ich habe jetzt schonmal rumgeschaut und versucht mich weitestgehens zu informieren. Eine Sache ist aber noch unklar bzw beschäftigt mich (es tut mir leid, falls ich das Thema übersehen habe..)
Das Studium ist ja ohne den Schwerpunkt "klinische Psychologie", bedeutet, dass man später nicht in die therapeutische Richtung gehen kann, oder sehe ich das falsch?
Also kann ich meinen Master dann auch nicht an einer regulären Universität machen, da die eher praxis- und wissenschaftsbezogen sind, also klinisch?
Arbeits- und Organisations-Psychologie interessiert mich wirklich auch sehr, aber ich finde es schade, dass ich nicht noch die andere Möglichkeit habe, da mir doch ein wichtiger Teil dazu fehlt.. oder ist das irgendwie umgänglich und man hat die Möglichkeit über eine etwas größere Hürde?
Wenn ja, würde mich das wirklich interessieren!
Über Infos und Gedankengänge wäre ich wirklich dankbar :)
lG Lara!
Comments
Lingo79
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View profileEs bedeutet zumindest, dass man mit dem B.Sc. der Fernuni alleine(!) keine Ausbildung zum psychologischen Psychotherapeuten beginnen kann. Denn auch ein Master alleine macht einen nicht zum psychologischen Psychotherapeuten. Genausowenig wie ein Diplom.
Das muss nicht so sein. Es kann gut sein, dass es entweder in Hagen bis dahin einen Master in Richtung klinische Psychologie gibt, oder andere Unis unter Voraussetzung von Zusatzkursen in klinischer Psychologie auch Hagener B.Sc.-Studenten annehmen. Das muss sich erstmal einspielen alles.
Ich würde einfach mal abwarten und den B.Sc. mit guten Noten durchziehen (denn Unis sieben für die Zulassung zum Master oft nach Noten).
Aus praktischer Hinsicht glaube ich, dass die Hagener auch deshalb keine klinische Psychologie anbieten, weil sie sonst vermutlich von Unmengen N.C.-Opfern geradezu überrannt worden wären.
Gruß
Lingo
teddine
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View profileLara,
folgendes aus den Fragen und Antworten auf der Fernuni Homepage könnte hilfreich für dich sein:
[LIST]
[*][I]Qualifiziert mich der erfolgreiche Abschluss des Studiums für einen aufbauenden Masterstudiengang in Psychologie (an der FernUniversität oder einer anderen Hochschule)?[/I]
[/LIST]Ja. Der Abschluss des B.Sc. Studiengangs in Psychologie liefert die Qualifikationsgrundlage für die Aufnahme eines Masterstudiengangs in Psychologie. Die FernUniversität in Hagen bietet derzeit allerdings noch keinen „M.Sc. in Psychologie“ an. Ein entsprechendes Studienangebot ist für die Zukunft allerdings geplant (Beginn: frühestens WS 2010/11). Mit dem B.Sc. Abschluss können Sie sich für ein M.Sc.-Studium an einer anderen deutschen oder europäischen Hochschule bewerben. Dabei ist allerdings zu beachten, dass die Hochschulen für die Zulassung zu ihren Masterstudiengängen zusätzliche Zulassungskriterien definieren können (z.B. dass das B.Sc.-Studium mit einer bestimmten Note abgeschlossen worden sein muss, oder dass eine bestimmte Anzahl an Leistungspunkten in einem bestimmten Fach – z.B. der klinischen Psychologie - im B.Sc. Studium nachzuweisen ist). Über die spezifischen Zugangsvoraussetzungen für einen Masterstudiengang müssen Sie sich bei der den Studiengang anbietenden Hochschule informieren.
[LIST]
[*][I]Darf ich mich nach Abschluss des Studiums "Psychologische/r Psychotherapeut/in" nennen?[/I]
[/LIST]Nein, "Psychologische/r Psychotherapeut/in" dürfen Sie sich nicht nennen. Hierfür brauchen Sie eine entsprechende postgraduale Ausbildung zum/r Psychologischen Psychotherapeuten/in. Diese Ausbildung beinhaltet in einem ersten Schritt die Absolvierung eines aufbauenden Masterstudiengangs in Klinischer Psychologie. Nähere Informationen zur Berufsausbildung "Psychologische/r Psychotherapeut/in" finden Sie auf den Seiten des [URL="https://www.bdp-verband.org/beruf/index.shtml"][COLOR=#0000ff]Berufsverbands Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP)[/COLOR][/URL].
[LIST]
[*][I]Warum werden im Studiengang keine Module in klinischer Psychologie angeboten?[/I]
[/LIST]Die klinische Psychologie wird an der FernUniversität nicht als Anwendungsfach angeboten, da es am Institut kein Lehrgebiet für Klinische Psychologie gibt. Die Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Psychologie legen für Bachelorstudiengänge Vertiefungen in drei psychologischen Anwendungsfächern nahe. Im Studiengang an der FernUniversität sind dies: Arbeits- und Organisationspsychologie, Pädagogische Psychologie und Sozialpsychologische Gemeindepsychologie.
[LIST]
[*][I]Wie kann ich mich im Bereich klinischer Psychologie weiterqualifizieren, wenn ich später als psychologische/r Psychotherapeut/in arbeiten möchte?[/I]
[/LIST]Das Psychotherapeutengesetz von 1999 sieht vor, dass die Voraussetzung für die postgraduale Ausbildung zum/r Psychologischen Psychotherapeuten/in das Diplom im Fach Psychologie mit einer Abschlussprüfung in Klinischer Psychologie ist. Da der Masterabschluss in Psychologie das Äquivalent zum Diplom darstellt, wird der Master mit einem Schwerpunkt in klinischer Psychologie in der Nachfolge des Diploms die Zulassungsvoraussetzung sein. Mit dem B.Sc.-Abschluss können Sie sich für Masterstudiengänge an anderen Hochschulen bewerben. Hochschulen, die einen Masterstudiengang in Klinischer Psychologie anbieten, können allerdings zusätzlich zum B.Sc.-Abschluss weitere Zulassungsvoraussetzungen definieren (z.B. den erfolgreichen Abschluss eines Moduls zur Klinischen Psychologie im B.Sc. Studiengang). Über die spezifischen Zugangsvoraussetzungen für einen Masterstudiengang in Klinischer Psychologie müssen Sie sich bei der den Studiengang anbietenden Hochschule informieren.
Quelle:[url=https://www.fernuni-hagen.de/KSW/bscpsy/studienorganisation/faq.shtml]B.Sc. Psychologie - Fakultät für Kultur- und Sozialwissenschaften - FernUniversität in Hagen[/url]
lg
teddine
Lara_S
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View profileOh Wow, danke für die raschen Antworten! Das hat mir sehr geholfen! Noch weiß ich ja nicht, ob ich später in die therapeutische Richtung gehen möchte, aber jetzt weiß ich wenigstens, dass ich doch die Möglichkeit hätte :)
vielen Dank nochmal!!
Organics
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Ich hab eben mal gegoogelt. Wirklich viele Infos gibt es noch nicht, weil der Master noch nicht bei allen Unis angeboten wird. In Berlin, wo ich studiere, gibt es immer noch das Diplom. Hier mal ein paar Unis, wo es - vorbehaltlich freier Plätze - gehen dürfte (schau einfach unter Zugangsvoraussetzungen):
[URL="https://www.uni-konstanz.de/studium/?cont=studienangebot&subcont=faecher&site=faz&id=2351"]Universität Konstanz[/URL]
[URL="https://www.uni-jena.de/psych_master.html"]Friedrich-Schiller-Universität Jena - Master of Science (M.Sc.) in Psychologie[/URL]
[URL="https://www.tu-braunschweig.de/psychologie/studium/ma/zulassung"]Zulassung @ TU Braunschweig[/URL]
Ich hab auch ein paar gefunden, wo es wahrscheinlich nicht geht (wo man also schon Klinische im Bachelor gemacht haben muss). Möglicherweise geht es aber auch da, mit der Auflage, die fehlenden LVs nachzuholen.
Kann sich natürlich alles noch ändern, bis die ersten Hagener Psychos fertig sind.
Eine andere Möglichkeit wäre es, nach ein paar Semester an eine Präsenzuni zu wechseln, die Klinische schon im Bachelor anbietet. Du musst dann vor der Therapieausbildung trotzdem den Master machen, hättest aber eine größere Auswahl, was die Unis dafür angeht.
teddine
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View profileWeiß jemand, ob der Master, der an der open university im Fernstudium angeboten wird den Voraussetzungen der "klinischen Psychologie" genügen würde?
Grüße
teddine
Pasteuse
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View profileDa mich die Frage interessiert hat, ob es nach dem Studienabschluss (den man ja erst einmal schaffen muss) noch weiter gehen kann, habe ich mal bei einer Bekannten angefragt, die gerade ihren Master an der OU macht und habe mir den Sachverhalt erklären lassen.
Nein, der Master an der OU beinhaltet ebenfalls keine Klinische Psychologie. Das ist auch ganz logisch, da die Klinische Psychologie sehr viel Praxis und Praktikums-Teile umfasst (allerdings nicht im BSc, da ist sie zu einem Großteil nur theoretisch, hab ich mir sagen lassen) und das kann über Distance-Learning eben nur schwer reguliert werden.
Auch keine andere ausländische FernUni, die Psychlogie anbietet, bietet Klinische Psychologie an. Das Forum Fernstudium-Infos hat zwar fälschlicherweise mal auf die University of Derby und die University of Southern Queensland hingewiesen, diese bieten den BSc Psy als Fernstudium nur ohne Klinische Psychologie an. In Derby und Queensland kann man aber auch noch einen Master in "Applied Psychology" machen, also in "angewandter Psychologie". Leider kann ich nicht so ganz einschätzen, was jetzt damit gemeint ist. Dieser Studiengang entspricht aber - so vermute ich - ungefähr unserer Psychologischen Heilpraktikerausbildung und wird nicht als ausreichende Vorbildung für den Psychologischen Psychotherapeuten anerkannt. Wer Interesse an der Klinischen Psychologie hat, sollte sich besser, - sofern die Voraussetzungen gegeben sind, also der 1er NC -, noch per Zweiteinschreibung an einer Präsenzuni einschreiben und dort das enstprechende Modul belegen, oder sich an dieser Schweizer Fern Uni, - deren Namen ich nun leider wieder vergessen habe, - einschreiben (auch dort braucht man als DeutscheR die ZVS-Zulassung, sprich einen entsprechenden NC und muss dazu noch kräftig löhnen).
Anders als einige Vorposter halte ich es für sehr unwahrscheinlich, dass die FernUni Hagen jemals die Klinische Psychologie in ihr Programm aufnehmen wird. Zum einen erscheint es mir schlicht nicht händelbar, Klinische Psychologie, selbst bei entsprechenden Präsenzzeiten, als Fernstudiengang zu lehren und zu lernen (auch die Medizinischen Fächer oder Naturwissenschaften können an einer FernUni nicht oder nur sehr schlecht vermittelt werden und selbst bei meinem eigentlichen Fach, der doch sehr bücherlastigenTheologie, halte ich nichts davon). Zum anderen werden das auch bestimmte Interessenverbände zu verhindern wissen. Der BDP kann einfach kein Interesse daran haben, dass über die Fernuni jedes Jahr hunderte "Psychologen" auf den Markt strömen, die nicht via ZVS oder Uni-Auswahlverfahren vorsortiert wurden. Die Konkurrenz auf dem Psychotherapeuten-Markt ist hart (nur wenn man mal einen braucht, hat keiner Termine frei). Außerdem etwas "Elite" müssen die sich doch auch in Deutschland noch bewahren können. (Sorry, für den überspitzten Ton, aber ich habe mich gerade über die E-Mail einer Bekannten geärgert, die mal Psychologie studiert hat, aber nie als Psychologin gearbeitet hat. Zitat: "Das packst du in deinem Alter nicht! Na gut, an der Fernuni vielleicht, das ist ja sowieso eher was für Hausfrauen und Rentner." ) Der Standesdünkel der sog. Professionsberufe (hab ich leider auch) ist eben auch da gewaltig.
Gerüchteweise ist zu mir gedrungen, dass es in den USA auch schon lange so ist, dass man nur noch mit einem Doktorgrad zur Psychotherapeuten-Ausbildung zugelassen wird. Also von der großen Schar der Absolventen nur ein kleiner Teil. Ich glaube so was nennt man auch "Marktregulierung".
Aus dem gleichen Grund lässt der BDP wahrscheinlich auch keine Pädagogen - von den Theologen ganz zu schweigen - zu ihren Weiterbildungen zu. Diese Gruppen mussten wieder eigene Berufsverbände gründen, die therapeutische Weiterbildungen anbieten, übrigens zu ähnlich horrenden Preisen, 10.000 € sind da locker abzudrücken. Auch in Deutschland ist es so nur einer kleinen Schar von AbsolventInnen vergönnt, sich psychotherapeutisch weiterzubilden, nämlich denen, die die schätzungsweise 20.000 Euronen aufbringen können.
Letztlich machen alle dann in der Praxis ähnliche Dinge, sie hören den Menschen zu, versuchen fragend und beratend "Hilfe"stellungen zu geben, sind für die Menschen da. Die echten Psychos dürfen dann auch noch ein paar Mittelchen verschreiben, wenn die nix helfen bleibt nur noch der Arzt, sprich der Psychiater. So viel "echte Irre" gibt's dann aber glücklicherweise doch nicht (obwohl, wenn man sich die Zahlen der FernUni Hagen so anschaut...? ;) )
Mir stellt sich überhaupt die Frage, warum nur alle so auf die Klinische Psychologie schielen?
Ich bin nach meinen Recherechen und Überlegungen jedenfalls zu dem Ergebnis gekommen, dass ich nicht mal böse bin, dass Klinische Psychologie nicht dabei ist. Hoffnungen jemals als freiberufliche Psychotherapeutin praktizieren zu können brauch ich mir als Teilzeitstudentin im gesetzteren Alter von 36 eh nicht machen. Nur so als Rechenexempel: als Teilzeitstudentin mit Vollzeitjob (und ca. 10 Überstunden wöchentlich) brauch ich schon 12 Semester bis zum BSc (da bin ich 42), wenn ich dann noch den Master dranhänge, brauch ich noch mal 16 Semester bis zum MSc (da bin ich 50), selbst wenn ich dann Glück habe und noch irgendwo als Psychologin anheuern könnte, um meine Therapeutische Ausbildung zu machen, würden noch mal ca. 5 Jahre für die Weiterbildung drauf gehen. Dann bin ich 55. Und soll dann noch mal ganz von vorne anfangen, als Freiberufler ohne Absicherung und großartige Zukunftsperspektive, wenn ich in meinem eigentlichen Job schon Alters-Entlastungen angeboten bekommen würde? Nein, danke.
Außerdem von der Pädagogische Psychologie, der Sozialpsychologie und der Arbeits- und Organistationspsychologie kann ich mir wahrscheinlich in meinem jetzigen Beruf mehr versprechen und darf mich trotzdem Psychologin nennen.
Als Seelsorgerin, die sich derzeit auch noch therapeutisch fortbildet, habe ich außerdem festgestellt, dass der Therapeutenberuf ein gar mühsames Geschäft ist. Menschen, bei denen man ein deutliches Problem sieht , müssen nicht unbedingt ein solches verspüren oder haben :confused:. Hilfestellungen, die man aus der Fülle seiner Weisheit und Erfahrung gibt, werden nur widerwillig umgesetzt oder erweisen sich als falsch :erstaunt:. Und die Leichen im Keller :eek:, die man gelegentlich in Seelsorgegesprächen ausgräbt, können echt gruseliger sein, als jeder Horrorfilm. Für sowas habe ich einfach einen zu leichten Schlaf... Da lerne ich doch besser - wie es eine Posterin in einem anderen Thread nannte - Menschen zu manipulieren die für mich oder meine Firma arbeiten. Da hab' ich wenigstens was von.
Lingo79
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View profileich denke Therapie ist einfach das erste, woran die Leute bei Psychologie denken. Der "Seelenklempner" oder "Durchleuchter", der andere Menschen behandelt und gegebenenfalls manipuliert. Deshalb hat Psychologie auch so einen sonderbaren Nimbus, sie scheint Macht über andere Menschen zu verleihen, weil man ja dann versteht, wie Menschen "ticken".
Für mich persönlich kann ich nach einigem Überlegen in den letzten Jahren sagen: Ich möchte beruflich mit psychisch gesunden Menschen arbeiten. Die dürfen durchaus auch Probleme haben, bei denen ich mit meiner (hoffentlich dann) vorhandenen Fachkompetenz helfen kann. Aber ich habe kein Interesse, die meisten Stunden des Tages Schizophrenen in ihre abgründigen Überwachungsphantasien zu folgen oder mit Depressiven zum tausendsten Mal zu erörtern, warum die ganze Welt ein Trauerspiel ist. Andere können und wollen das. Ich nicht. Ist einfach nicht meins.
Deshalb bin ich sogar froh, dass die klinische Psychologie nicht im Studium drin ist. Ich möchte in der Lage sein, beispielsweise einen Burnout bei einem Mitarbeiter zu erkennen. Aber therapieren sollen dann bitte die, die das gelernt haben und ihre Berufung darin sehen.
Gruß
Lingo
Lingo79
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View profilePasteuse,
ich finde das ist ein echt toller Beitrag!
Oh ja. Man braucht unbändige Geduld und Frustrationsfestigkeit in der Therapie. Viele sehen nur die Sonnenseiten (Patient ist krank => Therapeut heilt => Patient ist gesund), aber es gibt viele Schattenseiten in dem Job. Man muss aufpassen, dass man nicht selber unter dem Beruf leidet, um gesund zu bleiben.
Gruß
Lingo
meta-ebene
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View profileist es nicht so, dass nus Psychologen mit Medizin-Hintergrund Mittelchen verschreiben dürfen? Ich hab noch nie gehört, dass ein Dipl. Psycho das dürfte.
Früher war es sicherlich attraktiv da man durch die Approbation eben per Krankenkasse abgerechnet hat und ein relativ sicheres Einkommen hatte. Heute ist das mit den Krankenkassen wohl nicht mehr so ein Spaß.
Du kannst doch dann in der Rente Psychologin werden
Pasteuse
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View profileHab noch etwas recherchiert:
Applied Psychology heißt auf Deutsch [URL="https://de.wikipedia.org/wiki/Angewandte_Psychologie"]"Angewandte Psychologie"[/URL] . Die Uni Derby bietet einen Studiengang [URL="https://www.derby.ac.uk/applied-psychology-bsc-hons-online"]BSc in Applied Psycholg[/URL]y an, zu dem aber, wie jeder sehen kann, nicht Klinische Psychologie gehört.
Die OU bietet das theoretische Gegenprogramm, nämlich einen Masterstudiengang in [URL="https://www3.open.ac.uk/courses/bin/p12.dll?Q01F20"]Psycholgical Research Methods[/URL] bzw. einen Master in Forensic Psychology und einen [URL="https://www3.open.ac.uk/courses/bin/p12.dll?Q01F15"]Master in Psychology[/URL].
Die USQ bietet einen Fernstudiengang BSc in Psychology [url=https://www.usq.edu.au/handbook/current/sci/BSCH.html]Programs and Courses - Bachelor of Science (Honours) (BSCH)[/url] , der allerdings nicht teilzeit studiert werdn kann. Den Master in Psychology (clinical) kann man dagegen nur als Präsenzstudiengang (dafür aber in 2 Jahren) machen, den Doktor sogar in nur 3 Jahren. Ob das allerdings von dem BDP anerkannt wird kann ich nicht sagen. Aus den anderen englischsprachigen Ländern ist mir nichts über Fernstudiengänge bekannt.
Pasteuse
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View profile@meta-ebene Rente? Ich glaub kaum, dass mich die Kirche in Pension entlässt. Ich seh mich schon mit einem Lifta-Treppenlift auf die Kanzel fahren und den Wein in der Schnabeltasse kredenzen.
Lingo79
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View profileÜbrigens sind auch Fernuni-Studenten beim BDP willkommen und zahlen auch als Teilzeitstudierende nur den stark ermäßigten Beitrag von 25 EUR pro Jahr. :)
Gruß
Lingo
meta-ebene
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View profile'Bist du da schon beigetreten? Was bringt das einem#?
Lingo79
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View profilemeta-ebene!
Nein, noch studiere ich ja nicht. Aber im Oktober werde ich das tun.
Da kannst du dich auf [url=https://www.bdp-verband.org/]Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP)[/url] und [url=https://www.bdp-verband.org/beruf/studierende.shtml]BDP - Studierende im BDP[/url] informieren. Man bekommt Informationen, Kontakte, es gibt Konferenzen, Mitgliedermagazine usw.usf.. Ich persönlich finds interessant, muss halt jeder selber wissen.
Gruß
Lingo
Babs84
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View profileIch finde es sehr schade, dass die klinische Psychologie ned angeboten wird!!! Habe an der Uni münchen gefragt, ob es geht, dass man nur dieses Fach belegt und darin Scheine macht, aber das geht DEFINTIV NICHT, zumindest nicht in München. Nur, falls das auch jemand vor hat...:-(
Finde "helfen" einfach schön, denke, ich werde dann mal so Assesmentkram machen, aber das gibt mir nichts, für Firmen Leute aussieben....habe auch bald ein Assesment Center bei der Lufthansa und find das schon interessant, aber es ist einfach ein nichtsgebender Job meiner Meinung nach, auch wenn ich jetzt wieder angegriffen werde! Ich wäre sehr gern Therapeutin geworden, aber hier in München ist der NC bei 1,4, umziehen hätte ich mir nicht leisten können...schade...
Lingo79
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View profileder BDP hat jetzt Positiv/Negativ-Listen bzgl. der neuen BA/MA-Studiengänge veröffentlicht: [url=https://www.bdp-verband.org/beruf/ba-ma/index.html]BDP - Psychologie - Bachelor- und Master-Studiengänge[/url]
Die Fernuni Hagen ist in der Positiv-Liste, der Studiengang ist nach den Vorgaben des BDP aufgebaut und anerkannt.
Gruß
Lingo
Organics
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Im Einzelnen hängt das natürlich von der Uni ab, aber im Allgemeinen ist Klinische Psychologie im Präsenzstudium nicht praktikumslastiger als beispielsweise A&O. Schaut Euch dazu einfach mal die Modulhandbücher und Vorlesungsverzeichnisse der Unis an, die Klinische anbieten.
Ich finde es auch unwahrscheinlich, aber möglich wär es auf jeden Fall. Es geht ja wie gesagt nur im die Grundlagen. An den Unis, die Klinische im Bachelor anbieten, wird über Vorlesungen gelehrt, bei manchen muss man zusätzlich ein Seminar machen. Das würde sich nicht besser oder schlechter als Fernstudium umsetzen lassen als bei den anderen Fächern.
Inwieweit die Universitäten von irgendwelchen Interessenverbänden 'kontrolliert' werden, kann ich nicht sagen. Klingt ein bißchen nach Verschwörungstheorie. Wäre im Prinzip auch nicht nötig. Die Ausbildungsinstitute für die Psychotherapieausbildung sind begrenzt und haben begrenzte Kapazitäten. Hinzu kommt, dass die Zahl der praktizierenden Psychotherapeuten festgelegt ist. Man kann auch mit PT-Ausbildung nicht einfach irgendwo praktizieren. Da gibts lange Wartelisten, oder man kauft sich irgendwo ein.
Psychologen dürfen keine Medikamente verschreiben.
Wieso 16 Semester? Das Masterstudium dauert doch - in Teilzeit - nur 6 Semester.
Organics
Contributions on this page: 1
:eek: Sowas wird garantiert keine Uni machen.
Beim Präsenzstudium wollen am Anfang bei weitem die meisten in Richtung Therapieausbildung, aber viele davon entscheiden sich im Studium anders. A&O ist viel spannender als es klingt und man hat ziemlich gute Karten auf dem Stellenmarkt (das gilt allerdings für die, die auch einen Master gemacht haben).
Wenn Du unbedingt Psychotherapie machen willst, versuch hier möglichst gute Noten zu machen und bewirb Dich dann jedes Semester für einen Bachelorstudiengang an einer Präsenzuni, die Klinische anbietet.
An der HU Berlin haben gibt es jedes Semester ein paar Leute, die den Studienort gewechselt haben.
Die zweite Möglichkeit wäre dann wie gesagt ein Master mit Klinischer Psychologie als Prüfungsfach.
EDIT: Hab gerade gesehen, dass Du Dir den Umzug nicht leisten kannst. Dann kannst Du zumindest versuchen, in München an die Präsenzuni zu wechseln, wenn Du ein paar Scheine in Hagen gemacht hast.
Pasteuse
Contributions on this page: 13
View profileIch bin von der OU ausgegangen, die für den Masterstudiengang noch mal 30 Credit Points mehr verlangt als für den Bachelor und überdies nicht mal Semester kennt.
Außerdem - als Mensch der schon zwei Präsenzstudiengänge hinter sich gebracht hat, unter anderem einen Magister Artium, der ja angeblich weniger wert ist als ein Master - halte ich es für völlig unrealistisch in 1 1/2 Jahren Präsenzstudium (inkl. Prüfungen) einen Mastertitel zu verleihen, es sei denn, man fächert das Fach noch weiter auf und verleiht beispielsweise einen Master in Arbeitspsychologie, einen in Klinischer Psychologie etc. Frühe Spezialisierung wird da das Zauberwort sein oder Spezialisierung über Weiterbildung. D.h. entweder du konzentrierst dich schon beim Master nur in eine bestimmte Fachrichtung oder wirst allgemein ausgebildet und musst dich dann noch individuell (und kostenpflichtig) weiterbilden, um die entsprechenden Berufsqualifikationen zu erwerben. Alles andere wäre fahrlässig.
Ich selbst hätte jedenfalls ein ziemlich mulmiges Gefühl, mein Personal, oder Bereiche meiner Firma oder gar meine Seele jemandem anzuvertrauen, der in vielen Bereichen dafür aber nur rudimentär - oder als Universaldilletant - ausgebildet ist.
Allerdings ist meine Furcht, dass das so kommen könnte nicht sehr groß.
Da Europa natürlich auch über den großen Teich schielt und vor allem ein Interesse daran hat, von den US Amerikanern anerkannt zu werden (an denen sich auch der gesamte asiatische Raum studienorganistatorisch orientiert), wird man - hier spiele ich mal Prophet - ganz schnell auf die amerikanischen Studienpläne umsteigen, d.h. Bachelor nach vier Jahren (denn auch bei uns müssen verstärkt Grundfähigkeiten fürs Studium vermittelt werden, so dass eine Art College-Stufe vorgeschoben werden muss), Master nach zwei bis drei, Doktor nach drei bis vier, bzw. einem Jahr (nach dem Master Degree). Nur so als Vergleich, der Theologie-Master (dessen Rahmenplan die Kirchen bestimmen) wird in Deutschland mindestens zweieinhalb Jahre (als Präsenzstudium) dauern (und damit das ganze Studium 1 Semester länger als die derzeitige Regelstudienzeit) da sonst der Qualitätsverlust einfach zu groß wäre.
Nein, ich bin nicht paranoid, sondern habe einfach schon - privat und beruflich - mit vielen Berufsverbänden und Interessenvertretungen zu tun gehabt, egal ob Handwerksinnungen, dem VDI oder der DGfP. Überall trifft man auf das gleiche Spiel: Abgrenzung nach Außen, strenge Reglementierung, damit einem ja die anderen den Kuchen nicht wegfressen.
Naja, mit Abstrichen geht das doch. Es bestand schon immer die Möglichkeit sich als regulärer Studi einer Uni an einer anderen Uni zweiteinzuschreiben (ich hab das Mal eine Zeit lang mit Mainz und Heidelberg gemacht) und dort Veranstaltungen zu besuchen, die es an der einen Uni nicht gibt. Fast unmöglich ist das jedoch bei NC beschränkten Studiengängen. Das machen Unis eigentlich nur mit, wenn sowieso eine ZVS-Zulassung oder der entsprechende NC vorliegt.
Das verstehe ich jetzt nicht ganz. Es ist doch wohl kaum möglich, dass man, wenn man schon einen BSc Psych an der Fernuni erworben hat, sich noch mal für denselben Studiengang an einer Präsenzuni einschreiben kann. Außerdem werden doch wohl kaum Semester, in denen du an der Fernuni eingeschrieben bist, als Wartezeit anerkannt.
Babs, dir würde ich jetzt so locker flockig raten, es einfach mal auf dich zukommen zu lassen, es ist nämlich gar nicht so ungewöhnlich im Studium plötzlich das Interessengebiet zu wechseln. Außerdem bist du auch noch jung genug, um vielleicht ein Auslandsemesterchen dranzuhängen und evtl. dort die Klinische nachzuholen.
Ich schätze, das ist von dir harmloser gemeint als es rüber kommt und du hast nur das völlig normale "weibliche Märtyrer-Gen", wie ich auch.
Falls nicht finde ich diese Einstellung gefährlich. Anderen helfen wollen ist zwar eine christliche Tugend - und deshalb sehr löblich - aber es besteht immer die Gefahr, dass man sich dabei gnadenlos überschätzt. Das sind dann die "hilflosen Helfer", die das Burn Out-Syndrom zuerst an sich selbst therapieren können. Oder es ist so, dass man aus gar nicht so hehren Motiven heraus helfen will, dass man Menschen durch Hilfestellungen eigentlich nur "mainpulieren" will, um als ihr Retter dazustehen und um im Mittelpunkt zu stehen, gelobt und bewundert zu werden.
So jemandem würde ich mich als potentieller Klient nur ungern ausliefern.
Organics
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Jetzt mal ohne Zitierungen. Sonst wird das zu unübersichtlich.
So oder so: 16 Semester für einen Master ist ein bißchen großzügig bemessen.
Die Mastertitel an den Präsenzuniversitäten sollen übrigens spezialisiert werden. Es wird Master in A&O, in Klinischer Psychologie, in Neurowissenschaften & Kognition usw. geben. Das soll ja der Vorteil des Masters sein. Obs dadurch schneller geht, wage ich zu bezweifeln. Entscheidend ist in erster Linie die Anzahl der nötigen Studienpunkte.
Dass Berufsverbände / Interessenvertretungen sich bemühen, ein Profil zu wahren und nach außen abzugrenzen, würde ich auch nicht bestreiten. Aber schon, dass die den Universitäten sagen, was unterrichtet werden darf und was nicht. Aber ich werde genau deswegen mal nachfragen.
Und zu Babs Frage. Wie ich schon sagte: das wird garantiert keine Uni machen. Ich hab selbstverständlich den Kontext Psychologie als NC-Fach berücksichtigt.
Zum Wechseln: Ich hab nicht gesagt, dass sie den Bachelor machen soll und dann wechseln. Sie soll ein paar Kurse machen und dann versuchen, an eine Präsenzuni zu wechseln. Als Studienortswechsler.
Siehe meine Aussage: "An der HU Berlin haben gibt es jedes Semester ein paar Leute, die den Studienort gewechselt haben."
schmetterling
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View profileDas ist so nicht ganz richtig, Medikamente verschreiben dürfen auch psycholgische Psychotherapeuten nicht! Dazu muss man schon Mediziner sein - aber es gibt natürlich auch Mediziner mit Fachrichtung Psychatrie die dann den psychologischen Psychotherapeuten mit dazugepackt haben und beides dürfen: Therapieren und Medikamente verschreiben.
schmetterling
Contributions on this page: 6
View profileDu sprichst mir total aus der Seele mit deinem Beitrag :applaus: :goodposti
schmetterling
Andrea
Contributions on this page: 6
View profileWenn ein paar von euch die klinische Psych. so wichtig ist, warum fragt ihr nicht einfach bei ein paar Präsenzunis nach, ob ihr dort den fehlenden Bereich nachbelegen und darin eine Prüfung ablegen dürft?
Organics
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Ich glaube, dass Babs genau sowas gemacht hat. Hier kommt es aber möglicherweise auf die Formulierung der Anfrage an (s.u.).
Ich hab während meines Erststudiums versucht, Lehrveranstaltungen in der Psychologie zu belegen und deswegen diverse Unis angeschrieben. Tenor war: An Vorlesungen teilnehmen geht immer, aber um die Prüfungen zu absolvieren, muss man an der Uni im Studiengang Psychologie oder in einem Studiengang mit gültiger Nebenfachvereinbarung immatrikuliert sein.
Da das wahrscheinlich immer noch gilt, müsste man, wenn man Klinische an einer Präsenzuni macht, dort in Psycho immatrikuliert sein (ein Studienfach, was eine NF-Vereinbarung für Klinische Psychologie hat, dürfte es nicht geben.
Das geht fast sicher nicht, während man noch in Hagen für Psycho eingeschrieben ist, außerdem wär da ja die NC-Hürde, die man ohne Wartesemester überwinden müsste.
Was man probieren könnte, wäre eine Anfrage an die Präsenzunis ob:
1. Eine Zulassung zum Bachelor in einem höheren Fachsemester möglich ist, wenn man schon diverse Scheine aus Hagen hat -> also Studienortswechsel. Sowas geht auf jeden Fall, hängt aber von der Zahl der freien Plätze ab.
2. Eine Zulassung zu einem Master mit Klinischer Psychologie möglich ist, wenn man das Fach nicht im Bachelor hat (eine Zusage hier heißt aber leider noch lange nicht, dass man auch einen Platz kriegt).
3. Falls Klinische Psychologie Zulassungsvoraussetzung ist: Ob eine Zulassung fürs Masterstudium möglich ist, mit der Auflage und Möglichkeit, die fehlenden Scheine an der Präsenzuni nachzuholen.
Da man für die PT-Ausbildung auf jeden Fall einen Master (oder das Dipom) braucht, nehmen sich die Möglichkeiten nicht so viel.
Andrea
Contributions on this page: 6
View profileDas scheint für die Uni in München zu gelten, eventuell gibt es auch andere Universitäten, die entsprechend anders agieren. Immerhin besteht in Hagen das Modell des Studiengangszweithörers, eventuell kann man es an einer entsprechenden Präsenzuni nachholen?
Dafür müsste man sich eben ziemlich oft an div. Prüfungsämter wenden und nachhaken.
schmetterling
Contributions on this page: 6
View profileNa ja, das ist halt genau wie mit den Leuten, die sich irgendwann Hilfe beim Therapeuten holen oder eben nicht: nämlich erst dann, wenn der eigene Leidensdruck hoch genug ist, was zu tun. Und so lange der nicht da ist, sitzt man halt da rum und suhlt sich darin, wie schelcht die Welt im Allgemeinen und auch im Speziellen ist :D :p.
Wer wirklich noch die klinische Psychologie dranhängen will, wird einen Weg finden, das zu tun :), daran hab ich keinen Zweifeln.
Andrea
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View profileDas sehe ich auch so.
Thomas F.
Contributions on this page: 7
View profileIch würde mal ganz floskelhaft sagen: Kommt Zeit, kommt Rat :D
Solange noch nicht mal der Bachelor angelaufen ist, kann man noch
überhaupt keine Aussagen treffen wie das mal weitergehen wird.
Ich möchte auch in die therapeutische Richtung und sehe dieses Luftschloss vor mir schweben...ABER:
Man sollte sich durchaus bewusst sein, dass dies ein sehr harter Weg wird.
Selbst wenn man seinen Master hat und die 20.000-50.000 Euro
für die Therapeutenausbildung hat, dann kommt da immer noch der PiA.
PiA (Psychotherapeut in Ausbildung) heißt: Ein Jahr in der psychiatrischen
Station einer Klinik arbeiten, volle Verantwortung für sein Tun übernehmen,
Überstunden schieben, und das für ca. 0-500 Euro Monatsgehalt :D
Und danach darfste dann für 200.000 Euro einem Psychotherapeuten
die Praxis abkaufen. OK, immerhin hat man ab diesem Zeitpunkt dann
ein geregeltes (und nicht mal niedriges) Einkommen.
Fazit: Als motivationerhaltende Maßnahme finde ich den Gedanken super
und folge ihm selber. Allerdings sollte man nicht selber ein Fall für den
Psychiater werden, wenn dieser Traum irgendwann mal in Rauch aufgeht. :p
Und ganz wichtig: "Helfen wollen" allein ist die denkbar schlechteste
Voraussetzung für dieses Vorhaben. Psychotherapie ist weit mehr
als nur mit irgendjemanden ein Thekengespräch zu führen. Ich habe
den Eindruck, als ob viele der Meinung sind, dass ein bisschen
Einfühlungsvermögen schon die halbe Miete ist...
So und jetzt schauen wir erst mal wer in 3-5 Semestern von uns hier
noch alles immatrikuliert ist
Organics
Contributions on this page: 1
Wie kommst Du auf 20.000 - 50.000 Euro? :confused:
Die Therapieausbildung kostet in Deutschland 12.000 - 20.000 Euro.
Noch so eine wilde Zahl. Hier sind 20.000 - 50.000 Euro realistischer.
EDIT: Übrigens findet man unter [url=https://www.psychostudium.de/]psychostudium.de, Alles zum Psychologiestudium[/url] jede Menge interessante Infos dazu.
Thomas F.
Contributions on this page: 7
View profileNa dann schau mal auf Seite 8 des folgenden Dokuments:
[URL]https://www.dpv-institute.de/pam/docs/Info-Heft-PSA.pdf[/URL]
Verhaltenstherapie ist billiger, dafür sind aber auch die abrechenbare
Leistungen der Krankenkasse gegenüber geringer, d.h. du brauchst
dort einen höheren "Durchsatz" an Patienten. Klingt hart, ist aber so.
Bei Psychoanalyse beträgt die Höchstbehandlungsdauer 300 Std.,
bei anderen Verfahren ist diese niedriger.
Zum Thema Praxisübernahme:
Wieso sollen 200.000 Euro eine "wilde Zahl" sein ? Allein der Objektwert
liegt je nach Größe schon meistens über 150.000,-. Und in München oder
Hamburg bekommste für den Preis noch nicht mal ne Hundehütte,
geschweige denn eine eingerichtete Praxis inkl. Kundschaft, Ausstattung
und Kassenzulassung.
Organics
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An die analytische Therapie hab ich dabei tatsächlich nicht gedacht. Die gibt es aber auch für unter 30.000. Keine Ahnung, wie da die Qualität der Ausbildung ist.
Bei VT ist das ein bißchen überschaubarer. Das kostet es überall ungefähr das Gleiche, also zwischen 12.000 und 20.000.
Übrigens steht auf S.9 Deiner Quelle ja auch, dass man während der Zeit der Ausbildung 70.000 Euro an Einnahmen hat. Insofern käme man sogar mit einem Plus raus.
Und was die Praxisübernahme angeht: Man muss ja nicht unbedingt gleichzeitig Eigentum erwerben. Mieten wär eine Alternative. Ich weiß nicht, wie es in München ist, aber in Berlin ist das so üblich.
meta-ebene
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View profileNe Praxis kann man übrigens auch mieten
Thomas F.
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View profileNatürlich hat man während der Ausbildung auch ein Einkommen, wobei ich
die Rechnung, dass sich da sogar noch ein Plus ergibt für falsch halte.
Immerhin stellen diese 70.000 Euronen einen nicht unerheblichen Teil
deines Gesamteinkommens dar, die sind nicht zusätzlich zum normalen Gehalt :D
Natürlich kann man Praxen mieten. Bei den von mir postulierten 200K
bin ich aber davon ausgegangen, dass nicht nur eine Kassenzulassung
verkauft wird, sondern auch Praxiseigentum.
Hätte ich vielleicht dazu schreiben sollen...
Pasteuse
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View profileHmmm, vielleicht fangt ihr erst einmal an zu studieren und kauft erst nach dem Abschluss und der Weiterbildung (also so in 8-10 Jahren) eure Praxis. Ich finde das jetzt ziemlich müßig, darüber zu diskutieren ob nun 40.000 oder 200.000 € für ne Praxis oder 70.000 oder 0 €-Verdienst. Und ehe hier noch Bekannte von Bekannten von Bekannten als Quelle herangezogen werden fragt ihr vielleicht einfach mal beim BDP an, - bei dem wahrscheinlich seit gestern auch der eine oder die andere Mitglied geworden ist -, ob die konkrete Zahlen haben.
Als Mensch vom Land behaupte ich jetzt aber mal: Ihr schwätzt über ungelegte Eier!
Grüße
Pasteuse
Thomas F.
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View profileJa natürlich schwätzen wir hier über ungelegte Eier. Was sollen wir auch sonst
tun solange noch keiner seinen ersten Studienbrief im Briefkasten hat ?
Btw: Wie schafft man 559 Beiträge in knapp 1,5 Monaten ?
Andrea
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View profile[url="#?f=289"]Spielen[/url] und reichlich viel Zeit hier verbringen :p
Thomas F.
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View profileDie diskutierten Themen wandeln sich ja auch immer anhand der Situation
in der man sich gerade befindet. Ich will mal einen Blick in die Zukunft
wagen:
Vor dem 1. Modul: Wieviel kostet eigentlich ne eigenen Praxis ?
1. Modul: Forschungsmethoden, häh ? Ich will doch mal ne eigene Praxis...
2. Modul: Wer zur Hölle braucht multivariante Methoden ?
3. Modul: Synapsen ? Mir doch egal...
4. Modul: Wieso Sozialpsychologie ? Die bekomm ich ja nie alle gleichzeitig in meine Praxis...
5. Modul: Bin verzweifelt. Soll ich in den B.A Politik & Orga wechseln ?
6. Modul: Ich krieg mein Privatleben nicht mehr auf die Reihe. Wie isses bei euch ?
7. Modul: Hat für euch das Leben noch einen Sinn ?
8. Modul: The end is near...
9. Modul: Woran erkennt man Burn out ? Hab seit 5 Tagen nicht mehr geschlafen...
10. Modul: Gerade gelesen: FuH stellt B.A. Psychologie zum SS2013 ein! Nur noch 10 Studenten immatrikuliert.
11. Modul: Wer hat auch BWL als Wahlpflichtfach ? Brauche Hilfe bei der Betrachtung der Gesamtkosten
einer eigenen psychotherapeutischen Praxis!
12. Modul: Schreibe Bachelorarbeit zum Thema "Intrapersonelle Katastrophen durch akademische Fortbildungsmaßnahmen - Eine Selbstreflektion"
Sollen wir die entsprechenden Threads schon mal vorab im Forum anlegen ?
KittyMiez
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View profileAm besten jetzt schonmal anfangen zu sparen für den Psychiater ... Gruppenpreise sind günstiger
patch
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View profileFernstudium mit klinischer Psychologie
Hallo!
Ich bin gerade auf ein Fernstudium der Psychologie gestoßen, dass auch klinische Anteile bietet:
[URL="https://www.fernuni.ch/studienangebot/psy"]Bachelor of Science in Psychology (Fernstudien Schweiz[/URL])
(siehe dort unter Punkt "Studieninhalte" das 6. Semester, Modul 12)
Babs84
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View profileDu weißt aber schon, dass das Studium an der Fernuni in der SChweiz in Vollzeit 4,5 Jahre dauert und man JEDEN 2. Samstag zu einer Präsenzveranstaltung dort hin muss?
lakshmi
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View profileoder gleich eine Gemeinschaftspraxis aufmachen.
Pasteuse
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View profileUnd - ich ergänze für die Deutschen hier im Forum - selbst diese FernUni hat eine "Piefke-Quote" (o.k. eigentlich "Sauschwoob-Quote", aber nicht alle Deutschen sind ja Schwaben).
Du hast hoffentlich auch gelesen, dass zur Aufnahme eines Studiums bei diesem Anbieter eine deutsche Uni-Zulassung vorliegen muss. D. h., du musst auch dort den entsprechenden NC (ungefähr 1,5 und besser) mitbringen und einen Studienplatz in Deutschland (auf den du dann verzichtest) nachweisen, wenn du da genommen werden willst. Außerdem ist diese Hochschule nicht gerade billig. Wahrscheinlich würde es sich da schon fast lohnen, lieber drei Jahre im Beruf zu reduzieren und ein kostenloses bzw. wesentlich günstigeres Präsenzstudium an einer etablierten deutschen Präsenzuni durchzuziehen.
Andrea
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View profileWas ist eine "Piefke-Quote" bzw eine Was-auch-immer-Quote?
turboschneckedp
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View profileIch kenn nur die "Frauen-Quote".....
Pasteuse
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View profileZur [URL="https://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,511569,00.html"]Piefke-Quote[/URL] siehe hier.
"Piefke" ist der in Österreich gebräuchliche [URL="https://de.wikipedia.org/wiki/Ethnophaulismus"]Ethnophaulismus[/URL] für DeutscheR,
"Sauschwoob" der in der Schweiz gebräuchliche Ethnophaulismus für DeutscheR.
Pasteuse
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View profileApropos Österreich und Schweiz, Deutschland hat ja noch ein paar andere nette Nachbarn. Deshalb für alle, die ohne die Klinische Psychologie nicht leben wollen oder können noch ein kleiner Tipp:
[COLOR="Red"]Lernt Niederländisch![/COLOR] Zumindest für die Niederdeutschen unter uns ist das auch gar nicht so schwer.
Ich habe gerade die Antwort der [URL="https://www.ou.nl/"]Open Universiteit Nederland[/URL] bekommen, dass in ihrem Studiengang "Gesundheitspsychologie" Klinische Psychologie enthalten ist, und dass einige Absolventen der OU NL auch in D als Psychotherapeuten niedergelassen sind. Ob das generell von der DGPs anerkannt wird oder ob die Absolventen besonders qualifiziert waren (z.B. Ärzte, die sich per Fernstudium nur weitergebildet haben), konnte man mir allerdings nicht sagen.
An der OU NL kann man Psychologie in zwei Richtung studieren, nämlich in Richtung "Arbeits- und Organisationspsychologie" und in Richtung "Gesundheitspsychologie". Bei letzterem spielt Klinische Psychologie natürlich eine große Rolle.
Übrigens - für unsere AkademiestudentInnen ganz interessant - man braucht wie auch an der britischen OU kein Abitur für ein reguläres Studium, es kostet lediglich Geld (weniger als an der britischen OU, mehr als in Hagen). Und an der OU NL gibt es auch einen Masterstudiengang in beide psychologischen Richtungen. Das Studium scheint (meine Niederländisch-Kenntnisse sind bedauerlicherweise eher rudimentär, deshalb kann ich mich auch irren) ähnlich aufgebaut zu sein, wie die OU GB Studiengänge, allerdings etwas umfangreicher (und Modul scheint nicht gleich Modul zu sein). Ich werde allerdings aus den mir zugesandten Unterlagen was Präsenzzeiten und Praktika angeht nicht recht schlau. Es kann sein, dass man da auch längere Blöcke in den NL absolvieren muss.
Ich bleibe trotzdem in Hagen, da ich befürchte, dass mich das Studium auf Niederländisch noch mehr Zeit kosten würde und die ist, wenn ich einigermaßen zügig durchkommen will, ohnehin schon knapp.
Organics
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Guter Link und wahrscheinlich ein wirklich guter Tip. Ich kann kein überhaupt kein Niederländisch, aber ich hab die Infos zum Studiengang und die einzelnen Modulbeschreibungen mal durch den Babelfish gejagt. Der Studiengang enthält offenbar ähnlich viel Klinische Psychologie wie hierzulande an vielen Präsenzunis. Ob man einzelne Module belegen kann (also z.B. nur die klinische Psychologie) und inwiefern da Präsenzphasen sind, kann ich aber auch nicht sagen. Babelfish-Übersetzungen sind immer nur ansatzweise verständlich.
Im Studivz gibt es eine (noch sehr kleine) Gruppe zu der O U N und darin auch mindestens eine Psychostudentin. Vielleicht mag jemand ja bei ihr mal nachfragen.
Ich hab nächstes Semester ein Seminar bei Professor Fydrich, werd ihn da mal fragen, ob der Master der O U N als Zulassung für die Psychotherapieausbildung anerkannt ist.
seppi85
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View profileDie spanische "Universidad Nacional de Educacion a Distancia", bietet auch klinische Psychologie an...kostet in etwa genausoviel wie die FU Hagen, ist eine staatliche Uni und hat die größte Psychologiefakultät Europas....zulassung ist mit Abitur möglich.
Florian_75
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Der Beitrag von Sanne aus einem anderen Thread hat mich dazu gebracht, mir über das Thema klinische Psychologie und "was kommt danach" meine Gedanken zu machen.
Ich möchte hier keinen Beitrag - insbesondere nicht den von Sanne - kritisieren oder irgendjemanden angreifen. Mein Post ist einfach meine Einschätzung.
Über die Frage, was nach dem Studium kommt, mache ich mir derzeit keine Gedanken.
Es sind für mich als Teilzeit-Studi sechs Jahre, die ich durchhalten muss. Sechs Jahre - kurze gedankliche Unterbrechung, um mir eine Vorstellung davon zu machen, was VOR sechs Jahren war .... wo habe ich vor sechs Jahren gearbeitet? Wie viele Menschen haben in der Zwischenzeit meinen Weg gekreuzt? Wie habe ich vor sechs Jahren meine Zukunft gesehen? So, jetzt habe ich sechs Jahre Vergangenheit revue passieren lassen und habe einen Eindruck von dem, welcher Zeitraum VOR mir liegt. Jetzt versuche ich, mir vorzustellen, was IN sechs Jahren alles passieren kann. Ich weiß nicht, ob ich in sechs Jahren noch geistig / körperlich fit bin. Ich weiß nicht, ob sich überraschend mein Lebenstraum erfüllt (Freundin finden, heiraten, Kinder kriegen). Ich weiß nicht, ob ich in vier Jahren nicht im Lotto gewinne und meine Lebensziele insgesamt umstellen muss. Ich weiß nicht, wo ich in sechs Jahren arbeiten werde. Vor allem weiß ich nicht, was der Stellenmarkt in sechs Jahren hergeben wird: vielleicht werden in sechs Jahren händeringend psychologische Psychotherapeuten gesucht? Es gab Zeiten, wo jeder, der Be-Ge-Be schreiben konnte, Richter werden konnte. Heute werden maximal Prädikats-Juristen zum Richteramt zugelassen - wenn sie Glück haben! Es gab Zeiten, wo jeder, der lesen und schreiben konnte, Lehrer werden konnte. Aktuell werden in der Forschung biologische Psychologen gesucht - was vor zwei Jahren niemand gedacht hätte.
Also: im Laufe der kommenden Jahren kann sich zu viel in meinem Gedanken- und Lebensumfeld ändern, als dass ich heute über das Ende des Studiums hinaus planen könnte.
Wenn ich den Studienplan richtig verstehe, haben wir eh keine Möglichkeit, uns zu spezialisieren, sondern müssen die Module absolvieren, die uns vorgegeben werden. Also: keine Chance, mich schon im Studium zu spezialisieren.
Meine Idee zu dieser Sache ist: erstmal anfangen, Module 1 und 2 bestehen und dann durchbeißen. Die Zukunft wird schon schnell genug zeigen, wo die Reise hingeht.
Vor allem möchte ich abwarten, was die FU im Master-Bereich anbieten wird ....
Schwarzes Schaf
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View profileMal ne generelle Frage: Besteht denn überhaupt prinzipiell die Möglichkeit, sich ein Modul "klinische Psychologie" (von einer anderen Uni) für den Bachelor irgendwie anerkennen zu lassen, wenn es an der FU gar keinen Lehrstuhl dafür gibt. Oder reicht es für den Master, in dem das vielleicht benötigt wird, auch einfach, dass man das Modul belegt hat? Also, was weiß ich, dass man vielleicht einen Schein dafür hat?
Habe folgendes Szenario überlegt, kann aber sein, dass das auch gar nicht möglich ist, reine Überlegung eben. Man könnte sich doch nach ein paar Semester an einer anderen Uni versuchen, für ein höheres Semester einzuschreiben, vielleicht kommt man ja für einen Abbrecher rein. Dann könnte man vielleicht an der FU als Zweitstudienganghörer eingeschrieben bleiben oder geht das nicht, wenn es ja der gleiche Studiengang ist? Hmmm... Jedenfalls war meine Idee dann, an der Präsenzuni nur dieses Modul zu machen und währenddessen an der FU seine normalen Module weiterzumachen, dann im nächsten Semester wieder als VZ-Student an der FU einschreiben lassen... Wahrscheinlich völliger Humbug, aber man darf ja mal drüber nachdenken ;)
Ich will selbst keine psychologische Psychotherapeutin werden, überlege mir das Ganze aber, da ich befürchte, vielleicht später einen Berufswunsch zu haben, in dem ich zumindest klinische Psychologie belegt haben müsste... Außerdem ist das ein Bereich, der mich grundsätzlich interessiert.
Fratz
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View profileDer Psychiater ist kein Psychotherapeut, allerdings überschneidet sich sein Berufsbild etwas mit dem Psychotherapeuten. Der "Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie" ist lediglich geplant, aber noch nicht existent!
Es gibt auch noch den ärztlichen Psychotherapeuten (der darf therapieren und verschreiben). Dieser ist grundsätzlich ein Arzt, hat sich aber weitergebildet (sozusagen als Psychotherapeut). Er darf Medikamente verschreiben, ebenso wie der Psychiater (ein Arzt mit entsprechender Weiterbildung der Psychiatrie). Meine Erfahrung ist, dass ärztlichen Psychotherapeuten eigentlich nie therapieren.
Der psychologische Psychotherapeut ist Psychologie mit Weiterbildung in Psychotherapie, also kein Arzt und darf auch keine Medikamente verschreiben.
Um es noch mal ganz klar zu sagen: Mit einem Bachelor und Master in Psychologie ist man NUR Psychologe, aber noch kein Psychotherapeut! Dazu ist noch die Weiterbildung zum Psychotherapeut notwendig! Das geht aber nicht in einem Master, zumindest heute noch nicht.
jvanvinkenroye
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View profileZum Thema Psychotherapiefortbildung: Ich habe von einer Bekannten aus Hildesheim gehört, dass einige Absolventen deren Bachelors (Pädagogische Psychologie) bereits eine Psychotherapeutische Weiterbildung machen.
Thomas F.
Contributions on this page: 7
View profileEine psychotherapeutische Ausbildung zu machen ist nicht der springende Punkt. Entscheidend ist ob man damit die Approbation erreicht und somit gegenüber den Krankenkassen abrechnen kann.
Wer das nicht möchte/muss, kann sich den Bachelor in Psychologie sparen und lieber eine Heilpraktiker-Ausbildung für Psychotherapie absolvieren. Dann kann man ziemlich schnell "praktizieren"...
jvanvinkenroye
Contributions on this page: 8
View profilemit der Ausbilung hatte ich das so verstanden, das die schon eine Ausbildung machen, die eine Approbation möglich machen. Diese Institute würden eventuell ja nur Leute aufnehmen, die eine solche bekommen.
Ich hatte das aber auch so verstanden, dass noch nicht so klar ist, ob wirklich der Master vorraussetzung ist oder der Bachelor aussreicht. Kann natürlich auch sein,
dass diese Leute die Ausbildung eher den Kinder und Jugendpsychotherapeuten anstreben.
Dann würde der Bachelor in Päd Psy dem SozPäd Diplom gleichgestellt.
gruss
Jan
Fratz
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View profileDoch.\
Ich habe den Eindruck, dass du absolut keine Ahnung hast wovon du schreibst. Ein Heilpraktiker ist von der Approbation genauso weit entfernt wie ein Apfelbaum!
[URL="https://de.wikipedia.org/wiki/Approbationsordnung"]Approbationsordnung ? Wikipedia, die freie Enzyklopädie[/URL]
Hier kannst du es auch gleich im ersten Satz nachlesen:
[URL="https://de.wikipedia.org/wiki/Heilpraktiker"]Heilpraktiker ? Wikipedia, die freie Enzyklopädie[/URL]\
Dann zeig mir mal die vielen Heilpraktiker, die gegenüber (gesetzlichen) Krankenkassen abrechnen dürfen!\
Man darf dann nur als "Psychologischer Berater" tätig werden. Das interessiert die meisten gesetzlichen Krankenkassen überhaupt nicht, weil sie für solche Sachen nicht aufkommen. Dass man eine staatliche Prüfung (beim Gesundheitsamt?) machen muss hat mit der Krankenkassenzulassung überhaupt nichts zu tun. Ich kenne auch keine Heilpraktiker mit kassenärztlicher Zulassung.
Für die Psychotherapie braucht man weitere Ausbildungen, die deutlich über dem Hausfrauen-Niveau der Heilpraktiker liegen. Nur mit Heilpraktiker ist das nicht möglich!
Alle Patienten (mit gaaaaanz wenigen Ausnahmen) zahlen beim Heilpraktiker selber, nix Krankenkasse! Wer also möglichst schnell "praktizieren" und arm sein will soll ruhig seine Heilpraktiker-Ausbildung machen.
Noch mal zum Merken: Für eine Krankenkassenzulassung benötigt man die Berechtigung für die Ausführung der Psychoanalyse Analytische Psychotherapie (die Couch) bzw. Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie oder für Verhaltenstherapie. Alle drei zusammen darf man auch nicht machen! Ohne Studium (Arzt/Medizin oder Psychologe/Psychologie) UND Weiterbildung (zum Psychotherapeut) geht da gar nichts.
schmetterling
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View profileEi Fratz,
wenn du schon fett schreibst und klugscheißt ;) dann doch richtig. Die Ausbildung zum psychologischen Berater ist eine andere als die Ausbildung zum "Heilpraktiker für Psychotherapie".
Einige private Krankenkassen übernehmen übrigens Rechnungen von Heilpraktikern, doch bevor man sich auf so eine Therapie einlässt sollte man das mit der Kasse klären, so eine Stunde ist nicht ganz günstig.
viele Grüße
schmetterling
jvanvinkenroye
Contributions on this page: 8
View profileWenn wir schonmal dabei sind. So genau stimmt das ja dann aber auch nicht.
1. Die oben genannten Fortbildungen (Analytisch, Tiefenpsychologisch oder VT) kann man auch als Dipl. Pädagoge, Dipl. Sozialpädagoge und evtl auch mit einem B.A. in Erziehungswissenschaften, Soziale Arbei sowie scheinbar Päd. Psychologie machen. Dann kann man sich eine Approbation als Kinder und Jugendlichenpsychotherapeut holen. Teilweise geht das auch mit einem Lehramtstudium. Ausserdem gibt es "Altlasten" von der Zeit vor dem Psychotherapeutengesetz, die Bestantsschutz haben.
Die können dann mit der Kasse abrechnen, WENN sie sich überhaupt erst niederlassen dürfen.
2. Mann kann auch als Betriebswirt, Erzieher, Bankkaufmann oder sonstwas eine Psychotherapeutische Ausbildung machen. Beispiele sind Gestaltherapie, Systemische Therapie, Transaktionsanalyse o.a.
Wenn man sich als solcher der Menschheit andienen möchte, braucht man die Zulassung als Heipraktiker Psychotherapie, was mehr oder weniger eher eine Unbedenktlichkeitsprüfung als Inhaltlich Zielführend ist.
Solche Leute müssen direkt mit den Klienten abrechnen.
Mit Beiden Ausbildungen kann man aber in Beratungsstellen oder Kliniken oder ähnlichem arbeiten...
Fratz
Contributions on this page: 8
View profileWas darf denn der "Heilpraktiker für Psychotherapie" mehr machen als der "psychologische Berater"?
Fratz
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View profileUnd, zu welchem Therapeuten würdest du gehen, zu dem mit 5 Jahren Studium plus Praxiserfahrung plus mehrjähriger Spezialausbildung der immer auf einen noch viel mehr erfahrenen Supervisor zurückgreifen kann oder zu einem, der nur einen Wochenend-Crashkurs absolviert hat, um die Abschlussprüfung zu bestehen?
schmetterling
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View profileTherapieren.
jvanvinkenroye
Contributions on this page: 8
View profileIch formuliere es mal etwas andersrum:
Wenn jemand in Deutschland Heikunde betreiben möchte und dazu gehört auch Psychotherapie, ist dies eine Sache die der Staat im Rahmen von Fürsorgepflicht unter Aufsicht stellt.
So ist es nötig, das solche Menschen vor dem Gesundheitsamt nachweisen, das sie in der Lage sind, Krankheiten die so ernst sind, das die sie nicht selbst behandeln können oder dürfen, zu erkennen in der Lage sind.
Quasi eine Unbedenklichkeitsprüfung, ob man diese Leute auf die Menschheit loslassen kann.
Bei den Ärzten bei einigen bestimmten psychotherapeutischen Verfahren regelt dies eine Approbationsordnung, bei allem anderen das Heipraktikergesetz.
Die standesrechtlichen Vertretungen und auch ggfs. die Staatsanwaltschaft verfolgen nun Leute, die sich quasi gewisser geschützer Begriffe bedienen.
So kann man, wenn man will jedermann Beraten, Coachen oder auch wenn man will auspendeln, channeln oder Erziehen. Sobald es aber nach Heilkunde aussieht (Erkennt man an -therapie) wirds schwierig.
gruss
Jan
Quelle: [url=https://de.wikipedia.org/wiki/Heilpraktiker]Heilpraktiker ? Wikipedia, die freie Enzyklopädie[/url]
jvanvinkenroye
Contributions on this page: 8
View profileZu dem, den die Krankenkasse zahlt. Ich bin Sozialpädagoge und verdiene nicht so viel ;).
Hm was für einen Eindruck habe ich den hinterlassen? Das ich Fan von obskuren Therapieverfahren bin? Sicher nicht.
Zwar finde ich es etwas schade, das nur Analytische, Verhaltens und Tiefenpsychologische Verfahren anerkannt sind, nur liegt das nicht daran das ich die für schlecht halte, sondern weil das was ich lerne es nicht ist.
Also was ich bisher wahrgenommen habe, sieht er danach aus das eine Tätigkeit als PTherapeut ohne Kassenzulassung zum Unterhalt schwer taugt. Es sei denn man stockt das Ganze durch Familienhilfe und Supervision auf. Wenn ich mit meiner Ausbildung fertig bin will ich mir dann auch die HP-Psycho zulassung holen. Vielelicht taugt es ja als Nebenerwerb.
gruss
Jan
Fratz
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View profileGenau das darf er nicht, zumindest nicht die drei erwähnten Sachen, um gegenüber Krankenkassen abrechnen zu dürfen. Er darf also weder Verhaltenstherapie, noch Psychoanalyse noch Tiefenpsychologie machen.
Er darf integrierende Psychotherapie, NLP, Gestalttherapie oder Hypnose machen. Also alles Sachen, deren Wirkung nicht wirklich gut nachgewiesen ist und für die man nicht mehr Ausbildung als einen Wochenendcrashkurs benötigt. Da kann der Patient auch auf Kautschuk kauen oder Schäfchen zählen anstatt tausende Euro beim "Heilpraktiker für Psychotherapie" zu lassen.\
Gut erkannt!\
Das halte ich für ein Gerücht und stufe es als Propaganda von Kursanbietern in diesem Bereich ein.\
Welche Ausbildung?\
Ich zweifle.\
Du übersiehst da aber etwas: Ein "Dipl. Pädagoge, Dipl. Sozialpädagoge und evtl auch mit einem B.A. in Erziehungswissenschaften, Soziale Arbei sowie scheinbar Päd. Psychologie machen." braucht schon mal mindestens mehrere Jahre, um diesen ersten Abschluss zu erhalten. Er braucht weitere Jahre UND Berufspaxis in genau diesem Bereich, um die psychotherapeutsische Weiterbildung abzuschließen. Insgesamt reden wir da von Zeiträumen im Bereich eines Jahrzehnts!
Der "Heilpraktiker für Psychotherapie" dagegen braucht ein paar Tage bis Wochen um seinen Abschluss zu bekommen.
Willst du ernsthaft so einen 2-Monats-Berater mit einem 10-Jahres-Psychotherapeuten vergleichen?\
Sorry, ab solchen Schei** braucht doch kein Mensch! Wie will man denn damit Geld verdienen?
Okay, für gelangweilte Hausfrauen, die nicht wissen was sie mit ihrer freien Zeit anfangen sollen und die die Details der Nachbarschaft hören wollen, ist das vielleicht ein "aufregender Job", aber doch nicht mehr.\
Du hast wirklich keine Ahnung, was am Arbeitsmarkt los ist! Da draußen laufen tausende langjährig ausgebildete Psychologen rum, die einen Job suchen. Bevor man sich Pseudo-Berater mit Turbo-Fortbildung holt nimmt man sich für das gleiche Geld studierte Psychologen. Wenn Stellen mit Voraussetzungen als Dipl.-Pädagoge, Sozialarbeiter oder Psychologen ausgeschrieben werden gibt es hunderte Bewerbungen pro Stelle! Die Psychologie-Studiengänge sind hoffnungslos überlaufen, es ist genug arbeitswilliges Angebot vorhanden.
Klar KANN man mit beiden Ausbildungen in Beratungsstellen oder Kliniken einen Job bekommen, aber als "Heilpraktiker für Psychotherapie" wirst du da garantiert keinen Job bekommen! Die sind doch nicht doof und riskieren Klagen von falsch beratenen Patienten, weil solche Halbausgebildeten viel zu wenig Ahnung haben!
Wenn du ein "richtiger" Psychologe und Psychotherapeut mit Krankenkassenzulassung bist dann könntest du noch eine Aus-/Weiterbildung zum Heilpraktiker machen, um den Leuten neben dem KV-Zeugs noch ein paar teure Heilpraktiker-Leistungen aufzuschwatzen oder ihnen grüne Spinat-Pillen für 100 Euro das Pfund anzudrehen. Als Nur-Heilpraktiker (egal mit welcher Spezialisierung) bist du pleite bevor du überhaupt angefangen hast.
Mach dir doch nichts vor! Wenns dir Spaß macht dann tu es, aber glaube bitte nicht dass du damit Geld verdienen kannst oder du damit ernsthaft Leuten helfen wirst!
jvanvinkenroye
Contributions on this page: 8
View profileEine Schache vorneweg:
Ich habe den Eindruck das du mit einem erstaunlichen Engagement wetterst und das nicht gerade unpolemisch. Warum soviel Vorwürfe und Unterstellungen? Jedenfalls scheint das mit so.
Nochmal etwas zum klären meines Standpunktes:
1. Setze ich jemand, der ein Diplom in Psychologie und eine Ausbilung an einen anerkannten Institut für Psychotherapie gemacht hat mit jemand gleich, der meinentwegen NLP oder sowas gemacht hat und eine Heilpraktierzulassung für Psychotherapie hat gleich?
Nein, das tue ich nicht. Zwar ist mir auch nicht so klar warum es so schwierig ist andere Verfahren als VT, Tiefenpsychologie und Psychoanlyse anerkannt zu bekommen, aber seis´ drum so tief stecke ich da nicht drin.
Wenn jemand aber gerne zum NLPler oder auch irgendwelchen Esoterisch orientierten Heilpraktiern gehen, sei es ihm gegönnt, wenn er es selbst zahlen kann.
Dennoch setze ich Leute, die Pädagogik oder Soziale Arbeit studiert haben und dieselbe Ausbildung wie unser Dipl. Psychologe oben haben und als Kinder und Jugendpsychotherapeuten arbeiten sehr wohl gleich.
2. Ich mache eine Ausbildung zum Systemischen Familientherapeuten. Von den Stunden her ist eine solche Ausbildung soviel ich weiss noch durchaus entfernt von den oben genannten Ausbildungen. Die liegen laut §8 Absatz 3 Satz 5 bei 600 Stunden Theorie und 600 Stunden Praxis beziehungsweise bei 4200 Stunden laut [url=https://www.cgjung-stuttgart.de/]C.G. Jung- Institut Stuttgart[/url]
Meine Ausbildung beinhaltet "nur" 900 Stunden innerhalb von 3 Jahren.
Wenn man um ausserhalb der Eignen Einrichtung mit Leuten arbeiten möchte diese Heilpraktikerzulassung braucht dann bitte.
Ich denke der wichtigte Punkt nicht ebener dieser Heilpraktiker Teil, sondern was man vorher gelernt hat.
Sowas erscheint mir recht lohnend und mal gar nicht am Arbeitsmarkt vorbei (den ich glaube ich ganz gut kenne), besonders da in der Jugendhilfe eine systemische Weiterbildung fast schon Standart ist und meiner Erfahrung nacht auch recht hilfreich.
Ob man davon allein leben kann, glaube ich auch nicht unbedingt deswegen ja der Hinweis auf den Nebenerwerb.
gruss
Jan
Fratz
Contributions on this page: 8
View profile"In Deutschland ist diese Therapieform trotz ihrer Wirksamkeit bisher nicht für die Ausbildung zum Psychotherapeuten mit staatlicher Approbation nach dem Psychotherapeutengesetz zugelassen und in der ambulanten Behandlung auch bislang nicht über die gesetzlichen Krankenkassen abzurechnen. Die Krankenkassen in Österreich und der Schweiz hingegen erkennen sie an." (Quelle: Wikipedia)
Du könntest ja anschließend nach Österreich oder Schweiz auswandern. Ob die dann aber wieder deine deutsche Ausbildung anerkennen ...\
In Deutschland zählt aber nun mal das, was auf dem Zettel steht, gerade dann, wenn man bei den langen Zöpfen wildern geht. Das erinnert mich ein wenig an die VWA. Die ist staatlich nicht anerkannt und so kann die Fernuni Hagen sagen, dass die 900 Stunden VWA-Studium genau 0 Minuten wert sind. Deine 900 Stunden wird man im Rahmen der "klinischen Psychologie" (hiermit mal wider der Zusammenhang zum Thread) vielleicht mit 0 Minuten anerkennen.
Du hast einen Abschluss als Diplom-Sozialarbeiter, das ist was wert, aber ob dir der "Systemische Familientherapeut" etwas bringt kann ich mir kaum vorstellen. Vielleicht ein "Nett, der hat sich nebenbei weitergebildet." Gerade Familien haben nicht zu viel Geld übrig, um sich einen selbst zu zahlenden Therapeut zu leisten. Auch dauert eine Therapie nicht nur 4 Wochen. Dein Wissen wirst du sicher beruflich mitnutzen können (beispielsweise als Sozialarbeiter bei Kommunen oder sozial-caritativen Fachverbänden wie Diakonie, DRK, Malteser, etc.), aber in Form eines Nebenverdienstes erkenne ich überhaupt keine sinnvollen Möglichkeiten.
sanya
Contributions on this page: 1
@FRATZ
Deine Beiträge sind zum Teil leider polemisch und unqualifiziert:(.
Besonders Deine Statesments in Bezug auf die Ausbildung, Qualifikation und Verdienstmöglichkeiten eines Heilpraktikers zeugen von Halb-, wenn nicht gar Unwissen.
Es wäre ratsam, das Recherchieren zu üben (wirkt sich im Übrigen auch positiv auf das wissenschaftliche Arbeiten aus:p), anstatt hier einen alten und etablierten Berufsstand zu diskriminieren.
Gruß
Sabine
jvanvinkenroye
Contributions on this page: 8
View profileWeiss ich. Genauso wie Studienleistung in Psychologie als Nebenfach im Diplom, als Nebenfach im Magister oder Wirtschaftspsychologie. Also alles, was nicht zu einem Dipl. Psych Studim gehören. Das hat aber sicherlich andere Gründe. Aussderdem weisst du eigentlich wozu ich das hier mache?
Ich denke mal nicht :).
Satz1: Dafür gibt es Familienhilfe vom kommunalen Träger bezahlt.
Satz2: Bei der systemischen Therapie kann das sehr wohl sein.
Satz3 Teil1: Rate mal wo ich arbeite.... ;)
Satz4: Supervisoren sehr wohl.
Ausserdem würde mich mal interessieren, wo Du deine Daten bezüglich Nebenverdienstmöglichkeiten hast. Gibt es da Statistiken. Ich habe bisher die Äußerungen meiner Dozentin und eine Menge Leute die Praxen haben und Bücher schreiben zum Thema. Klar kann es sein, das das alles gelangweilte Hausfrauen oder Menschen sind die sich zum größten Teil anders Finanzieren, nur fehlt mir der Anhaltspunkt zu dieser Annahme.
Wenn du da andere Infos hast, würde mich das sehr interessieren.
gruss
Jan
meta-ebene
Contributions on this page: 6
View profileJan,
wo machst du die? In Stuttgart?
Grüße
Joanna
Andrea
Contributions on this page: 6
View profile@meta-ebene: Guck mal da: [url=https://www.fortbildung1.de/default.aspx]fortbildung1.de - Psychotherapeutisches Zentrum: Systemische Therapie, Gestalttherapie, Familientherapie, Wirtschaftsmediation, Coaching[/url]
Ich habe von dort nur Gutes berichtet bekommen und meine Erfahrung teilt diese Meinung.
meta-ebene
Contributions on this page: 6
View profileAndrea,
danke! Kenn ich :) Da wollt ich gern ne Ausbildung in Gestalttherapie machen.
Vielleicht kommt das noch, wer weiß :confused:
Grüße
Joanna
jvanvinkenroye
Contributions on this page: 8
View profileHei!
ich mach das hier : [URL="https://%5BURL"][/URL][URL="https://www.ists-weiterbildung.de/"]https://www.ists-weiterbildung.de[/URL]
gruss
Jan
meta-ebene
Contributions on this page: 6
View profiledanke für die info.
grüße
Fratz
Contributions on this page: 8
View profileVon zwei Leuten, die seit vielen Jahren hauptberuflich in zwei verschiedenen Städten als Psychoanalytiker tätig sind und die regelmäßig miterleben, wie oft Heilpraktiker, u.ä. kommen und vor allem auch wieder gehen. Lang scheint es von denen keiner auszuhalten.\
Sicher, ich kenne aber keine.\
Die wird dir natürlich Argumente liefern, damit du weiterhin ihren Kurs besuchst. Sie wäre ja schön dumm wenn sie dir erklären würde, dass du mit der Ausbildung möglicherweise nicht viel erreichst.\
Gibt es die seit über 10 Jahren oder machst du deren Jahresabschlüsse dass du sicher weißt wieviel sie verdienen?\
Nenn mir bitte einen Titel eines solchen Buches!
BTW: Wieviele Berater, Heilpraktiker, etc. würden Dritten gegenüber eingestehen, dass sie doch nur ganz wenig verdienen oder rote Zahlen schreiben? Deshalb werden dir alle immer erzählen, dass es ganz toll und super läuft.
Thomas F.
Contributions on this page: 7
View profileIch finde es immer wieder interessant, wie es manche Menschen schaffen, mit viel Gepolter hereinzurumpeln, ihre geistigen Ergüsse zum Besten zu geben und sich NOCH NICHT MAL DIE MÜHE MACHEN ZU LESEN WAS ANDERE FORUMSMITGLIEDER SCHREIBEN.
Bis zum Eintreffen einer bestimmten Person hier fand ich den Thread eigentlich ganz angenehm und informativ, aber mittlerweile...
Sorry, für das Off-Topic, aber mir war gerade nach ein bisschen Meta-Kommunikation :D
Grüße,
Thomas
Pasteuse
Contributions on this page: 13
View profile@ thomas
:rolleyes:
Tja, so ist das halt mit der Kommunikation unter Menschen...
Auch wenn der gute Schulz von Thun ja hier eher zur psychologischen Belletristik gezählt wird, warte ich mit Spannung auf einen 5. Band, in dem es hoffentlich um die Kommunikation auf Boards, in Chats und Foren geht. Ich fände es jedenfalls ungemein "unterhaltsam". Hatte mir schon mit den ersten vier Bänden den Spaß gemacht in meinem Alltag immer wieder nach Vergleichssituationen zu suchen. Wenn mein Freund zu mir sagt "Die Ampel ist grün" frag ich heute immer "Wie meinst du das jetzt?", aber das nur nebenbei...
Einigen Leuten hier würde ich allerdings dringend raten, sich langsam auf die "empirische Wissenschaft" Psychologie einzustellen, und nicht ständig mit unbelegten Beobachtungen und Vermutungen zu argumentieren bzw., noch schlimmer, zu pauschalisieren. Ich selbst bemühe mich jedenfalls mich umzustellen, gestehe allerdings auch gelegentliche Rückfälle ein.
Außerdem ist es meiner Meinung nach besser einen Schritt nach dem anderen zu gehen, deshalb wiederhole ich mich gerne noch einmal:
Liebe Leute, lasst doch erst einmal euer Psycho-Studium beginnen, bevor ihr jetzt schon den Stoff für die Couch in eurer Praxis aussucht.
Wie sagt die versammelte Gemeinde am Ende der Predigt: Hhaamäähhn!
Edit und PS: Machen wir uns doch mal den Spaß, die einzelnen Postings in diesem Thread den Schulz von Thun'schen Kommunikationsstilen zuzuordnen:
Der bedürftig-abhängige Stil
Der helfende Stil
Der selbst-lose Stil
Der aggressiv-entwertende Stil
Der sich beweisende Stil
Der bestimmende-kontrollierende Stil
Der sich distanzierende Stil
Der mitteilungsfreudig-dramatisierende Stil
:erstaunt:
Irgendwie habe ich jetzt das dringende Bedürfnis mich in die Ecke zu stellen und zu schämen... :o
Knuffi
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View profileComputervermittelte Kommunikation (CvK)
@ Pasteuse - Bitte NICHT in der Ecke schämen, sondern weiter machen!!! :daumen:
Übrigens schätze auch ich den Schulz von Thun sehr und wäre mir nicht so sicher, dass der uns nicht noch einmal begegnet... Oder weiß hier schon irgend jemand, was sich in den weiteren Modulen noch alles verbirgt? :rolleyes:
Übrigens gibt es zur computervermittelten Kommunikation oder allgemeiner zur Sozialpsychologie im Internet schon Mengen an Literatur. Sind interessante Theorien dabei...
und @ Thomas - so sehr off topic fand ich deinen Beitrag gar nicht, ich denke du hast einigen von uns aus dem Herzen gesprochen. :genau:
Liebe Grüße
Bine :winke
KittyMiez
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View profileSchließe mich Bine absolut an, in der Schäm-Ecke hast du nichts verloren Pasteuse.
Und nachdem ich jetzt schon so viel von Schulz von Thun gehört hab, bin ich meinem Vorsatz, mir derzeit keine neuen Bücher mehr zu kaufen untreu geworden und hab bei Amazon zugeschlagen.
LG
Ulli
Psycho.Päd
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View profileNoch mal was zum Psycho HP und "fehlender Klinischer"
Hallo!
Ich hab mir jetzt nicht mehr alle Postings hier durchgelesen, es reicht, wenn man einige wenige unqualifizierte liest. Denn dann macht das Lesen keinen Spaß mehr! (Außer den selbsternannten "Fachleuten")
(Ich danke den letzten 2 oder 3 Schreibern für die Aufwertung dieses Threads :D, wäre sonst NUR unerträglich gewesen).
Noch mal für alle, die meinen, mit dem Kleinen HP vollwertig therapieren zu können:
geprüft beim Gesundheitsamt wird nicht, was man kann, sondern nur, ob man eine Gefahr für die Volksgesundheit darstellt!
Das heißt: Wenn Du zu einem Psycho HP gehst, weil du eine Psychotherapie brauchst, kannst du dir (vielleicht) sicher sein, dass dieser Mensch keine Gefahr für dich darstellt (zumindest in den von ihm gelernten und geprüften Inhalten). Ob diese Person dich dann aber tatsächlich bei deinen Problemen helfen kann, ....ich weiß ja nicht. Für diese Prüfung muss man kein Praktikum, keine Übungen in Beratung, Diagnostik usw. nachweisen. Das kann jeder Hansel zu Hause auf der Couch ausschließlich aus Büchern lernen!!!!:eek:
Allerdings: Ob diese Person für deine GEsundheit wirklich keine GEfahr darstellt, weiß man so genau auch wieder nicht, denn die schriftliche Prüfung ist eine multiple choice Prüfung! Das heißt, diese Person hat evtl. gar nix gelernt und nur durch Glück die Prüfung bestanden (ich glaube, man braucht auch nur 60% der Fragen richtig beantworten).
Man kann diese Prüfung also ruhig machen und sich als Zusatzqualifikation auf ein Schild oder eine Visitenkarte schreiben. Ob man aber allein durch diese Bezeichung wirklich qualifiziert ist, psychisch erkrankten Menschen zu helfen, wage ich zu bezweifeln!
Im Übrigen finde ich nicht, dass "klinische Psychologie" fehlt! (ist aber nur meine Meinung) Sie ist einfach nicht Bestandteil dieses Studiengangs. Und wer das gerne machen möchte, muss sich dann wohl woanders einschreiben!
Freue mich auf Semesterbeginn!!
Kristina
Fratz
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View profileJa, man findet es überall, das Schubladendenken. Anstatt sich mit dem Individuum zu befassen stopfen wir es schnell in eine von acht Schublade und fühlen uns erhaben. Ich gestehte allerdings auch gelegentliche Rückfälle ein, Menschen in Schubladen einzusortieren.
Pasteuse
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View profileApropos Schubladendenken. Nach langem Suchen habe ich das gerade wiedergefunden:
[U][B][URL="https://forum.metal-hammer.de/showthread.php?t=14648"]Die Foren-Charaktere[/URL] [/B][/U]
Machen wir doch mal das Spiel aus meiner Seelsorge-Ausbildung: Wir haben Anteile von allen diesen Charakteren, die allerdings in unserer Persönlichkeit unterschiedlich stark ausgeprägt sind. Ordnen Sie die Charaktere Ihrer Persönlichkeit prozentual zu...
Bruno
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View profileda habe ich auch noch einen (*herauskram*)
[url=https://www.stille-worte.de/StilleWorte/Verzeichnis/Studenten.html]Stille Worte[/url]
"wir" (Psychos) sind leider nicht dabei (vielleicht indirekt)...
;)
:rolleyes
Pasteuse
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View profileSorry ist ziemlich lang, hätte ich wohl besser verlinken sollen.
Deshalb hier ein Link zu [URL="https://www.stargate-project.de/stargate/forum/showthread.php?p=543833"]"Welcher Spammer-Typ sind Sie?"[/URL]
und für die anglophon und anglophilen unter uns die [URL="https://redwing.hutman.net/~mreed/"]Flame Warriors[/URL]
Pasteuse
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View profileO, da kann dir [URL="https://www.zeit.de/campus/2006/standards/studentenklischees/psychologen"]Die Zeit[/URL] aushelfen.
Bruno
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View profileHmmm...
Oje...
wenigstens etwas...
Mit Sicherheit nicht (alle)!
Das wird sowieso nicht passieren!
Fazit: egal was andere sagen, Wir "(Hagener") machen das!
KittyMiez
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View profileGott sei Dank ich rauche nicht
just me
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View profileWie schaut es eigentlich mit Neuropsychologie bzw. Familientherapie aus :confused:
Ist klinische psychologie dafür Voraussetzung ?? :D
Grüße :cool
Yoda
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View profileAlso, Neuropsychologie ist nun mal sehr biologisch angehaucht und somit wäre klinische denke ich vorraussetzung, denn das ist ja der teil mit den experimenten und ....der neuropsychologie...
familientherapie...ist eine zusatzaussbildung, die vermutlcih auch jeder sozialpädagoge machen, ähnlcih wie kinder- und jugendpsychotherapie, da bin ich mir aber nicht sicher...
apollon
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View profileKommilitonen, studiere ab ss09 auch Psychologie in Hagen, wollte mal fragen ob es bezüglich Klinischer Psychologie neues gibt? Möchte mir das als ex Medizin Student sehr gerne offen halten!
Yoda
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View profileEs gibt keine, hat nie welche gegeben und wird es auch nicht geben.....das ist mein letzter Stand. Wieso also ex medizin student???? Sind die besonders scharf drauf therapeut zu werden? Warum hast du nicht medizin zu ende gemacht, dann Psychoatrie angehangen?
apollon
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View profile[COLOR=black]Wollte ja in die Neurologisch-Psychiatrische Richtung. Aber da das Studium einfach zu zeitaufwändig und teuer ist (kein Physikum nach 2 Jahren kein BAföG mehr), habe ich abgebrochen, abgesehen davon hatte ich meine Probleme mit den Naturwissenschaftlichen Fächern, man kann sich als nicht Mediziner gar nicht vorstellen wie viel man dort lernen muss beim Fernstudium kann ich nebenher arbeiten, und habe sogar noch Freizeit. Mit 27 möchte ich auch nicht mehr auf meine Eltern Finanziell angewiesen sein. Wenn das Studium gut klappt und ich bisschen was spare studiere ich danach vielleicht noch weiter, aber nur vielleicht.[/COLOR]
[COLOR=black][/COLOR]
[COLOR=black]Grüße[/COLOR]
[COLOR=black]apollon[/COLOR]
schmetterling
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View profileAber ob's hier unbedingt "leichter" ist? :confused
apollon
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View profileLeichter weiß ich nicht hoffe es aber, man hat in der Fern Uni aber definitiv mehr zeit zum arbeiten
saviya
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View profilefür die, die in der Schule spanisch als Fremdsprache hatten bzw. ansonsten spanisch beherrschen, hier den Studienaufbau der 4jährigen spanischen Fernuni [URL="https://portal.uned.es/pls/portal/docs/PAGE/UNED_MAIN/LAUNIVERSIDAD/UBICACIONES/02/INFORMACION%20ACADEMICA/ESTRUCTURA_PLAN_PSICOLOGIA.PDF"]https://portal.uned.es/pls/portal/docs/PAGE/UNED_MAIN/LAUNIVERSIDAD/UBICACIONES/02/INFORMACION%20ACADEMICA/ESTRUCTURA_PLAN_PSICOLOGIA.PDF[/URL]
Zum Thema HP: Ich bin seit meinem 25. Lebensjahr Heilpraktikerin und hatte über 10 Jahre eine Praxis in einer deutschen Grossstadt. Ich denke, dass es wie in jedem Beruf wichtig ist, zu wissen, was man kann und was man nicht kann. Leider hat jede Art von Behandler manchmal ein Problem damit, einen Fall abzugeben oder eventuell von Anfang an weiterzuleiten, vor allem dann nicht, wenn man sich nicht genügend Zeit und vor allem finanziellen Spielraum eingeplant hat und mit dem A.... finanziell an der Wand steht.
Vernünftige Behandler arbeiten übrigens Hand in Hand... was hier teilweise gehetzt wird, das ist Standespolitik. Der Leiter der Ärztekammer in der Stadt wo ich praktiziert habe hat abwertende Artikel über die HPs veröffentlicht und seine Frau und sein Sohn waren meine Patienten...
Es ist allerdings unheimlich wichtig, eine Ausbildung in der Schule eines Heilpraktikerverbandes zu machen. Ich rate hier zu den "alten Verbänden", denn die einfachste Weise, als HP viel Geld zu verdienen ist, selbst eine Schule zu eröffnen und einen Verband zu gründen, der dann durch die Schulabgänger automatisch wächst. Hier geht es eben nicht so sehr um gute Ausbildung und Berufsethik, sondern fast ausschliesslich um Geld.
Bei einem Psychotherapeuten geht es um Eignung. Natürlich gehört auch jede Menge Ausbildung dazu. Aber 10 Jahre Psychologiestudium machen noch lange keinen guten Therapeuten, wenn die Eignung fehlt.
lg Ulrike
saviya
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View profileHier kann man zusätzlich entsprechende Module (mit Bescheinigung) als Gasthörer belegen (nicht Modul 1, 2, 4 und 8), aber z.B. Modul 6.
[url=https://www.fernuni.ch/studienangebot/psy/gasthoerer]Gasthörer — Fernstudien Schweiz[/url]
Esther
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View profileNachteil: Man muss zu (glaub ich) 5 Terminen in die Schweiz fahren = zeitintensiv und teuer
Pasteuse
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View profileUnd der Gasthörer-Status bringt dir keine ECTS-Punkte ein, weshalb die Kurse in Klinischer Psychologie auch für eine spätere Bewerbung zum Masterstudiengang keinerlei Relevanz haben. Auf dem Papier ist das so, als hättest du sie nie belegt.
Noch einmal meine Hinweis: Lernt Niederländisch, denn die Open Universiteit bietet Klinische Psychologie in seinem [URL="https://srv-hrl-60.web.pwo.ou.nl/is-bin/INTERSHOP.enfinity/eCS/Store/nl/-/EUR/BrowseCatalog-Start;?CategoryName=BPS"]Gesundheitspsychologie-Studium[/URL] an, und das müsste eigentlich - wenn das ECTS-System und Bologna irgendeinen Sinn gehabt haben sollten (was ich persönlich bezweifle, aber das ist ein anders Paar Schuh) - auch von Deutschen Unis anerkannt werden.
addison
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View profileWieso also ex medizin student???? Sind die besonders scharf drauf therapeut zu werden? Warum hast du nicht medizin zu ende gemacht, dann Psychoatrie angehangen?
1. glaube ich eher weniger
2. ganz einfach, weil ein medizinstudium 6 jahre dauert und dann nochmal
6 jahre facharztausbildung = 12 Jahre ausbildung
apollon
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View profileWenn du die Beiträge weiter oben richtig gelesen hättest wüsstest du wieso ;)
6 + 6 Jahre sorry aber das stimmt nicht, erkundige dich da mal.
addison
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View profileDa ich aktuell in magdeburg seit 4 semestern medizin studiere, weiss ich doch schon, wovon ich hier rede... ;)
deine gründe, das studium abzubrechen, hab ich gelesen... aber, das heisst ja nun nicht, dass sämtliche leute das medizinstudium abbrechen, um auf einem schnelleren weg therapeut werden zu können.
aber stimmt.... sind "nur" 5 jahre facharztweiterbildung.... hab grad noch mal nachgeschaut....