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HAUSARBEITEN mein Thema aus der Vergangenheit

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HAUSARBEITEN (mein Thema) aus der Vergangenheit

[COLOR=Indigo]Hallo ihr Lieben MitstreiterInnen!

Es wird sooft danach gefragt, so dachte ich mir, wer will kann ja sein Thema hier einstellen und wie er es gefunden hat. Wer näheres wissen will kann sich ja per PN austauschen.
Bitte stellt[I][U][B] nicht[/B][/U][/I] eure aktuellen Themen hier ein...
[/COLOR][COLOR=Indigo][B]
[COLOR=Green]Hausarbeit im Modul G2
(Europäische Expansion und außereuropäische Schriftkulturen)
B.A. Studiengang Kulturwissenschaften[/COLOR][/B][/COLOR][COLOR=Green]
[/COLOR][COLOR=Indigo][COLOR=Green]
[/COLOR]**[COLOR=Green]Die Ausbildung der protestantischen Missionare im 19. Jahrhundert
und ihre Möglichkeiten, an indigenen Sprachen und Schriften zu arbeiten

Betreuer:
Prof. Dr. Reinhard Wendt[/COLOR]**
Das Thema habe ich auf einer PV gefunden, weil ein Student sich gefragt hat, ob die Missionare überhaupt dazu ausgebildet waren in fremden Kulturen mit den frenden Sprachen zu arbeiten. Nur ein Nebensatz in einer Diskussion hat mich darauf gebracht...

PS. : bitte stellt hier nur ein, Diskussionen über das wie und was gibt es zuhauf in anderenThreads...(sonst wird das zu unübersichtlcih)
[/COLOR]

Comments

Darf ích mal fragen, wie lange ihr gewartet habt, bis die erste Reaktion auf euer Expose gekommen ist. Ich warte nun seit zwei Wochen, ist das normal?

Verlhol, ich hab da wohl gerade was falsch verstanden? Wie machst Du das denn?

Ich versuche 5, habe aber zwei als Wiederholer belegt. Also wie weit vorraus ist nicht wirklich klar:))
3 HA`s in Geschichte und zwei mündlich in Philosophie. Wobei auch erst eine imSack ist und es durchaus noch sein kann das ich von der zweiten zurücktrete wenn ich es nicht packen sollte. Mal sehen, ist noch alles offen. Habe allerdings Druck fertig zu werden.
Wenn man erstmal ein Thema hat ist schon fast die halbe Miete, wo schreibst du noch? Und was ist Deine 3. Prüfung?

Pinoccio, also normalerweise habe ich bisher immer recht schnell eine Antwort bekommen. 2 Wochen sind schon recht lange, oder ist Dein Betreuer im Urlaub? Aber dann käme ja eigentlich so eine Abwesenheitsnotiz...

Bisher habe ich immer im Zeitraum von zwei Wochen Rückmeldung mein Exposé betreffend bekommen.

@Apsara, nein, die kam nicht. Vllt. sollte ich einmal nachfragen.

Es hört sich gruselig an, mit strikter Planung ist es aber irgendwie beherrschbar(bilde ich mir ein, ob ich den Schnitt halten kann- ich weiß es nicht). Außerdem sind zwei Module als Wiederholer belegt, nur 3 bearbeite ich dieses Semester neu.

Vor mündl. habe ich auch ein wenig Angst. man ist ja ziemlich ausgeliefert und muss ewaige Verständnislosigkeiten Vis-a-vis ertragen...

Nach zwei Wochen sollte tatsächlich eine Reaktion auf das Exposé gekommen sein, wo schreibst du denn?

@Pinoccio: Ich würde das Ex nochmal hinschicken und dabei fragen, ob die erste Mail nicht angekommen ist. Habe ich auch mal gemacht und dann prompt Antwort gekriegt.

Sooooo und wo ich jetzt schon mal hier bin, liefere ich auch mal brav HA-Themen ab:

In W3 hatte ich "Das Architekturverständnis Friedensreich Hundertwassers und der Bauimpuls Rudolf Steiners am Beispiel der Waldspirale Darmstadt". Da warte ich seit 31.3. auf ein Ergebnis, mal sehen, wie ich da abschneide.

In L3 habe ich aktuell "Die Dramenfiguren Karl und Franz von Moor im Kontext der literarischen Anthropologie" behandelt. HA fertig, aber noch nicht abgegeben. Die ruht gerade für ein paar Tage, dann lese ich die nochmal und reiche sie vor dem Urlaub Anfang Juli ein.

Und jetzt muss ich noch ein HA-Thema für L4 finden, da lese ich gerade erst den Großstadtliteratur-Kurs. Mal sehen, was sich mir so anbietet!

@verlhol + vittoria
danke für eure Tipps. hab heute morgen mein expose nochmals gesandt. Antwort kam schnell, dass erstes angekommen war aber wegen PV's und Sitzungen keine Zeit war. Heute Nachmittag kam eine mail, dass ich weitere Lit. suchen sollte!

Prima, es kann weitergehen.

Schön das du endlich richtig loslegen kannst...
desto schneller bist du fertig:)

Viel Erfolg und wenig Nerv!!!

verlhol wrote:

Da habe ich mich einfach reingestürzt! Es bleibt mir auch nichts anderes übrig, will ich mir auch nur die Illusion erhalten 5 Prüfungen in einem Semester zu machen( 3 HA und 2 mündl.). 2 habe ich jetzt weg( 1 HA, 1 mündl.). und ich arbeite an HA 2 und 3. mal sehen, schiß habe ich schon... Wär halt enttäuscht, man hat sich ja Mühe gegeben und will den guten Schnitt irgendwie halten..:)

Egal ob Wiederholer oder nicht... Das ist ja erschreckend viel. Bin mit 3 prüfungen schon restlos überfordert.

Ich versuche echt nicht darüber nachzudenken und einen Schritt vor dem nächsten zu machen. Parallel zum HA schreibe mache ich halt stetig was für die mündliche und so arbeite ich das ganze ab. Und wenn es sich herausstellen sollte das ich die letzte mündl. nicht mehr schaffe, trete ich eben zurück.

Shon die ganzen Hausarbeiten. Die machen mich immer fertig. Bin gerade an den Feinheiten und hätte danach gerne 2 Wochen Urlaub, anstatt mich gleich auf die nächste zu stürzen. Echt bewundernswert was du da machst.

Die zweite an der ich gerade sitze(dabei habe ich noch keine Exposérückmeldung, obwohl vor 3 Tagen abgeschickt) geht zäher von der Hand, ich habe erst 3 Seiten.
Die erste die ich vor zwei Wochen abgeschickt habe ging viel zügigervorran . Vielleicht liegt es daran das ich innerlich noch gehemmt bin ob der fehlenden Rückmeldung;).
Wie die erste bewertet wurde weiß ich natürlich nicht, hoffe aber schon mir den Schnitt nicht zu versauen. Allerdings gehts mir zunehmend an die Nerven, bekomme einen leichten Panikanflug. Bisher geht es aber immer wieder.

Musst du auch schnell fertig werden, oder warum machst du 3

Hab letztes Semester nur 1 Modul gemacht und das will ich aufholen- zwar kann man als Mutter evtl. länger Bafög bekommen, aber auf dem Lebenslauf sehen 6 Semester bis zum Bachelor ja besser aus als 7. Warum musst du denn so schnell fertig werden?
Hab übrigens grad ein Problem! Arbeitet hier jemand mit Open Office? Kriege es nicht hin, dass die 3. Seite (nach Deckblatt und Inhaltsverzeichnis) als Seite 1 gezählt wird. Nervig.

Das hat bei mir auch nicht geklappt, habe dann einfach im Inhalt bei Seite 3 angefangen. Das klingt übrigens als hättest du sie gerockt:D
Privat ändert sich gerade was bei mir, daher wäre es besser schnell auf eigenen Füßen(kleine tun es auch;))stehen zu können.
Außerdem hoffe ich mit jeder eingesparten Zeit(vorrausgesetzt die Note bleibt so) meine Aussichten zu verbessern. Der Master dauert ja auch noch...Und ein wenig Torschlußpanik kommt auch dazu, mit 30 ist man ja nicht mehr total taufrisch:rolleyes

Ja, ist immer besser, unabhängig zu sein. Willst du den Master auch an der Fernuni machen? Ich bin immer noch total unentschlossen.

Da bin ich unsicher. Er ist sicher ein wenig(!)schneller zu schaffen weil die Präsenzzeiten nicht da sind. Allerdings finde ich den Fokus auf das 19. Jhd. nicht sooo spannend. Hier wird an der einen Uni ein reiner Geschichtsmaster angeboten, den finde ich echt interessant. An der anderen einer der Kulturelles erbe heißt, also eher in Richtung K-Arbeit geht. Die drei wären möglich...

verlhol wrote:

Das hat bei mir auch nicht geklappt, habe dann einfach im Inhalt bei Seite 3 angefangen. Das klingt übrigens als hättest du sie gerockt:D
Privat ändert sich gerade was bei mir, daher wäre es besser schnell auf eigenen Füßen(kleine tun es auch;))stehen zu können.
Außerdem hoffe ich mit jeder eingesparten Zeit(vorrausgesetzt die Note bleibt so) meine Aussichten zu verbessern. Der Master dauert ja auch noch...Und ein wenig Torschlußpanik kommt auch dazu, mit 30 ist man ja nicht mehr total taufrisch:rolleyes:


Hä? Mit 30 ist man doch nicht alt???
Als Frau doch sowieso nicht- die meisten bekommen erst mit 35 ihr erstes Kind, setzen dann aus...... da haben wir doch noch massig Zeit!

Aber wie Du gerade durch das Studium hetzst, finde ich echt unheimlich ;)
5 (!!!) Prüfungen in einem Semester? Und dann noch alle mit 1,x ? Mir fehlen die Worte echt..... :erstaunt

Nein, mit 30 ist man nicht alt:)
Außerdem ist es alterunabhängig ob man eine schlanken Fuß macht.....Da bin ich entspannt.
Aber ich habe eben meine Kinder ungeplanterweise vor der Ausbildung bekommen.
1,x ob das so bleibt steht in den Sternen:rolleyes:
Eher nicht, aber man muss ja noch träumen
Und wie gesagt, ob ich alle schaffe steht noch in den Sternen

Schon heftig, was für ein Tempo ihr hier drauf habt... ich lasse es mal langsam angehen mit G1 und im nächsten Semester L1. Aber es ist ja nicht jeder Mensch gleich schnell beim Lernen und Verstehen. Ich denke ich wäre mit Vollzeitjob und 3 Modulen schon total überfordert, vielleicht probiere ich mal 2 HA in einem Semester... und wenn ich merke, dass mir eine schon völlig reicht, verschiebe ich die nächste HA halt aufs kommende Semester ;).

laratte wrote:


Hab übrigens grad ein Problem! Arbeitet hier jemand mit Open Office? Kriege es nicht hin, dass die 3. Seite (nach Deckblatt und Inhaltsverzeichnis) als Seite 1 gezählt wird. Nervig.

Versuch mal nach dem Deckblatt nicht einen Seitenwechsel, sondern einen Abschnittswechsel einzufügen.
Dann bei der Formatierung der Seitenzahlen mit "0" beginnen (die müsste dann nicht angezeigt werden und somit bei Deiner Einleitungsseite die Seite 1 beginnen).
Vielleicht klappt es ja, LG
Lucky :winke

verlhol wrote:

Nein, mit 30 ist man nicht alt:)
Aber ich habe eben meine Kinder ungeplanterweise vor der Ausbildung bekommen.\


Ja und? Ich habe erst ne Ausbildung gemacht (meinen Eltern zuliebe, ich fand sie von Anfang an nicht mein Fall), dann geheiratet, Kinder bekommen- und nach dem dritten ein Studium angefangen, das mir nicht viel nützt. Fange ich halt nochmal ein neues an :)
Es ist doch ganz egal, wie man sein Leben lebt. Es ist auch wurschd, ob das nun der Norm entspricht oder nicht. Hauptsache, man ist zufrieden, oder? ;)
Ich würds immer wieder so machen. Jung Mutter sein ist toll, neben den Kindern ein Fernstudium ist eine nette Abwechslung und mit grösseren Kindern kann man dann richtig studieren oder auch einfacher arbeiten. :daumen

Ja, im grunde hast du recht, junge Mutter sein ist definitiv etwas schönes. Manchmal ist es ein wenig frustrierend gewesen wie sie mich alle überholt haben. Allerdings sind jetzt langsam einige sehr dringend auf der Suche nach dem passenden für die Fortpflanzung und überhaupt.
Was hast du studiert was dir nichts nützt?
Sollen wir wohl in die Plauderecke wechseln, so thematisch meine ich:)
An Wühlmaus: Du machst das ja eigentlich völlig richtig, es darf einen nicht frühstücken!

Zum openoffice-Seitenzahlen-Problem:
ich hab da jetzt mal daran herumgetüftelt, mein Problem war nämlich, dass im Inhaltsverzeichnis immer die tatsächliche Seite und nicht die manuell (zB mit Einfügen - Feldbefehl - Andere - Dokument- Seite-Korrektur) korrigierte drinsteht. D.h. im Inhaltsverzeichnis stehen dann andere Seitenangaben als unten auf der Seite.
Außerdem wollte ich partout die erste Seite als 1 haben, anstatt der Seite mit dem Inhaltsverzeichnis (und die erste hat dann die Nr.2).

Also, nach Durchsicht sämtlicher Hilfetexte und Wikis, es geht nicht (es gab da zwar einen viel versprechenden Tipp mit "Einfügen - Feldbefehl -Andere- Variablen - Seitenvariable", der hat auch nicht geklappt. Kann aber an meiner Version liegen, denn seit dem letzten Update geht zB auch die Autokorrektur nicht mehr).

Es funktioniert so, dass man nach dem Deckblatt den Seitenumbruch macht mit "neue Seitennummer" 1 fürs Inhaltsverzeichnis (also so ähnlich wie von Lucky beschrieben, nur mit Seitenumbruch). Die erste Seite ist dann also Seite 2. Naja, meine Frau hat gemeint, in Büchern ist das aber auch so, das die oft mal mit Seite 7 anfangen, und Recht hat sie!

Wie auch immer, ich hab ein Musterdokument mit all dem Kram gebaut (mit den Philo-Vorgaben, d.h. ohne 5cm Rand, der ist aber gleich mal in die Seitenvorlage eingebaut), falls es wer haben will -> PM

verlhol wrote:

Was hast du studiert was dir nichts nützt?\


Na, Kulturwissenschaften..... als Bachelor habe ich hier im Land keine Chance. Und da habe ich beschlossen, statt einem Master ins weitere Ungewisse einen Bachelor ins Gewisse zu machen..... Das passt also schon für mich so jetzt.

HILFE!!!
Könnt Ihr mir bitte mal sagen, wie Ihr eine Einleitung schreibt???
Ich sitze hier und komme nicht recht vorwärts...... an sich ist die Arbeit so gut wie fertig, aber die Einleitung ist grausam. Nach tausendmal verbessern habe ich nun beschlossen, sie lieber komplett wegzuwerfen und neu zu schreiben---- aber ich weiss nicht, wie.
Und nein, ich bin kein blutiger Anfänger, sondern Abschlussarbeitschreiber- ich verlange daher auch kein Verständnis für meine Unfähigkeit sondern bin einfach froh, wenn Ihr mir gute Tips habt!

Erstmal ruhen lassen und an die Luft gehen.

Wie ich bereits sagte, vor dem Teil sitzen und auf Input warten, bringt nix. Mag ja sein, dass die Zeit im Nacken drückt, aber es hilft gar nichts, es übers Knie zu brechen.

Wenn du dich erholt hast, guck in deiner Lit., wie die die Einleitungen abgefasst haben - bei einer Abschlussarbeit kann es ja auch mehr sein, sprich 2- 3 Seiten, schätze ich.

Papag: Gibt es deine Anleitung auch für word?

Mamangelika wrote:

Na, Kulturwissenschaften..... als Bachelor habe ich hier im Land keine Chance. Und da habe ich beschlossen, statt einem Master ins weitere Ungewisse einen Bachelor ins Gewisse zu machen..... Das passt also schon für mich so jetzt.


Was ich nicht verstehe: Wenn Du als Bachelor keine Chance hast: Warum dann noch einen zweiten Bachelor machen?

Nitneduts wrote:

Was ich nicht verstehe: Wenn Du als Bachelor keine Chance hast: Warum dann noch einen zweiten Bachelor machen?


Klingt missverständlich, geb ich zu....
Als Geisteswissenschaftler habe ich hier keine Chance, weil es hier für jeden Beruf eigentlich eine genau passende Ausbildung dazu gibt.
Ich plane daher einen Studiengang, mit hinterher reellem Beruf, der dazu noch richtig gute Berufschancen momentan bietet.

Mamangelika wrote:

HILFE!!!
Könnt Ihr mir bitte mal sagen, wie Ihr eine Einleitung schreibt???
Ich sitze hier und komme nicht recht vorwärts...... an sich ist die Arbeit so gut wie fertig, aber die Einleitung ist grausam. Nach tausendmal verbessern habe ich nun beschlossen, sie lieber komplett wegzuwerfen und neu zu schreiben---- aber ich weiss nicht, wie.
Und nein, ich bin kein blutiger Anfänger, sondern Abschlussarbeitschreiber- ich verlange daher auch kein Verständnis für meine Unfähigkeit sondern bin einfach froh, wenn Ihr mir gute Tips habt!

Ich weiss nicht, wie Du bisher die Einleitungen geschrieben hast?
Hilft es, Dich ans Exposé zu halten? Die Vorgehensweise darzustellen und zu erklären, worauf Du in Deiner Arbeit Deinen Schwerpunk legst und was Du bewusst nicht berücksichtigst. Vielleicht zu erklären, was Dein Thema für einen Bezug zu aktuellen Themen hat bzw. in welche Richtung die Forschung diesbezüglich geht? In welchem Bereich schreibst Du Deine Arbeit (Literatur, Philosophie, Geschichte (evtl. Soziologie)?

Nitneduts wrote:

Ich weiss nicht, wie Du bisher die Einleitungen geschrieben hast?
Hilft es, Dich ans Exposé zu halten? Die Vorgehensweise darzustellen und zu erklären, worauf Du in Deiner Arbeit Deinen Schwerpunk legst und was Du bewusst nicht berücksichtigst. Vielleicht zu erklären, was Dein Thema für einen Bezug zu aktuellen Themen hat bzw. in welche Richtung die Forschung diesbezüglich geht? In welchem Bereich schreibst Du Deine Arbeit (Literatur, Philosophie, Geschichte (evtl. Soziologie)?


Bisher habe ich meist die Einleitung aus dem Exposé übernommen. Aber in dem Fall ist das zuviel Blabla und zu ungenau in Bezug zur Fragestellung. Daher muss ich mir was anderes einfallen lasssen.
Ich schreibe in Geschichte..... aktueller Bezug ist daher schwierig, ebenso wie die Einordnung in den Studiengang, Modul etc....

Gerade in Geschichte muss es geschwollener sein.

Hast du schon das Fazit? Ich finde, Exposé und Fazit sollten irgendwie miteinander verbunden sein...
@ papagorilla und luckyyy: Ich probier das jetzt mal. Danke für die Tipps.

Danke!
Ich habe jetzt irgendwie eine Einleitung hinbekommen. Momentan ist die Arbeit zum probelesen und ich geniesse meine Freizeit *juhu*
@Hedwig: geschwollen muss sein, richtig- der Hinweis hat mich beruhigt und dann gings auch besser mit schreiben
@laratte: die erste Version ist schon fertig- also steht auch das Fazit *zumGlück*

Noch ne Frage: Wenn ihr jetzt einen Aufsatz aus eine Herausgeberschrift habt, schreibt ihr dann in der Bibliographie nur die Herausgeberschrift hin oder auch den Aufsatz???

Normalerweise schreibt man meines Wissens:
Autor: Aufsatzname. In: Herausgeber (Hg.): Zeitschriften- oder Buchname. Ort des Verlages: Verlag Jahr, Seitenangabe von bis.

Habe das bisher immer so gemacht, aber ohne Gewähr ;)
LG Lucky
:winke

Also ich machs immer so: Autor Aufsatz: Titel Aufsatz. In: Herausgeber: Buchname. Ort des Verlages: Verlagname Jahr. Seite xx-xx
Das steht in der Fussnote.

In der Bibliografie mach ichs meist so:
Herausgeber: Buchname. Ort: Verlag Jahr.
- Autor 1: Aufsatzname. Seite xx-yy
- Autor 2: Aufsatzname. Seite xx-yy etc. Aber nur, wenn ich mehrere Aufsätze aus einem Buch zitiere- und das ist ja doch meistens der Fall

Ihr Lieben :),
nachdem ich heute das Ergebnis für meine L4-HA erhalten habe [IMG]https://smilies-smilies.de/smilies/tanzII_smilies/tanz42.gif[/IMG], hier mal mein Thema als Beispiel für das Modul:

Literarische Darstellung interkultureller Identitätsfindung und Fremdheitserfahrung in Emine Sevgi Özdamars Roman "Die Brücke vom Goldenen Horn"

Hat viel Spaß gemacht und mich dazu angeregt, noch mehr Migrationsliteratur zu lesen.

Viele liebe Grüße
Lucky *:)*

Gratuliere. Klingt interessant.

laratte wrote:

Gratuliere. Klingt interessant.

Danke Dir :). Ja war wirklich sehr interessant und wurde toll betreut.

Gibts irgendwo einen Vermerk, wie die FeU ihre HA Deckblätter haben will? Was muss drauf auf der Front?

Schätze ja: Name, Semester(?), Modul, Prüfer, Titel, Abgabezeitpunkt/Datum (?)

Unterschreiben muss ich die HA am Ende, also letztes Blatt oder?

Kommt diese Info per Post mit der Anmeldebestätigung? (Irgendwas wird da ja an Leitfaden verschickt, habe ich gelesen)

JSchneider wrote:

Frage: Gibts irgendwo einen Vermerk, wie die FeU ihre HA Deckblätter haben will? Was muss drauf auf der Front?

Schätze ja: Name, Semester(?), Modul, Prüfer, Titel, Abgabezeitpunkt/Datum (?)

Unterschreiben muss ich die HA am Ende, also letztes Blatt oder?

Kommt diese Info per Post mit der Anmeldebestätigung? (Irgendwas wird da ja an Leitfaden verschickt, habe ich gelesen)

Unreschrift auf der Erklärung, dass Du die Arbeit selbständig etc verfasst hast. Sonst brauchts keine Unterschrift.
Deckblatt: Studiengang, Modul, Thema, Prüfer, Abgabedatum, Matrikelnummer, Name und Adresse
Info: bekommst Du mit der Bestätigung der Anmeldung vom Prüfungsamt. Weitere Bestimmungen stehen in der Prüfungsordnung.

Janine,
der Leitfaden, der mit der Themenvergabe vom PA verschickt wird, beinhaltet nur sowas wie Schriftgröße, Zeilenabstand usw.
Es gibt aber noch einen ausführlichen 17seitigen Leitfaden, den ich mir mal von der Institutsseite runtergeladen habe, im Moment finde ich die Verlinkung nicht. Wenn Du ihn brauchst, mail mich einfach an, dann schicke ich ihn Dir. Darin ist auch das Muster eines Deckblatts enthalten.

LG Lucky :winke

Wisst ihr, was mich dran nervt? Jedes Institut wills anders, jedes hat einen eigenen Hinweiszettel (bei den Philos ist zB keine Rede von einem Korrekturrand), und vermutlich ist es eh egal, aber ich weiß nicht, was mehr zählt: die Seitenzahl oder die Wort/Zeichenzahl: ich hab (mit Korrekturrand) 17 Seiten, aber keine 30000 Wörter - und ich krieg beim besten Willen keine 2500 Zeichen mit Schriftgröße 12 und 1,5 Zeilen Abstand auf 1 Seite. Letztlich schreiben dann wohl alle wegen so Kram die Betreuer an und nerven sie damit, das kanns ja wohl auch nicht sein.

papagorilla wrote:

Wisst ihr, was mich dran nervt? Jedes Institut wills anders, jedes hat einen eigenen Hinweiszettel (bei den Philos ist zB keine Rede von einem Korrekturrand), und vermutlich ist es eh egal, aber ich weiß nicht, was mehr zählt: die Seitenzahl oder die Wort/Zeichenzahl: ich hab (mit Korrekturrand) 17 Seiten, aber keine 30000 Wörter - und ich krieg beim besten Willen keine 2500 Zeichen mit Schriftgröße 12 und 1,5 Zeilen Abstand auf 1 Seite. Letztlich schreiben dann wohl alle wegen so Kram die Betreuer an und nerven sie damit, das kanns ja wohl auch nicht sein.

Mich nervt vor allem beim Verfassen einer Hausarbeit, dass jedes Institut seine eigenen Vorstellungen und seine eigenen Methoden hat. Und dann noch jeder Professor seine eigenen Vorlieben, auf was er nachher Wert legt und was ihm egal ist!
17 Seiten ist doch okay. Ich habe bisher nie die Wörter gezählt, sondern imm Arial 12 genommen und halt nicht knapp 15 Seiten, sondern 15-20 Seiten geschrieben und bis auf einmal (da waren es nach Absprache aber deutlich über 20 Seiten, das also sicher nicht der Grund) alle bestanden.

Nun sitz ich an der BA, da gibt es nicht mal einen richtigen Leitfaden, auf was es ankommt.......

Für mein voriges Studium gab es ganz verbindliche (schriftliche) Richtlinien, wie eine Hausarbeit bzw. Diplomarbeit formal zu gestalten ist. Da war von der Schriftart bis hin zu den zu verwendenden Zitierregeln alles festgelegt. Daran konnte man sich anhalten und somit gab es nur richtig (wenn man sich daran gehalten hat) oder falsch und keinen Raum für Unklarheiten. Diese Richtlinien waren übrigens auch für die Professoren verbindlich, persönliche Vorlieben hin oder her. So etwas wäre auch für die FUH wünschenswert.
LG Myrmid

Das klingt ja total chaotisch! Weiß vielleicht jemand, ob es auch möglich ist ein Exposé gegen Ende eines Semesters einzureichen und erst am Anfang des Folgesemesters mit der HA zu beginnen?

Wühlmaus 08 wrote:

Das klingt ja total chaotisch! Weiß vielleicht jemand, ob es auch möglich ist ein Exposé gegen Ende eines Semesters einzureichen und erst am Anfang des Folgesemesters mit der HA zu beginnen?

Ja geht! Das würde ich dann aber mit dem Prüfer absprechen und du darfst nicht vergessen, dich für dieses Semester von der Prüfung abzumelden. Dann direkt am Anfang des Semesters wieder anmelden und los geht´s!:D Da die Prüfungsanmeldung meist erst nach 1-2 Wochen nach Semesterbeginn funktioniert, würde ich die Modalitäten noch einmal abklären, falls du direkt am Anfang loslegen möchtest.

mamangelika,

bitte nicht falsch verstehen, aber wie kann man bei einer Hausarbeit durchfallen? Ich habe noch keine geschrieben und möchte auf keinen Fall, dass das wertend bei dir ankommt!
Ich dachte nur bisher, da ist man irgendwie schon auf der sicheren Seite. So komplett daneben liegen kann man ja nicht, wenn das Exposee einmal abgesegnet ist, die kommentieren doch eh solange bis es passt, oder nicht? Hast du einen aufschlussreichen Kommentar dazu bekommen?

Hilfe! :o Das wirft gleich ein ganz anderes Bild auf die ganze Sache...

Liebe Grüße
Monella

Monella,
so ganz weiss ich das bis heute nicht.... Ja, ich habe einen Kommentar bekommen, der genauso schwammig war wie die meisten anderen...
Ich hab ja insgesamt 6 geschrieben- von 1.3 bis 5.0....... aber ich weiss selbst nicht, warum die eine so schlecht gewesen sein soll.
Meist hab ich so um die 3.x, also nicht besonders toll.
Daher habe ich ja auch bei der BA ein blödes Gefühl! Ich will nicht nochmal Thema verfehlt haben.
Ich habe sie bei einer Professorin geschrieben, die während dem Scheiben im Mutterschutz war. Sie wollte ein irrsinnig riesiges Thema, es lief auf das Doppelte an Seiten hinaus- ich habs dann nach ihrem Mutterschutz eingereicht und ne Woche später bereits das durchgefallen bekommen. Sehr kurios.

@Mamaangelika: Irgendwie macht mir das Angst, denn ich hatte ähnliche Gedanken wie Monella. Ich kann ja verstehen, dass jemand bei Nichteinhaltung der Form durchrasselt. Aber das war bei dir sicher nicht der Fall, schließlich hast du alle anderen HA bestanden. Ich möchte im Frühjahr 2011 die erste HA meines Lebens schreiben und bin jetzt schon etwas verunsichert. Hätte nicht gedacht, dass man bei einer HA dermaßen am Thema vorbei schreiben kann und Frage mich, was die Profs eigentlich inhaltlich von uns erwarten.

".... gezeigte Leistung entspricht leider nicht den Anforderungen, die man an eine Hausarbeit in einem Bachelorstudiengang stellen muss... Versäumnisse und Mängel im Argumentationsaufbau...... begründet die Wahl ihres Themas nicht...... keine literatur- und kulturwissenschaftliche Analyse....... ledliglich despriktive Phrasen aus Sekundärliteratur..... enthaltene Thesen nicht ausreichend durch Zitate belegt..... Motiv nicht zufriedenstellend untersucht....."
Ihr seid doch nicht so blöd wie ich!

Oh Gott, das macht ja Hoffnung :eek: Ich kämpf mich grad fast blind durch meinen Themen-Dschungel und hoffe auf die Erleuchtung :o Naja, ich nehm mir einfach deine anderen HA's zum Vorbild - am besten die vom ganz anderen Ende der Notenskala :D:D

Vielen Dank für deine Ehrlichkeit!

Monella

Du , dass hat nix mit Blödheit zu tun... wenn du meinen Kommentar lesen würdest... ich habe aber noch einen 3,3 bekommen, weil ich so fleißig war! DANN hätte ich lieber neu geschrieben, als so was!!!

Monella wrote:


Vielen Dank für deine Ehrlichkeit!

Monella


Bitte- wenigstens habe ich mir so nochmal die schief gelaufene Arbeit verinnerlicht. Ich hatte die nämlich (aus Scham?) weit unten vergraben, dabei wärs ja wichtig, die Fehler jetzt nicht nochmal zu machen!

balina wrote:

Du , dass hat nix mit Blödheit zu tun... wenn du meinen Kommentar lesen würdest... ich habe aber noch einen 3,3 bekommen, weil ich so fleißig war! DANN hätte ich lieber neu geschrieben, als so was!!!


Ja, sonst hatte ich auch meist um die 3. Das reichte mir aber auch (ich will ja keinen Master machen).
Aber irgendwie war mir hinterher nie ganz klar, warum es ne 2 oder ne 3 wurde, für mich war der Unterschied selten ersichtlich.

Weißt du nicht, dass die in Hagen würfeln?!?

Das sind ja schöne Aussichten...

Ich sehe zu, dass ich schon bei der Themenwahl darauf achte, möglichst meinen Spaß an der HA zu haben. Nur gut, dass ich in diesem Leben keine Karriere mehr machen muss. So gesehen sind die Noten ja eigentlich zweitrangig.

Aber wahrscheinlich würde ich mich über so dämliche Kommentare genauso ärgern wie ihr.

Ich bringe meinen Kommentar zu rituellen Verbrennung mit....(und zur Erheiterung)

balina wrote:

Ich bringe meinen Kommentar zu rituellen Verbrennung mit....(und zur Erheiterung)

Ja, mach mal. Wir werden das böse Ding ausräuchern...

Ich finde es halt nicht so toll, dass man für den Zugang zum Master so vom Notendurchschnitt abhängig ist. Es heißt ja, der Bachelor sei "nur" eine Zwischenprüfung und im Grunde genommen nicht viel wert. Ich würde mich vielleicht auch mit einem 3-er Schnitt zum Master anmelden, aber das geht halt nicht.

Wühlmaus 08 wrote:

Ich finde es halt nicht so toll, dass man für den Zugang zum Master so vom Notendurchschnitt abhängig ist. Es heißt ja, der Bachelor sei "nur" eine Zwischenprüfung und im Grunde genommen nicht viel wert. Ich würde mich vielleicht auch mit einem 3-er Schnitt zum Master anmelden, aber das geht halt nicht.


Je nach dem kann man sich auch mit einer guten Bachelorarbeit noch 'Zugang verschaffen' ....
[url=https://www.fernuni-hagen.de/KSW/maem/studiengang/zugang.shtml]MA Europäische Moderne: Geschichte und Literatur - Fakultät für Kultur- und Sozialwissenschaften - FernUniversität in Hagen[/url]

Wühlmaus 08 wrote:

Es heißt ja, der Bachelor sei "nur" eine Zwischenprüfung und im Grunde genommen nicht viel wert.

Wer behauptet denn bitte so etwas? Naja, zugegeben, man tut sich noch etwas schwer in Deutschland mit dem BA, aber die Vorurteilsfront ist schon ein wenig aufgeweicht.

balina wrote:

Ich bringe meinen Kommentar zu rituellen Verbrennung mit....(und zur Erheiterung)

Aber vergesst nicht, Kevin-Malte dazu zu bitten - damit er Euch genügend positive Vibs rüberschicken kann, um das alte Karma von Dir zu lösen! Danach schreibst Du garantiert nur noch Einser-HAs!

vittoriacolonna wrote:

Wer behauptet denn bitte so etwas? Naja, zugegeben, man tut sich noch etwas schwer in Deutschland mit dem BA, aber die Vorurteilsfront ist schon ein wenig aufgeweicht.

Z. B. die Geschichtsmentorin aus meinem STZ... oder auch gute Bekannte, die selbst am Studieren sind... mein bester Freund... eine Menge Leute.

Wühlmaus 08 wrote:

Z. B. die Geschichtsmentorin aus meinem STZ... oder auch gute Bekannte, die selbst am Studieren sind... mein bester Freund... eine Menge Leute.

Alles sehr subjektiv - neuere Erhebungen zeigen auf, dass der Bachelor inzwischen an Boden gewinnt. Und ihn nur als eine Art "Zwischenprüfung" zu bezeichnen ist sicher nicht korrekt. Er ist ein erster vollwertiger akademischer Abschluss.

vittoriacolonna wrote:

Aber vergesst nicht, Kevin-Malte dazu zu bitten - damit er Euch genügend positive Vibs rüberschicken kann, um das alte Karma von Dir zu lösen! Danach schreibst Du garantiert nur noch Einser-HAs!

Vorallem in W3...

Ich hatte mir irgendwann, um mir den Stress etwas zu nehmen, überlegt, keinen Master zu machen. Anfangs hatte ich noch sehr gute Noten, aber dann kam soviel dazwischen (mit den Kindern, Umzug, Krankheit, Job) dass ich nur noch froh war, überhaupt nebenher weiterzukommen.
Zumal ich kein Wissenschaftler werden will ;)
Ich hab jetzt nen Schnitt von 2.36...... finde ich persönlich gar nicht so übel, aber würde nicht für jeden Master reichen.

balina wrote:

Vorallem in W3...

JAU - da muss er mir direkt auf dem Schoß gesessen haben *jubel*!

Sooo... meine HA zu G3 ging am Donnerstag weg. Titel:
"Die verschiedenen Gesichter einer Heiligen: St. Brigits frühe Viten und deren Deutung."
Es gibt spannenderes... wie mein nächstes HA-Thema, was ich euch dann hoffentlich Ende Juli verraten kann.

Also ich kenne mindestens 3 Leute, die mit einem Bachelor eine Anstellung gefunden haben.. und fuer die es auch gut war, weil sie als Master ueberqualifiziert und zu teuer fuer den Arbeitgeber gewesen waeren, also nix mit "nur Zwischenpruefung".

Netti86 wrote:

Also ich kenne mindestens 3 Leute, die mit einem Bachelor eine Anstellung gefunden haben.. und fuer die es auch gut war, weil sie als Master ueberqualifiziert und zu teuer fuer den Arbeitgeber gewesen waeren, also nix mit "nur Zwischenpruefung".

Darf ich fragen, als was sie angestellt wurden?

Zu "Zwischenprüfung" Bachelor...

Also eigentlich ist der Bachelor doch dem Dipl. ähnlich (rangiert wohl leicht darunter) oder?

Dafür habe ich aber neulich in irgendeiner "Hausarbeiten schreiben leicht gemacht" (und ich meine, das PDF ist von der FeU ?? ) gelesen, dass unterschieden wurde in den Ansprüchen zw. Bachelor und Master (logisch) und in Klammern hinter beiden stand Grundstudium und Hauptstudium....

Das macht aber keinen Sinn, denn wer macht denn 6 Sem Grundstudium???

JSchneider wrote:

Zu "Zwischenprüfung" Bachelor...

Also eigentlich ist der Bachelor doch dem Dipl. ähnlich (rangiert wohl leicht darunter) oder??

Früher hat man halt vier Jahre für ein Diplom gerechnet, somit ist der Bachelor halt ein Jahr weniger und soll früher zum ersten akademischen Abschluss führen. Mit dem Master braucht man ja länger, als früher für das Diplom. Trotzdem wird der Master meist dem Diplom gleichgestellt.

Also dann ist der Bachelor mit nix vergleichbar? Aber ich hätt mein Diplom nach 6 Semestern Regelstudienzeit gehabt (hätt ich weitergemacht)

JSchneider wrote:

Also dann ist der Bachelor mit nix vergleichbar? Aber ich hätt mein Diplom nach 6 Semestern Regelstudienzeit gehabt (hätt ich weitergemacht)

Er ist mit einem Diplom mit acht Semestern Regelstudienzeit (und das sind halt die meisten) nicht vergleichbar.

Musste man denn in der Zwischenprüfung vom Diplom auch einen bestimmten Notendurchschnitt erreichen, um weitermachen zu können?

vittoriacolonna wrote:

Er ist mit einem Diplom mit acht Semestern Regelstudienzeit (und das sind halt die meisten) nicht vergleichbar.

Ich glaube, dass das Diplom zwischen Bachelor und Master steht. Was das aber für den Arbeitsmarkt bedeutet, ist oftmals noch unklar.

Dazu kann ich noch folgendes beitragen:
Nachdem ich selbst noch als eine der letzten in unserem Studiengang ein Diplomstudium abgeschlossen habe und dabei bereits die Bologna-Diskussion (Umstellung des Studienganges von Diplomstudium auf Bachelor-/Mastersystem) im Raum stand, wurden wir dazu recht umfangreich informiert.
Fakt ist, dass - wie Mamangelika schon richtig erwähnt hat - das Diplomstudium irgendwo zwischen Bachelor und Master angesiedelt ist. Das richtet sich eben nach den ECTS-Punkten, die für das Studium im internationalen Vergleich vergeben werden. Der Bachelor-Abschluss wird somit nicht ganz so hoch wie das ehemalige Diplom bewertet. Und das Diplom wiederum ist nicht mit dem Master gleichzusetzen. Das Diplomstudium berechtigt zB. nicht zum PhD-Studium, sehr wohl aber das abgeschlossene Masterstudium - man kann jedoch mit einem Diplomabschluss (meist) auf den Master "upgraden", indem einem (meistens) alles angerechnet wird und man noch ein paar Module und ggf. auch die Masterthesis nachmachen muss. Vieles ist von den (Zugangs-)Regelungen an der jeweiligen Hochschule abhängig. Und die Berufschancen sowie die Gehaltseinstufung - außer im öffentlichen Dienst, wo es meist klare Kriterien gibt - sind auch nicht unbedingt vom erlangten Abschluss abhängig, sondern durchaus auch vom Arbeitgeber bzw. vom eigenen Können.
Soweit gilt dies einmal für Österreich, aber ich denke, dass es in Deutschland (durch die einheitlichen Bologna-Kriterien) nicht viel anders bestellt sein wird.
LG Myrmid

Mamangelika wrote:

Darf ich fragen, als was sie angestellt wurden?


Sozialarbeiter und Oeffentlichkeitsarbeit / PR.

Diplom/Bachelor

Diplom war ja auch nicht gleich Diplom...
FH Dipl. = 6 Semester
Uni Dipl = ca. 8 Semester

Mit dem Uni Diplom konntest du promovieren wie heute beim Master. Das FH -Diplom reichte dazu nicht! Darum müssen FH - Leute auch deN MA machen als Voraussetzung zur Promotion.
Hinter meinem Ademischen Gradsteht auch immer: Dipl. .... (FH).

Netti86 wrote:

Sozialarbeiter und Oeffentlichkeitsarbeit / PR.


Hm, da wäre nicht drauf gekommen, dass man mit Kulturwissenschaften Sozialarbeiter werden kann.....
Ich glaube ja eh, man muss sich seinen Job backen

Ich glaube, dass FH-Diplom und Bachelor sich vielleicht ungefähr entsprechen.....

In der Schweiz ist es nochmal anders. Da gibt es für sehr viele Berufe Ausbildungen, für die man in Deutschland schon ein Studium macht. Hier stellen sie gerade, so scheint es mir, erstmal viele Ausbildungen auf Bachelor um. Dafür gibt es auch für jeden Beruf eine spezifische Ausbildung und zig Zusatzqualifikationen und auch nationale Abschlüsse wie den MAS und den CAS und das eidgenössische Diplom etc.- Kulturwissenschaften gibt es hier, glaube ich, gar nicht als Studium..... und daher auch keinen richtig passenden Beruf. Aber als Zusatzquali ist es sicher top.

balina wrote:


Diplom war ja auch nicht gleich Diplom...
FH Dipl. = 6 Semester
Uni Dipl = ca. 8 Semester\


Also in Österreich zumindest dauerte das FH-Diplomstudium (Abschluss: Magister (FH) oder Diplomingenieur (FH) ) genauso 8 Semester, ist also auf jeden Fall höherwertig als der BA anzusehen. Dafür wird bzw. wurde bei uns auch nicht groß ein Unterschied in der Einstufung / Bewertung von Uni- oder FH-Abschlüssen gemacht, teilweise sind die FH-Absolventen in der Wirtschaft sogar begehrter, weil die Ausbildung viel praxisnäher (durch Pflichtpraktika) erfolgt.
Die 6-semestrigen FH-Studien wurden bei uns überhaupt erst mit der Umstellung auf BA eingeführt - da wurden dann verschiedene Akademieausbildungen (z.B. medizinisch-technische Berufe, Lehramt für Volks- und Hauptschulen...), die früher ohne Titel abschlossen, einfach in BA-Studien umgewandelt.
Tja, also doch andere Länder - andere Sitten ;)

LG Myrmid

Neulich hörte ich, dass der Bachelorabschluss an FH und Uni gleichwertig sind. Stimmt das?

Luckyyy wrote:

Neulich hörte ich, dass der Bachelorabschluss an FH und Uni gleichwertig sind. Stimmt das?

Zumindest gibt es ja den Zusatz (FH) beim BA oder MA nicht mehr - d.h. man kann - ohne das Diplom zu sehen - gar nicht mehr erkennen, ob der Titel an einer FH oder Uni erworben wurde.

Erschwerend kommt übrigens hinzu, dass für viele Studiengänge versucht wurde, möglichst viele Inhalte des Magister-Studiums in ein Bachelor-Curriculum reinzustopfen, weils ja Grundlagen bieten soll, aber verdammt nochmal, da is ja alles wichtig, wie machen wir das bloß und raus kam eine eierlegende Wollmilchsau ohne Beine.

papagorilla wrote:

...und raus kam eine eierlegende Wollmilchsau ohne Beine.

gg
ja und ein "titel ohne mittel" bzw. bleibt abzuwarten, wie sehr sich der BA bei uns durchsetzen wird. ob die umstellung nach bologna-kriterien so der bringer war, wird erst die erfahrung bzw. werden erst die jahre zeigen. vor allem ist ja der weg zum studium international gar nicht vergleichbar bzw. zählt der BA in anderen ländern teilweise sogar nur wie eine "bessere matura" (mit fächerspezialisierung) und kann viel schneller erlangt werden...
derzeit ist es bei uns in österreich ja noch so (zumindest erlebe ich das im job tagtäglich), dass absolventen von diplomstudiengängen den BA-absolventen vorgezogen werden, weil gleichzeitig unterstellt wird, dass die einen mehr können als die anderen bzw. die BA's ja keine "vollwertigen akademiker" bzw. "nur schmalspurakademiker" sind (- bitte das ist nicht meine meinung/wortwahl - gebe nur das wieder, was man hier sehr oft zu hören bekommt!). und gleichzeitig werden nun für jobs, für die früher eine matura (in D: abi) als erfordernis genügte, nun BA-absolventen herangezogen (die aber deshalb auch nicht besser bezahlt werden). stellt sich dann die frage, was für die "nur-maturanten" (vor allem ohne spezialisierung wie HTL oder HAK) noch übrig bleibt...
tja, globalisierung sei dank ;)

P.S. Wir waren natürlich in unserem Studiengang alle GEGEN die Einführung des BA-/MA-Systems, aber das hat letztendlich natürlich nix geholfen :-/ Ich bin froh, dass ich - im Hinblick auf Berufschancen in Ö. - gerade noch (als eine der letzten) das Diplomstudium abschließen konnte.

ich sitze gerade an meiner Hausarbeit zu L2 (die erste HA) und wollte einmal fragen, wie lange ihr euch im Durchschnitt mit dem Durcharbeiten der Sekundärliteratur beschäftigt habt?
Ich habe das Gefühl, dass sich das bei mir ewig zieht und der Bücherstapel auf meinem Schreibtisch einfach nicht kleiner wird!
Die Texte sind ziemlich komlex, so dass ich sie nicht einfach auf die Schnelle "runterlesen" kann und das Markieren & Exzerpieren frisst auch so viel Zeit ... Dabei wollte ich doch schon eigentlich mein Exposé bald fertig haben, damit sich das HA-Schreiben nicht mit der G1-Klausur überschneidet.
Kennt jemand das Problem? Hab ein einem Ratgeber gelesen, dass man nicht alles gelesen haben muss, um sein Exposé zu erstellen, aber im Exposé sollen doch auch schon die eigenen Thesen stehen, oder? Ich weiß nicht, wie ich das dann schreiben sollte, ohne die Literatur gründlich durchgearbeitet zu haben :(

Liebe Grüße

balina wrote:

Diplom/Bachelor

Diplom war ja auch nicht gleich Diplom...
FH Dipl. = 6 Semester
Uni Dipl = ca. 8 Semester

Ich bin ja bei der ganzen Diskussion hier nur von Uni-Abschlüssen ausgegangen ... wir sind ja schließlich Uni!

Morina,

das Problem kenne ich gut. Für das Exposé würde ich mir nur die maßgeblichen Kapitel ansehen und die Zusammenfassungen lesen.
Wenn Du die Literatur schon zusammen hast, ist schon eine Menge gewonnen. Ich schaffe es jedes mal 2-3 Tage vor Abgabe der Arbeit noch etwas wichtiges an Literatur oder Belegen zu finden und mit einzufummeln.

Morina wrote:

Hallo ihr,

Kennt jemand das Problem? Hab ein einem Ratgeber gelesen, dass man nicht alles gelesen haben muss, um sein Exposé zu erstellen, aber im Exposé sollen doch auch schon die eigenen Thesen stehen, oder? Ich weiß nicht, wie ich das dann schreiben sollte, ohne die Literatur gründlich durchgearbeitet zu haben :(

Liebe Grüße


Ich hatte eigentlich (bis auf die BA) immer schon die Hausarbeit grob fertig, wenn ich das Exposé geschrieben habe.
D. h. ich hatte alles gelesen, den Aufbau gemacht (mit Stichworten und mit Fussnoten)
Ohne Aufbau und Vorstellung, worauf es hinauslaufen soll, finde ich es schwierig, ein Exposé zu formulieren......
Zumal Du die Literatur ja ohnehin noch lesen musst. Dann ist es ja zeitlich egal, ob vorher oder nachher?
Exzerpieren musst Du sie aber eigentlich nicht, es reicht ja, wenn Du die für Deine Arbeit relevanten Sachen rausschreibst.

Hey Morina

Stress dich bloss nicht.
Bei mir ist auch ein riesiges Chaos vorhanden.
Aber...WIR schaffen das!

Das Expose schreibt man doch anhand der Gliederung, oder?
Muss man denn ins Expose auch reinschreiben, was man an Literatur benutzt?
Oder was muss da so rein?
Gibt es irgendwelche Strukturen, die man einhalten muss?

@Mamangelika
jetzt bin aber durcheinander .... hab gedacht, das Exposé müsse man dem Betreuer vor Erstellen der HA zusenden?und sozusagen auf dem Exposé aufbauen....

che001 wrote:

Das Expose schreibt man doch anhand der Gliederung, oder?
Muss man denn ins Expose auch reinschreiben, was man an Literatur benutzt?
Oder was muss da so rein?
Gibt es irgendwelche Strukturen, die man einhalten muss?

@Mamangelika
jetzt bin aber durcheinander .... hab gedacht, das Exposé müsse man dem Betreuer vor Erstellen der HA zusenden?und sozusagen auf dem Exposé aufbauen....

LG


Klar schickt man das Exposé vorher dem Betreuer zu, aber man muss doch auch wissen, was da drin stehen soll. Und damit steht ja dann der Aufbau der Arbeit auch grösstenteils. So hab ichs zumindest immer gemacht.
Ich hatte immer die Gliederung und auch die benutzte Literatur mit drin.

Ich habe auch Gliederung und vorläufige Literaturliste mit im Exposé.
Aber die HA "fertig", wie Du es oben schreibst, Angelika, hatte ich sicher nicht.
Allerdings bin ich der Auffassung, dass man mit einer fertigen Gliederung und der besorgten und grob gesichteten Literatur das Schwierigste hinter sich hat.
Den Punkt festzulegen, wann man für die Exposéerstellung genug gelesen hat, ist schwer. Wenn Du das Gefühl hast, einen groben, aber umfassenden Überblick über das Thema gewonnen zu haben, würde ich es angehen. Denn das Exposé ist "nur" die Grundlage für die HA. Änderungen während des HA-Schreibens sind ok und willkommen, weil es davon zeugt, dass man sich intensiv mit dem Thema auseinandersetzt - und eine wissenschaftliche Arbeit ist ergebnisoffen, deshalb kann man am Anfang noch nicht genau wissen, was am Ende heraus kommt. ;)

Ich hoffe, nicht zu unbefriedigend, liebe Grüße
Lucky :winke

Also ich muss ja sagen, bei mir stand das Expose bald mal, denn die grobe Struktur kam eigentlich von der PV / dem Referatsthema + dem Zusatzmaterial, das ich von der Professorin hatte. Während des Schreibens allerdings bin ich auf so viel Neues (also Details und auch weitere Literatur) gestoßen, dass sich das dann in 0,nix zur fertigen Arbeit aufgeblasen hatte. Jetzt lasse ich sie noch ruhen bis zum Wochenende, lese sie nochmals durch, lasse sie meine Frau lesen (um zu sehen, ob man überhaupt kapiert, worums geht, ist nämlich ein ziemlich gefinkeltes Thema), und dann ab.

Danke für eure Antworten, sie haben mich auf jeden Fall schon einmal etwas beruhigt :)

Ich wollte es eigentlich so machen, dass ich die verschiedenen Bücher querlese, dabei die wichtigen Stellen markiere und sie nachher in eine Tabelle einordne, in der sie verschiedenen Kategorien zugeordnet werden, in Hinblick darauf, wo sie später in der HA als Zitat oder anderweitig eingebaut werden könnten. Hat damals in der Schule beim Facharbeit-Schreiben gut geklappt, aber hier sind es viel mehr Bücher, so dass ich das Gefühl habe, einfach nicht fertig zu werden.

Ich muss wohl einfach weiter herrumprobieren und schauen, wie es am besten klappt ... Ich hoffe, ich traue mich dann auch ans Exposé :)

Liebe Grüße