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e-book - notwendiges Übel? Oder was?

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[URL="https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2011/03/18/drk_20110318_0842_7ceb646c.mp3"]1. Wie das E-Book unser Leseverhalten ändert[/URL]

     Sendezeit: 18.03.2011 08:42\
     Autor: Neffe, Jürgen Autor\
     Programm: Deutschlandradio Kultur\
     Sendung: **Ortszeit**\
     Länge: 05:55 Minuten

Diesen Beitrag habe ich eben gehört. Da z.Z. Buchmesse ist, kommen dazu einige Beiträge in Funk und Fernsehen.
Ich kann mit dem e-book (noch) nix anfangen, fand aber das Thema interssant, als ich mal so einen Reader gesehn habe. Ich denke für wissenschaftliche Texte oder Zeitung durchaus interssant, aber anderes?!? Weiß nicht. Mir ist die Haptik eines Büches doch sehr wichtig....

Und wie dauerhaft sind diese Dinger, was ist mit ausleihen oder verschenken des "Buches" nach dem Lesen?

Meine Freundin ist Büchhändlerin, was wird aus den kleinen Buchläden?

Also ein Thema nicht nur für Litwi....

Comments

meister_lampe wrote:

eigentlich brauche ich so ein ding nicht.

sooo dachte ich auch mal LOL

MollyleiN wrote:

Der Oyo is kacke! Will auch nen Kindle *motz*
stürzt regelmäßig ab, pdf´s sind nen graus, akkulaufzeit is sehr schwach!

Die Preise für die E-Books werden ja im Monatstakt immer niedriger. Das wird sich über den Erfolg des Kindle jetzt mächtig verbreiten. Wenn du noch ein bisschen durchhälst und das Beste solange mitnimmst, hat sich das Ding schnell rentiert und Kindle XY ist aufm Markt. :)

So gesehen bereue ich es auch, dass ich den Sony zum alten Preis noch gekauft habe, wobei das Sony technisch sehr okay ist und noch nicht "out", aber dafür wars echt teuer.

meister_lampe wrote:


ansonsten führt ihr mich hier ordentlich in versuchung. eigentlich brauche ich so ein ding nicht.

Es kommt echt drauf an, wofür. Mir hilft es bisher eher für Romane, damit kann ich die leidigen TBs ersetzen und muss nich soviel schleppen und brauch keine Lupe mehr.
Ausserdem werden die Reader zunehmend erschwinglich - ist eine Frage der Zeit, dann hast du breite Auswahl.

ich sehe es nicht ein, warum ich für EBooks genauso viel bezahlen soll, wie für echte Bücher. Dann doch lieber ein Regal...

wie gesagt, ich lese wissenschaftliche Literatur als PDFs und eigene Sachen z.B Lernkarten.

balina wrote:

ich sehe es nicht ein, warum ich für EBooks genauso viel bezahlen soll, wie für echte Bücher. Dann doch lieber ein Regal...

wie gesagt, ich lese wissenschaftliche Literatur als PDFs und eigene Sachen z.B Lernkarten.

Das mit dem Preis für die E-Book-Version ist kritisch - finds auch nicht okay.

Ja, für wiss. Aufsätze und eigene Notizen machts natürlich auch total Sinn, aber da brauch ich neben G1 noch nichts Spezielles, kommt auf jeden Fall noch...

MollyleiN wrote:

Der Oyo is kacke! Will auch nen Kindle *motz*
stürzt regelmäßig ab, pdf´s sind nen graus, akkulaufzeit is sehr schwach!

Wie unschön. Welchen hast du, den Oyo II? Das habe ich schon von so vielen gehört, dass er insbesondere bei PDF's ein richtiges Ärgernis sein soll :( Ich habe mit meinem Oyo I offensichtlich ein Sonntagsgerät erwischt, meiner läuft einwandfrei, superschnell und die Akkulaufzeit ist wie angegeben... Allerdings weigere ich mich jetzt auch, ein Update auf die Oyo II Software zu machen, davon habe ich wahrlich nur "Gutes" gehört/gelesen...

Jedoch würde ich mir jetzt, wenn ich noch keinen Oyo hätte, auch eher einen Kindle kaufen. Vor ein paar Monaten war er mir noch viel zu teuer und da gab es in der "Economy Class" außer dem Oyo so gut wie keine Konkurrenz.

balina wrote:

aber E-Books kaufen?!? sind mir zu teuer.

Es gibt ja erstmal 1200 Bücher für umme - so olle Schinken, wie man sie als LitWiler oder Soziologe (ich sach nur Simmel) oder manchmal auch Historiker brauchen kann. Da kann man schon mal lesen bis der Arzt kommt.

Also ich bin mit meinem Archos 70 b auch total zufrieden. Das tollste ist, dass man sogar ohne Licht lesen kann, weil das Ding eine Hintergrundbeleuchtung hat. Das soll auch für die Augen gar nicht so schlecht sein.
Akku läuft wie angegeben und sogar das Internet funktioniert super damit. Möchte ihn nicht mehr hergeben. Jetzt müssten wir nur noch die Fernuni dazu kriegen, dass sie ALLE Studienbriefe als PDF zur Verfügung stellt. Das kann doch nicht so schwer sein, oder?

mimi wrote:


Akku läuft wie angegeben und sogar das Internet funktioniert super damit. Möchte ihn nicht mehr hergeben. Jetzt müssten wir nur noch die Fernuni dazu kriegen, dass sie ALLE Studienbriefe als PDF zur Verfügung stellt. Das kann doch nicht so schwer sein, oder?

Oh, da wäre ich auch sehr für. Letztens habe ich in der Bahn einen Mit-Fernstudenten gesehen, der mit seinem überdimensional großen Studienbrief gekämpft hat. Da war ich schon sehr glücklich, dass ich meinen Studienbrief in Seelenruhe und ohne Aggressionen auf dem eReader lesen konnte ;) Diesen Luxus möchte ich nicht mehr missen.

mimi wrote:

Jetzt müssten wir nur noch die Fernuni dazu kriegen, dass sie ALLE Studienbriefe als PDF zur Verfügung stellt.

Aber wenn dann beides: gedruckt und PDF, das wäre toll.

Zum Anstreichen, Nebeneinander-Vor-Mich-Hinlegen, Vergleichen und Schnell-Rumblättern, Überfliegen, von hinten nach vorne, brauche ich halt - bei aller Liebe zu den E-Book-Vorteilen - immer noch was gedruckt. Für die S-Bahn dagegen handlich.

HUHU!!!
Ich bin begeistert, ich mache grade meine PDFs Kindle tauglich... Ist total einfach mit Calibre, sogar für PC - Analphabeten LOL

Für alle Kindlebesitzer, die mit den deutschsprachigen Klassikern

[url]https://www.amazon.de/kostenlose-ebooks-kindle/b/ref=amb_link_160446127_5?ie=UTF8&node=594725031&pf_rd_m=A3JWKAKR8XB7XF&pf_rd_s=left-3&pf_rd_r=06XMXEXQP07AM9HYWJ21&pf_rd_t=101&pf_rd_p=250080267&pf_rd_i=594725031[/url]

immer noch nicht genug haben:

[url]https://www.amazon.de/gp/feature.html/ref=amb_link_159530767_1?ie=UTF8&docId=1000498273&pf_rd_m=A3JWKAKR8XB7XF&pf_rd_s=right-3&pf_rd_r=1NRKXKTCNFJ0RCK37MH7&pf_rd_t=101&pf_rd_p=264002507&pf_rd_i=594725031[/url]

Das dürfte dann für die nächsten 30 Jahre reichen.;)

Tante Edit: Die englischsprachigen Seiten sind auch für Nichtkindlebesitzer geeignet. Bei z.B. gutenberg.org kann man unterschiedliche ebook-Dateien runterladen.

D
das reicht für die nächsten 30 Generationen.

also ich muss schon sagen, ihr macht hier richtig werbung für die dinger. ich fühle mich versucht.

Und hier die klassische Dröhnung für alle Nicht-Kindle-Besitzer: [URL='https://www.gutenberg.org/wiki/DE_Hauptseite']Project Gutenberg[/URL]

Klassiker in allen Sprachen in den Formaten epub, html und rtf

[url]https://www.mexxbooks.com/kindle-buchclub-editionen-preisgestutzt/[/url]

hat damit jemand erfahrung ?

will mir zur belohnung für meinen L1 marathon + frühes aufstehen (mein ganzes bisheriges leben noch nicht freiwillig gemacht) + weniger kaffee + 1 monat ohne alkohol (also dann im februar) =

einen kindle leisten. es soll aber ein kindle TOUCH sein, weil damit das markieren und nachschlagen (englisch) so gut geht.

das ding gibts aber seit eiem halben jahr nur in den USA. oder über diesen seltsamen buchclub da - siehe link.

ach scheiß konsum - ich sollte einfach noch warten, ich komm bestimmt auch ohne aus.

Ohne meinen Kindle (Handy, Haustürschlüssel, BVG-Karte natürlcih auch in der Tasche LOL)gehe ich nicht mehr aus dem Haus!!!!!!!

Oje. Ich hab noch nicht mal ein Handy in der Tasche. Geschweige denn einen Kindle. Dafür allerdings IMMER ein Taschenmesser & ein Feuerzeug!

Bradbury wrote:

Oje. Ich hab noch nicht mal ein Handy in der Tasche. Geschweige denn einen Kindle. Dafür allerdings IMMER ein Taschenmesser & ein Feuerzeug!

Und Rum und einen Säbel und Seeräuberpistolen und ein Entermesser und eine Piratenflagge und...

und können Piraten überhaupt lesen?!? Sie müssen doch nur die Golddublonen in der Schatzkiste zählen können (die Schatzkarte ist auch nur gemalt und nicht gedruckt...)

balina wrote:

...und können Piraten überhaupt lesen?!?

Erlaube mal! *empörtguck*

Die können sogar schreiben! Geschichten, die das Leben schreibt, sozusagen...

also Literalität statt Oralität!

Ach ja, wieder ein neues Thema für den HA-Themenideefred!

Die Schreibmacht der Piraten.
Von der Oralität zur Literalitätam Beispiel von Schatzkarten und Kassenberichte.

balina wrote:

[...] am Beispiel von Schatzkarten und Kassenberichte.

...und Drehbuch-Vorlagen für trashige Capt. Sparrow-Filme...

Bradbury wrote:

...und Drehbuch-Vorlagen für trashige Capt. Sparrow-Filme...:D

Oder abgedrehte Krimis!

balina wrote:

Oder abgedrehte Krimis!

Au ja! Macht eine filmreife Version daraus, übersetzt die ins Englische und stürzt euch bei der Berlinale damit auf den hochkarätigsten Regiseur, der über den roten Teppich schreitet!

Also, das wäre jetzt meine Methode.

Also Sandra und ich schreiben, dann machst du die Werbung und später, wenn wir das Große Geld verdient haben schreibst du das Drehbuch(an den Tantiemen bist du natürlich beteiligt!)!

ach ja der rote Teppich...wir schreiten nicht! WIR schweben!!!! Lebedamen schweben! [COLOR=#c0c0c0]über den Dingen[/COLOR]

balina wrote:

Also Sandra und ich schreiben, dann machst du die Werbung und später, wenn wir das Große Geld verdient haben schreibst du das Drehbuch(an den Tantiemen bist du natürlich beteiligt!)!

Yep, DEAL!

balina wrote:

ach ja der rote Teppich...wir schreiten nicht! WIR schweben!!!! Lebedamen schweben! [COLOR=#c0c0c0]über den Dingen[/COLOR]

Logo! Die werden sich noch umgucken auf der Berlinale! Und in Cannes erstmal. Da ist auch das Wetter besser.
Ach ja, dann noch die Oscar-Verleihung...

*Schrankaufreiss* Mist, ich hab nix anzuziehen! :rolleyes

Bevor das hier ins Off Topic abdriftet:

Das Projekt erscheint natürlich auch als E-Book! Ein notwendiges Übel heutzutage.

Bradbury wrote:

Bevor das hier ins Off Topic abdriftet:

Das Projekt erscheint natürlich auch als E-Book! Ein notwendiges Übel heutzutage.

Klaro, gedruckt, e-book und Film

balina wrote:

Klaro, gedruckt, e-book und Film

Irgendwer schreibt dann später 'ne HA darüber. In L2 oder so...[IMG]https://www.cosgan.de/images/smilie/frech/o075.gif[/IMG]

Bradbury wrote:

Irgendwer schreibt dann später 'ne HA darüber. In L2 oder so...[IMG]https://www.cosgan.de/images/smilie/frech/o075.gif[/IMG]

du hast es erfasst! Einmal rundumschlag!

Ihr seid ja drauf! Das Buch wird selbstredend ein Millionenseller und man wird auf UNS zukommen, um die Filmrechte zu ergattern. Wir müssen dann nur noch zwischen Spielberg und Terentino wählen - wird schwer genug sein. Und wiederum selbstredend wird unser Werk HA-Stoff für sämtliche L-Module liefern - wäre ja noch schöner. Klein war gestern!

Und für die G-Module!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! (G2-6 und W3 ebenfalls)

einfach noch mal, damit es nicht unter geht ;)

meister_lampe wrote:

[url]https://www.mexxbooks.com/kindle-buchclub-editionen-preisgestutzt/[/url]

hat damit jemand erfahrung ?

will mir ...

einen kindle leisten. es soll aber ein kindle TOUCH sein, weil damit das markieren und nachschlagen (englisch) so gut geht.

das ding gibts aber seit eiem halben jahr nur in den USA. oder über diesen seltsamen buchclub da - siehe link.

hat schon mal jemand über diesen club seinen kindle gekauft?

ich kenne nur den Kindle mit der tastatur, den hat meine Tochter....

ich will keine notizen machen, darum habe ich den einfachen Kindle.

meister_lampe wrote:

einfach noch mal, damit es nicht unter geht ;)

hat schon mal jemand über diesen club seinen kindle gekauft?

Also so buchclubs find ich ja immer etwas suspekt. Ich kann mir kaum vorstellen, dass man da "nur" wöchentlich einen Newsletter von denen bekommt und die einem den Kindle besorgen, zumal man auch noch Versand bezahlen muss, den man sonst nicht hätte, wenn man nur über Amazon kauft.

meister_lampe wrote:

einfach noch mal, damit es nicht unter geht ;)

hat schon mal jemand über diesen club seinen kindle gekauft?

Ich hab den Kindle mit der Tastatur, damit geht die Lexikonfunktion super und Markierungen setzen und Notizen schreiben auch. Der Touch ist ja ein Tabletpc. Ist die Frage, ob du nicht etwas Entsprechendes auch hier im Laden bekommst. Ansonsten kann ich den Kindle mit Tastatur nur empfehlen.

Diese Seite empfinde ich als nicht sehr seriös.

Markierungen und Lexikon auch ohne Tastatur kein Problem, Notizen (kurze) gehen auch.

Ja, normal wechsel ich auch nur zwischen Fantasy/Historisch, Thriller und Krimi, aber als Ablenkung von den Studienunterlagen ist das bestimmt genau das richtige.

balina wrote:

Das sind nicht unbedingt Bücher, die ich kaufen würde, aber für eine Bahnfahrt braucht man ab und zu was sinnfreies...


ich nehm die nicht mal geschenkt. da gucke ich beim bahnfahren lieber aus dem fenster (und grübel vor mich hin) :D

habe mir den Werther kostenlos auf den kindl gezogen und finde es doof, dass offenbar bei den "Gutenberg-Büchern" dann im e-book die informationen zur ausgabe/fassung, publikationsjahr usw. nicht drinne sind

habe mir den Werther kostenlos auf den kindl gezogen


Den hab ich im Regal stehen, und werd ihn im Leben nicht nochmal anpacken. :eek

ich hatte ihn noch nicht gelesen, ich dachte ich sollte es mal tun.
fand den anfang nicht schlecht, bin nicht allzuweit gekommen, weil soviel anderes zu tun.

[SIZE=3][FONT=arial]Mal wieder eine Frage zu diesem Thema...[/FONT][/SIZE]
[SIZE=3] [/SIZE]
[SIZE=3][FONT=arial]Möchte mir auch so etwas "Kleines" zulegen. Aus praktischen Gründen...[/FONT][/SIZE]
[SIZE=3] [/SIZE]
[SIZE=3][FONT=arial]Wichtig wäre: pdf lesen, markieren, Notizen machen, Lernkarten abspeichern, Lexikon-Funktion, gute Lesbarkeit bei verschiedenen Lichtverhältnissen, Schriftgröße verändern...[/FONT][/SIZE]
[SIZE=3] [/SIZE]
[SIZE=3][FONT=arial]Hier haben sich ja einige mit einem Kindle, Oyo... eingedeckt.[/FONT][/SIZE]
[SIZE=3] [/SIZE]
[SIZE=3][FONT=arial]Gibt es mittlerweile neue Erfahrungen, welches Modell könnt ihr empfehlen?[/FONT][/SIZE]

pdfs mit einfach text?
pdfs mit text in 2 spalten geordnet? oder gar pdfs mit abbildungen? oder pdfs mit besonderem layout?

für die anforderungen der zweiten zeile wirds mit ebooks im allgemeinen recht schwierig.

lernkarten abspeichern
bei den kindles wüsste ich nicht, dass man da irgendwelche zusätzlichen programme installieren könnte. obwohl da ein vokabellernprogramm wie die faust aufs auge passt. du kannst dir nur deine lernkarten als normales text-doc anschauen.

später mehr, ich muss los ...

Eher pdfs mit einfachem Text... Mir geht es hauptsächlich ums Lesen, markieren, Notizen machen...

Bis später!

Ich habe den sony touch - da geht das mit markieren und notizen machen ganz gut.

peppermint111 wrote:

[SIZE=3][FONT=arial]Mal wieder eine Frage zu diesem Thema...[/FONT][/SIZE]

[SIZE=3][FONT=arial]Möchte mir auch so etwas "Kleines" zulegen. Aus praktischen Gründen...[/FONT][/SIZE]

[SIZE=3][FONT=arial]Wichtig wäre: pdf lesen, markieren, Notizen machen, Lernkarten abspeichern, Lexikon-Funktion, gute Lesbarkeit bei verschiedenen Lichtverhältnissen, Schriftgröße verändern...[/FONT][/SIZE]

[SIZE=3][FONT=arial]Hier haben sich ja einige mit einem Kindle, Oyo... eingedeckt.[/FONT][/SIZE]

[SIZE=3][FONT=arial]Gibt es mittlerweile neue Erfahrungen, welches Modell könnt ihr empfehlen?[/FONT][/SIZE]


ich habe den Kindle Touch

ich würde insgesamt sagen: wenn man hauptsächlich damit bücher liest und sich ab und an mal eine stelle markieren will, dann ist er absolut super. dazu noch sehr einfaches nachschlagen im Oxford English dictionary für englische bücher - benutze ich häufig.
alles andere kann man getrost vergessen !!!

- das markieren und notizen machen, dictionary-nachschlagen ist sehr komfortable durch den touchscreen. es gibt eine leichte verzögerung, an die man sich aber gewöhnt.

- man kann via kopfhörer oder lautsprecher ein paar mp3 hören - falls im zug mal wieder unintelligente gespräche vom lesen ablenken. allerdings die titel nur in vorgegebener reihenfolge. sehr rudimentär, aber ausreichend.

- pdfs: im gegensatz zu den anderen kindles ist querformat hier nicht mehr möglich. der Touch kann nur hochformat. man kann zwar ins pdf hineinzoomen, müsste dann aber ständig hin und her scrollen, was wirklich blödsinnig ist. ohne zoom ist es auch für gute augen eigentlich nicht lesbar und notizen machen via touch kaum zielsicher mgl.
fazit: pdfs kannste vergessen oder zum lesen ins mobi-format konvertieren (freeware: calibre). dann ist es ein ebook und alles ist gut. wie dann deine formatierungen aussehen, weiß ich aber nicht. ich vermute, mehr als reiner text bleibt nicht über. und dann wäre noch die frage, was dir deine markierungen in diesem konvertierten ebook nützen.

- lesbarkeit: sehr gut, man kann den kontrast einstellen, im gegensatz zu tablets sieht man die fingerabdrücke tatsächlich nicht bzw. nur wenn eine lichtquelle blendet. habe bisher nur indoor gelesen.
- schriftgröße lässt sich schnell und komfortabel anpassen.

- lexikon: du könntest dir ein lexikon kaufen (so es denn für den kindle angeboten wird!!!). dann geht das nachschlagen mit der tastatur des touchscreen recht gut. wenn du während des lesens worte nachschlagen willst, kannst du es als standard definieren und es springt automatisch an, wenn du ein wort ein weilchen "touchst".

markieren und notizen machen in büchern geht wirklich sehr gut. die frage ist nur, was du mit den notizen dann anfangen willst. das problem liegt sozusagen auf der ausgabeseite.

DENN

- die notizen werden als "endnote", also als kleine zahl im text, angezeigt
- alle notizen und markierungen werden an 2 orten abgelegt:

1) "View Notes and Marks" = einmal eine "datei" pro buch,
einfach zu erreichen, wenn ich dort drauf klicke, sehe ich die markierten stellen und die stellen mit der endnote dieses buches. um den inhalt der endnote zu sehen (also die notiz selbst), muss ich noch mal auf die endnote "touchen". was ich doof finde.

das dient letztlich nur dazu, die stellen im buch wieder zu finden. wenn ich drauf "touche" lande ich an besagter stelle im buch.

in dieser ansicht sehe ich immer nur die ersten 4 zeilen der markierung bzw. die 4 zeilen NACH einer endnote.
(bisher habe ich die notizen immer wie eine fußnote ans ende der entscheidenden stelle gesetzt und dann ist es doof, das ich hier nur eine zahl und den text nach (und nicht vor) der notiz sehe.)

soweit ich das verstanden habe, kann ich diese notes&marks pro buch NICHT exportieren, also z.b. extra auf meinen pc ziehen.

2) "My Clippings" - diese datei lässt sich einfach am pc als txt-datei öffnen und importieren.
hier sehe ich die markierten stellen und endnoten (also notizen) ALLER bücher oder dokumente. und zwar nach datum geordnet hintereinander weg.

wenn ich mehrere bücher über eine woche bearbeite, sind da also durcheinander. unter jedem eintrag (markierung oder notiz) steht deshalb nochmal über 3 zeilen die quelle (buchtitel), location (also nicht die seite) sowie das erstellungsdatum.

hier sehe ich die vollständige markierung, egal wie lang sie ist, und auch den inhalt der notiz. es gibt aber keine verlinkung ins buch, wenn ich "reintouche".

also recht unübersichtlich. man kann die datei auf dem kindle einfach mal löschen, dann entsteht automatisch eine neue leere in die die neuen markierungen/notizen eingetragen werden. die alten dagegen kann man dann nicht mehr exportieren.

sollte man diese funktion tatsächlich sinnvoll nutzen wollen, müsste man wohl regelmäßig die clippings auf seinem pc archivieren.

---
wenn ich eine markierung setze und gleichzeitig eine notiz (endnote) einfüge, wird dies in beiden dateien als 2 getrennte einträge nacheinander dargestellt. etwas unübersichtlich.
---

also studienbriefe würde ich damit nie und nimmer bearbeiten.

ich habe jetzt einige bücher gelesen und beim lesen mir für L1 rhetorische stilmittel markiert. dafür war es ganz gut. mehr ist nicht drin.
oder zum englische bücher lesen und stellen fürs vokabel lernen markieren.
wenn ich allerdings die vokabel-stellen ausdrucken will und zwischendrin auch mal L1rhetorik in einem anderen buch markiert habe, dann muss ich die "my clippings" datei an meinem pc nachbearbeiten, weil sonst alles durcheinander ist und die ewigen quellen- und zeitangaben nerven.

achja, ich bin an sich sehr zufrieden mit dem ding. habe mich vorher informiert und wusste, was nicht geht.
dass ich meine notizen und markierungen nicht pro buch exportieren kann, finde ich allerdings reichlich bekloppt.

hoffe das hilft.

achja, einige lesen mit dem kindle in der badewanne, indem sie ihn in eine gefriertüte packen. mit dem TOUCH geht das natürlich nicht mehr

meister_lampe wrote:

achja, einige lesen mit dem kindle in der badewanne, indem sie ihn in eine gefriertüte packen. mit dem TOUCH geht das natürlich nicht mehr ;)

eine absolut geniale Idee

Würd ich mich trotzdem nicht trauen den mit in die Badewanne zu nehmen....da nehm ich lieber nen Buch das auch zerfleddern kann....

und was ist mit der Dusche?!?

balina wrote:

und was ist mit der Dusche?!?:D


Unter der Dusche lese ich nicht. Wäre aber sicherlich eine bedenkenswerte Idee für Badezimmerdesigner. Die neuen Bäder sind ja eh heute mehr Wellnesstempel. Vielleicht ein spritzwassergeschützes Ipad an der Wand oder so.:p

das braucht seeeeeeeeeeeeehr viel zeit ....

Ich habe seit kurzem ein Smartphone. Für Wartezeiten beim Arzt und sonstwo eine prima Sache mal eben die Mails zu checken oder im Internet was nachzuschlagen. Zu einem E-Book konnte ich mich bislang noch nicht aufraffen.

ich pack den Artikel mal hier rein....

[url]https://www.tagesspiegel.de/medien/encyclopaedia-britannica-wissen-bleibt-buch-geht/6328150.html[/url]
[URL='https://www.tagesspiegel.de/'][IMG]https://www.tagesspiegel.de/images/tsp_logo/3114/6.png?format=formatOriginal[/IMG][/URL]
[SIZE=6][B][I]„Encyclopaedia Britannica“ [/I]Wissen bleibt, Buch geht[/B][/SIZE]

[IMG]https://www.tagesspiegel.de/images/atlas/3716/3.png?format=formatOriginal[/IMG] 15.03.2012 00:00 Uhr
Von Joachim Huber
Ende einer Ära: Die „Encyclopaedia Britannica“ wird nach 244 Jahren nicht mehr gedruckt. Trotzdem will sie weiter mit Wikipedia & Co konkurrieren.
[IMG]https://www.tagesspiegel.de/images/heprodimagesfotos88120120315britfoto-jpg/6328148/1.JPG?format=format1[/IMG]
Schlaumacher. Der Griff zur „Britannica“ hat sich stets gelohnt. Foto: Kai-Uwe Heinrich
Die erste Ausgabe von 1768 hatte drei Bände, die jüngste Ausgabe von 2010 ist auf 32 Bände angewachsen. So sehr das Wissen explodiert ist, so sehr ist die „Encyclopaedia Britannica“ mitgegangen. Dieser Konkurrenz hat das Lexikon standgehalten, einen anderen Wettlauf hat sie jetzt verloren – den Wettlauf mit Online. Nach 244 Jahren wird das älteste englischsprachige Lexkon nicht mehr gedruckt. Das Ende der Printausgabe sei ein von langer Hand geplanter letzter Schritt, um sich vollkommen auf den digitalen Markt einzustellen, teilte Jorge Cauz, Präsident der „Encyclopaedia Britannica“, mit. Manche mache das zwar traurig und nostalgisch, aber heute habe das Unternehmen ein besseres Werkzeug, da die Internetausgabe kontinuierlich aktualisiert werde, sagte Cauz der „New York Times“.
Der Startpunkt der „Britannica“, deren Kern und Aufgabe stolz mit „The Sum of Human Knowledge“ umschrieben wurde und wird, hängt eng mit der Aufklärung in Schottland zusammen; herausgegeben von 1768 an, wurde sie von 1820 von Adam Black und Charles Black in Edinburgh verlegt. Später mit der Zeitung „The Times“ verbunden und in London publiziert, wechselten die Marken- und Veröffentlichungsrechte 1920 in die USA, zu Sears Roebuck; neuer Firmensitz wurde Chicago. Mit dem ökonomischen Ziel einer gewinnträchtigen Publikation war stets die Absicht der frühen „Enzyklopädisten“ wie Diderot oder Voltaire verbunden, dass Wissen mitteilbar und damit teilbar sein sollte.
Das englischsprachige Nachschlagewerk, das mit seinem Umfang, der autoritären Wucht seiner jetzt rund 75 000 Artikel und seinen goldbetressten Rücken seinem Besitzer durchaus die Bewunderung seiner Freunde und Bekannten einbringen konnte, hatte stets seinen hohen Preis, die aktuelle Ausgabe kostet rund 1400 Dollar (1100 Euro). Primär verkauft an der Haustür, wurde die Summe vielfach über Monatsbeiträge abgestottert. Die Käufer kamen zumeist aus der bildungshungrigen und aufstiegswilligen Mittelschicht.
Der Absatz erreichte 1990 seinen Höhepunkt mit 120 000 Exemplaren in den USA. Mit dem Aufstieg des Internets in den folgenden Jahren verband sich der rasante Abstieg des Printlexikons. Die letzte Ausgabe aus dem Jahr 2010 wurde lediglich 8000 Mal verkauft, indes 12 000 Kollektionen gedruckt worden waren. Der Preis könnte jetzt sinken.
Seit Beginn der 80er Jahre versuchte sich die „Encyclopaedia Britannica“ auf dem digitalen Markt zu etablieren. 1989 kam die erste Multimedia-CD auf den Markt, 1994 gab es die erste Version im Internet. Heute schlagen rund hundert Millionen Menschen auf den auch kostenpflichtigen Internetseiten der „Encyclopaedia Britannica“ nach. Den Löwenanteil des jährlichen Umsatzes, etwa 85 Prozent, verdient der Verlag mit Schulbüchern. Print-„Britannica“ steht noch für ein Prozent ein.
In scharfer Abgrenzung zum Onlinelexikon Wikipedia beharren die Herausgeber der „Britannica“ darauf, dass ihre Artikel – namentlich gekennzeichnet und zumeist von namhaften Wissenschaftlern und bekannten Publizisten geschrieben – nur jenes Wissen erfassen, das wirklich wichtig, das relevant ist. Einträge zu irgendwelchen Promis sind nicht zu finden. Was zu finden ist, und das ist ganz entscheidend, muss korrekt in den Fakten sein. Darüber kam es 2005 mit der Zeitschrift „Nature“ zum Streit, die nachgewiesen haben wollte, dass in den 42 verglichenen Einträgen sich in den Artikeln der „Britannica“ durchschnittlich drei Fehler fanden, bei Wikipedia vier Fehler. „Britannica“ bestritt den Wert der Studie, berief sich auf die Noblesse seiner Autoren, die Akkuratesse der Recherche und Redigatur, betonte, dass die Autorität der Experten der Schwarmintelligenz der Wikipedia-Autoren überlegen sei, im Print und online. Der gedruckten, teuren „Britannica“ half das nichts. Das frei zugängliche, überall abrufbare und zudem stets aktualisierte Wissen im Internetuniversum, egal ob bei Wikipedia oder anderswo arrondiert, machte der Regalware den Garaus.
Die deutschsprachige „Brockhaus Enzyklopädie“, zuletzt 2005 mit 30 Bänden publiziert, wird auch eine 22. Auflage erleben, sagte eine Sprecherin der Bertelsmann AG, wahrscheinlich 2014/2015. Mit dem Kauf des „Brockhauses“ wird die Zugangsberechtigung zu einem Online-Portal mit aktualisierten Beiträgen erworben.

[SIZE=5][B]E-Book-Reader [URL='https://wissen.dradio.de/e-book-reader-touch-and-read.36.de.html?dram:article_id=15809&dram:audio_id=104098&dram:play=1']Touch and read[/URL][/B][/SIZE]

Ein Gespräch mit Jürgen Kuri, Redakteur beim Computermagazin c't
[URL='https://wissen.dradio.de/e-book-reader-touch-and-read.36.de.html?dram:article_id=15809#'][IMG]https://wissen.dradio.de/media/thumbs/d/dd8d5c455f7bd2babb29cc2bca09d25cv1_max_440x330_b3535db83dc50e27c1bb1392364c95a2.jpg[/IMG][/URL]

Sonntagsfrühstück: Croissant, Kaffee und Kindle Touch (picture alliance | dpa | Amazon)
Kindle Touch: Ein neuer E-Book-Reader kommt auf den deutschen Markt.
In Kürze kommt ein neuer E-Reader auf den deutschen Markt: der Kindle Touch. Vertrieben wird er vom Online-Verkaufsplattform Amazon, die als einer der Marktführer in diesem Bereich gilt. Die vierte Version der Kindle-Reihe gibt es bereits seit September 2011 in den USA. Nun entschloss sich der Anbieter auch für einen Vertrieb in Deutschland: Der Verkaufsstart ist für Ende April geplant. Das neue Gerät soll zwischen 130 und 190 Euro kosten.
[SIZE=4][B]E-Books: Europa holt auf[/B][/SIZE]

"Europa holt bei der Verbreitung digitaler Bücher schnell zum US-Markt auf", sagte Amazons Europa-Manager Gordon Willoughby. Mit dem Wechsel zu E-Readern würden Leserinnen und Leser weltweit mehr Bücher kaufen, sagt Willoughby. Schon 2010 habe man in den USA festgestellt, dass die Kunden nach dem Kauf eines E-Readers dreimal mehr Bücher gekauft hätten als vorher. Der Amazon-Manager: "In Großbritannien erreichten wir diese Zahl 15 Monate nach dem Verkaufsstart, in Deutschland bereits seit sechs Monaten."

[url]https://www.amazon.de/gp/feature.html/ref=amb_link_163455827_2?ie=UTF8&plgroup=1&docId=1000626233&pf_rd_m=A3JWKAKR8XB7XF&pf_rd_s=right-1&pf_rd_r=152N25CQMCZCK4K9SK3F&pf_rd_t=101&pf_rd_p=289517507&pf_rd_i=530886031[/url]

Ich hab mir jetzt doch einen zugelegt: Sony Reader Wi-Fi PRS-T1.
Hat schon jemand Erfahrung damit?

Alternativen für E-Reader Hüllen:
[url]https://de.dawanda.com/search/search?as=0&q=e-reader+H%C3%BClle[/url]

meiner wird nicht so verhätschelt, steckt immer in der Manteltasche oder Rucksack....

ich nehme einen luftpolster-briefumschlag. da ist er gut drin geschützt wegen des ganzen anderen gerümpels in meiner handtasche.

will mir aber so eine bunte folie auf das ding kleben, weil ich den grauen kindle so hässlich finde.

meiner hat ne hübsche Kunstlederhülle.
Hab mir auch extra was geholt, weil in meiner Handtasche immer so viel Kram und Schlüssel lose drin rumfliegen.

ich glaube auch, dass der Rand viel Kratzempfindlicher ist, als das Glas. Am Rand habe ich dicke Schrammen....das Glas ist wie neu.

das kann gut sein.

Es wird auch weiterhin Bucher und somit Bücherläden geben. So ein Argument "Was wird aus den kleinen Buchladen?" ist nicht wirklich weit gedacht. Wenn hier auf die Mitarbeiter in den Bücherladen gezielt wird kann man gut agumentieren das auch der neue Zweig Mitarbeiter beschäftigt. Ein eReader stellt sich ja nicht von selbst her. Außerdem denke ich ist ein eBook wesentlich umweltfreundlicher als 100 dicke Wälzer aus Papier. Man sollte nicht immer gleich gegen alles neue sein sondern erst mal genau recherchieren.

@papagurilla ... hier ist eine etwas bessere Linkempfehlung für [URL='https://www.ebook-reader-vergleich.de']eBook Reader[/URL]

Und wenn es nur die kleinen Buchläden wären. Inzwischen stecken ja auch die großen Ketten in Problemen. Thalia will keine Läden mit großer Fläche mehr, sondern kleinere, in denen die massengängige Ware (also Frauen & Vampire, Kochbücher und Schwedenkrimis) ausliegt - und fertig.

Die großen Läden verkaufen jetzt schon allerhand Plunder. Hatte die Thalia-Filiale auf den Mannheimer Planken (der Haupteinkaufsmeile) noch vergangenes Jahr eine sehr nette Kinderbuchabteilung im 1. OG, so ist das jetzt ein ganzer Spielzeugladen mit Lego, Puzzles und diesen Gummifiguren (siehe auch hier: [url]https://www.spiegel.de/wirtschaft/service/warteschleife-grosse-buchketten-vertreiben-nur-massenware-a-832704.html[/url]) Das Spielzeugfachgeschäft in der Nähe (im Quadrat O7) hat dafür neulich zugemacht.

Andererseits habe ich ein iPad mit der Kindle-Software, und ich kaufe inzwischen sehr gern e-Books. Das ist bequem, geht schnell und bei Fachbüchern oft deutlich billiger. Ich bekomme eine Leseprobe von 30 bis 50 Seiten, was ein guter Ersatz für's Blättern im Buch im Geschäft ist.

Nachteil: ich bekomme bei Amazon keine Beratung, denn die Kundenrezensionen sind oft wenig hilfreich. Gute Beratung bekomme ich aber auch in vielen Buchgeschäften kaum noch (außer in der kleinen inhabergeführten Buchhandlung in meinem Wohnviertel: der hat mir schon wirklich nette Kinderbücher empfohlen).

Ich muss also wissen, was ich will, bzw. was ich mag. Überraschende Entdeckungen macht man so gar nicht mehr. Amazon zeigt auf der Startseite die Sachen an, die ich mir schonmal angesehen habe, aber nix für mich Neues. Die Lotsenaufgabe werden dann wohl Feuilletons, Freunde oder Blogs übernehmen. Ich bin gespannt, wo wir in ein paar Jahren stehen werden...

Bei Thalia liegen Frauen und Vampire aus? :eek: Das nenne ich wirklich mal eine Sortimentserweiterung.

Nicht nur bei Thalia! :p

Den Artikel habe ich auch letzte Tage gelesen. Steckt viel Wahres drin, einiges finde ich persönlich allerdings auch überzogen. Mein persönlicher Trend geht zum kleinen Buchladen (mit guter Beratung) oder e-book (=amazon).

Letzteres bevorzuge ich auch bei der Bestellung von Fachliteratur. Bekomme im großen Stadtbuchladen selten die Bücher, die ich brauche. Da wird man eher in den kleinen Studentenbuchläden fündig oder, wenn´s halt schnell gehen muss, beim oben genannten Versandhandel.

KuniKuehn wrote:


Bekomme im großen Stadtbuchladen selten die Bücher, die ich brauche. Da wird man eher in den kleinen Studentenbuchläden fündig oder, wenn´s halt schnell gehen muss, beim oben genannten Versandhandel.


Die Auswahl an guter Fachliteratur in Geschichte & Co. ist in wirklich jeder Buchhandlung hier in Stuttgart (selbst der grössten) richtig schlecht. Verkauft wird da nur gängige populärwissenschaftliche Ware. Fachbuchhandlungen gibts hier höchstens für Medizin, BWL oder - davon allerdings ziemlich viel - Kunst, Design und Architektur. Bücher zu Kunst, Design und Architektur lassen sich nicht gut als E-Book ersetzen, wegen des Bildmaterials - ich habe sogar das Gefühl, dass der Bereich in gedruckter Form eher boomt und zu einem neuen Statussymbol wird. (So mancher hat da gerne einen klasse Angeber-Bildband aufm well-designed Wohnzimmertisch liegen...;) :D)

Ich bin ja der Ansicht, dass das Verschwinden von Fachbuchhandlungen durchaus eine Chance für die Bibliotheken wäre. In der Seminarbibliothek vor Ort an der Uni ist alles per Ansicht und zum Bearbeitung vorhanden - immerhin fast 60 000 Bände zur Geschichte und nur zur Geschichte, Litwiss. und Kunstgeschichte nochmal extra. Dort findet man sowieso und schon immer mehr als im Buchhandel, auch wenn man es nicht ausleihen kann.

Selbst schuld, wer da nicht hingehen will. :cool

Problem: Nicht jede Fachbibliothek vor Ort an der Uni lässt auch externe Studenten rein. Ist ein Problem, dass ich noch nicht gelöst habe. Komischerweise habe ich zur Hauptbibliothek Zugang, nur die Fachbibs stellen sich quer.

Bei den Bildbänden hatte ich den gleichen Gedanken wie du: Ist natürlich sehr dekorativ auf den Designwohnzimmertisch. ;) Es soll natürlich Menschen geben, die sich wirklich dafür interessieren und da auch mal reinschauen.:p

KuniKuehn wrote:

Problem: Nicht jede Fachbibliothek vor Ort an der Uni lässt auch externe Studenten rein. Ist ein Problem, dass ich noch nicht gelöst habe. Komischerweise habe ich zur Hauptbibliothek Zugang, nur die Fachbibs stellen sich quer.


Echt? Wo? Ist mir echt schleierhaft, dass es sowas noch gibt.

Hier an der Uni Stuttgart (und auch in meiner früheren Heimat Köln) kann man jede Instituts- und Seminarbibliothek in der Phil.Fak. frei nutzen, natürlich ohne Ausleihe (für die braucht man, so überhaupt ausgeliehen wird, natürlich immer einen entsprechenden Ausweis). Das ist mir generell auch sonst noch nie passiert, dass man für die reine Benutzung vor Ort einen Ausweis vorlegen muss.
Das gilt sogar für die meisten unserer Museumsbibliotheken, wobei man sich dort für einen Termin anmelden muss. Aber auch da kann der Normalsterbliche grundsätzlich rein und arbeiten.
Da ich selbst eine Präsenzbibliothek verwalte - auch bei mir kann man ohne Ausweis frei die Bestände ansehen und vor Ort arbeiten. Jeder, egal wie alt, jung oder wie er aussieht! ;)\

Es soll natürlich Menschen geben, die sich wirklich dafür interessieren und da auch mal reinschauen.:p


Jede Menge - dieses Genre ist nicht von dem allgemeinen E-Book-Wahn betroffen, die Bücher werden immer aufwändiger produziert und sind wohl kaum durch eine E-Book-Variante für einen Bildschirm von der Grösse einer Karteikarte ersetzbar.

Thalia ist ja eh eine ganz eigene Geschichte. Douglas versucht doch schon seit Jahren den Laden vernünftig zum Laufen zu bringen. Ohne Erfolg, weshalb sie ihn jetzt schnell wieder loswerden wollen. Und wenn ich mir die Filialen anschaue, dann bin ich mir auch gar nicht sicher, was die eigentlich wollen. Auf den ersten Blick erinnert mit ein Thalia-Geschäft immer an einen Schreibwarenladen mit ein paar Büchern in der Ecke. Dann wurde zeitweise eine sehr aggressive Standortstrategie gefahren, indem man direkt neben dem größten Mitbewerber am Ort eine Filiale eröffnen musste. Schade nur, dass man so überhaupt keinen Mehrwert bieten konnte, um die Kunden abzugrasen. Und es stimmt wirklich. Anstatt eine fachlich breite Angebotspalette zu bieten, wird nur vermeintlicher Mainstream geboten. Und ganz ehrlich, nichts turnt mich so ab, wie ein Angebotstisch mit pinken und grünen Taschenbüchern, auf denen Strichfrauchen abgebildet sind, mit dem Hinweisschild "Humorvoller Frauenroman". Ka Oh Te Zet! Obwohl "Romantischer Vampirroman" steht damit auf einer Stufe.

Mit dem Online-Shop von Thalia komme ich hingegen sehr gut zurecht. Da ich ja auch einen Oyo besitze, kaufe ich dort schon ab und zu häufiger mal ein. Die Marke wird aus meiner Sicht zwar niemals Amazon ersetzen können, aber ist doch eine würdige Ergänzung für den E-Book-Markt. Douglas sollte mMn stärker auf diese Sparte setzen und hier mehr in einen vernünftigen E-Reader investieren. Als das Medion-Gerät heraus kam, war der Oyo in der Preisklasse unschlagbar im Preis-/Leistungsverhältnis. Damals war der Kindle noch doppelt so teuer. Doch da hat sich inzwischen einiges getan, nur der Oyo hat sich nicht weiter entwickelt. Im Gegensatz zum Kindle sieht er sogar richtig billig aus. Da muss sich der Konzern schon die Frage gefallen lassen, ob die Kooperation mit Medion die richtige Entscheidung war. Zumal das Elektronikunternehmen in Sachen Qualität in den letzten Jahren immer stärker nachgelassen hat.\

eReader wrote:

Es wird auch weiterhin Bucher und somit Bücherläden geben. So ein Argument "Was wird aus den kleinen Buchladen?" ist nicht wirklich weit gedacht. Wenn hier auf die Mitarbeiter in den Bücherladen gezielt wird kann man gut agumentieren das auch der neue Zweig Mitarbeiter beschäftigt. Ein eReader stellt sich ja nicht von selbst her. Außerdem denke ich ist ein eBook wesentlich umweltfreundlicher als 100 dicke Wälzer aus Papier. Man sollte nicht immer gleich gegen alles neue sein sondern erst mal genau recherchieren.

@papagurilla ... hier ist eine etwas bessere Linkempfehlung für eBook Reader


Hat dir noch keiner gesagt, dass Forenlinks nicht mehr fürs SEO relevant sind? :rolleyes: Und auch wenn du hier erst wieder in ein paar Tagen reinschauen wirst, um deinen Post zu kontrollieren: Der Vergleich Buchhändler vs. Fabrikarbeiter ist ja wohl ein Vergleich von Äpfeln und Birnen. Der ausgebildete Buchhändler, dessen Geschäft geschlossen wird soll nun in die Produktion gehen? Was ist denn das für ein Quatsch. Ach und klar, der E-Reader stellt sich nicht von selbst her. Und wo wird er hergestellt? Von diesen neugeschaffenen Arbeitsplätzen in der Produktion wird in Europa wohl kaum jemand profitieren.

Finou wrote:

Bei Thalia liegen Frauen und Vampire aus? :eek: Das nenne ich wirklich mal eine Sortimentserweiterung. :D


danke !
sowas hängt mir dann immer 2 bis 3 tage im kopf rum und ich muss dann auf der straße oder auf arbeit allein vor mich hinlachen, wenn ich dran denke. naja, halte ich eben schnell mein handy ans ohr ... oder den kindle vor die nase ;)

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Och, Meister Lampe, was meinst Du, wie oft ich grinsend im Bus sitze und dann merke, dass mich die Leute komisch angucken...

telefonierst du auch mit Headset....?!?

balina wrote:

telefonierst du auch mit Headset....?!?

Ich? Nee... ich telefoniere eigentlich nie unterwegs, oder nur im Notfall...

habe auch kein headset.
aber wenn ich anfange stimmen zu hören und ihnen ungezwungen antworten will, dann kaufe ich mir eins.

Ich reagiere mittlerweile allergisch darauf, wenn in der S- oder U-Bahn jemand laut telefoniert und ich mir sein Privatleben anhören muss. Das nervt total.

einer der gründe warum ich viiiiel lieber fahrrad fahre. (auch wenn gerade die wege voll sind von diesen ich-fahr-nur-bei sonne-aber-dafür-besonders-sorglos-Radlern :mad:)

ich halte es in den öffentlichen kaum aus, ich will diese gespräche nicht hören. wenn es geht, setze ich mich um.

oh man, so ein kindle-skin von decagirl kostet 20 euro. na dann lieber grau. oder ich lackiere ihn von hand?

Wenn die deutsche Mannschaft spielt, gibt´s bei Amazon jeweils drei Bücher für ömme. Ich glaube, die Themen sind sehr fußballlastig, aber wer sich dafür interessiert.......