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Berufliche Perspektiven - Was habt Ihr vor?

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Berufliche Perspektiven - Was habt Ihr vor?

Hallo und Moin!

Ich kann mir vorstellen, dass diese Frage alle 6 Monate mit den frisch eingeschriebenen wieder auftaucht, habe aber beim Schmökern nichts finden können.

[COLOR=DarkRed]Also mal ein kleiner Aufruf an Euch, doch mal zu berichten, wie Ihr Euer Betätigungsfeld als Kulturwissenschaftler/-in BA in Zukunft vorstellt.
Gibt es konkrete Ziele?
Wie schätzt Ihr grundsätzlich die Perspektiven ein?[/COLOR]

[COLOR=DarkRed][B]Wisst Ihr von beruflichen Erfahrungen anderer?[/B][/COLOR]

Ich persönlich habe bereits im Kulturmanagement (Veranstaltungen) gearbeitet und erhoffe mir durch die Belegung des Schwerpunkts Geschichte, den Radius von Einsatzmöglichkeiten zu vergrößern bzw auf meine privaten Interessen auszurichten. ( --> Museen, Verbände, Nationale Minderheiten)
Wie realistisch das ist - auch hinsichtlich meines Alters - kann ich aber nicht sagen...

Bin gespannt auf Eure Beiträge! :hmmm:

mojen wind
ubbe

Comments

Kuhlmann wrote:

Manche drücken es sogar so aus als seien Ökonomen "karrieregeil", zumindest wird ihnen das vorgeworfen. \

Ja. Und Frauen können nicht einparken... ;)

Wenn es Dich interessiert und Du es organisatorisch hinkriegst, dann belege ein VWL-Modul. Aber mach es nicht nur, weil andere sagen, das ist ein Studium, mit dem Du reich, berühmt und sexy wirst. Außerdem kann es immer noch sein, dass Du als BWLer mit Scheiß-Musik berühmt wirst und in der Jury einer Casting-Show landest so wie Dieter B. aus Tötensen bei Hamburg.

Wo ist Dein Problem? Du bist begeistert von Kuwi, und wenn Du diese Begeisterung beibehälst, wirst Du von der Richtigkeit Deiner Wahl auch andere überzeugen können – z.B. im Vorstellungsgespräch.

PS: Marketing ist nicht bunt, sondern todlangweilig, bis auf den Teil mit der Statistik. Meine Meinung.

Marketing ist nicht bunt, sondern todlangweilig, bis auf den Teil mit der Statistik. Meine Meinung.

Wir verstehen uns ;)

Ich werde mir morgen mal weiter den Kopf darüber zerbrechen, ob ich mir ein VWL-Modul ansehen sollte. Jetzt werde ich noch 2 Mails beantworten und dann muss ich etwas darüber schlafen. Danke für eure Hilfe. Ich wusste, es kommt etwas dabei rum. Morgen werdet ihr vielleicht schon erfahren, ob ich ein Risiko für meine Zukunft eingehe oder ein Risiko für meine KuWi-Karriere. ;)

Liebe Grüße und gute Nacht
Dennis

Lieber Dennis,

wenn Du wissen willst, was das beste für Dich ist, solltest Du Dir ein wenig Zeit nehmen das herauszufinden.
Deine viel besungene Jugend ist Dein As im Ärmel!
Studier doch einfach mal zwei Semester Kuwi, lass Dich ganz darauf ein und lenk Dich nicht mit Alternativentwürfen davon ab.
Dannach kannst Du ja die Alternative ausprobieren.

schöne Grüße
Angelika

Kuhlmann,

Okay, hier meine nicht gerade kürzere Antwort, nimm es nicht als Klugscheißen auf, aber du wolltest ja unsere Meinung:

du bist nicht so außergewöhnlich wie du denkst. Die meisten jungen Menschen in deinem Alter wollen gern eine beispiellose Karriere hinlegen, die Welt verändern, einen Traumberuf ergattern. Alle machen sich daher auch Gedanken, wie sie auf bestem Wege dahin kommen - das ist meiner Meinung nach auch der Grund, warum sich in der ewigen Wettbewerbsspirale ständig die Norm hochschraubt. Heutzutage reicht kein Hochschulstudium, man braucht noch drei Auslandssemester, sieben Praktika und mindestens eine Existenzgründung während des Studiums. Ich halte dieses übertriebene Streben für Unfug. Denn erstens ist man nur einmal jung - später wird man sich fragen, wo das Leben geblieben ist. Zweitens kommt alles immer anders als man denkt. Ich bin das beste Beispiel - wollte mit 18 Germanistik studieren, Bücher schreiben, Journalist werden, die Welt verändern. Das Studium lief auch einige Jahre ganz gut, dann hatte ich einen sehr schweren Unfall und nichts war mehr wie zuvor. Ich habe mein Studium abgebrochen und hing in der Luft. Heute habe ich den Einstieg in den Journalismus trotzdem geschafft, aber eben über Umwege. Ich habe einen Karriereknick in meinem Lebenslauf, den ich künftig jedem Personalchef im Bewerbungsgespräch werde erklären müssen (eben weil alle so einen glatt gebügelten Lebenslauf haben) - aber dieser Knick gehört nun mal zu meinem Leben und ich weiß, wie es dazu gekommen ist. Davon abgesehen hat mir das eine gewisse Reife beschert, die die nicht haben, deren Leben reibungslos verläuft.

Was ich damit sagen will: Genieße dein Leben und mach, was dir Spaß macht. In dem Fall Geschichte.

Klar, du willst gerade alles auf einmal, weil dein Leben ganz außerordentlich werden soll. Aber du sagst selbst, du müsstest die Klausur sein lassen. Warum tust du dir das an? Geschichte ist deine Leidenschaft, wenn ich deine Beiträge so lese. Warum studierst du dann nicht deine Geschichte? In wenigen Jahren könntest du fertig sein und ohne Probleme einen Bachelor in Wirtschaft dranhängen, evtl. auch an einer Präsenzuni oder in Hagen. Und damit du weißt, ob dir die ganze Sache liegt, kannst du natürlich schon mal ein Modul bestellen und durcharbeiten. Aber wenn ich du wäre, würde ich die G1-Klausur nicht schleifen lassen, denn das ist, was du willst. Du wirst ohnehin irgendwann mal in deinem Leben Situationen erleben, wo nichts nach Plan verläuft - und dann hängst du mit gleich zwei Studiengängen in der Luft. Du bist gut in Wirtschaft und jeder sagt dir, du sollst Wirtschaft machen. Ja und? Eltern haben immer Pläne für ihr Kind, deswegen bauen sie auch immer Häuser und wundern sich dann, dass das Kind mit 18 auszieht und das Haus nicht haben will.

So jung wie du bist, kannst du noch eine ganze Menge studieren. Und übernimm dich nicht gleich am Anfang, das Leben besteht nicht nur aus Leistung. Die Idee mit der Auszeit und dem Buch von Balina find ich gar nicht schlecht. Und wenn keine Auszeit, dann mache doch erst mal eine Sache zu Ende, bevor du dir die nächste auflädst.

Zilpzalp wrote:

Hallo Kuhlmann,

Heutzutage reicht kein Hochschulstudium, man braucht noch drei Auslandssemester, sieben Praktika und mindestens eine Existenzgründung während des Studiums.


Und wenn sie dann endlich eine Vollzeitanstellung haben, leiden sie nach kurzer Zeit am burn-out Syndrom (schon oft in der Bekanntschaft passiert) und können Ihr Leben lang nur noch mit halber Kraft arbeiten (wenn überhaupt).

Madmartigan wrote:

Und wenn sie dann endlich eine Vollzeitanstellung haben, leiden sie nach kurzer Zeit am burn-out Syndrom (schon oft in der Bekanntschaft passiert) und können Ihr Leben lang nur noch mit halber Kraft arbeiten (wenn überhaupt). :(


So ist es.

Um burn-out etc. muss ich mir nun wirklich noch keine Sorgen machen. Ich fühle mich eher schlecht, wenn ich zu wenig mache anstatt zuviel. Zilpzalp, es ist zwar richtig, dass jeder junge Mensch eine tolle Karriere hinlegen möchte, aber die wenigsten tun etwas dafür. Viele sind nicht bereit, dafür ausreichend Opfer zu bringen, vor allem wenn es um die Partys am Wochenende etc. geht. Aber das nur für's Protokoll und ad acta damit.
Ich möchte verkünden: Ich bleibe KuWi, ich schreibe die Klausur mit und bin verdammt nochmal stolz darauf, dass ich KuWi sein darf. Ich werde mich gleich wieder an die Unterlagen machen und fleißig weiterlernen. Ich bin davon überzeugt, dass man auch als KuWi eine passable Karriere hinlegen kann. Wäre doch gelacht, wenn ich nicht irgendwann mal anderen jungen Studenten das Leben schwer machen könnte. Ich muss es mir und allen anderen eben nur beweisen, dass es auch in dieser Richtung geht. Nun entschuldigt mich bitte, ich muss noch das Buch für UliS' Dissertation schreiben ;)

Liebe Grüße
Dennis

Kuhlmann wrote:

Um burn-out etc. muss ich mir nun wirklich noch keine Sorgen machen. Ich fühle mich eher schlecht, wenn ich zu wenig mache anstatt zuviel. Zilpzalp, es ist zwar richtig, dass jeder junge Mensch eine tolle Karriere hinlegen möchte, aber die wenigsten tun etwas dafür. Viele sind nicht bereit, dafür ausreichend Opfer zu bringen, vor allem wenn es um die Partys am Wochenende etc. geht. Aber das nur für's Protokoll und ad acta damit.
Ich möchte verkünden: Ich bleibe KuWi, ich schreibe die Klausur mit und bin verdammt nochmal stolz darauf, dass ich KuWi sein darf. Ich werde mich gleich wieder an die Unterlagen machen und fleißig weiterlernen. Ich bin davon überzeugt, dass man auch als KuWi eine passable Karriere hinlegen kann. Wäre doch gelacht, wenn ich nicht irgendwann mal anderen jungen Studenten das Leben schwer machen könnte. Ich muss es mir und allen anderen eben nur beweisen, dass es auch in dieser Richtung geht. Nun entschuldigt mich bitte, ich muss noch das Buch für UliS' Dissertation schreiben ;)

Liebe Grüße
Dennis

Nicht viel Schnacken, einfach Machen! :D

Hau rein!

Ich bin weg.

Kuhlmann wrote:

Nun entschuldigt mich bitte, ich muss noch das Buch für UliS' Dissertation schreiben ;)

Dann aber ran - wenn der Uli erst mal richtig loslegt, geht das vielleicht ganz schnell! :D

Im Ernst - ich verfolge ja auch diese Diskussionen, und erstmal Glückwunsch zur Entscheidung. Überhaupt eine getroffen zu haben, ist schon mal viel wert, und als Geisteswissenschaftlerin kann ich natürlich nur bestätigen, dass das eine sehr gute Fachgruppe ist, wenn man es mag und mit Freude macht. Interesse an vielen Dingen ist dabei eine gute Voraussetzung. Und: VWL o.ä. läuft doch nicht weg, niemand hindert Dich daran, später auch darin Kenntnisse zu erwerben oder mal nebenher in entsprechende Literatur zu gucken. Manchmal findet man im Laufe des Studiums (und bis zum Professor hast Du noch viel Weg :p) eine Möglichkeit, die Interessen wissenschaftlich zu verknüpfen.

Aber trotzdem kann ich sonst eigentlich nur den Rat bekräftigen, der hier und in anderen Threads schon gegeben worden ist: Ich würde in jedem Fall (richtiges) Abitur machen! Aus vielen Gründen:

Mit Abitur hast Du einfach viel mehr Auswahl und Möglichkeiten, es gibt so viele Studiengänge und immer kommen neue dazu, da sollte man sich das offen halten - und Du musst danach auch nicht mehr warten, bis Du alt genug für Zugangsprüfung oder ähnliches bist, verlierst also keine Zeit, sondern gewinnst sie eher.

Da Du ja eine wissenschaftliche Karriere machen willst - es ist relativ schwierig, ganz ohne Abi weit zu kommen, auch über andere Wege; vielleicht nicht völlig unmöglich, aber mit wesentlich weniger Chancen.

Denn, auch nicht unwichtig: Du wirst immer wieder später drauf angesprochen werden bei Berufsgesprächen, warum Du kein 'richtiges' Abi gemacht hast, und eine wirklich gute Begründung hast Du nicht. Ungeduld ist keine (und das sagt die Ungeduld in Person), 'Eltern wollten es nicht' auch nicht - Opfer kommen nie gut an und die machen auch keine Karriere.

Verlieren würdest Du meines Erachtens dabei nichts - ein Jahr mehr Schule, aber in der Zeit kannst Du ja trotzdem schon weiter Kurse belegen und Dich orientieren, selbst wenn Du dann nicht so viele Klausuren schaffen könntest; Deine Entscheidung für KuWi könnte sich dabei auch noch festigen oder, wenn Du doch anders entscheidest - und das auch solltest Du Dir als Möglichkeit zugestehen, das ist nicht immer ein Zeichen von Schwäche! - hast Du dann eben mehr Möglichkeiten, und auch nicht nur an der FU (siehe erstes Argument).

Denk drüber nach, wenn Du magst!

Kuhlmann wrote:

Um burn-out etc. muss ich mir nun wirklich noch keine Sorgen machen. Ich fühle mich eher schlecht, wenn ich zu wenig mache anstatt zuviel. Zilpzalp, es ist zwar richtig, dass jeder junge Mensch eine tolle Karriere hinlegen möchte, aber die wenigsten tun etwas dafür. Viele sind nicht bereit, dafür ausreichend Opfer zu bringen, vor allem wenn es um die Partys am Wochenende etc. geht. Aber das nur für's Protokoll und ad acta damit.
Ich möchte verkünden: Ich bleibe KuWi, ich schreibe die Klausur mit und bin verdammt nochmal stolz darauf, dass ich KuWi sein darf. Ich werde mich gleich wieder an die Unterlagen machen und fleißig weiterlernen. Ich bin davon überzeugt, dass man auch als KuWi eine passable Karriere hinlegen kann. Wäre doch gelacht, wenn ich nicht irgendwann mal anderen jungen Studenten das Leben schwer machen könnte. Ich muss es mir und allen anderen eben nur beweisen, dass es auch in dieser Richtung geht. Nun entschuldigt mich bitte, ich muss noch das Buch für UliS' Dissertation schreiben ;)

Liebe Grüße
Dennis


Naja wirst dein Ding schon machen. Glückwunsch zur Entscheidung!

PS: Was die Studenten angeht, die ständig Opfer bringen - davon gibt es genug. Manchmal muss auch eine Party sein.

Danke für deinen Beitrag, Finou. Mein Fachabi reicht definitiv aus und ein weiteres Jahr Schule würde mich sicherlich zu Tode langweilen. Ich möchte endlich an die Uni und einen Platz an einer meiner Wunschunis habe ich jetzt schon sicher (eigentlich zwei von vier). Für die anderen beiden Plätze könnte mein Fachabi unter Umständen auch ausreichen, wenn ich dort eine Sonderzugangsberechtigung erhalten würde, aber mit den jetzt bereits sicheren Unis bin ich schon mehr als zufrieden. Ich würde sehr nah bei einem meiner besten Freunde studieren, wäre an einer sehr traditionellen Uni und die Wohnungspreise sind erschwinglich (anders als die anderen beiden Städte, wo die Wohnungen sehr viel teurer sind). Was das Lebenslaufproblem angeht, so denke ich, dass ein paar vorzeitige Semester und viel Engagement (Sprachen, Praktika etc.) das wieder wettmachen werden. Die Professur (sollte es soweit kommen) wird er mich ganz sicher nicht kosten. ;)

Vielen Dank an euch.

Liebe Grüße
Dennis

PS: Jetzt muss ich aber wirklich ran an die Arbeit.

Kuhlmann wrote:

Danke für deinen Beitrag, Finou. Mein Fachabi reicht definitiv aus und ein weiteres Jahr Schule würde mich sicherlich zu Tode langweilen. Ich möchte endlich an die Uni und einen Platz an einer meiner Wunschunis habe ich jetzt schon sicher (eigentlich zwei von vier). Für die anderen beiden Plätze könnte mein Fachabi unter Umständen auch ausreichen, wenn ich dort eine Sonderzugangsberechtigung erhalten würde, aber mit den jetzt bereits sicheren Unis bin ich schon mehr als zufrieden. Ich würde sehr nah bei einem meiner besten Freunde studieren, wäre an einer sehr traditionellen Uni und die Wohnungspreise sind erschwinglich (anders als die anderen beiden Städte, wo die Wohnungen sehr viel teurer sind). Was das Lebenslaufproblem angeht, so denke ich, dass ein paar vorzeitige Semester und viel Engagement (Sprachen, Praktika etc.) das wieder wettmachen werden. Die Professur (sollte es soweit kommen) wird er mich ganz sicher nicht kosten. ;)

Vielen Dank an euch.

Liebe Grüße
Dennis

PS: Jetzt muss ich aber wirklich ran an die Arbeit.

Auch wenn es teilweise wieder ein Rückbezug auf ältere Postings ist ... aber einen Kommentar muss ich trotzdem da lassen:

Es ist mir einfach unverständlich, was an einem Jahr mehr zum (Voll-)Abitur so schlimm sein sollte? Nachteile gibts doch sicher keine, wenn man 12/11 Schuljahre durchgehalten hat, dann noch ein Jahr dranzuhängen, um die Möglichkeit zu haben an [U]allen[/U] Unis sich einschreiben zu können. Da brauchste dir auch keine Gedanken um Sonderzugangsberechtigungen oder Schleichwege machen, die in den meisten Fällen sowieso länger dauern und einen beschwerlicheren Weg darstellen.
Aber gut, Studium ist ja mehr wert als Schule, von daher kann man ja Schule abkürzen und dafür mehr Studium machen. :rolleyes: Wie auch immer, ich bin gespannt, was du in einem Jahr zu erzählen hast. Bis du eine Professur hast, solange möchte ich dann doch net warten. ;)

Ich drück dir die Daumen für deine Unternehmung! :daumen:

Ich muss weg.

Wieso sollte das Studium denn länger dauern? Ich glaube, du verstehst nicht so recht, dass ich ohne zusätzlichen Zeitaufwand (wofür auch) definitiv an einer Universität studieren würde, als hätte ich das volle Abitur. Ich verliere keine Zeit und kann ganz normal in normaler Geschwindigkeit ein normales Studium absolvieren, was ich gemäß meinem ungeduldigen Charakter gerne um ein bis zwei Semester verkürzen würde, was aber momentan noch sehr weit hinten auf meiner Prioritätenliste steht. Wieso also sollte ich das Vollabitur noch anhängen? Dieses Vorhaben würde nämlich tatsächlich Zeit in Anspruch nehmen, die ich stattdessen lieber auf ein Vollzeit-Studium an einer Präsenzuni plus das Teilzeitstudium in Hagen verwenden könnte. Selbst wenn ich das (Voll-)Abi hätte, würde ich aller Wahrscheinlichkeit nach ohnehin auf die Uni gehen, an der ich jetzt auch schon angenommen werde und das aus vielen Gründen (schöne Stadt, erschwingliche Wohnungen, renommierte Uni und einer der bekanntesten Fachbereiche für Geschichte und Philosophie sowie lange Tradition an einer der wohl schönsten Unis). Ich sehe darin nur einen sehr beschränkten Nutzen. Außerdem: Wenn meine Eltern vor 2 Jahren gegen mein Abi waren, dann sind sie es jetzt auch noch. Wie soll ich mich während des Jahres finanzieren (mal davon abgesehen, dass ich nur einen sehr geringen Nutzen darin sehe)?

Liebe Grüße
Dennis

Kuhlmann wrote:

Außerdem: Wenn meine Eltern vor 2 Jahren gegen mein Abi waren, dann sind sie es jetzt auch noch. Wie soll ich mich während des Jahres finanzieren (mal davon abgesehen, dass ich nur einen sehr geringen Nutzen darin sehe)?

Was ich immer noch nicht verstanden habe, ist, wie Du das geisteswissenschaftliche Doppelstudium, gegen das Deine Eltern doch auch sind, wenn ich mich recht erinnere, finanzierst? Bist Du nicht auch auf Deine Eltern angewiesen?

Nein, das Studium finanziere ich mir selbst über meine Ausbildung, die ich neben Schule und Studium absolviere. Die PV in Frankfurt Ende Juni bedeutet für mich zwar finanziellen Höchstaufwand, aber das Geld kommt ebenfalls ausschließlich von mir.

@Kuhlmann:
... ein Gedanke, der in Deiner Planung nicht auftaucht ist folgender:

Ist Wissen und (Aus-)Bildung nicht mehr, als die Anhäufung von Daten, die in Prüfungen abgefragt werden?

Meiner Erfahrung nach muss Wissen auch reifen. Dafür sollte man sich ausreichend Zeit nehmen.

Angelika

Aber das Wissen, das ich durch das Studium erlange ist weitaus umfassender als das Wissen, was ich beim Vollabi noch vermittelt bekomme. Das Abitur ist in meinen Augen keine persönliche Aus- bzw. Weiterbildung, sondern vielmehr qualifizierender Bildungsabschluss. Sofern ich diesen nicht unbedingt benötige, werde ich davon absehen. Wenn jetzt die Problematik der Allgemeinbildung zur Sprache kommt, so kann ich wohl behaupten, dass ich mich mehr mit Politik, Wirtschaft und Wissenschaft auseinandersetze als der Großteil der Abiturienten und davon kenne ich nun wirklich genug (einer wohnt neben mir und ist mit mir verwandt) :D

Ich denke, der jetzige Weg ist gut und wird zum Erfolg führen. Davon bin ich fest überzeugt. Ab nächstem Jahr beginnt mein Präsenzstudium an meiner Wunschuni und dafür ist das Abitur nicht notwendig.

Liebe Grüße
Dennis

Kuhlmann wrote:

Ich denke, der jetzige Weg ist gut und wird zum Erfolg führen. Davon bin ich fest überzeugt. Ab nächstem Jahr beginnt mein Präsenzstudium an meiner Wunschuni und dafür ist das Abitur nicht notwendig.

Liebe Grüße
Dennis

...na dann ist doch alles klar....

Ich denke, ich kann vorerst beruhigt weiterstudieren. Etwas besseres als die Geschichtswissenschaft kann mir nicht passieren und auch als Historiker kann man in der Wirtschaft oder Politik (Mißfelder hat z.B. auch Geschichte studiert und der hat es auch in sehr jungen Jahren zu etwas gebracht) Fuß fassen und Erfolg verbuchen. Man (vor allem aber ich) darf gespannt sein. ;)

Liebe Grüße
Dennis

Kuhlmann wrote:

Wieso sollte das Studium denn länger dauern? Ich glaube, du verstehst nicht so recht, dass ich ohne zusätzlichen Zeitaufwand (wofür auch) definitiv an einer Universität studieren würde, als hätte ich das volle Abitur. Ich verliere keine Zeit und kann ganz normal in normaler Geschwindigkeit ein normales Studium absolvieren, was ich gemäß meinem ungeduldigen Charakter gerne um ein bis zwei Semester verkürzen würde, was aber momentan noch sehr weit hinten auf meiner Prioritätenliste steht. Wieso also sollte ich das Vollabitur noch anhängen? Dieses Vorhaben würde nämlich tatsächlich Zeit in Anspruch nehmen, die ich stattdessen lieber auf ein Vollzeit-Studium an einer Präsenzuni plus das Teilzeitstudium in Hagen verwenden könnte. Selbst wenn ich das (Voll-)Abi hätte, würde ich aller Wahrscheinlichkeit nach ohnehin auf die Uni gehen, an der ich jetzt auch schon angenommen werde und das aus vielen Gründen (schöne Stadt, erschwingliche Wohnungen, renommierte Uni und einer der bekanntesten Fachbereiche für Geschichte und Philosophie sowie lange Tradition an einer der wohl schönsten Unis). Ich sehe darin nur einen sehr beschränkten Nutzen. Außerdem: Wenn meine Eltern vor 2 Jahren gegen mein Abi waren, dann sind sie es jetzt auch noch. Wie soll ich mich während des Jahres finanzieren (mal davon abgesehen, dass ich nur einen sehr geringen Nutzen darin sehe)?

Liebe Grüße
Dennis

Wie auch immer ... eine Diskussion scheint müßig. ;)
Das Abitur ist nunmal die höchste schulische Qualifikation, die zu einem direkten Einstieg in einen universitären Studiengang berechtigt. Wenn nun da einer mit einer Fachhochschulreife ankommt und möchte und bekommt dann das gleiche wie einer mit Allgemeiner bzw. Fachgebundener Hochschulreife, dann seh ich den Unterschied zwischen diesen Abschlüssen nicht. In bestimmten Bundesländern ist es zwar wohl möglich mit FH-Reife unter besonderen Umständen einen B.Sc.- oder einen "echten" Uni-Studiengang anzufangen, aber das ist eher die Ausnahme.

Da du dich aber wohl informiert hast und alles wasserdicht ist, solls schon gut und richtig sein. Auch wenn du bislang nicht erwähnt hast, wo und was du machst, wirds schon klappen. Ein hehres Ziel haste ja.

Einen Kommentar zu diesem meinen Posting erwarte ich nicht, da ich schon weiß, was da von dir kommen wird. ;)

Ich wünsche dir ein gutes Gelingen und vielleicht magste ja berichten, wie es läuft. Wozu gibts hier Tagebücher oder Blogs. :D
Ich ziehe mich hier zurück.

Ich bin weg.

GringOrk wrote:

Wie auch immer ... eine Diskussion scheint müßig. ;)
Das Abitur ist nunmal die höchste schulische Qualifikation, die zu einem direkten Einstieg in einen universitären Studiengang berechtigt. Wenn nun da einer mit einer Fachhochschulreife ankommt und möchte und bekommt dann das gleiche wie einer mit Allgemeiner bzw. Fachgebundener Hochschulreife, dann seh ich den Unterschied zwischen diesen Abschlüssen nicht. In bestimmten Bundesländern ist es zwar wohl möglich mit FH-Reife unter besonderen Umständen einen B.Sc.- oder einen "echten" Uni-Studiengang anzufangen, aber das ist eher die Ausnahme.

Da du dich aber wohl informiert hast und alles wasserdicht ist, solls schon gut und richtig sein. Auch wenn du bislang nicht erwähnt hast, wo und was du machst, wirds schon klappen. Ein hehres Ziel haste ja.

Einen Kommentar zu diesem meinen Posting erwarte ich nicht, da ich schon weiß, was da von dir kommen wird. ;)

Ich wünsche dir ein gutes Gelingen und vielleicht magste ja berichten, wie es läuft. Wozu gibts hier Tagebücher oder Blogs. :D
Ich ziehe mich hier zurück.

Ich bin weg.

:goodposti

Ich habe mir schon überlegt, ein TB zu führen, aber ich bin diesbezüglich noch etwas unsicher. Für wen schreibt man das primär (für sich selbst oder für andere)? Was schreibe ich in mein TB und wie privat kann oder soll ich dort werden? Möchte man sich überhaupt als Außenstehender in der Form mit meinem Leben beschäftigen? Das sind alles Fragen, die mich z.Zt. daran hindern, eine solche Aktion zu starten.

Ach ja, ich habe es noch gar nicht erwähnt. Vor diesem Horizont erscheint meine Aussage doch etwas unnachvollziehbar. Meine Wunschuni ist Marburg. Die Stadt ist so wunderschön, die Uni dort ist hochrenommiert und man wirbt mit außerordentlich guter Betreuung und Lehre. Die Wohnungspreise sind erschwinglich (auch wenn die Marburger das nicht so sehen, aber es ist in keinster Weise mit München etc. vergleichbar) und das Kultur- und Freizeitangebot ist riesig. Marburg ist schlichtweg ein Traum :hearts:

Liebe Grüße
Dennis

So, ein allerletztes Mal hier ... :D

Kuhlmann wrote:

Ich habe mir schon überlegt, ein TB zu führen, aber ich bin diesbezüglich noch etwas unsicher. Für wen schreibt man das primär (für sich selbst oder für andere)? Was schreibe ich in mein TB und wie privat kann oder soll ich dort werden? Möchte man sich überhaupt als Außenstehender in der Form mit meinem Leben beschäftigen? Das sind alles Fragen, die mich z.Zt. daran hindern, eine solche Aktion zu starten.

[...]\

Wie du hier siehst, ist Interesse schon da. ;)
Was du letztendlich in dein Tagebuch reinpackst, ist deine Sache. Manche hier schreiben alles -- wirklich alles -- aus ihren Leben rein, da sie das hier wohl als anonymes Feld sehen, wo auch mal Meinungen und Tipps von anderen kommen. Andere berichten hier nur von ihren FeU-spezifischen Themen.
Das Tagebuch ist dann dein Reich. :D

So, ich hau jetzt ab!

Oh ja , Dennis, schreib doch ein Tagebuch oder Blog!

Ich werde mich heute Abend mal an ein TB machen. So schwer kann das ja nicht sein. :cool:

Liebe Grüße
Dennis

Kuhlmann wrote:

So schwer kann das ja nicht sein.

Schwer nicht, aber es kostet Zeit, die Du dann nicht in Dein Studium stecken kannst ... :p;)!

[QUOTE="GringOrk, post: 624508"]So, ein allerletztes Mal hier ... :D



Was du letztendlich in dein Tagebuch reinpackst, ist deine Sache. Manche hier schreiben alles -- wirklich alles -- aus ihren Leben rein, da sie das hier wohl als anonymes Feld sehen, wo auch mal Meinungen und Tipps von anderen kommen. Andere berichten hier nur von ihren FeU-spezifischen Themen.
Das Tagebuch ist dann dein Reich. :D


du ahnst ja nicht, wie wenig anonym hier manche unterwegs sind.. gerade der TE ist nicht gerade geizig mit anhaltspunkten, auch ohne TB ;)

die Frage ist nur: wenn man(n) derart zielstrebig unterwegs ist mit so vielen baustellen, ob die zeit denn nicht an der professur abgeht :D


die Frage ist nur: wenn man(n) derart zielstrebig unterwegs ist mit so vielen baustellen, ob die zeit denn nicht an der professur abgeht :D ;)\

Nein, denn da wird dann sowieso nix draus. Heutzutage wirst du, egal wofür du dich bewirbst, eiskalt gegoogelt. :eek:
Die finden ALLE deine Foreneinträge, garantiert :D
Und jeder jugendliche Schwac... ich meine, Leichtsinn, gibt irgendwann mal Punktabzüge (meist dann, wenn man nicht mehr damit rechnet... und wenn ich mich selbst so google, hätte ich gern das Menschenrecht auf Datenlöschung)

Kuhlmann wrote:

Ich werde mich heute Abend mal an ein TB machen. So schwer kann das ja nicht sein. :cool:

Liebe Grüße
Dennis

Ich finde die Idee mit Blog oder Tagebuch ist richtig gut[IMG]https://www.smilies-smilies.de/smilies/computer_smilies/pcswahn.gif[/IMG].
Mach das ruhig, du entscheidest ja was du von dir erzählen willst... .
Ich glaube das passt zu dir.

Also viel Spaß dabei.[IMG]https://www.smilies-smilies.de/smilies/computer_smilies/goodpost.gif[/IMG]Balina

papagorilla wrote:

Nein, denn da wird dann sowieso nix draus. Heutzutage wirst du, egal wofür du dich bewirbst, eiskalt gegoogelt. :eek:
Die finden ALLE deine Foreneinträge, garantiert :D
Und jeder jugendliche Schwac... ich meine, Leichtsinn, gibt irgendwann mal Punktabzüge (meist dann, wenn man nicht mehr damit rechnet... und wenn ich mich selbst so google, hätte ich gern das Menschenrecht auf Datenlöschung)

Zuerst einmal wird hier mein doch sehr überschaubares Alter viel zu oft als Nachteil gewertet und zweitens bin ich sehr wohl in der Lage, meine Foreneinträge für die Professoren unkenntlich zu machen. Zudem bin ich weder in irgendwelchen ominösen Foren noch habe peinliche Partyfotos auf einer Seite wie meinvz und wie sie alle heißen. Ich brauche eine geschätzte Stunde und schon ist sämtliches Material, das mir missfällt nur noch ein Sternchen und edit (*edit). Wenn dann aber noch Ehrgeiz (und möge es noch soviel sein) als Nachteil angesehen wird und die Profs diese Ansicht teilen sollten, so würde ich diesen Berufszweig doch zutiefst anzweifeln. Mal davon abgesehen, dass bei mir vieles nicht normal ist, haben die Professoren in ihren jungen Jahren wahrscheinlich mehr "Mist" verzapft als ich heute, was ja durchaus legitim ist. :rolleyes:

Liebe Grüße
Dennis

Ich möchte nur mal die neuesten Erkenntnisse bezüglich meines Präsenzstudiums von mir geben: Meine Eltern haben mir soeben deutlich zu verstehen gegeben, dass sie mich bei meinem Studienvorhaben bezüglich des Präsenzstudiums (Geschichtswissenschaften, Politikwissenschaften oder VWL) definitiv mit keinem Cent unterstützen werden (BaföG bekomme ich übrigens mit viel Glück nur einen winzig kleinen Betrag). Ich könnte vor Freude tanzen :rofl

papagorilla wrote:

Nein, denn da wird dann sowieso nix draus. Heutzutage wirst du, egal wofür du dich bewirbst, eiskalt gegoogelt. :eek:
Die finden ALLE deine Foreneinträge, garantiert :D
Und jeder jugendliche Schwac... ich meine, Leichtsinn, gibt irgendwann mal Punktabzüge (meist dann, wenn man nicht mehr damit rechnet... und wenn ich mich selbst so google, hätte ich gern das Menschenrecht auf Datenlöschung)

Ich will gar nicht wissen, was du sonst so treibst oder getrieben hast! :eek:[IMG]https://cosgan.de/images/smilie/haushalt/c045.gif[/IMG][IMG]https://cosgan.de/images/midi/ekelig/a050.gif[/IMG][IMG]https://cosgan.de/images/midi/ekelig/e010.gif[/IMG][IMG]https://cosgan.de/images/midi/ekelig/e060.gif[/IMG][IMG]https://cosgan.de/images/smilie/verschiedene/f048.gif[/IMG]:D

balina wrote:

Ich finde die Idee mit Blog oder Tagebuch ist richtig gut[IMG]https://www.smilies-smilies.de/smilies/computer_smilies/pcswahn.gif[/IMG].
Mach das ruhig, du entscheidest ja was du von dir erzählen willst... .
Ich glaube das passt zu dir.

Also viel Spaß dabei[COLOR=Blue].[IMG]https://www.smilies-smilies.de/smilies/computer_smilies/goodpost.gif[/IMG]Balina[/COLOR]

Lobste dich jetzt gerade selbst? ;)

Ich bin weg!

Kuhlmann wrote:

Zudem bin ich weder in irgendwelchen ominösen Foren noch habe peinliche Partyfotos auf einer Seite wie meinvz und wie sie alle heißen. Ich brauche eine geschätzte Stunde und schon ist sämtliches Material, das mir missfällt nur noch ein Sternchen und edit (*edit).



so war das gar nicht gemeint, aber ist ja auch egal :)

und spuren beseitigen, schön und gut, hast du eine vorstellung davon, welche rückschlüsse schon allein aus dem stuse möglich sind ? darum gings aber auch nicht..

wie gehts nu weiter, nachdem die ellis ja nun doch nicht mitziehen, lt. deinem posting weiter unten ?

Ich werde natürlich trotzdem studieren. Laut meinen Berechnungen muss ich dafür einen Kredit über 25.000€ aufnehmen (Kfw-Studienkredit), den ich dann mit kleinen Jobs in der vorlesungsfreien Zeit und evtl. durch ein Tutorenjob zumindest schon mal im Ansatz abtragen kann. Wenn mein Studium dann beendet ist, habe ich die freudige Aufgabe, diesen Kredit über Jahre hinweg abzustottern. Momentan fehlt es mir aber vielleicht auch schlichtweg an Optimismus :rolleyes:

Liebe Grüße
Dennis

PS: Seid mir nicht böse, aber das Tagebuch schreibe ich besser morgen, denn momentan hätte ich wenig Erfreuliches zu verkünden, da ich mir zumindest etwas mehr als nichts von meinen Eltern erhofft hätte.

Also, nur mal so als Vorschlag am Rande: Wäre es nicht sinnvoll, einfach hier an der Fernuni den Bachelor zu machen - das bringt Dir doch genug Flexibilität und ist auch weniger kostenintensiv :). Warum Du zwei Studiengänge parallel machen willst, ist mir immer noch nicht klar - wobei ich aber auch nicht alles verstehen muss. Wenn Du den ersten BA-Titel hast, kannst Du doch immer noch weiter sehen. Dein Alter arbeitet doch ganz klar für Dich.

Ich muss mich ja irgendwie gegenüber anderen Studenten durchsetzen, denn davon haben viele einen Auslandsaufenthalt oder ähnliches, was ich mir schlichtweg nicht leisten kann bzw. dieses Vorhaben wird durch niemanden unterstützt. Zwei Bachelor bzw. später dann zwei Master bringen mir einfach den Vorteil, dass ich den fehlenden Auslandsaufenthalt wieder wett mache und zusätzlich noch eine bessere Fachkompetenz vorweisen kann, die mich (hoffentlich) einmal dahin bringt, wo ich auch hin möchte.
Man kann das momentan gut an Präsenzunis beobachten. Die jetzige Generation kämpft um jede Nachkommastelle, um jedes Praktikum, um jedes noch so kleine Quäntchen, dass sie in ein besseres Licht stellt. Das Konkurrenzverhalten ist heute unglaublich stark ausgeprägt. Zudem kann ich mir vorstellen, dass für viele Universitäten ein Fernstudium vielleicht nicht so anerkannt wird wie ein Präsenzstudium, denn gerade wenn man sich die Lebensläufe der Profs (auch unserer Profs) durchliest so bemerkt man grundsätzlich Präsenzstudium an einer Uni des oberen Drittels, Auslandserfahrung, Forschungsgruppen etc. Nichts gegen das Fernstudium an der FUH (diese Flexibilität ist großartig und ich möchte sie nicht mehr missen), aber man merkt einfach bei vielen, dass das Wort "Fernstudium" nicht annähernd einen so großen Stellenwert einnimmt wie ein Präsenzstudium und das ist schade. Eine gute Abschlussnote reicht heutzutage einfach nicht mehr aus und am ehesten bemerkt man das im Bereich der Wirtschaftswissenschaften und unmittelbar danach schon in den Geisteswissenschaften. Manchmal habe ich das Gefühlt: Bildung ist Kampf (nicht nur mit sich selbst) :D

Liebe Grüße
Dennis

Nur mal eine Anmerkung: Aber du bist doch noch in Ausbildung. Da stünde dir dein Kindergeld zu. Und soweit sich das nicht geändert hat (oder ich eine Sachlage übersehen habe) sind deine Eltern bis zu deinem 27. Lebensjahr Unterhaltsverpflichtet. Außer du hast vorher eine Ausbildung beendet und kannst für dich allein sorgen.

Bafög bezieht sich ja auch immer aufs Einkommen der Eltern aus eben dem oben genannten Grund. Auch wenn du bis Alter XY (da weiß ich die Grenze nicht) deinen Lebensunterhalt nicht bestreiten kannst, sind eigentlich immer zuerst die Eltern dran, dann der Staat.

Also meine Eltern haben mich ja diese Ausbildung (die mir im übrigen beinahe mehr missfällt als die Tatsache, dass ich mein Studium nicht finanzieren kann) machen lassen, damit sie mir keinen Cent mehr zahlen müssen. So wäre ich nämlich nun in der Lage, mich selbst zu finanzieren. Ansonsten wären sie bis zu meinem 27. Lebensjahr unterhaltungspflichtig und müssten mir die Differenz vom Bafög-Betrag, den ich erhalte und dem BaföG-Höchstsatz zahlen und da ich nicht viel BaföG erhalte, da mein Vater gut verdient (ich erhalte diesen Minisatz-BaföG auch nur, weil ich noch einen bafögberechtigten Bruder habe), wäre das eine recht hohe Summe. Da meine Eltern allerdings, was die Einsparung finanzieller Mittel zugunsten ihrer selbst und auf Kosten ihrer "Klötze am Bein" angeht, unheimlich klug vorgegangen sind, habe ich keinerlei Anspruch. Das klingt sehr geplant, ist es auch :D

Liebe Grüße
Dennis

Daß deine Eltern dich nicht unterstützen möchten tut mir leid - aber du schaffst das sicher auch so, bei deinem Willen ;)

Meine Zeit an der Präsenzuni (Ur- und Frühgeschichte, Geschichte) hat mir gezeigt daß schnelles Studieren nicht unbedingt einen Vorsprung verschafft sondern oft auch die Studenten vorne sind die seit "einer Ewigkeit" studieren und das Studium nicht in Mindestdauer durchziehen weil sie nebenbei jobben, einem Prof. bei einem Projekt helfen oder durch anderes "aufgehalten werden".

Bei der UFG hatten wir einen Studenten/Tutor im 17. Semester auf den der Institutsvorstand große Stücke hielt.
Den Professoren war es egal wie weit man wann war und wie schnell oder langsam das Studium voranging wenn sie wussten daß man gerne studiert und gute Ergebnisse liefert.
Uns wurde gleich gesagt daß wir uns drauf einstellen können daß es länger dauert als am Papier steht.

Falls du nebenbei arbeiten gehst verzögert sich sowieso alles. Aber schau, du bist doch noch jung und vielleicht solltest du einfach etwas lockerer an die Sache herangehen. Das Studium ist doch kein Wettkampf um Scheine und ob ich schneller bin als Studienkollege B oder Kollege C ;)

Wg. Auslandsaufenhalt - da könntest du dich wg. einem Stipendium erkundigen. Eine Freundin hat für ihre Auslandsaufenthalte immer Geld von einem Stipendiumprogramm oder dem Land bekommen.
Und notfalls nebenbei ein bisschen jobben...

Das mit dem Wettkampf um Scheine liest man leider immer häufiger und ist trauriger Alltag vieler Studenten. Da geht es nicht mehr um Leidenschaft, sondern um Leistung. 17 Semester werde ich im Leben nicht studieren wollen, das kann ich mit mir selbst nicht vereinbaren und passt in keinster Weise in mein Konzept, aber als Beispiel war es ganz gut. Mit dem Auslandsstipendium ist das so eine Sache, aber darum geht es auch gar nicht primär, zuerst einmal muss ich die ganz normalen Präsenzphasen ja irgendwie finanziert bekommen. Jobben ist natürlich plausibel, aber in einer Stadt mit 1/4 der Gesamtbevölkerung als Studenten, sind die Nebenjobs wahrscheinlich unvorstellbar rar. "Andere Städte haben eine Uni, Marburg ist eine" heißt es so schön ;)
Aber die Hoffnung stirbt zuletzt. Vielleicht bekomme ich ja einen vernünftigen Nebenjob und nach ein paar Semestern sogar den Traumnebenjob Tutor, das wäre eine tolle Chance, sich schon einmal in die Materie "Hochschule" einarbeiten zu können.

Liebe Grüße
Dennis

Na also ich bezweifle, dass es hinterher auf "in 6 Semestern war ich fertig" ankommt anstatt auf "ich habe x Semester studiert und a,b,c,d,e und f nebenbei (fachlich!!) gemacht um mehr wissen/erfahrung zu sammeln"

denn 3 jahre wissen in den kopf quetschen ist mMn NIX im vergleich zur anwendung und dem erleben der tatsächlichen realität.

was nützt der kopf voll wissen, wenn man keine ahnung von der welt und den menschen hat?

JSchneider wrote:

Na also ich bezweifle, dass es hinterher auf "in 6 Semestern war ich fertig" ankommt anstatt auf "ich habe x Semester studiert und a,b,c,d,e und f nebenbei (fachlich!!) gemacht um mehr wissen/erfahrung zu sammeln"

Das ist so sicher nicht richtig. Es ist ja löblich, dass du so positiv und solidarisch denkst, dem ist aber nicht so.
Es macht sehr wohl etwas aus, wie schnell man das Studium fertig gemacht hat, wenn man hauptsächlich studiert. Deine a,b,c,d,e und f nebenbei (fachlich!!) sind dann total falsch investierte Zeit. Denn als fertig Studierter verdient man schon z. B. Kohle, was man als Student in der Größenordnung so nie schafft.
Man studiert (im grundständigen Studium) nicht, um mehr Wissen/Erfahrung zu erlangen, das kriegste im (Berufs)Leben! Es geht im Studium um Erlangen von Basiswissen und ggf. um Knüpfen von Kontakten als Vorbereitung für den Einstieg ins Berufsleben.

JSchneider wrote:

denn 3 jahre wissen in den kopf quetschen ist mMn NIX im vergleich zur anwendung und dem erleben der tatsächlichen realität.

was nützt der kopf voll wissen, wenn man keine ahnung von der welt und den menschen hat?

Genau das ist es doch!
Raus aus der Uni und ab ins Leben! [IMG]https://smilys.net/arbeitssmilies/smiley3747.gif[/IMG]

Ich muss jetzt!

Das erinnert mich an Volker Pispers, der so etwas ähnliches in Bezug auf die Lehrer sagte: "So ein Kopf voll Fachwissen und dann werden die auf diese Kinder losgelassen 'Iiieh Kinder'", aber das nur am Rande. :D Ich verstehe ja, was du meinst, aber den Arbeitgeber dürfte wohl kaum interessieren, ob ich mein Leben gut gelebt habe (und dabei zu leben gelernt habe) oder ob ich mich eher auf das Studium beschränkt habe. Ich denke, da sind die heutigen AG sehr intolerant und wollen dann eher den fachlich Besseren als denjenigen, der ein schönes Leben hatte (so kann ich mir das zumindest nur vorstellen).
Ich muss mir nochmal meinen Kopf machen :o Wenn das Leben nur nicht so sehr vom Geld abhinge...

Tja, dann dürfte mich bei meinem verbockten Lebenslauf kein AG der Welt mehr nehmen :D hindert mich trotzdem nicht daran KuWi zu studieren und beruflich diesen Tätigkeitsbereich anzupeilen ;)

Übrigens würde ich meine Studentenparties nicht missen wollen - also jetzt gehe ich ja auf keine mehr sondern hänge normal in Kneipen rum :p ...aber die früher....ja das waren tolle Zeiten :D

Im Lotto müsste man gewinnen!!!

Thuri wrote:

Tja, dann dürfte mich bei meinem verbockten Lebenslauf kein AG der Welt mehr nehmen :D hindert mich trotzdem nicht daran KuWi zu studieren und beruflich diesen Tätigkeitsbereich anzupeilen ;)

Wer hat heutzutage schon einen geradlinigen Lebenslauf vorzuweisen. ;) Und gerade das kann ein Vorteil sein - that's life. Und das Leben ist bekanntermaßen nicht unendlich ... [IMG]https://smilys.net/smiley_opfer/smiley777.gif[/IMG];)
Es sollte bei allem, was man macht ein Ende zeitnah absehbar sein, vor allem wenn man ein Studium beginnt.

Thuri wrote:

Übrigens würde ich meine Studentenparties nicht missen wollen - also jetzt gehe ich ja auf keine mehr...aber die früher....ja das waren tolle Zeiten :D

Gehste heute net mehr hin, weil heute es keine tollen Zeiten mehr sind? ;)

Ich muss!

Ich spiele die nächsten zwei Wochen Lotto, aber bei meinem Glück...
Gestern hatte ich von drei Feldern eine ganze Zahl richtig. :(

Liebe Grüße
Dennis

Ich hatte die letzten 3 Mal beim Lotto auch kein Glück. Davor hab ich nie gespielt, wäre vielleicht dann was geworden :D

Auf Studentenparties fühle ich mich mit meinen fast 28 irgendwie alt :p und hier in der Stadt gibt es (noch) keine GeWi-Studien. In Wien war es immer angenehm durchmischt - so von den Leuten her.
Als ich hier in die Stadt kam war das so komisch...lauter Mathematiker, Jusler, Chemiker, Mechatroniker,.... :D

Aber vielleicht gehe ich wiedermal auf ein Fest...immerhin wohne ich hier neben der Uni.

Also mit 28 Jahren musst du dich sicherlich noch nicht alt fühlen. Die Studenten dort werden doch wohl ungefähr genauso alt sein. Es sind ja nicht nur Studenten aus den ersten Semestern dabei.

Nein eh nicht :) aber wir gehen eher normal in die Stadt vor als auf Unifeste. Damals im Studentenheim hatte ich es ja gut, musste nur in den Lift steigen und in den Partykeller runter fahren :cool:

Hast du denn jetzt ein TB? *such*

Ich gehe jetzt aufs Sofa und sehe mir einen historisch sicher nicht ganz korrekten Kostümschinken an, machts gut einstweilen!

Das TB werde ich heute Abend schreiben. Gerade bin ich mit den Studienunterlagen beschäftigt und bin da in so einem "Flow" drin, den ich nicht stoppen möchte

@Kuhlmann: Es tut mir leid, dass deine Situation zurzeit etwas angespannt, um nicht zu sagen besch***** ist. Dennoch, du bist sehr jung, hast viele Perspektiven, Perspektiven um die dich viele beneiden werden. Außerdem denke ich, dass du genug Biss besitzt, um dich durchzusetzen. Egal wie, es wird sich eine Lösung finden. Mach dich nicht allzu verrückt, denn dann hast du mit Mitte 30 nen Herzinfarkt!!!
Ich kann dir nur sagen, dass ich in meinem Leben schon sehr tiefe Täler durchwandert habe, gegen die deine jetzigen Probleme, ohne dir zu nahe treten zu wolllen, Peanuts sind. Ich will deine Situation damit nicht klein machen, sondern dir nur sagen, dass es einen Ausweg gibt!
Ich bin jetzt 37, befinde mich am Anfang eines Weges, den andere Menschen schon mit Anfang 20 begonnen haben. Ich weiß nicht, ob ich jemals in dem Bereich arbeite, den ich machen möchte. Ich weiß nicht, ob ein Arbeitgeber bei meinem Lebenslauf die Hände über dem Kopf zusammenschlägt und mich aus dem Büro jagt. Das einzige, dass ich sicher weiß ist, dass ich alles (na ja, fast alles ;)!) unternehmen werde, um mein
Leben zu leben. Ich denke, darauf kommt es an und ich hoffe, dass in den Köpfen mancher Menschen nicht nur Platz für ein "normiertes" Menschenbild ist.

Liebe Grüße, Astrid

Jetzt möchte ich auch mal meinen Senf dazu geben :).

Lieber Kuhlmann,
ich bin in einer bestimmten Weise in einer ähnlichen Situation wie Du. Punkt 1: Ich bin fast 22 Jahre, also auch noch sehr jung, habe direkt nach meinem Abi erstmal ein bisschen gejobbt und ein bisschen was ausprobiert, habe also nicht direkt nach der Schule voll mit Karriere und Uni losgelegt, und habe mich dann erst im Sommer vor 2 Jahren endlich für die Fernuni und für KuWi entschieden, mittlerweile mache ich BiWi noch in Teilzeit zusätzlich. Ich wusste überhaupt nicht was ich machen soll nach dem Abi, hatte tausend Wünsche und Vorstellungen, aber kein konkretes Ziel. Das kam erst mit einem Praktikum und ein paar Nebenjobs. Warum ich sage, ich bin in gewisser Weise in einer "ähnlichen" Situation: Zum Einen bin ich auch sehr ehrgeizig, würde gerne tausend Dinge auf einmal erreichen, und all die Studiengänge noch nebenher studieren, die ich interessant und für die Zukunft vielleicht wichtig finde, was natürlich nicht geht. Ich denke solch ein Ehrgeiz ist wahrscheinlich in unserem recht jungen Alter normal und auch recht wichtig. Mittlerweile bin ich aber mehr auf dem Standpunkt, dass ich besser erstmal ein Studium vernünftig hinter mich bringe, dann immer noch schauen kann, ob ich nicht bestimmte Dinge, die mir "fehlen" durch einen Master, vielleicht dann auch an einer Präsenzuni, wett machen kann (für einen Masterstudiengang Sozialarbeit an der FH Düsseldorf reicht z.B. ein geisteswissenschaftlicher / kulturwissenschaftlicher Bachelor (neben z.b. nachzuweisenden Englischkenntnissen, etc.)) oder einfach noch einen zusätzlichen Bachelor hinterher schiebe. Es geht ja auch, je nach Bereich, eine Weiterbildung zu machen, die dann nicht solange dauert, wie ein erneutes Studium, oder einzelne Kurse im Akademiestudium an der Fernuni, die einen interessieren, oder ein Zertifikatsstudium, was auch nicht solange dauert (siehe die Fernuni in Hamburg) usw und so fort, da gibt es sehr viele Möglichkeiten und gerade für uns jungen Leute steht doch wirklich alles Mögliche offen.

Weiter werde Ich überhaupt nicht von meinen Eltern finanziell unterstützt, da meine Eltern getrennt leben, zur Vaterseite kein Kontakt besteht und meine Mutter mich leider nicht unterstützen kann, auch wenn sie es gerne täte, daher ist für mich das Fernstudium ideal um nebenher noch Geld zu verdienen und mir das Studium zu finanzieren. Und das tue ich so gut es geht, und auch wenn du recht hast und es nicht leicht ist, aber in irgendeiner Form einen Nebenjob findet man schon, ob es nun erstmal kellnern, Promotion (also Werbung) o.ä. ist. Ich führe diesen Punkt an, weil ich, wie gesagt, auch in keinster Weise unterstützt werde. TROTZDEM habe ich z. B. einen Auslandsaufenthalt in Afrika bereits hinter mir, ohne Stipendium, finanziert durch Erspartes ohne Unterstützung der Eltern. Dies hat viel Eigenrecherche und Eigeninitiative erfordert, aber das ist schon möglich. Und auch wenn dies natürlich für den Lebenslauf von Vorteil ist, war es vor allem mich selbst und einfach für die eigene Erfahrung absolut lohnenswert. Was ich Dir damit sagen will: natürlich ist ein schnelles Studium wichtig, natürlich sind gleich zwei Studiengänge (wie du es ja planst) noch viel besser, aber auch mal ein Praktikum dazwischen zu schieben, oder mal nur ein Modul im Semester um vielleicht ein bisschen Geld zu verdienen, ist kein Beinbruch, und ist vielleicht auch einfach für Dich selbst von Vorteil. So habe ich im SS 08 ein Praktikum in einer Bildungseinrichtung gemacht und nur Modul 7 belegt, weil ich 2 Module neben dem Praktikum nicht geschafft hätte (das Praktikum ging 4 Monate in Vollzeit). Klar hänge ich ein Modul hinterher, aber für die Erfahrung die ich im Praktikum gesammelt habe, war es das wert, weil ich mir über eigene Perspektiven um einiges klarer geworden bin (was ich z.B. auf keinen Fall später machen will ;) ), und vor allem viel im Umgang mit den verschiedensten Menschen gelernt habe (ich hatte die ausländischen Stipendiaten zu betreuen).

Ich will Dir eigentlich nur damit sagen, konzentrier Dich doch ersmtal auf ein Ziel, noch ist alles offen und selbst wenn Du nach einiger Zeit merken solltest, das (einfach nur ein Beispiel jetzt) z. B. KuWi nichts für Dich ist und Du änderst Deine Meinung, und fängst z. B. VWL in Marburg an, na gut, dann ist das doch auch ok! Und auch mal ein Nebenjob nebenher ist möglich, ich arbeite immer noch nebenher (in einem Museum in der Telefonzentrale und am Empfang) und mache trotzdem normal 2 Module (dieses Semester sind es Modul 3 und 4). Ich persönlich denke nämlich, dass neben einem schnell abgeschlossenen Studium auch die praktischen Erfahrungen zählen und gerade in einem Fernstudiengang ist das doch super kombinierbar. Geh nicht so verkrampft an die Sache ran, Du musst Deinen Weg erstmal finden, das ist ganz normal. Probier doch erstmal die Fernuni aus, denn das ist kein Zuckerschlecken, und wenn Du merkst, Du hast noch soviel Zeit nebenher, um noch eine Präsenzuni dazu zu packen, ok dann. Du könntest Dich auch einfach mal für ein Praktikum in einem Wirtschaftsbetrieb bewerben, und schauen, wie Dir die Arbeit so gefällt, denn vielleicht merkst Du dadurch, dass der Wirtschaftsbereich überhaupt nichts für Dich ist. Und dann kannst Du immer noch hingehen und Dir grundlegende Wirtschaftskenntnisse, die Du wichtig findest, durch bestimmte Kurse dazu nehmen und musst nicht ein komplettes Studium hinlegen. Probiers halt aus, aber mach Dich nicht so verrückt! Auch wenn Dein Standpunkt sicherlich nicht ganz verkehrt ist, (je jünger fertig desto besser und je mehr in der Zeit geschafft umso besser) so ist es wirklich nicht gleich der Todesstoß, wenn Du z. B. nur einen Bachelor machst, oder Du die Regelstudienzeit von 6 Semestern nicht einhalten kann und z. B. 2 Semester länger brauchst. Es kann doch auch sein, dass irgendwas passiert (was ich natürlich nicht wünsche, ich führe es nur als Beispiel an) und Du eine Prüfung nicht mitmachen kannst, es kann auch einfach passieren, dass Du eine Prüfung nicht bestehst und dann dauert es auch gleich ein bisschen länger, usw. Ich meine nur: geh es lockerer an, dann macht Dir das Studium auch mehr Spaß und Du verschwendest nicht jede übrigbleibende Minute auf Zukunftsängste und aufs Grübeln, was nun richtig ist und was nicht.

In diesem Sinne,
liebe Grüße,
Kristina

Danke, Kristina. Ein wirklich toller und interessanter Beitrag von einer (ich kann es kaum fassen) nur 2 Jahre älteren hiesigen Studentin. Ich möchte vorerst einmal ein dickes Lob aussprechen. Du bekommst keinerlei finanzielle Unterstützung und wuchtest dennoch dein Studium (so scheint es mir) sehr erfolgreich. Bekommst du denn gar kein BaföG oder dergleichen zur Unterstützung?
In Bezug auf mich muss ich klarstellen, dass ich mir überhaupt nicht vorstellen kann, ein Vollzeit-Fernstudium zu absolvieren. Ich möchte einfach den direkten Kontakt zu Professoren und Kommilitonen und auch die Präsenz an der jeweiligen Uni an sich ist mir sehr wichtig. Ich hoffe, du kannst das verstehen. Weil du vom Master sprachst, der ist für mich ohnehin das Ziel, denn den Bachelor-Abschluss halte ich (wie eigentlich der Großteil der Experten in Bildung und Wirtschaft) für noch zu unausgereift bzw. zu wenig berufsqualifizierend. Der Abschluss mag es ja sein, aber die Wirtschaft ist es noch nicht und Bachelor-Studenten haben teilweise enorme Probleme, Fuß zu fassen und dabei noch zumindest adäquat bezahlt zu werden. Außerdem würde ich ja gerne an der Uni bleiben und forschen oder an ein Institut oder ähnliches und da ist der Master ja grundsätzlich Pflicht (ebenso wie in den meisten Fällen die Promotion, aber das ist nun wirklich zu weit entfernt). Der Verzicht auf die Präsenzuni scheint mir momentan ein Opfer zu sein, welches ich nicht bereit bin einzugehen. Das mag sich vielleicht noch ändern, aber ich halte es nicht für realistisch. Ansonsten kann ich dem Beitrag eigentlich nur Gutes abgewinnen.

Bist du denn glücklich mit Studium und Job oder würdest du dir wünschen, dass manche Sachen besser liefen? Was würdest du anders machen, wenn du nochmal direkt nach deinem Abi einsteigen könntest? Das sind für mich ebenfalls sehr wichtige Fragen.

Danke für deinen Beitrag und vor allem deine Mühe.

Liebe Grüße
Dennis

Hey Kuhlmann,

Danke für Deine netten Worte. Ich "wuchte" das Studium jedoch gar nicht, ich denke da gibt es sehr viele Kommilitonen, die zusätzlich zum Job und zum Studium z. B. noch Familie unter einen Hut bringen müssen und es auch schaffen, und die viel mehr Stress haben in der Hinsicht, als wir jungen LEute, die solche Verpflichtungen noch nicht haben.
Das Studium macht mir Spaß und ich kann mich mittlerweile (wohlbemerkt durch das Fernstudium) sehr gut selbst organisieren, und ich möchte die Freiheit, die ich durch das Fernstudium habe, gar nicht mehr missen. Daher bereue ich auch die Entscheidung zur Fernuni nicht, denn dadurch konnte ich bestimmte Erfahrungen, wie bestimmte Praxiserfahrungen sammeln, die ich glaub ich mit einem Studium an einer Präsenzuni nicht hätte machen können, oder einfach nicht gemacht hätte. So war ich (mit Unterbrechung) mit einer tourenden Eventshow unterwegs, wo ich z. B. viele verschiedene Städte gesehen habe, viele interessante Leute kennen gelernt habe und ich konnte das Studium einfach mitnehmen. So habe ich Modul 1 und 2 in London im Goetheinstitut geschrieben, was super geklappt hat. Klar wünsch ich mir manchmal auch, einfach an einer "normalen" Uni zu studieren, mit normalen Vorlesungen, etc., aber anders herum betrachtet, kann man auch an der Fernuni auch neben dem Forum z.B. durch Lerngruppen Kontakt zu Kommilitonen pflegen, ist halt eine Sache der Eigeninitiative. Du fragst ob ich kein Bafög bekommen würde, doch würde ich bestimmt, hab ich auch schonmal beantragt, Problem ist, dass es der Erklärung beider Elternteile bedarf (zum Einkommen) und da ich wie gesagt keinen Kontakt zu meinem Vater habe, ist es nicht so leicht daran zu kommen. Aber es geht auch ohne ganz gut, da die Fernuni ja recht kostengünstig ist und ich ja wie gesagt nebenher arbeiten kann, daher ist es ohne Bafög gar nicht so schlimm.
Ob ich was anders machen wollte? Ganz ehrlich, eigentlich nicht. Eigentlich möchte ich nichts von dem missen, was ich bisher schon gemacht habe, z. B. hätte ich ohne diese Eventshow glaub ich nie die "Idee" oder den Mut gekommen, einen Freiwilligendienst in Afrika zu machen, usw. Also ich bin froh, so wie es ist, und kann Dir einfach nur aus eigener Erfahrung sagen, probier einfach mal was aus, bevor Du Dich verrückt machst.

Zum Bachelor: Also ich kenne einige, die haben "nur" einen "unausgereiften" Bachelorabschluss und sind trotzdem voll ins Berufsleben eingestiegen. Ich denke, da kommt es wieder drauf an, was Du machen willst, wie Du später den Arbeitgeber von Dir und Deinen Fähigkeiten überzeugst, was Du sonst noch vorweisen kannst, usw. Eine Freundin von mir hat ein Fernstudium (!) im Bereich Marketing und Betriebswirtschaft gemacht und nebenher bereits Praktika und Jobs eben in diesem Bereich absolviert und hat direkt einen Einstieg in der Marketingabteilung einer Sprachinstitution geschafft, und sie hat auch "nur" einen "Bachelor". Also ich denke, man kann das gar nicht so pauschalisieren, auch nicht, ob man eher genommen wird als Präsenzuni-Absolvent oder eben Fernuni-Absolvent.

Also so wie es ist, bin ich sehr zufrieden, aber ich kann Deine Zweifel verstehen. Wie gesagt, ich wusste überhaupt noch gar nicht was ich machen soll, nach der Schule und da ich nicht auf Anhieb sofort das perfekte Studium und den "perfekten Weg" gefunden habe, hatte ich auch eine ganze Zeit mit Selbstzweifeln zu kämpfen. Und kurz zu Deiner Familie: letztendlich musst Du mit Deinem Studium und dem was du machst, glücklich sein, nicht Deine Eltern. Mir hat mein Onkel immer gesagt, nur was Wirtschaftliches wäre sinnvoll, nicht irgendwie sowas wie KuWi oder Linguistik (was ich nämlich genau ein Semester an der Uni Düsseldorf probiert habe und dann hingeschmissen habe :) ). Aber ich für meinen Teil bin absolut zufrieden mit KuWi und habe einiges vor und ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass es ein Fehlgang war, KuWi an der Fernuni Hagen zu studieren.

Liebe Grüße,
Kristina

goodpostiund:applaus

Dennis, du zäumst das pferd nach wie vor komplett von hinten auf, so zumindest der eindruck..

hast du jemals über die vielen anregungen, die du hier bekommen hast, auch nur ansatzweise nachgedacht ? warum fünf schritte auf einmal machen, wenn der erste noch nicht mal in trockenen tüchern ist...

denk mal drüber nach.. anders verlierst du nur, statt zu gewinnen.

du lernst einen beruf, könntest diesbzgl. also u.u. schonmal verdienen, in welcher form, ob tz oder vz ist sache mit dem arbeitgeber.. ob du beim jg rh eine übernahmechance hast, weiss ich nicht, aber rein theoretisch bekommst du ja in kürze auch deinen beruflichen abschluss.. eine möglichkeit wäre eben auch, im beruf arbeiten und studieren, zumal du ja, zumindest in hagen, eh noch zeit hast bist du zur szp kannst..

präsenzuni, ok, andere baustelle, wobei sich hier die Frage stellt, macht es sinn, artverwandt sowohl präsenz als auch fernstudium zu machen.. mach doch einen schritt nach dem andern, aber nun gut, du willst durch die wand. so wirkt es zumindest.
dann darfst du aber auch andere, auch deine ellis, nicht dafür verantwortlich machen, wenn es eben SO nicht geht, wie du es gerne hättest.. lösungen suchen.. möglichkeiten wurden dir soviele genannt..

Ich versteh halt nach wie vor nicht, wieso man gleichzeitig (und wie benjoe schon schrieb) artverwandt sowohl eine Fern- als auch Präsenzuni besuchen muss/will.

Außer man sieht die FeU mehr als eine Art virtuelle VHS.

JSchneider wrote:

Außer man sieht die FeU mehr als eine Art virtuelle VHS.

Das Vorurteil kenn ich auch. "Du studierst jetzt an der FU. Ist das denn ne richtige Uni?" Dümmer geht's doch kaum... :wut:.

Und da sollte man einfach auf sich selbst vertrauen. Wenn Du gerne an der FernUni studieren willst, Kuhlmann, mach es doch einfach, egal was jemand anderes sagt. Und, ohne angreifend sein zu wollen (!), arbeite doch nicht "gegen" alle Beiträge hier. Ich hab ein bisschen das Gefühl beim Lesen bekommen, dass Du bei jedem Kommentar der Dir gegeben wird, gleich was Gegenteiliges entgegnen musst, um Deine Position, wozu Du ja hilfreiche Tipps wolltest, nur zu verfestigen. Wie gesagt, ist nur der Eindruck und soll Dich nicht angreifen, ist nur eine Anmerkung.

Liebe Grüße

Die FUH ist sicherlich keine virtuelle VHS. Das Studium ist wunderbar und ich würde KuWi auch nicht an einer Präsenzuni studieren wollen. Ob mein Präsenzstudium artverwandt wäre, steht noch nicht fest. Momentan tendiere ich eher zur Sparte VWL, aus vielen Gründen (berufliche Zukunft, breiteres Feld durch unterschiedliche Fachrichtungen, familiärer Druck etc.), aber das soll nicht Gegenstand der Diskussion sein. Ich bin nun einmal sehr engstirnig, was diese Sache angeht. Ich möchte tatsächlich immer mit dem Kopf durch die Tapete. Der Kabarettist Rainald Grebe sind in seinem Lied "Faust" (in Anlehnung an Goethes Faust selbstredend) "Für jede verlorene Stunde hacke ich mir einen Finger ab" oder "gleich mit dem Schädel durch die Tapete" etc. Das trifft wohl auf mich zu (rein metaphorisch natürlich, ansonsten wäre ich fingerlos) :D Ich habe schnell ein schlechtes Gewissen, wenn ich mal Zeit mit eher "trivialen" Dingen verbringe und habe immer schnell in Gedanken, was mal aus mir wird, wenn ich so alt wie meine Eltern bin. Wahrscheinlich denke ich einfach zu weit in die Zukunft. Das sollte ich mir abgewöhnen. Das Problem ist, wenn man so genaue Vorstellungen hat wie ich, fällt es einem unheimlich schwer, die Beiträge anderer objektiv zu beurteilen und sich damit auseinander zu setzen. Diese Schwäche sei mir hoffentlich verziehen.

Liebe Grüße
Dennis

Dennis,

du musst dich hier für nichts entschuldigen, da es ja nun mal dein Leben ist
und wir alle nicht in deiner Haut stecken.
Ich stell mir einfach nur die Frage, ob ein solcher Tunnelblick, den du momentan anscheinend hast, nicht eher einschränkend ist. Was ist wirklich, wenn sich alles, was du dir theoretisch so schön zurecht gelegt hast, in Wohlgefallen auflöst?
Was die trivialen Dinge des Lebens angeht: Dies sind meistens die Dinge, die man am meisten vermisst, wenn man sie aus irgendeinem Grund nicht mehr genießen kann.
Auf jeden Fall scheinst du ein "moderner Mensch" zu sein. Immer nach dem Motto schneller, höher, weiter, besser, größer, usw.. Das soll übrigens keine Beleidigung sein, sondern ist einfach nur eine Schlussfolgerung aus dem was du so schreibst.
Ich hoffe, du kannst das was dir vorschwebt umsetzen und vergisst dabei nicht die kleinen trivialen, aber schönen Dinge des Lebens.

LG, Astrid

Schön gesagt, ehrlich. "Modern" in mancher Hinsicht, damit könntest du Recht haben. In vielerlei Hinsicht bin ich hingegen recht konservativ, aber was Karriere angeht, so ist das doch eher (leider?!) typisch modern, das stimmt.

PS: Da manche mich darauf angesprochen haben: Ich habe jetzt auch ein TB hier im Forum. Wer also mal Lust hat, etwas Zeit mit "trivialen" Dingen zu verbringen ;) :
[url]#?t=45357[/url]

Versteh mich nicht falsch. Es ist ja kein Nachteil in unserer Gesellschaft karriereorientiert zu sein. Ganz im Gegenteil. Der moderne Mensch ist einfach darauf ausgelegt sich über seinen beruflichen Status zu definieren. Das ist die Richtung, in die sich unsere Gesellschaft entwickelt oder sollte ich besser sagen, entwickelt hat. Das ist der Status an dem der Wert jedes Einzelnen gemessen wird. Ich persönlich halte das für keine gesunde Entwicklung. Nicht umsonst nimmt die Zahl der Belastungsstörungen, der Burn-out Syndrome zu.
Ich finde es krank und glaube, dass wir uns damit alle noch ins Knie schießen.
Ok, jetzt ist mein gesellschaftskritischer Monolog beendet...

Wieso nun auf einmal für die präsenz vwl ? wolltest du nicht an DIE uni für ÄG ? so zumindest in anderen postings ?


du widersprichst dir selbst irgenwie gerade..aber sowas von ...?

ich bin zwar ein gut stück älter, aber so dement nun doch noch nicht, als dass ich glaube zu wissen, du sprachst davon ,ein studium der geschichte an "DER" uni schlechthin diesbezüglich als präzenz zu starten..

zitat:

"Ich bin ja noch ganz am Anfang meiner Karriere und kann daher nur von meinen jetzigen Vorstellungen einer wünschenswerten Karriere für mich sprechen :D
Nächstes Jahr (es steht noch nicht fest, ob Sommer- / Wintersemester) beginne ich neben meinem Studium der Kulturwissenschaften in Hagen (G/P) ein Präsenzstudium der Alten Geschichte (in der engeren Auswahl sind die Unis in Gießen, Marburg, Heidelberg & Göttingen)."

(kopiert aus diesem fred, seite 1)..

jetzt doch wieder vwl?

vor kurzem fragte ein komillitone,was aus deinen vwl/mathe plänen geworden sei, da antwortest du sinngemäss, dass dies kein thema mehr sei.. ja, was denn nun?

"10.11.2008 #[url="#?t=41078#post607529"][B]1[/B][/URL] [URL="https://www.studienservice.de/member.php?u=57703"]Kuhlmann[/URL]

[URL="https://www.studienservice.de/member.php?u=57703"][IMG]https://www.studienservice.de/image.php?u=57703&dateline=1234283815[/IMG][/URL]

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Wirtschaftswissenschaften Schwerpunkt VWL?
[FONT=Verdana! important]Guten Abend,

ich schwanke momentan noch arg zwischen drei Studiengängen der FUH. Ich beginne ab dem Sommersemester 2009 ein Studium, doch kann ich mich noch nicht recht entscheiden, da meine Interessen sehr breit gefächert sind. Mögliche Optionen wären: Mathematik, Informatik, Wirtschaftswissenschaften.

Die erste Frage in Bezug auf WiWi wäre natürlich: Ist es im selben Stil möglich, sich die Prüfungsleistungen als Akademiestudent im Falle einer Zugangsprüfung anrechnen zu lassen? Sprich: Als Akademiestudent Module belegen, Prüfung schreiben, Bescheinigung erhalten, als ordentlicher Student einschreiben, Prüfungsbescheinigung vorlegen und Modul anrechnen lassen.

Zudem ist es mir sehr wichtig, die Wirtschaftswissenschaften sehr VWL-lastig zu gestalten. BWL ist zwar interessant, aber ich bin nicht die Sorte Mensch, die ich selbst als BWLer kenne und interessiere mich zudem mehr für VWL, nichts für ungut. Ist das möglich?

Die nächstes Frage wäre: Welche Module könnte ich zu Beginn wählen? Erschwert wird dies natürlich dadurch, dass ich im Sommersemester beginne.

Ansonsten, falls noch einige grundsätzliche Informationen von Belangen sind, dann immer her damit.

Schönen Abend noch.
Liebe Grüße
D.Kuhlmann
[IMG]https://www.studienservice.de/images/statusicon2/user_online.gif[/IMG] [URL="https://www.studienservice.de/report.php?p=607529"][IMG]https://www.studienservice.de/images/buttons2/report.gif[/IMG][/URL]

15.11.2008 #[url="#?t=41198#post610448"]1[/URL] [URL="https://www.studienservice.de/member.php?u=57703"]Kuhlmann[/URL]

[URL="https://www.studienservice.de/member.php?u=57703"][IMG]https://www.studienservice.de/image.php?u=57703&dateline=1234283815[/IMG][/URL]

Registriert seit: 26.10.2008
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Beiträge: 360

Lektüre zum Einlesen
[FONT=Verdana! important]Guten Abend,

gibt es irgendwelche Klassiker in Buchform, die ich verwenden könnte, um mich ein wenig in die Wirtschaftswissenschaften einzulesen? Ich beginne im kommenden Sommersemester mein Studium und würde mich die Monate davor gerne ein wenig in die Materie einlesen.

Liebe Grüße
D.Kuhlmann



das ist jetzt nur das, was ich auf die schnelle noch im kopf hatte.. komillitonen fragten schon, was mit vwl etc nun ist.. darauf kam von dir sowas wie " kommt nun doch nicht in frage"..
hätte ich die zeit und den nerv, würde ich zu fast jedem studiengang an der FuH nun beiträge finden von dir.. so dass sich zwangsläufig die Frage stellt: was willst du eigentlich udn vor allem: warum alles auf einmal ? die regularien der szp passen dir nicht.. die umgehen mit einem jahr (=voll-abi) passt dir nicht.. stattdessen haderst du mit regularien.. und nimmst u.u. zwei jahre umweg in kauf..

alle anderen argumente schlägst du in den wind, sind für dich zeitverschwendung.. ja, was willst du denn nun ? irgendwie klingt das alles doch etwas obskur


so ganz durchdacht klingt das alles nicht , und was ich noch so denke... kaum angefangen, baust du schon vor was die Klausur g1 angeht, von wegen nicht schaffen etc... fragen zu deinem modul stellst du lieber hier als in moodle, wo frau hüsing sich wundlegt um allen gerecht zu werden..

lieber dennis, verzeih, aber irgendwie verstrickst du dich a weng, wenn man das so sagen kann..

wenn du in diesem "fred" hier davon redest, AG in präzenz studieren zu wollen, dann stellt sich sehr wohl die Frage der artverwandschaft...

welche optionen hast du denn nach deiner ausbildung , was die beruflichen chancen angeht bei der BW ?
das ist ja das, was ich in anderen themen von dir schon angesprochen habe.. du hättest es mit EINEM jahr mehr u.U. soviel einfacher.. du kommst dann mit totschlagsargumenten, die nicht wirklich nachvollziehbar sind.. ratschläge werden ignoriert, stattdessen kommt phrase über phrase und letztlich: warum fragst du dann überhaupt ?

Du bist sehr hartnäckig, aber ich habe schon mit ganz anderen Personen fertig werden müssen :D
Es wurde hier selbst vorgebracht, dass ein artverwandtes Studium vielleicht doch eher suboptimal (Punkt 1). Über die beruflichen Aussichten haben wir bereits gesprochen und diesbezüglich sind wir zu dem Konsens gekommen, dass die berufliche Zukunft nicht grundsätzlich von der Studienrichtung abhängt, Fakt ist jedoch, dass die Wahrscheinlichkeit auf eine erfolgreiche Karriere (widerum individuelle Auffassung) bei wirtschaftlichem Fokus wesentlich höher ist und Karriere ist mir (wie desöfteren erwähnt) nicht ganz unwichtig (Punkt 2). Meine Eltern, anderweitig Verwandten, Großeltern, Lehrer, Bekannten (diese Liste ließe sich beliebig weiterführen) sind nicht sehr angetan von meiner Idee, auch im Präsenzstudium noch eine Geistes-/Kulturwissenschaft zu studieren. Einerseits ist es verständlich, andererseits sollte mich das als selbstständig denkenden Menschen nicht in meiner Wahl beeinflussen. Da allerdings meine Studienfinanzierung davon abhängt und ich bereits Kulturwissenschaften studiere, steht dies wieder in einem völlig anderen Licht (Punkt 3). Zu guter Letzt ist VWL auch nur eine Tendenz und keine beschlossene Sache. Ich habe ja nie behauptet, ich werde jetzt VWL-Student, ich stelle lediglich Überlegungen an (Punkt 4).

Bei der Bundeswehr möchte und werde ich nicht bleiben. Das ist meine persönliche Entscheidung und aufgrund dessen auch völlig indiskutabel. Über die Sache mit dem Abitur haben wir ebenfalls diskutiert und festgestellt: Die Voraussetzungen für ein Studium an meiner Wunschuni (sowie an vielen anderen Unis) erfülle ich bereits, weshalb ich nicht die Notwendigkeit sehe, ein weiteres Jahr zur Schule zu gehen, die mich jetzt schon in einem Maße langweilt, das mir die Lehrer sagen, ich sei dort völlig falsch.
Im Bereich meiner Ausbildung werde ich ebenfalls nicht weitermachen, dazu dasselbe wie auch in Bezug auf die BW.

Ich wünsche einen schönen Abend

Dennis

PS: Die zitierten Beiträge belegen, dass ich mich für diesen Studiengang interessiert habe und immer noch interessiere. Dem setze ich nichts entgegen. In welcher Form mich das allerdings belasten sollte, ist mir schleierhaft.

Ich finde es zudem sehr ermüdend, dass du dieselbe Diskussion und zwar mit beinahe selbem Wortlaut immer wieder entfachst. Wir diskutieren doch mittlerweile auf einer ganz anderen Ebene. Wenn dir das Thema aber so gut gefällt, können wir gerne weiter darauf herumkauen. Ich bin ja ein geduldiger Mensch.

Kuhlmann wrote:

Du bist sehr hartnäckig, aber ich habe schon mit ganz anderen Personen fertig werden müssen :D

Meine Eltern, anderweitig Verwandten, Großeltern, Lehrer, Bekannten (diese Liste ließe sich beliebig weiterführen) sind nicht sehr angetan von meiner Idee, auch im Präsenzstudium noch eine Geistes-/Kulturwissenschaft zu studieren. Einerseits ist es verständlich, andererseits sollte mich das als selbstständig denkenden Menschen nicht in meiner Wahl beeinflussen. Da allerdings meine Studienfinanzierung davon abhängt und ich bereits Kulturwissenschaften studiere, steht dies wieder in einem völlig anderen Licht (Punkt 3).


PS: Die zitierten Beiträge belegen, dass ich mich für diesen Studiengang interessiert habe und immer noch interessiere. Dem setze ich nichts entgegen. In welcher Form mich das allerdings belasten sollte, ist mir schleierhaft.

Ich finde es zudem sehr ermüdend, dass du dieselbe Diskussion und zwar mit beinahe selbem Wortlaut immer wieder entfachst. Wir diskutieren doch mittlerweile auf einer ganz anderen Ebene. Wenn dir das Thema aber so gut gefällt, können wir gerne weiter darauf herumkauen. Ich bin ja ein geduldiger Mensch.



Ich lese diesen unsäglichen Sermon nun schon seit geraumer Zeit mit und habe mich bisher eines Kommentars enthalten können, obwohl diese "Diskussion" ja sehr reizvoll zu sein scheint, wie man an der Vielzahl der Beiträge sehen kann. Auch ich habe nicht den Eindruck, dass Du hier tatsächlich unterwegs bist, um irgendetwas an- oder aufzunehmen, Dir geht es wohl eher um Selbstdarstellung - oder?

Ich glaube, das hat hier schonmal jemand geschrieben, aber: Herr Kuhlmann, werden Sie erwachsen.

In einigen Jahren wirst Du sicherlich merken, dass es für Dein Leben nicht von Belang ist, was Deine "Eltern, anderweitig Verwandten, Großeltern, Lehrer, Bekannten (diese Liste ließe sich beliebig weiterführen)" so denken oder meinen angesichts DEINES weiteren Lebenswegs. Zumindest wünsche ich es Dir. Ehrlich gesagt ist mir völlig schleierhaft, wie man sich in Deinem Alter derart abhängig machen kann von Erziehungsberechtigten - das Argument der finanziellen Abhängigkeit ist lahm und m.E. vorgeschoben.

Wenn es wirklich Dein größter Wunsch wäre (bitte verschone uns nun mit weiteren Zahlen, Statistiken, Kommentaren zum Thema Karriereaussichten), Alte Geschichte in Marburg zu studieren, dann könntest Du das auch gegen den "Willen" Deiner Eltern und auch ohne finanzielle Unterstützung ihrerseits - es gibt genügend Beispiele anderer Studenten, die Ähnliches erlebt haben. Offenbar hast Du aber dazu nicht die nötige Reife.

Das liest man auch aus Deinen schon fast niedlich beleidigten Antworten, wenn Dir mal einer sagt bzw. schreibt, was er so denkt. Nein nein, ich finde das herrlich - es ist sehr amüsant und bereichert gelegentlich meine Lern- und Arbeitspausen, mach' ruhig weiter so.

Dass Du die Diskussion, die Du selbst immer wieder auf exakt derselben Ebene von Neuem entfachst, nun ermüdend findest, ist natürlich lustig. Wie Rotkäppchen schon sagte: "Wie es in den Wald hinein schallt, ...". (Wollte auch mal eine bedeutende Persönlichkeit zitieren.) :p

Mir fällt noch ein: Deine Eltern sagten doch sie unterstützen dich finanziell nicht? Dann kann es denen doch völlig egal sein was du studierst bzw. es geht sie ja dann nichts an ;)
Ich finde daß man einem Volljährigen überhaupt nicht vorschreiben sollte was er tun und lassen soll. Ratschläge sind ja schön und gut, aber Druck machen finde ich da unangebracht.

Ich hatte Glück weil ich von meinen Eltern damals einen Zuschuss bekam - den aber auch nur weil ich neben dem Studium ein bisschen gearbeitet habe.
Und sie tragen mir auch nicht nach daß ich mein Studium abgebrochen habe... aber wenn es um Dinge geht die MIR wichtig sind (einen neuen Job suchen, Umzug in einen andere Stadt etc.) dann lasse ich mir von meinen Eltern nichts sagen und riskiere dann schonmal einen Konflikt (so geschehen als Mama wollte daß Töchterchen nach Studienabbruch doch wieder nach Hause kommt, in die Heimatstadt. Töchterchen wollte aber in Wien bleiben :D)

Mein Vorschlag: Hinsetzen, nachdenken, Prioritäten setzen, Entscheidung fällen, durchziehen. Punkt ende aus.
Du bist 19, du hast ne Ausbildung also ein bisschen Geld. Du hast Wünsche/Täume.

Also dann mach.

Wer wirklich was will, der macht es auch. Wer nicht wirklich will, der redet drüber.

Thuri wrote:


[...]
Ich finde daß man einem Volljährigen überhaupt nicht vorschreiben sollte was er tun und lassen soll. Ratschläge sind ja schön und gut, aber Druck machen finde ich da unangebracht.

[...]\

Das stimmt so nicht. ;)
Würdest du einen 18-j. bzw. 21-j. wirklich als erwachsen und vollständig selbstständig und vielleicht sogar als autark ansehen? ;) Dann muss ich sagen, dass du sehr optimistisch bist. :D

Ich muss jetzt.

Oaarrr, nerv!

Benjoe, gute Recherche ;)

Und Kuhlmann, langsam ist das Ganze nervig! Keiner aus deiner Familie will dich unterstützen, weder mental noch finanziell, aber recht machen willste es ihnen allen! HÄ? Da würde ich aber mal sowas von drauf pfeifen, was die von mir wollen!

Ich habe den Eindruck, du bist ohnehin völlig beratungsresistent. Dann solltest du hier aber nicht um Rat fragen. Gibt man dir dann deine Antwort, kommst du mit einem "Aber..." und weißt alles gleich wieder besser. Ich habe mich anfangs gefragt, warum alle so kontra sind, wenn du was schreibst, aber langsam versteh ichs.

Mach doch einfach dein Ding und frag nicht tagelang rum, wenns dann doch wieder auf was hinausläuft, was du dir im Kopf längst zurechtgezimmert hast! Auch wenns dann morgen wieder was anderes ist, was du willst. Aber mach einfach dein Ding. Wir machen ja hier alle, was wir wollen.

GringOrk wrote:

Das stimmt so nicht. ;)
Würdest du einen 18-j. bzw. 21-j. wirklich als erwachsen und vollständig selbstständig und vielleicht sogar als autark ansehen? ;) Dann muss ich sagen, dass du sehr optimistisch bist. :D\


Nimm mir nicht meine Illusion, meine Kinder werden pünktlich zum 18. Geburtstag vor die Tür gesetzt :p

Also ich hoffe mal daß Menschen in dem Alter soweit sind daß sie sich selbst versorgen können und sich eine eigene Meinung gebildet haben. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel :cool

Also, nun will ich hier auch noch einen abschließenden Kommentar abgeben - nachdem dieser Thread hier ein wenig aus dem sachlichen Ruder läuft, fühle ich mich dazu genötigt ... ;).

Ich finde es äußerst anstrengend, diese Mega-Posts hier zu lesen und allen Argumenten zu folgen. Es wäre also schon einmal hilfreich, wenn lange Beiträge auch optisch mit Absätzen unterteilt würden (habe ich aber schon mal erwähnt) - das nur zum Stichpunkt Lesbarkeit.

Weiterhin denke ich, dass von Deinen (älteren) Mitstudierenden inzwischen genug Hinweise, Tipps und Lebenserfahrung eingebracht wurden, die Du, lieber Dennis, annehmen kannst oder auch nicht. Offensichtlich weißt Du genau, was Du willst, denn Du hast für jeden erdenklichen Vorschlag grundsätzlich eine Gegenantwort. Das müsste eigentlich genügen, Dir noch einmal darüber klar zu werden, wo Dein Schwerpunkt liegen soll.

Du willst kein Vollabi machen, was viele hier für einen Fehler halten (inkl. mir selbst, die weiß, wie schwierig es sein kann, das später nachholen zu müssen). Du willst zwei BA-Studiengänge gleichzeitig machen, was auch einige hier für überflüssig halten (inkl. mir, die ich nicht verstehe, was das bringen soll) und möglichst weit unter 30 sein, bis Du Prof. bist :).

Ich würde Dir abschließend einfach empfehlen, Dich um die Studieninhalte zu kümmern und weniger hier zu erörtern, was Du willst - denn das weißt Du doch schon! Du brauchst eigentlich jede Minute für G1, denn das ist ein Modul mit Massen von Stoff. Also ran an die Inhalte und weg von Grabenkämpfen hier, die Dir offensichtlich nichts bringen :)!

Nichts für ungut,
Sandra

applaus:Jep!
vielleicht gibts' ja außer der fabelhaften Welt des Kuhlmann noch andere interessante Aspekte zum eigentlichen Thema "berufliche Perspektiven"...

Angelika

Angelika B. wrote:

andere interessante Aspekte zum eigentlichen Thema "berufliche Perspektiven"...

Oh jaaaaa, Angelika :)! Was willst Du machen, wenn Du hier fertig bist?

äähh, die jüngste, klügste und attraktivste Bundespräsidentin aller Zeiten werden?!

Nein, oder ja, vielleicht auch das...aber grundsätzlich kann ich mir ne Menge vorstellen:

1.) Forschung und Lehre (habe bereits eine ausdrückliche Einladung mich nach dem BA an der Fakultät zu bewerben)oder aber als Kulturwissenschaftlerin in die Suchtforschung...

2.) Integrationsarbeit auf städtischer Ebene...auch da versuch ich bereits Füße in Türen zu stellen und über meinen jetzigen Job Kontakte zu knüpfen, Projekte z.B. in Schulen zu initiieren. Im Oktober biete ich im Rahmen der Projekttage an einem hiesigen Gymnasium einen worshop zu interkultureller Literatur als Zeugnisse interkultureller Wirklichkeit an. Das Projektr heißt : "Türke Ali lernt Kung Fu" Dabei geht es um die Emanzipation deutsch-türkischer Literatur vom Aspekt der Betroffenheit.

3.) in Korrespondenz mit meinem jetzigen Beruf: Kulturarbeit rund ums "Prekariat"...was mitunter auch in den kulturpädagogischen Bereich mündet.

Ehrlich gesagt, find ich spannend, dass es (- jedenfalls theoretisch-)soviele Möglichkeiten gibt!

Ich bin jedenfalls grundoptimistisch!

schöne Grüße

Angelika

Angelika B. wrote:

:applaus:Jep!
vielleicht gibts' ja außer der fabelhaften Welt des Kuhlmann noch andere interessante Aspekte zum eigentlichen Thema "berufliche Perspektiven"...

Angelika

:auweia:
guter kommentar:applaus

Nur noch ein Kommentar, bevor ich mich auf ewig aus diesem Thread heraushalten werde, um mein(e) Ziel(e) entgegen vieler Skeptiker zu verwirklichen.

Deine Eltern sagten doch sie unterstützen dich finanziell nicht? Dann kann es denen doch völlig egal sein was du studierst bzw. es geht sie ja dann nichts an.

Das ist leider nicht ganz richtig. Ich erhalte keine finanzielle Unterstützung für den Studiengang Geschichte. Dass ich keine Unterstützung in Hinblick auf anderweitige Studiengänge erhalte, war nie Bestandteil der Diskussion und ist mitunter nicht wahr. Soviel dazu.

Nun werde ich mich weiter an G1 machen, denn ich muss ja bis 30 Prof sein (wann ich das nun wieder gesagt haben soll :confused:).

Liebe Grüße
Dennis

Angelika B. wrote:



1.) Forschung und Lehre (habe bereits eine ausdrückliche Einladung mich nach dem BA an der Fakultät zu bewerben)oder aber als Kulturwissenschaftlerin in die Suchtforschung...
\


WOW und WOW... Glückwunsch, das hört sich doch echt gut an.

Die Suchtforschung finde ich auch sehr spannend und ich versuche mich weiterzubilden.

Angelika B. wrote:

Ich bin jedenfalls grundoptimistisch!

Ich würde sagen, dazu hast Du auch allen Grund :)! Wärst Du denn in der Lage, in Hagen zu arbeiten (ich meine so familientechnisch und so?).

Kuhlmann wrote:

Meine Eltern haben mir soeben deutlich zu verstehen gegeben, dass sie mich bei meinem Studienvorhaben bezüglich des Präsenzstudiums (Geschichtswissenschaften, Politikwissenschaften oder VWL) definitiv mit keinem Cent unterstützen werden

Kuhlmann wrote:


Das ist leider nicht ganz richtig. Ich erhalte keine finanzielle Unterstützung für den Studiengang Geschichte. Dass ich keine Unterstützung in Hinblick auf anderweitige Studiengänge erhalte, war nie Bestandteil der Diskussion und ist mitunter nicht wahr. \


Geschichte, Politik und VWL? ;)
Du hast deinen Weg ja schon im Kopf. Geh ihn einfach :)



Gratulation Angelika! Möchtest du denn nach Hagen? Mir hat es dort ganz gut gefallen, aber ich war ja nur 2 Tage dort und das mit so lieben Kollegen und Kolleginnen! :) Hatte es mir ehrlich gesagt viel schlimmer vorgestellt - die Stadt, nicht die PV! :D

Ich hoffe sehr daß ich hier an meiner Uni mal einen Job ergattern kann, KuWi soll, in Kooperation mit der FU, ja 2010 hier als Präsenzstudium kommen. Mal sehen.... :cool

Thuri wrote:


[...]
Gratulation Angelika! Möchtest du denn nach Hagen? Mir hat es dort ganz gut gefallen, aber ich war ja nur 2 Tage dort und das mit so lieben Kollegen und Kolleginnen! :) Hatte es mir ehrlich gesagt viel schlimmer vorgestellt - die Stadt, nicht die PV! :D

Ich hoffe sehr daß ich hier an meiner Uni mal einen Job ergattern kann, KuWi soll, in Kooperation mit der FU, ja 2010 hier als Präsenzstudium kommen. Mal sehen.... :cool:

Ein Job an der Uni ist sicher nicht die schlechteste Alternative ... ;)
Was ist überhaupt "deine" Uni?

Und, Hagen ist eine der hässlichsten Städte wo da gibt! :eek: Möglicherweise habe ich auch nur die nicht so repräsentativen Seiten gesehen, aber was ist an einer Innenstadt nicht repräsentativ?! ;)
Hagen macht schon eher den Eindruck einer "Ruhrpott"-Stadt ... Leben würde ich da nicht wollen. :D

Ich muss jetzt!

Ich wohne (wieder) in Linz, war aber 8 Jahre mal in Wien um richtige Stadtluft zu schnuppern :)

Naja ich hatte mir Hagen noch schlimmer vorgestellt. Mit Kohlebergwerk auf dem Stadtplatz

GringOrk wrote:

Und, Hagen ist eine der hässlichsten Städte wo da gibt!

Da gebe ich Dir Recht!

GringOrk wrote:

Hagen macht schon eher den Eindruck einer "Ruhrpott"-Stadt ... Leben würde ich da nicht wollen. :D

Da gebe ich Dir NICHT Recht - es gibt auch nette Ecken im Ruhrpott (man glaubt es kaum, ist aber so).

Thuri wrote:

Ich wohne (wieder) in Linz, war aber 8 Jahre mal in Wien um richtige Stadtluft zu schnuppern :)

Naja ich hatte mir Hagen noch schlimmer vorgestellt. Mit Kohlebergwerk auf dem Stadtplatz ;)

:rofl:
Was man so als Landkind doch für Vorstellungen von Städten und der Welt hat. :D
Von der Schwerindustrie ist ja Hagen weg. Die Dienstleistung (lustig: der DLM-LSt., gestiftet von einem lokalen Unternehmen) steht im Vordergrund ... so arm kann Hagen gar net sein! Trotzdem würde ich da nicht unbedingt hin wollen. :D

Ich muss weg.

vittoriacolonna wrote:


Da gebe ich Dir Recht!

Ich stimme dir zu! :D

vittoriacolonna wrote:

Da gebe ich Dir NICHT Recht - es gibt auch nette Ecken im Ruhrpott (man glaubt es kaum, ist aber so).

Ich kenne keine Ruhrpott-Stadt so wirklich ... aber man kann sich ja vorstellen, wie es in einer Arbeiterstadt aussehen könnte. ;)

Nebenbei ... [URL="https://de.wikipedia.org/wiki/Europ%C3%A4ische_Kulturhauptstadt"]Europäische Kulturhauptstadt[/URL]. ;)

So, nun muss ich aber wirklich!

Naja, Hagen ist gut 1,5 h entfernt. Aber soweit denke ich jetzt noch garnicht.

Natürlich finde ich es nett einen guten Eindruck hinterlassen zu haben, hüte mich aber vor 'hybriden' Zukunftsentwürfen oder Zielsetzungen. Das Leben hält - wie wir Damen im fortgeschrittenen Alter ja wissen- reichhaltige Verlaufskurven bereit.

Erst mal muss ich das Studium schaffen...und gleichzeitig meine berufliche Situation erhalten und stabilisieren - ich hab schließlich in erster Linie 'ne Familie zu ernähren. Alles Weitere wird man sehen :o

Angelika B. wrote:

Naja, Hagen ist gut 1,5 h entfernt. Aber soweit denke ich jetzt noch garnicht.

Upps - wer lesen kann und geografisch bewandert ist, ist klar im Vorteil ... :o

Noch mal zurück zu den beruflichen Perspektiven. Ich schlage da wohl ein wenig aus der Art. Mein Ziel ist es, in drei Jahren in Rente zu gehen. Bis dahin (und auch darüber hinaus) will ich mit dem Ziel studieren, mit dem Master abzuschließen. Sollte einer der (jüngeren) Professoren und natürlich mein Hausarzt meinen, es ginge noch etwas, dann würde ich auch gerne promovieren.

Ich habe mich schon vor längerer Zeit (wegen meiner Verbundenheit mit dem Wasser) für eine Seebestattung entschieden. Und als Dr.phil. auf dem Meeresgrund der Ostsee zu liegen, finde ich einfach geil.

Das mit der Bestattung, lieber Uli, schieben wir mal ganz weit raus, aber das hier

UliS wrote:

Mein Ziel ist es, in drei Jahren in Rente zu gehen.

nenne ich mal eine berufliche Perspektive der anderen Art!

Ich finde beides echt cool. Weil ich es verstehen kann. Ich möcht auch als PhD sterben ;)

Naja, erstens bin ich Neuplatoniker und sehe vieles etwas anders als es der Zeitgeist verlangt, und zweitens studiere ich nicht mit einem normalen Karriereziel vor Augen, sondern aus Interesse (aber, vermutlich wird sich wieder mal was ergeben, kaum dass ich den B.A. habe)

Finou wrote:

Das mit der Bestattung, lieber Uli, schieben wir mal ganz weit raus, aber das hier

nenne ich mal eine berufliche Perspektive der anderen Art! :D

Dem schließe ich mich an! :)

Angelika, ich finds toll, was du vorhast, wie du das alles unter einen Hut bekommst und wünsch dir ganz viel Glück und Erfolg auf diesem Weg. :respekt:

Zu Hagen:
Ja, Hagen ist eine der hässlichsten Städte, aber das Umland von Hagen ist wirklich schön! Und es gibt hier im Pott (und das schreib ich als Nicht-Eingeborene) wirklich schöne "Ecken".

Darf ich euch mal was sagen - ihr KuWis seid einfach klasse!! Gäbe es einen Preis für das witzigste, kreativste und motivierendste Unterforum, ihr hättet ihn sicher. Es macht wirklich Spaß, bei euch mitzulesen, auch wenn ich aufgrund meiner Fächerwahl (falsche Wahl??) leider meistens nichts beitragen kann...

Viele Grüße von eurem größten Fan! :) Melodie

Melodie wrote:

Darf ich euch mal was sagen - ihr KuWis seid einfach klasse!! Gäbe es einen Preis für das witzigste, kreativste und motivierendste Unterforum, ihr hättet ihn sicher. Es macht wirklich Spaß, bei euch mitzulesen, auch wenn ich aufgrund meiner Fächerwahl (falsche Wahl??) leider meistens nichts beitragen kann...

Viele Grüße von eurem größten Fan! :) Melodie

Hi Melodie,

danke für das tolle Lob! Und wenn Du mal mit Deinem Mathe-Zeugs fertig bist, kannst Du ja noch was Nettes studieren :D! Es gibt bei uns aber auch eine Menge Threads, in denen man auch als Nicht-KuWi schreiben kann!

Melodie wrote:

Darf ich euch mal was sagen - ihr KuWis seid einfach klasse!! Gäbe es einen Preis für das witzigste, kreativste und motivierendste Unterforum, ihr hättet ihn sicher. Es macht wirklich Spaß, bei euch mitzulesen, auch wenn ich aufgrund meiner Fächerwahl (falsche Wahl??) leider meistens nichts beitragen kann...

Viele Grüße von eurem größten Fan! :) Melodie


:super::super::

Na so was, wir haben einen Fanclub? Weeee are the chaaaampions *sing*

Wenn das so ist, brauchen wir uns ja über berufliche Perspektiven keine Sorgen mehr machen. Wir warten einfach auf die "Germany's Next KuWi"-Show und kommen groß raus

papagorilla wrote:

Wir warten einfach auf die "Germany's Next KuWi"-Show und kommen groß raus :D


Das würde das Niveau des Fernsehprogramms ja in bisher ungeahnte Höhen treiben! :D Ob da der gute Dieter Bohlen dann noch mitkann? :confused

Hm vermutlich könnte man die KuWi Show sowieso nur auf arte oder BR alpha senden ;) Da gibts keinen Bohlen. Höchstens Harald Lesch als Moderator

Oh, ich fürchte, ich würde mich gut für die Bohlenrolle eignen...:hmmm

Und ich übernehme die Pocherrolle *grins*

Kuhlmann wrote:

Also meine Eltern haben mich ja diese Ausbildung (die mir im übrigen beinahe mehr missfällt als die Tatsache, dass ich mein Studium nicht finanzieren kann) machen lassen, damit sie mir keinen Cent mehr zahlen müssen. So wäre ich nämlich nun in der Lage, mich selbst zu finanzieren. Ansonsten wären sie bis zu meinem 27. Lebensjahr unterhaltungspflichtig und müssten mir die Differenz vom Bafög-Betrag, den ich erhalte und dem BaföG-Höchstsatz zahlen und da ich nicht viel BaföG erhalte, da mein Vater gut verdient (ich erhalte diesen Minisatz-BaföG auch nur, weil ich noch einen bafögberechtigten Bruder habe), wäre das eine recht hohe Summe. Da meine Eltern allerdings, was die Einsparung finanzieller Mittel zugunsten ihrer selbst und auf Kosten ihrer "Klötze am Bein" angeht, unheimlich klug vorgegangen sind, habe ich keinerlei Anspruch. Das klingt sehr geplant, ist es auch :D

Liebe Grüße
Dennis


Hast Du denn mal versucht, Deine Eltern auf Unterhalt zu verklagen?
Hast Du Dich mal bei einem Rechtsanwalt informiert oder zumindest darüber informiert, ob Dir Prozesskostenhilfe zusteht?
Mir stellte sich diese Frage nie, aber vielleicht würde ich es eher machen als mich ohne Grund in Schulden zu stürzen.