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Berufliche Perspektiven - Was habt Ihr vor?

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Berufliche Perspektiven - Was habt Ihr vor?

Hallo und Moin!

Ich kann mir vorstellen, dass diese Frage alle 6 Monate mit den frisch eingeschriebenen wieder auftaucht, habe aber beim Schmökern nichts finden können.

[COLOR=DarkRed]Also mal ein kleiner Aufruf an Euch, doch mal zu berichten, wie Ihr Euer Betätigungsfeld als Kulturwissenschaftler/-in BA in Zukunft vorstellt.
Gibt es konkrete Ziele?
Wie schätzt Ihr grundsätzlich die Perspektiven ein?[/COLOR]

[COLOR=DarkRed][B]Wisst Ihr von beruflichen Erfahrungen anderer?[/B][/COLOR]

Ich persönlich habe bereits im Kulturmanagement (Veranstaltungen) gearbeitet und erhoffe mir durch die Belegung des Schwerpunkts Geschichte, den Radius von Einsatzmöglichkeiten zu vergrößern bzw auf meine privaten Interessen auszurichten. ( --> Museen, Verbände, Nationale Minderheiten)
Wie realistisch das ist - auch hinsichtlich meines Alters - kann ich aber nicht sagen...

Bin gespannt auf Eure Beiträge! :hmmm:

mojen wind
ubbe

Comments

Leona-Marie wrote:

Hast Du denn mal versucht, Deine Eltern auf Unterhalt zu verklagen?
Hast Du Dich mal bei einem Rechtsanwalt informiert oder zumindest darüber informiert, ob Dir Prozesskostenhilfe zusteht?
Mir stellte sich diese Frage nie, aber vielleicht würde ich es eher machen als mich ohne Grund in Schulden zu stürzen.

Ja, ich habe mich informiert und dabei ist folgendes herausgekommen: Ich mache ja z.Zt. eine Ausbildung, die ich auf "Wunsch" (vgl. aus der Vergangenheit zur Veranschaulichung des Begriffs "Wunsch": Die Indianer verließen auf "Wunsch" ihr Gebiet und übergaben es den Weißen [...]) meiner Eltern absolviere und wohl behaupten kann, dass mich diese Ausbildung wenig bis gar nicht interessiert (auf einer Skala von 1 bis 10, wobei 10 der absoluten Hingabe und Leidenschaft entspricht, also eine weit abgeschlagene -12.345). Nichtsdesto trotz bin ich notentechnisch mit relativ großem Abstand der Beste, woraus meine Eltern gleich schließen, dass mir die Ausbildung entfernt gefiele (die Wahrheit kennen sie aber sehr wohl). Nun habe ich (von meinen Eltern) erfahren, dass ich nach der Ausbildung keinerlei Anspruch mehr auf finanzielle Unterstützung habe, da ich ja nach Gesetz durch die Berufsausbildung in der Lage wäre, mich selbst zu finanzieren. Meine Eltern haben den "Wunsch" (siehe oben) also nicht etwa aus einer Laune heraus geäußert, sondern haben eine (sehr kluge) Strategie verfolgt (wofür sie meine Hochachtung verdienen und ebenso ein Gefühl, was ich derzeit versuche zu unterdrücken). :D

Auf Unterhalt verklagen ist also weder möglich noch denkbar, da ich von meinen Eltern nie widerwillig das Geld nehmen würde.

Der unterschwellige Sarkasmus sei mir verziehen. Die einerseits so lustige und pfiffige Idee meiner Eltern hat auch (wie man sicher merkt) eine dunkle Seite für ein bestimmtes Familienmitglied und dabei verweise ich vorsichtig auf meine Person :D

Liebe Grüße
Dennis

Darf ich Dich mal was fragen? Wenn Dich diese Ausbildung so entfernt interessiert, wieso machst Du sie dann? Ich kann mir kaum vorstellen, dass sie Dich gefesselt haben und dahin geschleppt haben? Und ich kann mir auch kaum vorstellen, dass sie Dich zu dieser Ausbildung gezwungen haben, nur mit der Motivation Dir dann keinen Unterhalt mehr zahlen zu müssen?

Sich gegen die Eltern aufzulehnen muss ja unheimlich leicht klingen :rolleyes:
Wenn doch bloß alles so einfach wäre.

Kuhlmann wrote:

Sich gegen die Eltern aufzulehnen muss ja unheimlich leicht klingen :rolleyes:
Wenn doch bloß alles so einfach wäre.

Ich denke, dass das absolut nicht leicht ist, schon gar nicht in einem Alter, in dem man wirtschaftlich von den Eltern meist noch extrem abhängig ist. Und auch heute noch erlebe ich in meinem Bekanntenkreis (alle so um die 30) immer wieder, wie schwer es sein kann, sich von den Wünschen und Forderungen seiner Eltern abzugrenzen.

Selbst wenn Dennis die Möglichkeit hätte, seine Eltern auf Unterhalt zu verklagen (was er ja selbst hypothetisch für sich längst ausgeschlossen hast), wäre das ein Riesenschritt, der glaube ich von außen wesentlich leichter aussieht als er sich anfühlt und u. U. den endgültigen Bruch bedeuten kann. Ob man das wirklich in Kauf nehmen will, ist eine schwierige Frage, die sich auch dann stellt, wenn die Beziehung extrem problematisch ist.

@Dennis
Du wirst es ganz bestimmt auch ohne die Unterstützung deiner Eltern schaffen, so zielstrebig und willensstark, wie du hier rüberkommst :) Und es gibt ja auch noch andere Möglichkeiten, an Geld zu kommen, Stipendien zum Beispiel. Oder auch elternunabhängiges Bafög wegen bereits abgeschlossener Ausbildung? Ich wünsche dir auf jeden Fall, dass du da einen guten Weg für dich findest und dass deine Eltern es irgendwann bereuen, ihren so begabten Sohn nicht gefördert zu haben!

LG Melodie

Chance auf ein Stipendium habe ich tatsächlich. Ich werde mich bald mal ausgiebig damit beschäftigen, wenn ich mit der Schule fertig bin (Mitte Juni bin ich offiziell fertig). Das elternunabhängige BaföG bekommt man erst, wenn man nach der Ausbildung noch 3 Jahre arbeitet und das schließe ich definitiv aus. Meinen Weg gehen werde ich bestimmt, ob mit oder ohne Unterstützung. Es wäre aber sicherlich schöner, wenn ich ein bisschen Rückenwind hätte ;)

Liebe Grüße
Dennis

Ach, ich fang jetzt einfach mal wieder an, das Thema des Threads aufzunehmen. Hab hier zwar schon was geschrieben, aber irgendwie nicht wirklich etwas über meine beruflichen Perspektiven. :);)
Wenn es so kommen würde, wie ich es mir in meinen wildesten Träumen ausmale, dann würde ich wahrscheinlich in näherer Zukunft an einem norwegischen Fjord oder auf der Isle of Skye vor der schottischen Küste leben und meine Bücher schreiben und oh Wunder, auch so einigermaßen davon leben können. :) Ach, wär' schon toll...
Aber ich hoffe einfach, dass ich vielleicht mal in einem Verlag als Lektorin unterkomme oder in einem Museum tätig sein kann. Allerdings bin ich da noch nicht so festgelgt, könnte mir auch gut kulturelle Projektarbeit vorstellen, was meiner kreativen Ader auch sehr entgegenkäme. Erst einmal das Studium, bin ja schließlich erst angefangen. Alles andere wird kommen.

Ohhhh die schottische Küste *schwärm*. Wünsch Dir alles alles Gute und dass Deine Träume wahr werden (schön Sternschnuppen schauen und studientexte lesen ;) ) ! Werden sie bestimmt! Ich hoffe in 3-4 Jahren ein Buch von Dir in der Hand zu halten

Kristina21 wrote:

Ich hoffe in 3-4 Jahren ein Buch von Dir in der Hand zu halten ;)

Na, da bist du ja optimistisch! ;):D
Hab aber schon den Plan mit ner ehemaligen Kommilitonin von mir, nen eigenen kleinen Verlag aufzuziehen, wenn uns auf dem Arbeitsmarkt keiner haben will. Dann kann ich ja auch meine eigenen Werke auf den Markt schmeißen. Hoffe nur, dass der Verlag dann nicht pleite geht...

Phoebe wrote:

Na, da bist du ja optimistisch! ;):D
Hab aber schon den Plan mit ner ehemaligen Kommilitonin von mir, nen eigenen kleinen Verlag aufzuziehen, wenn uns auf dem Arbeitsmarkt keiner haben will. Dann kann ich ja auch meine eigenen Werke auf den Markt schmeißen. Hoffe nur, dass der Verlag dann nicht pleite geht...:D

Apropos Verlag ...
Wer mag, kann auch in kleiner Auflage z. B. bei [URL="https://www.bod.de/index.html"]Books on Demand[/URL] seine literarischen Ergüsse veröffentlichen. [IMG]https://cosgan.de/images/smilie/haushalt/k040.gif[/IMG]:D

Nebenbei: Von mir gibt es noch nix, aber ich arbeite dran. [IMG]https://cosgan.de/images/smilie/haushalt/k050.gif[/IMG];)

Ich muss jetzt weg.

GringOrk wrote:

Apropos Verlag ...
Wer mag, kann auch in kleiner Auflage z. B. bei [URL="https://www.bod.de/index.html"]Books on Demand[/URL] seine literarischen Ergüsse veröffentlichen. [IMG]https://cosgan.de/images/smilie/haushalt/k040.gif[/IMG]:D

Nebenbei: Von mir gibt es noch nix, aber ich arbeite dran. [IMG]https://cosgan.de/images/smilie/haushalt/k050.gif[/IMG];)

Danke für den Tipp!
Wie, von dir gibt es da noch nichts zu lesen :eek:! Man, dann arbeite mal schneller daran! Nicht das uns eine Perle der deutschen Gegenwartsliteratur entgeht.

Ja, die kleinen Verlagsprojekte, die dann den Bach runter gehen, weil man nur mit Idealen nix weiter bringt... da kenn ich einige. Vielleicht wäre es mal interessant, sowas als Community-Projekt zu machen, jede/r trägt bei, was sie/er kann: Verlagswesen, Marketing, Betriebswirtschaft, Recht, Autorenaquise, Lektorat, Übersetzung, oder finanzielle Beiträge ... ach ja, da gibts einiges, aber zu viel für 2-3 Leute.

Ich hatte ja schon viele Ideen für den Sprung in die Selbständigkeit, aber alle scheiterten daran, dass ich alleine zu wenig von allem habe.

Aprops Book an Demand: die nehmen alles, wenn man zahlt. D.h. die Qualitätskriterien eines Lektorats fallen weg. Es gibt zwar auch Lektorat gegen Aufpreis, aber vermutlich werden die Lektoren dort zwar gute Tipps geben, aber nix ablehnen.
Für uns Leser bedeutet das übrigens, dass nicht alles, was eine ISBN hat, gut ist. Ich las schon einige haarsträubende (oder Haar sträubende?) Kommentare über BoD Bücher bei Amazon... brrrrr

Phoebe wrote:

Danke für den Tipp!
Wie, von dir gibt es da noch nichts zu lesen :eek:! Man, dann arbeite mal schneller daran! Nicht das uns eine Perle der deutschen Gegenwartsliteratur entgeht. ;):D

Kleiner Zusatz zu dem Tipp BoD: Es gibt auch eine eigene ISBN dazu. ;)

Und zu meinen kommenden Veröffentlichungen ... ich strebe nur den Nobelpreis an. :p Andere werden Professoren, ich werde Nobelpreisträger und Olympiasieger! [IMG]https://cosgan.de/images/smilie/sportlich/f030.gif[/IMG] In welcher Kategorie/Disziplin, darüber muss ich mir noch meine Gedanken machen ... [IMG]https://smilys.net/nachdenkliche_smilies/smiley2964.gif[/IMG]:D

Ich muss wieder.

papagorilla wrote:

Ja, die kleinen Verlagsprojekte, die dann den Bach runter gehen, weil man nur mit Idealen nix weiter bringt... da kenn ich einige. Vielleicht wäre es mal interessant, sowas als Community-Projekt zu machen, jede/r trägt bei, was sie/er kann: Verlagswesen, Marketing, Betriebswirtschaft, Recht, Autorenaquise, Lektorat, Übersetzung, oder finanzielle Beiträge ... ach ja, da gibts einiges, aber zu viel für 2-3 Leute.

Na ja, ganz so blauäugig bin ich nicht, dass ich annehmen würde Leidenschaft und Ideale reichen aus, um am Markt zu bestehen.
Die Community-Idee find ich übrigens recht interessant...

@GringOrk: Nobelpreisträger und Olympiasieger... Was hast du denn geraucht? ;):D:p

Phoebe wrote:

Na ja, ganz so blauäugig bin ich nicht, dass ich annehmen würde Leidenschaft und Ideale reichen aus, um am Markt zu bestehen.
Die Community-Idee find ich übrigens recht interessant...

@GringOrk: Nobelpreisträger und Olympiasieger... Was hast du denn geraucht? ;):D:p

Bei der beruflichen Mischung - und auch Lebenserfahrung -, die die Leute dieses Studiengangs mitbringen, wäre das tatsächlich ganz interessant.
Aber sowas muss wachsen...

Zu 'Nobelpreis + Olympiasieger': Klaro, wir waren alle mal jung! :cool::D

Zu BoD sag ich jetzt mal lieber nüscht...

Bradbury wrote:

Bei der beruflichen Mischung - und auch Lebenserfahrung -, die die Leute dieses Studiengangs mitbringen, wäre das tatsächlich ganz interessant.
Aber sowas muss wachsen...

Zu 'Nobelpreis + Olympiasieger': Klaro, wir waren alle mal jung! :cool::D\

Klar, dass sich ein solches Projekt nicht in einer Woche auf die Beine stellen lässt. Außerdem glaube ich, dass es jemanden geben muss, der die unterschiedlichen Sachen bündelt. Meine das nicht im Sinne von Chef oder Kontrolleur, einfach nur jemanden der das Geamtbild im Blick hat, um dem Chaos vorzubeugen.

Ich bin noch jung, sehr jung! Meistens so zwischen 16 und 28.

und ohne einen Traum, einen Wunsch, ein Ideal, ein Ziel als Startvoraussetzung gehts auch nicht

Kristina21 wrote:

... und ohne einen Traum, einen Wunsch, ein Ideal, ein Ziel als Startvoraussetzung gehts auch nicht :)

Das ist wahrlich eine richtige Feststellung!!! :applaus:

UliS wrote:

Noch mal zurück zu den beruflichen Perspektiven. Ich schlage da wohl ein wenig aus der Art. Mein Ziel ist es, in drei Jahren in Rente zu gehen. Bis dahin (und auch darüber hinaus) will ich mit dem Ziel studieren, mit dem Master abzuschließen. Sollte einer der (jüngeren) Professoren und natürlich mein Hausarzt meinen, es ginge noch etwas, dann würde ich auch gerne promovieren.

Ich habe mich schon vor längerer Zeit (wegen meiner Verbundenheit mit dem Wasser) für eine Seebestattung entschieden. Und als Dr.phil. auf dem Meeresgrund der Ostsee zu liegen, finde ich einfach geil.


Ich weiß, ich bin gnadenlos spät dran mit dieser Antwort, lese mich gerade erst nach und nach durch eure äußerst unterhaltsamen threads - aber das ist wohl mit Abstand der coolste Eintrag, den ich in den letzten 5 Tagen Dauerstöbern (statt Lernen :o) gelesen habe!!!!
Riesenfreude nach all dem "Kuhlmann´s World" Hin und Her ;)....
:freu::rofl:

kopioma wrote:

Riesenfreude nach all dem "Kuhlmann´s World" Hin und Her ;)....
:freu::rofl::D

Ich denke, dass es legitim ist, wenn man hier ein persönliches Dilemma erörtert - und ich bin zuversichtlich, dass Dennis inzwischen verstanden hat, wie das hier funktioniert :).

Diese geschmacklosen Titel ändern mein Problem auch nicht, aber trotzdem danke.

Lieber Dennis,
also so geschmacklos ist doch "Kuhlmann´s World" nun wirklich nicht... Falls es Dich verletzt hat, tuts mir sehr leid. Es ging einfach Post nach Post nach Post immer wieder um Deine Pläne, das wollte ich damit ausdrücken (und dachte, ich hätte es auch in einer nicht unangemessenen Weise), aber wenn ich mich da im Ton vergriffen habe, entschuldige ich mich hiermit bei Dir. Habe den ganzen thread mit großem Interesse verfolgt und bin Dir in keiner Weise bös gesonnen...:knuddel:
Gute Nacht allerseits!
Korinna

vittoriacolonna wrote:

Ich denke, dass es legitim ist, wenn man hier ein persönliches Dilemma erörtert - und ich bin zuversichtlich, dass Dennis inzwischen verstanden hat, wie das hier funktioniert :).

Und er schreibt Tagebuch und das finde ich klasse! Ist auch ein netter Titel....
aber "Kuhlmann´s world", wäre noch besser! Wieso bist du da nicht drauf gekommen? Kannst ja dein Tagebuch so nennen, finde das passt! :daumen::daumen::daumen:

Das ist Ernst gemeint und keine Ironie!!!

Vielen Dank, aber der Titel meines Tagebuchs gefällt mir schon recht gut. Zum einen wirkt er nicht so selbstverherrlichend wie "Kuhlmann's World" und zum anderen klingt der Titel in dem genannten Kontext eher lächerlich (auch wenn das vielleicht nicht absichtlich gemeint war). Wo du gerade davon sprichst, ich könnte mal wieder etwas schreiben.

Liebe Grüße
Dennis

Kannst du ja als Untertitel nehmen...

Hey Dennis, nimm es doch mal mit Humor :). Der Titel ist doch nett, und jeder hat seine eigene kleine Welt oder nicht?

Kuhlmann wrote:

Vielen Dank, aber der Titel meines Tagebuchs gefällt mir schon recht gut. Zum einen wirkt er nicht so selbstverherrlichend wie "Kuhlmann's World" und zum anderen klingt der Titel in dem genannten Kontext eher lächerlich (auch wenn das vielleicht nicht absichtlich gemeint war). Wo du gerade davon sprichst, ich könnte mal wieder etwas schreiben.

Liebe Grüße
Dennis



nicht ein titel, der gar nicht mal böse oder sonstwas gemeint war, ist selbstverherrlichend, selbstverherrlichend kann immer nur das sein, was man selbst von sich zum besten gibt ..

Kristina21 wrote:

Hey Dennis, nimm es doch mal mit Humor :). Der Titel ist doch nett, und jeder hat seine eigene kleine Welt oder nicht?

Meine kleine Welt ist allerdings so chaotisch, dass ich den Zugang hierfür lieber verwehren möchte. :rolleyes: Ich belasse es vorerst bei dem "alten" Titel.

Liebe Grüße
Dennis

1. gibst Du mit Deinem Tagebuch doch schon Einblick oder nicht?
2. lag meine Betonung auf "mit Humor nehmen", also es lockerer sehen, Du nimmst immer alles so persönlich und gegen Dich gerichtet auf.

Nun aber: gute Nacht

Kuhlmann wrote:

... dass ich den Zugang hierfür lieber verwehren möchte...

Liebe Grüße
Dennis



zu spät ;) :D

reg dich net auf, das thema soz.kompetenz etc war ja schonmal da und glaub mir, die anspielung auf den "fred" war weiss gott net "geschmacklos" oder sonstwas.. deine einschätzung aber aufschlussreich.. nimm doch nicht alles krumm, das wird schon ..

Kristina21 wrote:

2. lag meine Betonung auf "mit Humor nehmen", also es lockerer sehen, Du nimmst immer alles so persönlich und gegen Dich gerichtet auf.

Gut gesagt, ein bißchen mehr Humor würde ihm gut zu Gesicht stehen. Nun aber Schluss, sonst folgt gleich die nächste "Kuhlmann's world - Runde". ;) :ironie:

Welche Berufe?

Hallo zusammen,

ich überlege mir seit einer Weile, nächstes Jahr Kulturwissenschaften zu studieren. Mir gefällt der Studiengang alles in allem auch sehr gut und er entspricht absolut meinen Interessen, aber ich hab leider keine Ahnung, wo/als was man später mit so einem Abschluss arbeitet.

Habt ihr da Infos für mich?

Viele Grüße,
Muffin

Schokomuffin ich habe deinen Beitrag mal hierher verschoben

Schokomuffin wrote:

ich überlege mir seit einer Weile, nächstes Jahr Kulturwissenschaften zu studieren.

Eine sehr gute Wahl kann ich da nur sagen ... :D ... Herzlich willkommen hier bei den KuWis im Studienservice!
Habe gesehen, dass Du auch schon im Markt eine Anfrage laufen hast, die ich Dir eben auch beantwortet habe. Wäre toll, wenn wir von Dir was im Vorstellungsthread lesen dürften!

LG
Sandra

PS.: In diesem Thread findest Du eine Menge Ideen, was man mit KuWi später machen kann.

Ehrlich gesagt, sind mir die Perspektiven und Statistiken egal.
Ich will nur nicht noch 32 Jahre lang den Beruf ausüben, den ich jetzt ausübe; soviel steht schon mal fest!

Bei mir sinds zwar "nur mehr" 21 Jahre, aber von denen will ich wenigstens noch einige nicht als Opfer der modernen Sklaverei verbringen.

Mein Traumberuf "Weltverbesserer" ... (bin ja doch irgendwie ein Spät-Hippie)

Ich weiß ungefähr was ich machen möchte, und ganz sicher weiß ich was ich NICHT machen möchte (den jetzigen Job z.Bsp. :D )

Also auch wenn ich mich jetzt hier ganz schrecklich oute;). Mein jetziger Job macht mir richtig Spaß:). Geschichte und Literatur war nur etwas, das mich schon immer interessiert hat, ob ich da mal beruflich was mache, weiß ich noch nicht. Ist momentan mehr was fürs Ego:o.

Mir gehts genau gleich wie Goldie und Mandy - mein Job macht mir Spass und das Studium ist nur Hobby.

Mandy wrote:

Es ist schön zu merken, dass ichmit meinem Studium = Hobby nicht allein bin.:):)

Danke, daß da noch jemand wie ich denkt!!!!

Ja, auf jeden Fall interessant und schön, dass es das gibt.

Ich denk mal, bei BWL wird wohl kaum jemand als Hobby studieren... ;)

Ich hatte ja ursprünglich auch gedacht, das Studium nur aus Interesse zu machen, aber mittlerweile denke ich, dass man schon auch was damit machen sollte. (vor allem wenn man den Aufwand bedenkt)

@ goldi-hafi, Mandy und fernweh:

Ich beneide Euch!!!

Naja Papagorilla, das kann ich zwar gut nachvollziehen - aber wenn ich mir überlege, welchen Aufwand ich für meine Erstausbildung betrieben hab (so verglichen mit dem BA hier), dann rechtfertigt das Studium hier einen Jobwechsel noch lange nicht :D
Und ausserdem - warum sollte ich von einem unterbezahlten Job zum nächsten wechseln? :gruebel

Stimmt, mein erstes Studium war auch nicht ohne und jetzt habe ich den Job, den ich immer wollte. Also kann ich mir auch mal was für meinen "müden" Geist gönnen:). Wer weiß, vielleicht schaffe ich es ja irgendwann bis zum Dr.*träum*.

Na da klärt sich jetzt auch einiges auf.
Ich hab ja kein Erststudium (nur mal in den 90ern eines nach 2 Semestern abgebrochen) und auch sonst keine Ausbildung, die zu einem Job befähigt, der in irgendeiner Weise "glücklich macht", aber das hängt wohl auch damit zusammen, dass ich auch nach 25 Jahren Arbeitnehmertum keine Ahnung habe, welcher Beruf wirklich glücklich machen könnte... vieles versucht, vieles verworfen... viele falsche Entscheidungen, weil ich auf Andere gehört habe... coole Projekte, die nichts geworden sind... ich könnte euch stundenlang mit Geschichten unterhalten...

Ich habe auch ein Erststudium hinter mir und verdiene dennoch nicht viel Geld.
Das ist auch nicht soooo wichtig.
Aber wenn ich mit meinem Job super zufrieden wäre, dann könnte ich mir den Klausurstress nicht antun oder würde viel langsamer studieren.
Aber ich glaube,der Grund, weshalb wir Kuwis so wenig Unterstützung bekommen im Vergleich zu den Wiwis und so, ist, dass die Entscheidungsträger in Hagen auch wissen, dass viele von uns Kulturwissenschaften nur als Hobby studieren. Für die Wiwis werden an den Studienzentrum viele Präsenzveranstaltungen angeboten.
Natürlich dürft Ihr als Hobby studieren, da habe ich absolut nichts gegen, versteht mich nicht falsch!!!

Ich kann mir aber weniger stressige Hobbies vorstellen...
Für meine richtigen Hobbies habe ich keine Zeit mehr! Darum will ich auch bald fertig sein, damit mein Fotolabor, meine Malerei, Museumsbesuche etc. wieder zum Zuge kommen.

Leona-Marie wrote:

Aber ich glaube,der Grund, weshalb wir Kuwis so wenig Unterstützung bekommen im Vergleich zu den Wiwis und so, ist, dass die Entscheidungsträger in Hagen auch wissen, dass viele von uns Kulturwissenschaften nur als Hobby studieren. Für die Wiwis werden an den Studienzentrum viele Präsenzveranstaltungen angeboten

Letzteres liegt wohl eher an der Masse der WiWi-Studenten. Das wird halt am meisten studiert und daher wird dazu auch am meisten angeboten. Ich finde die Betreuung (zumindest durch die Profs und Frau Hüsing :D) bei den KuWis ungewöhnlich gut!

Tja, ich gehe in 2 1/2 Jahren in Rente und studiere an der FernUni, weil es mir Spaß macht, mich noch mal selbst ein bisschen zu fordern. Deshalb unterziehe ich mich auch dem ganzen Prüfungsstress. Und wenn mit 70 vielleicht noch 'ne Promotion rausspringt, dann hat es sich wirklich gelohnt. In meinem Umfeld belächeln mich meistens die Gleichaltrigen, während die Jüngeren sich eher bewundernd bzw. respektvoll äußern.

Hallo

@balina

du fotografierst und malst?
das ist ja schön, das sind auch meine hobbies

sorry , ist wohl offtopic

ansonsten
ich studiere , da ich gern in den journalismus einsteigen möchte oder in einen verlag.
schriftstellerei, fotografie, kunst überhaupt und das schreiben.
das alles beruflich zu betreiben , das ist mein traum.
auch wenn die chancen, dort anzukommen wahrscheinlich doch mehr als gering sind.
lang hab ich mir überlegt politikwiss. oder sozio zu studieren wegen dem journalismus
aber naja...ist auch viel statistik enthalten und irgendwie liebe ich literatur und philosophie.

sorry wegen dem konfusen, etwas wirren text aber wenn es um meinen beruflichen traum geht, bin ich immer so aufgeregt.....

Wenn Du lernen musst, dann ist es das falsche Studium

Hallo ihr Lieben,

hab da heute was zugetwittert bekommen, das zwar irgendwie ein wenig schräg ist aber weil ja im Berufliche Perspektiven Thread die "Ich-will-was-damit-Macher" auf die "Nur-zum-Spaß-Studierer" prallen, dachte ich mir, es passt irgendwie.

[url=https://1ung7a.eu/2009/09/wenn-du-lernen-musst-dann-ist-es-das-falsche-studium/]Wenn Du lernen musst, dann ist es das falsche Studium[/url]

papagorilla wrote:

aber weil ja im Berufliche Perspektiven Thread die "Ich-will-was-damit-Macher" auf die "Nur-zum-Spaß-Studierer" prallen, dachte ich mir, es passt irgendwie.

Und deshalb stelle ich das jetzt auch in diesen Thread rein :D.

Lernen und Spaß am Lernen schließt sich ja nicht unbedingt aus. Auch wir "Macher" haben oft Spaß am Lernen; aber für uns ist der Abschluss viel wichtiger. Daher sind die Prüfungen für uns ungleich aufregender.

Aber ein wenig weiß man doch schon in der Schule, was einem liegt und Spaß macht, oder nicht? Ich hätte z. B. nie Chemie studiert, hatte aber in Geschichte gute/sehr gute Noten.

Klar, bei den Fächern, die es in der Schule noch nicht gibt, ist die Entscheidung schwieriger. Aber wenn eine Uni in der Nähe ist, kann man ja auch mal im Hörsaal schnuppern.