn, wenn du auf einmal dein Kind behindert auf die Weilt kommt, oder deine Frau/ Freundin Krebs hat und mit mitte 20 stirbt ( oder dich nietet jemand auf der Piste um und hast eine hHirnverletzung...) und so weiter...
Träume sind schön gut und wichtig, auch Perspektiven zu entwickeln. Man muß ja auch wissen was man will. Ist wirklich nichts gegen zu sagen.
Ich kenne Leute hier in Hagen von der FU, die hochintellegent oder auch hochbegabt sind, die einen Vollzeit -Job machen (mit mehr als 40 Std.) und noch Vollzeit studieren.
Die lassen es aber nicht so raus hängen wie du!
Merkst du denn gar nicht, dass du hier einigen Leuten dermaßen auf den Geist gehst mit deinem Gelaber..., und die Winke mit den Zaunpfählen (zum Teil auch ganze Gartenzäune) nicht siehst???
Du bist vielleicht ein netter Kerl, dann zeige es doch mal und arbeite hier demnächst konstruktiv mit, mach Witze oder was immer du willst.
So mehr sage ich jetzt nicht mehr dazu!
benjoe2001
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View profileGebe balina insofern recht, als du ein wiederspruch in sich bist..
du verkaufst dich als der überflieger schlechthin, gibst schon "das beste fachabi das die schule gesehen hat" hier an, die tatsache, dass du vollabi gar nicht erst andenkst bügelst du ab mit "meine eltern wollten nicht dass..".. du bist volljährig, kannst also deine entscheidung selber treffen..das nur als anmerkung
zeitgleich machst du regelrecht terror , weil die regularien zur sonderzulassung der feu nicht so sind, wie du sie gern hättest.. mit vollabi könntest du diese regularien doch locker umgehen..
stattdessen verschanzt du dich hinter den ellis die es ja nicht "wollten"- also, wenn mein kind derart der überflieger wäre, würde ich alles tun aber nicht es "verbieten" -- zumal sie das auch ab einem gewissen alter rein rechtlich nicht mehr können..
kommst mit schlauen statistiken und sonstwas..
alles gut und schön, deine träume in allen ehren, aber bleib oder vielmehr komm mal auf den boden der tatsachen und etwas von deinem elitären und abgehobenen denken runter.. sympathisch wirkt nämlich anders und auf zusammenhalt unter komilitonen wirst du schneller angewiesen sein, als dir lieb ist..
es gönnt dir sicher jeder den erfolg, wie auch immer der aussehen mag, aber vorerst gilt, zumindest in sachen studium: grau ist alle theorie und so manche praxis sieht anders aus als man(n) es sich erstmal ausmalt..
hier will dir keiner was böses, aber selbst ganz neue, die ebenfalls wie du vor dem anfang stehen, machen sich schon ihre gedanken.. denk einfach mal drüber nach
Kuhlmann
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View profileSo etwas ist nun einmal nicht einplanbar, aber wenn ich darauf vorbereitet sein wollte, dann würde ich keinerlei Risiken mehr eingehen und alle 2 Monate zur Vorsorgeuntersuchung gehen. Außerdem dürften meine Freunde ebenfalls nichts mehr unternehmen oder ich müsste nach 5 Minuten Verspätung bei einer Verabredung schon Schlimmes ahnen.
Mit der Statistik wollte ich außerdem darauf aufmerksam machen, dass man eben unter Umständen einen sehr geringen Lohn bekommt und das es dann ganz schwer wird, z.B. eine Familie zu ernähren. Als Gegenbeispiel habe ich eben noch einige MINT-Gehälter genannt. Statistiken ist nunmal eine Form der Quellenangabe und sehr glaubwürdig dazu. Natürlich kann man das nicht auf jede Person gleichermaßen übertragen, aber dafür gibt es ja den Durchschnitt. Die Abneigung gegenüber Statistiken ist mir aber schon aufgefallen. Man möchte vielleicht nicht unbedingt Teil einer Statistik sein (Verallgemeinerung eines Individuums etc.), aber zu denken, dass die Statistik für einen selbst keinerlei Bedeutung hat, finde ich sehr blauäugig.
Was lasse ich außerdem raushängen? Ich mache nur darauf aufmerksam, dass ich mir nicht so einfach Ziele vor die Augen halte und diese dann so halbwegs verfolge, sondern dass ich dafür das gebe, was mir möglich ist. Ehrgeiz ist für mich unglaublich wichtig. Ich möchte niemanden verärgern (seltsamerweise gibt es immer einige, denen solche Sachen missfallen). Ich denke der Kommentar "Werde mal erwachsen" war überflüssig, entschuldige, aber sich so über eine belegte Tatsache aufzuregen, ist nicht gerade das Musterbeispiel für Vernunft. Ich habe nie behauptet, dass derjenige, der KuWi studiert, automatisch ein so niedriges Gehalt bezieht. Nach der Wahrscheinlichkeit ist dies aber wesentlich eher gegeben als z.B. bei den Technikern oder Naturwissenschaftlern. Das ist Mathematik und lässt sich kaum anzweifeln.
Liebe Grüße und verzeih' mir meine Eigenarten
Ab jetzt werde ich nur noch konstruktiv mitarbeiten und Witze reißen; kurz gesagt: der perfekte Mitmensch sein.
Dennis
PS: Nur weil ich volljährig bin, kann ich nicht einfach machen, was ich will, benjoe. Wenn ich mich den "Anweisungen" meiner Eltern widersetze, dann bin ich im wahrsten Sinne des Wortes draußen, d.h. ich darf zusehen, wie ich mit eigener Wohnung etc. zurecht komme und das sollte eigentlich erst zu Beginn des Präsenzstudiums der Fall sein. Ich habe mich unterzuordnen; so ist das nun einmal bei meinen Eltern. Das Abitur hätte ich natürlich gerne und sicherlich auch ganz gut gemacht, aber bei manchen hapert es eben am Verständnis und bei manch Anderen an den Vorstellungen der Eltern; das ist in jedem Falle unschön und ich schäme mich selbst dafür, nicht wie meine ehemaligen Kameraden das vollwertige Abi zu erhalten, obwohl die Lehrer mich auf der Schule behalten wollten.
benjoe2001
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View profiledeine eigenarten seien dir unbenommen lieber dennis..das einzige problem ist, dass du in aller deiner argumentation und -verzeih- klugscheisserei hier teilweise sehr wiedersprüchlich rüberkommst.. es gibt da sowas wie.. ja..nennen wir es zwischenmenschliche kompetenz oder auch überspitzt gesagt "bescheidenheit".. man muss nicht durch die welt gehen und betonen, wie oberklasse man doch ist.. das ist nämlich schall und rauch.. was letztlich zählt, ist das ergebnis, sprich taten..
ausser viel erläuterungen drumrum kann es da, logischerweise, bei dir (zumindest hier) nicht viel geben.. und es erscheint logisch wenn bei manchem foristen (nicht nur bei mir) die fragezeichen auftreten, warum du immer wieder einerseits ein problem mit gewissen regularien hast, andererseits jede menge argumente gegen voll-abi und damit dann sofortigem zugang zum "vollwertigen" studium hast..
wenn diese regularien ein problem sind, schliesslich willst du ja parallel zu hagen auch noch an DIE uni für ÄG, warum dann nicht die zeit fürs vollabi dranhängen, parallel als akad hagen studieren und ohne probleme dann voll-immatrikulieren mit dem super-duper-vollabi ? damit wären doch alle probleme diesbezüglich gelöst ?
back doch erstmal kleine brötchen und wenn du den kompletten PRAKTISCHEN überblick hast, inklusive drum und dran, dann, ja dann ist vll auch die etwas überheblich wirkende art der artikulation angebracht..
gruss von benjoe, der grad riskiert hat, aus dem forum zu fliegen, aber auch nur ein mensch am boden der tatsachen ist..... man möge mir vll verzeihen
solange du doch , sicher aus überaus erfolgreich deine ausbildung beendest und infolge dessen gute übernahmechancen bzw. generell chancen auf eine anstellung hast, dürfte es auch bei der wohnsituation (für die ich vollstes verständnis habe ?? kenn das selber.. die füsse die man unter den tisch streckt) kein weiteres problem sein.. aber das nur nebenbei, weil deine Antwort sich mit meiner überschnitten hat
Kuhlmann
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View profileIch verstehe dich größtenteils, aber "jede menge argumente gegen voll-abi" ist doch wohl ein Witz. Bin ich jetzt schuld daran, dass meine Eltern nicht wollen, dass ich mein Abitur mache? Nach der Ausbildung noch das Abitur anzuhängen, würde nochmal ein volles Jahr dauern und das ist schlichtweg viel zu viel Zeit. In dieser Zeit kann ich 4 Semester studieren, u. Umständen sogar mehr, da ich vielleicht versuchen möchte, ein paar CP mehr pro Semester zu nehmen; nach Aussagen einiger guter Freunde wäre das wohl machbar. Als Kind wurde ich von Test zu Test, von Psychologe zu Psychologe geschleift, man schlug vor, dass ich eine Klasse überspringe und man hat die Hälfte meiner jungen Jahre mit irgendwelchem Psychogequatsche versucht, mein Wesen zu verstehen. Meine Eltern hatten sicher gehörige Probleme mit mir, ich war in der Schule ständig unkonzentriert, war gelangweilt und habe nach schneller Erledigung meiner Aufgaben immer Nerven der Lehrer und Schüler strapaziert. Heute bin ich der gehasste Streber; man wirft mir Schimpfwörter an den Kopf und teilweise kommt ganz unvermittelt auch mal ein Schlag oder Schubser. Die Lehrer verstehen sich unheimlich gut mit mir, die Schüler sind einfach eklig und infantil. Denkst du denn, ich habe nicht alles menschenmögliche getan (gebettelt, gefleht und vieles mehr), dass ich mein Abitur zu Ende machen kann? Meine Schullaufbahn ist absolut unbefriedigend. Jedes Mal nach dem Unterricht habe ich Migräne, weil ich mir denke, dass ich statt diesem stressigen, aber viel zu einfachen Unterricht in Abendform mein Abi in Vollzeit jetzt im Mai fertig hätte und nebenher hätte studieren können. Glaub mir, an meiner Situation ist rein gar nichts normal, weder mein Verhalten, noch meine Laufbahn, noch meine Beziehung zu meinen Eltern. Und dann noch einen Bruder zu haben, der sein Abi gemütlich in der Schule machen kann und den restlichen tag vor dem PC hockt bei einer 30-Stunden-Woche, ist die absolute Höhe meiner Euphorie.
Wenn ich also gelegentlich mal aus dem Rahmen falle, dann tut mir das leid. Hätte ich ein "normales" Leben geführt, würde ich jetzt vielleicht auch am Wochenende auf Partys gehen, PC spielen und typischen Aktivitäten von Jugendlichen nachgehen. Wenn mich jetzt einige Freudianer analysieren möchte, immer her mit dem Wisch; ihr seid nicht die Ersten :aergern
benjoe2001
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View profileDennis, in gewissem maß kann ich dein letztes posting nachvollziehen.. aber. .. ja, es gibt ein ABER....... da sind wir wieder bei ubbes "sozialen kompetenzen" .. das, und nichts anderes haben andere und ich, mehr oder minder eindeutig, versucht dir klarzumachen.. verstanden hast du es nicht oder ?
als jemand, der selbst erfahrung in der family mit hochbegabung , so sie denn definitiv abgesichert ist.., erfahrung hat, kann ich dir nur sagen: selbst eine hbg relativiert sich im studium.. insofern halte ich "vier semester oder sogar mehr" in einem jahr für schlichtweg utopisch.. aber, da alles reden nix nützt: viel spass beim machen der erfahrung..
weiterhin fällt es mir als elter schwer, nachzuvollziehen, die förderung des nachwuchses zu blockieren, ´wenn doch alle möglichkeiten offenstehen, aber das ist wieder etwas off-topic..
worum es hier , einzig und allein geht, ist eigentlich ganz einfach: den mund etwas weniger voll nehmen, etwas weniger belehrend rüberkommen, und schon ist die welt in ordnung..
man kann das natürlich auch unterlassen, darf sich dann aber nicht wundern, wenn es komisch wirkt und ggf. eine gewisse zurückhaltung bei anderen bewirkt.. just my two cents.. womit das thema, zumindest bis nach der klausur, die ich als "nicht-abiturient" im gesetzten alter dennoch zu bestehen gedenke obwohl ich noch keinerlei ambitionen in sachen wer-weiss-was hege, sondern der politik der kleinen schritte fröhne.. die, wie die lebenserfahrung zeigte, nicht die schlechteste ist und gewissen dingen, insbesondere was das einfügen/akzeptanz gewisser sozialer verhaltensregeln angeht durchaus sinnvoll war.. als erledigt ansehe..
nix für ungut, böse war alles was der ben von sich gab, nciht gemeint, aber die reflexion kannst nur du vornehmen, wenn nicht jetzt, dann vll in nem halben jahr oder auch fünf jahren...
Kuhlmann
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View profileNatürlich verstehe ich die Anmerkung mit der Sozialkompetenz, aber ich denke, dass meine Art einfach sehr fest geprägt ist und ich besonders darauf achten muss, dass ich nicht zu enthusiastisch wirke (das klingt für mich schon völlig lächerlich, aber es wird wohl stimmen).
Was die Blockade der Nachwuchsförderung angeht, kann ich nur sagen, dass sowohl Lehrer, Ausbilder, Freunde, Bekannte und sogar meine "lieben" Mitschüler geschlossen der Meinung sind, dass mein jetziger Weg für mich völlig ungeeignet ist. Ich verstehe meine Eltern selbst nicht; vielleicht ist es eine kleine Rache für stressige Jahre während meiner Kindheit. Meine Eltern geben auch offen zu oder haben bereits gesagt, dass sie meinen Bruder lieber mögen als mich, aber wieso das ein Grund sein soll mir solche Steine (was sag ich Steine, Felsen ;) ) in den Weg zu legen, ist für mich nicht nachvollziehbar. Es gibt Leute, mit denen ich prima klar komme und gut befreundet bin, es gibt Leute, die mich nicht sonderlich mögen und es gibt Leute, die mich so abgrundtief hassen, dass sie auch vor Gewalt (und sei es nur mal ein Schlag auf den Hinterkopf) nicht zurückschrecken. Sozial inkompetent bin ich sicherlich nicht, ich habe einfach Probleme, die mich zu dem machen, was ich ausstrahle. Eigentlich bin ich ein ganz lieber Kerl. ;)
Zum extrovertierten Strahlemann werde ich aber auch für euch nicht. Ein wenig Anpassung wird nicht schaden, aber für eine zweite Persönlichkeit ist kein Platz.
Liebe Grüße
Dennis
benjoe2001
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View profileDu hast es nicht verstanden dennis...... wirst du auch im rahmen dieses forums nicht..
es geht hier nicht darum, dich anzugreifen.. versuche einfach mal, dich von aussen zu sehen und versuch zu reflektieren, nachlesen kannst du deine äusserungen ja, wie diese auf andere wirken.
du kannst nicht erwarten, dass jedes deiner gegenüber, denen du im laufe deines lebens begegnest, erst viel zeit darin investiert, deinen background bis in s kleinste zu analysieren..
es kommt ein punkt bei jedem im leben, an dem er das,was er wie tut oder äussert nicht mehr mit dem hintergrund familärer, sozialer oder bildungspolitischer art rechtfertigen kann und soll.. bis zu diesem punkt hast du noch etwas zeit mit 18, dennoch gilt : einfach etwas weniger "überheblich" rüberkommen erhöht die akzeptanz (sicher auch bei mitschülern) um ein vielfaches
damit ist zunächst erstmal , alles gesagt.. und es ist weder persönlich, noch böse gemeint, erspart dir, bei näherem nachdenken, vll so manchen knall und blaues auge..
Kuhlmann
Contributions on this page: 23
View profileIch werde deinen Ratschlag beherzigen. Um auf die Mitschüler anzusprechen: Das wird sich erst ändern, wenn sich meine Noten ändern. Die Erfahrung habe ich machen dürfen. Es ist lächerlich, aber leider traurige Realität.
krid
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View profileDa hast Du vermutlich sogar recht. Ich glaube, meine Zahlen waren aus dem Studentenmagazin der FAZ, und ich denke, dass die in die Tarifverträge für Redakteure geschaut haben. Das ist natürlich insofern misslich, als es
1. faktische keine Redakteurstellen gibt und
2. viele Verlage Tarifflucht betreiben und die ohnehin schon niedrigen Tarife weiter unterbieten.
Als freier Mitarbeiter sieht man echt alt aus. Da wird bei einer Lokalzeitung heute immer noch dasselbe Zeilenhonorar bezahlt, das ich vor 18 Jahren bekommen hab, und ein großer privater Radiosender honoriert Beiträge heute sogar schlechter als damals.
Mal abgesehen von Kuhlmanns Eigenheiten ;) ist das natürlich schon eine wichtige Überlegung. Viele studieren ein Fach, das zwar ihren Neigungen entspricht – und bezahlen das langfristig damit, dass sie später erheblich weniger Geld verdienen. Mein Eindruck ist, dass sich viele das bei ihrer Studiengangswahl nicht so recht berücksichtigen.
benjoe2001
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View profileSind wir wieder beim thema aussenwirkung.. trittst du in der schule ähnlich auf wie hier..sorry (bin selbst mom eines gemobbten kids) dann wundert mich dennoch maches nur begrenzt..
man muss nicht mit allem hausieren gehen und wenn doch, macht es der allgemeine umgang bzw. zwischenmenschliches verhalten aus.. mir ist manches in schule/ausbildung/berufsleben auch leichter gefallen als mitstreitern....... gerade deshalb hab ich gewisse dinge nicht in gewissen formen raushängen lassen.wär mir auch net eingefallen, weil mein feingefühl dem nen riegel vorgeschoben hat...
wie auch immer.... alles gute, wünsche dir, dass du den draht nicht verlierst. . vll wär ein austausch in nem halben jahr oder einem jahr ganz aufschlussreich..
benjoe2001
Contributions on this page: 8
View profilehier stösst sich niemand an statistiken oder kuhlmanns eigenheiten als solches.. geht wohl eher darum, wie er seine ansichten, was sich selbst angeht und auch daraus ableitend, rüberbringt.. ist gar nicht böse gemeint,aber die mehrzahl der leute hier hat die 3x7 schon seit einiger zeit vollendet, insofern wirken die oberlehrerhaft wirkenden äusserungen in kombi mit den problen bzgl. gewisser regularien die kuhlmann hier mit der feu hat, etwas befremdlich.. und es ist durchaus legitim, darauf hinzuweisen.
weder ich noch andere haben etwas gegen ihn, die Frage ist nur die art des äusserns..
jeder von uns, ob 25 oder 45 wird seine gründe haben, das fach zu studieren.. insofern ist das irrelevant..
gehst du durch die welt mit "hey, ich bin der oberschlaue checker, der nur völlig verkannt ist und für den regularien nicht gelten?" glaube ich nicht.. und ohne die diversen anderen äusserungen in verschiedenen themen wäre die reaktion auf k. auch hier in diesem thema eine andere....
hier meints keiner böse.. der kontext machts irgendwie.... sorry, bin leicht im klausurstress und entsprechend nicht sonders diplomatisch gestimmt grade :rolleyes
Kuhlmann
Contributions on this page: 23
View profileDas wäre tatsächlich sicherlich sehr aufschlussreich. Vielleicht ja beim wohl bekannten Herbstfest o.ä. Vorausgesetzt ich bin dann nicht zu den Psychos übergelaufen, um meine Eigenarten besser ergründen zu können :rolleyes:
PS: hey, ich bin der oberschlaue checker, der nur völlig verkannt ist und für den regularien nicht gelten?
Jetzt wirst du aber wirklich unfair. Derartiges würde ich nie verlauten lassen und so gebe ich mich wohl kaum hier. Klausurenstress hin oder her.
grizzly
Contributions on this page: 2
View profileIch verbinde mit dem Studium überhaupt keine beruflichen Ambitionen. Ich mache das nur, weil es mich interessiert und ich gerne auf ein fundierteres Wissen gerade zur Geschichte zurückgreifen können möchte. Vier Tage vor der Klausur, die ich mitschreiben und bestehen will, hab ich mich dann allerdings doch das ein oder andere Mal gefragt, ob ich se eigentlich noch alle habe. Aber das, denke gibt sich sobald se rum is.
Ich mach mir nix vor, ich bin jetzt 43 Jahre alt und selbst wenn das mit dem Studium gut läuft, hab ich doch auf dem Arbeitsmarkt null bis nullkommanix Chancen.
Wie gut das ich das auch garnicht vor hab. Mir gehts nur um die persönliche Weiterbildung.
benjoe2001
Contributions on this page: 8
View profilees geht darum, zu verdeutlichen, wie du nach aussen wirkst.. deine Frage / kommentar gerade zeigt, dass du es nicht wirklich verstanden hast....
herbstfest ? gerne.. hat nur den schönheitsfehler, dass ich pers.aufgrund der tatsache, dass ich definitiv kein vollabi machen durfte ende der 80iger, heute voll im erwerbsleben stehe und einen vierzehnjährigen sohn nebst vollzeitberufstätigkeit und studium zu versorgen habe.. insofern ist alles, was über pv hinausgeht, leicht problematisch.. aber man soll ja niemals nie sagen. alles gute!
vittoriacolonna
Contributions on this page: 12
View profileDa bin ich mal einen halben Tag nicht im Forum - und schon fliegen hier die Fetzen :)! War heute im Lernstress und schaue erst jetzt wieder rein.
Grundsätzlich habe ich das Gefühl, das hier aneinander vorbei geredet wird. Benjoe spricht über andere Dinge als Dennis ...
Was mir auffällt, lieber Dennis, ist, dass Du uns einen Lebensplan aufgezeigt hast, der Dich sozusagen im Schweinsgalopp zu einer von Dir gewünschten Professur tragen soll. Du spielst gerne mit Statistiken, fragst Du Dich auch mal, wie groß die Chancen sind, tatsächlich Geschichtsprof zu werden :)?
Ich rechne es Deinem jugendlichen Alter zu, dass Du so idealistisch an die Planung Deiner akademischen Karriere rangehst. Aber es wäre meiner Ansicht nach gescheiter, erstmal ein Modul hier zu studieren - das habe ich an der einen oder anderen Stelle auch schon erwähnt.
Irgendwie stellst Du Dich hier immer wieder als Opfer der Umstände und Regularien dar. Und Ratschläge, die Du einerseits einforderst, weist Du mit allen möglichen Einwänden zurück. Abi machen darfst Du nicht, aber studieren darfst Du?
Benjoe meint wohl, dass genau diese Art der Darstellung bei denjenigen hier, die schon einiges (sowohl studienmäßig als auch lebenserfahrungsmäßig) hinter sich haben, eher ein wenig unrealistisch ankommen.
Dazu kommt, dass wir hier alle im Klausurstress stecken und vielleicht die Haut dünner ist als sonst :).
Ich schlage vor, dass Du jetzt mal Dein erstes Modul angehst und von dieser Warte dann Deine Ansichten betrachtest. Solange Du nicht weißt, was Dich erwartet, werdet Ihr hier sicher immer wieder aneinander vorbei reden. Kann sein, dass Dir das alles sehr leicht fallen wird, kann aber auch sein, dass Du genauso kämpfen musst, wie alle anderen hier. Zumindest wird dann aber auf gleicher Augenhöhe gesprochen.
So - nun hoffe ich, dass wieder Ruhe einkehren kann und wünsche Euch allen noch einen ruhigen Abend.
Kuhlmann
Contributions on this page: 23
View profileDie Chancen liegen etwa bei 1 zu 100, d.h. etwa 1% derjenigen, die eine wissenschaftliche Karriere anstreben, werden Professor/in. Der Rest bleibt "auf der Strecke". Das wollte ich nur noch loswerden, da du so explizit gefragt hast
grizzly
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View profileNa, das is ja mal besser als ein 6er im Lotto
vittoriacolonna
Contributions on this page: 12
View profileSchon mal was von rhetorischen Fragen gehört :p;)? Bitte jetzt aber nicht mit ja oder nein antworten :D!!!
Um Prof zu werden, muss man studieren - dann fang' erstmal damit an!
Angelika B.
Contributions on this page: 4
View profileIch würde gern versuchen die Standpunkte zu vermitteln:
Also ich hatte mit 18 auch nicht den Mut mich den Wünschen meiner Mutter entgegenzustellen und das Abi fertig zu machen. Insofern verstehe ich Kuhlmann schon.
Mit Anfang 20 sah das schon wieder ganz anders aus, da hatte ich meinen Beruf (den ich später von heute auf morgen hingeschmissen habe) und hab mein ganzes Leben umgekrempelt und bin nochmal zur Schule gegangen.
Ich finde es legitim mit 18 konkrete Pläne zu haben, obwohl es geschickter wäre von Berufswünschen zu sprechen. Tatsächlich sollte man in Zeiten wie diesen beweglich bleiben und auch den einen oder anderen Umweg, den das Leben diktieren kann mit einplanen.
Und ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Umwege manchmal aufgrund der persönlichen Reifungsprozesse, die sie einem bbescheren, manchmal die besseren sind.
Aber kann man mit 18 wirklich solches denken?
Auf gute Leistungen in Schule und Studium kann man auch ruhig stolz sein; auch hier kommt es auf die rhetorische Verpackung an. "Ich hab ne 1! Ich hab ne 1!" ist wirklich schlecht für den Teint. In solchen Fällen empfehle ich ein gepflegtes understatement wie: "recht ordentlich"
Mit den Statistiken ist das so ne Sache: Was sagen die wirklich aus? Sind da Bachelorabsolventen berücksichtigt? Das ist ja nochmal ein ganz anderes Problem.
Auch hier ist eine gewisse Flexibilität im Handeln und in der Betrachtung angemessen...am besten gepaart mit einem gesunden Optimismus.
Wers hat, der schlage mal die Mitte vom aktuellen Zeitmagazin auf...mein Motto des Tages...der Woche...des Lebens....;)
So jetzt bereite ich mich auf meine Klausur vor...in drei Stunden gehts los...:eek::D
Schöne Grüße
Angelika
vittoriacolonna
Contributions on this page: 12
View profile:goodposti, Angelika!
Ich meine ja auch, dass es die Jugend ist, die noch diesen Idealismus ermöglicht. Und deswegen gibt es hier halt einige, die versuchen, Dennis zu erklären, dass das Leben nicht so planbar ist und dass man besser einen Schritt nach dem anderen machen sollte :).
Da ich Dir später schlecht die Daumen drücken kann, weil ich ja selbst schreibe, schonmal vorab alles Gute für die Klausur - bist ja eine alte Häsin und machst das bestimmt mit links!
Thuri
Contributions on this page: 2
View profileErstmal: viel Glück für die Prüfung Angelika, und alle anderen die heute schreiben!!! *daumen-drück* :)
Meine Berufsabsichten sind noch nicht sehr konkret. Ich habe gelernt daß sich bei meinen Plänen sowieso immer wieder etwas ändert :p und es gibt sicher vielfältige Beschäftigungsmöglichkeiten im Kulturbereich von denen ich noch gar nichts weiss...
Um es mal ganz grob zu umreissen:
interessieren würden mich Museologie und Ausstellungsorganisation, die Idee Bestände aufzuarbeiten und dem Publikum zu präsentieren stelle ich mir äusserst interessant und reizvoll vor.
Ich würde auch gerne wieder in einer Bibliothek arbeiten (ich war da schon einmal in der Benützung, leider wurde mir die Ausbildung zur Bibliothekarin verwehrt...weshalb ich jetzt in einer Marketingagentur sitze, aber das ist irgendwie auch eine andere Geschichte :D )
Hier an der Uni bekommen wir 2010 als neue Studienrichtung KUWI in Kooperation mit der FU.
Wenn sich da was ergeben würde, und wenns auch nur in der Organisation/Sekretariat wäre, wäre ich nicht abgeneigt ;)
Zur Inspiration lese ich Lebensläufe von Menschen die im Kulturbereich tätig sind (haltet mich ruhig für bekloppt, sowas spornt mich irgendwie an und eröffnet Perspektiven *g* hat wohl irgendwie Vorbildfunktion...) außerdem sind wir ja grad Kulturhauptstadt
Zilpzalp
Contributions on this page: 6
View profileeek: Hier ist ja was los. Ich kenne euch alle noch nicht so gut, obwohl ich seit wenigen Wochen hier mitlese, daher kann ich mich in die Diskussion nicht einbringen. Ich bin aber auch (wie Sandra war glaub ich ihr Name) der Ansicht, dass ihr ein wenig aneinander vorbeiredet und das nun eskaliert ist. Vielleicht konntet ihr ja drüber schlafen und mal Luft holen. Ich dachte schon, im KuWi-Forum wird sich nicht so angegast wie in z. B. dem allgemeinen FernuniHagen-Forum hier, aber das muss ich wohl noch mal relativieren.
ubbe
Contributions on this page: 4
View profileNein, ich denke nicht, dass dies das Hauptproblem ist. Niemand will seinen "Sturm und Drang" bremsen - das natürliche Lauf der Dinge wird dies schon einpendeln. Es ist primär die vorsichtig ausgedrückt "unbescheidene" Art und Weise, mit der Dennis seinen Intellekt darzulegen versucht und die einigen hier aufstösst.
Aber lassen wir das endlich.
Oh ja - jaaa, das wäre auch meine Idealvorstellung einer Beschäftigung. Dafür würde ich gern auf niedriger Gehaltsstufe einsteigen :p
Vorstellen könnte ich mir auch die Arbeit in einem Archiv, aber beides ist wohl eher utopisch. Dennoch: Mit dem Studium will ich mir genau diese Optionen offen halten. Dann habe ich es wenigstens versucht meinen Traum anzupeilen...
Oh nein, das ist gar nicht bekloppt und ich würde mich über ein paar lohnenswerte Titel freuen... vielleicht über PN
Thuri
Contributions on this page: 2
View profileNein die Lebensläufe lese ich nicht in Buchform, soweit habe ich noch nicht gesucht. :D Werde ich mir aber mal vormerken...
Bei Kulturprojekten oder auf Homepages von Museen/Kultureinrichtungen etc. werden die Beteiligten immer vorgestellt und da kann man dann (in kurzen Absätzen) schmökern was sie bisher gearbeitet und/oder studiert haben.
Z.Bsp. wird auf der Homepage von Linz09 das Team vorgstellt
Angelika B.
Contributions on this page: 4
View profileGenau auf den Punkt! :daumen:
Statistiken hin oder her: Es ist in höchstem Maße naiv zu glauben mit einer akakdemischen Ausbildung gleichzeitig auch zu wirtschaftlichen Wohlstand zu kommen.
So, jetzt muss ich aber wirklich...
@Sandra...Dir auch alles Gute! Mit links geht anders...aber tatsächlich sehe ich das inzwischen eher gelassen...
Angelika
balina
Contributions on this page: 10
View profileDir auch alles gute...
oh man ich muß bis Montag warten...G1
krid
Contributions on this page: 6
View profileEine Statistik vermittelt eine Tendenz, keine absolute Aussage. Wenn man das im Hinterkopf hat, kann man eine solche Tabelle als Anhaltspunkt für eine Entscheidung zu Rate ziehen. Immer vorausgesetzt, der Faktor "künftiges Einkommen" ist einem wichtig... ;)
Wie die Bakkalaureaten in der Statistik berüksichtigt sind, ist nicht angegeben. Aber da es noch nicht soooo viele Leute mit so einem Abschluss auf dem Arbeitsmarkt gibt, werden die vermutlich noch keine so große Rolle spielen.
Das ist richtig, und darauf habe ich oben ja auch hingewiesen. Doch auch hier sagt die Statistik wieder: Akademiker verdienen im Schnitt mehr als Nicht-Akademiker, und sie sind seltener arbeitslos.
Es gibt einen starken Zusammenhang zwischen Wohlstand und Ausbildungsgrad. Wobei man natürlich auch ohne akademische Ausbildung wohlhabend werden kann. Der Metzger, bei dem wir einkaufen, fährt Porsche. Ich nicht...
GringOrk
Contributions on this page: 4
View profileNicht für das Leben lernen wir, sondern für das Geld ... :D
Natürlich sind Gebildetere respektive Akademiker auch gesunder, schöner und haben eine höhere Lebenserwartung etc. ... ;)
Manchmal möchte ich einfach nur Porsche fahren, mehr nicht. :D
So, ich bin dann wieder weg ...
vittoriacolonna
Contributions on this page: 12
View profileDas hoffe ich nicht, dass Du das relativieren musst, denn normalerweise herrscht in diesem Unterforum ein sehr wertschätzender, hilfsbereiter Ton - und darauf sind wir eigentlich alle stolz hier!
UliS
Contributions on this page: 4
View profileGenau - und zu Recht!
Angelika B.
Contributions on this page: 4
View profileHabt Ihr Euch mal die Vita von Herrn Dr. Bertels (W1) angesehen?
Offensichtlich hat er seine Karriere (inkl.Abi)auch über den zweiten Bildungsweg gemacht....Ich muss gestehen, dass mich das sehr beeindruckt!
Also, nichts wie ran!
vittoriacolonna
Contributions on this page: 12
View profileNa klar, Angelika - irgendwann wollen wir den Laden doch übernehmen, oder ;)? Finde ich auch toll, was Dr. Bertels geleistet hat. Ich glaube, den werde ich ja bei meiner mündlichen kennen lernen - vielleicht erzählt er mir was über sich!
Kuhlmann
Contributions on this page: 23
View profileIch habe gerade die Lokalzeitung gelesen und da steht ein kleiner Artikel zu Fernstudien, den ich hier mal posten möchte (mir fiel kein anderer Thread dafür ein, verzeiht):
Fernstudium bringt Pluspunkt
Ein abgeschlossenes Fernstudium ist bei Arbeitgebern offenbar noch angesehener als ein Präsenzstudium. Zu diesem Ergebnis kam zumindest eine repräsentative Forsa-Studie im Auftrag der Europäischen Fernhochschule Hamburg und des ILS. Als besonders positiv bewerten Arbeitgeber das "entschlossene Engagement", das ein Fernstudium verlange. 300 Personalverantwortliche wurden befragt.
- Jeversches Wochenblatt
Liebe Grüße
Dennis
Kristina21
Contributions on this page: 2
View profileNa das lässt doch hoffen ;). Die Fernuni Hagen selbst wird ja auch immer mehr und mehr ein Begriff... und ich denke, dass die Fernuni als staatliche Hochschule nochmal ganz anders gesehen wird, als eine private wie ILS...
krid
Contributions on this page: 6
View profileNaja, ILS geht mit dieser Umfrage schon seit Jahren hausieren. Als private Einrichtung sind die schließlich stets auf Werbetour.
Die Arbeitsmarkt-Chancen von Fernstudenten sind hier schon in mehreren Threads diskutiert worden – allgemein kann man sagen: wer einen akademischen Abschluss besitzt, steigert seine Möglichkeiten. Dass man als Fernstudent dabei noch besondere Kompetenzen vorweisen kann, ist sicher eine Frage der eigenen Verkaufe bei der Bewerbung.
Kristina21
Contributions on this page: 2
View profileJa das stimmt. kommt ja auch immer noch mit drauf an, wofür man sich überhaupt bewirbt und was man an Praktika / Berufserfahrung mitbringt...
Kuhlmann
Contributions on this page: 23
View profileIch kann mir vorstellen, dass ihr euch wohlmöglich nicht dazu bewegen könnt, diesen Mammuttext durchzulesen (ich gebe zu, er sieht etwas einschüchternd aus), aber ich möchte euch bitten, etwas Zeit für mich zu investieren, um mir bei einer Entscheidung zu helfen, die ich aufgrund meines doch recht überschaubaren Alters und meiner nicht vorhandenen Lebenserfahrung nicht ohne euren Rat treffen kann bzw. möchte. Ich bedanke mich vorweg für eure Beiträge.
Darf ich diesen Thread mal wieder aktualisieren? Es ist mir sehr wichtig, mit euch (als meine Kommilitonen) eine mir unheimlich ernste (ich kann mir nichts vorstellen, was mir ernster wäre) Angelegenheit mit euch zu diskutieren. Ich studiere momentan (wie ihr sicherlich alle wisst) G1 und ich muss sagen: Es macht einen Heidenspaß! Ich habe es mir genauso vorgestellt, es fordert und spricht genau die Themen an, die mich interessieren. Es übertrifft meine ohnehin schon sehr guten Erwartungen. Ich spreche in letzter Zeit viel mit Lehrern, Studenten, aber auch mit meiner Familie (insbesondere meinen Eltern und Großeltern) über mein frühzeitiges Studium und meine Zukunft. Sie wissen, dass ich sehr zufrieden bin (zumindest in Bezug auf den Inhalt des Studiums) und respektieren dies in einem adäquaten Maße. Ich will sagen, sie machen sich Sorgen und sehen mich eigentlich ganz anders als einen Kulturwissenschaftler. Normalerweise mache ich mir darüber keine Gedanken, aber ich muss gestehen, dass mir bisher eigentlich ausschließlich empfohlen worden ist, in die markttheoretische Richtung der Wirtschaftswissenschaften (VWL) zu gehen; ich habe allerdings noch nie gesagt bekommen, ich solle mir doch einmal überlegen, Geschichte / Philosophie etc. studieren.
Ich habe (besonders zu Beginn der Oberstufe) unheimlich viel Engagement im Bereich der Wirtschaft gezeigt: ich war in vielen Projektgruppen, ich besuchte Seminare und Schulungen in meiner Freizeit (ich rannte eigentlich buchstäblich von einer Sitzung zur nächsten). Ich habe in dieser Zeit viele "wichtige" Leute kennengelernt, darunter den Personalchef von Airbus, den Rotary-Vorstand sowie bekannte Professoren und Politiker aus der Region, die mir in persönlichen Gesprächen eigentlich durchweg rieten, ich solle im Bereich der Wirtschaft tätig werden und auch meine Familie rät mir zu einer anderen Zukunftsperspektive.
Ich möchte hier nicht sagen, dass mir KuWi nicht gefällt (man könnte sogar sagen, ich vergöttere dieses Fach), Gott bewahre, aber bisher kann ich noch gar nicht wirklich sagen, was mir eigentlich wirklich liegt. Ich war bisher schulisch und auch außerschulisch eigentlich immer sehr gut, wenn mich das Fach überzeugte, doch das Problem ist, dass die Interessen, die ich dabei entwickelt habe, einfach sehr stark auseinander gehen. Nun studiere ich Kulturwissenschaften (und es macht mir auch erwartungsgemäß viel Spaß), aber ich habe noch erfahren können, inwiefern mich andere Bereiche näher interessieren. Ich hoffe ihr könnt mich verstehen, es ist ein wenig komplex. Ihr mögt vielleicht denken: "Wenn dir KuWi so gut gefällt, wieso bist du dann nicht einfach glücklich damit?", aber ich würde gerne erfahren, ob soviele Menschen mir wirklich helfen wollten mit ihrem Rat.
Könnt ihr das nachvollziehen? Wenn nicht, dann sagt das bitte; das ist mir ebenfalls wichtig (denn dass ich mir folgen kann, sollte man doch meinen). Mir ist meine berufliche Zukunft unheimlich wichtig, wahrscheinlich beinahe zwanghaft, aber das hat mir noch nie jemand ausreden können. Ich möchte gerne eine Karriere durchlaufen, auf die ich selbst stolz sein kann und dabei ist das Geld erst einmal völlig zweitrangig, denn Karriere bemesse ich vielmehr an der Position oder Aufgabe, die mir übertragen wird. Ich kürze nun ein wenig ab und komme endlich zum Punkt (ich bin allen dankbar, die sich bis hier durchgekämpft haben):
Ich habe mir überlegt, diesen oder nächsten Monat noch ein Modul VWL zu belegen, um mir sowohl KuWi als auch VWL mal näher anzuschauen. Es versteht sich völlig von selbst, dass ich in diesem Falle wohl kaum in der Lage wäre, die Klausur im September mitzuschreiben, da ich mich auf zwei völlig unterschiedliche Studiengänge konzentrieren müsste. Es ist mir sehr ernst, denn eine Klausur nicht mitschreiben zu können, ist ein Opfer, welches ich nur gut überlegt bringen möchte. Haltet ihr das für sinnvoll? Ich bin noch sehr jung (zumindest bekomme ich das hier andauernd gesagt) und ich befinde mich momentan noch an einem Punkt, an dem ich mir klar werden muss, was mal aus mir werden wird / werden soll. Ich habe mir sehr lange und sehr viele Gedanken darüber gemacht. Ich denke momentan eigentlich an kaum etwas anderes als an meine Zukunft und je näher mein Präsenzstudium rückt, desto mehr bemerke ich, dass das, was in der nächsten Zeit geschieht, wahrscheinlich fundamental für meine gesamte Zukunft sein wird und so etwas macht mich sehr nachdenklich. Ich hoffe, ihr habt nun nicht den Eindruck, ich sei völlig unstetig in meinen Vorstellungen über meine Zukunft oder gar zu extrem in meinen Überlegungen. Ich möchte einfach das Beste für, sofern ich mit meinen Mitteln dazu beitragen kann.
Ich bedanke mich sehr herzlich für eure Zeit und hoffe, dass ihr meine Problematik versteht und mir einen wertvollen Rat geben könnt. Ich hoffe eigentlich nur, dass er ernsthaft und ehrlich ist. Ich möchte euch zudem wissen lassen, dass ich nicht ohne Grund hier davon spreche. Ich denke einfach, dass ihr das besser versteht als jene, die mir vielleicht noch etwas näher stehen und dass ihr wesentlich objektiver an diese Sache herantreten werdet.
Liebe Grüße
Dennis
balina
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View profile[url=https://www.amazon.de/gp/reader/3593372193/ref=sib_dp_pt#reader-link]Amazon.de: Bücher: Der Job, der zu mir passt: Das eigene Berufsziel entdecken und erreichen[/url]
Ein Tip, nimm dir mal eine Auszeit, abeite mit diesem Buch oder besuche ihr Seminar!
ist eine persönliche Erfahrung, die mir sehr geholfen hat mich zu entscheiden und auch hilft die Durststrecken zu überstehn...
vittoriacolonna
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View profileDer Text sieht auch deshalb so einschüchternd aus, weil er mehr oder weniger ohne Absätze auskommt ... ;):D. Das macht das Lesen doch etwas anstrengend. Habe doch mal ein wenig Mitleid mit einer armen, alten Tutorin, die hier alles lesen muss!
Aber mal im Ernst: Ich glaube einfach, dass Du zuviel auf einmal willst. Und zu schnell. Du könntest ein Modul VWL ordern und trotzdem die Klausur G1 schreiben, wenn Du VWL nur mal "durchblätterst". Zwei Module zu bearbeiten und am Ende keines mit einer Prüfung abzuschließen entspricht doch gar nicht Deinem Plan!
VWL in Hagen ist kein Pappenstiel. Das geht nicht mal eben so parallel.
Das Thema Geduld haben wir hier ja schon öfters mit Dir besprochen - Du warst trotzdem immer der Ansicht, dass Du das alles packen kannst. Ich denke, Du nimmst Dir zuviel vor. Aber das ist Dir ja sicher nicht neu!
Du warst Dir hinsichtlich KuWi doch sehr sicher, hast Dich gegen einige Widerstände durchgesetzt und es trotzdem gewagt. Du solltest Dir vielleicht wirklich erstmal darüber klar werden, was Du wirklich willst. Ansonsten verzettelst Du Dich zu sehr und das bringt Dich auch keinen Schritt weiter.
LG
Sandra
Kuhlmann
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View profileIch habe den Text nun ein bisschen strukturiert. Viel schöner ist er nicht, aber das Thema hat ja auch wenig schönes wie ich finde.
Danke, balina. Das ist ein wirklich wertvoller Tip! Das Buch muss ich mir wohl mal zulegen.
Genau deswegen würde ich dann die Klausur auch nicht schreiben können. Ich möchte nämlich beide Module soweit draufhaben wollen, dass ich das Modul der Fachrichtung, die dann eingeschlagen wird, als Wiederholungsmodul belegt werden kann plus einem zusätzlichen Modul, wodurch ich den Zeitverlust wieder ausgleichen könnte.
Das bekomme ich natürlich öfter zu hören, aber es geht nicht darum, ob ich schon so früh und dann auch noch nebenher studieren sollte (denn das steht außer Frage), sondern es geht darum, welche Entscheidungen ich treffen kann, um meine Zukunft möglichst sicher zu planen. Dabei kann ich jedoch nur auf wenig (prinzipiell keinerlei) Erfahrungen zurückgreifen.
Ich weiß, dass du mich verstanden hast, ich möchte nur noch einmal sagen, dass ich definitiv nicht ausdrücken wollte, dass KuWi der falsche Weg ist, denn KuWi macht mir ja durchaus ungeheuren Spaß.
Da bin ich ganz deiner Meinung, aber deswegen bitte ich euch ja um euren Rat. Ich muss auf irgendetwas zurückgreifen können. Ihr habt die Erfahrung, die mir gänzlich fehlt und erinnert euch vielleicht noch daran, wie ihr damals in meinem Alter gedacht habt (oder wart ihr euch sofort sicher?).
Liebe Grüße und vielen Dank für eure Beiträge
Dennis
UliS
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View profileHm Dennis,
ich habe lange gezögert dir zu antworten. Das hat etwas mit dem Altersunterschied zu tun. Ich bin 60 und studiere an der FeU, weil ich mir einen Traum erfüllen will, den ich vor mehr als 30 Jahren unterbrechen musste: Damals hatte ich die Gelegenheit, über den 2. Bildungsweg ein Lehrerstudium zu beginnen. Während des Studiums habe ich entdeckt, dass mir eine wissenschaftliche Karriere sehr viel besser gefallen würde. Da ich damals ein kleine Familie zu versorgen hatte, ging das einfach nicht.
Über 30 Jahre lang habe ich nicht darunter gelitten; habe außer dem Lehrerberuf noch einige andere Tätigkeiten ausgeübt. Einige davon haben mir gefallen, andere waren nicht so prickelnd.
Jetzt, am (absehbaren) Ende meines Berufslebens, erfülle ich mir meinen Traum: Es ist nicht die wissenschaftliche Karriere, aber das wissenschaftliche Arbeiten, was mir Freude bereitet. Meiner Frau habe ich gesagt, dass ich mit ca. 70 Jahren gerne promovieren möchte (und nicht, weil ich glänzen will, sondern einfach, weil ich mir einen Traum erfüllen will).
Warum schreibe ich dir das? Ich habe gelesen, dass dir deine berufliche Zukunft (beinahe zwanghaft) wichtig ist. Ich hoffe, du lernst jemanden kennen, der dich in deinen Plänen unterstützt, dir aber die Zwanghaftigkeit nimmt. Studiere das, was dir Spaß macht. Vielleicht werde ich in 10 Jahren in meiner Dissertation aus Büchern, die du geschrieben hast, zitieren (?).
Und wenn nicht? Wo ist das Problem?
vittoriacolonna
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View profileSehr schön gesagt, Uli :)!
@Dennis: Eben WEIL Du Dich gegen die Widerstände behauptet hast, scheint mir KuWi der richtige Weg für Dich zu sein. Mach Dir doch nicht so einen Stress! Dir läuft nichts weg. Als ich in Deinem Alter war, ist die Mauer gefallen und ich hatte ganz andere Sorgen.
Ich weiß nur, dass ich auch immer gerne an die Fernuni wollte und wirklich jahrlang gekämpft habe, hier landen. Ich war sehr weit vom Abi entfernt damals (ich musste erst 31 Jahre alt werden) und würde heute jedem empfehlen (auch meinen Kindern), Vollabi zu machen und das ordentlich Schritt für Schritt durchzugehen.
Jugendliche Ungeduld ist okay - aber zuviele Projekte gleichzeitig führen zu gar keinem Ziel.
Kuhlmann
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View profileUli, dein Beitrag (vor allem die Stelle, an dem du das Buch erwähnst, welches für deine Dissertation von Belang sein kann) hat mich sehr zum Schmunzeln gebracht. Deine Absichten sind (ich weiß nicht, ob ich dir das je gesagt habe) wahrscheinlich würdevoller als jeder mir bekannte Grund, ein solches Studium zu absolvieren. Dich interessiert weder Prestige noch die berufliche Komponente. Es ist schlichtweg Leidenschaft und ich würde mir wünschen, es würde mehr Leute geben, die aus eben demselben Grund studieren wie du. Ich weiß nicht, ob dir die sog. Bedürfnispyramide nach Maslow bekannt ist (ich gehe mal davon aus). Dabei nimmt Selbstverwirklichung den höchsten Stellenwert ein als höchstes Bedürfnis des Menschen. Mein größtes Bedürfnis ist zurzeit die berufliche Zukunft, meine Karriere (an Familienplanung etc. ist bei mir nun wirklich noch lange nicht zu denken und Karriere war für mich schon immer etwas Erstrebenswertes). Glaubst du denn, es macht Sinn, in meinem Alter auszuprobieren, was einem gut und was einem vielleicht sogar noch besser liegt, um herauszufinden, wie die eigene Zukunft aussehen wird? Glaubst du, es macht Sinn auf eine Klausur zu verzichten, um in einem Semester zwei verschiedene Studiengänge nach "Zukunftsträchtigkeit" zu überprüfen (das klingt jetzt höchst berechnend, aber so bin ich)?
Liebe Grüße und vielen Dank
Dennis
UliS
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View profileWann sollte es sonst Sinn machen, wenn nicht in deinem Alter? Und auch der Verzicht ist kein Problem.
UliS
Contributions on this page: 4
View profileAch ja: zu Maslow will ich dann auch noch etwas sagen. Natürlich kenne ich diese Bedürfnispyramide. Allerdings bin ich mit der dort postulierten Hierarchie nicht einverstanden.
Für mich ist nicht einsehbar, dass die soziale Wertschätzung (durch andere) auf einer höheren Ebene angesiedelt ist als die Stufe der sozialen Beziehungen, wo es u.a. um Liebe, Partnerschaft, Freundeskreis etc. geht.
krid
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View profileAlso erstmal: man kann in Hagen keine VWL (mehr) studieren, sondern (leider) nur noch einen Mischmaschstudiengang mit BWL- und VWL-Elementen, wobei die BWL ein gewisses Übergewicht hat. Nun gut, das ist nicht zu ändern.
Es ist klar, dass einem Leute gerne zu dem Studium raten, dass sie selber einst absolviert haben. Wenn Du also in den Kreisen unterwegs warst, die Du da beschrieben hast, sollte Dich ein gewisser Bias in die Wirtschaftsrichtung nicht verwundern.
Einerseits ist es sicher nicht schlecht, über den Tellerrand der Kuwi hinauszublicken – und die VWL ist wirklich sehr spannend (das ist allerdings eine Einschätzung, die nicht von vielen Wiwi-Studenten geteilt wird, die die Modelle und mathematischen Argumente oft eher abschreckend finden. Allerdings ist die Eleganz vieler Erkenntnisse schon toll. Also: VWL-Module zu belegen, ist sicher eine schöne Idee. Zumal Geisteswissenschaftler mit Ahnung von Wirtschaft eine so seltene Spezies sind, dass sie unter Artenschutz gehören.
Zum "einerseits" gehört das "andererseits". Also: Andererseits. Ich sehe bei Dir eine leichte Gefahr, Dich zu verzetteln. Macht nix, ist so'n Männerding: wir finden immer so viele Dinge interessant, dass die Gefahr besteht, dass nix richtig fertig wird. Also: überleg Dir gut, ob Du VWL wirklich machen willst – und vor allem: welches Ziel Du damit verfolgst.
Um einen Eindruck von der wissenschaftlichen Beschäftigung mit der VWL zu bekommen, kannst Du ja mal ein schönes Lehrbuch besorgen; die Einführung in die VWL von Mankiw wäre da sicher nicht schlecht.
Wenn Du eines der VWL-A-Module der Fernuni belegen willst, dann eher Theorie der Marktwirtschaft als Makro. Makro ist ziemlich trocken, TdM dagegen (das Mikro-Modul) über weite Strecken sehr gut gemacht.
Kuhlmann
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View profileIch kriege andauernd zu hören, dass ich die Kulturwissenschaften (bei mir sind das interessenhalber vor allem Geschichte und Philosophie) ja auch als Hobby betreiben kann anstatt dies direkt mit der beruflichen Zukunft zu verbinden. Einerseits natürlich zuerst einmal richtig (im Sinne von: ja, möglich ist es), aber andererseits dieser Wissenschaft doch auch sehr abgeneigt). Was meint ihr dazu? Ich könne tatsächlich viele Ökonomen, die sich in ihrer Freizeit mit Politik, Geschichte und Philosophie beschäftigen, aber andersherum ist dies doch eher schwer vorstellbar oder nicht?
Uli, ich möchte dir zudem noch danken, dass du zumindest das Verständnis zeigst und sagst, dass der Verzicht auf die Klausur nicht ganz so schlimm sei. Wenn man dafür am Ende des Semesters besser weiß, wie die Zukunft aussehen soll, hat es sich ja auch gelohnt, aber eine Klausur nicht mitzuschreiben würde mir auch das Gefühl geben, das Semester nicht zu meiner Zufriedenheit bewältigt zu haben. Wie so vieles bei mir, sehr ambivalent.
Liebe Grüße
Dennis
krid
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View profileKlar, kann man alles. Ich bin Volkswirt, der sich hobbymäßig mit Mathe beschäftigt. Aber wer sagt denn, dass man als Kuwi keinen Job kriegt?
Gut, es ist sicher schwieriger als als Wiwi und das Gehalt dürfte niedriger liegen. Aber ein guter Kuwi-Abschluss ist sicher ebenso viel Wert wie ein mittelmäßiger Wiwi-Abschluss.
vittoriacolonna
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View profileAlles das haben wir doch schon einmal diskutiert, oder? Es ging doch schon einmal um die Sinnhaftigkeit eines geisteswissenschaftlichen Studiums. Und dazu kann man einfach immer wieder nur sagen, dass es keine Garantien gibt. Weder für einen WiWi- noch für einen KuWi-Abschluss.\
Jeder hätte Verständnis dafür, wenn Du nicht schreibst - aus welchen Gründen auch immer :). Ist doch kein Beinbruch und Du musst doch niemandem hier was beweisen! Ich für meinen Teil meinte lediglich, dass es nicht zu deinem Konzept passt, nicht zu schreiben.
Kuhlmann
Contributions on this page: 23
View profileGerade die Mathematik und die Modelle finde ich sehr spannend. Solange ich weiß, wofür ich diese Mathematik und Modelle benötige, lerne ich sie gerne, weil sie dann sinnvoll erscheinen und das motiviert ungemein.
BWL ist natürlich auch notwendig, auch wenn ich die "trockenen" Themen irgendwie besser finde als z.B. das recht bunte Thema "Marketing".
Ich habe mir natürlich schon VWL-Bücher ausgeliehen, aber ein Modul an der Uni hat doch mehr von der Wissenschaft als das zwanglose Lesen eines Buches.
Was mir gerade ein bisschen auffällt und deswegen nur als leise Vermutung geäußert wird: Ist es möglich, dass nach verschiedenen Studienrichtungen die Vorstellung von Karriere und Zukunft sehr weit auseinander geht? Ich kenne selbstredend nicht nur Geisteswissenschaftler hier, sondern auch Studenten anderer Fachrichtungen und es unterscheidet sich doch stark. Manche drücken es sogar so aus als seien Ökonomen "karrieregeil", zumindest wird ihnen das vorgeworfen.
Warum nur ist die Zukunft so ungewiss :rolleyes:
PS:
Das passt tatsächlich nicht zu mir, aber es geht hier momentan um mehr als mein Ego. Wenn es um mein Ego gehen würde, dann wäre die Klausur absolute Pflicht. ;)
Die Zukunft ist mir aber wichtiger, was widerum mit Karriere und ganz entfernt vielleicht wieder mit dem Ego zu tun hat. kridbon hat es ganz ernüchternd gesagt (so direkt wäre ich nicht gewesen :D): Als VWLer hat man schlichtweg bessere Karrierechancen.
Übrigens (ich habe noch gar nicht genannt, was ich mit VWL vor hätte): Ich würde die Module so wählen, damit ich neben dem Präsenzstuidum anrechenbare Module nebenher (um flexibler zu sein) studieren würde, um das Studium zu verkürzen, was widerum erwiesenermaßen die Karriere fördert. Soviel nur zum Fall der Fälle.